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am 23. November 2011
Die Kunst des Sterbens ist nicht weit verbreitet. Schon Montaigne schrieb uns ins Buch: wer nicht zu Sterben versteht, der wird auch das Leben nicht verstehen.

Morrie verstand es zu sterben.

Bemerkenswert für mich, dass er Morrie kein Heiliger ist. Er krepiert an dieser Krankheit, die ihn langsam umbringt, immer mehr in die Abhängigkeit bringt.

Krepieren ist elend. Und wenigstens in Ansätzen wird die Verzweiflung gezeigt.

Aber Verzweiflung bleibt nicht. Morrie versteht es immer wieder, sich von der eigenen Verzweiflung zu distanzieren und die Neugierde,Freude, Menschenfreundlichkeit trotz der massiven körperlichen Einschränkungen noch zu leben.

Das Buch ist ganz gut umgesetzt ( meist sind die Bücher nicht wirklich verfilmbar, weil beim Film andere Marktmechanismen herrschen).

Aber Jack Lemmon ist ein so grossartiger Schauspieler, dass sich das Sehen unbedingt lohnt.
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. August 2012
Professor Morrie Schwartz (Jack Lemmon, in seiner letzten Spielfilmrolle) verliert die Kontrolle über seinen Körper - Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS genannt, hat seinen Körper zunehmend im Griff.

Mitch Albom (Hank Azari), erfolgreicher Journalist (Workaholic), ehemaliger Student von Morrie, erfährt per Zufall vom Schicksal seines ehemaligen Lehrers und erinnert sich an das seinerzeit gegebene, jedoch nicht eingehaltene, Versprechen, sich auch nach Ende des Studiums zu melden, um Kontakt zu halten...

Die Begegnungen und Gespräche zwischen Morrie und Mitch führen vor Augen, dass längst nicht alles im Leben so wichtig ist, wie es uns auf den ersten Blick erscheint... - so beginnt auch Mitch sein gewohntes und letztlich selbsterwähltes Hamsterrad zu bremsen...

Ein warmer und sehr gefühlvoller Film, fern von überzogener Dramatik und Tränendrüsendrückerei ist hier entstanden, an den Tiefgang und die ganz spezielle Stimmung des Buches reicht der Film jedoch nicht immer heran, aus diesem Grund ziehe ich letztlich einen Stern ab.

Fazit: Wieder einmal mehr hat die gedruckte Vorlage, gegenüber dem Filmerlebnis die Nase vorn!
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am 28. Mai 2015
Wer sich keine Zeit nehmen will, das wundervoll geschriebene Buch zu lesen, kann die Geschichte hier miterleben. Der Film ist schön, aber naturgemäß oberflächlicher als das Buch, das einen mehr entführt, eine tiefergehende Reflektion erlaubt.

Wenn man schon betroffen ist als Pflegender oder Angehöriger eines tödlich erkrankten Menschen, mag es schon zu spät sein, diesen Film zu sehen - also lieber rechtzeitig vorher anschauen. Ansonsten vermag er auch Verständnis erwecken für in irgendeiner Weise Betroffene im Bekanntenkreis - sozusagen ein Vorbild für eine Umgangsmöglichkeit mit dem langsamen Sterben von ALS-, MS-, Parkinson- oder ähnlich erkrankten Menschen.

