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am 14. April 2014
Das war o.K. und ist doch schon lange erledigt!ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä ä
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am 18. Dezember 2013
Rienzi entstand 1842, nur wenige Jahre vor der Revolution von 1848. Rienzi ist Wagners Freiheitsheld, der mutig gegen eine gewalttätige Adelsherrschaft aufsteht. Wenn dies Hitlers Lieblingsoper wurde, so nicht wegen dieser politischen Botschaft, sondern weil er sich mit dem Volksheld Rienzi identifizierte.

Was Hitler nicht wahrnahm, ist der Gegensatz zu der von ihm errichteten Diktatur: Rienzi erstrebt nicht für sich die Macht, er will nicht König werden, das Volk soll frei sein. Hitler blendete das alles aus.

Das Regiekonzept Philipp Stölzls folgt nicht Wagners Absichten, sondern der verzerrten Wahrnehmung Hitlers. Überdeutlich, geradezu penetrant, wird Rienzi mit Hitler gleichgesetzt. Zu Wagners Text passt das überhaupt nicht, ebenso wenig zur Musik. So hat der Zuschauer stets zwei entgegengesetzte Botschaften zu verarbeiten: Es wird von Befreiung gesungen, gleichzeitig eine Diktatur inszeniert.

Müssen wir Hitlers Torheiten wiederholen? Schade um die hier hervorragend wiedergegebene Musik Wagners.
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am 26. Januar 2016
Der Vergleich Rienzis mit dem Aufstieg und Fall Mussolinis ist eine äußerst spannende Sache und unglaublich gut gemacht. Packend und fesselnd. Dass Hitler von der Oper angetan war, ist einleuchtend, allerdings hatte er offensichtlich das Ende Rienzis nicht begriffen.
Über Wagners Musik rezensiere ich nicht, das steht mir als Laie nicht zu
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am 30. September 2011
Rienzi war - neben den Meistersingern - Hitlers Lieblingsoper. Das ist aber kein Grund den Rienze als "Hitler" erscheinen zu lassen. Die Regie liegt zwischen Schwachsinn und Dummheit. Und das beginnt schon bei der Ouvertüre. Die war, wie mir schein, Charly Chaplin nachempfunden. Doch der hat sein Handwerk beherrscht.
Das Gebet des Rienzi - um nur ein Beispiel zu nennen - empfinde ich als geschmacklos. Und dann die Unart alles mit Videos zu kommentieren. Hier wird der Zuschauer wohl für dumm gehalten. Um nur drei Probleme aufzuzeigen. Diese Regie-Fehlleistung erzeugt soviel Ärger, dass die musikalische Gestaltung auf der Strecke bleibt. Trotz der hervorragenden Sänger.
Schade - hier wurde eine Chance vertan!
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am 1. Januar 2011
Rienzi, eines von Wagner heute eher unpopulären Werken, ist politisch ein heisses Eisen. Unter der Regie des Namenhaften Philipp Stölzl ist hier eine moderne Inzenierung gelungen die durch Simplizität und dabei ganz unverkünstelt beeindruckt. Menschenmassen, hartes Licht und drei dunkel gehaltene Bühnenbilder sind die Kernelemente der Inszenierung. Insbesondere der letzte Akt beeindruckt durch Einfallsreichtum. Erst hier spitzt sich das Drama um den hier gnadenlosen Rienzi in der kurz gehaltenen Inszenierung zu. Der letzte Akte spielt gekonnt auf die letzten Stunden des tausendjährigen Reiches an.

Zum Inhalt:
Dies ist jedoch bei weitem nicht die einzige Anspielung. Rienzi setzt sich beim Streit zwischen dem Stadtadel als Retter des Volkes in Szene und entledigt sich anschliessend in einer Nacht der langen Messer von "Verrätern" und Opposition. Doch einigen gelingt rechtzeitig die Flucht aus der Stadt, der Gegenschlag wird durch Verrat und Rebellion möglich, das wankelmütige Volk wechselt schliesslich die Seiten und Rienzi ist mit seinem Genossen plötzlich isoliert. Sicher ist das keine 1:1 Umsetzung des wagnerschen Meisterwerks um den letzten Tribun, aber eine Leseart die durchaus ihren Reiz hat.

Zum Gesang:
Vollmundig und Wohlklingend, ja Rienzi beherrscht meiner Meinung nach sein Organ. Das kann man aber leider nicht von allen Rollen behaupten, insbesondere die weibliche besetzte Nebenrolle schwächelt etwas.

