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am 19. Dezember 2010
Komme eigentlich aus einer härteren musikalischen Ecke und fand das erste Album "Funeral", welches meine Bruce-Springsteen-Frau immer mal wieder nebenbei spielte, nicht so besonders außergewöhnlich. Bin dann vor kurzem bei youtube über den neuen Titelsong "The Surburbs" gestolpert und ab da hat's gefunkt. Album gekauft und im Auto durchgehört, immmer wieder ...

Ich muss sagen, es gibt kein Album, was mich seit langem so sehr angesprochen hat. "The Surburbs" und "Surburban War" sind für mich 6-Punkte-Nummern, kleine Meisterwerke, die von einigen 5-Punkte-Nummern hübsch eingerahmt werden. Ein wunderbar austariertes, melancholisches Meisterwerk mit einem begnadeten Sänger.

Da ich mich erst später an "Funeral" und "Neon Bible" herangewagt habe, fällt es mir schwer, diese Alben wirklich objektiv zu beurteilen, wobei mir "Funeral" besser gefällt, da es so impulsiv und verschroben klingt, wie es sich für ein Debut einer jungen, hungrigen Band gehört. "Neon Bible" ist mir da viel zu überproduziert, wobei natürlich auch hier einige Songs über den Dingen stehen.

Alles in allem ist "The Surburbs" für mich etwas ganz Besonderes und wird wohl einer meiner All-Time-Klassiker werden, Gengre übergreifend ... Das ist doch schon mal was für einen Heavy-Bruder wie mich, oder?
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am 19. September 2010
Als im Hochsommer diesen Jahres die Musikgazetten ihre Lobeshymnen über The Arcade Fires anstehende Neuveröffentlichung "The Suburbs" ausschütteten, waren meine Erwartungen zweigeteilt: Große Vorfreude und gespannte Erwartung auf das Werk der vielköpfigen kanadisch-amerikanischen Indie-Kombo mischten sich mit Zweifeln, ob die intensive, immer irgendwie getrieben wirkende Energie des Vorgängers "Neon Bible" denn aufrecht erhalten - geschweige denn ausgebaut und verbessert - werden könnte. Doch das groß angelegte Konzeptalbum überzeugt auf ganzer Linie - Arcade Fire haben aus meiner Sicht für die nächsten Jahre Maßstäbe gesetzt und tatsächlich, wie vom Musik-Express angekündigt, "das erste große Indie-Album der 10er Jahre" geliefert. Das Bestechende dabei ist, dass die exzentrischen Multiinstrumentalisten um das "Frontpaar" Win Butler und Régine Chassagne auf "The Suburbs" ein musikalisch wie textlich in sich geschlossenes Rock-Kunstwerk abliefern, das im Vergleich zu seinem Vorgänger vielleicht nicht den auf den ersten "Blick" ins Ohr schmetternden Hit à la "Intervention" aufweist, aber gerade nach mehrmaligem Hören als Gesamtprodukt überzeugt, aber genau so auch eine Songperle nach der anderen enthält, die sich allesamt nach einiger Zeit auch als Einzelsongs im Gehörgang einnisten und da für einige Zeit nicht mehr herauszudrängen sein werden.
Das hat natürlich in erster Linie mit der großen atmosphärischen Varianz der Songs - von ruhig-melancholisch über hymnisch-heroisch bis getrieben-rockig - zu tun, aber zudem spielen auch das Textliche wie auch das Technische eine große Rolle. Mit letzterem Schlagwort sei vor allem auf Produktion und Arrangement verwiesen; deren Umsetzung sorgen nämlich dafür, dass die breit angelegten Klangteppiche der Band nie wabernd und breiig wirken, sondern immer völlig transparent und dynamisch ohne Ende wirken - wie schwierig das bei Bands mit so großer Instrumentalbesetzung ist, weiß jeder, der einmal selbst Hand an Musikaufnahmen gelegt hat.
