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am 22. Oktober 2010
Als Fan von Elton John's Siebziger-Werken war ich recht unruhig, ob die Vorabrezensionen mit ihren Vergleichen mit Geniestreichen wie "Tumbleweed Connection" oder "Honky Château" recht haben würden. Gleich vorab: Haben sie.

Mit den letzten drei Alben ab "Songs From The Westcoast" war Elton John bereits zu seinen Wurzeln im Blues und Soul zurück gekehrt. "The Union" aber kann noch mehr. Die Zusammenarbeit mit seinem alten Idol und Mentor Leon Russell ist wie eine Frischzellenkur für Elton John. Eine derartige Spiellaune, einen solchen Enthusiasmus hat man schon lange nicht mehr erlebt; fast sieht man wieder den energiegeladenen jungen Mann vor sich, der in den Seventies die Musikwelt von hinten aufrollte. Im Mix mit der dazugekommenen Reife ist das eine unwiderstehliche Mischung. Auch hat Elton John wieder eine Gesangstechnik gefunden, die besser zu seiner in den Bariton gesunkenen Stimmlage passt.

Nicht vergessen werden sollte hier aber der Musiker, den auch Elton als Star dieses Albums sieht: Leon Russell. In den USA eine Legende, hierzulande zu Unrecht nur Insidern bekannt. Seine sehr eigene, nasale Stimme ist sicher gewöhnungsbedürftig. Allerdings weiß er sie perfekt einzusetzen, und gerade im Zusammenspiel mit Elton's Bariton erzeugt das wirklich Gänsehaut. Ebenso wie das Klavierspiel der beiden. Jeder hat seinen eigenen virtuosen Stil, beide zusammen sind einfach unschlagbar. Die Chemie ist hörbar, nicht zuletzt, weil die meisten Klavierpassagen live gemeinsam im Studio eingespielt wurden. Gospelchöre und Bläsersätze runden das Ganze ab.

Die Kompositionen sind in der Qualität durchweg erstklassig, wie bei diesen Vollblutmusikern kaum anders zu erwarten. Überwiegend mit Texten von Bernie Taupin, mal mit Musik von Elton, mal von Leon. Mal arbeiten die beiden zusammen, mal mischt T-Bone Burnett, der Producer mit, auch er eine Koriphäe in Blueser-Kreisen. So wird es nie langweilig, und trotzdem gehören die Songs auf "The Union" einfach stimmig zusammen. Illustre Gastmusiker wie Neil Young, Brian Wilson oder Grace Jones sind noch das Sahnehäubchen.

