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Kundenrezensionen

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am 2. November 2010
...zuerst schockte mich der ganze Elektro-Wust, der da hörbar war und ich dachte "Herrje, was ist das denn?". Nach zweimaligem Hören war ich auch noch nicht ganz dabei, obwohl sich schon mal ein paar dünne Silberstreifen aus der Soundmasse hervorpressten. Irgendwie klang scheinbar zu Beginn alles gleich. Dann kam der nächste Schock: Mag ich das jetzt, weil KT draufsteht oder weil ich mich jetzt an den anderen Sound gewöhnt habe oder finde ich das tatsächlich gut, was sie da jetzt macht? Ich entschied mich nach noch zwei Durchgängen für Letzteres.

Es ist tatsächlich eine ganze Menge Arbeit sich von dem Gedanken zu lösen, dass die Künstlerin, die hier mit "Push that knot away"- prügelnden Beats und einer Indie-Elektro-Soundwelle à la "Madame Trudeaux" die gleiche ist, die ich auf "Eye to the telescope" mit Songs wie "Heal over" oder "The other side of the world" kennen und lieben gelernt habe. Nachdem aber "Drastic fantastic" schon deutlich lautere Sounds inne hatte, die damals noch ein wenig ziellos rumplätscherten, kommt mit "Tiger suit" die logische Konsequenz aus den beiden ersten Studioalben: Lauter Sound mit guter Qualität.
Produzent Jim Abbiss macht letztlich nur das, was die Produzenten, mit denen KT zuvor zusammen gerabeitet hat, auch getan haben: Er holt sie da ab, wo sie sich scheinbar gerade soundtechnisch am liebsten aufhält - und das bedeutet hier: U2, David Bowie, LCD Soundsystem und und und. Dass man dort als Fan mehr als gefordert wird, bringt sie nicht ab. Und das ist gut so, denn wenn ich "Heal over" hören will, höre ich "Heal over". Auf einer neuen Scheibe will ich hingegen was neues hören. Sicher sind chartskompatibele Nummern wie "Fade like a shadow" oder "Come on get in" nicht der Stein der Weisen. Trotzdem wird die Arbeit mit Songs wie "Uummannaq Song", "Lost", "Glamour puss" und eben "Madame Trudeaux" mehr als belohnt. Diese Songs zeichnen sich neben tollen Melodien auch durch sehr gute Texte aus - bleiben hängen.

Das Einzige, das man diesem Album vorwerfen kann, ist - wie hier ein Rezensent schon so treffend schrieb - dass das Inlay der CD mehr Instrumente und Akustik impleziert, als tatsächlich dann drauf sind.

Ich empfehle jedem dieses Album, denn es ist handwerklich gut gemacht und man merkt, dass KT dahinter steht. Allerdings gebe ich auch zu, dass wer elektronische Musik nicht mag, so seine Probleme bekommen könnte. Für die eben erwähnten Chartsgefälligkeits-Songs ein Stern Abzug, ansonsten top!
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Endlich ist sie wieder da: KT Tunstall veröffentlicht mit "Tiger Suit" ihr nunmehr viertes Album und präsentiert sich ihren Fans in einem etwas neuartigeren Gewand, bleibt sich aber dennoch treu. Wie kann das funktionieren?

Im Vergleich zu den Vorgängeralben "Eye to the telescope", "Acoustic Extravaganza" und "Drastic Fantastic" fällt auf, dass KT Tunstall mit "Tiger Suit" ein rockigeres und lauteres Album geschaffen hat. Insbesondere bei ihrem Debütalbum dominierten die folkloristischen und ruhigeren Lieder - von den 11 Liedern auf "Tiger Suit" würden zwei Lieder in diese Kategorie hineinfallen ("Lost" und "The Entertainer").
Generell ist das hier vorliegende Album deutlich elektronischer geworden. Die trockenen und erdigen Beats, die ein "Black Horse And The Cherry Tree", ein "Suddenly I See" oder ein "Hold on" auf den Vorgängeralben ausmachten, sind in Grundzügen noch vorhanden, aber nicht mehr so deutlich zu erkennen - was den Liedern auch absolut nicht schadet.

