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am 15. Juni 2017
Ich war vom ersten Teil wirklich begeistert. Beim zweiten Teil war ich mehr als positiv überrascht, dass das Niveau des ersten Teils gehalten werden konnte. Vom dritten Teil war ich dann nicht mehr so angetan. Das ist aber sicherlich Geschmackssache und ich bin dennoch froh, dass ich die Geschichte zu Ende gelesen habe.
Da ich in den Rezensionen hier gelesen habe, dass sich bei manchen Lesern die Bücher wohl relativ schnell aufgelöst haben, war ich vor allem bei den ersten beiden Büchern beim Lesen sehr vorsichtig. Mit dem dritten Buch bin ich dann schon deutlich rabiater umgegangen, was es aber gut überstanden hat. Es ist noch in einem Stück ohne rausgefallene Seiten oder ähnliches Unerfreuliches.
Die Box um die drei Bücher herum finde ich sehr praktisch. Die Bücher sehen in meinem Regal auch optisch gut aus.
Ich kann den Kauf allemal empfehlen.
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am 15. November 2013
=====Allgemein:
Erst nachdem ich den ersten der Filme gesehen hatte, bekam ich das Interesse auch die Bücher zu lesen. Nachdem ich eigentlich nur scherzenshalber bei Amazon geschaut hatte, hat mich der unschlagbare Preis von ca. 18€ für alle drei Teile zum spontanen Kauf bewegt.

=====Zum Inhalt:
Die Story werde ich hier nicht beschreiben. Der Schreibstil ist sehr lebendig und man kann sich Umgebung, Situation und insbesondere die Gefühle und Gedanken der Protagonistin und gleichzeitigen Erzählerin sehr gut vorstellen. Alles, was im Film etwas merkwürdig oder unschlüssig schien, findet seine Begründung im Buch und ist somit, trotz der Komplexität der Geschichte komplett schlüssig.
Mit den ganzen Namen, kam ich besonders im letzten Teil nicht mehr ganz hinterher, aber da die meisten sowieso eher eine Nebenrolle gespielt haben, war das auch weiter nicht schlimm.
Die Sprache ist relativ einfach, sodass ich persönlich nicht viel nachschlagen musste, weil es für das Verständnis wichtig war. Für mindestens Fortgeschrittene und Englischaffine Leser also kein Problem.

====Mein Eindruck:
Obwohl ich mich sonst nicht gerade zu den Leseratten zählen würde, habe ich diese drei Teile innerhalb kürzester Zeit verschlungen, weil gerade die Kapitel fast immer in einem "Kliffhanger" enden, sodass man einfach weiter lesen muss. Die Bücher sind extrem Spannungsgeladen, regen einen zum nachdenken über den teils doch ziemlich ethisch/moralischen Stoff an und zeigen Freud und Leid von Liebe, Freundschaft und Familie.
Film (Teil1) und Buch gehen an einigen Stellen doch stark auseinander, aber geschrieben ist es nicht nur detaillierter sondern macht sich gerade im Leseverlauf der anderen Teile verständnismäßig besser - es ist ganz einfach auch eine schönere Story!
Die ersten beiden Teile waren meiner Meinung nach die besten. Der dritte schleift dann inhaltlich doch ziemlich, aber wie es bei Buchreihen so ist, möchte man natürlich das Ende erfahren...

Insgesamt von mir eine klare Kaufempfehlung!
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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VINE-PRODUKTTESTERam 29. August 2010
Wir erinnern uns: Am Ende von Catching Fire (Hunger Games) wurde Katniss von den Rebellen aus der Arena befreit, während Peeta vom Capitol gefangen genommen wurde.
Auf die Beine ist sie seitdem nicht mehr gekommen, ihr Leben liegt in Scherben vor ihr. Ihre Mutter und Schwester, Gayle und seine Familie, Haymitch, Finnik, Plutarch und viele andere befinden sich zwar mit ihr in der relativen Sicherheit von Distrikt 13 (mit dem sich die Rebellen zusammengeschlossen haben), aber ihre Erlebnisse in der Arena und die lähmende Angst um Peeta lassen sie nur noch am Rande des nächsten Nervenzusammenbruchs existieren. Aber die Rebellen und die Führungsebene von Distrikt 13 haben Pläne mit ihr: Sie soll das Gesicht der Revolution bleiben. Die Menschen sollen glauben sie führe die Revolution mit Kämpfergeist und Herz an. In Wahrheit bleibt sie aber ein Spielball der Obrigkeiten. Sie weiß, dass sie benutzt wird, weiß aber auch, dass diese Stellung ihr zumindest ein wenig Macht verleiht. Macht die sie benötigt um Forderungen stellen zu können um diejenigen die sie liebt schützen zu können. Aber bald wird klar: Solange Peeta sich in der Gewalt des Capitols befindet wird Katniss nicht so funktionieren können wie sie benötigt wird.

