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am 6. Oktober 2010
JAWOHL:
Ja, ja, ja nur 3 Sterne für das neue Album der Superjungs von Volbeat. Was denke ich mir bloß dabei, was erlaube ich mir überhaupt, so vielen freudetaumelnden 5-Sterne-Rezensionen widersprechen zu wollen? Bevor ich mich jetzt lange an Ursachenforschung aufhalte, gleich zur Ursache:
Zum allerersten Mal ist mir bei "Beyond Hell/Above Heaven" etwas passiert, was mir bis jetzt mit keinem der Vorgängeralben passiert ist. Nach den ersten Hördurchgängen, fangen bereits erschreckend viele Songs an mir langweilig zu werden und/oder mir gar auf die Nerven zu gehen. So, jetzt ist es raus! Das ist die Tatsache, findet euch damit ab. Auch nach 100mal Hören kann ich die drei alten Scheiben immer noch ohne jegliche Abnutzungserscheinungen durchlaufen lassen. Bei der neuen jedoch ist inzwischen irgendwie schon der Lack ab.

WAS GENAU STÖRT?:
Schlecht oder Mittelmäßig bewertete Rezensionen müssen sich ja immer etwas ausführlicher rechtfertigen, als Gut oder Super bewertete. Daher nun ein Versuch ins Detail zu gehen. Wer wenig Geduld hat, sollte daher gleich zum Ende der Rezi vorspulen.
Was genau macht denn die neuen Songs weniger gut, als die alten. Vielleicht auch bloß weniger gut als erwartet?
Schwer zu beschreiben. Zum ersten sei klargestellt, dass die CD zwar schon typisch Volbeat ist. Der standardbegeisterte Fan wird also zwischen alt und neu kaum einen Unterschied sehen (wollen).
Der übliche Verdächtige ist für den kritischen Analytiker meistens das neue Major-Label. Und siehe da, Hand aufs Herz, mit Universal rockt der Sound tatsächlich nicht mehr ganz so perfekt, wie man es von den Dänen bisher gewohnt ist. Auch wenn die Songs in den Strukturen noch Original erscheinen, sind doch am Klang alle Ecken und Kanten weggeschliffen worden. Die Drums dürfen nicht mehr so krachen, die Gitarren verschmelzen dezent mit dem Hintergrund und das Schlimmste: Michaels unverwechselbare Ausnahmestimme kommt plötzlich wesentlich zarter und untypisch kraftlos zum Vorschein. Klingt an vielen Stellen so, als wäre der Frontmann durch einen talentierten, aber schwachbrüstigeren Imitator seiner selbst ersetzt worden. Auch das bereits viel zitierte Volbeat-"Brett" fehlt dem Album tatsächlich. Die herausragenden Hämmer in den Songs sind "schlichtgemixt" worden. Die einzelnen Stücke erscheinen mir wirklich wesentlich zahmer als das, was ich von Volbeat gewohnt bin und vor allem, weswegen ich ursprünglich Volbeat-Fan wurde. Mit diesem Album wäre mir das wohl nicht passiert.
Auch bei den Lyrics sehe ich Grund zur Sorge. Auch wenn das wahrscheinlich wirklich nur wenigen so geht, finde ich, dass die Songtexte auf dem neuen ALbum viel zu oft Begriffe wie "Schuld", "Sünde", "Erlösung", "Sühne" und "Seelenheil" aufgreifen. Klingt schon gefährlich seicht nach dem überfrömmelten Selbstfindungs-Konzeptalbum einer ganzheitlichen episkopalen Yoga-Selbsthilfegruppe.

ZU DEN SONGS:
"The Mirror an the Ripper", "Heaven Nor Hell", "Fallen", "A Better Believer", "7 Shots" und "16 Dollars" sind Volbeat-typische Songs wie man sie erwartet hat und in ähnlicher Form von den alten Alben kennt. Der rockige, kernige Sound schwächelt aber ziemlich an der schlechten Produktion, trotzdem ist man als Fan einigermaßen zufrieden. Allerdings strotzen mir die Texte etwas zu sehr von quasi-religiösem Erlösungs-Gedöns. Ein, zwei Songs über Gott und die Welt wär noch okay gewesen. Hier ist es etwas zuviel des Guten.

