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Kundenrezensionen

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Erster Eindruck: Kniffel im Weltraum

Nach erfolgreichen Expeditionen ins Weltall ist Mark Brandis mit seiner Crew auf dem Weg zurück zur Erde. Plötzlich ist die Delta IX, die von der Hermes abgeschleppt wird, verschwunden. Schnell wird klar, dass die Vereinigten Orientalischen Republiken finstere Pläne schmieden, aber auch andere Gegner betreten die Bühne...

Es geht weiter mit einer der momentan gefragtesten Weltraumserien: Die Folgen neun und zehn von "Mark Brandis" ergeben - fast schon traditionell bei der Serie - einen Zweiteiler mit einer zusammenhängenden und in sich abgeschlossenen Geschichte. Diese beginnt mit einer Szene, die den recht langweiligen Alltag auf dem Weg zurück zur Erde beschrieben wird, sodass man Marl Brandis nicht nur in wilden Schlachten, sondern auch in stilleren Momenten erleben darf - ein schöner und umfassender Einblick in sein Leben wird gewährt. Schnell rückt aber die spannende Handlung um das verschwundene Raumschiff in den Mittelpunkt, die schnell danach einsetzt. Der Aufbau der Geschichte ist sehr gut gelungen, immer weiter weiß sich die Spannung zu steigern und so den Hörer immer weiter in sich hineinzuziehen. So kann man nach diesem ersten Teil kaum abwarten, wie es weitergehen wird. Was mir besonders gut gefällt ist, dass diese Science Fiction-Serie recht realistisch wirkt und sich nicht durch unglaubwürdige Begebenheiten oder lächerliche andere Völker abwertet. Außerdem stehen neben all der Story auch noch die Charaktere im Vordergrund, von denen man einen umfassenden Eindruck bekommt. "Raumsonde Epsilon" startet mit diesem ersten Teil sehr stark und bestätigt einmal mehr die hohe Qualität der Serie.

Julien Haggége ist als Leutnant Usko Koskinen, einem Besatzungsmitglied der Hermes, zu hören und Kann mit seiner ausdrucksstarken und lebendigen Stimme überzeugen. Christine Mühlenhofs Stimme wurde als Bordsystem CORA etwas verzerrt, sodass eine tolle Mischung aus Computer und Menschlichkeit gelungen ist. Michael Pan sticht auch hier als Leutnant William Xuma aus der Masse heraus und begeistert mit seinem einzigartigen Klang. Weitere Sprecher sind unter anderem Tomasina Ulbricht, Mark Bremer und Udo Schenk.

Die akkustische Untermalung des Abenteuers kann nur als vorbildlich beschrieben werden. Die Musik ist beeindruckend und steigert zusätzlich die Spannung, ohne dabei überladen oder zu wuchtig zu wirken. Gleiches gilt für die Geräusche und Effekte, die glaubhaftes Weltraum-Flair verbreiten können.

Die Gestaltung des Covers ist ansprechend gelungen. Durch des Einsatz von Lichteffekten entsteht ein sehr dynamischer Eindruck, das Bild ist sehr passend zur Handlung gestaltet worden. Kleine Extras versüßen auch das Innenleben des kleinen Booklets, beispielsweise Begriffserklärungen und eine Infoseite über den Prototyp der Hermes.