"Mockingjay" ist ein (im wahrsten Sinne des Wortes) bombastischer Abschluss einer großartigen Trilogie. Spannend vom ersten Kapitel bis zum letzen Satz des Epilogs erlebt man mit Katniss die Revolution, das Leben im Ausnahmezustand, den Krieg und die persönlichen Verluste und seelische Qualen die sie dabei erleben musste.
Das Buch ist in meinen Augen extrem grausam brutal. Krieg ist grausam und brutal. Die seelischen Folgen des Tötens sind grausam und brutal. Manche Entscheidungen sind grausam und brutal. Menschen sind grausam und brutal.
Natürlich, nicht alle Menschen und nicht immer, aber die Grenzen zwischen Gut und Böse, zwischen Richtig und Falsch, zwischen Moralisch Vertretbar und Unmoralisch verwischen zu unterschiedlichen Grauschattierungen. Und als Leser stellt man sich permanent Fragen wie: Darf ich mit ALLEN Mitteln für die vermeintlich gute Sache kämpfen? Darf ich grausam sein weil man zu mir grausam war? Darf man Unschuldige leiden lassen wenn man so die verantwortlichen Obrigkeiten erpressen kann? Wie viele "sinnlose" Tote darf ich in Kauf nehmen wenn ich dadurch das Leben vieler verbessern kann? Darf ich Gleiches mit Gleichem vergelten? Wie viel schulde ich Freunden wenn sie zu Feinden werden?...
Ja, das Buch ist grausam und brutal, aber es stellt die richtigen Fragen, rüttelt auf, regt zum Nachdenken und darüber reden an. Das Buch glorifiziert Gewalt nicht, im Gegenteil, es zeigt ihren Preis. Am Ende gibt es keine Helden, Preise, Ehrenmedallien, Partys und Sieger.
Es gibt Tote, Verletzte, Witwen, Waisen, Trauer, Alpträume, zerstörte Seelen, Verluste, Menschen die sich auseinanderleben, Leben die nicht mehr zusammenpassen. Und es gibt die Hoffnung auf eine Bessere Zukunft für nachfolgende Generationen. Und dafür haben ihre Eltern und Großeltern einen hohen Preis gezahlt.

Aufgrund diverser blutiger Szenen, einem Spannungsbogen der den nächsten jagt und nicht nur körperlichen, sondern auch seelischen Grausamkeiten die der Leser mit den Protagonisten miterlebt habe ich die emotionale Anspannung in diesem Buch als äußerst hoch empfunden. Für ein Jugendbuch vielleicht etwas zu hoch. Die beiden ersten Bände waren ja schon nicht so ganz "ohne", aber "Mockingjay" legt da nochmal eins (oder auch zwei oder drei) drauf. Ich jedenfalls würde das Buch (so gut es auch ist) keinem/keiner 14- jährigen mehr ohne weiteres in die Hand drücken. In meinen Augen wäre dies ein ausgezeichnetes Buch für Eltern UND ihre Teenagerkinder. Nach diesem Buch wird Austauschbedarf bestehen und es gibt viel Diskussionsstoff. Ein Buch, bzw. eine Reihe, die einen noch lange nach dem umblättern der letzten Seite beschäftigen wird.

Ach ja, noch eine kleine Anmerkung für diejenigen, die die Frage "Peeta oder Gayle" brennend interessiert (ich war eine von denen). Ja, Katniss endet mit einem von beiden, aber es ist weniger eine Entscheidung als viel mehr eine Entwicklung. Viel ist geschehen, viel wurde erlebt- und das Ende fühlt sich einfach richtig an!
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am 6. Januar 2015
Entweder man mag diese Buchreihe, oder man mag sie eben nicht. Ich habe alle Bücher mehrmals gelesen bevor die Filme heraus kamen, und ich bin ein absoluter Fan!
Die Geschichte ist sehr vielschichtig und auch gesellschaftskritisch aufgebaut. Für Menschen, die sich gerne in andere Welten einlesen ein absolutes Muss!

