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am 29. Dezember 2016
Von all den Filmen und Serien über die US-Streitkräfte im Einsatz nach Vietnam ist dies für mich mit Abstand das Beste.

Hier geht es nicht um Heldenpathos, und ebensowenig um "die bösen Amis", sondern um eine Handvoll junger Leute, die aus den unterschiedlichsten Gründen bei der US Army gelandet sind - und dann eben mit ihrer Einheit in den Irak versetzt wurden. Wenn man gewillt ist, hinzuschauen, sieht man, wie diese jungen Leute hier aus fragwürdigen politischen Motiven verheizt wurden, wie sehr sie darunter litten, und warum und wie sie gerade das in ihrem Mikrokosmos zusammengeschweißt hat.

Obwohl mit minimalem Budget produziert (wie man im "making of" erfährt, das sich im Gegensatz zum meisten Zusatzmaterial vieler DVDs anzusehen lohnt), stimmen hier alle Details: Vom Spannungsfeld zwischen den einfachen Soldaten, ihrem Sergeant (der einzige Vorgesetzte, der auch immer dabei ist, wenn sie den Kopf hinhalten müssen) und den Offizieren, die vom Kommandostand weit weg Befehle geben, bis zu Waffen und Ausrüstung.

Schade, daß nach nur einer Staffel schon Schluß war; hier hätte sich eine Fortsetzung gelohnt. Aber diese Serie war wohl in den USA zu wenig populär, wohl weil sie zu schonungslos war und Sinn und Zweck des Einsatzes im Irak zu sehr in Frage gestellt hat.
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am 15. April 2013
Liebe Leute die ihr Euch für diese kurze Serie interessiert:
Diese Serie ist anders als das, was Ihr erwartet. Ich hole mal etwas aus, dann wird es klarer:

Keine Ahnung was bei mir im Kopf "nicht stimmt", aber ich schau halt gern mal Filme oder Serien, bei denen es actionreich zur Sache geht. Angefangen bei "Apocalypse Now" und "Platoon", habe ich den letzten 15 Jahren wohl fast alles an Kriegsfilmen und -serien gesehen, was es so gibt und gab. Highlights der letzten Zeit war für mich unbedingt die Serie "Flashpoint", die es perfekt schafft neben der Action-Seite die Gefühlsseite der Akteure darzustellen. Als letzte Serie bin ich über "The unit" gestolpert, die mir nach kurzer Zeit auch als gute, spannende, allerdings auch eher platte Feierabend-Entspannung willkommen war. Bei der Suche, was es denn noch so gibt, bin ich über "Over there" gestolpert.

"Over There" ist die Geschichte einer Gruppe einfacher Army-Soldaten und ihres Sergeants, die im 2. Irakkrieg Dienst tun. Soweit so gut, auch über diesen Krieg gibt es ja nun hinlänglich genug Filme und Mehrteiler, und man weiß nun schon, das dieser Krieg auf seine Weise speziell war. Die Soldaten wurden immer wieder mit Feindseligkeit und Angriffen konfrontiert, mit denen sie nicht gerechnet haben. Mal waren es vergrabene Minen, mal waren es Frauen oder Kinder als Bombenwerfer oder Selbstmordattentäter. So weit bietet auch diese Serie eigentlich (!) nichts neues, wenn man nur die Story beschreibt. Und doch ist diese Serie anders.

In keiner Folge gibt es ein Happy end. Fast immer gibt es ein Ende, bei dem man als Zuschauer dasitzt und entweder denkt "ach Du Sch....", oder man einfach hilflos dreinblickt und sich genauso fühlt wie die Darsteller... Oft passieren Dinge, die man als Zuschauer nicht vorhersehen kann, und die einen genauso überraschen wie die Darsteller. Allein von der Heftigkeit der Bilder der Verwundungen, der Verstümmelungen und der Toten müsste die Serie wirklich FSK 18+ sein, aber das allein macht nicht die Intensität dieser Serie aus. Es sind einfach nicht (nur) die Bilder, die den Zuschauer treffen, es ist nicht die gezeigte Reaktion und Gefühlswelt der Darsteller, die Musik die unter die Haut geht, die Verbindung aus dem was die Soldaten und deren Partner daheim fühlen... Es ist einfach die abgestimmte Mischung aus all dem und mehr, ohne das ein Bereich überwiegt.
Es gibt halt kein "painted black" als einpeitschende Musik, die eine mitreissende Action untermalt. Der Feind ist halt kein namenloser Fiesling, den man einfach so killen kann. Und die Truppe ist kein cooler Haufen, die abends ihre Abschussquoten vergleichen.
Die Truppe sind Menschen, und sie sind alle verschieden, vom platten Ghettokind, über den Studierten, über Soldatinnen mit Kindern und tief religiösen Menschen ist alles dabei. Ein bunte Truppe, die mit der Zeit zusammenwächst, die auch aneinander wächst und sich entwickelt. Und je mehr man als Zuschauer dieser Entwicklung folgt, je mehr fühlt man sich eingebunden, fühlt sich als Mitwisser und "versteht" den Darsteller und wie er fühlt. Und so treffen einen als Zuschauer die Ereignisse auch härter, weil man "weiß wie sich der Darsteller jetzt fühlen muss"...