Für Liebhaber von "Candle In The Wind" und "Circle Of Life" ist dieses Album wohl nichts. Wer aber weiß, was Elton John wirklich drauf hat oder es herausfinden will, der sollte zugreifen. Und Lust, das Werk von Leon Russell zu erkunden, macht "The Union" eindeutig. Für mich das Album des Jahres!
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am 29. Oktober 2010
Eines am besten gleich vorweg: ich war bisher nie ein großer Fan von Elton John. Ich mochte einige seiner Lieder, aber im Großen und Ganzen war mir das, was ich von ihm kannte, immer zu sehr Mainstream, zu glatt und zu oft auf allen Radiosendern durchgenudelt.
Als ich vor kurzem von der CD "The Union" und der Geschichte dahinter erfuhr, wurde ich jedoch neugierig. Leon Russell sagte mir zwar nichts (sorry), aber allein die Beschreibung der live eingespielten Musik ließ mich die CD auf gut Glück kaufen. Beim ersten Mal durchhören dachte ich: okay, kann man gut hören. Haut mich zwar nicht vom Hocker, war aber auch kein Fehlkauf.
Beim zweiten Mal nahm ich mir mehr Zeit, mehr Aufmerksamkeit und Kopfhörer. Und dann hat mich die Scheibe schlichtweg umgehauen und lässt mich seitdem nicht mehr los. Was für eine grandiose "Union" ist das denn? Ich entdecke bei jedem Hören neue Nuancen. Bei einem Song summe ich mit, beim nächsten wippe ich mit, dann verursacht ein Gesang Gänsehaut und bei "I Should Have Sent Roses" steigen mir Tränen in die Augen. Letzteres ist ein harmlos klingender Titel, doch das Lied hat dermaßen viel Tiefgang und ist mit soviel Überzeugung aus der Tiefe des Herzens gesungen, dass für mich allein dieses Lied schon den Kauf der CD wert war. Da Leon Russell manchmal etwas nuschelt: unbedingt die Lyrics besorgen und dann mit Text zuhören...
Ich habe mir dieses Jahr so einige CDs geholt und da waren viele gute Werke bei, aber für mich selbst völlig überraschend ist "The Union" mein persönliches "Album des Jahres" geworden. Absolut hörenswert!
11 Kommentar| 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 2. Oktober 2011
Persönlich ist es mir vollkommen egal, ob EJ-Alben den Massenzuspruch genießen, wie in den 70ern. Das letzte Studio-Album das weltweit über Wochen und das vollkommen zu recht, in den Charts vertreten war und damit ein wenig an den Erfolg der 70er Dekade erinnerte, ist "The One". Und das ist nun fast 20 Jahre her.
Die Qualität der Musik ist bis auf einige Ausnahmen gut geblieben. So ist es auch bei "The Union". Ein puristisches, in Noten gefasstes Kleinod. Die Union mit Russel trägt noch dazu bei. Wirklich eine gute Idee von Elton, diesen in Vergessenheit geratenen, wohl ziemlich kranken Mann, dessen Kopf beinahe zu 100% aus Zuckerwatte zu bestehen scheint, nach erfolgreicher Reanimation auch noch zu reaktivieren. Russels Beitrag zu "The Union" ist gelinde gesagt, großartig!
Und diese Klasse scheint auch EJ beflügelt zu haben. Sein Talent Töne aneinander zu reihen und diese dann seinem Yamaha-Flügel, wie immer mit sehr viel Gefühl, zu entlocken, ist nur wenigen beschieden (Billy Joel konnte das auch mal ganz famos). Aber eigentlich ist das RockŽn Roll-Piano die große Stärke von Elton. "Hey Ahab" unterstützt meine Behauptung sehr eindrucksvoll.
Die Bewertung einzelner Lieder erspare ich mir und allen Lesern. Es ist bei Studioalben eher das Große und Ganze, das zählt. Und in diesem Fall ist das Ganze wirklich Groß!!! Haben wir Elton John Fans mal wieder Glück gehabt.
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am 2. November 2010
Elton John wollte sich - wie er es auch selbst gesagt hat - auf seine musikalischen Wurzeln zurückbesinnen, an die Zeit von Rocket Man.

Das ist ihm auch vollkommen gelungen. Eine Abkehr von den Mainstream-Hits der vergangenen Jahre, vom König-der-Löwen-Sound. Mit Mr. Russell an seiner Seite sind ihm wunderbare Songs gelungen. Eine Mischung aus Blues, Gospel und seinem eigenen Sound aus den 70er Jahren. Klangqualität sehr gut. Nur schade, dass auch dieses Album, wie fast kein Album aus dem "Nicht-Klassik-Bereich" nicht mehr als SACD erscheint.

Sehr empfehlenswert, diesem Album ist ein großes Publikum zu wünschen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 22. Oktober 2010
Elton John kann im Alter von 63 Jahren auf ein ebenso bewegtes wie bewegendes Leben zurückblicken. Der britische Musiker hat mit Songs der Marke "Crocodile Rock", "Don't go breaking my heart" (mit Kiki Dee), "I'm still standing" oder "Sacrifice" 40 Jahre Musikgeschichte mitgeschrieben. Die Liste seiner Arbeiten umfangreich und jedem Jahrzehnt auf den Leib geschnitten. Über 250 Millionen verkaufte Alben gehen auf sein Konto. Unvergessen "Candle in the wind", in der Version zum Andenken von Lady Di - bis heute die meistverkaufte Single aller Zeiten. Seit 1951 ist sein Platz am Piano. Seine Zahnlücke ebenso charakteristisch wie seine Vorliebe für ausgefallene Brillengestelle.