Fazit: Mit einer spannenden und temporeichen Stoty beginnt der neue Zweiteiler von Mark Brandis außerordentlich gut.
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Commander Mark Brandis ist wieder mit einer Doppelfolge zurück! Im Gegensatz zum letzten Doppelschlag hat die nahtlos an das letzte Abenteuer ansetzende Geschichte jedoch um einiges mehr Biss und Action, was der Spannung gut tut. Brandis und seine Mannschaft machen sich auf die Suche nach dem von den Chinesen gestohlenen Raumschiff und bekommen es auf einer Raumstation mit einem neuen Gegner zu tun! Eine Gruppe die sich die dritte Macht nennt und gegen die Vega Gruppierung antritt. Mithilfe eines längst verstorben geglaubten Piloten aus Brandis Vergangenheit gelingt ihnen die Flucht und die Rückeroberung ihres Raumschiffes. Doch die dritte Macht und die Chinesen sind ihnen auf den Fersen.
Dabei zeigen sich die anderen Charaktere um Brandis mal jenseits von Sciene Fiction Gerede und technischen Fachbegriffen. Brandis flirtet sogar unbeholfen mit der Schiffsärztin, weiter so! Sicherlich erinnert die nach einer Buchserie entstanden Hörspielreihe an das große "Star Trek" Universum, doch im Gegensatz zu Roddenberrys Fiktion hat man hier noch keinen Kontakt zu außerirdischen Lebensformen um Jahre 2125 hergestellt und ist auch auf der Suche nach einer Sonde, von der man vermutet, dass sie seit Urzeiten die Erde beobachtet. Große Technologie und Macht wird sich erhofft.
Fans von Hörspielen und Science Fiction Geschichten kann ich diesen auch mit tollen Effekten und wie immer guten Sprechern ausgestatteten Doppeldecker nur empfehlen! Für Fans von Hörspielen wie "Perry Rhodan" oder "Commander Perkins" ist dies hier gutes Futter!
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am 23. November 2010
In der folgenden Rezension wird auf mehrere Faktoren eingegangen die zur 5 Sterne Bewertung führten.

Zu beachten ist hierbei das nicht auf die Story eingegangen wird da man sie lieben oder hassen kann jenachdem ob man SF-Bücher/SF-Hörspiele mag oder auch nicht.

Zum Produkt:

CD/Cover
Das Hörspiel wird in einer normalen aber dennoch stabilen CD-Hülle geliefert bei welchen sowohl das Cover treffend zur Geschichte sind sowie die Rückseite eine gute Kurzbeschreibung des Inhaltes liefert, hierneben ist eine Kapitel liste zu finden.

Booklet
Es liegt ein kleines Booklet bei, welches gelungen ist. Begriffe aus der Mark Brandis Welt sind verständlich erklärt, hierneben ist eine Abbildung des Raumschiffes Hermes zu finden mit techn. Übersicht und kurzerklärung. Eine Sprecher- und Mitwirkende liste ist außerdem im Booklet zu finden, mit der Übersicht der vorherigen Folgen.

Umsetzung des Hörspiels
Das Hörspiel ist durchgehend sehr gut. Es bringt den Zuhörer in die Welt von Mark Brandis. Bemerkenswert ist das der Zuhörer gefesselt ist und das Hörspiel an keiner stelle langweilig ist sondern man sich fragt wie geht es weiter.

Gründe hierfür
-durchgehende leise bis normale Musik/Toneffekte zu jeden Wechsel der Handlung die immer passend ist
-gute Synchronsprecher(klar, deutlich und passend zur jeweiligen Person)
-gute Umsetzung des Hörspiels(es wurden immer stellen gefunden die sich gut umsetzen lassen als Hörspiel)

Gesamteindruck
Das vorliegende Hörspiel ist eine Empfehlung für alle die gerne SF-Bücher/Hörbücher mögen oder sich für solche interessieren die sich in einer sehr realistischen und nicht zu übertrieben Zukunft abspielen 22.Jahrhundert nicht das Jahr 300 000 oder mehr. Sehr stimmungsvoll, spannend und hochwertig präsentiert sich diese Umsetzung sie führt jene in ihrem Bann die sich das vergnügen bereiten sich in diese SF-Welt einführen zu lassen. Man kann hierbei sehr entspannt zuhören und sich diese Geschichte vor den sogenannten geistigen Auge zu gemüte führen. Es ist eine sehr gute Sprecherwahl und die Ton/Musik Auswahl schaffte eine bereichernder Atmosphäre im Hörspiel. Der Preis von 7.99€ war sehr gut und ist absolut kene Fehlinvestition sondern gut investiert.
Sehr zu empfehlen und zu hören. Dieser Hörspiel teil bewerte ich selber als einen der besten der bis jetzt veröffentlichten Mark Brandis teile da er sehr liebevoll umgesetzt wurde.

