Sale Sale Öle & Betriebsstoffe für Ihr Auto Jetzt informieren Book Spring Store 2017 Cloud Drive Photos UHD TVs Learn More HI_PROJECT Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle JustinTimberlake BundesligaLive wint17

Nightmare
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,61 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 4. August 2010
Erst mal muss ich schon sagen, dass es Fans gegenüber eine einzige Frechheit ist, ein neues Album praktisch einen Tag vorm Release um ein Monat zu verschieben!!! Ich warte ja auch schon Ewigkeiten auf die Live-DVD von Alter Bridge, aber auch die wurde im Juni kurz vorm Release wieder verschoben ... so etwas ist einfach ein Schlag ins Gesicht, wenn man sich monatelang auf eine CD oder DVD freut. In der Schweiz und in Österreich ist "Nightmare" aber schon zu haben.

"Nightmare" ist das fünfte Studioalbum der kalifornischen Band, die sich seit Jahren gekonnt in einer Schnittmenge aus Heavy Metal und Hard Rock bewegt. Es ist das bislang von den Fans meist erwartete Album, ist es doch das erste ohne Drummer Jimmy Sullivan, der im Dezember tot aufgefunden wurde. Zu diesem Zeit war Avenged Sevenfold schon mitten in den Vorbereitungen für "Nightmare", die meisten Tracks waren bereits geschrieben und teilweise aufgenommen. Während viele schon das Ende der Band prophezeiten, schnappte sich die Band stattdessen Mike Portnoy von Dream Theater, den persönlichen Lieblingsdrummer von Sullivan, um die Schlagzeugparts einzuspielen. Die Arrangements stammen allesamt noch von Sullivan, auch sein Backgroundgesang ist noch auf der CD zu hören. Portnoy wird die Band auch auf der diesjährigen Tour begleiten, sich aber ab 2011 wieder auf seine eigene Band konzentrieren - wie es dann mit Avenged Sevenfold weitergeht, ist noch völlig unklar.

Soviel also zur Vorgeschichte. Eines ist schon nach den ersten Durchläufen klar - "Nightmare" kann mit dem selbstbetitelten Vorgänger und dem 2005er Werk "City of Evil" mithalten. "Nightmare" beginnt wirklich sehr stark, der Titeltrack vereint alle Stärken der Band und gehört zu den besten Tracks auf dem Album. "Welcome to the Family" ist typischer A7X-Sport, "Danger Line" ist dann das vorläufige Highlight. "Buried Alive" ist der erste balladeske Song auf dem Album und weckt Erinnerungen an das famose "M.I.A." vom "City of Evil"-Album. "Natural Born Killer" und "God Hates Us" sind die härtesten Songs auf dem Album und gehen ab wie ein Zäpfchen. Dazwischen hat man mit "So Far Away" den ersten wirklich langsamen Song gebettet, der sich ausschließlich mit Sullivan's Tod beschäftigt.

Und in der zweiten Halbzeit geht es dann auch fast ausschließlich um Sullivan's Tod. "Victim" und "Tonight the World Dies" sind zwei Power-Balladen, die lyrisch keine zwei Meinungen über den Inhalt zulassen. Und dann ist da noch "Fiction", eine Pianoballade. Es ist der letzte Song, den Sullivan in seinem Leben geschrieben hat, und vielleicht ist er nur deshalb auf dem Album vertreten. Sullivan und der etatmäßige Sänger M. Shadows singen hier im Duett, allerdings ist der Gesangspart nicht sehr harmonisch mit dem Piano, und so ist es für mich der schwächste Song auf dem Album. "Save Me", mit über 10 Minuten der längste Song der Bandgeschichte, ist dann ein versöhnlicher Abschluss. Kein episches Meisterwerk wie "A Little Piece of Heaven" vom Vorgänger, aber sehr abwechslungsreich, kurzweilig und mit hervorragender Gitarrenarbeit.

Generell stehen auch auf "Nightmare" die Gitarrenriffs von Synyster Gates im Vordergrund. Gates' Vater, Gitarrist Brian Haner, ist übrigens bei "So Far Away" ebenfalls zu hören. Unterm Strich bin ich vollauf begeistert, meine hohen Erwartungen wurden hier noch eher übertroffen, und so was passiert eigentlich immer selten. Die Band hat versucht, alte Markenzeichen (so kehrt auf "God Hates Us" erstmal seit vielen Jahren wieder das auf den ersten Alben übliche Screaming zurück) mit neuen Ansätzen zu vermischen. Das Album braucht aber auch viel Zeit, vom ersten Durchlauf war ich noch eher enttäuscht. Doch mit jedem Durchlauf wird die Scheibe besser.