Textlich überzeugen The Arcade Fire mit einfühlsamer und nie platter Gesellschaftskritik. Das Album setzt sich, wie der Titel es bereits erahnen lässt, mit dem (oft dysfunktionalen und langweiligen) Leben in der Vorstadt sowie dem Themenkomplex der modernen Zivilisation im Allgemeinen auseinander. Schilderungen der Langeweile des Lebens in der Vorstadt, die in Gewalt und (Selbst-)Zerstörung münden kann ("The Suburbs", "Suburban War"), Klagelieder über die Isolation und Entfremdung des modernen Menschen in der kapitalistischen Konsumgesellschaft ("Ready to Start", "Modern Man"), Songs über die geistige Verwahrlosung ("Rococo") oder das Nicht-Mehr-Vorhandensein junger Menschen in den (Vor-)Städten ("City with no Children") oder Einschätzungen der zunehmenden urbanen Zersiedelung in den USA ("Sprawl I und II") - solche auf feiner Beobachtungsgabe und tiefer eigener Empfindung basierenden Reflektionen über das Leben in Zeiten immer weiter zunehmender Urbanisierung haben bei The Arcade Fire immer auch eine durchaus differenzierte, ja intellektuell überzeugende Note. Sie legen den Finger in Wunden, die westliche Gesellschaften tatsächlich heute umtreiben, und somit sind sie in höchstem Grade relevant und sollten - auch und vor allem textlich-thematisch - gehört werden.
Dennoch bleiben sie vor allem eine Rock-Band, und zwar eine großartige, wie sie mit diesem Album endgültig beweisen können. Im Fokus sollten daher ihre Songs stehen, und die sind so variantenreich und überzeugend, dass sich ein Blick auf die einzelnen Stücke hier trotz des Konzeptalbumcharakters definitiv lohnt. Dabei beginnt das Album ganz unscheinbar: Der Titelsong shuffelt sich zuerst ohne rechten Höhepunkt im Midtempo durch die eingängige Akkordfolge, die nach und nach eine gewisse Spannung offenbart - doch sie löst sich nicht auf, der Song bleibt gewissermaßen in der Sphäre des Unbestimmten. Deutlich dynamischer geht es dann auf "Ready to Start" zu: ein typischer Arcade Fire-Rocker, kraftvoll und zugleich zutiefst verletzlich und schüchtern vorgetragen von Win Butler, während um ihn herum ein erstes Rock-Feuerwerk abgebrannt wird. Die Midtempo-Nummer "Modern Man" kommt da deutlich ruhiger und gesetzter daher, mit einem wunderschönen, verträumt-melancholischen Refrain. Mit "Rococo" liefern dann erstmals die Streicher-Spezialisten ein Meisterstück ab: Der bedrohlich anmutende Song kulminiert in einem minimalistischen Streicher-Motiv, das sofort im Ohr bleibt und trotzdem auch nach mehrmaligem Hören noch für Gänsehaut sorgt, gerade dank des dynamischen Steigerungslaufs, den dieser Song vollführt. Es folgt die erste von Régine Chassagnes glockenheller Stimme gesungene Nummer: "Empty Room" ist dabei ein hektischer Rocker, der Streichersounds mit genuin rockigen Elementen wie dem treibenden Bass und der E-Gitarre verbindet, deren Sound hier übrigens stark an die isländische Kult-Band Sigur Rós erinnert - ob hier nach dem Vorbild Jonsi Birgissons der Cello-Bogen an den elektrisch verstärkten Sechssaiter angelegt wurde? Es folgt mit "City with no Children" dynamischer, aber weniger hektischer Riff-Rock mit typischem Win Butler-Refrain, voller Inbrunst und emotionaler Intensität. Eine wunderschöne, langsame Nummer voller Melancholie liefert dann der im Duett der beiden Front-MusikerInnen vorgetragene Song "Half Light I". "Half Light II" stellt hierzu das Kontrastprogramm dar: Eine treibende Bass-Drum auf allen geraden Zählzeiten gibt das Tempo vor für die packende Rock-Hymne voller instrumentaler Gimmicks und Gänsehaut-Momente. Das Ganze entwickelt eine solche Intensität, dass das Ende dieses Songs - gerade in Anbetracht des folgenden Übergangs zu den geerdeten Gitarren-Arpeggios von "Suburban War" - tatsächlich den Charakter einer Zäsur hat, die das Album in ihre zwei Hälften teilt. Nach "Suburban War" erklingt nochmal hektischer Gitarren-Rock mit "Month of May", das - wenn man so will - "härteste" Stück der Scheibe. Darauf folgt eine Strecke von Tracks, die es - wohl durch die Länge des Albums bedingt - etwas schwerer haben, die Aufmerksamkeit des Hörers zu gewinnen. Gut möglich, dass es mir daher erscheint, als bildeten "Wasted Hours", "Deep Blue", "We Used to Wait" und "Sprawl I" die schwächste Phase des Albums. Mit dem extrem eingängigen "Sprawl II" liefert Régine Chassagne mit ihrer ultra-hohen und dabei immer wunderschönen Stimme nochmal ein echtes Highlight des Albums, ehe die orchestral angelegte Reprise des Titelsongs dem Album seinen würdigen Abschluss verleiht.
