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Kundenrezensionen

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am 9. März 2016
Dieser Film von Barry Levinson von 1996 wirft ein erschreckendes Schlaglicht auf das amerikanische Sozial- und Justizsystem. Es gab schon viele Filme dieser Art, aber in seiner Kompromisslosigkeit und Härte ist dieser Film wohl einmalig. Obwohl im Abspann darauf hingewiesen wird, dass es sich hier um eine fiktive Handlung handelt, kommen (berechtigte?) Zweifel auf, ob sich nicht doch alles so abgespielt hat, wie im Film gezeigt. Es ist wohl das schlimmste Verbrechen, halberwachsene Kinder zu missbrauchen und zu quälen. Gerade diejenigen, denen gefallene Jugendliche bzw. Kinder zur Resozialisierung anvertraut werden, tragen eine besonders hohe Verantwortung. Wenn hier homophile und sadistische Tendenzen regieren, dann "Gute Nacht" State of Freedom! Die "Aufseher" im Erziehungsheim sind das, was man sich gemeinhin als "Teufel" vorstellt: Tommy, John, Shakes und Michael sind 4 halberwachsene Kinder, die in Hell's Kitchen zwischen der 34. und 56. Straße und der 8. Avenue in New York leben. Pater Bobby (Robert de Niro) kümmert sich um sie, die von den Eltern vernachlässigt werden. Als einer ihrer Streiche in einer Katastrophe mündet, landen die 4 vor Gericht und werden zu längeren Strafen im Erziehungsheim verurteilt. Dort treffen sie auf die Hölle auf Erden und werden durch den Aufenthalt und was dort mit Ihnen geschieht für's Leben gezeichnet. Homophile und sadistische Aufseher, repräsentiert von Nokes (Kevin Bacon), Ferguson (Terry Kinney) und anderen beherrschen die Szene. Die Kinder erleben schreckliches Leid. Der Film macht einen Zeitsprung und wir werden Zeuge eines Gerichtsverfahrens, das in seiner Intensität und seinem Realismus erschütternd ist. Die 4 Protagonisten sind jetzt erwachsen und werden von Billy Crudup (Tommy), Ron Eldard (John), Jason Patric (Skakes) und Brad Pitt (Michael) gespielt. Als Anwalt vertritt sie der Alkoholiker Danny Snyder (Dustin Hoffman), der Staatsanwalt ist Brad Pitt. Eine gute Freundin ist die Sozialarbeiterin Carol (Minnie Driver). Ohne näher auf das Gerichtsverfahren eingehen zu wollen sei darauf hingewiesen, dass das Leben von John und Tommy vorbei ist, noch bevor sie 30 Jahre alt sind. Michael hat den Beruf als Staatsanwalt aufgegeben und lebt als Schreiner in Irland und Shakes arbeitet als Journalist in New York.. Ein Film für starke Nerven. Das Bild im Format 16:9 ist ausgezeichnet, der Ton in Deutsch und Englisch (Dolby Digital) sehr gut. Als Extra gibt es den Original-Trailer.
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TOP 1000 REZENSENTam 22. November 2016
Nachdem seine 80er Jahre Filme wie "American Diner", "Der Unbeugsame" und vor allem "Good Morning Vietnam" sehr gute Bewertungen erhielten, konnte Barry Levinson mit "Rain Man" nicht nur einen echten Welterfolg verbuchen. Er gewann darüberhinaus auch noch den Oscar als bester Regisseur. Insgesamt gewann das Drama mit Dustin Hoffman und Tom Cruise als ungleiches Brüderpaar vier Academy Awards. Und auch die Kinokassen klingelten eindrücklich. Insgesamt spielte "Rain Man" 354 Millionen Dollar weltweit ein. Ein Großerfolg, den Barry Levinson bis heute nicht mehr wiederholen konnte. Obwohl er für "Bugsy" noch einmal eine Oscar-Nominierung erhielt.

Der 1996 entstandene "Sleepers" gehört ebenfalls zu seinen erfolgreichen Arbeiten. Das 165 Millionen Dollar weitweite Einspielergebnis verdankt "Sleepers" vor allem einer attraktiven Starbesetzung zu denen Dustin Hoffman, Robert de Niro, Kevin Bacon, der junge Brad Pitt und der aufstrebende Jungstar Brad Renfro gehörten.
