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am 2. September 2010
Lyrische Tenöre sind selten, und deswegen wertvoll. Haben sie zusätzlich auch Metall in der Stimme, steigert das ihre Attraktivität. Schaut man die Internetpräsenz von Daniel Behle an, bestätigt sich diese Ansicht. Noch nicht lange auf dem "Markt", aber ausserordentlich erfolgreich.
Es ist dann nur logisch, dass auch bald Aufnahmen erscheinen,alsbald Daniel Behle als Tamino unter dem Dirigat von Jacobs.

Wer an die Partien herangeht, die von allen Tenören gesungen werden, muss sich daran messen lassen. Das eine ist der unbestreitbare Erfolg auf der Bühne, das andere, sich dem Vergleich mit anderen Grössen des Fachs zu stellen.

Da ist erst einmal der lange Schatten von Fritz Wunderlich. Seine so gepriesene "Schöne Müllerin"- die verschiedenen Versionen davon- ein Stimme, um im Bild zu bleiben, mit "Edel-Metall". Welche dieser Stimmen man mehr mag, ist einerseits Geschmackssache, andererseits Angelegenheit von Stimm-Experten. Wunderlichs Stimme ist technisch ja durchaus gereift, nachdem er Aufnahmen gemacht hatte. Seine frühe Aufnahme der "Schönen Müllerin" lässt Schwächen erkennen, die später verschwunden sind. Nicht ganz unähnlich scheint mir diese Aufnahme zu sein;die ein oder anderen Aspirationslaute lassen sich vernehmen.

Gravierender, ich schreibe ja nur von meinem Eindruck, ist für mich, dass Behle nicht den lyrischen Zugang zum Werk hat wie Schreier, Blochwitz oder Protschka. Vor allem bei den letzten Liedern, spätestens ab Nr. 18, macht sich bemerkbar, dass die Fähigkeit ein Amalgan zwischen Ober-und Bruststimme zu bilden, wie es so vorbildlich bei Blochwitz und Protschka geschieht, hier nicht ausgeprägt ist.Dadurch gelingen diese Lieder in ihrer Trauer wenig"farbig".

Daniel Behle ist inzwischen ein etablierter Sänger, bei der "Schönen Müllerin" sind die Schatten der Konkurrenz doch sehr lang.
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