Bewertung - 5 Sterne
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am 21. April 2011
Ich habe mich bisher durch sehr viele Hörspiele, besonders Sci-Fi Hörspiele durchgehört und komme ganz klar zu dem Schluss: Mark Brandis weis am besten zu begeistern und ist meiner Meinung nach die beste Science Fiction Hörspielserie die es gibt!
Die Besetzung der Sprecher ist unglaublich gut gelungen, die Geräusche und die Umgebung werden realitätsnahe wiedergegeben, man wird durch die Authentizität nahezu in das Hörspiel hineingesogen und fühlt sich wie mittendrinn. Es fällt nicht schwer die Umgebung fast fällig auszublenden und stattdessen den Mark Brandis "Film" vor dem inneren Auge ablaufen zu lassen.
Logikfehler gibt es sehr selten und wenn sie auftauchen sind sie so minimal, dass man sie nur bei näherem Nachdenken als solche entlarven kann, was man aber nicht möchte, da dies einen aus der fantastischen Welt der VEGA und der Abenteuer des Mark Brandis reißen würde. Auf einige wenige physikalische Fehler möchte ich nicht eingehen, da sie sich entweder durch das Entstehungsjahr der Bücher und dem damals zugrundeliegendem Wissen begründen, oder durch das Faktum, dass es nur Fiktion ist.
Die Story der gesammten Serie brilliert durch eine ausgewogene Mischung aus Drama, Action und Humor, letzerer wirkt nicht aufgesetzt oder übertrieben.

Fazit:
Wollen sie einige Stunden unterhalten werden ohne an einen Ort gebunden zu sein und nebenbei andere Dinge erledigen wollen, hören sie ein paar Minuten hinein und kaufen sich dann sofort alle Folgen. mark Brandis wird sie fesseln wie kein anderes Hörspiel zuvor und sie werden das Erscheinen der nächsten Folge sehnsüchtig herbeiwünschen. Hörten sie anfangs nur dieses Hörspiel nebenbei zu ihren Tätigkeiten, so werden sie bald Tätigkeiten suchen und sie nebenbei erledigen, um Mark brandis zu hören.
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Schon nach nur 4 statt den sonst üblichen 6 Monaten gibt es eine neue Folge aus dem Mark Brandis Universum - "Raumsonde Epsilon".
Nach dem gleichnamigen Roman von Nicolai von Michalewsky.
Wie inzwischen gewohnt, wurde die Geschichte auf zwei einzeln zu erwerbenden CDs aufgeteilt. Es gilt also: Die Geschichte ist nur Vollständig, wenn auch Teil 2 gekauft wird!

Wer Mark Brandis noch nicht kennt, sollte auf jeden Fall mit den ersten Folgen beginnen, um das Mark Brandis Universum und viele der Charaktere kennen zu lernen. Es lohnt sich!
Um dieser Geschichte folgen zu können, ist es jedenfalls Ratsam die Folgen "Vorstoß zum Uranaus 1 + 2" gehört zu haben, denn sonst bleiben beim Hörer ziemlich viele Fragen offen. Auch gibt es eine Verbindung zu "Testakte Kolibri", diese wird aber ausreichend erklärt.