Die Box an sich ist ganz gut verarbeitet. Die Bücher an sich sind (typisch für Bücher aus englischsprachigen Ländern) etwas minderwertiger produziert als man es aus dem deutschen Einzelhandel gewohnt ist, sind jedoch trotzdem stabil.

Die Box macht im Bücherregal was her und ist für Fans ein absolutes Muss!
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am 1. April 2016
I love this series! I didn't want to stop reading. It's exciting, intense, detailed and emotional. It's been a long time since I cried while reading a book and here I did several times. At some points in between I thought: what more could come now, there's still so much to go and it just became better and better.
I like that the story is told from Katniss' perspective, because I believe that's part of what makes it so intense. Knowing about her feelings, going through what she's going through, without having any more knowledge than she has about everything.
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am 21. Dezember 2010
Zweimal hat Katniss die grausamen Hunger Games nun schon überlebt. Doch der Preis dafür war hoch: die Rebellen konnten zwar Katniss aus der Arena befreien, nicht jedoch Peeta, der vom Capitol gefangengenommen wurde. Da ihre Heimat, District 12 zerstört wurde, werden Katniss und die restlichen Überlebenden von den Rebellen in den District 13 gebracht, wo man sich gerade auf den entscheidenden Kampf gegen President Snow und das Capitol vorbereitet. Als Leitfigur der Rebellion soll Katniss das Volk von Panem vereinen und für den Krieg motivieren. Doch solange Peeta von Snow gefangengehalten und gefoltert wird, kann Katniss einfach nicht für die Rebellen kämpfen. Als es ihnen schließlich gelingt, Peeta zu befreien, ist er nicht mehr derselbe, sondern hält Katniss für den Feind...

Zum letzten Mal habe ich nun mit Katniss gelitten, gekämpft, verzweifelt, neue Hoffnung geschöpft und geliebt. Die Hunger Games sind beendet, Panems Schicksal entschieden, Katniss' Geschichte zu Ende erzählt. Und ich? Ich hänge in der Luft, muss mich erst noch damit abfinden, dass es vorbei ist. Denn die Reihe um die Hunger Games zählt für mich zu den besten Jugendbüchern, die ich in den letzten Jahren gelesen habe.

Teil 1 hatte mich sofort zum begeisterten Fan gemacht und so waren die Erwartungen an den Nachfolger natürlich immens. Kann man ein so gutes Buch noch toppen? Suzanne Collins hatte es bewiesen: ja, man kann! "Catching Fire" war großartig, für mich noch besser als der Vorgänger, und hat meine Erwartungen an den Abschlussband der Trilogie erneut angehoben. Zwar konnte sie sich meiner Meinung nach nicht noch einmal steigern, aber wir befinden uns hier eh auf einem Level, bei dem man eigentlich nicht meckern kann.

Während die ersten beiden Bücher sich um die Hunger Games drehten, bei denen Kinder jedes Districts auf Leben und Tod gegeneinander kämpfen mussten, beherrscht der Aufstand gegen President Snow den dritten Band und fühlt sich so beim Lesen etwas anders an als die Vorgänger. Etwas weniger aufwühlend, etwas weniger dramatisch, aber auch weniger hoffnungslos, denn jetzt schlagen die Rebellen zurück.

Was Fans vielleicht ein wenig murren lassen könnte, ist der Fokus auf die Kriegsvorbereitungen und weniger auf Katniss Gefühle für Peeta und Gale. Aber keine Sorge, auch der Liebesgeschichte wird noch genug Raum geboten, denn letztlich wartet immer noch die Entscheidung auf Katniss, wem denn nun ihr Herz gehört, Peeta oder Gale?

Bei einer Buchserie wie den Hunger Games kann man natürlich kein klassisches Happy End erwarten und Suzanne Collins speist uns auch glücklicherweise nicht mit einem klischeehaften Ende ab. Gerade deshalb finde ich den Abschluss der Trilogie sehr gelungen. Wie auch schon in den beiden ersten Büchern müssen wir uns von einigen lieb gewonnenen Charakteren verabschieden, die dem Krieg zum Opfer fallen und Katniss fast verzweifeln lassen; und ihr doch auch immer wieder verdeutlichen, warum President Snow's Herrschaft endgültig beendet werden muss!

