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Kundenrezensionen

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Wer irgendwo im Biologie- oder Medizinstudium mit menschlichen Zellen arbeitet, der hat mit großer Wahrscheinlichkeit mit den Zellen von Henrietta Lacks gearbeitet. Diese Zellen - die als HeLa bekannt sind, werden seit den 50er Jahren für so ziemlich jede Forschung an Zellen verwendet und haben u.a. Wirkstoffen gegen Polio oder AIDS ermöglicht.
Als ich davon gehört habe, war ich sofort interessiert, mehr über diese Zellen zu erfahren. Dieses Buch redet über die Zellen - aber das ist nicht der Schwerpunkt des Buches.
Es geht hier um die Frau hinter den Zellen und das war keine Wissenschaftlerin, sondern eine arme, schwarze Frau, die Anfang der 50er Jahre an Gebärmutterhalskrebs starb. Entsprechend erfährt man sehr viel über das Leben der Schwarzen damals wie heute - die Familie der Gestorbenen ist nach wie vor sehr arm. Man lernt wie sich das Patienten- und Ärztebild in den letzten Jahren verändert hat und es geht um ethische Fragen, wie z.B. wem Körperzellen eigentlich gehören, die für Untersuchunge genommen werden und was dafür oder dagegen spricht, dass Patienten an etwaigen Gewinnen beteiligt werden, wenn die Gewinne auf deren Körperzellen basieren.
Doch der Schwerpunkt liegt klar auf das Leben (und Leiden) der armen und schwarzen Bevölkerung der letzten 60 Jahre. Und das macht das Buch sehr beeindruckend und fesselnd. Skloot deckt alles ab, was man bei dem Thema erwartet (s.o.) und das macht sie gut. Ich kann das Buch eigentlich nur jedem empfehlen, auch wenn er keinen Hintergrund in Biologie oder Medizin hat (habe ich im Übrigen auch nicht).
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am 26. Juni 2014
Die Recherchearbeit der Autorin ist wirklich sehr genau gemacht, was das Lesen allerdings etwas langwierig gestaltet, da jede Geschichte und jedes historische Detail aus zahlreichen unterschiedlichen Sichtweisen betrachtet wird. Alles in allem aber eine sehr gute Erzaehlung von Henrietta Lacks Leben, den vorherrschenden sozialen Gegebenheiten und den wissenschaftlichen Entdeckungen.
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am 31. Oktober 2010
Dieses Buch sollte Pflichtlektüre werden für alle Forschenden, die mit Zellkulturen arbeiten, und ebenso hat es einen Platz verdient in den Lehrplänen des Biologie-Unterrichts in Schnulen und Universitäten. Das Buch erzählt die Geschichte der Entsthung eines der bedeutendsten Hilfsmittel der heutigen Forschung für Biologie und Medizin - der humanen Zellkultur. Aber es ist eben kein wissenschaftliches Fachbuch, sondern es erzählt von dem menschlichen Schicksal, das zu dieser Errungenschaft führte, und dies, ohne auf die Tränendrüse zu drücken. Das Buch setzt sich mit den moralischen Folgen der Entnahme von Zellen zu Foschungszwecken auseinander und wirft interessante Fragen im Bezug auf die Urheberrechte der Forschungsergebnisse auf, die mit Hilfe dieser Zellen erzielt wurden. Diese Buch gibt den HeLa-Zellen ein Gesicht und Henrietta Lacks bekommt endlich die Anerkennung, die ihr gebührt.
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am 19. Mai 2013
Ich habe diese Buch, einmal angefangen, kaum noch aus der Hand gelegt.
Aufmerksam gemacht hat mich eine Professorin bei einer Übung im Rahmen meines Studiums, die sich ebenfalls um Krebs und andere Zellabnormalitäten drehte.
Heute habe ich das Buch, nicht zum wahrscheinlich letzten Mal, durchgelesen. Rebecca Skloot hat meiner Meinung nach etwas wirklich Großartiges mit diesem Buch geschaffen und ich hoffe, dass möglichst viele Menschen auf der weiten Welt es noch in ihren Händen halten werden.