Bisher erschienen sind:

-Bordbuch Delta 7
-Verrat auf der Venus
-Unternehmen Delphin
-Aufstand der Roboter
-Testakte Kolibri Teil 1 und Teil 2
-Vorstoß zum Uranus Teil 1 und Teil 2

Zunächst stelle ich erfreut fest, dass man sich bei Interplanar Produktion allem Anschein nach doch dazu entschlossen hat auch die nicht mit Action gespickten Bücher der Jugendserie zu vertonen. Raumsonde Epsilon wartet in diesem Punkt nämlich nicht so auf, wie andere Teile. Einen großen Teil der Reise muss die Crew mit Warten und immer wieder tagelanger Gefangenschaft verbringen.
Gerade für ein Hörspiel ist dieser Part sehr schwierig zu überbrücken ohne dabei Längen zu erzeugen, die den Hörer langweilen. Dennoch muss das Gefühl erzeugt werden, dass die Crew diese Zeiten, zum Nichtstun verdammt, wahrlich erlebt.
Dieser Balanceakt ist Interplatar sehr gut gelungen. Sicherlich wäre es einfacher gewesen sich nur die Rosinen aus den 31 Bänden heraus zu picken, doch dann bliebe vieles von dem, was der Autor mit seinen Büchern vermitteln wollte, auf der Strecke.
Aus dieser Sicht möchte ich Interplanar und das Geschick des/der Drehbuchautoren/rin loben.

Zum Inhalt: Die Hermes ist auf dem Rückweg vom Uranus zurück zur Erde. Im Schlepptau die verlassene Delta IX, welche auf dem Uranus Schiffbruch erlitten hatte. Auf halbem Weg überstürzen sich plötzlich die Ereignisse.
Es beginnt ein Wettlauf im Weltall - um Macht, Wissen und Herrschaft. Alle wollen die Epsilon Raumsonde - doch wer wird sie zuerst bekommen?
Ausgetragen wird der Wettlauf zwischen den Vereinigten Orientalischen Republiken, der EAAU und einem Abtrünnigen Major, der sich zum neuen Weltführer erheben will.

Wie bereits erwähnt, hält sich die Action ein wenig zurück und im späteren Verlauf wird deutlich auf die ideellen Werte gezielt. Dies kann nur im Sinne der Buchvorlage sein, die sehr gut interpretieret wurde.
Mark Brandis ist kein Laser schwingender Weltraum Cowboy, sondern ein Mensch wie Du und ich, mit Zweifeln und Wertvorstellungen, die ihn bei seinem Handeln antreiben und auch zu seinen Fehlern führen. Sprecher Michael Lott tut sein übriges und macht aus Mark Brandis das, was er verkörpern soll: Einen Menschen, weit ab von jedem Heroismus. Das ist es, was die Figur "Brandis" immer wieder so Sympathisch macht.

Zur Technik: Bei der Länge von annähernd 2 Stunden (insgesamt 117 Minuten) bleibt viel Raum um sich mit der Umwelt und dem Universum, das Interplanar schafft, auseinander zu setzen. Bisher kann ich nur attestieren, welch großartige Leistung hinter jeder Folge steckt. Man merkt noch immer, mit welch Liebe zum Detail hier produziert wird. Alles wurde wieder technisch perfekt umgesetzt. Der Sound ist einmalig, die Effekte jederzeit stimmig. Bei der Musik hat man sich bei Interplanar wieder etwas auf die ersten Teile besonnen.
Meiner Meinung nach passt diesmal alles sehr harmonisch. Interplanar ist und bleibt ein Maßstab in Sachen Hörspiel.
Meine letztmalige Kritik zur Besetzung von Lt. Xuma und Dr. Wolska möchte ich nicht wiederholen. Im Gegenteil - ich möchte Tomasina Ulbricht eine Weiterentwicklung zusprechen. In dieser Folge gefielen mir ihre Dialoge erheblich besser, flüssiger, emotionaler.

Manch einen mag es stören, dass Interplanar seine Geschichten nicht in die übliche Hörspielzeit von einer CD quetscht, sondern sich die Zeit nimmt, die Geschichte so zu erzählen, wie sie emotional am besten herüber kommt. Ich selbst genieße es dagegen sehr, mich für zwei Stunden mit Kopfhörern in die Welt der Weltraumpartisanen versetzen zu lassen und Kino für die Ohren zu erleben.
Dazu sei auch angemerkt, dass Von Michalewsky, der Autor der Buchvorlagen, bereits sehr komprimiert schreib und es daher kaum noch Möglichkeiten gibt Dinge weg zu lassen, ohne dabei die Botschaft einer Folge zu beschneiden.