Wer die "Hunger Games" (dt. "Die Tribute von Panem") noch nicht kennt, sollte das schleunigst ändern. Denn Suzanne Collins liefert hier eine Jugendbuchserie, die so schnell keiner mehr überbieten kann.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 22. Februar 2018
Ich habe das erste Buch dieser Reihe in der Schule gelesen und alle Filme bereits gesehen. Trotzdem hat es mich immer gereizt die anderen Teile auch noch zu lesen. Da ich mein Englisch verbessern möchte, habe ich sie mir dann auf Englisch auf den Kindle geladen.
Ich kann es nur empfehlen! Auch wenn das Buch eigentlich in der Zukunft spielt, ist es so realistisch geschrieben, dass ich manchmal an der Menschheit gezweifelt habe, wie so etwas passieren kann. Das Buch ist toll geschrieben, ich habe es leicht verstanden und auf jeden Fall Lust auf mehr bekommen!
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am 30. April 2012
Das zweite "Hunger Games"-Buch ist nicht mehr so spannend wie das erste. Auch wenn die Handlung unvorhersehbar bleibt, ist die Zukunftswelt doch ein wenig zu platt und zu schwarz-weiß-gemalt, sodaß alles, was über die gewohnt packenden Elemente des ersten Buches hinaus geht, keine rechte Wirkung erfasst. Das zweite Buch ist nicht ohne das erste zu verstehen, aber das dritte Buch nicht unbedingt erforderlich, das hat mir gefallen. Die meisten werden aber auch das letzte Buch lesen wollen.

Trotz der Kritik ist das Buch aber durchaus packend. Die liebgewonnen Charaktere aus dem ersten Buch gewinnen mehr Tiefe, die Zukunftswelt wird detaillierter erklärt und man blättert Seite über Seite um. Halt nicht ganz so gut wie das erste, aber eindeutig lesenswert!
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. September 2010
Nach dem sehr offenen Ende des 2. Bandes, den ich genau wie die 1 auf Deutsch gelesen habe, musste einfach der 3. sein. Also Vorbestellung, damit es bis zum deutschen Erscheinungsdatum nicht so lange dauert. Diese Woche kam es dann endlich an und jetzt weiß ich, wie es ausgeht. Dieser Text kann übrigens in der Kritik stellenweise Spoiler der Lightversion enthalten (d.h. keine grundsätzlichen Inhaltspreisgaben oder Auflösungen!), wer sie aber trotzdem vermeiden will, sollte ihn evtl. nicht lesen.

Inhalt: Anknüpfend an Buch 2, aber nicht lückenlos. Mehr ist es die Zeit nach Katniss' rudimentärer halber Genesung von den 2. Spielen. Der Krieg, den sie mit ihren aufsässigen Handlungen zuvor mit ausgelöst und unterstützt hat, geht jedoch weiter. Distrikt 12 ist ja ausradiert, die anderen befinden sich mehr oder minder im Aufstand. Die Rebellen des 13. Distrikts haben eine eigene Armee und mischen mit. Soweit so gut und mehr sei dazu jetzt nicht gesagt. Nur die grundsätzliche Tendenz, dass es sehr stark um Wahrheit und Täuschung geht. In mehr als einer Hinsicht, sowohl bei Peeta, als auch bei Katniss. Collins spielt in dieser Hinsicht etwas mit ihren Lesern. Auch die Gale / Peeta-Frage (die viele Fans bewegt), wird gelöst.

Positive Kritik:
- Flüssige Erzählung, obwohl es diesmal eben keine klassischen Spiele sind, die thematisiert werden. Ich hatte eigentlich nicht mit Längen zu kämpfen wie anscheinend manche anderen Leute. Für mich las das Buch sich trotz des veränderten Settings so wie die ersten beiden Teile. Es war schon packend.
- Ein aus meiner Sicht guter und eindeutiger Abschluss der Trilogie. Besonders das Spiel um Wahrheit und Lüge sowie Katniss' Entscheidung fand ich gut.
- Die Lösung mancher Fragen, die ich als Leser bei den letzten Büchern hatte.
- Die Charaktere fand ich eigentlich glaubwürdig, obwohl Katniss schon manchmal ziemlich zickig war. So wie ich mir vorstelle, dass eine Siebzehnjährige nach 2 Spieleteilnahmen als Tribut womöglich drauf sein könnte.

Negative Kritik (leider umfangreicher und eben mit leichten Spoilern):
- Einmal bin ich gegen Ende am Schluss eines Kapitels gestolpert und die Erklärung der Ereignisse kam später im nächsten. Fand ich stilistisch jetzt nicht supertoll gelöst, war aber okay.
- Das Nicht-Wiederauftauchen eines in beiden Bänden präsenten Charakters, der mir sehr am Herzen lag und MEIN Grund war, das Buch überhaupt lesen zu wollen. Besagter Charakter wird einfach ausgelassen, was ein anderer Fan mit dem sinngemäßen Satz "Im Krieg verschwinden nun einmal Menschen und tauchen nicht mehr auf." kommentierte. Err ja. Schon. Trotzdem muss ich es nicht gut finden. Schließlich lese ich das Buch nicht, weil ich eine reale Kriegsdarstellung will. Für verschwundene Menschen reicht es, gewisse dunkle Perioden des letzten Jahrhunderts anzuschauen. Deshalb sollte ein Roman es aus meiner Sicht jedoch besser machen. Dort kann man Dinge erklären und Realismus ist nicht immer toll. Schon gar nicht in einer fiktiven Fantasy-Welt. Außerdem fand ich es merkwürdig, dass Collins einen gut aufgebauten / ausgearbeiteten Charakter einfach so mal eben in der Schublade verschwinden lässt.
- In dieselbe Kerbe haut auch mein nächster Punkt: Der Tod mancher (auch bekannterer) Charaktere bzw. solcher, die man im Buch kennenlernt. Das Ableben wird teils so nebensächlich, kurz und manchmal lieblos abgehandelt. Sogar wenn Katniss dabei ist. Husch husch und weg ist er. Naja. Ging mir irgendwie zu schnell. Erhalten bleibt, dass man wie bei den Spielen nicht weiß, wer es schafft und wer nicht. Bei den letzten Malen hat Collins sich aus meiner subjektiven Sicht der Dinge jedoch meistens mehr Zeit genommen, die Todessituation gründlicher darzustellen.
- Das Ende. Nicht das des Krieges, sondern das persönliche "Ende" der Protagonistin. Ich sage nicht, es sei sehr schlecht, aber ich halte es für zu wenig vorbereitet. Wenn man Katniss' Haltung zu manchen Dingen aus den vorherigen Büchern kennt, muss ich sagen, dass mir ein paar Zeilen im Epilog einfach nicht ausreichen um den Sinneswandel zu begründen. Der Epilog ist außerdem auch sehr kurz.

Fazit: Ich fand das Buch jetzt nicht überragend gut, aber ich bin froh, dass ich das Ende jetzt kenne. Halt ein Abschluss und kein schlechter. So wie die Autorin sich ihn eben vorgestellt hat. Spass beim Lesen hatte ich jedenfalls (sonst wäre es kaum in 2 Tagen ausgelesen gewesen).
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am 9. April 2012
Inhalt auf Deutsch + Kontext
Im ersten Buch dieser Reihe (Hunger Games) wird die grundsätzliche Idee dieses Systems vorgestellt. Es handelt sich um ein Königreich, mit dem Hauptsitz im "Capitol", quasi der Hauptstadt. Der restliche Teil des Landes ist in 12 Distirkte unterteilt, wobei jedes Land ein bestimmtes Gut produziert (Nr. 2 Waffen, Nr. 4 Fisch usw.) Einmal im Jahr wird aus jedem der zwölf Distrikte ein Junge und ein Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren ausgewählt, welches dann an den "Hunger Games" im Capitol teilnehmen muss. 24 Jugendliche kämpfen, unter 24 stündiger Beobachtung durch die gesamte Bevölkerung des Landes am Fernsehen, um ihr Überleben, denn nur eine Person, wird als Sieger aus diesen Spielen hervor gehen und Ruhm und Ehre bekommen.
Diese Spiele fanden schon 73 Jahre in Folge statt.
In dieser Reihe geht es um die 16 jährige Katniss aus Distrikt 12, dem ärmsten Distrikt, welche ihren Vater mit 12 Jahren verloren hat. Ihre kleine, 12 jährige Schwester soll an den Spielen teilnehmen, doch Katniss springt an ihrer Stelle für sie ein und zieht mit dem gleichaltrigen Peeta, dem Bäckers-Sohn aus ihrem Distirkt, ins Capitol, um dort zu kämpfen.
Nach einigen Strapazen und einer listigen Tat schaffen sie es, gemeinsam als Sieger und einzige Überlebende aus der Arena zu gehen.
Zwischenzeitlich hatte sich Peeta in Katniss verliebt, welche das ganze aber nur als Strategie ansah, das Publikum auf ihre Seite zu ziehen.

Soviel zu Vorgeschichte, weiter nun mit dem Inhalt des zweiten Buches
In der Fortsetzung kommen Peeta und Katniss nun wieder nach Hause zu ihren Familien, wo sie beide in große Häuser ziehen dürfen und recht viel Eigentum ihres nennen dürfen.
Da sie das Gewinner Team sind, müssen sie allerdings bald darauf wieder los, um mit dem Siegeszug durch alle Teile des Landes zu reisen und "Werbung" für das Capitol machen.
Allerdings gestaltet sich dies schwierig, da sie erstens weiter so tun müssen, als seien sie unsterblich ineinader verliebt, obwohl sie sich beide nicht mehr wirklich leiden können und sie zweitens die Idee der Hunger Games verabscheuen.

Das Capitol traut beiden nicht und ruft zu Ehren der 75. Hunger Games zum "Jubel-Jubiläum" auf. Aus den Gewinnern der vorangegangenen 74 Spiele werden wieder jeweils ein Mädchen und ein Junge gewählt, welche nochmals in der Arena ihr können unter Beweis stellen müssen.
Katniss und Peeta müssen wieder ins Capitol, doch diesmal werden sie nicht so einfach lebend davon kommen.

Meine Meinung

Wie die Inhaltsangabe schon vermuten lässt, ist das Thema recht komplex und nicht mal eben erklärt. Das System hinter dem Capitol ist recht kompliziert aufgebaut und auch erst nach einiger Zeit (bzw. einiger Menge an gelesener Seiten) wirklich zu verstehen. Dies gefällt mir sehr gut, da ich gerne Bücher mag, welche komplex aufgebaut sind und in wessen Welten man sich erstmal "arbeiten" muss.
Der Schreibstil der Autorin ist sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt viele situationen bis ins kleinste Detail, sodass sich der Leser hier gut einfinden kann und einzelne Szenen genauestens vor Augen hat. Das Englisch dieses Buches ist nicht immer einfach und problemlos zu verstehen, da sie eine große Bandbreite an Wörtern benutzt und teilweise auch Fachsprache (im Werkzeug, Zug & Tierbereich), die für einen Englisch-Lernenden auf Anhieb nicht leicht zu verstehen ist, in welchen man sicher aber nach einer Zeit hineinfindet.

Die Charaktere in diesem Buch sind sehr interessant.
Vor allem Katniss, die Protagonistin wird immer wieder von Selbstzweifeln geplagt, welche dem Leser auch durch ihre Gedanken deutlich gemacht werden.
Peeta dagegen wird immer als recht (mental) stark dargestellt.
Auch Katniss Verhältniss zu ihrer Mutter und Schwester wird hier ausfürhlich behandelt, welches auch nicht immer einfach war, da sie ihren Vater so früh verlor. Sie fühlt sich verantwortlich für das Wohlergehen ihrer kleinen Familie und ist totunglücklich, von zu Hause wegzugehen.
Außerdem wird ihre nicht immer einfache Beziehung zu ihrem langjährigen Jagdfreund Gale aus Kindertagen thematisiert. Vor allem hinsichtlich des Erwachsen-Werdens und der Liebe, ist Katniss immer wieder zwischen Peeta und Gale hin und hergerisen.
Die Altersempfehlung 13-18 Jahre würde ich generell so unterschreiben. Allerdings finde ich 13 Jahre schon hart an der Grenze, da vor allem bei den Spielen selber viel gewalt vorkommt und auch einige Mitstreiter andere brutal töten. 14 oder 15 wäre hier angemessener. Die Grenze nach oben ist für mich nicht wirklich vorhanden, ich denke, dass man dieses Buch durchaus auch noch mit 25 oder 30 lesen kann. Es hat nämlich alles, von einer neuen Zukunftsvision, über Action und Spannung bis hin zu einer Liebesgeschichte. Auch Männer und Jungs können dieses Buch durchaus lesen.

Fazit

Ich kann diese Fortsetzung wärmstens empfehlen. Es ist eine gelungene Mischung aus verschiedenen Genres mit ansprechender Sprache und Charakteren, mit denen man wirklich mitiebert. Und das Englisch nebenbei zu lernen ist auch nicht schlecht.
Ich gebe 5 von 5 Sternen und spreche eine deutliche Kaufempfehlung aus! Ich habe auch den 3. Teil verschlungen und freue mich jetzt sehr auf den Film!

Pro:
Interessante Sprache, neue Idee, gute Charaktere ==> Gute Fortsetzung
Kontra:
nichts
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