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Kundenrezensionen

4,7 von 5 Sternen
192
4,7 von 5 Sternen
Einer flog über das Kuckucksnest [Blu-ray]
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am 28. Oktober 2017
Wie so oft kommt der Film nicht an das Buch ran. Dennoch fand ich ihn recht gelungen.
Jeder der in einer Psychiatrie arbeitet sollte ihn mal gesehen haben.
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am 3. August 2017
Nicholson in Bestform. Ungewöhnliches Sujet! Der Film trug damals dazu bei, daß einige gravierende Veränderungen im amerikanischen Psychiatriesystem vorgenommen wurden. Kein Popcorn-Kino!
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am 20. Juni 2017
Dieser Film gehört zu den Top 10 Klassikern. Tolle Geschichte, exzellente Schauspieler mit Jack Nicholson`s "Master Piece".
Muss man gesehen haben.
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am 15. Juli 2013
kann man jeden nur empfehlen, der diesen Schauspieler mag.

In dieser Rolle ist er wieder mal einzigartig. Schaut ihn euch an
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am 24. Februar 2017
schnell bestellt, schnell geliefert und es wurde ein schöner Filmabend. Der Film ist einfach klasse. Für uns eine lohnende Bestellung
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TOP 1000 REZENSENTam 19. Juli 2017
In Ken Keseys Roman "Einer flog übers Kuckucksnest" dienen die Zustände in einer Nervenheilanstalt als Parabel über den Kampf des Einzelnen gegen ein totalitäres, machtvolles System - dem tschechischen Filmregisseur Milos Forman gelang 1975 mit der Verfilmung einer der populärsten und kontroversesten Filme dieses innovativen Kinojahrzehnt. Auch wenn die satirische Attacke auf gesellschaftliche Züstände durch die Location "Psychiatrie" eher in den Hintergrund gedrängt wurde. Was aber blieb sind die ausserordentlichen Darstellerleistungen von Jack Nicholson und Louise Fletcher, die sich in ihrem, am Ende bis über die Schmerzgrenze hinaus gehenden Psychoduell Oscarsiege erspielen konnten - selten waren diese Siege so gerechtfertigt wie in "Einer flog übers Kuckucksnest". Der Film gewann nach "Es geschah in einer Nacht" endlich auch wieder die fünf wichtigsten Oscars: Bester Film, beste Regie, Nicholson und Fletcher und auch das Drehbuch von Laurence Hauben und Bo Goldman war siegreich.
Ausserdem waren der Schauspiel-Neuling Brad Dourif, die Kameramänner Haskell Wexler und Bill Butler, die hypnotische Filmmusik von Jack Nitzsche und das Trio Chew, Kan und Lyngman für den besten Schnitt nominiert.

Wenn man die Filmgraphie von Milos Forman betrachtet, dann fällt auf, dass er in den fünf aktiven Jahrzehnten eigentlich nur wenige Filme realisiert hat. Ein Regisseur, der sich immer viel Zeit nahm für seinen neuen Film und dem 9 Jahre nach seinem Welterfolg noch ein weiterer ebenbürtiger unsterblicher Filmklassiker gelingen sollte. Der 1984 realisierte "Amadeus" wurde auch mit Oscars überschüttet.

Ist der aufsässige und aggressive Randie Patrick McMurphy (Jack Nicholson) krank oder täuscht er seine wahnsinnigen Einlagen im Arbeitslager nur vor um der schweren Arbeit dort zu entgehen ? Dort sitzt er ein wegen der Verführung einer Minderjährigen und weiteren Aggressionstaten. Er wird zur Beobachtung in eine Nervenheilanstand eingewiesen. Am Anfang sieht es so aus als würde der Plan aufgehen eine ruhige Kugel in der Klapse schieben zu können. Er lernt dort Insassen wie den jungen Billy Bibbit (Brad Dourif), den intelligenten Harding (William Redfield), den aufsässigen Taber (Christopher Lloyd), den gutmütigen Fredrikson (Vincent Schiavelli) oder den geistig behinderten Martini (Danny de Vito) kennen. Besonders faszniert ist McMurphy von dem riesengroßen, jedoch taubstummen Indianer Chief Bromden(Will Sampson), den er spontan "Häuptling" nennt und ihn immer wieder zum Baseballspiel während des Hofgangs gewinnen will. Das Sagen auf Station hat die von der Geschäftsleitung äusserst geschätzte Oberschwester Ratched (Louise Fletcher). Wichtig sind ihr die Regeln und Vorschriften sowie die immer gleichbleibende Tagesstruktur, die sie unter keinen Umständen verändern möchte, da sie glaubt, dass Ausnahmen die Station ins Chaos versinken lassen. Unter einer sehr freundlich wirkenden Fassade ist sie aber streng und unerbittlich. McMurphys Art ist ihr natürlich ein Dorn im Auge. Der Mann hält sich Null an Regeln und organsiert auf station Kartenspiele, um die triste Atmosphäre etwas aufzuhellen und Schwung in die Bude zu bringen. Immer wieder kommt es dadurch zu Machtspielen, Schwester Ratched untergräbt erfolgreich die Initiationen, die zuerst eher spielerisch gestaltet sind - dann aber im Laufe der Handlung sichtbar erkennen lassen, dass "Therapie" auch schlimmstenfalls bedeuten kann, dass der eigene Wille unter Zwang gebrochen werden kann...