Arcade Fire haben es geschafft, all ihre Sträken, vom melancholischen Folkrock über wilde, intensive Indie-Kracher bis hin zu orchestralen Ausflügen auf "The Suburbs" zu bündeln und dabei auch textlich ein in sich geschlossenes Gesamtkunstwerk vorzulegen, das für den Indie-Rock definitv auf lange Sicht Maßstäbe setzen wird.
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am 1. August 2010
Ausgebleichte Fotografien der amerikanischen Vororte zieren die acht Cover des dritten Albums der kanadischen Ausnahmeformation. Die Orte in The Woodlands, in dem Win Butler mit seinem Bruder aufwuchs, in denen das altbackene Auto parkt, repräsentieren die verschiedenen Facetten der "Suburbs; doch bilden sie alle eine gemeinsame Idee ab: Die Freiheit, Langeweile und Ängste der Vorstadtkinder. Die 16 Songs, die sich auf eine ganze Stunde ausstrecken, malen ein farbenreiches Bild. Auf dieser Reise gibt es viel zu entdecken.
"The Suburbs" beginnt mit seinem melodietrunkenen Titeltrack, auf dem Win Butler uns mit seiner auf-und absteigenden Stimme in die Vorstadt einführt: Die Kindheit ist längst hinter sich gelassen und nun gibt es innere Spannungen: Alte Freunde entfernen sich, treffen wieder zusammen, entfernen sich wieder. Das Ich ist sich dem hier bewusst und hat Zukunftsängste: "Why I want a daughter while I'm still young/I wanna hold her hand/And show her some beauty/Before this damage is done". Arcade Fire bieten eine kraftvolle Eröffnung auf und das Album wird sich sehr oft auf diesen Track zurückbesinnen.
"Ready To Start" ist dann ein doch eher typischer Hymnenklopper, dessen wahrer Hook aber bis zum Schluss vorenthalten bleibt. So wirkt das gegen Ende geshoutete "Now I'm ready to start!" wie eine Befreiung.
"Modern Man" geht dann einen Gang zurück und zeigt das Ich, das zuvor noch Konflikte in den Suburbs austrug, als selbstbewussten, modernen Hipster. Die Melodie stottert stakkatoartig auf und ab und bildet einen Kontrast mit dem gewohnten Pomp von Arcade Fire - auch dies wird zur einer wegweisenden Charakteristik der Platte.
"Rococo" baut sich dann klimaktisch auf, beginnt als bitter-süßes Lied. Die Wiederholungen des Wortes "Rococo" zeigen eine kindliche Naivität und betten sich überraschend gut in eine hymnenhafte Melodie ein. Das allgemeine Gefühl des Tracks wird dabei noch mit einer Klassik-Decke überzogen.
Bei "Empty Room" hört man endlich wieder die engelhafte Stimme Regine Chassagnes, die noch nie so kraftvoll und wunderbar klang. Über dichte und schnelle Instrumentisierung lagern sich rockige Soundschichten - der Song geht gut nach vorne. Aber wie gewohnt schaffen Arcade Fire ohne Mühe den Spagat zwischen Melodie und Bombast. Ein Highlight.
In den folgenen Tracks von "City With No Children" bis zu "Suburban War" manifestiert sich diese Idee. Grundsolide Songs, die in ihrem Ausbruch atemraubend sind, bis hin zu dem grandiosen Finale von "Suburban War" - spätestens hier hat man sich in der Platte verloren und während es von der schönen Ballade "Wasted Hours" weiter geht zum komplizierten, aber irgendwie auch herrlich leichten "Deep Blue", steuert man doch langsam dem Finale entgegen. Und dort haben Arcade Fire noch was zu sagen.
"Sprawl II (Mountains Beyond Mountains)" ist schlicht gesagt der stärkste Song der Platte und einer der besten der Kanadier, der sich ohne Probleme in Jahresendlisten finden wird. Regine Chassagne übernimmt wieder das Steuer und raubt einem den Atem mit einer Power, die man der zierlichen Dame gar nicht zugetraut hätte. Eine der schönsten Melodien von Arcade Fire steht in Wechselwirkung mit Lyrics, die kraftvoll den gesamten Feel der Platte zusammenfassen:"We rode our bikes to the nearest park/sat under the swings and kissed in the dark/we shield our eyes from the police light/we run away, but we don't know why". Schönheit, Romantik, Angst. Das Gefühlskompendium wird hier nochmal in voller Wucht aufgeschlagen, bevor eine versöhnliche und ruhige Wiederholung des Titeltracks das Album rundherum abschließt.

