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  • 20Ten
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
21
3,6 von 5 Sternen
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am 28. November 2011
Im Sommer 2010 hatten Prince Fans doppeltes Glück. Zum einen gab es ein ausführliches Interview , zum anderen befand sich gleich Prince"s Studioalbum 20ten in der Rolling Stones, Weihnachten mitten im Sommer????
Ja, den dieses Album ist richtig gut geworden, das Cover Artwork ist Klasse, es befinden sich 9 Lieder auf dem Album und ein bonus Track gaaaaanz weit hinten versteckt ( Lied 77 ).

Das Album markiert einen klaren Wendepunkt zu viele vorherigen Werken von Prince, es ist fast ausschließlich mit synthetischen drums entstanden, die Linn drum machine, Fans erkennen dies sehr schnell , war doch diese Maschine und der Synthiesound schon beim Klassiker 1999 (1982) so prägnant wie richtungsweisend.
Compassion, Beginning Endessly sind die ersten beiden Stücke wobei ersters einen Marsch vorgibt und sehr Clubtauglich wirkt und das zweite Stück nach zähem Anfang in einem tollen Gitarrensolo endet.
Future Soul Song, ist eine wunderschöne Ballade, gefühlvoll, toller Refrain, eine Soul Nummer wie nur Prince sie in seinem Falsett Gesang so singen kann.
Der nächste Höhepunkt ist nach dem sehr gelungenen Sticky like Glue mit tollen Electro Bass , und guten Akkordwechseln das tolle Act of God - indem Prince sozialkritisch wird, man sollte sich Zeit mit dem Text nehmen es lohnt sehr.
Auch hier ein Refrain der einfach haften bleibt, die Repeat taste automatisch drückt ;-)

Lavaux , ist ein Song , der gerade im Sommer seinen Zweck erfüllt, Prince besingt die Schweizer Metropolen und
zeigt ganz offen seine Lust zu reisen, die Synthesizer beepen so schön und zirpsend wie zuletzt , bei Valentina, ein weiteres Highlight.
Mit Walk in Sand und Sea of Everything wird es wieder sehr ruhig, diesmal mit Live Drums, Prince besingt die Liebe,
läuft im Sand mit seiner geliebten und man beginnt einfach mit zu träumen, auch hier ist sein Gesang ein absoluter Genuss. Der Abschlusstrack ist poppiger Kitsch, jedoch sehr eingänglich und zum Glück nie so gewollt kommerziell wie beispielsweise Guitar von Planet Earth.
Der Hidden Track ist der Titeltrack der Tour , düster, Purple Yoda.

Fazit : Ein sehr gutes Album, nach einer Durststrecke, den die beiden Vorgänger Alben waren eher schwächer, ist Prince stärker, den je. Klasse Scheibe!!!!
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Viele haben schon nicht mehr daran geglaubt. Doch wie ein Blitz aus einem überladenen Sommerhimmel schlug er wieder ein. Prince Rogers Nelson, nunmehr 52, der Mann, den alle nur unter dem Namen Prince kennen, dessen er zwischendurch so überdrüssig war, dass er auch den wieder ablegte, der Mann, den man am Pop und R&B-Himmel sah, von dem aber der alternde Miles Davis sagte, der sei einer der wenigen, mit denen er noch über Musik reden könne, dieser Prince ist wieder da. Nach fast einem Jahrzehnt außerhalb oder mit bescheidener Öffentlichkeit, in dem er sein Domizil in Minneapolis verlassen und zwischen Los Angeles und London gependelt war, nach dieser Zeit erscheint seine Majestät des R&B auf der Berliner Waldbühne und stellt sein neues Album, 20TEN, vor. Diejenigen, die zugegen waren, konnten den Groove, der durch ihre Gedärme drang nicht in Worte fassen und stammelten nichts sagende Begeisterung aus sich heraus. Und das Album, das verschenkte Prince ganz nach dem Motto 'Sekt für die Bauern, der Fürst ist in Laune' als kostenlose Beilage des Magazins Rolling Stone und pfiff gleichzeitig noch auf die Zunft der Plattenfirmen, die ihm schon immer ein Dorn im Auge waren.