Bereits der Opener "Uummannaq Song" nimmt den Zuhörer an die Hand und führt ihn in Kates neue, kleine Welt. Sie erzählt uns in den nachfolgenden 10 Liedern auf rockige Weise von geldgeilen Mädels ("Glamour Puss"), verträumt schön von komische Menschen ("Still a Weirdo") oder mit harten Gitarreneinschlägen von schwierigen Entscheidungen ("Difficulty"). Und dabei ist sie eloquent, witzig und textlich manchmal sogar fast poetisch. (Die Songtexte befinden sich im beiliegenden Booklet.) Für die ewig gestrigen Fans hat KT Tunstall auch was im Gepäck: "Come on, get in" erinnerte mich sehr stark an die bereits oben genannten Lieder aus den Vorgängeralbum. Dennoch kopiert sie sich nicht einfach selbst, sondern entwickelt sich durch neue musikalische Komponenten weiter. Ein experimentierfreudiges und ebenfalls nennungswürdiges Lied ist "Madame Trudeaux", das durch eine ganz neue stimmliche Spielerei besticht und mich total überzeugt hat.

KT Tunstall ist nach dem, meiner Meinung nach, schwächeren "Drastic Fantastic" ein energiegeladenes, spannendes und abwechslungsreiches Album gelungen, das den Hörer berührt, beim nächsten Lied aber wieder zum Tanzen animiert. Well done, Kate.
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am 31. Oktober 2010
Ja, dieses Album unterscheidet sich von den ersten beiden Alben. Und ja, die Klasse des Albums drängt sich zunächst nicht auf, man muss sich einhören. Aber dann... ich nehme es schon mal vorweg, es ist ein sehr gelungenes Album. Es sind sehr abwechslungsreiche Lieder, mal rockig (genial - Madame Trudeaux) mal balladenhaft (sehr schön - Lost). In dieser Form sind die Lieder (fast) alle sehr eingängig, ideenreich (musikalisch gesehen), kreativ und kurzweilig. Abstriche mache ich lediglich beim Lied Glamour Puss, es fällt irgendwie aus dem Rahmen und gefällt mir nicht so gut. Insgesamt auch Respekt für die Bereitschaft alte Zöpfe über Bord zu werden und produktionstechnisch Neues zu wagen. Trotzdem trägt das Album aber eindeutig die Handschrift von KT. Fraglich erscheint nur die Cover-Gestaltung. Ist das ironisch gemeint, KT?
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am 25. Oktober 2010
Ich hatte mich schon sehr gefreut, dass das neue KT Tunstall-Album erscheint und bin auch Freitag sofort in den Laden, um es mir zu kaufen. Ich habe es jetzt nebenher immer wieder gehört, aber es will mich nicht recht überzeugen. KTs Stimme ist natürlich immer noch eingehend, allerdings klingen die Songs nicht genug nach. Alles hört sich ähnlich an, aber leider nicht fantastisch und mitreißend. Sonst konnte ich sofort meine Lieblingslieder eines Albums benennen; das fällt mir aber diesmal schwer.
3 Sterne, weil es trotzdem gute Musik ist, die man sich auf jeden Fall anhören kann - nur den großen Wurf darf man leider nicht erwarten.
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am 23. Oktober 2010
Wie so viele habe ich lange auf das neue Werk von KT Tunstall gewartet, habe blind bestellt und bin maximal ernüchtert worden. Man mag mich als "ewig gestrigen" bezeichnen wie mein Vor-Rezensent, das bleibt jedem überlassen. Jedenfalls: Das Album als "elektronischer" zu bezeichnen trifft den Kern nur am Rande. Ich war sehr erstaunt, im Booklet zu lesen, wie viele akustische Instrumente sich auf der Scheibe verstecken sollen. Das einzige, was ich höre, sind Standard-Beats aus der 08/15-Software-Box und elektronisches Klanggeschwurbel! Mein (ätzendes) Kompliment an die Produzenten, ich wußte bisher nicht, dass man sich die Mühe macht, akustische Instrumente aufzunehmen um sie dann so lange durch den Kühlschrank zu jagen, bis ihnen jegliches Leben und Wärme abhanden gekommen ist. Es ist ja nicht so, dass man KT's Handschrift nicht erkennen würde und ihr Gesang ist über jeden Zweifel erhaben. Nur leider sind die Songs kaputtproduziert (vielleicht wäre der eine oder andere "Engineer" weniger mal wieder mehr gewesen) und klingen austauschbar und wie schon hundertmal gehört.
