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Kundenrezensionen

5,0 von 5 Sternen
8
Homeland
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:9,89 €

am 4. August 2010
Was für eine außergewöhnliche Künstlerin, was für eine außergewöhnliche CD!!!

Laurie Anderson hat mit ihren Veröffentlichungen schon immer Maßstäbe gesetzt. Sie ist keine Grenzgängerin, sondern was ihre Musik- und Erzählkunst anbelangt wohl einzigartig. Ihre Über-Cds Mister Heartbreak und Home of the brave haben die Richtung vorgegeben: Audiophile Klangskulpturen, die sehr intensive Bilder im Kopf entstehen lassen.

Nach langer Pause legt Laurie Anderson nun ein neues Meisterwerk vor, daß sich wieder jeder Einordnung entzieht. Sie vertont bizarre Kurzgeschichten (The beginning of memory), erzählt über die Befindlichkeiten in ihrem Land (Another day in America), macht sich über die Unwägbarkeiten des Lebens lustig (Only an expert) oder übt sehr unverholen Kritik an amerikanischer Weltbeschützer-Politik (Dark time in the revolution). Dabei lohnt es sich immer, sehr genau auf die Texte zu hören, da Laurie Anderson wirklich etwas zu sagen hat.

Auf die Musik muss man sich einlassen. Die Feinheiten erschließen sich erst nach mehrfachem Hören. Das liegt zum großen Teil an der ungewöhnlichen Kombination aus sparsamer Elektronik mit Violine, Cello oder Akkordeon, neben ein paar Gitarrenakzenten ihres Ehemanns Lou Reed. Am besten nimmt man Platz und hört sich das ungestört an - radiotauglich ist nichts von alledem.
Aber dann packt es einen und man erkennt, dass man Zeuge von etwas völlig Neuem wird, und man will mehr und mehr...