Sie schafft es, die Wissenschaft so verständlich wie möglich auf Papier zu bannen und dabei nie die Geschichte dahinter aus den Augen zu verlieren. Manche meinen nun, dies sei ein weiterer Versuch aus der Hinterlassenschaft von Henrietta Lacks und ihrer Familie Geld zu schlagen, doch ich möchte glauben, dass es wirklich darum ging, einer Frau die Anerkennung zuteil werden zu lassen, die ihr meiner Meinung nach zusteht. Wenn es nach mir ginge, würde ich dieses Buch für Studierende der Medizin und anderer Richtungen wie zum Beispiel Molekularbiologie als Pflichtlektüre einführen. Es ist wichtig, besonders hier nicht zu vergessen, dass hinter allen Proben, Ergebnissen, etc. und den damit verbundenen Errungenschaften auch immer ein Mensch steht. Und dass die Wissenschaft auch nach dem zweiten Weltkrieg nicht immer im besten Interesse jener handelte, von denen diese Proben stammten oder an denen die neuen Wirkstoffe getestet wurden.
Die Geschichte Henriettas und ihrer Familie, besonders ihrer Tochter Deborah, gehört hier genauso erzählt, wie die Geschichte und Entwicklung der Wissenschaft, die die damals von Henrietta entnommenen Zellen ausgelöst haben.
Ich habe dieses Buch sehr genossen und halt es für eines der wertvollsten, die ich bis jetzt gelesen habe.
Empfehlen kann ich dieses Buch für jeden, der einen Blick hinter die Kulissen der heutigen Medizin und besonders auch der Krebs- und Genforschung werfen will. Man begibt sich auf eine spannende Reise zu den Ursprüngen von Methoden, die heute Routine sind, damals aber noch in Kinderschuhen steckten oder gar erst durch die Zellen von Henrietta möglich gemacht wurden und die heute jeden Tag die Leben vieler Patienten verändern.
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am 23. Juli 2015
Ich habe das Buch als Kindle Version gekauft, um im Urlaub lesen zu können. Als Biologin arbeite ich natürlich auch mit Zellen, auch mit HeLa Zellen. Ich wusste vorher schon woher der Name kommt, war jedoch mit den Hintergrundgeschichten nicht vertraut. Ohne viel zu verraten, mit diesem Buch gewinnt man Einblicke in die Medizin von 1950-1970 und wird staunen, wie weit sich alles verändert hat..
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am 22. November 2011
I really enjoyed this book and finished it within a week of it arriving! I had a passing phase in my career where I worked with HeLa cell and it is quite mindblowing to read the background of their production and their history and impact on science. The book is certainly about more than that though, without being preachy or tedious Rebecca Sklool manages to describe in fascinating detail the life of Henrietta and her children in the context of US racial politics and history as well as describing a little of the history and current legal situation of using human tissue and profit/patents in science. Really worth reading!
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am 16. September 2015
Could not put it down - very moving and interesting book. The part about the author meeting the family had its lengths though but I was nonetheless absorbed by the story behind the cells I used to culture daily. Important, necessary and overdue book. Highly recommended!
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am 5. November 2010
Ein tolles Buch- Ich werde es noch oft an Kollegen in der biomedizinischen Forschung verschenken. Bei all der Wissenschaft wird doch oft der Mensch dahinter vergessen, das Buch liefert viele drastische Beispiele, die einem die menschlichen Tragdien hinter einigen Entdeckungen wieder ins Bewusstsein rufen.
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am 16. Juli 2014
Jeder, der sich mit Naturwissenschaften und Medizin beschäftigt, sollte dieses Buch lesen. Das Buch ist sehr interessant geschrieben, hier und da schleichen sich kleine Wertungen,aber es zielt darauf ab, seine eigene Meinung zu bilden. Hochinteressant, konnte es nicht aus der Hand legen.
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am 4. April 2014
Very impressive book, almost unbelievable how things went, glad research has progressed in many fields. Privacy matters are very important. Tried to imagine how it is if your relatives cells live on and on....
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