"Nightmare" ist für mich bisher das beste Album des Jahres. Für Fans der Band sowieso ein No-Brainer, und wer die Band noch nicht kennt, aber gerne Hard Rock und Metal hört, sollte hier unbedingt einen Blick riskieren!
11 Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 24. Juli 2010
Eins gleich vorneweg: mit dem neuen Album ist den Kaliforniern schlichtweg ein Geniestreich gelungen. Auf "Nightmare" findet man keine einzige schwache Minute und jeder Song kann einen auf seine eigene Art fesseln.

"Nightmare" ist ein klasse Opener, nach einem ruhigen Intro folgen A7X- typische zweistimmige Gitarreläufe und ein Rifffeuerwerk, wie man es von früheren Alben kennt. Natürlich darf auch ein fulminantes Solo nicht fehlen. "Welcome to the family" ist ebenfalls ein härteres Stück, mit einem netten Refrain und coolen Riffs, für mich persölich aber eher einer der gewöhnlicheren Avenged Sevenfold Songs. "Danger Line" fängt mit einem marschartigen Intro an und nimmt dieses Thema gegen Ende auch wieder auf. Ansonsten ein schöner Refrain und etwas, das es bei A7X bisher auch noch nicht gab: eine gepfiffene Melodie im Outro.
Anschließend folgt für mich das erste Highlight auf dem Album: "Buried Alive" . Mit einem wunderschönen Intro aus Gitarren und Streicher und vor allem die Wechsel zwischen härteren und ruhigen Parts überzezgen mich vollends. Die Mördersoli tun ihr übriges. Am Ende erinnert der Song dann ein bisschen an Metallica, was aber keineswegs negativ gemeint ist.
Schon von der ersten Sekunde an offenbart sich der Charakter von "Natural born killer". Ein weiterer Titel der härteren Gangart, zu dem man eigentlich nicht viel sagen braucht, wenn man die Vorgängeralben kennt. Nun folgt ein meiner Meinung nach weiteres Highlight mit "So far away" aus der Feder des Leadgitarristen Synyster Gates.Eine geniale Ballade, die es mit "Seize the Day" aus dem 2005er Album "City of Evil" aufnehmen kann. Auch hat man vorher selten ein solch gefühlvolles Solo von Synyster Gates gehört.
Gleich darauf schon der nächste Kracher: "God hates us all" ist der wohl härteste Track des Albums, auch wenn es das ruhige Intro kaum vermuten lässt. Es folgen dann aber Riffs, zu denen man nichts anderes machen kann, als sein Kopf im Takt zu Schütteln. Außerdem schreit M. Shadows kurze Passagen, was man seit "Sounding the seventh Trumpet" und "Waking the Fallen" von ihm leider nicht mehr gehört hat.
Das Intro von "Victim" erinnert ern bisschen an "Hells Bells" von AC/DC und erzeugt einen stimmigen Eindruck mit für A7X ungewöhnlich hohem Gesang. Eine tolle Power- Ballade, inklusive 2 hammer Soli. Es folg eine weitere Ballade mit "Tonight the World dies". Hier sticht vor allem die stimmige, mit Bottleneck gespielte Gitarre heraus, die dem Track das gewisse etwas verleiht, M.Shadoes liefert hier eine tolle gesangliche Leistung ab.
Zum Schluss folgen noch die, wie ich find, 2 besten Lieder des neuen Albums. Ein A7X- Song ganz ohne Gitarren wäre undekbar sollte man meinen, was man aber mit "Fiction" zu hören bekommt ist einfach genial. Eine Ballade mit einem Klavierlauf, der unter die Haut geht, eine wundervolle Melodie, außerdem spielt der vor 7 Monaten verstorbene Drummer der verbliebenen 4 Jungs eben jenen Klavierlauf und ist noch in kurzen Passagen mit Vocals zu hören. Großartig!
Nicht minder genial ist das mit fast 11 Minuten längste Stück "Save me". Es hat einfach alles, was Avenged Sevenfold ausmacht und hat eine so verstrickte Struktur, dass es eine wahre Freude ist, es jedesmal aufs neue anzuhören und immer wieder etwas Neues zu entdecken. Hört es euch unbedingt an!!!