Mit diesem Cast kann eigentlich nichts schiefgehen - dennoch hinterlässt "Sleepers" meines Erachtens einen zweigeteilten Eindruck. Während der erste Teil des Films atmosphärisch überzeugend wirkt und 12 Jahre vor dem zweiten Teil spielt, habe ich mit den Ereignissen des Jahres 1981 doch meine Mühe.
Die Geschichte, basierend auf dem Roman von Lorenzo Carcaterra" wirkt für mich zu konstruiert und kann sich nicht so recht entscheiden zwischen dem Aufdecken einer grausamen Wahrheit und einem raffinierten Plan.

1969 wachsen die vier Freunde Lorenzo "Shakes" Carcaterra (Joseph Perrino), Michael (Brad Renfro), John (Geoffrey Wigdor) und Tommy Marcano (Jonathan Tucker) in Hell's Kitchen in Manhattan auf. In Hell's Kitchen leben überwiegend italienische und irische Einwanderer. Die Kirche ist mächtig, aber auch die Mafia. So ist es nicht verwunderlich, dass die vier Jungs eifrige Messdiener bei dem unkonventionellen Pater Bobby Carillo (Robert de Niro) sind, aber auch ihr Taschengeld für Botengänge des Mafiosi King Benny (Vittorio Gassman) aufbessern. Das Leben ist hier bunt, aber mit wenig Perspektive. Das Leben der vier Freunde ändert sich an einem einzigen Tag. Beim Klauen eines HotDogWagens geschieht ein fürchterlicher Unfall. Die Jungs werden vom Gericht verurteilt einige Monate im Wilkinson Heim für schwer erziehbare Jungs zu verbringen. Doch statt Resoszialisierung kommen die Teenager in die Hölle. Der fieseste Aufseher ist der psychopathische Sadist Sean Nokes (Kevin Bacon), der nicht nur brügelt und misshandelt, sondern mit einigen seiner kollegen die Jungen auch sexuell missbraucht. Keinem erzählen sie ihre Qualen und so bleibt das Verbrechen an den Schutzbefohlenen ungesühnt. 12 Jahre später ist auch Michael (Brad Pitt) ein aufstrebener Nachwuchs-Staatsanwalt geworden, Lorenzo (Jason Patric) ist auch nicht auf die schiefe Bahn gekommen und erzählt auch die Geschichte. Aber John (Ron Eldard) und Tommy (Billy Crudup) sind inzwischen echte Gangster geworden und gehören der berüchtigten West Side Boys an. Eines Abends entdecken sie in einer Kneipe ihren ehemaligen Peiniger Nokes, der gerade ein Essen bestellt hat. Der Hass kommt spontan hoch und die beiden erschießen Nokes. Es kommt zum Prozess. Mit der Verteidigung ist der alkoholkranke Danny Snyder (Dustin Hoffman) beauftragt. Ankläger ist Michael, der Freund der Beiden. Was allerdings keiner weiß und so spielt Michael gemeinsam mit Lorenzo ein doppelbödiges und gefährliches Spiel. Heimlich gibt er dem Verteidiger die Trümpfe in die Hand. Denn Ziel des Plans ist es als Ankläger so schlecht zu sein, dass seine Freunde freigesprochen werden. Einerseits wird in der Verhandlung die beschämende Wahrheit von früher aufgedeckt. Am Ende ist es aber Pater Carillo, der über den Ausgang der tragischen Geschichte bestimmt...