20TEN ist kein Album, das den Orkus des Bahnbrechenden beinhalten würde. Es zeigt jedoch einen Prince, der seine Coolness bewahrt und seine Varianz verbreitert hat. Mit Titeln wie Compassion, Future Soul Song, Sticky Like Glue und Lavaux wird die Bedeutung des R&B, Soul und Funk quasi schon aus der Vertextung deutlich und das Keyboard-Staccato bei Compassion ruft die Südstaatengenres in den Dienst. Bei dem Stück Everybody Loves Me hingegen schlägt ein durch Gitarrenriffs getragener Rock'n Roll-Stomp durch und elektrisiert mit Vehemenz. In einem unbetitelten Bonusstück kommt eine Version des R&B zum Tragen, wie sie in der Zukunft geformt sein könnte.

Auch mit seinen Texten liefert Prince eine Dimension, die lange Zeit leider niemand verbalisiert hatte. Es spricht der alte Rebell, wenn es heißt Life back home depresses me/ Just another form of Slavery. Mit dieser Notation zitiert der Rebell die literarische Tradition eines Thomas Wolfe mit You can't go home again, einer Erkenntnis, die aus der Siedlergesellschaft mit einer demokratischen Grundströmung erwachsen ist. Und in Act OF God ist der offen politische Prince präsent, der seine Gedanken zu Irakkrieg und Weltwirtschaftskrise schweifen lässt.

Wenn ein Album musikalisch großartig gemacht ist, wenn es durch Bein und Mark geht, wenn die Texte ein seltenes Niveau haben, wenn es Nuancen anklingen lässt, die in der Zukunft Wirkung haben könnten und wenn es zudem noch frei Haus geliefert wird, wie sollte man es dann wohl bewerten? Es wie ein kühler Wind in einer drückenden Hochsommernacht, der erfrischt und dennoch die Gewissheit am Leben hält, dass es bald wieder höllisch heiß wird.
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TOP 1000 REZENSENTam 3. August 2010
Klar hörte man beim kleinen Genie aus Minneapolis von Anfang an den Einfluss von James Brown und Sly Stone und Hendrix heraus, aber wie unangestrengt und souverän er seit 1978 die verschiedensten Musikstile nicht nur miteinander verbindet, sondern einen völlig eigenständigen Sound geschaffen hat, das gelang in der Art keinem anderen.

Da macht es dann auch auf dem gefühlten 200sten Prince Studioalbum übeerhaupt nichts, dass man bei ,Compassion' bspw. an ,Dirty Mind' od. ,Controversy' erinnert wird, dass soundmäßig hier so ziemlich alles zum Einsatz kommt was der Mann in den letzten 30 Jahren erfunden hat, denn kopieren konnte ihn bis jetzt ohnehin niemand und man will ja auch seinen trademark sound hören.

Kompositorisch ist 20Ten weit besser als das letztjährige 3er Paket und mit ,Every Loves Me' wäre sogar ein typischer Prince Hit vertreten, aber nachdem die letzten Prince-Veröffentlichungen mittlerweile nicht mehr der klassischen Musikindustrie zuzurechnen sind, gibt's auch kein Label das ein dementsprechendes payola Budget für genügend airplay zur Verfügung stellen würde. Das Prince'sche Klangbild würde aber voll in das momentan boomede 80er Jahre Revival hineinpassen.