Seine Motivation und Einflüsse mögen viele Gesichter gehabt haben, doch bekennt er sich mit "The Union" zu einem besonders prägenden: Leon Russell. Der erfahrene Live- und Studio-Musiker sammelte in den 60er Jahren seine ersten Banderfahrungen, hatte 1972 mit "Tight rope" seinen größten Solohit und spielte als Sessionmusiker mit vielen internationalen Künstlern wie Jerry Lee Lewis, George Harrison oder Eric Clapton. "Leon Russell was my biggest influence in the late 60s and early 70s, from a piano-playing point-of-view and from a vocal point-of-view.", so Elton John. "His music takes me back to one of the most beautiful and fantastic times of my life. It's not fair that people have forgotten about how wonderful this man's music was and that makes me angry." Und so arbeiten die alten Herren gemeinsam an einem Album, das den Geist vergangener Tage verströmen soll. Rock'n'Roll, Blues, Folk, Country und Gospel finden auf "The Union" ein Zuhause. Während Songs wie "Monkey Suit" und "A dream come true" eine durchaus beschwingte Gangart vorlegen, wird das Album in erster Linie von bedachtsamen Tempo und einem guten Schuß Melancholie bestimmt. Geschichten über das Leben, die Liebe - vom Suchen und Finden, vertane und wahrgenommene Chancen. Dabei ergänzen sich die Beiden so gut, daß man zwischenzeitlich Schwierigkeiten hat die jeweiligen Stimmen zu unterscheiden. Wie zu erwarten, bildet das Piano den Kern ihrer Musik. Mal unterstützt von Bläsern, Hammond Orgel, einem Gospelchor oder Gastmusikern wie Brian Wilson, Neil Young, Booker T und Bono. Die Handschrift von Elton John stets zu erkennen, um die innere Ruhe und Kraft - die traditionellen, amerikanischen Klänge - eines Leon Russell erweitert. Das 30. Album des einst so schrillen Brillenträgers ein Liebhaberstück, Huldigung an ein Idol und Geschenk an sich selbst.

Anspieltipps: "Hey Ahab", "Monkey Suit" und "When love is dying"
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am 24. Januar 2012
Elton John lässt sich ungern in Schubladen pressen, ebenso gilt das für den famosen Leon Russel. Fast 70 Jahre und stets hochkreativ. Das Album 'The Union' führt zwei Ausnahme-Musiker zusammen, die nicht unbedingt für identische Stile stehen. Tun sich Musiker unterschiedlicher Richtungen zusammen, geht das regelmäßig schief. Hier jedoch befruchtet sich die Kreativität gegenseitig.
Wenngleich spärlich instrumentiert, klingt das Album opulent. Hierfür sorgen die üppigen, doch nie übertriebenen Drum-Einsätze in nahezu allen Stücken. Die Stimmen der Protagonisten könnten unterschiedlicher nicht sein. Elton John füllig, sonor, je nach Stück weich, samtig in satten Klangfarben; Leon Russel spitz, kehlig, fast brüchig ' genau dieser Kontrast verleiht dem Gesang des Mutlitalents aus Oklahoma, seine anregende Würze.
Durchweg klingt das Album eher dunkel, nicht düster; viele Songs bedächtig, doch nie träge. Die Musiker verstehen es, Pausen zu setzen. Elton John präsentiert sich in Höchstform, Leon Russel fasziniert durch die Vielschichtigkeit seiner Stimme. Eh man sich versieht, hört man die Scheibe , die auch als LP erhältlich ist, wieder und wieder. Kein Ohrwurmeffekt, viel mehr ein beispiellos gelungenes Album. Die LP lege ich Ihnen besonders ans Herz. Die zarten Schattierungen wirken lebendiger, Farben etwas kontrastreicher und leuchtender.
Lautsprecher stehen vor einer großen Herausforderung. Nicht zwingend im grobdynamischen Sinn; vielmehr in Sachen Musikalität. Verstehen sie es nicht, die Pausen in der Musik eins zu eins umzusetzen, verliert die Musik ihren Charme. Es klingt dann zwar angenehm, doch beiläufig. Diese Einspielung jedoch ist alles andere als beiläufig. Knut Isberner
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TOP 500 REZENSENTam 3. November 2010
Der fast 70 jährige Russell eröffnet mit ,If It Wasn't For Bad' einen Songreigen, den man weder ihm und schon gar nicht mehr Elton John zugetraut hätte. Und genauso uneitel wie T-Bone Burnett's Produktion sind die Beiträge der hier versammelten hochkarätigen Künstler. Aber dieses Album ist vor allem Elton's Show, denn er liefert hier endlich wieder songs in höchster Qualität - songs auf die man von ihm seit 35 Jahren gewartet hat.