Leider wird "Sleepers" an vielen Stelle zu konstruiert und auch schwerfällig. Daher versucht auch immer wieder die Off Stimme (es ist der Erzähler Lorenzo) dem Zuschauer die Handlung zu erzählen, schlüssig zu machen und sämtliche Ungereimtheiten aus dem Weg zu räumen. Vielleicht wäre der Film insgesamt besser geworden, wenn die Täter dann auch wirklich auf "schuldig" plädiert hätten - Schließlich wären sie mit mildernden Umständen aufgrund des Verbrechens, dass das Opfer an ihnen beging und ein fieser Täter war, davon gekommen - wie ich vermute. Aber der Roman und auch der Film gehen andere Wege - so siegt am Ende eine Lüge. Insgesamt ist der 2. Teile eher etwas schleppend und das Klagegedicht ist allgegenwärtig, ohne dass es so richtig zum Tragen kommt. Am Ende steht ein harmonisches Bild der vier Freunde mit ihrer gemeinsamen Freundin Carol Martinez, gespielt von Minnie Driver und ein nostalgisches Gefühl kommt auf. Für mich ist "Sleepers" irgendwie misslungen, obwohl der Film gute Szenen hat und auch die Handlung, die 1968 spielt, gut gemacht ist. Auch die Kameraarbeit von Michael Ballhaus ist beeindruckend.
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am 3. Mai 2005
"Sleepers" ist aus meiner Sicht einer der besten und bewegendsten Filme aller Zeiten.
Die Story ist spannend, mitreißend, bewegend und zugleich sehr tiefgründig.
Aus diesem Grund macht der Film sehr nachdenklich und zwingt einen fast dazu, sich in einen der Hauptdarsteller hineinzuversetzen.
Die Qualität der Schauspieler ist unumstritten - Robert De Niro, Dustin Hofmann, Kevin Bacon, Brad Pitt - diese Namen allein sprechen dafür, dass dieser Film etwas ganz Besonderes ist.
Doch natürlich sind es nicht die Namen, sondern die restlos überzeugenden Leistungen der Darsteller, die diesen Film so glaubwürdig machen.
Die herausragende Musik von John Williams macht das Ganze schließlich zu einem vollkommenen Meisterwerk.
Fazit: Ein Drama der absoluten Spitzenklasse - hier kann man an 5 Sternen nicht vorbei!
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am 25. Dezember 2015
Geniale Schauspieler
Geniale Geschichte
Geniale Handlung
Viel bleibt mir über den Film nicht zu sagen, außer dass ich schon lange keinen so guten Film mehr gesehen habe.Ich bereue es fast, ihn erst jetzt gesehen zu haben.
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am 21. Dezember 2015
Ich wollte mir die Zeit nehmen diesen Film zu bewerten, da ich wirklich positiv angetan bin. Dieser Film hat mich sowohl vom Inhalt her, als auch Schauspielerisch begeistert. Die in diesem Film dargestellten Begebenheiten, sollen auch tatsächlich stattgefunden haben und regen zum nachdenken an.

Grundsätzlich geht es um 4 Kinder (Freunde) die eine Jugendstrafe in einer Jugendanstalt absitzen müssen, was sie dort erleben und wie sich dadurch ihr leben prägt.
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am 18. März 2011
mit absoluten Top Darstellern, die Ihrem Ruf voll gerecht werden.
Sehr emotional gestaltet, schön auch die Tatsache, das einer der Beteiligten als Erzähler dient.
Besonders Kevin Bacon als widerlicher Arrest-Aufseher ist brilliant. Schon fast lustig dagegen, nicht aber weniger brilliant, Dustin Hoffman als leicht alokhol-und Drogenproblembehafteter Anwalt überzeugt voll und ganz.
Auch die jungen Darsteller liefern sehr gute Leistungen ab, der Film begeistert mich noch immer, auch wenn ich ihn schon 2-3x gesehen habe.
Die BD liegt auf sehr gutem Niveau, sehr gute Schärfe, kein großartiges Bildrauschen und eine, wenn auch auf dem Center teils etwas schwache, hervorragende Tonspur.
Volle Empfehlung!
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am 19. August 2016
Sleepers ist kein Film den man sich einfach nur zur Unterhaltung ansieht, vielmehr ist hier ein tief erschütterndes Psychogramm entstanden, das traurig beginnt und traurig endet, aber nicht ohne Hoffnungsstreifen bleibt.
Im Vordergrund steht die eiserne Freundschaft von vier Jungs, die sich in den 1960ern in New Yorks "Hell`s Kitchen" mit Gaunereien durchschlagen, die nicht nur den Zeiten einer grauenvollen und erniedrigenden Jugendhaft Stand hält sondern auch nach einem exemplarischen Racheakt auf eine sehr harte Probe gestellt wird.