20Ten ist jedenfalls eine solide Prince Platte; kein Meisterwerk wie ,Sign ,O' The Times' oder ,1999' aber nach einigen Durchläufen ist es ein homogenes Album, das alles bietet wofür Prince steht; schmachtende Soul Ballden wie den ,Future Soul Song' oder ,Walk In The Sand', Funk Jams wie ,Sticky Like Glue' und den Untitled Track, Pop und das alles immer tiefschwarz. Und selbst mit einem nur ,guten' Album liegt ,ER' qualitativ immer noch weit über allem anderen was sich da sonst dzt. in den charts tummelt und alleine deswegen ist diese Platte auf jeden Fall ein 4Sterner.
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am 5. März 2011
Super-Fake! Klingt wie wiederentdeckte Studio-Outtakes aus der Schaffensperiode 1979 bis 1982. Leierndes Keyboard, PingPong-KomputerDrums, erstaunlich jung wirkende Stimme, oft Falsett. Ist natürlich neu und erfreulich homogen - keine nervige Nummernrevue, sondern scheinbar das Ergebnis einer konzentrierten Arbeitsphase mit kleinem Frauenchor, selbst eingespielten Retro-Instrumenten und praktisch nicht hörbaren Bläsern (denn die passen eigentlich nicht in dies Konzept). Retro bedeutet hier, dass die Gitarre hier wieder wie früher klingt, also hoch-schleifend-schön, und dass einige Melodien wieder zupackend sind, der Funkrhythmus wieder vor dem Rock steht. Überhaupt ist dies Album angenehm rock-fern. Insgesamt kann aber natürlich auch diese Platte nicht wirklich an die 80er-Meilensteine anschließen.
Zu der Platte gehören übrigens drei freie Songs, die Prince uns für den Privatgebrauch geschenkt hat, nämlich Cause&Effect (textlich direkter Bezug auf 20ten-Songs!), HotSummer (Geburtstagsgabe 7.Juni 2010, hörbar dieselbe Session wie 20ten) sowie der an eine Radiostation gegebene Song RichFriends (m.E. ebenfalls 20ten-Session). Zusammen mit der ebenfalls freien StadionEinmarschHymne Purple&Gold (Januar 2010) lässt sich leicht und absolut legal eine kleine Bonus-Scheibe basteln. Vielleicht ist das dann für euch die geheimnisvolle (Ersatz)Deluxe-Version von 20ten, die Prince einmal angekündigt hat. (Wird m.W. niemals erscheinen.)
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am 5. September 2010
...erst danach erkennt man, wie gut das Album wirklich ist. Natürlich erwartet man bei jedem Künstler eine gewisse Weiterentwicklung von Album zu Album. Doch aus meiner Sicht hat Prince bereits ein Niveau erreicht, das schwerlich zu toppen ist. Also ist es allemal besser, sich auf seine Tugenden zu besinnen. Nach mehrmaligem Hören, stellt man dann fest, dass es wie früher "an jeder Ecke" "groovet" und "funkt", und sei der Liedtext noch so simple. Also mein Tip: Nach einmal Hören nicht gleich aus dem Player verbannen, ruhig noch ein-, zwei-, dreimal laufen lassen! ... und natürlich Titel 10 nicht verpassen.
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am 20. November 2014
Nach dem Mammutwerk "Lotusflower" legte Prince 2010 direkt nach mit "20Ten".
Und genau wie auf MPLSound (der zweiten Scheibe von "Lotusflower") steckt der Sound hier tief in den 80ern. Nur ist der Großteil der Songs hier viel besser als auf "MPLSound".
Der Linn LM-1 Drum Computer gehört hier genauso dazu wie die Synthesizer. Das erinnert schon stark an "Dirty Mind" und "Controversy". Und diese 2 Alben waren große Klasse, weil Prince einer der wenigen war, der die 80er nicht nur musikalisch unbeschadet überstanden hat, sondern sie sogar weitestgehend geprägt hat. Allerdings ist das Songwriting halt nicht mehr so stark wie früher, das muss man ganz klar sagen.

Balladen wie "Walk In Sand" oder "Future Soul Song" hat er schon besser und eleganter komponiert. Und auch der Opener "Compassion" der natürlich höllisch groovt, ist letztendlich auf einer Allerweltsmelodie aufgebaut.
Trotzdem gibt es hier aber durchaus starke bis sehr starke Songs. Da wären zu aller erst einmal die beiden Funker "Sticky Like Glue" und "Lavaux", die meiner Meinung nach schon alleine den Kauf dieses Albums rechtfertigen. Der Groove, Prince' Staccato-Funk-Gitarre, der Sound, alles passt und alles sitzt. Ganz, ganz tolle Songs.
Auch "Beginning Endlessly" ist ein minimalistisch stampfender Funker der es in sich hat. Da gibt es nichts zu meckern.
Und als Rausschmeisser gibt es mit "Laydown" einen Song mit polterndem Beat der einen würdigen Abschluss bildet.