Möglicherweise war es der Ehrgeiz, seinem musikalischen Vorbild Russell zu zeigen wie gut er sein kann, der ihn nach so vielen Jahren wieder dazu befähigt hat tolle songs zu schreiben. Die bereits oft zitierten Parallelen zu ,Tumbleweed Connection' sind tatsächlich stark hörbar, das liegt aber wiederum vor allem an der warmen und vorwiegend akkustischen Produktion die der Mann mit dem Steak-Namen dieser Platte verpasst hat.

Russell und John spielen sich die Bälle hier so gekonnt zu wie die spanische Fussballnationalmannschaft und das völlig ohne Hektik. Das heisst aber nicht, dass das Album keinen Drive hätte. R&B (Hearts Have Turned To Stone - ein Bruder von Hit The Road Jack), Gospel (A Dream Come True), dezenter Rock'n'Roll (Hey Ahab, Monkey Suit), und Country (Jimmie Rodger's Dream) sind die Stile die hier so selbstverständlich zueinanderfinden. Dass die berührendste und gänsehauterzeugende Ballade ,Gone To Shiloh' stimmlich von Neil Young mitgetragen wird, macht mehr als Sinn, ist doch Young der zweite große alte Mann, der sich mit ,Le Noise' dzt. wieder voll auf der Höhe seiner Kreativität präsentiert.

Dass John's Stimme tiefer ist als früher und Russell oft genauso raunzt wie Willie Nelson tut den songs in keiner Weise einen Abbruch - im Gegenteil, es verleiht ihr sogar einen unaufdringlichen, altersweisen touch.
Durchhänger hat dieses Album keine und Highlights hier auszumachen ist fast unmöglich, aber ,The Best Part Of The Day' und ,Eight Hundred Dollar Shoes' gehören sicher zu den besten Balladen die John je abgeliefert hat und ,I Should Have Sent Roses' ist Russell at his best und mit dezenten und genial arrangierten Bläsern veredelt.

Booker T an der Hammond und Robert Randolph an der Gitarre sorgen bei einigen tracks noch für das Tüpfelchen auf dem i, immer unter der geschmackvollen Regie von Burnett der sorgsam darauf achtet, dass ja nichts überladen klingt. Und das bei ,And Love Is Dying' und dem closer ,In The Hands Of Angels' dann doch ein wenig Pathos aufkommt ist nicht nur verzeihbar, sondern vor allem wunderschön, denn es nimmt einem die Angst vor großen Gefühlen.