So bleibt mir nur eins zu sagen: KAUFEN!!!. Dieses Album hat einfach alles, meine Erwartungen wurden bei Weitem übertroffen. Avenged Sevenfold entwickeln sich ständig weiter und so hält auch dieses Album neben vielem Gewohntem auch Überraschungen bereit.
Mit diesem Album haben sie auf jeden Fall auch ihrem verstorbenen Bandkollegen ein Denkmal gesetzt, der ja viele der Stücke noch mitkomponiert hat.
Zum Schluss auch noch ein Lob an "Ersatzdrummer" Mike Portnoy, der einen super Job geleistet hat und einen würdigen Ersatz für The REV liefert.
1010 Kommentare| 48 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 30. August 2010
Ich hab die Band erst vor kurzem mit der letzten CD kennengelernt und war sehr schnell begeistert. So war die Vorfreude und Erwartung für das neue Album groß.

Und die Band hat ganze Arbeit geleistet. Die neue Cd ist von der ersten bis zur letzten Sekunde gelungen. Die bunte Mischung aus Metal mit beinharten Riffs, vertrackten Rhythmen (sensationell getrommelt von Mike Portnoy)und zuckersüßen Melodien bietet Abwechslung auf höchstem Niveau.

Gewinner sind hierbei die Songs, das Gesamtwerk und eine sehr einprägsame, facettenreiche Stimme. Fazit: Hinsetzen und geniesen.
0Kommentar| 4 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 2. Oktober 2012
Ich gebe zu ich hatte ein bisschen Angst vor diesem Album als ich es gekauft habe. Nicht, weil ich etwaige Musikänderungen befürchtet hätte sondern einfach weil es das erste Album ohne The Rev an den Drums war. Meine Sorge war aber umsonst. Das Album ist großartig. Man merkt mit wie viel Herz Avenged das Album fertig gestellt hat und in jedem Song spiegelt sich die Liebe zu The Rev wieder. Mikey Portnoy an den Drums hat einen guten Job gemacht hier.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 15. September 2010
Was mir an diesem Album besonders gefällt ist, dass es den Groove des Vorgängers und den Detailreichtum von City Of Evil miteinander verbindet und diese beiden Aspekte nochmals ausreizt und erweitert. Außerdem habe ich noch nie ein Album gehört, auf dem die Musiker so ehrlich gespielt haben, was sie auch fühlen. Das Album ist wirklich auch ein Abschied vom REV und das hört man.

Nightmare: Je öfter man dieses Lied hört, desto besser wird es. Toller Text und genial groovig in den Strophen.10/10
Welcome To The Family: Ein echter Avenged Song à la Almost Easy bei dem echt alles stimmt.10/10
Danger Line: Einer der detailreichsten Songs auf dem Album. Der Refrain fällt zwar bei genauerem Hinhören etwas dünn aus aber die Strophen machen das durch das einfach geniale Riff wieder wett. Zum Schluss wird das Lied komplett anders und Gehühl pur. Alles in Allem 10/10
Buried Alive: Wird auch immer besser, je öfter man es hört 9-10/10
Natural Born Killer: Endlich gehen sie mal wieder richtig ab! Volltreffer ins Avenged Sevenfold-Fanherz 10/10
So Far Away: Spielt in einer Liga mit Seize The Day, ist aber nicht der Albumhöhepunkt 9/10
God Hates Us: Shadows screams! Matts Stimme ist einfach der Hammer in den cleanen Parts, immer kurz davor, sich zu überschlagen und die Screams sind der Wahnsinn. Auch der Rest stimmt einfach. 10/10
Victim: Colles Lied, das durch einen tollen Refrain zu überzeugen weiß. 9/10
Tonight The World Dies: Der wohl gewöhnlichste Song des Albums, aber es reicht dennoch zu 8/10 Punkten.
Fiction: Der letzte Song vom REVERENT verdient nicht weniger als die Höchstpunktzahl 10/10!
Save Us: Sehr guter abrundender und detailreicher Schlusssong 10/10
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 8. Mai 2012
Ich sag euch heute mal was ich empfunden/gedacht habe als ich zum ersten mal in "Nightmare" reingelauscht habe:
Ich hatte zuerst garkeine Ewartungen an dieses Album, ich wusste dass A7X sich im Stil verändert hatten und dass während der Arbeiten zu "Nightmare" der Drummer Jimmy "the REV" Sullivan gestorben ist.
Als ich mir dass Album dann kaufte und angehört habe.. einfach nur WOW !
Soetwas Geniales hätte ich nich erwartet. Das Album enthält schnelle Lieder (Welcome to the Family, Natural Born Killer, Nightmare...) sowie aber auch langsamere Balladen (Tonight the world dies, So far away...).
Wie dieses Jungs ihre Gefühle in dieses Album reingebracht haben... da kann man nur eine Gänsehaut bekommen !
In manchen Pasagen des Albums merkt man, dass sie ihren ganzen Trauer/Frust einfliessen lassen, aber das passiert auf solch einer Ebene.. man könnte meinen sie würden vor einen stehen und das hautnah miterleben ! Das Album muss wirklich ein Alptraum für sie gewesen sein...
Die typischen A7X Merkmale sind drin: geniale Gitarren riffs/solis, Matthew Shadows Eisenraue Stimme und diverse Wechsel von schnell auf langsam und andersrum auch.
Als krönender Schluss kommt das fast 11minuten lange Lied "Save me". Wenn man sich das anhört, weiß man was ich meine mit schnell auf langsam und andersrum !

