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am 8. Juli 2007
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten -- genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma hat ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht.
Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss eher wortkarg, aber beileibe nicht sprachlos ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.

Wie man sich denken kann, verläuft Kipps und Moss' Fahrt in die große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln -- und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Wenn man sagt, dass Leichen ihren weiteren Weg pflastern, so ist das keine Übertreibung...
Jetzt braut sich über den bald unzertrennlichen Dreien natürlich ein wüstes Gewitter zusammen, angerührt von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden -- ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber nur Russisch...) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel...
Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!".

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.
Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte, etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest; oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, ausgewachsene Schäferhunde zu winselnden Schoßhündchen macht und rechte Schläger Fersengeld zahlen lässt; oder wenn der mittlerweile arg zerzauste Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.
Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine Parodie aufs Genre. Und nicht nur der taffe Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab; im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band schon mal mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"- und "James-Bond"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte etwas besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.
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am 30. März 2011
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten -- genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma soll ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht haben.
Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss zwar wortkarg, aber beileibe nicht auf den Mund gefallen ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.
Wie man sich denken kann, verläuft die große Fahrt in die ebenso große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln -- und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Zu erklären, dass ab sofort Leichen den Weg der drei pflastern, ist nicht übertrieben.
Natürlich braut sich über den bald unzertrennlichen Drei ein wüstes Gewitter zusammen, personifiziert von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden. So ziemlich ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber leider nur Russisch) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel.
Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!"

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.
Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte: Etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest, oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, rechtsradikale Schläger und ausgewachsene Schäferhunde in winselnde Schoßhündchen verwandelt, oder wenn der mittlerweile arg mitgenommene Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.
Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine lakonische Parodie aufs Genre -- nicht nur Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab. Im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band derweil mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.
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am 22. Januar 2012
Ich hatte diesen Film vor einigen Jahren schon einmal gesehen. Er gefiel mir und er wurde innerhalb kurzer Zeit geliefert. Ein sehr ironischer Film zur Nachwenedezeit der DDR.
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Ein phantastisches Roadmovie über die Zeit der Wende in der untergehenden DDR. Ein westdeutsches Brüderpaar (Joachim Król und Moritz Kipp), beides Analphabeten und nicht gerade die hellsten Kerlchen, rollen mit einem betagten Hanomag Richtung Schwerin, um das Erbe ihrer verstorbenen Großmutter anzutreten: ein Grundstück mit Haus.

Auf ihrer Tour treffen sie auf einen flüchtigen Rotarmisten, der sie als Mitfahrgelegenheit akquiriert. Sie werden von einer Outlaw-Gang bedroht, mit der sie aber dank der Kalaschnikow des Soldaten fertig werden. Sie geraten ins Visier einer unfähigen Polizeitruppe, der sie immer wieder entkommen. Sie nehmen eine Kellnerin (Sophie Rois) als Geisel und stellen am Ziel ihrer Reise fest, dass ihr Grundstück eine baufällige Kate ziert, die nur unter Lebensgefahr betreten werden kann.

Skurrile Gestalten, eine breiter Mecklenburger Zungenschlag und ein typisch norddeutsch-trockener Humor kennzeichnen diesen Film. Dieses kleine Meisterwerk ist auch nach zwanzig Jahren unbedingt sehenswert.
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am 23. März 2011
Aus heutiger Sicht ist der Film eher langsam erzählt, aber wenn man sich die Zeit nimmt, etwas Abstand von seinen aktuellen Sehgewohnheiten zu gewinnen, ist es eine echte Perle.
Der Humor ist trocken, gar nicht klamaukig und lebt einfach davon, das die Charaktere sehr glaubwürdig dargestellt sind. Viele der Schauspieler, allen voran Joachim Krol, sind einfach großartig. Wenn "Kipp" auf dicke Hose oder große Welt macht merkt man, der Mann kennt sich aus!

Der Film ist eine klare Empfehlung an alle, die eine langsame Geschichte noch anschauen können (so langsam ist er dann aber doch nicht...). Die Kritik an der Bildqualität der DVD ist aber berechtigt. Ich nehme an, das Filmmaterial ist budgetbedingt nicht so toll gewesen und das verzeiht ein moderner Flachbildschirm nicht. Das tut meinem Filmvergnügen aber keinen Abbruch.
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am 18. Mai 2004
... begangen an einem Angestellten eines Gebrauchtwagenhändlers in MeckPomm. Es ist ein feiner zurückhaltender Humor, welcher sich häufig erst beim 'zigsten mal anschauen eröffnet. Details, die man fast nur im Einzelbildmodus mitbekommt 23 Süßstoff-Pillen im Kaffee; die Roth-Handle-Oma im Hintergrund; der Schrott-Pinscher; der Kranz für Oma "Man hätte sie eigentlich sehen müssen"; der freundliche Makler Moser; der Handschlag ohne Augenkontakt; ... Das macht den Film so interessant und sehenswert. Er lohnt.
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am 25. August 2014
Leider eine katastrophale Bildqualität, das schlechteste DVD-Bildualität die ich jemals sah. Ich kann diese DVD deshalb nicht weiterempfehlen. Horst Krause hat nach meiner Meinung in besseren Filmen mitgespielt.
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am 23. Juni 2007
Anfang der 1990er Jahre im unterkühlten deutschen Norden: Zwei Brüder im betagten Pritschenwagen sind auf dem Weg nach Osten -- genauer gesagt: Kipp (Joachim Król) und Moss (Horst Krause), beide des Lesens unkundig und auch sonst keine Nobelpreis-Anwärter, wollen ihr Erbe besichtigen: Oma hat ihnen ein Gut bei Schwerin vermacht.

