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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2010
Nuss plays Uematsu. Und wie. Und eigenwillig. Und jazzig. Und virtuos.

Wer die Stücke des Nobuo Uematsu im Laufe seines lebens verinnerlicht hat, hat hier zwei Möglichkieten. Entweder er lehnt Nuss schlichtweg ab, da ihm der sonst typische zuckersüße japanische Pathos fehlt (und das Orchester drumherum)oder aber - und soviel nimmt meine Bewertung vorweg - Nuss öffnet einem die Augen. Er zeigt mit atemberaubendem Können wie man bekannte Themen respektvoll interpretieren kann, läßt Ruhiges fast bis zum Stillstand kommen und verlangt seinem Flügel an Höhepunkten das Letzte ab.

Mehr als einmal ist man erstaunt, wie Nuss die Melodien spielt, die man schon kennt. Er entfernt sich aber nicht um der Entfernung willen. Er findet soviel mehr, was niemandem bisher aufgefallen zu sein scheint und zeigt es mit einer Selbstverständlichkeit, daß man selbst als altgedienter Fanboy anerkennend klatschen muß.
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Achtzig Stunden hält das Videospiel „Final Fantasy“ einen Spieler in Atem, bis er durch sämtliche Level gejagt ist, die Handlung voll erschlossen und alle Abenteuer und Herausforderungen bestanden hat. Das erfolgreichste RPG (Role Playing Game = Rollenspiel) aller Zeiten wurde ursprünglich für Nintendo entwickelt, es läuft aber auch auf PlayStation und anderen Konsolen, wurde jüngst für apples iPhone und iPad freigegeben und erobert seit Oktober 2010 den chinesischen Markt. Inzwischen existieren 14 Fortsetzungen.

Geschaffen wurde das Spiel von der japanischen Videospielfirma Square, die 1987 vor der Pleite stand. Die Programmierer konzentrierten alle Hoffnungen und Mittel auf dieses Rollenspiel, das deshalb einen programmatischen Namen bekam: „Final Fantasy“. Eine der Besonderheiten des Spiels ist die dem Geschehen und den verschiedenen Episoden unterlegte Musik. Sie wurde von dem japanischen Komponisten Nobuo Uematsu eigens komponiert, der damit ein vollkommen neues Genre schuf: die Videospielmusik.

Uematsus Kompositionen schlugen in seiner Heimat ein wie eine Bombe und trugen mit zum Erfolg von „Final Fantasy“ bei. Bald schrieb der 1959 geborene Japaner auch für andere bekannte Spiele wie „Blue Dragon“ und „Lost Odyssey“ die Soundtracks. Auf Festivals und in Konzertsälen wurden Uematsus Stücke von Symphonieorchestern dargeboten. Ein blutjunges Publikum fühlte sich angesprochen und stürmte die bislang der Klassik vorbehaltenen heiligen Hallen. Bleichgesichtige Nerds ließen ihre Computer verschnaufen und zogen enthusiastisch ins Konzert.

2003 wurde die Videospielmusik erstmals außerhalb Japans im Leipziger Gewandhaus aufgeführt, und ein junger Pianist macht die symphonische Konsolenmusik auch in klassischen Konzertsälen publik: Benyamin Nuss, ein technisch brillanter Pianist aus Bergisch-Gladbach beweist, dass die Musik der Videospiele konzerttauglich ist. Nuss spielt Uematsus hochdramatische und ausgesprochen gestische Stücke auf dem Klavier. Auf einer soeben bei Deutsche Grammophon erschienenen CD stellt er 15 transponierte Titel des japanischen Komponisten vor, die auch denjenigen, die keine Videospiele mögen oder darin moderne Teufeleien ausmachen, enormen Hörgenuss schenken.

Faszinierend daran ist auch, dass der Begriff der Klassik mit den konzertanten Stücken neu definiert und erweitert wird. Ähnlich wie bei der Filmmusik, die längst einen unbestrittenen Platz in der Welt der klassischen Musik eingenommen hat, sind es jetzt Klänge „aus der Konsole“, die ein Publikum ansprechen, das einen Großteil seiner Freizeit mit Computerspielen verbringt.