Letztendlich hält sich das alles die Waage: Teils schwächer, teils stärker bis sehr stark. Nie und nimmer ist "20Ten" ein schlechtes Album und hätte 2 oder weniger Sterne verdient. Aber ein "1999" ist es natürlich auch wieder nicht.
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am 20. Oktober 2011
Nach den verhaltenen Rezensionen liess ich diese CD zuerst mal fast ein Jahr lang im Regal liegen. Haben musste ich sie ja sowieso, da man ja alles hat von Prince.

Aber was für ein Fehler, diese CD nicht gleich anzuhören!

Wenn auch beim erstmaligem Hören ein seltsames Gefühl aufkommt, wegen des extrem retro klingenden Sound, so muss man diese CD mehrmals anhören um sich der Tragweite dieser Genialiät bewusst zu werden.

20ten ist für mich das beste Album seit dem Symbol Album von 1992 !! Die Alben Gold Experience, Chaos And Disorder, Emancipation, Rave Un2 The Joy Fantastic, Musicology, 3121 und Planet Earth mag ich zwar alle auch sehr, aber 20ten ist bei mir nun seit einiger Zeit ständig in der Playlist auf iPod und iPhone.

Es bringt fast nichts die einzelnen Songs zu rezensieren. Compassion, Beginning Endlessly, Lavaux, Laydown finde ich besonders gut, aber auch Future Soul Song, Sticky Like Glue, Walk In Sand oder Everybody Loves Me sind überdurchschnittlich gut.

Dieses Album ist jetzt schon ein absoluter Prince Klassiker, was sicher auch am Retrosound liegen mag zum Teil. Ich finde es genial.
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am 29. Juli 2010
Ich weiß, drei Sterne sind nicht viel, aber in diesem Falle sind sie durchaus als wohlwollende Wertung zu verstehen. Nach wie vor ist Prince weit davon entfernt, ein musikalisches Meisterwerk voller Innovationen und Ambitionen abgeliefert zu haben. Dennoch ist das, was man hier zu hören kriegt, grundsolide Kost, die sich dankenswerterweise wieder am Stil der frühen 80er Jahre orientiert. Prince ist immer dann am besten, wenn er einfach wie Prince klingt, das ist irgendwie losgelöst von allen anderen Strömungen, die es im Popsektor gibt, gab oder geben wird. Das hat aber auch zur Folge, dass es die bestmöglichen Prince-Alben einfach schon gibt. Da kann er machen, was er will: an Parade, Sign 'O' The Times, 1999 kommt er nicht mehr ran, das weiß er sicherlich auch selbst. Aber immerhin hat er versucht an Dirty Mind heranzukommen, und diesen Versuch würde ich als nicht vollends gescheitert bezeichnen. Die analogen Synthesizer sind zurück, und sie klingen noch genauso phat und schwurbelig wie damals in der DirtyMind/Controversy-Phase, auch Purple Rain klingt teilweise an. Die Synth-Riffs von "Beginning Endlessly" und "Lavaux" reißen mit und machen Spaß, kein Zweifel. "Future Soul Song", "Sticky Like Glue" und "Act Of God" sind durchaus okaye Songs, wenn auch keine sonderliche Bereicherung des Prince-Oevres, und "Laydown" ist noch mal ein ordentlich groovender Rausschmeißer. Auf die vielen Balladen allerdings hätte ich auch gut verzichten können, denn Schmusesongs mit Fistelstimme gibt es vom Prinzen nun wahrlich genug. Und da er ja mittlerweile von schlüpfrigen Texten Abstand nimmt, könnte er das Schlafzimmergewinsel auch genauso gut lassen.
Trotzdem: Seit langem das geschlossenste Album mit bemerkenswertem Durch- und Wiederhörbarkeitspotential. Mit 2010 hat das alles allerdings so viel zu tun wie ein in Schwarzweiß gedrehter Independentfilm mit 3D-Kino. Sound, Songs, Arrangements... das alles ist so dermaßen in den 80ern verhaftet, dass man eigentlich nur von einem Retro-Album sprechen kann. Total anachronistisch, aber irgendwie... sympathisch. Von mir aus kann es so weitergehen. Prince soll einfach die Songs schreiben und die Riffs runterdudeln, die er in seiner Glanzeit vergessen hat. Und vielleicht endlich mal ne gescheite Aufnahme von "Wonderful Ass" produzieren!
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am 12. Juli 2010
'Compassion' (3:57) Klingt herrlich europäisch. Schön.