Fazit
Ich habe die Oper auch Live in Berlin gesehen, die Inzenierung gewinnt besonders durch die Kürze an Würze, nicht nur wegen der katastrophalen Bestuhlung in der deutschen Oper. Natürlich kann man den Genuß der Bluray/DVD keinesfalls mit dem Besuch vergleichen, es entsteht einfach nicht die Wirkung. Dennoch ist die Scheibe, die lange auf sich Warten liess, für Wagnerfans, die der Regie eine gewisse Interpretationsfreiheit zugestehen, sehr empfehlenswert.
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am 26. November 2010
Ich bin Richard Wagner Fan. Deshalb meine Frage: "warum tut man einem Toten so etwas an?" Dieser Herr Philipp Stölzl sollte Bildhauer werden. Granit vergiest keine Tränen. Richard würde sich im Grabe umdrehen, wenn er diese unsägliche Interpetration anschauen müsste. Aber anzuhören ist sie dank sehr guter Sänger wundervoll. Nur hätte ich mir die Bilder von Herrn Philipp Stölzl gern erspart. Schade ums Geld!
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am 12. Januar 2011
Inszenierung:
Die vorliegende Rienzi-Inszenierung mag Geschmacksache sein, das zeigen auch die Rezensionen in der Presse. Philipp Stölzl hat aber aus meiner Sicht eine zumindest in sich stimmige Deutung des Rienzi vorgelegt und lässt seinen Rienzi in einem faschistoiden Umfeld spielen. In Deutschland gelingt eine solche Atmosphäre am leichtesten durch Anspielungen auf die Hitler-Diktatur. Schon während der Ouvertüre blickt man aus dem Panoramafenster von Hitlers Berghof, wo Rienzi als Diktator zum einen die Ouvertüre mitdirigiert und zum anderen einen Tanz in Trance abliefert. Auch im weiteren Verlauf spart Stölzl nicht mit Anspielungen auf die Nazi-Dikatur (Modelle von "Germania", Videos vom "neuen Rom", die stark an Wochenschau-Berichte erinnern, Wehrmacht-Helme der Soldaten usw.). Die Inszenierung thematisiert aber nicht das Dritte Reich, sondern veranschaulicht sehr gut die Gefahr, der auch jeder Held ausgesetzt ist, wenn ihm vom Volk unermesslich viel Macht geschenkt wird. In diesem Fall von einem Volk, das sich in totaler Identifikation freiwillig uniformiert, sich im zweiten Teil zunehmend von Rienzi entfremdet, weil ihm dieser nicht radikal genug ist, und ihn am Ende schließlich stürzt.

Das spezifisch faschistische Umfeld zwingt sich aufgrund der Vorlage zwar nicht unmittelbar auf, erscheint aber stimmig, weil dieser Rienzi in der ehemaligen "Reichshauptstadt" der Nazi-Dikatur inszeniert wurde und weil Rienzi nun einmal Hitlers Lieblingsoper war.
Insgesamt finde ich die Inszenierung sehr gelungen, wer jedoch werkgetreue Aufführungen bevorzugt, sollte die Finger davon lassen.

Musikalische Leistung:
Torsten Kerl als Rienzi beeindruckt nicht nur schauspielerisch, er bewältigt die Rolle auch sängerisch mühelos, während Camilla Nylund als Irene eine schwankende Leistung zeigt. Im Terzett mit Rienzi und Adriano geht sie leider etwas unter. In der Hosenrolle des Adriano begeistert Kate Aldrich durch massive stimmliche Präsenz und durch eine sehr gute schauspielerische Leistung. In der vorliegenden sehr chorlastigen Version des Rienzi wird der verstärkte Chor der Deutschen Oper Berlin seiner Aufgabe mit einer sehr ansprechenden Leistung gerecht. Die weiteren Sänger bieten ausgesprochen solide Leistungen - keine Ausfälle, keine besonderen Glanzpunkte.
Insgesamt ist auch das Zuhören jeden Cent wert.

