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Kundenrezensionen

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am 14. Januar 2012
Die zweite Scheibe der britischen Hardrock-Institution UFO datiert aus dem Jahr 1971 und trug den Titel *Ufo 2 Flying*. Sie wurde eingespielt in der klassischen Vier-Mann-Besetzung Phil Moog (vocals), Mick Bolton (guitar), Pete Way (bass) und Andy Parker (drums). Mit dem Debüt hatte man zwar bereits einige Duftmarken gesetzt, aber ein breiter Erfolg wollte sich nicht einstellen.

Die Band blieb ihren Konzept aber (noch) treu. Die zweite LP dauert fast eine komplette Stunde und enthielt lediglich fünf Songs. *Silver Bird* ist von der Laufzeit noch sehr moderat gehalten (gute 6 min.), aber *Star Storm* wird bereits zu einer 18minüntigen musikalischen Orgie der Spitzeklasse. Abgespacter Boogierock, geballt mit Blues und Psychedelia führen zu einem Jam-Exzess der besonderen Art. Und dabei wirkt alles so locker und lässig heruntergespielt.

Der darauffolgende *Prince Kajuku* wurde in zwei Teile aufgespalten, wegen dem Wechsel von LP-Seite 1 auf Seite 2, live allerdings immer komplett gespielt und dann auch schon mal auf 10 Minuten ausgewalzt. Sehr gute Nummer. Ausgewalzt ist das Stichwort für DEN Track des Albums. Der Song heisst *Flying* und dauert 26 min. Er baut auf einem einfach Grundtheme auf, das immer wieder aufgegriffen wird und gen Ende des Songs mit stark verzerrten Gitarren gespielt wird. Einfach, aber genial. Ein Song der den Hörer auch textlich gefangen nimmt und nie mehr losläßt.

In der selben Besetzung entstand noch das kultige Album *Live* (siehe meine Bewertung dort) bevor Mick Bolton die Band verließ und kurzzeitig durch Bernie Mardsden ersetzt wurde. Ein Erfolg war den frühen UFO's leider nicht beschieden, der stellte sich erst ein als man Michael Schenker in die Band holte und sich komplett vom ursprünglichen Konzept trennte.

FAZIT: eine Kult-Scheibe, die dich nicht mehr losläßt...
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am 17. Januar 2011
Diese CD/Scheibe ist eine der wenigen, die Mensch von vorne bis hinten hören kann.

Virtuos, künstlerisch und selbst nach guten 40 Jahren Besitz... wird sie immer wieder angehört.

Es ist eine Art von Musik, die oftmals beim ersten Mal hören nerven kann.

Aber spätestens beim 2. Mal offenbart Ufo seine Magie.

Danach ist man(n) und Frau "geeimpft".

Es hat auch keinen Sinn, hier viel darüber zu schreiben, entweder man liebt diese Musik, jene Tiefe...., oder steht eben auf Anderes....

Wie bei so Vielem, es erfordert Neugier...um DAS verstehen zu könnnen.
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am 25. Juli 2016
Im Oktober 1971 erschien das zweite Studioalbum von Ufo aus England. "Ufo 2: Flying-One Hour Space Rock" wurde eingespielt von
Phil Mogg - Vocals
Mick Bolton - Guitar
Pete Way - Bass
Andy Parker - Drums
Alle Titel stammen und Ufo und wurden produziert von Guy Fletcher und Doug Flett.

"Ufo 1" (1970) war noch eine Sammlung von mehreren musikalischen Stilen. Auf "Ufo 2" gibt sich die junge Gruppe ganz dem Space Rock hin. Besonders auf den sehr langen Stücken `Star storm` (18:54 Minuten) und `Flying` (26:30 Minuten) zelebriert die Band einen Space Rock, wie er sonst nur von Hawkwind bekannt ist. Besonders `Star storm` hat es mir angetan. Dieser Titel erinnert auch an die langen Nummern `Space truckin`` von Deep Purple und `Dazed and confused` von Led Zeppelin. Wobei Led Zep und Purple nur Live solche jammings veranstaltet haben, Ufo dagegen hier auf dieser Studio CD. Alle 4 Musiker leisten großartiges, besonders Mick Bolton kann auf ganzer Linie überzeugen.
Auch die kürzeren Titel `Prince Kajuku` und `The coming of prince Kajuku` fallen nicht ab. Das starke `Silver bird` ist auch fast 7 Minuten lang.