Nuss lässt Musik im Format 2.0 erklingen, wenn er behände über die 88 Tasten seines Konzertflügels fliegt und mächtige Melodien wie sphärische Klänge erzeugt. Er intoniert wehmütige Weisen und wilden Galopp, romantische Naturbeschreibungen und kraftvolles Kampfgetümmel – eine mehrdimensionale, bisweilen hymnische Musik, die dem Zuhörer den Atem raubt, sein Innerstes aufwühlt und ihn tief in ein Hörerlebnis besonderer Art hineinzieht.
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am 24. September 2010
Was für eine Idee! Computerspiele-Musik für Klavier adaptiert und zwar von Arrangeuren einer solchen Qualität und aus unterschiedlichsten Ecken der seriösen Kompositionswelt (Dobbins, Abene, Rosenblatt ...)- die ganze Palette individueller Stile entfaltet an den Themen Nobuo Uematsus. Auch wenn man die PC-Spiele nie gespielt hat, die Sprache dieser Musik ist bezaubernd und geeignet, viele Vorurteile zu widerlegen. Das Verdienst des Pianisten Benyamin Nuss wird einmal sein, dass er nicht nur den Horizont klassischen Pianistentums erweitert, sondern den Computerkids einen neuen und attraktiven Weg in den Konzertsaal bahnt, wo die wiederum ihren Horizont im Blick auf eine andere "Tastatur", nämlich die des Konzertflügels, staunend erweitern können. - Benyamin Nuss plays Uematsu ist ein großes Geschenk!
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am 30. Oktober 2010
Wer bisher nichts mit "Videospiel-Musik" am Hut hat, der schafft hier den perfekten Einstieg.
Als großer Uematsu-Fan ist das Album eine erfrischende Neuinterpretation verschiedenster Stücke aus der Final Fantasy Reihe.
Benyamin Nuss hat aber auch eine super Einstiegs-CD geschaffen für diejenige Generation, die mit Videospiel-Musik lediglich das Klirren und Piepen von Spielautomaten assoziert.
Dabei zeigt er eindrucksvoll, dass diese Musik eben auch virtuos, verspielt und sehr anregend sein kann. Wer diese CD also einmal gehört hat, sollte zweifelsfrei Lust auf mehr mehr bekommen.

Mit seiner eigenen Komposition "Nobuo's Theme" zeigt Benyamin, dass er auch selbst große kompositorische Fähigkeiten besitzt! Da schert selbst Uematsu: "I is more beautiful than my music!" Wenn das mal kein Kompliment ist!

Also Benyamin - mehr von deiner Musik! Zeig den Leuten, was japanische Videospiel-Musik zu bieten hat.
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am 28. September 2010
Eines meiner Lieblingszitate stammt aus den Kommentaren eines Youtube-Videos. Das Video zeigt ebenfalls eine klassische Interpretation von Videospielmusik und der Betrachter schrieb dazu: "Videogame music is such an underappreciated art form" (zu Deutsch: Videospiel-Musik ist eine viel zu gering wertgeschätzte Kunstform).
Wie recht dieser Kommentator hat. Umso schöner finde ich, dass Benyamin Nuss als erstklassiger Pianist den Schritt geht und versucht die Fusion von Videospielmusik und klassischer Musik in Deutschland populärer zu machen. Gewagt ist es allemal, sein erstes Album direkt diesem Traum zu widment.

Gewagt und gelungen. Benyamin Nuss ist für seine jungen Jahre ein hervorragender Pianist. Ich besitze das Album und kam auch schon in den Genuss ein Konzert aus der zugehörigen Tournee zu besuchen und ihn live am Flügel zu hören, und dieser junge Mann beherrscht sein Handwerk bereits meisterlich. Mit Präzision und Feingefühl besticht er, und vor allem Hörer die die Stücke kennen die er spielt (und auch deren Herkunft und Kontext in der Geschichte der einzelnen Spiele) werden merken, dass hier nicht nur Musik gespielt sondern die Geschichte erzählt wird.

Herausragende Stücke sind für mich (vielleicht auch aufgrund meiner eigenen Präferenz) die Final Fantasy-Titel. Allen voran Terra's Theme. Ein Charakter-Theme so wiederzugeben, dass die Charakterzüge deutlich werden ist nicht leicht.