"Who they are", A new Day", "Magic Zone" und "Being 1" verwenden zwar auch noch die üblichen Strukturen und Stilmittel, aber die Lieder selbst ermüden recht schnell und motivieren erschreckend kurz. Nein, diese zu banalen Stücke wollen auch nach mehrmaligem Hören nicht zünden.

"Evelyn" ist irgendwie der Exot auf diesem Album. Zum Großteil von "Napalm Death"'s Barney gegrunzt klingt dieser Song als erster überhaupt in der Bandgeschichte überhaupt nicht nach Volbeat. Eher könnte man meinen, man hätte zum Zwecke der Crosspromotion den Song einer befreundeten Death-Metal-Band mit in die Auswahl geschmuggelt. Für Freunde des Genres mag der Song noch als Bonustrack durchgehen. Mir verschließt sich dieses Stück, denn Death Metal zu singen, bzw. zu grunzen erfordert einen sehr talentierten "Grunzer" wie beispielsweise Johann Hegg von "Amon Amarth" oder Patrik Mennander von den älteren "Battlelore". Barney ist vielleicht ein prominenter Vertreter seiner Zunft, aber wenn man Songtexte nicht artikulieren kann, sodass der Hörer die Chance hat, auch manchmal das ein oder andere Wort zu verstehen, dann hätte der Song ebenso gut von einem Ein-Zylinder-Mopedmotor intoniert werden können.

"A Warrior's Call" ist an sich wiederrum ein guter Song, eine Ode an den dänischen Boxer Mikkel Kessler. Da ich selber aber kein Fan des schnöden Boxsports bin, habe ich persönlich etwas Probleme mit der geradezu peinlichen Beweihräucherungs-Orgie. Der dänische Sportler(?) wird dermaßen über den Grünen Klee gelobt, dass der Song schon fast wie Satire klingt. Ein Schulterklopf-Song für einen Boxer, der ihn ausführlich darüber in Kenntnis setzt, dass er selbstverständlich der Beste ist. Guter Junge! :-)

"Thanks" ist der Abschluss des Albums und zudem auch einer dessen beiden Volbeat-untypischen Songs. Anders als bei "Evelyn" komme ich selbst mit dem punkigen Stil, den die Dänen sich nach einiger Aussage hier selbst bei befreundeten Bands abgeguckt haben, sehr gut klar. Das Stück rockt!

FAZIT:
Ein typisches Volbeat-Album, dass allerdings mit der Produktion des neuen Labels zu kämpfen hat. Die meisten Stücke kommen nicht mehr über ein Mittelmaß hinaus oder fallen gar darunter. Selbst Stücke, die auf alten Alben ein Hit gewesen wären, dümpeln hier in belanglos-banal vermixter Klangsuppe.
Die klaren und kernigen Klang- und Gesangsstrukturen der alten Volbeatstücke sind der Allgemeinverträglicheit zuliebe glattgehobelt worden und gehen leider völlig unter.
Viele Songs sind von den Texten her privater Natur, sprechen direkt Bekannte oder Verwandte der Band an, oder sind auch ein bisschen zu sehr mit spiritueller Böser-Kerl-auf-dem-Weg-zur-Erlösung-Thematik überfrachtet. Daher bremst der erschwerte Zugang zu den Texten zumindest mir auch ein bisschen die Begeisterungsfähigkeit für diese Stücke.
Also unterm Strich ein Album, dass Fans zufriedenstellen wird. Neueinsteigern empfehle ich stattdessen "Rock the Rebel/Metal the Devil" oder "Guitar Gangsters & Cadillac Blood".
1818 Kommentare| 117 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 500 REZENSENTam 8. September 2010
Volbeat, das sind:

Vocals, Guitars: Michael Poulsen
Guitars: Thomas Bredahl
Bass: Anders Kjølholm
Drums: Jon Larsen

Zu Gast im Studio waren:

Mille Petrozza: Vocals on "7 Shots"
Barney Greenway: Vocals on "Evelyn"
Michael Denner
Henrik Hall
Jakob Oelund

Produziert hat Jacob Hansen.