So gilt auch weiterhin meine Empfehlung: Kaufen! 5 Sterne für gute Unterhaltung bei hervorragender Technik.
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am 3. Januar 2013
Raumsonde Epsilon hält einem die Ohren offen ohne Längen oder Schwächen oder Ungereimtheiten.
Nach dem ersten Teil hielt ich zunächst den Atem an "Oh nein, Spuren von "? Wie soll das ausgehen ohne unglaubhaft oder lächerlich in den Kinderphantasien des Autors oder Regisseurs unterzugehen, wie bei so vielen (teils berühmten) Kinofilmen???".
Aber die Sorge ist unbegründet, die Absichten der "Außerirdischen" und die der Menschen dabei werden absolut überzeugend (soweit wir primitiven Würmchen aus unserer Sicht uns das vorstellen können) und nie lächerlich dargestellt und auch das Ende ist stimmig und logisch für alle Beteiligten.
Eine der besten Science Fiction "Außerirdischen-Darstellungen", die ich kenne. Und eine der besten Mark Brandis Hörspielfolgen.
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am 8. Juli 2010
Meinung Raumsonde Epsilon - Teil 1:

Für mich gehört Mark Brandis zweifellos zu den besten Science-Fiction Serien, die zurzeit am Start sind. Raumsonde Epsilon ist als Doppelfolge erschienen. Allerdings ist jede Folge ist in sich abgeschlossen ist. Die spannende Story beginnt mit einem Würfelspiel, während sich die Crew auf dem Rückflug auf der Hermes zur Erde befindet und nach ihrer letzten Mission etwas Freizeit genießt.

Diese Folge knüpft nahtlos an die letzte Folge an. Wie nicht anders zu erwarten, gerät Commander Mark Brandis (Michael Lott), der Testpilot der neutralen Venus-Erde Gesellschaft für Astronautik, kurz VEGA, mit seiner Besatzung in Schwierigkeiten. Denn die Delta IX ist plötzlich außer Sensorreichweite und verschwunden! Vorerst wird also nichts mit Las Lunas und es gibt roten Alarm.

An Ernsthaftigkeit kaum zu überbieten, fesseln die Sprecher den Hörer gekonnt an die Story von Raumsonde Epsilon 1 und lassen dadurch einfach Raum und Zeit vergessen. Sprecher wie Michael Lott, David Nathan, Christine Mühlenhof, Tomasina Ulbricht, Mark Bremer, Martin Wehrmann, Michael Westphal, Michael Pan, Wolf Frass, Gerhart Hinze, Stefan Peters, Oliver Seidler und Udo Schenk sorgen für eine erstklassige Atmosphäre.

Wobei mir Dr. Ludmilla Wolska, gesprochen von Tomasina Ulbricht, hier und da etwas holprig vorkam und der Funke nicht so richtig auf mich übergesprungen ist. Als Absolventin der Filmschauspielschule Berlin wird die junge Schauspielerin aber bestimmt noch nachlegen. Dafür hat mir aber Cpt. Roger D'Arcy, gesprochen von Udo Schenk, als Delinquent sehr gut gefallen.

Die Handlung der Folge wirkt absolut realistisch und ist hervorragend inszeniert. Eine Mission mit dem Decknamen Pandora verlangt von Mark Brandis wieder ungewöhnliche Entscheidungen und seine philosophischen Gedankenansätze sind schon interessant. Teilweise haben mich einige Musikeinspielungen sogar an einen meiner Lieblingsfilme "Blade Runner" erinnert. Andere dagegen an Monumentalfilme. Große Freude hatte ich wieder am sprechenden Bordsystem "Cora". Christine Mühlenhof höre ich zu gerne in dieser Rolle.