Ich habe selten mehr als eine Folge pro Abend geschafft, weil diese Serie wirklich sehr heftige Kost ist. Und mehr als einmal wurden die Augen feucht, und ich nahm die Bilder mit ins Bett, und das wird mit jeder Folge eher schlimmer. In den nächsten Tagen habe ich die letzte Folge vor mir, vor der mir ein wenig graust. Das diese Serie in den USA abgesetzt wurde, weil die die Menschen sie nicht ertragen haben, das kann ich gut verstehen. Denn die Bilder dieser Serie brennen sich ein, das Leiden wird sehr real, und das hört nach dem betätigen des Ausschaltknopfes vom TV nicht auf...
4 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 2. Juni 2016
Absolut realistische Darstellung des Krieges (soweit man sich das vorstellt), keine dumme Rumballerei wird gezeigt, auch kein uebertriebener Ami-Patriotismus, und es ist auch nicht zu charakter betont, eher Doku Style als Drama. Die Folgen bauen aufeinander auf, aber da die Handlungen recht simpel zu verstehen sind, bleibt immer der Krieg im Vordergrund (also auch fuer Maenner geeignet). Und grossartig philosophiert wird auch nicht. Kein Wunder dass die Serie in Amiland kein Erfolg war.
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am 20. Juni 2012
Ich finde, das ist die Umsetzung des Buches "Generation Kill" von Evan Wright. Muss man gelesen haben.
Es wird nicht übertrieben, nix geschönt. Etwas wie im Zeitraffer, es hätten 20 Folgen mehr sein können.
Grad die Besetzung macht diese Serie auch so realitätsnah, weils fast alles Grünschnäbel sind. Die Sync. könnte besser sein.
Stellenweise langweilig, aber so ist es in Wirklichkeit ja auch. Nicht nur die 90 min. Daueraction von diversen "Kriegs"-Filmen.
Wahrscheinlich auch für die Frauen interessant, für mich eher nervig, dieser Desperate Housewife Mist zwischendurch, aber meine Frau fands dadurch sehr int.
Leider bei einer Serie so....."WAS BISHER GESCHAH"....................
Alles in allem eine fürs amerik. TV zu gut gemachte Realityshow, daher gabs auch keine 2 Staffel, weil so will man Krieg dort nicht sehen.
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am 20. Dezember 2012
Also ich finde die Serie ist der Hammer, es zeigt die Soldaten wie sie sich da den Arsch aufreißen und das Privatleben der Soldaten das nicht immer alles ein Zuckerschlecken ist.
Finde es nur schade das keine weiteren Staffeln gemacht worden sind sehr sehr schade.
Verstehe die schlechten Bewertungen nicht, ok das man diese Serie nicht mit Band of Brothers vergleichen kann, wie es einer der Bewerter tut ist ja wohl klar, aber im großen und ganzen eine super Serie kann mich nicht beklagen find sie sehr spannend.
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am 10. Januar 2017
Absolut hochkarätige spannungsgeladene Doku.
Wer einen soldatischen Hintergrund hat wird vieles verstehen!

Top, aber wurde leider nicht fortgesetzt. Sehr schade!
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am 23. Juli 2013
Für mich eine der beste Serien überhaupt. Erbarmungslos, realistisch, wie der Krieg nun einmal ist. Die perfekt besetzen Rollen tragen zum Gesamtwerk bei. Leider war den Amerikanern die ganze Sache zu schonungslos, sodass die Serie nach einer Staffel abgesetzt wurde. Schade.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 5. April 2013
Diese Mini Serie und das behaupte ich einfach mal, ist neben Band of Brothers oder Pacific wohl das Beste was es in diesem Genre gibt. Leider nur eine Staffel, aber dafür mit hohem Suchtpotential. Die schaut man sich mit Sicherheit wieder und wieder an. Der Titelsong, ein Ohrenschmaus. Die Schauspieler allesamt unglaublich beeindruckend. Die Story berührt und ist bis ins Detail spannend erzählt.
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am 17. April 2015
Habe schon viele Filme dieses Genres gesehen und bin von diesem wirklich beeindruckt.
Die Charaktere sind sehr überzeugend gespielt und die Handlungen gehen einem unter die Haut.
Schade, dass die Serie nicht fortgeführt wurde.
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am 4. Januar 2015
Einer der besten US Serien die ich je gesehen habe.
Sehr realitätsnah und ergreifend. Nicht nur über das Leben im Einsatz
sondern auch über die schwerigkeiten was die Familien zu Hause erleben müssen!
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