Was soll man sagen - oder besser: Was muss noch gesagt werden? Nicht umsonst wird Arcade Fire seit Jahren von der Presse als neue Heilsbringer angepriesen. Nicht umsonst reihen sich David Bowie und Bono in die Reihe ihrer größten Fans ein. Nicht umsonst hat das siebenköpfige Ensemble so viel zu sagen. Während wie bei "Neon Bible" die politiktrunkenen Aussagen mit einem Schulterzucken hinnahmen, können wir der Band auf ihrem neuen Album wieder ganz vertrauen. "The Suburbs" zeigt, dass Arcade Fire bei emotionalen und menschlichen Themen wie auf ihrem Opus Magnum "Funeral" immer noch am besten ist.

Als Hörer dieser Platte wird man die Reise durch die amerikanischen Vororte sehr oft bestreiten wollen. An der Hand dieser wunderbaren Band fühlt man sich dort mit Zuhause. Man verliert sich in den Texten und in den Bildern, die Arcade Fire malen. Aber am allerwichtigsten ist die Tatsache, dass die Musik wieder einmal inspirierend und berührend ist, gleichzeitig zum Mitsingen animiert und Ohrwürmer verpflanzt. "The Suburbs" ist der entgültige Beweis, dass Arcade Fire auf lange Sicht die Indie-Szene und womöglich auch die gesamte Musikwelt prägen werden.

10/10
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am 17. November 2014
verglichen mit 'Funeral' und 'Neon Bible' wird alles ein wenig gefälliger, glatter und cooler. Sicherlich noch immer eine tolle Scheiba, aber der Stil wird glatter und einfacher, der Bombast geht weg, vielen wirds gut gefallen, ich vermisse die Orgel
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am 2. Juli 2015
Eine gelungene CD! Wunderschöne Lieder für den geneigten Zuhörer! Vielfach angehört, immer wieder hörenswert! Zum Mitnehmen auf eine Insel mit Vorhandensein eines CD-Laufwerks. Natürlich, wie immer, Geschmackssache. Meinen Geschmack hat es komplett getroffen, und ich habe mir die CD aufgrund einer positiven Kritik gekauft. Und bin froh, dass die Kritik Recht hatte. Welch eine Bereicherung!
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am 12. Januar 2013
Bereits seit einigen Jahren sind Arcade Fire auch hierzulande kein Geheimtipp, aber sträflich unterbewertet. Zwar finde ich als eingefleischter ProgRock Fan kaum Gefallen an den CD's als Gesammtwerk, aber bereits die beiden Vorgängeralben enthielten neben (meinem Geschmack nach) einigem "Füllmaterial" jeweils ca. 4 - 5 grandiose Songs.
Mit The Suburbs melden sie sich jetzt gereifter und abwechslungsreicher wieder. Für mich die mit Abstand beste Platte, wenn man jede separat bewertet; mein Ideal ist ein "Best Of" Mix der stärksten Songs aller AF Veröffentlichungen. Verdiente 4 Sterne, auch weil die CD wirklich erschwinglich ist
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am 7. August 2010
Das dritte Album einer Band - eine schwierige Sache, hat man doch schon zwei (wundervolle) Vorgänger, mit denen man das neue Material vergleichen kann. Die Quintessenz der meisten CD-Kritiken: Nicht so gut wie FUNERAL! Besser als NEON BIBLE!? Wo ist der Phatos der anderen Platten?