Am Ende des Films wird auch die Lobotomie thematisert - sowohl Keseys Roman als auch der Film sorgten nachhaltig dafür, dass die Abschaffung langsam aber sicher vollzogen wurde. Der Film gibt auch einen düsteren Einblick in die Welt der Psychiatrie, die erst vor wenigen Jahrzehnten immer mehr versuchte den Patienten in den Mittelpunkt des Geschehens zu rücken. Trotzdem ist die Gefahr dort immer wieder groß, dass Macht und Ohnmacht in den Alltag einziehen. So gesehen ist der Schlagabtausch zwischen einengender, aber sicherheitsgebender Struktur und lustvollem Chaos auch heute noch genauso aktuell. Der Film engagiert sich für die Freiheit des Einzelnen, für sein Recht aus einer von sinnlosen Normen und Zwängen auszubrechen. Obwohl die ersten Duelle zwischen Schwester und Patient noch etwas witziges, komödiantisches haben, kann man aber schon erahnen, dass sich der Schlagabtausch noch steigern wird und von beiden Kontrahenten härtere Bandagen angelegt werden. Kirk Douglas hatte sich lange vorher die Verfilmungsrechte gesichert, er selbst wollte den subversiven McMurphy spielen, als der Film dann von seinem Sohn Michael gemeinsam mit Saul Zaentz realisiert wurde, empfand sich die Hollywood-Legende als zu alt für diesen Part. So kam Jack Nicholsons Stunde - der Kritikerliebling aus "Chinatown", "Das letzte Kommando" oder "Five Easy Pieces" wurde über Nacht zu Hollywoods Big Star.
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am 29. November 2015
" Wie können Sie sich über Verrückte lustig machen? "
Kirk Douglas, Michael Douglas, Bo Goldman, Milos Forman u. v. a. kommen im Original Special Making of zu Wort.
Am Ende eines Filmes, der für mich immer das absolute, unerreichte Highlight meiner Kinobesuche sein und bleiben wird.
Ich liebe diesen charakterstarken Schauspieler Jack Nicholson- habe alle seine Filme.
Und erinnere mich genau, als ich EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST das erste Mal überhaupt sah.
Es war Anfang der Achtziger. Und der Film immer noch in unzähligen Lichtspieltheatern restlos ausverkauft.
Und das, obwohl er bereits im Jahr `75 erstmalig gezeigt wurde.
Schon die erste Szene, die Ankunft McMurphys in der Anstalt mit Kuss für den Wächter amüsierte mich unfassbar-
und ich wusste augenblicklich und sofort, dass mir ein aufregender Kinospass bevorstand.
Und dass Nicholson mal wieder zur Hochform auffährt.
Seit damals vergeht kein Jahr, ohne dass ich mir dieses Meisterwerk des Irrsinns mindstens ein Mal
anschaue. Tatsache.
" Heben Sie Ihre Arme in die Luft- genau so...ganz hoch, Häuptling. Ganz hoch. "
Louis Fletcher in der Rolle des personifizierten Wahnsinns. Die glaubt, fest glaubt, den Menschen zu helfen.
Und nur ein Instrument des Bösen ist. " Sie beschmieren mit ihrer Hand mein Fenster. "
Milos Forman wollte sich genau an die Vorlage des Buches halten- " Der Indianer musste gewaltig sein-
ein Mann wie ein Baum. " Und dafür fand er Will Sampson, aus Yakima. Förster. Dessen Gemälde im
Smithsocian Museum aushängen. Er ist wirklich etwas Besonderes, nämlich das Naturtalent für den Häuptling.
Christopher Lloyd, Danny DeVito, Vincent Schiavelli- optimale Darsteller für die Insassen einer Nervenheilanstalt.
Ein sogenannter Über- Film, den es heute gar nicht mehr geben kann und geben wird. So intensiv und perfekt
gespielt. Ein Meilenstein in der Geschichte des manifestierten Wahnsinns.