Ein großartiges Album, dass einem nach 35 jahren nicht nur den Glauben an Elton John wieder zurückgibt, sondern vor allem daran, dass es immer noch möglich ist exzellente neue Musik zu prodzieren.
Und ,The Union' ist sogar so gut, dass ich bereit bin Regi solche Verbrechen gegen die Menschlichkeit wie ,Nikita' oder ,Blue Eyes' zu verzeihen, und das ist wohl das größte Kompliment, das man dieser Platte machen kann.
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am 22. Oktober 2010
Leon Russell kennt man leidlich aus der Zeit als Joe Cocker mit seiner Mad Dogs and Englishmen Tournee diesen Planeten rockte - und Leon Russell war der verantwortliche Kopf dahinter. Unvergessen auch sein Medley, dass er zum George Harrison & Friends - The Concert for Bangladesh (2 DVDs, NTSC) beisteuerte. Dann aber wurde es still um ihn. Elton erinnert sich in dem Video, dass er als aufkommender Star mit Leon Russell touren durfte. Heute sind Positionen etwas anders. Aber: Elton John Fans aufgepaßt! Dies ist kein klassisches Elton John Album. Und wer Leon kennt: Es ist auch kein echtes Leo Album.

Es ist eine echte Zusammenarbeit zwischen Elton und Leon und es ist etwas entstanden, das soviel Spielfreude zeigt - Hier mischt sich Pop + Rock + Soul + Blues + Gospel. Jedes Stück ist hörenswert. Da gibt es keines auf das man verzichten möchte

Unbedingt reinhören:
Die Ballade "Gone to Shilo" (7) - dieses Duett der beiden älteren Herren ist einfach gut.
Als leichter Country Song kommt "Jimmy Rodger's Dream" (8) daher
Es geht aber auch rockig: "Monkey Suit" (10)

Hier haben Musiker zusammengearbeitet aus gegenseitiger Bewunderung füreinander und mit viel Spielspaß beim Musizieren miteinander - das hört man. 5 Sterne - denn es gibt nichts zu kritisieren. Einfach gut ...
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am 22. Januar 2014
Und ob das geht. Gleichwohl ich äußerst skeptisch war, als Ende 2008 in der englisch-sprachigen Musikpresse ein gemeinsames Projekt zwischen dem britischen Sir und dem Oklahomian lanciert wurde.

Die Scheibe macht richtig Spaß. Wunderbar durchkomponierte, kurzweilige Songs, allzeit gute Stimmung verbreitend.
Ich freue mich, dass Elton John dem fast vergessenen Leon mit dieser Scheibe und nachfolgendem Live-Event wieder eine Bühne bereitet, die er auf seine alten Tage zweifellos verdient.
Ihn jedoch, wie bei einer vorausgegangen Rezension auf der Amazon-Plattform geschehen, auf seine Mad-Dogs-And-Englishmen-Aera zu reduzieren, wird dem großartigen Musiker nicht gerecht.

Leider ist sowohl die LP, wie auch die CD miserabelst abgemischt. Sämtliche Aufnahmen sind flach, langweilig und ohne Dynamik.
Wer auch immer die Endabnahme des Elaborats abgesegnet hat –hoffe, es war nicht Sir John himself- war entweder besoffen, zugedröhnt oder taub.
Deshalb ein Sternchen abzug.

Fazit: Eine kaufenswerte, aufnahmetechnisch leider verkorkste Platte mit zwei kreativen älteren Herren am Piano und prima Begleitmusikern.
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am 24. November 2012
Diese Scheibe ist einfach fantastisch. Schade nur, dass dafür sowenig Werbung gemacht wird. Es ist nicht immer der typische Elton, doch im Gegenteil keine schlechtere Musik sondern im absolut geniale Musik und die Zusammenarbeit mit Russel ist hier deutlich zu hören. Eine tolle wunderbare Synthese dieser beiden. Das Ergebnis ist absolut hörenswert. Ich kann die Scheibe nur empfehlen!
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