"Ufo 2: Flying" ist ganz grosses Kino. Die Band entführt uns hier in unentliche Weiten und Galaxien. Leider wurde auch diese Platte, genau wie das Debüt, kein grösserer Erfolg. Wie ich finde zu unrecht. Ich kann hier verdiente 5 Sterne (9/10) vertreten und lege allen Rockfreunden das Album ans Herz. Auch das Live-Album von 1972 ist stark, leider ohne `Star storm` und `Flying`.
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am 26. April 2016
Boogie, auf der allersten Ufo 1, und Rock Bottom, beides allerdings in den Versionen mit Michael Schenker als Gitarristen, waren meine ersten Begegnungen mit dieser (zu Recht:) Kult-Band, und seither bin ich Fan, und ein noch größerer Fan, als ich das ursprüngliche Boogie auf der Ufo 1 hörte und dann diese Scheibe hier, dazwischen war ja dann nur noch die Live.
Phil Mogg ist unbestritten der Ufo-Sänger, dessen etwas kehlige, in ihrer Dominanz stets etwas zurückgenommene Stimme absolut genial diesen abgefahrenen Stil prägt, der dem Space-Rock-Anspruch so gerecht wird, wie bei kaum einer anderen Band der 70er.
Ich mag nicht diese Lagerhaltung, ob nun Mick Bolton der einzig wahre Ufo-Gitarrist war, oder später der "kleine" Schenker aus Hannover, der immerhin auch gerade erst 17 war, als ihn Mogg und Co bei einem Scorpions-Konzert aufgabelten. Beide sind auf ihre Art einzigartig, bei Bolton klingt das Ganze freilich etwas eckiger und ursprünglicher, leider verliert sich seine musikalische Spur irgendwann in den 70ern, da muss man schon im "United Kingdom" auf Spurensuche gehen. Bei Schenker klingt das Ganze später etwas fetter im Sound, was dem Ufo-Stil aber nicht abträglich ist. Ich glaube auch nicht, dass Ufo jemals Musik gemacht hat, um dann von Musikwissenschaftlern seziert zu werden, die hatten einfach Spaß, sich mit allen technischen Möglichkeiten, die Ihnen damals zur Verfügung standen, auszutoben und dabei ihr Publikum mitzureißen. Ufo 1 und Ufo 2 sind aber tatsächlich großes Kino, immer geeignet, auch ältere Säcke wie mich noch mal (natürlich heimlich ... grins!) zum Headbangen zu bringen. Und dabei habe ich noch viel mehr Haare als der Alien auf dem Cover, aber der ist ja auch noch älter ...
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am 30. Juni 2013
Sogar ziemlich genau (ohne den Bonus galactic love).
Ufo finde ich nur in der ersten Inkarnation gut, danach sind die eine typische Hardrock Band unter vielen.
Aber in dieser Besetzung...

War die erste Platte mit 37 Minuten bei zehn Songs (und ein anderer Stil) kurz geraten, so gibt's es hier fast eine Stunde (gemessen an der originalen LP) bei Songs bis fast eine halbe Stunde.

Für ein Zweitling nicht schlecht!
Vielleicht einen Tick zu lang, aber trotzdem sehr hörenswert!
Schade das der Gitarrist nach dieser Tour auf Nimmerwiedersehen verschwand. Er war zwar kein Schenker, aber meiner Meinung nach hat er die bessere Musik gemacht als dieser.