Volbeat aus unserem Nachbarland Dänemark haben in den letzten Jahren eine glanzvolle und steile Karriere hingelegt.

Innerhalb von fünf Jahren ist nun jetzt die vierte CD da.

Jemand hat die Band einmal als eine Mischung aus Johhny Cash und Metallica bezeichet, manche bezeichnen sie als "Elvis-Metaller", jedenfalls haben sie aus Country- und Rockabillyelementen und typischem Metallica-Sound etwas völlig Eigenes und Neues gezimmert - das ganze verbunden mit fetter Produktion.

Mit Balladen ist es auf der neuen CD Fehlanzeige, es wird aus vollen Rohren geballert.
Die einzige Kritik, die man anbringen könnte, ist ein wenig zu viel Uniformität und der Wunsch nach ein wenig Neuem, etwas Variation und Weiterentwicklung.
Dennoch ist das Kritik auf sehr, sehr hohem Niveau, die sympathische Band um Michael Poulsen hat sich mit ihrem neuen Sound und ihrer Livepräsenz zu Recht eine große Fanbasis aufgebaut.

Mit "The Mirror And The Ripper" wird das Gaspedal gleich am Anfang voll durchgetreten, "Heaven Nor Hell" beginnt mit Priestschen "Living After Midnight"-Drums, später folgt Mundharmonika-Einsatz, "Who They Are" beginnt mit typischem, schwerfälligen Metallica-Einstieg, bevor ebenfalls Metallica-mäßig die Gitarren losbraten und auch teilweise Poulsen's Stimme an James Hetfield erinnert - wäre nicht der typische Volbeat-Refrain, so könnte dies auch als Metallica-Nummer durchgehen.

"Fallen" beginnt locker-tuffig, mit tollem Refrain ausgestattet.
"A Better Believer", wieder etwas flotter, "7 Shots" startet genial im Country-Style mit Banjo, bevor es zu krachen beginnt und Mille Petrozza von Kreator am Mikro auftaucht.

"A New Day" - starker rhythmisch-leichter Beginn, der immer wieder aufgenommen wird - klasse.

"16 Dollars" - Uptempo-Nummer im Rockabillystyle.

"A Warrior's Call" - für den dänischen Boxer Mikkel Kessler geschrieben.

Mit "Magic Zone" folgt ein Gute-Laune-Song, bevor mit "Evelyn" Napalm Death-Grunzer Barney Greenway ordentlich Dampf ablässt. Nicht so mein Ding.

"Being 1" - wieder im Rockabilly-Stil, das abschließende "Thanks" ist eine nette und ehrliche Verbeugung vor den Fans.

Fazit: Volbeat-Fans - und das werden immer mehr und mehr - können blind zugreifen!
55 Kommentare| 35 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 23. Dezember 2013
Habe heute durch Zufall auf ZDF Kultur den Volbeat-Gig vom Hockenheimring 2013 gesehen und gehört und war nach nur 10 Sekunden geflashed und sprachlos!!!! Hatte vorher noch nie etwas von dieser Rock and Roll Band gehört und habe mir nach der Sendung sofort das Studio-Alben-Gesamtwerk sowie die Live-Scheibe der Dänen geordert, ohne auch nur eine einzige Hörprobe vorgenommen zu haben. Diese Band ist eine Rock Sensation, die atemlos nach vorne geht. Für mich ist es die Perfekte Mischung aus Elvis, den Bones, Social Distortion, Metallica, Green Day, Billy Talent und den deutschen PLAN B aus Berlin zu den guten alten Intensified und Greenhouse Effect zeiten. Hört sich wie ein Power-Crossover an, ja, ist es auch, ohne jedoch anbiedernd zu sein oder in Klischees zu verfallen. 10 von 10 Punkte, Rock and Roll is still alive.
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am 10. April 2014
Ich bin erst vor kurzem auf Volbeat aufmerksam geworden, aber es hat mich von der ersten Sekunde an mitgerissen. Wer Metallica oder Marilyn Manson mag, wird Volbeat auch nicht schlecht finden. Bin so begeistert von der Band, dass ich mir gleich alle 5 Alben bestellt habe.