'Beginning endlessly' (5:27) Unbedingt bis zum Ende durchhören. Kommen noch Gitarren.

'Future love song' (5:08) Erinnert an die Powerballade THE BEAUTIFUL ONES.

'Sticky like glue' (4:46) Leichte Funknummer. Klingt nach Cameo.

'Act of god' (3:13) Drei Minuten Funktitel. Für Prince-Verhältnisse relativ kurz. Aber gut.

'Lavaux' (3:03) Prince besingt die Schweiz. Hört, hört. Ende des Funkblocks.

'Walk in sand' (3:29) Zuckersüße Ballade.

'Sea of everything' (3:49) Reinste Schlafzimmermusik. Also mit der/dem Liebsten hören.

'Everybody loves me' (4:08) Wie COMPASSION ein typisches Gute-Laune-Lied.

'Laydown' (3:07) Der rockige Rausschmeißer vom PURPLE YODA.

FAZIT:

Wo MPLSound noch elektronischer Murks war ist 20Ten ein ausgereiftes Album

geworden. Und nach dem grandiosen Berlin-Gig gilt erst recht:

KAUFEN, KAUFEN, KAUFEN !!!
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am 18. Juli 2010
Da krepeln sich alle Popqueens so furchtbar ab, um bloß nicht in Vergessenheit zu geraten und permanent in den Hitlisten vertreten zu sein, und der Altmeister Prince verschenkte seinerzeit seine neue cd, gab dafür grandiose Konzerte im Rahmen seiner WELCOME 2 AMERICA-Tour, und blieb dabei unglaublich cool und gleichgültig, daß ihn andere Stars nur dafür beneiden konnten.

Grundsätzlich hat man Prince immer geliebt oder gehasst. Die goldene Mitte gab es seit den späten 80ern nicht mehr. Aber ich wage die These, das 20TEN nach THE RAINBOW CHILDREN seine beste Platte der 2000er war!
Hier hat er sehr gekonnt alte und neue Stücke zeitgemäß neu abgemischt und auch stilistisch seine "goldene Mitte" gefunden. Und anhand von vielen Amateuraufnahmen seiner damaligen Konzerte kann gesagt werden, das alle Stücke dieses Album unglaublich bühnentauglich waren und das Publikum begeisterten.

Meine Favoriten:
COMPASSION
BEGINNING ENDLESSLY
ACT OF GOD ( erstklassiger Text!)
LAVAUX
EVERYBODY LOVES ME
LAY DOWN
FUTURE SOUL SONG ( lt. Prince sein absoluter Favorit - und die Bühnenversion klingt noch 3mal besser als diese Albumversion! )

Der kleine Mann hat seinen Stil gefunden und blieb sich treu. 20TEN ist das Album mit den meisten Ohrwürmern nach THE GOLD EXPERIENCE.

5 Sterne.

Durch das Verschenken des Albums hat er in jedem Land der Veröffentlichung mehrere Millionen Stück an den Mann gebracht; wie übrigens schon 2007 bei dem Album PLANET EARTH. Platin gab es dafür zwar nie, aber die Geste war ein Schock für die großen Plattenkonzerne. Dafür gibt es natürlich noch ganz viele Zusatzsternchen.
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