Nun sind Kipp und Moss zwar nicht die Hellsten, aber sie haben Charakter: Kipp hat im Heim weltmännische Umgangsformen und Fachkenntnisse in der Schweinehaltung erworben, während Moss eher wortkarg, aber beileibe nicht sprachlos ist und seinen Sinn aufs Wesentliche richtet. Leider scheitern sie beide am Entziffern von Wegweisern... Das Roadmovie der etwas anderen Art kann also losgehen.

Wie man sich denken kann, verläuft Kipps und Moss' Fahrt in die große Zukunft nicht ganz reibungslos: Schon in der ersten Nacht nimmt sie der russische Deserteur Viktor (Konstantin Kotljarov) in grober Verkennung der Tatsachen als Geiseln -- und erweist sich mit seiner Kalaschnikow als willkommener Reisegefährte, als eine Horde Neonazis das schräge Trio in die Mache nehmen will. Wenn man sagt, dass Leichen ihren weiteren Weg pflastern, so ist das keine Übertreibung...

Jetzt braut sich über den bald unzertrennlichen Dreien natürlich ein wüstes Gewitter zusammen, angerührt von einem Kommandeur der Roten Armee, einem wortkargen Kommissar in knallharter Clint-Eastwood-Manier (Heinrich Giskes) und einigen rachedurstigen Neonazi-Kameraden -- ganz Mecklenburg-Vorpommern ist ihnen auf den Fersen, aber davon haben sie keine Ahnung, während sie sich auf allerlei Umwegen ihrem Ziel nähern (Viktor kann zwar lesen, aber nur Russisch...) und unterwegs noch einige arme Schweinchen aus unsachgemäßer Haltung befreien, zu den Klängen eines coolen Herrenoberbekleidungs-Shuffles Viktor zu Zivilkleidung verhelfen, einem windigen Bootsverkäufer auf den Leim gehen, einem schicken Autohändler als letzte Erkenntnis seines Lebens mitgeben, dass sie "auch anders" können, und noch einiges mehr. Und natürlich kommt am Ende noch eine schöne Frau (Sophie Rois) ins Spiel...

Weiter will ich nichts über den Plot mitteilen, außer vielleicht Kipps kluge Erkenntnis "Es gibt ja so viele schöne Länder!".

Mit "Wir können auch anders" hat Detlev Buck das witzigste deutsche Roadmovie überhaupt gedreht, und einen der witzigsten deutschen Filme der letzten 20 Jahre (mindestens!) auch. Er widersteht der Versuchung, aus der grellen Ausgangssituation eine Klamaukorgie zu machen; stattdessen durchzieht ein unterkühlter, lakonischer Witz den ganzen Film, und die furztrockenen Dialoge sind allein schon der reine Genuss.

Der lakonische Witz funktioniert aber auch ohne Worte, etwa wenn der Kommissar gewichtig zu Minimalisten-Rhythm'n'Blues durch seine Amtsräume pest; oder wenn das Erscheinen der drei Outlaws, die garnicht mitgekriegt haben, dass sie Outlaws sind, ausgewachsene Schäferhunde zu winselnden Schoßhündchen macht und rechte Schläger Fersengeld zahlen lässt; oder wenn der mittlerweile arg zerzauste Kranz für Omas Grab bei günstiger Gelegenheit durch bessere Ware ersetzt wird. Auch die kleinen feinen Einzelszenen sind den Dialogen ebenbürtig; der Esprit steckt hier auch im kleinsten Detail.

Ein Roadmovie also, und gleichzeitig eine Parodie aufs Genre. Und nicht nur der taffe Clint Eastwood kriegt hier sein Fett ab; im Soundtrack machen sich Detlef Petersen und seine Band schon mal mit gediegenem Minimalismus über barock instrumentierte "Tatort"- und "James-Bond"-Melodien her, und der dank Viktor allgegenwärtige schmissige sowjetische Militärmarsch "N' Put!" erlebt hier ungeahnte Variationen von flottem Foxtrot bis Rotz-Punk.

"Wir können auch anders" ist ganz einfach rundum gelungen; hier stimmt alles: Die brillanten Leistungen der Schauspieler, allen voran Joachim Król, Horst Krause und Heinrich Giskes; der lakonische Witz der Dialoge und Einzelszenen; die im allgemeinen ruhige Kameraeinstellung mit ihren überraschenden Schwenks, die maßgeschneiderte Musik... Nur die Bildqualität der DVD könnte etwas besser sein, aber dafür können sie alle nichts, die am Zustandekommen dieses Prachtstücks beteiligt waren.
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am 4. Januar 2011
Ich frage mich wirklich, warum bei so vielen Filmen von Millionenbudgets gesprochen wird. Dieser Film ist bestimmt mit max. 200000 DM ausgekommen. Die teuerste Szene muß die sein, wo die S-Klasse im Graben landet. Ansonsten - wer Buck mag, für den ist dieser Film ein MUSS. Trockener norddeutscher Humor, bei jedem Anschauen entdeckt man neue Details. Grossartig!!!
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am 5. Januar 2004
Buck's Humor ist mal wieder einmalig, auch wenn ich persönlich Karniggels für gelungener halte. Joachim Król in Bestform, auch die übrige Besetzung verdient höchsten Respekt.
Was die DVD anbelangt:
Man hat es doch offensichtlich fertiggebracht, direkt vom VHS Master zu digitalisieren. Jedenfalls war auf meinem TFT Bildschirm die Schrift vom Abspann so unscharf, dass man z.B. die Credits nicht oder nur sehr schlecht lesen konnte. Natürlich wirkt dadurch der ganze Film wie mit dem Weichzeichner gefilmt... Über die Extras verliert man besser kein Wort, denn sie existieren praktisch nicht.
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