Das erstklassige Sounddesign und die Musik stammen übrigens von Jochim-C. Redeker, der meinem Wissen nach als Tonmeister für Antenne Niedersachsen arbeitet. Das Hörspielmanuskript stammt von dem ausgebildeten Dramaturg Balthasar von Weymar.

Fazit:

Eine professionell inszenierte Science-Fiction Story, mit erstklassigem Sounddesign, einer spannenden und nachdenklich stimmenden Handlung, die unbedingt ins Science-Fiction Regal gehört und locker in der oberen Liga im Science-Fiction Universum mitspielen kann.
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am 22. November 2014
Keine Frage: Meine Jugend-Lektüre zum Hören! Natürlich habe ich fast alle Bücher, aber als Hörspiel eine Schau!

Sehr gute Sprecher, nette Effekte und Spannung. Ich persönlich bin zufrieden!!!!!!

Es ist schon super, dass die Roman-Reihe hervorgeholt und so interpretiert wurde!

Wer immer die Idee und den Mut hatte: DANKE!!!!!
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Mark Brandis und seine Crew befinden sich mit der Hermes auf dem Heimflug. Im Schlepptau befindet sich die unbemannte Delta IX. Doch plötzlich kommt es zu ungewöhnlichen Kursabweichungen und auf einmal ist die Delta IX spurlos verschwunden. Auf der Suche nach dem verschollenen Raumer, der unter keinen Umständen in die Hände der Republiken fallen darf, erreicht Brandis die Raumstation Zhongli Quan. Dort wird die Hermes plötzlich unter Feuer genommen und ein Mitglied der Crew findet den Tod. Mark Brandis identifiziert den Angreifer mit Entsetzen als ein Schiff der Weltraumflotte. Doch wer tatsächlich für den Anschlag verantwortlich ist, verschlägt Mark Brandis den Atem '

Auch Folge 9 der anspruchsvollen Science-Fiction-Saga ist der Auftakt zu einem zweiteiligen Hörspiel und knüpft nahtlos an die letzten Episoden an. Das hat natürlich den Vorteil, dass der Hörer auch mit den Nebencharakteren sofort vertraut ist und die Handlung nimmt auch dementsprechend rasant Fahrt auf. Die Handlung um Piraten und politische Konflikte wird durch die Aussicht Kontakt mit einer außerirdischen Zivilisation aufzunehmen mit einer mystischen und phantastischen Komponente versehen. Dabei bleibt die Serie, die sich an den Original-Romanen von Nikolai v. Michalewsky orientiert, erstaunlich bodenständig und glaubwürdig. Im Gegensatz zu vielen Science-Fiction-Storys wird bei MARK BRANDIS eine Zukunft geschildert, die durchaus denkbar ist und im Bereich des Möglichen liegt. Die Geschichte wurde von Balthasar von Weymarn in ein kongeniales und anspruchsvolles Skript umgeschrieben. Der Hörer wird nicht nur mit kalten Fakten und technischen Daten gelangweilt, sondern durch authentische Gespräche und Gedanken, sowie mit philosophischen Fragestellungen gut unterhalten. Hinzu kommt eine erstklassige Inszenierung. Das fängt bereits bei den filmreifen Effekten an, denn eine Science-Fiction-Serie kommt natürlich nicht ohne eine entsprechende Geräuschkulisse aus. Da dröhnen Raumschifftriebwerke, zirpen Laserstrahlen durchs All oder sprechen die Protagonisten über knisternden Helmfunk miteinander. Die mitreißende Musik sorgt für ein furioses Hörspielfeeling und die Sprecher sind nicht nur perfekt ausgewählt worden, sondern auch mit viel Elan bei der Sache. Michael Lott ist der ideale Serienheld und verleiht dem Charakter Glaubwürdigkeit und Tiefe. Die Sprecher ergänzen sich fabelhaft. Vor allem Udo Schenk, Julien Haggége und Gerhart Hinze beweisen einmal mehr ihre Klasse. Eine durch und durch gelungene Folge mit einem großartigen Cliffhanger.
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am 5. Juli 2010
Eine neue Doppelfolge MARK BRANDIS steht in den Startlöchern. Und schon nach wenigen Minuten ist klar, dass hier ein Hauch von Fortsetzung in der Luft weht. Zwar ist es nicht zwingend erforderlich, aber es wird dringlich dazu geraten, sich bei Unkenntnis derselbigen vorab noch die Doppelfolge Vorstoß zum Uranus" anzuhören, um die einzelnen Zusammenhänge besser zu begreifen.