Dieses Buch sollte meines Erachtens auch in Deutschland in möglichst vielen Schulen zur Pflichtlektüre werden - es ist eine der wertvollsten Beiträge dazu, wie eine Beziehung zu Sterbenden einem oberflächlichen Leben eine tiefgreifende Wendung zu geben vermag. Zu zeigen, was am Lebensende noch für Schätze vermittelt werden können.
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am 20. Februar 2013
Egal, ob bei Mitch Alboms Roman oder bei der gelungenen Verfilmung von Mick Jackson. -Dienstags bei Morrie- ist einer der besten Romane, die ich bisher gelesen habe. Klar, dass ich mir da auch den Film ansehen wollte. Der ist mit dem Roman fast auf Augenhöhe. Hier und da weicht Jackson ein wenig vom Original ab, ohne jedoch den Kern der Geschichte zu beschädigen. In einem Punkt ist der Film sogar noch außerordentlicher als das Buch. Dieser Punkt ist der 2001 verstorbene Jack Lemmon in der Rolle des Morrie Schwartz. Kein Wunder, dass Lemmon so von der Rolle begeistert war. Sein Schauspiel verdient den größten Respekt, grenzenlose Anerkennung und eine tiefe Verbeugung vor dem Beruf des Schauspielers.

Mitch Albom(Hank Azaria), ein komplett gehetzter und gestresster Sportreporter, erfährt, dass sein alter Collegeprofessor Morrie Schwartz an ALS erkrankt ist. Die Krankheit ist sein sicheres Todesurteil. Obwohl Mitch den Professor zu seiner Collegezeit verehrte und seine Nähe suchte, hat er ihn 16 Jahre lang nicht mehr gesehen. Der Beruf, die Karriere, das Rennen im Hamsterrad, all das war wichtiger als eine alte Freundschaft aufrecht zu erhalten. Mit einer Menge schlechtem Gewissen macht Mitch sich auf den Weg, um Morrie am Krankenbett zu besuchen. Dabei merkt er nicht einmal, wie seine Beziehung zu Janine(Wendy Moniz) gerade dabei ist zu zerbrechen.
Erstaunt muss Mitch feststellen, dass Morrie ihm nichts übel nimmt. Im Gegenteil, er schien auf Mitch gewartet zu haben. Mit ihm will er seine letzte Arbeit realisieren. Eine Studie über das Sterben. Mitch ist der Biograf, Morrie der Sterbende. Jeden Dienstag besucht Mitch Morrie. Der kranke Mann erzählt seinem ehemaligen Schüler von der Welt, dem Selbstmitleid, der Reue, dem Tod, den Gefühlen, der Familie, dem Geld, der Ehe, der Kultur, der Vergebung, dem Älterwerden und der Unendlichkeit der Liebe. Im Angesicht des Todes ist Morrie in der Lage all diese Dinge klar und unverklärt zu sehen. Mitch muss mit jeder Sitzung feststellen, wie wenig er eigentlich vom Leben weiß. Er erkennt, dass Morrie in seiner zentralen Aussage recht hat: Nur wer weiß wie man stirbt, der weiß auch wie man lebt. Mit Morries Hilfe schafft Mitch es vielleicht auch, sein eigenes Leben in die richtigen Bahnen zu lenken...