Kleiner Meilenstein in Rock.
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am 22. Dezember 2014
...kann man da nur sagen.
Da ich Fan des 70iger Rock und Blues bin, habe ich mir diese Scheibe zugelegt.
Richtig gute Mucke, um dem "Geist" mal freien Lauf zu lassen.
Erinnert hier und da an die Anfänge von Deep Purple, Led Zeppelin und auch z. B. Journey, besonders die instrumentalen Passagen in "Storm 1 + 2"
Von mir volle Empfehlung!
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am 26. Dezember 2015
UFO 1 und insbesonders UFO 2 sind zwei außergewöhnliche UFO-Scheiben. Darauf sind sehr komplexe Stücke wie "Silverbild" und "Flying". Ich empfehle beide Scheiben. Man spürt auf UFO 2 die Reife einer vorangegangen Scheibe. Ich hab' die CD's in meiner Jugend als zu sperrig empfunden, mochte damals mehr die populäreinflüsse eines Michal Schenkers. Heute sehe ich es anders. Ein Hoch auf den Gitarristen Mike Bolton, der nach diesen beiden Meisterwerken leider in der Versenkung verschwand. Und: Wer wissen will, wo die Einflüsse von Bands wie Kyuss zu finden sind, wird hier fündig!
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am 11. August 2014
Diese Scheibe hat auch nach über 40 Jahren nichts von ihrer Wirkung verloren. Abtauchen ins Universum ohne Drogen. Fällt völlig aus dem Rahmen der Produktionen aus dem Hause U.F.O.. Vielleicht nicht sofort eingängig wie -Shoot, shoot - oder -Doctor, Doctor- verliert aber auch bei wiederholtem Hören nichts von ihrer Wirkung. Wow!
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am 19. Dezember 2016
Diese Rezi schreibe ich als Reaktion auf die Lobgesänge hier.
Jungs – oder sollte ich lieber sagen: Männer – nun kommt mal wieder runter und laßt die Kirche im Dorf. Oder nehmt ihr auch noch immer die selben Drogen wie 1971? 15 5-Sterne Rezension zu UFO II? Ein strunzsolides Rockalbum ohne die leiseste Spur „Space“ mit viel zu langen Stücken.

Ich bin damals auch ausgeflippt und hab die Platte immer nur wieder rumgedreht und weitergehört. Aber heute?
Es gibt starke Momente (am besten wird es immer, wenn es leise und verhalten wird) und auch gute Songideen, aber irgendwie herausragend - oder gar "genial" - ist das alles nicht. Lange Stücke gab es damals zuhauf, ein Album ohne Stück über eine LP-Seite fiel ja von vorneherein durch. Aber hier gibt es doch sehr viel langweiliges, seltsame Polka-Stellen, minutenlanges dudeln desselben Riffs ohne Abwechslung und man bekommt die damals überall verwendete Flameco-Kadenz aufdringlich ins Ohr gehämmert. Und warum in den ellenlangen Stücken nicht mal ein anderes Solo als nur Gitarre? Hört euch zum Vergleich mal Focus III an, auch 26 min, wie da die Post abgeht. Oder die langen Nummern von Steamhammer, Canned Heat, Colosseum (Letzere spielte damals live Stücke über eine Stunde lang, aber wie!), Iron Butterfly und natürlich Pink Floyd. Und andere werden ja in den Kommentaren zur ersten Rezi gennant.

Der Gitarrist ist ähnlich, hat gute Momente, ist aber insgesamt überfordert damit, die langen Stücke zu füllen. Seine technischen und musikalischen Mittel sind doch arg begrenzt. Selbst Toni Iommi (Black Sabbath) ist um Klassen besser, von dem was Zappa, Alvin Lee, Johnny Winter, Richie Blackmore oder David Gilmore damals abgeliefert haben will ich gar nicht reden.

Last but not Least: was bitte ist daran „Space“ Rock??? (hab ich mich 1971 auch schon gefragt). Ausgiebiges verwenden von Echo, ping-pong-Stereo und ab und zu ein prähistorischer Phaser? Das machten schon Hendrix (1983-A mermaid …) und King Crimson (21th Century Schizoid Man) 1968/69 besser.

Fazit: Niemand will euch die Freude an der Musik nehmen, aber mehr als nostalgische 3-Sterne sind echt nicht drin.
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am 8. März 2017
...und unübertroffen
Spacerock vom feinsten. Junge, in ihrer experimentierfreudigkeit tolle Musiker mit eigenem Anspruch. Später leider vom Kommerz vergewaltigt worden.
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