Als das Album dann fertig war, habe ich es mir den ganzen Tag weiter angehört :)
Eins der besten, wenn nich sogar DAS beste Album von A7X !!
Fantastische Texte, Geniale Riffs, einfach Großartig ! EIN MUST-HAVE !
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 19. Juni 2011
Über Geschmack läßt sich bekanntlich nicht streiten. So ist der jüngste Streich von A7X sicherlich eine weitere Spur melodischer und gefühlvoller als die Vorgänger, was natürlich nicht jedem passt. A7X und insbesondere "Nightmare" bieten eine atemberaubende Vielfalt. Was den Lonplayer insgesamt, aber auch die einzelnen Tracks angeht. Tempowechsel und viel Experimentelles in nahezu jedem Song. Titel wie "buried alive" sind einfach der Hammer. Melodisch und doch so ungemein druckvoll und kompromisslos. God hates us bläßt einen dann einfach nur noch um. Manchmal erinnert A7X an System of a down, mal sogar an Pink Floyd in "Victim". In Balladen wie "tonight the world dies" kriegt man die gesanglichen Qualitäten von M.Shadows eindrucksvoll mit. Mit enormer Kraft und kernigem aber immer melodischem Gebrüll schmetter er einem die Lyrics entgegen. Da finde ich es nur allzu gut, dass dem gutturalen Gesang abgeschworen wurde. Alles andere wäre Verschwendung. A7X hat und ganz besonders auf diesem Album zu hören, einfach das gewisse Etwas. Keine charakterlose mainstream Band, sondern A7X bieten einen sehr präsentes und unverwechselbares Gesamtbild. Wie das Auge stets mit isst, so hört das Auge auch irgendwo mit. Dabei empfinde ich es als sehr erfreulich, dass A7X trotz des mitunter düsteren backrounds eine sehr moderen Kombo ist. Keine Jeans-Kutte, wehende Haare oder überdimensionierte Kreuze. A7X sind einfach zeitgemäß und cool. Und mit "Nightmare" kann der Hard Rock/Heavy Metal mal garnichts falsch machen.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 16. November 2010
Avenged Sevenfold habe ich erst mit "Diamonds in the Rough" kennen gelernt. Jenes Album hat mich aber restlos begeistert, da die Band es versteht alle bekannten Elemente des Metals zu vereinen, aber gleichzeitig diesen ihren ganz eigenen Stempel aufzudrücken. Etwas, das ich bei unzähligen Veröffentlichungen neueren Datums vermisse.
Nun erschien "Nightmare" und ist in meinen Ohren nicht besser als "DitR", aber genausogut. Und das reicht mir als Anspruch völlig. Denn obwohl die Band ihrem Stil treu bleibt, klingt das Album anders. Absolut hörenswert mit wunderbaren Riffs, großartigen Soli und tollen Hooklines, die sich schnell einprägen, jedoch nicht langweilig werden. Auf einer langen, langen Autofahrt hab' ich es rund zehnmal hintereinander gehört und war jedes Mal aufs Neue begeistert.
Sehr zu empfehlen.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 10. September 2010
Die einstigen Senkrechtstarter AVENGED SEVENFOLD, vielen auch bekannt als A7X hatten letztes Jahr einen schweren Schlag zu verkraften. Ihr langrähriger Freund und Schlagzeuger James "The Rev" Sullivan starb an einer Überdosis. Die Jungs ließen sich aber nicht unterkriegen und machten die Not zur Tugend, denn sie schnappten sich niemand geringeres als den mehrfach ausgezeichneten Drum-Star Mike Portnoy (DREAM THEATER)auf unbestimmte Zeit als Aushilfe und konzentrierten sich weiter auf ihren fünften Release, mit dem passenden Titel "Nightmare".