KT's bisherige Werke zeichneten sich durch exzellentes Songwriting und handwerkliches Können der beteiligten Musiker aus. Es verwundert deshalb nicht, dass KT's bisherige Band mit diesem Werk nichts zu tun hat. Jedem Künstler bleibt überlassen, in welche Richtung er sich weiterentwickeln will, nur entscheiden sollte er sich schon. KT's Weg, weiterhin (zweifellos geniale) Musiker zu beschäftigen um sie dann danach ins elektronische Nirvana wegvergewaltigen zu lassen ist garantiert der Falsche. Elektronischen Einheitsbrei gibt es schon genug, ich hoffe für KT, dass sie ihr Profil wiederfindet.
Eigentlich nur ein Stern, den zweiten gibt es nur, weil man hören kann, dass sie ihr Handwerk nicht verlernt hat und ich die Hoffnung nicht aufgebe, dass der Geist von "Five go to Skye" beim nächsten Album wieder Einzug hält.
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am 8. Dezember 2013
Gute Auswahl schöner Songs in einem Independet-Countryhaften Genre. Ich kannte die Musik vorher nicht, habe Sie auf Wunsch geschenkt und fand auch schnell gefallen daran
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am 8. Februar 2011
Toll fürs erste Hören, ganz anders als aus den meisten Rezensionen zu entnehmen. Volles Album. Nächsten Tage meine Emotionen nach xtem anhören. Möglich liegt am Alter von mir - unter 100ert.
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am 27. Dezember 2010
Nach dem Lesen der ersten Rezensionen zu "Tiger Suit", die sehr auf den Einsatz von elektronischen Effekten und einen angeblich völlig anderen Stil fokussierten, war ich beim ersten Hören der CD dann doch (positiv) überrascht, den typischen Tunstall Sound zu finden: sicher, es gibt elektronische Beats, Hall-Effekte und ähnliches. Aber viele Songs, gerade die ruhigeren wie etwa "The Entertainer" oder "Still a Weirdo" sind überwiegend akustisch eingespielt, man hört Gitarren, Streicher, Percussion... alles in allem ein Akustik / Elektronik Mix wie er sich auch schon auf dem Vorgängeralbum "Drastic Fantastic" fand.
Die Songs selbst sind experimentierfreudiger und KT Tunstall holt mehr Nuancen aus ihrer Stimme heraus. "Tiger Suit" ist eine konsequente Weiterentwicklung des Stils der Künstlerin, für manche vielleicht zum Teil zu verückt ("Madame Trudeaux"), aber auf keinen Fall verschwinden Stimme, Instrumente und Texte in einem Schwall von elektronischer Überproduktion wie es in einigen Kritiken bemängelt wurde, und es hört sich auch nicht 'alles gleich' an. Ganz im Gegenteil: das Album bietet eine Fülle von unterschiedlichen Stücken, von ruhigen Baladen zu temporeichen Rocksongs ist alles dabei. Abwechslungsreich und mit jedem Hören interessanter.
Sehr zu empfehlen für alle, die Tunstalls Mischung aus Folk-Rock und Rock mögen und keine Neuauflage von "Suddenly I see" erwarten.
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am 18. August 2010
Ich vergebe 5 Sterne, weil ich bereits in das neue Album reingehört hab (dank youtube). Das Album ist echt eine Weiterentwicklung. Bestimmt von Elktro-Elementen und natrürlich der bekannte Akkustik Éinfluss.

Ich kann das Lied "Fade Like The Shadow" oder "Push That Knot Away" wärmstens empfehlen... zu sehen als LIVE-Version auf Youtube (KT ist Live einfach unvergleichlich).
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