DVD:
Die Videoqualität ist sehr gut, die Kameraführung ist logisch.
Die Tonqualität ist ebenfalls sehr gut, an keiner Stelle vermittelt die Aufnahme den Eindruck, die Sänger hätten in einem Mikrofonloch gestanden.
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am 8. Februar 2012
Zur Handlung: Im 14. Jahrhundert wird Rom wird durch Adlige terrorisiert. Diese werden in einem Volksaufstand unter Führung von Rienzi niedergeworfen. Rienzi wird zum Volkstribun erhoben und regiert in Rom. Ein Attentatsversuch der Adligen scheitert. Auf Intervention seiner Tochter Irene, die den Sohn (Adriano) eines Adligenanführers liebt, werden die Aufrührer begnadigt. Jedoch können sie fliehen und versuchen in einem Krieg gegen Rienzi diesen zu vertreiben. Rienzi besiegt die Adligen erneut, wobei Adrianos Vater getötet wird. Nach der Siegesfeier wird Rienzis Führungstil zunehmend diktatorisch, so dass sowohl das Volk als auch die Kirche von ihm abfallen. Am Schluss steht Rienzi, nur noch von seiner Schwester unterstützt, alleine da und wird bei einem erneuten Volksaufstand getötet.

Zur Inszenierung: Der Ablauf der Handlung wurde in die Zeit des 3. Reiches gelegt, wobei Rienzi als Hitler oder Mussolini verkörpert wird. Eine sehr delikates Unterfangen, aber hier recht gut gelungen. Ich bin ganz und gar kein Liebhaber von Inszenierungen, die nicht in die gegebene Zeit passen, aber dies ist eine positive Ausnahme. Nach der Machtübernahme durch Rienzi sind alle Beteiligten uniformiert, die Schlachtszenen werden durch bewegte Hintergrundbilder aus dem 2. Weltkrieg dargestellt und nach dem Sieg sieht man Rienzi ganz im Stile Mussolinis Reden halten. Gegen Ende agiert er dann von allen verlassen aus seinem Bunker und spielt dabei mit einem Städtemodell. Eine Referenz auf die letzten Tage von Hitler, als dieser ebenso mit seinem Modell der Welthauptstadt Germania spielte. Es liegt eine gewisse Ironie in der Tatsache, dass Rienzi Hitlers Lieblingsoper war.

Künstlerische Aspekte: Das Orchester der Deutschen Oper Berlin unter Sebastian Lang-Lessing spielt untadelig. Torsten Kerl als Rienzi hat eine wohltönende Stimme, aber keine sehr laute, das hätte man beim Abmischen vom Ton anpassen sollen, aber dafür ist Camilla Nylund als Irene ganz vorzüglich. Auch Kate Aldrich als Adriano setzt sich glänzend in Szene. Die restlichen Stimmen sind guter Durchschnitt, nichts Spektakuläres.
Das Bühnenbild ist etwas düster, da wäre eine bessere Ausleuchtung vorteilhafter gewesen. Wie oben schon erwähnt sind die eingeblendeten Hintergrundbilder interessant, am Anfang Rienzi vor Hitlers grossem Fenster auf dem Berghof, am Schluss unter den Trümmern seiner Stadt Rom/Berlin.

Technik: Bild und Tonqualität der Blue-ray sind ganz ausgezeichnet, das lässt keine Wünsche offen.
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am 20. November 2010
Die Inszenierung von Philipp Stölzl projeziert die Handlung in eine neuzeitliche, faschistoide, gesellschaftliche Struktur. Das Hitler-Deutschland oder Mussolinis Italien bieten sich an. Dieses Konzept ist hervorragend gelungen. Ausdrucksstarke Bildlandschaften assoziativer Natur involvieren rational und emotional in das Geschehen. Inwieweit diese Fassung substanziell inhaltlich vom vorgegebenen Original abweicht, vermag ich nicht zu beurteilen. Schauspielerisch und sängerisch wird auf gutem Ensembleniveau agiert. Der riesige Chor mit seiner herausragenden Dominanz bietet eine fundierte Basis. Kate Aldrich singt den Adriano mit mezzodramatischer Stimme sehr überzeugend, Camilla Nylund ist eine hervorragende Irene mit glasklarem, "weiss" leuchtendem Sopran.Die Inszenierung steht aber mit der herausragenden Interpretation des Rienzi durch Torsten Kerl, der mit tenoral, metallisch bronzierter Kernstimme eine bemerkenswerte Leistung zeigt. Sebastian Lang-Lessing dirigiert mit interpretatorischer Dichte. Eine Aufführung, die sich Akzeptanz verschaffen sollte.
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am 4. Juni 2012
Shippinginformation was unclear( even though I can read German) & expensive (seemed to get lost in Croydon...shipping added about 50% to cost...it took over 2 weeks to get disks). I would have prefered Blu Ray disks, but none were available. This was a decent conventional DVD. We very much appreciated the English subtitles (several other languages also were available).Esentially same as 2012 production which we just saw and loved;disk is fully compatible with my American Blu-Ray player
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