Wie würden sich A7X also nach 10 Jahren Bandgeschichte, vier Alben und diesem tragischen Zwischenfall anhören - Zum einen, wie vermutet, sehr düster, traurig und melancholisch. Somit könnte der Opener und Titeltrack 'Nightmare' als Abschied an Jimmy gedacht sein. Auch wenn sofort alle Trademarks der Kalifornier beinhaltet sind, ist trotz vieler Melodien, nicht die fröhliche Atmosphäre, die auf den letzten Alben oftmals durchblitzte, so stark hörbar. Der MidTempo Track kann aber dennoch als klassischer Song der Truppe bezeichnet werden. Was "Nightmare" für Jimmy sein könnte, könnte "Welcome To The Family" für Mike sein. Mr. Portnoy darf kurz umrühren, bevor es etwas groovig und stampfend wird. Auch dieser dynamische Song, mit treibendem Chorus gefällt auf Anhieb. Mike hält den Sound von A7X aufrecht, spielt aber etwas verspielter als sein Vorgänger.

Auch wenn im späteren Verlauf das anfangs brachiale "God Hates Us" und "Danger Line" recht thrashig daher kommen, hat man das Augenmerk auf diesem Werke bewusst auf Melancholie und Balladen gesetzt. So kommt die Akustik-Gitarre so oft zum Einsatz wie noch nie. "Tonight The World Dies" zeigt somit ganz andere Seiten der Band auf und lässt Fronter Shadows viel Platz für seine Stimme. Bei "Fiction" gibt im Anschluss das Piano die Richtung vor und "Buried Alive" lässt eine Huldigung an METALLICAs "One" vermuten. Die richtig große Dramatik zeigt aber das überlange und starke "Victim" auf.

Nach dem 10-Minüter "Save Me", der wieder alle Trademarks der Band vereint und einen richtig schönen Abschluss mit viel Atmosphäre darstellt, fragt man sich, ob diese Wandlung ausschließlich auf Grund des Todesfalles basiert und in welche Richtung AVENGED SEVENFOLD sich weiter entwickeln werden. Auch wenn kein schlechter Track zu finden ist und die Balladen gelungen sind, so steht der Band die schnelle und positive Ausstrahlung besser zu Gesicht. Fans können bedenkenlos zuschnappen.
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 5. Juni 2011
"Nightmare" ist das erste Album, dass ich von dieser Band besitze, daher kann ich mit vorangegangenen Alben nicht vergleichen. Insgesamt handelt es sich hier um ein gutes Album, auch wenn man das Gefühl hat, dass hier 2 verschiedene Bands am Werk sind.
Auf der ersten Hälfte wird einem sehr guter Metal um die Ohren gehauen, der stilistisch breit gefächert ist. Der Hauptsound liegt im Heavybereich, es gibt aber immer wieder Ausflüge in den Thrash-/ oder auch Corebereich. Das Tempo ist hoch, die Gitarrenarbeit mit vielen Solis und der Gesang sind sehr gut, die Refrains total eingängig. Manche Songs starten mit coolen ruhigen Intros, enthalten ruhigere Zwischenpassagen oder enden auch mal mit gepfiffenen Outros. Sehr gelungen. Anspieltipps: "Nightmare", "Welcome to the family", "God hates us", "Danger line", "Buried alive" (coole Powerballade).
In der zweiten Hälfte beschäftigt sich die Band mit dem Tod des Drummers/Sängers/Songwriters Rev Sullivan. Es gibt einige Mainstreamballaden, die ich eigentlich eher auf einem Creed-Album erwartet hätte. Und es gipfelt in dem letzten von Sullivan geschriebenen und mitgesungenen Song "Fiction", der der mit Abstand schlechteste Song des Albums ist. Aber aufgrund des Hintergrundes kann man noch darüber hinwegsehen.
Der letzte Song "Save me" enthält in seinen 11 Minuten eine gute Mischung aus beiden Seiten dieses Albums.
Insgesamt ein ordentliches Album mit zwischenzeitlichen Schwächen. Aber aufgrund der sehr starken ersten Hälfte absolut empfehlenswert.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

Hail to the King
8,29 €
The Stage
7,97 €
Avenged Sevenfold
5,99 €
City Of Evil
5,61 €
The Stage  (Deluxe Edt.)
18,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken