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Kundenrezensionen

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am 22. September 2010
Crippled Black Phoenix' Kriegsthematikalbum I, Vigilante ist nicht überraschend anders, als der Vorgänger 200 Tons Of Bad Luck. Der - angebliche - Lückenfüller vor dem nächsten ,großen' Album bringt es dennoch auf 48 Minuten Laufzeit (verteilt auf fünf reguläre Titel zwischen knapp 7 und 12 Minuten plus 2:31 Bonus) und ist ein durchaus dicker Brocken.

Wie schon zuvor, klingen auch auf I, Vigilante streckenweise die alten Pink Floyd durch. Ein wenig Led Zeppelin ist mit drin und - um ein paar zeitgemäße Beispiele zu nennen - hin und wieder meint man Archive oder insbesondere Porcupine Tree / Steven Wilson durchzuhören.

Crippled Black Phoenix bleiben aber absolut eigenständig und bauen ihren Stil auf I, Vigilante sogar weiter aus. Der ,Lückenfüller' ist kein solcher. Das Album klingt reifer als 200 Tons Of Bad Luck und wechselt geschickter zwischen Heavyabschnitten, eingängigen Melodien und herrlich langen Gitarrensoli. Das Ganze ist weniger holzig, dabei aber nicht glatter. Die einzelnen Songs erfordern nach wie vor Durchhaltevermögen.

Schon der Auftakt Troublemaker zeigt, das Crippled Black Phoenix einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht haben. Der Song ist deutlich präziser eingespielt und auch besser produziert (Gesang etwas weiter vorn abgemischt und hörbarer), als das auf dem Vorgängeralbum häufig der Fall war.

Das 11-minütige We Forgotten Who We Are begeistert mit toller Pianolinie, heavy Gitarren mit zahlreichen Harmoniewechseln, erstklassiger Sologitarre, gewaltigen Drums und beherzt einsam klingenden Frauen-Solostimmen. Hier zeigen CBP deutlich, wie viel Potential noch in ihnen steckt. Spannend.

Fantastic Justice baut auf ähnliche Zutaten, setzt aber vereinzelt zusätzlich auf Bläser. Der Song wirkt dadurch schon etwas zu dick, aber lassen wir CBP weiter ausprobieren. Die Songchemie stimmt in jedem Fall.

Bleiben noch die letzten zwei Tracks. Der 12-minütige Bastogne Blues startet gefühlsmäßig zwischen Pink Floyds The Wall und Animals. Das langsam dahinkriechende Kriegsepos wird getragen von toller Akustikgitarre, überrschend guten Vocals, Streichern (wirklich gut eingesetzt) und Piano. Ein durchaus zäher Track, der aber gerade durch seine stoische Langsamkeit begeistern kann.

Of A Lifetime (ein Journey Song) ist für CBP Verhältnisse fast schon Pop und erschreckt zunächst mit einer Sängerin, die etwas seicht klingt, ihren Job im Verlauf des Songs aber zunehmend besser macht. Die allmählich durchdringende Sologitarre verliert sich dann ebenso wie die Drums zum Ende hin in einer selten guten 70er Jahre ProgEkstase.

Zum Schluss geht es dann noch weiter in der Zeit zurück. Der zweieinhalb Minuten kurze Hiddentrack Burning Bridges entlässt uns aus dem Album mit einer gefühlten Mischung aus No Milk Today, Aquarius und The Mamas & The Papas. Seltsam. Aber gut, originell und 1a gemacht. Spannendes Album.
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am 15. Dezember 2010
Ich kannte Crippled Black Phoenix noch vor einigen Monaten gar nicht, bevor ich sie dann zufällig live gesehen habe.
Live überzeugten sie mit genau der selben Leichtigkeit, wie sie es schon nach einem Durchlauf dieses Albums tun!
Die Songs gehen ins Ohr, vergehen trotz der weit über der Pop-Musik-Songlänge liegenden Spielzeit wie im Flug und reissen mit!
Instrumental passiert sehr viel (2x Gitarre, 1x Akkustik-Gitarre, 1x Bass, 1x Cello, 1x Klavier, 1x Hammond-Orgel + Gesang) und alles harmoniert so wunderbar miteinander!
Das Album folgt einem Konzept und behandelt vor allem das Thema Krieg aus Zeiten des D-Day.