Commander Mark Brandis ist unlängst auf dem Rückweg seiner letzten Mission. An Bord der Hermes breitet sich Langeweile und der ermüdende Raumalltag aus, den die Besatzung mit Kniffelspielen zu bewältigen versucht. Doch diese Ruhe wird plötzlich unterbrochen, als die Meldung ertönt, dass die bis vor kurzem noch unbemannt im Schlepptau befindliche Delta IX verschwunden ist.
Die Suche anch dem Schiff führt Brandis zur Raumstation Zhongli Quan, doch bevor er sich daran machen kann, das Schiff zurück zu erobern, bekommt er strikte Befehle, sich hier fernzuhalten. Es gibt eine Mission, die oberste Priorität hat, und die Tatsache, dass die Republiken nun die Delta IX untersuchen würden, wäre zwar ärgerlich, nichtsdestotrotz unter Umständen ein geeignetes Ablenkungsmanöver.
Auf der Suche nach der Raumsonde Epsilon" einem extraterrestrischen Stück technischer Wunderwerke, deren Inbesitznahme mehrere hundert Jahre technischen Vorsprung versprechen würde, soll Brandis Unterstützung von einem anderen Schiff erhalten, doch plötzlich und unerwartet wird die Hermes angegriffen und muss sich schwer beschädigt nach einem Ort umschauen, wo sie die Schäden beseitigen können. Ihr neues Ziel lautet Isidor...

MARK BRANDIS ist mehr als nur eine Science Fiction - Serie. Hier geht es nicht in erster Linie um Weltraumschlachten, hin- und herzuckende Lasersalven oder einen typischen Weltraum-Freibeuter. Mark Brandis geht schlichtweg seinem Beruf nach, mit all seinen Risiken und Verpflichtungen, trifft seine Entscheidungen nicht nur nach bestem Wissen und Gewissen, sondern auch immer in Hinblick auf das zerbrechliche politische Gefüge, in dem er sich befindet. Er weiß, dass eine falsche Entscheidung einen Krieg heraufbeschwören könnte, und dass Diplomatie das wichtigste Mittel ist, mit dem er zu arbeiten hat. Gerade dies politischen Ränkespielchen sind es, die mich hier immer weniger an Star Wars" als vielmehr an Dune" oder Star Trek" denken lassen. Diese Serie kommt theoretisch auch komplett ohne Actionsequenzen aus, sondern legt die Hauptgewichtung in Atmosphäre und Spannung, was die gesamte Geschichte deutlich erwachsener" erscheinen lässt als manch andere Science Fiction - Story.

Zu einer erwachsenen" Geschichte gehören natürlich auch Sprecher, denen man den Ernst der Lage in jeder Situation voll abnimmt, und hier hat man mit Miachel Lott als Commander Brandis eine perfekte Wahl getroffen, die durch das restliche Sprecherensemble vortrefflich unterstützt wird. Auch die Soundkulisse, in der das ganze spielt, wirkt ernsthaft. Keine aufdringlichen Computergeräusche oder Triebwerkslärm, alles in gemächlichen Bahnen verlaufend und im richtigen Moment dann aufbrausend, um die Spannung zu steigern, selbstverständlich harmonisch unterstützt durch die Hintergrundmusik.

MARK BRANDIS macht auch auf den Folgen 9 & 10 einen ganz hervorragenden Eindruck und unglaublich viel Spaß, der Geschichte zu folgen, die nicht nur eine überraschende Wendung für den Zuschauer in petto hält...
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