Mitch Albom ist der Mann für die ganz großen Gefühle; und zwar für die Sorte die überhaupt nichts mit Kitsch zu tun haben. Das sein Buch über Morrie Schwartz, mehr oder weniger, um die Welt geht, ist kein Wunder. Es enthält alles an Gedanken und Gefühlen, was mit unserem Leben zu tun hat. Es sorgt für tiefe Einsichten, klare Gedanken und der Feststellung, dass das Leben wunderbar sein kann. Die Verfilmung bringt den Inhalt dieses Buches sehr gut auf den Bildschirm. Der Film hat zwar schon ein paar Jahre auf dem Buckel. Aber glauben sie mir: Große Gefühle haben kein Haltbarkeitsdatum. Wie Lemmon und Co. diese Gefühle an den Mann/die Frau bringen, das ist absolut und uneingeschränkt sehenswert.
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am 27. April 2016
Dieser Film drückt ziemlich auf die Tränendrüse und bringt einen zum Nachdenken. Was sind die wahren Werte im Leben? Alles ist vergänglich - deshalb genieße das JETZT und nimm dir auch Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben - die Menschen, die dich lieben. Und
lebe DEIN Leben; lass dich nicht von anderen Leuten leben. Die Zeit und die Gesundheit sind die wertvollsten Geschenke. Nutze sie. In der hektik der Arbeitswelt geht diese Erkenntnis leider sehr schnell unter ...
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am 5. November 2014
Ich habe anlässlich der Icebucket-Challenge erst das Buch gelesen und hörte dann davon, dass dieses verfilmt wurde. Lange habe ich überlegt, ob ich diese wichtige und wunderbare Geschichte schon meinen Kindern (10 und 13 J) vermitteln kann, ohne dass sie traurig werden. Der Film ist so toll gemacht, kommt sogar ziemlich gut an das Buch heran. Ich habe natürlich geweint, aber ich war überrascht, dass die Kinder den Film sehr wohl verstanden haben und mich damit trösteten "Ist doch alles gut, Mama. Morrie hat doch alles gesagt und gegeben, was er konnte!". WOW! Sicher sollte man diesen Film mehrfach sehen, um weitere Details und Aussagen sacken zu lassen. Regt zum Nachdenken über das Leben an!
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am 11. September 2013
Natürlich kann man sich immer auch um cineastische Qualitäten oder das Talent der Cutterin auslassen, aber diese Geschichte hat ein ganz anderes Niveau erreicht. Es geht um die Einstellung zum Tod und vor allem zum Leben - wen dieser Film unverändert lässt, der war schon vorher nur einen Schritt vom Nirvana entfernt ;-)
Lasst es mich so formulieren: Ich habe diesen Film schon vielfach verliehen und verschenkt, viele Ausleiher haben sich die DVD dann selbst gekauft. Es geht um die Botschaft, die ich gerne mit verbreiten möchte: Der Tod beendet zwar das Leben eines Menschen, aber die Beziehung, die man zu diesem Menschen hatte, bleibt weiter bestehen! Das macht diesen Film so hilfreich für Freunde und Bekannte, die in absehbarer Zukunft einen geliebten Menschen verlieren werden. Morrie zeigt ihnen, wie auch sie ihm beim Abschiednehmen helfen können. Und wie man Beziehungen aufbaut.
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am 31. Januar 2017
Ich habe das Buch von Mitch Albom gelesen und war begeistert. Es ist eines meiner Lieblingsbücher, wie auch Mitch Albom generell einer meiner bevorzugten Autoren ist. Natürlich ist der Film nie genau wie das Buch (allein schon aufgrund der zeitlichen Einschränkung), aber er ist dennoch rührend, weise und bereichernd.
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am 2. Januar 2011
In dieser Verfilmung von Mitch Albums Roman, die endlich (!!! )auch auf deutsch im Handel erhältlich ist, spielt Jack Lemmon einen an ALS erkrankten und todgeweihten Professor, der einem ehemaligen Studenten, der sich selbst in seiner Arbeit als Sportjournalist verloren hat ohne es zu merken, Lektionen über das Leben erteilt. Jack Lemmon ist brillant und glaubwürdig darin, wie er die Liebe zum Leben, den Sinn des Lebens und das Leiden am eigenen Verfall ausdrückt. Der Film ist künstlerisch sicher nicht unbedingt was für eine Oscar-Nominierung, aber von der Story und der Umsetzung her ein tief berührendes Werk, das einen zum Nachdenken bringt.
Unbedingt zu empfehlen!
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am 25. Mai 2013
Nachdem ich das Buch verschlungen habe, das ich übrigens nur empfehlen kann,
wollte ich unbedingt diesen Film sehen und er hat mich nicht enttäuscht, da besonders
Jack Lemon diesen todkranken aber dennoch lebensfrohen und intelligenten Professor
meisterhaft darstellt. Im Vergleich zum Buch kann der Film inhaltlich nicht ganz mithalten,
es fehlen bestimmte tiefgründige Gesichtspunkte und Passagen, was aber normal ist,
sonst hätte der Film mindestens 3 Stunden dauern müssen. Ansonsten: Ein hervorragender
Film!
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