Das Sample zum Anfang von Bastogne Blues hat mich zu Tränen gerührt, und auch sonst ist es eine sehr rührende Platte.
Die Produktion ist sehr natürlich, weich und klar - gefällt mir sehr gut!
Ein MUST HAVE und nur schwer in eine Schublade zu stecken!
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am 12. September 2010
War der Vorgänger von I, Vigilante - 200 tons of bad luck - schon grandios und man war der Meinung, dieses Album kann man nicht von der Qualtitä her überbieten, wird mit diesem Album eines besseren belehrt.
Obwohl man am Anfang etwas enttäuacht ist, denn die Spielzeit von I, Vigilante ist nur ca. 45 Minuten.... Aber selten war ich ergriffener und begeisterter als nach diesen 45 Minuten.... CBP ist hier so nah an den frühen Pink Floyd Werken (z.B. Animals) und doch auch wieder nicht.
Eigentlich mag ich nicht unbedingt dieses Schubladen-Denken, aber hier kann - muss man es - ruhig mal nutzen, denn es adelt dieses Meisterwerk der Jungs und auch mit einem Mädel aus England.
Und dann sich einer doch so schweren Thematik - eine Schlacht um Bastogne - gegen Ende des 2 Weltkriegs - anzunehmen. Hut ab...
Ich bin immer noch hin und Weg, denn die Musik hat mich komplett eingefangen und in den Bann gezogen.
Hier einen Song hervorzuheben - geht nicht, denn man muss das Album komplett hören - und dann auch immer wieder....
Für mich - meine CD des Jahres!!!
CBP vereint den Geist der "guten alten Zeit" mit der Neuzeit. Es gelingt ihnen der Spagat ihre Idole und Vorbilder zu zitieren ohne einfach nur diese nachzuspielen, denn sie verleihen dieser Musik zu neuem Glanz....
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am 10. Januar 2011
In meinem Ranking für 2010 ist diese Platte auf den Spitzenplatz gelandet! Wie schon im Vorgänger 200 Tons of B. L. finden wir hier Musik von zeitloser Größe, im Gewand der 70`Jahre Rockmusik, und doch zeitgenössisch und modern. Hier Rock C.B. PH. gradliniger, ähnlich wie es ihr Vorbild Pink Floyd auf Animals präsentierten. Das Thema der Platte ist der Krieg, und wer sich mal auf die gesprochenen Intros konzentriert, dem wird so manches unter die Haut gehen, was dort zu vernehmen ist. Dagegen steht die Musik. Die ist einfach großartig. Schon der 1. Song rockt, getragen von Gitarren, schleppend und fordernd. Mein Favorit ist das fast poppige
-Of a lifetime- Die seichte Stimme der Sängerin (!) streicht feenhaft durch diese Coverversion eines alten Journey- Songs, mit einem wunderbarer klaren Gitarrenlauf. Diese Stück währe in den Rockdiskotheken der 70 in meiner Heimatstadt Hamburg ( Big Appel, Renaissance Club, wer das noch kennt) rauf und runter gelaufen. Eine erfrischende Musik von einer Band die gut tut und hoffentlich noch lange am Ball bleiben wird. Neben Porcupine Tree und Wolf People das Besten zur Zeit, neben dem was sonst so an Mainstream- Brei geboten wird.
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am 2. Oktober 2010
...ist das vorherrschende Wort, das mir bei dieser Platte einfällt. Über fünf Tracks servieren Crippled Black Phoenix feinste Progressive-Rock-Kost, die in ihrer Intensität an Porcupine Tree erinnert. Der Großteil des Albums ist instrumental gehalten, weswegen die düsteren und beklemmenden Lyrics umso wichtiger werden. Am stärksten scheint "I,Vigilante", wenn die großartigen Klavierloops von pulsierenden Drums und fließenden Gitarren unterstützt werden. Verdichten sich die Songs dann, hört man trotzdem kristallklar jedes Element heraus, das die Musik so verführerisch bombastisch macht.
In diesem Jahr würde ich "I, Vigilante" ganz klar zu einem Geheimtipp zählen. Wer sich stark aufbauende, lange Tracks im Stile vom Postrock und Progressive Rock mag, sollte hier unbedingt zugreifen.

8,5/10
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am 25. September 2013
Bin bei you tube über die Band gestolpert, und liegengeblieben!
Es macht einfach mal wieder Spaß "aktiv" Musikzuhören anstatt sich nur nebenbei bellullern zu lassen,
es sich mit dem Kopfhörer oder eine Tasse Kaffee/ Tee bequem machen und zu lauschen...
Schade das es nur wenige Bands gibt die es schaffen jemandem Musik so nahezubringen und leider gibt es zu viele die Musik zu genau dem Gegenteil haben verkommen lassen, Gesichtsloser Massenware als Hintergundbeschallung, Fahrstuhlmusik und Radiomusik für die identitätstlosen Zombies...
Probehören, kaufen genießen ...
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am 8. Mai 2015
Viel ist da nicht mehr zu schreiben, das meiste haben die anderen Rezensenten schon erwähnt. Ich möchte dann noch eine 5 Sterne Bewertung hinzufügen.

Es fällt mir sehr schwer das Album nicht an einem Stück durchzuhören. :) Ich will bei dieser Platte einfach nicht in der Mitte eine Pause machen und immer wieder höre ich sie mir an. Die 45 min. sind in dem Fall ideal.

Alle Tracks sind großartig. Mein Lieblingssong ist am wahrscheinlichsten dann doch Bostogne Blues mit den genialen Erzähl-Intro.

Burning Bridges stört mich nicht, ich finde ausgrechnet diesen Song als Abschluss für so ein Album zu wählen sogar interessant. Besser als "Sweeter than You", den Opener von White Light Generator (wo auch ein Stilbruch vorliegt).
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am 13. Mai 2013
Geniales Album, etwas teuer, ist aber das Geld wert. Spiellänge ungefähr 50 Minuten. Hat sich auf jeden Fall gelohnt. Kleioner Tipp: Irgendwo vorhören, aber keinen falschen Eindruck bekommen bei Tracks von bis zu 10 Minuten.
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am 14. August 2011
"I, Vigilante" sollte für mich das erste Album dieser Band werden, meine Neugier mehr als alles andere geweckt durch das recht auffällige CD-Cover, einem zähnefletschenden Wolfskopf in Kupferstich-Optik. Ein Cover-Kauf also, doch was für ein unerhörter Glücksgriff! "Crippled Black Phoenix" vereinen auf dieser Scheibe diverse Subgenres (Stoner, Post, Psychedelic, Progressive) zu einem Gesamtkunstwerk von unvergleichlicher atmosphärischer Dichte. Naja, beinahe jedenfalls ...

Wabernde Soundeffekte und ein Dialogschnipsel aus dem Film "The Young Poisoner's Handbook", demzufolge ein Wolf sein Fell, niemals aber seine Natur zu ändern vermag, markieren die ersten Sekunden des Openers "Troublemaker". (Psst, "Vulpes" bedeutet in Wirklichkeit "Fuchs", nicht weitersagen!) Was in den nächsten circa acht Minuten aus den Boxen tropft, ist wahrlich erlesenstes Lauschgift: Melodisch-düsterer Stoner-Rock mit fetten Bässen, hintergründige Lyrics eingesungen von der zerbrechlichen Stimme Joe Volks, Gänsehaut-erzeugende Dynamikübergänge. Später gesellt sich dann noch die Hammond-Orgel zu Bass-, E-Gitarre und Schlagzeug, und plötzlich nimmt der Song Fahrt auf, gewinnt eine "Deep Purple"-eske, ungemein mitreißende Qualität, um dann doch ganz sachte auszuklingen. Der zweite Track, "We Forgotten Who We Are", bedient sich eines ähnlichen Kniffes und wertet so diese ohnehin schon grandiose Nummer noch mal gehörig auf: Als man nämlich denkt, viel besser kann's jetzt nicht mehr kommen, überrascht der Song mit einem Intermezzo, währenddessen sich Schlagzeug und Gitarre vor einem hypnotischen Klavierwirbel einem zügellosen Höhepunkt entgegensteigern. Auf hohem Niveau geht es weiter mit den nächsten beiden Tracks, "Fantastic Justice" und "Bastogne Blues". Insbesondere Letztgenannter, ein Song über die Ardennenoffensive, brennt sich ins Gedächtnis mit seinem bestürzenden Intro, der Zeitzeugenschilderung eines ehemaligen alliierten Soldatens. Die Musik selbst -- ganz großes Tennis!

Doch was nun folgt, ist der Grund, weshalb ich dieser Scheibe, aller Qualitäten zum Trotz, nur vier Sterne geben kann: Die Coverversion eines alten Journey-Songs, "Of a lifetime", kann für sich genommen durchaus noch begeistern (großartig: Daisy Chapman), stellt aber einen eher unschönen musikalischen Bruch dar. Das wäre verzeihlich, hätten CBP danach noch ein oder zwei Nummern im Stil des übrigen Albums nachgelegt. Statt dessen bewegt sich der wohl als Scherz zum Schluß gedachte Bonustrack, "Burning Bridges", klanglich irgendwo zwischen The Mamas & The Papas und ABBA.

War es Angst vor der eigenen Courage? Oder warum würde man ein in sich so geschlossenes und rundes Werk kurz vor Ende derartig sabotieren? Ungeachtet dessen weiß "I, Vigilante" die ersten 40 Minuten über vollends zu überzeugen und ist Pflichtkauf für Freunde anspruchsvoller Rockmusik.
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 13. Juli 2014
in meiner Sammlung - jetzt ist sie komplett.
Wer auf Pink Floyd steht - und das tue ich definitiv - hat hier endlich eine Band, die ganz in deren Tradition steht. ohne reine Coverband zu sein.
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