Für mich schon jetzt eine der Cds des Jahres, selbstverständlich makellos aufgenommen - Thank you very much Laurie!!!
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VINE-PRODUKTTESTERam 16. Juli 2010
Gerade eben ist unser geliebter, über lange Jahre verschollener Dan Treacy von Television Personalities mit einem Meisterwerk wieder aufgetaucht, schon folgt die nächste Überraschung auf dem Fuße: Laurie Anderson erscheint nach acht Jahren Versenkung ebenfalls mit ihrem besten Album seit Jahren auf der Bildfläche.
Wer kann sich nicht an das Jahr 1982 erinnern, als Laurie erstmals in der Musikszene wahrgenommen wurde, mit ihrem Debut und gleichzeitigem Meisterwerk The Big Science und dem darauf befindlichen hypnotischen Burner Oh Superman ?!
Ein Musikstück, das sich über acht Minuten lang in die Gehörgänge eingebrannt hat und daraufhin nicht mehr zu entfernen war. Fantastisch.
Und jetzt acht jahre nach ihrem letzten Werk dieses neue Album. Wer Laurie kennt, der weiss, dass sie sich nicht auf die faule Haut legte. Im Gegenteil, über Jahre ist dieses neue intensive Werk entstanden, vor allem unter Mithilfe ihres Ehemannes Lou Reed, der als Co- Autor fungierte und Laurie enscheidend bei der Songauswahl unterstützte. Seit 2007 ist Laurie mit diesem Programm unter dem Titel Homeland in den USA live unterwegs und es fügt sich nahtlos an das ehemalige Werk United Sates Of America I-IV an, mit dem sie vor vielen Jahren das Land bereiste.
Die Themen sind ähnlich wie damals: Krieg ( Irak ), Entfremdung, Macht(missbrauch) der Medien, Verlust von Freiheit und Kultur, Volksverdummung. All das wird dargeboten mit eindringlicher , intensiver, aber nicht vordergründiger Elektronik, Laurie rezitiert mit hypnotischer Stimme. Hinzu kommen viele verfremdete Instrumente, geheimnisvolle Geräusche, verschiedenartige Soundeffekte die unter die Haut gehen und so nimmt dich schon nach wenigen Sekunden die Musik/Darbietung/Inszenierung gefangen und du kannst/willst dich aus dieser Umklammerung nie mehr lösen, weil du süchtig wirst ! Unterstützt wird sie dabei kongenial außer von ihrem Gatten, von bekannten Kollegen wie Antony Hegarty, John Zorn, Kieran Hebden, Omar hakim uvm.
Begib dich in den außergewöhnlichen und unvergleichlichen Klangkosmos von Laurie Anderson, etwas intensiveres wirst du nicht mehr erleben !! Überragend.
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am 7. Mai 2013
Homeland Security ist das eine - Laurie Anderson ist das andere. Dass nicht ganz Ameika der offiziellen linie von sogenannter terrorbekämpfung folgt, sondern, dass es auch kritische und sehr differenziertere stimmen gibt, freut einen. L.A. gehört offenbar dazu und die die musik ist schlicht zeitlos. Lohnenswerte anschaffung. Aufschlußreich auch die DVD, auf der die künsterlin auskunft über ihr denken nund handeln gibt.
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am 14. Dezember 2013
Endlich mal wieder was von Laurie Anderson - einfach schön, einzigartig wie schon immer. Ausnahmekünstlerin! Die dazugehörende DVD ist auch interessant anzuschauen. Laurie Anderson liefert Lieder, die man nicht einfach so nebenbei hören kann - die aber eine hypnotische Kraft besitzen, die einen immer mehr fesselt. Spätestens beim 9. Song, mit Einsatz der Drums, war die alte Begeisterung wieder da. Und die Erinnerung an zwei Konzerte, bei denen Laurie Anderson tatsächlich ihre Texte komplett in Deutsch gesprochen/gesungen hat - eine Klasse für sich.
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TOP 1000 REZENSENTam 16. Juli 2010
Unverständlich an Laurie Anderson ist allein, dass sie mit Lou Reed zusammen ist, der sich in Interviews gedruckter wie televisionärer Art ja gern mal als Stinkstiefel präsentiert. Aber irgendwas wird für den Mann schon sprechen - und sei es, dass er mit Laurie Anderson zusammen ist. Denn die war und - das ist in diesem Fall das Schöne - IST schlicht grandios: ein femininer Solitär am unergründlich leuchtenden Kulturhimmel des Abendlandes, und wer nun denkt, man könnte es auch eine Nummer kleiner sagen: Klar kann man. Ich nicht. Denn Laurie Anderson hat in ihrer 30-jährigen Karriere schon so viele schöne Platten (und vielleicht den besten Musikfilm) gemacht, hat einen so unverrückbaren Platz im Herzen ihrer Fans (die natürlich viel zu kultiviert sind, um sich als "Fans" zu outen), dass eine neue Veröffentlichung von ihr immer ein Ereignis ist. Zumal, wenn man fast zehn Jahre lang darauf warten musste, und erst recht, wenn sie wie hier auf "Homeland" scheinbar nahtlos an ihre besten Tage ("Kokoku" von "Mister Heartbreak", "Superman" von "Big Science", "White Lily" von "Home of the Brave" oder "Strange Angels" vom gleichnamigen Album, um nur einige meiner persönlichen Favoriten zu nennen) anzuknüpfen versteht. Wie immer schickt sie ihre Stimme oft durch den Vocoder (was ich bei jeder anderen Sängerin hasse!), wie immer tauscht sie musikalisch das Geschlecht, schlüpft in Rollen und spinnt ihr ganz eigenes zauberisches Garn aus elektrisch erzeugten und "natürlichen" Klängen, erzählt Geschichten um Geschichten und braut das alles in einem unverwechselbar eigenen Mix so zusammen, dass es, für mich jedenfalls, ein wahres Vergnügen ist. Lou Reed hin oder her.
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am 12. Februar 2017
Unglaublich schöne,einfühlsame Musik vertont kleine Geschichten, philosophiesche Wahrheiten, erlebte Lebensweisheiten und politische Einschätzungen zu einem Bilderreigen, der unweigerlich im Kopf entsteht.
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am 5. Juli 2010
Laurie Anderson ist mir vor fast 30 Jahren zum ersten Mal begegnet - im überforderten Autoradio auf dem Musikcassetten-Mitschnitt eines völlig durchgeknallten Fotografen, der ansonsten mit voller Lautstärke den Weißrauschraum zwischen zwei Radiosendern bevorzugte. Nicht die besten Voraussetzungen für ein erstes Kennenlernen also... und doch hat mich "Big Science" damals sofort berührt, fasziniert.

Mit jedem Durchlauf ein neues Detail, ein neues musikalisches Glitzern im Anderson-Universum, das mich bis heute nicht mehr losgelassen hat und mit "Homeland" wieder einmal die unglaubliche Tiefe und Brillianz dieser Ausnahmekünstlerin unter Beweis stellt: ein weiterer Stern, zu dem ich gerne aufblicke.
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am 11. Juli 2010
Laurie ist wieder da,ihre Musik zieht magisch an.Die Stimme ist unglaublich, sie
fesselt, zieht ein visuell ins Universum.Mit interresanten Botschaften.
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