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Die Geschichte:

Ein Irrenhaus- besser als der Knast. Findet der rebellische Draufgänger McMurphy..........
also lässt er sich dorthin einweisen, clever wie er ist. Doch ihn erwartet eine furchtbar boshafte
Stationsschwester, ein menschenverachtendes Regime und Patienten, die völlig eingeschüchtert
vor sich hin vegetieren- wer sich nicht anpasst, der bekommt gefügig machende Elektroschocks.
Bis es jemand wagt, gegen dieses System aufzumucken................................................
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MEIN Fazit!:

Ich liebe diesen Film über alles. Weil es nicht nur einfach ein Film ist-
es ist eine Gruppentherapie- Sitzung, hautnah, bedrückend, und rücksichtslos.
Ich bin inmitten dieser verweifelten Runde. Tragik und auch wertvolle Momente
des Lebens. Und wunderbar menschliche Augenblicke. Gibt es dort.
Man ist dabei, sitzt mitten drin. SIE haben Spass- und man genießt es wahrhaftig,
SIE dabei zu beobachten. Die Patienten, die so real erscheinen, dass man es fast
und kaum glauben kann.
" Fruchtgeschmack. "
Hundert Sterne. Von mir. Für jeden Darsteller, Regisseur, Produzenten. Und Statisten.
Und Synchronsprecher.
Jack Nicholson IST McMurphy. Mit all den irren Kerlen, mit all den Verrückten.
" Wir gehen angeln-. mit diesem Boot. Oh ja...fragen sie Kapitän Block! "
Meine Hochachtung geht an:
Mr. Bancini, Mr. Cheswick, Mr. Harding, Mr. Taber, Mr. Martini, Mr. Sefelt, Mr. Fredricksen.
Mr. Turkle, Dr. Spivey, Schwester Rached, Billy Bibbit, Candy. Und Mr. R. P. McMurphy.

EINER FLOG ÜBER DAS KUCKUCKSNEST. 1975.
Bester Film überhaupt. Und definitiv.

Lauflänge Film: 128 Minuten ( mit Abspann ) !

Specials: Stab + Besetzung, Original Kommentar, Auszeichnungen!

DVD 2- Specials:

- Original Making of= 45 Minuten!! ( Irre! )

- Zusätzliche Szenen= 13.25 Minuten! ( fabelhaft! )

" Wer ist hier der Oberverrückte? Der Irrenchef? "
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am 3. Mai 2017
Habe ich hier irgendwo gelesen, dass jemand den Film "langweilig" fand? Meine Güte! Ich habe selten mehr gelacht, geweint und bin noch nach Jahrzehnten (immer wieder) von der Thematik, der Spannung und den grandiosen Schauspielern ergriffen. Wenn ich mich recht erinnere hat der Film seinerzeit eine komplette Wandlung im Umgang mit psychisch kranken Menschen und der Führung psychatrischer Anstalten in den USA verursacht.

Kino vom Allerfeinsten!
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TOP 100 REZENSENTam 2. Mai 2016
Nickolsons beste Rolle

2016-05-02

Nie spielte Nickolson so gut wie in der Rolle des Verrückten, der keiner war. Das Kuckucksnest traf den Nerv der Zeit, als die Psychiatrie durch die Anti-Psychiatrie Franco Basaglias herausgefordert wurde, als Heimo Gastager die geschlossenen Stationen öffnete, die Regimekritiker in sowjetischen Kliniken mundtot gemacht wurden und ein gewisser Herr Vogt die SS-Männer unter den Psychiatrie-Primaren entlarvte. Seitdem müssen wir uns fragen ob wirklich die Verrückten verrückt sind, oder die Welt um sie herum.
Danke, Milos Forman, für diesen entlarvenden Film.
R Opelt, Autor von "Ohne Schmerzen: Kriminalroman
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am 10. Dezember 2015
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