Mit einer rasanten, sehr vielversprechenden Anfangsphase wird die Handlung, mit Scorsese-Film ähnlichem Charakter, sehr beeindruckend und immens atmosphärisch von Regisseur Barry Levinson in Szene gesetzt. Doch dann teilt sich der Film in zwei Hälften. Vielleicht etwas zu vorhersehbar, was natürlich der Geschichte geschuldet ist, schreitet der Film dem Finale entgegen ohne die intensiven Momente wiederholen zu können, die doch anfangs Gänsehaut verursacht haben.
Doch die wirklich ausnahmslos brilliante, hochkarätige Besetzung kann in jeder Hinsicht dafür entschädigen.
Kevin Bacon glänzt in der Rolle des pädophilen Aufsehers "Nokes", legt einen diabolischen Zynismus an den Tag.
Robert de Niro ist die perfekte Besetzung des "Pater Bobby" mit einer genialen moralisch-väterlichen Attitüde.
Ein weiteres "High-Light" ist Dustin Hoffman als ramponierter Säufer-Anwalt.
Ausnahmslos jeder Darsteller dieser Verfilmung beeindruckt auf seine Weise, lässt die Charaktere einzigartig und sehr besonders erscheinen.
Insgesamt ein sehr intensives, nachhaltig beeindruckendes Stück Filmkunst aus dem Jahr 1996. Sehr, sehr sehenswert.
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TOP 1000 REZENSENTam 8. März 2007
Shakes, Tommy, Michael und John sind unzertrennliche Freunde, die in Hell's Kitchen aufwachsen und aus zerrütteten Familien stammen. Sie besuchen den Gottesdienst, arbeiten als Messdiener und pflegen sowohl zum Anführer der örtlichen Mafia als auch zu einem Priester engen Kontakt. Ihr Leben ändert sich, als sie bei einem Streich fast einen unbeteiligten Passanten töten. Sie werden zu Jugendstrafen verurteilt und in das Wilkinson-Heim für jugendliche Straftäter gebracht. Dort hat es einer der Aufseher, Sean Nokes, schnell auf die Gruppe abgesehen. Zusammen mit ein paar anderen Kollegen missbraucht er die vier Freunde mehrfach. Dreizehn Jahre später treffen Tommy und John ihren Peiniger in einer Bar wieder...

Ich sah den Film damals eher zufällig im Fernsehen, ich hatte ihn jedenfalls nicht bewusst eingeschaltet. Zuerst beachtete ich ihn kaum und ließ ihn eher unauffällig nebenbei laufen, aber bereits nach wenigen Minuten fing der Film an, mich brennend zu interessieren. Die Spannung nahm von Sekunde zu Sekunde zu und die feste Struktur wurde erkennbar. Aus dem am Anfang fast noch freundlich wirkenden Film über die feste Freundschaft der vier Jungen wurde ein Psychothriller, der den Zuschauer fesselt und dabei gnadenlos echt wirkt.
Der Film behandelt zudem noch Themen wie Glauben, Ethik und Moral. Rechtfertigt die Gewalt des einen gleichzeitig die Gewalt eines anderen? Der Zuschauer wird durch diesen Film immer wieder mit wichtigen Fragen konfrontiert, wodurch der Film an Authentizität gewinnt. Im Abspann wird zwar deutlich, dass es im Wlikinson niemals zu sexuellem Missbrauch gekommen wäre, aber der Film basiert laut Lorenzo Carcaterra dennoch auf einer wahren Begebenheit. Er gab an, dass er die Namen betroffener Personen und den Schauplatz nur geändert habe, um deren Anonymität zu bewahren.

Zu dieser schockierenden Geschichte kommen überragende Schauspieler. Ob Brad Pitt als Staatsanwalt, Robert De Niro als Priester oder Dustin Hoffman als in die Jahre gekommener Verteidiger - jede einzelne Rolle ist glaubhaft besetzt. Abgerundet wird das Gesamtpaket durch einen unverwechselbaren Soundtrack von John Williams, und fertig ist ein spannender und beklemmender Thriller.