Diese Deluxe Version ist echt super. Neben dem normalen Album, bei dem man bei keinem einzigen Lied das bedürfnis hat ein Lied zu überspringen, ist auch noch eine DVD mit einem 30-minütigen Liveauftritt aus Holland dabei. Die Qualität ist sehr gut.

Volbeat hat einen neuen Fan in mir gefunden und ich gebe eine absolute Kaufempfehlung!
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am 8. September 2013
Als AC/DC Fan befürchte ich, dass die Band bald in Rente gehen wird. Was dann hören? Beim Konzert im Olympia Stadion in Berlin spielte Volbeat als Vorband! Anders als sonstige Vorbands, war es diesmal echt cool! DIe Band muss man sich genauer anhören. Nach dem Kauf der Live Bluray, wollte ich mehr hören. Mehrere CD's wurden gekauft und alle sind echt cool! Es macht echt Spaß die Musik zu hören! Die Jungs haben Spaß ander Musik und die Musik reißt mit! Ich höre diese Band während der Arbeit beim Hausbau! Der Sound macht Spaß bei der Arbeit, die Zeit vergeht wie im Flug! Ich freue mich auf weiteren Alben!
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am 7. November 2013
Wer gerne mehr als die normale CD haben möchte, dem kann ich diese Version nur ans Herz legen.
Die DVD lohnt sich durchaus, zumal man auch nicht so viel mehr zahlt.

Unpraktisch ist nur, dass das Live Album ein paar andere Stück hat. Ist auch der Grund, wieso ich mir nun die Studio-Version noch dazu gekauft habe.
Für Sammler natürlich ein MUSS, für alle anderen Fans einfach ein sehr gutes Album mit schickem Bonusmaterial auf der DVD sowie weiterem Onlineinhalt.
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am 9. März 2014
Aus einem zufällig gehörtem Lied der Volbeats,ist innerhalb von 4 Wochendie komplette Sammlung der Cd's bei mir eingetroffen.Absolut spitze diese Band.Es läuft nichts Anderes mehr bei mir wie nur Volbeat.Bei Youtube vielleicht einfach mal reinhören,ob einem diese Musikrichtunggefällt.Bin auf jeen Fall total begeistert.
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am 15. November 2013
Hab das Album eigentlich nur wegen dem attraktiven Preis gekauft, weil mir das Lied "Fallen" so gut gefallen hat und beim ersten durchhören der Rest auch okay war. Aber wenn man das Album dann in Ruhe durchhört, merkt man, das "Fallen" kein One Hit war, sondern das ganze Album wirklich stark ist.
Ein guter Kauf
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am 28. April 2016
Richtig tolle Platte!

Hier bleibt wirklich kein Wunsch offen. Alle Traumstücke von Volbeat wurden hier integriert, der Sound ist supergut! Die Platte lässt sich einwandfrei abspielen und hat einen tollen Klang. Auch das Cover und die Plattenhüllen sind super gestaltet und der Preis ist absolut fair!

Tolle Sache, auf jeden Fall kaufen!
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Bis auf "Evelyn" bei mir Gänsehaut pur ! Von den Texten versteh ich zwar
leider immer nur Bahnhof aber die Mucke haut rein !
(wenn ich hier erwähne, wie alt ich bin, hält man mich für ballaballa
*biggrin* Ü50)
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