Ich muss zugeben, dass ich beim ersten hören auch gedacht habe: "Tja, an TUNNELS kommt der Opener nicht heran." oder "Wann münden die Songs denn mal in ein Crescendo, so wie ich das gewohnt war." Aber dann habe ich nochmal auf Play gedrückt, und erneut und erneut...und nun denke ich: "Oh, gleich kommt MODERN MAN, und jetzt ... EMPTY ROOM und ohh...HALF LIGHT I und jetzt SUBURBAN WAR und..." so geht das immer weiter. Das Album funktioniert einfach wunderbar. Die Songs reihen sich völlig mühelos aneinander und jeder einzelne scheint ein kleiner Höhepunkt zu sein. Und nach dem geschickten Outro THE SUBURBS (continued) kann man gar nicht anders, als nochmal von vorne zu beginnen.

ARCADE FIREs Drittling THE SUBURBS ist eine wundervoll stimmige, gefühlvolle Konzept-Platte über nostalgische Kindheits- und Heimatgefühle, die sich im Kopf festsetzt, ohne das man merkt, was da eigentlich mit einem passiert ist.

Dafür würde ich ihnen auch hundert Sterne geben!
(Und nicht zu vergessen für die Tatsache, dass ARCADE FIRE eine der wenigen Bands sind, die neben Lust und Liebelei tatsächlich andere Themen für ihre Songs finden. Dafür kann ich sie eigentlich gar nicht genug lieben!!!)
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am 28. März 2014
Ein wirklich geniales Album! Es gibt wenige Alben, bei denen man sich nicht entscheiden kann, welcher Song jetzt der beste ist - "The Suburbs" ist so ein Album! Ich schaffe es sehr selten, ein Album komplett durchzuhören, ohne zu "zappen". Dieses höre ich von der ersten bis zur letzten Nummer! Genial !
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am 6. Juli 2015
Musikalisch will ich zu diesen produkt überhaupt nichts sagen, da soll/muss sich jeder sein eigenes Bild machen.

Zum produkt ansich:
Ein sehr schönes Hochglanz Gatefold Cover mit jeweils einem wünderschönen inlay pro Platte. Die Pressung ist nicht wellig und ziemlich schwer, macht also ebenfalls einen guten Eindruck.
Klangtechnisch ist die Platte wirklich super, hier kommen Vinylliebhaber also absolut auf Ihre Kosten!
...und das bei diesem Preis..!!
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am 31. August 2010
Zunächst einmal habe ich mich auf das neue Album bereits lange im Voraus gefreut. Für Freunde der ersten beiden Alben gibt es auch noch genügend Futter, welches zumindest eine ähnliche Qualität und Kraft der Vorgänger besitzt. Insofern erstmal alles gut.
Was bei mir allerdings summasummarum zum klaren Punktabzug und eben nicht zur Höchstwertung führt, ist die verältnismäßig hohe Dichte an "Füllern" und Songs, die einfach gegenüber den wirkliche starken Nummern erheblich abschmieren.
In diesem Fall wäre vielleicht weniger mehr gewesen. 10 wirklich knackige Nummern, gerne nochmal on top ein bis zwei überwältigende Gänsehaut-Hits ala "No Cars Go" und der Drops wäre gelutscht gewesen. So finde ich den Hype-Zirkus (mal wieder) etwas an der Realität vorbeigezaubert. 4 Sterne ist das Album aber allemal wert und DAS müssen andere Bands dieses Genres erstmal nachmachen. Ein "Album des Jahres" geht jedoch anders.
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