Die CD ist uneingeschränkt empfehlenswert, vor allem aber denjenigen die schon zuvor die Spiele gespielt haben die behandelt werden. Ich persönlich kannte vorher nicht alle der vorkommenden Spiele, bin allerdings schon seit vielen Jahren ein begeisterter Anhänger der Kompositionen von Nobuo Uematsu.
Benyamin Nuss schafft es dir Werke von Uematsu ganz hervorragend umzusetzen.
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am 5. Oktober 2010
Benyamin Nuss Plays Uematsu Meine Tochter schenkte mir eine Karte für das Benyamin Nuss Konzert in Hamburg (04.10.2010) Vollkommen unvorbereitet fuhr ich hin. Als "Alte Generation" erwartete ich natürlich ein klassisches Konzert. Was ich an diesem Abend erlebte, war unglaublich fesselnd und faszinierend. Hier bot mir ein genial spielender, junger Pianist ein vollkommen neues Musikerlebnis. Er vermittelte mir mit großer Hingabe, Überzeugungskraft und hinreißendem Können diese moderne Facette der Musik. Das Publikum war so begeistert,dass er erst nach Zugaben das Konzert beenden konnte.
Dass wir wunderbare Musik auf vielen Ebenen erleben und erfühlen dürfen, ermöglicht uns unser innerer, weiter Horizont. Diese Freiheit ist doch unser Reichtum.Es war ein sehr bewegender Abend. Ilse Bohnhof
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am 24. September 2010
Eine wunderbare CD. Benyamin Nuss ist eine Ausnahmeerscheinung unter den neuen Konzertpianisten. Seine Technik und sein Klang sind makellos, seine Interpretationen sind gefühlvoll aber nie kitschig.
Uematsu's Themen werden durch die Bearbeitungen einer Riege von erstklassigen Komponisten und Arrangeueren zu absoluten Meisterwerken.
Ein Geschenk für Klassikliebhaber und Videospielefans gleichermassen. Bravo!!!!
Übrigens; Herr Klavierprofessor - Verbote von Musik und Literatur haben sich glücklicherweise schon vor 70 Jahren nicht dauerhaft durchsetzen lassen.
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am 29. September 2010
Congratulations to Benyamin Nuss for his sensitive, powerful, and mature performance of these startling piano arrangements. I've been following Mr. Nuss's career for several years, and I'm thrilled that a major label has chosen to present him in such a unique light.

Full of light---''that's the best way to describe Nuss's astounding technique and heart-stopping technical prowess. There are many young musicians with the chops to play this kind of music, but few who can handle such a wide range of emotions. Whether playing in shadows, or dabbling in sun-filled pockets of musical brilliance, Nuss draws every bit of color and nuance from each of these beautiful compositions.

It's all there.

What's next for Benyamin Nuss? The sky's the limit. He's headed for the light.

Robin Meloy Goldsby is the author of Piano Girl: A Memoir: Lessons in Life, Music, and the Perfect Blue Hawaiian and Rhythm: A Novel
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am 25. September 2010
An den Klavierprofessor: - es ist ihr gutes Recht das Album 'Nuss plays Uematsu' nicht gut zu finden. Gleichzeitig die Person Benyamin Nuss abzuqualifizieren entspricht einer mir unerklärlichen Aufgeregtheit, die mit der Sache nichts zu tun. Hier beleidigen sie zudem sämtliche Juroren die Benyamin Nuss über Jahre von 'Jugend musiziert' bis zur 'Hochbegabten Stiftung NRW' und diversen anderen Wettbewerben mit ersten Preisen versehen haben. Benyamin Nuss wurde von Experten außergewöhnliches Können bescheinigt. Zu diesem Fakt kommt man nach 2-3 Minuten Studium in Sachen 'Benyamin Nuss'. Nicht jeder Musikliebhaber muss neue Wege mitgehen, aber, - den Automatismus, das Album nicht gut zu finden und gleichzeitig Benyamin Nuss und die DG zu hassen, finde ich schade. Mögen sich alle Leser dieser Zeilen selbst ein Bild machen, wem hier Oberflächlichkeit vorgeworfen werden kann.
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am 4. Oktober 2010
I bought this CD after going to the live concert where Benyamin Nuss showed how wonderful such music can be on the piano, even for non-video-game fans. The CD is really worth listening to, I especially love Terra's Theme, Serpent Trench and the beautiful Waterside.
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