44 Kommentare| 19 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 31. März 2005
Ich weiß eigentlich kaum, wie ich meinen Eindruck in Worte fassen soll. Zunächst mal ein großes Lob an die jugendlichen Schauspieler! Zunächst mal bietet der Film eine gute Einführung in das Leben der Menschen in Hell's kitchen in den 60er Jahren. Teilweise sehr amüsant und drollig werden die vier Jungen und auch Pater Bobby (grandios: Robert DeNiro) vorgestellt.
Dann der grauenhafte und schockierende Teil, der im Wilkinson- Heim spielt. Man kann die Qual und die Schmerzen der Jungen fast körperlich spüren. Diese Wärter, allen voran Nokes (ebenfalls sehr gut: Kevin Beacon, Fieslinge spielt er sowieso super), hab ich so gehasst, dass ich am liebsten in den Fernseher gekrochen wäre und sie verprügelt hätte.
Dann kommt der Zeitsprung und wir befinden uns im Jahr 1981 und uns wird zunächst geschildert, was aus zwei der vier Jungs geworden ist, nämlich Schwerstkriminelle, die die Misshandlungen nicht verarbeiten konnten, gespielt von den damals noch eher unbekannten Schauspielern Ron Eldard, der sowieso meiner Meinung nach einer der besten Schauspieler überhaupt ist (spielte später u.a. in Black Hawk Down mit) und Billy Crudup (spielte später u.a. in Almost Famous mit), der seine Rolle ebenfalls glänzend meistert. Man glaubt ihnen, wie gefährlich und heruntergekommen sie inzwischen sind und man sieht deutlich (v.a. bei Ron Eldard), wie das Erlebte und der Hass wieder in ihnen hochkommt, als sie ihren Peiniger in der Bar treffen. Nur mit dem Unterschied, dass sie nun erwachsen und bewaffnet sind und die Macht haben, Vergeltung zu üben.
Dadurch dass die Handlungen im Heim so eindringlich geschildert werden, gönnt man Nokes, was er bekommt und es fiel mir sehr schwer, die beiden als Mörder anzusehen.
Später entwickelt sich das Ganze zum Justizdrama und man sieht wie das Viertel Hell's Kitchen trotz aller Konflikte zusammenhält, wenn es um seine Kinder oder Einwohner geht. Brilliant auch die Leistungen der bekannten Schauspieler. (Dustin Hoffman, Brad Pitt, Jason Patric)
Der Film ist wirklich von Anfang bis Ende spannend und schockierend und was anderes als 5 Sterne kommen hier nicht in Frage! Einer der besten Filme, die je gedreht wurden!
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am 30. September 2003
"Hell's Kitchen" - Küche der Hölle, ist die treffende Bezeichnung für das irische Viertel in Manhattan, das durch die "West Side Story" bekannt wurde. In den sechziger-Jahren verbringen hier Michael, John, Tommy und Shakes ihre Kindheit auf der Straße. Nur Pater Bobby (Robert De Niro) kümmert sich um sie. Aus purem Übermut stoßen die vier eines Tages einen Wurstwagen die Treppe zur U-Bahn hinunter und verletzen dabei einen Passanten. Die Übeltäter landen in ei-ner Besserungsanstalt, wo ihr Martyrium beginnt: Aufseher Nokes (Kevin Bacon) und seine Komplizen missbrauchen die Jungen, die als gebrochene Männer die Anstalt verlassen. Jahre später arbeitet Michael (Brad Pitt) als Staatsanwalt, sein Freund Shakes (Jason Patric) ist Journalist. Tommy und John konnten nie Fuß fassen. Sie verdienen ihr Geld mit Gaunereien. Der Zufall führt die beiden in einer Bar mit ihrem ehemaligen Peiniger Nokes zusammen. Sie schießen ihn sofort nieder. Endlich kann nun auch Michael seinen Racheplan verwirklichen: Der Jurist übernimmt das Verfahren gegen die Freunde. Der versoffene Verteidiger Snyder (Dustin Hoffman) erhält genaue Vorgaben. Das einzige Problem: Um die wahren Schuldigen vor Gericht zu bringen, müss-te Pater Bobby einen Meineid schwören... Das intelligente Rache-Epos von Barry Levinson ("Wag the Dog") verdankt seine Wirkung den Stars vor und Michael Ballhaus hinter der Kamera.
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