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am 11. Oktober 2017
Der Film ist sehr gut umgesetzt und wenn man schon die Bücher von Terry Pratchett mag, ist man hier auf jeden Fall gut aufgehoben. Eine spannende und interessante Geschichte ganz im Stil der Scheibenwelt, die aber auch immer auch mit einem kritischen Augenzwinkern auf unsere Gesellschaft blickt (hier vor allem: der geschriebene Brief vs. eine elektronisch übermittelte (hier "geklackerte") Nachricht). Die Darsteller passen perfekt in ihre Rollen und man kommt sehr gut in die Story herein. Ich glaube, auch, wenn man die Bücher nicht kennt, aber generell Fantasty mag, wird man diesen Film genießen. Ein absolut kurzweiliges Vergnügen mit sehr guten Darstellern.
Der Film ist in zwei Teile aufgeteilt, die zusammen knappe drei Stunden dauern. Ein Stern Abzug, da die Tonqualität gegen Ende des ersten Films stark nachließ (es wurde teilweise sehr leise, dann wieder extrem laut), was nervig war, aber durchaus zu verkraften ;)
Empfehlung: Auf jeden Fall ansehen, viel Spaß!
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am 31. August 2017
Es handelt sich hier um die dritte Real-Verfilmung eines Terry Pratchett Romans von Sky Britain, und sie ist gelungen. Moist von Lipwig ist eine der besten Figuren der Scheibenwelt und der Darsteller ist sehr überzeugend. Auch wenn bei der Adaption eines Romans immer nur die Vision einiger weniger Menschen umgesetzt wird, könnte ich nicht behaupten, dass mir die Bilder oder die Musik nicht gefallen, sogar Charles Dance als Lord Vetinari ist hervorragend besetzt- man muss noch nicht einmal an Tywin Lannister (Game of Thrones) denken. Der Film ist witzig, spannend, unterhaltsam.
Das Bonusmaterial ist auch nennenswert, vor allem die Interviews mit den Schauspielern der Hauptfiguren sind aufschlussreich. Outtakes und Deleted Scenes runden das Ganze ab. Kleines Manko: Alle Trailer gibt es nur auf Deutsch.
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am 26. August 2016
Der Film ist grandios. Die liebevollen Details, Filmset, die Darsteller. Ich kann ihn mir immer wieder ansehen und entdecke immer wieder was Neues. Ich empfehle vor allem allen Lesern der deutschen Ausgaben, besonders der schlechteren Neuübersetzungen, sich den Film auch auf Englisch anzusehen, denn nur dann wird jeder den wahren Pratchett erkennen und verstehen können, er tritt auch selbst kurz in einer kleinen Rolle auf, hat den Film begleitet. Nur auf Englisch kommen die Charaktere perfekt, so wie Pratchett sie sich gedacht hat, rüber, die feinen sprachlichen Nuancen eben, der Tonfall.

Ich hoffe, es wird noch weitere filmische Umsetzungen in dieser Qualität geben, am besten bitte von allen Büchern. Auch the colour of magic und hogfather sind grandios und empfehlenswert.

We want more, please!
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am 2. Januar 2016
Leider ist Terry Pratchett inzwischen verstorben, diese Verfilmung macht auf jeden Fall Lust auf andere Verfilmungen wie "Making Money" oder vielleicht einer der Tiffany Aching-Erzählungen.

Moist von Lipwig ist mit Richard Coyle wirklich passend besetzt und wäre mein Favorit für Making Money (dt. Titel: Schöne Scheine). Wer kann sollte sich die Originalsprache ansehen, ich finde immer, man kann den Ausdruck der Schauspieler dann noch viel besser mitbekommen. Auch wenn die Synchronisation hier wirklich gut ist, etwas bleibt immer auf der Strecke.

Ich hoffe es finden sich Produzenten für andere Verfilmungen, obwohl ich die Bücher kenne, macht es wirklich Spaß zu sehen, wie diese in Bilder umgesetzt werden und durch die TV-Zweiteiler Formatierung auch nur wenig gekürzt werden muss.
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am 2. März 2016
Buchverfilmungen sind ja grundsätzlich nicht ganz so einfach. Gerade im Fantasybereich wird es sehr schwierig.
Dieses Verfilmung eines Buches von Terry Pratchett hat mir aber sehr gut gefallen. Das Buch kenne ich nicht, was die Bewertung des Filmes vielleicht etwas einfacher macht, weil man so nicht enttäuscht sein kann, dass bei der Verfilmung vielleicht nicht alle Aspekte des Buches umgesetzt worden sind/ werden konnten.
Die beiden DVDs haben uns auf jeden Fall gut unterhalten. Der Film ist auf die beiden Discs verteilt und wir haben sie direkt nacheinander angeschaut, weil wir nach Ende der ersten Disc sofort wissen wollten, wie es weitergeht.
Für mich bis jetzt eigentlich die gelungenste Verfilmung eines Terry Pratchett Buches.
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am 26. April 2014
Ich hatte bisher zwei Pratchett-Verfilmungen gesehen: "The Color of Magic" und noch einen, "Hogfather". Die fand ich ganz nett, aber sie haben mich nicht vom Hocker gerissen. Also habe ich hier erst mal nicht allzu viel erwartet. Außerdem haben in den letzten Jahren Fantasy-Meilensteine wie "Herr der Ringe" und "Game of Thrones" die Messlatte meiner Beurteilung von Fantasy-Filmen sehr hoch gelegt. Keine guten Voraussetzung für "Going Postal", um mich zu begeistern. Und doch hat es der Film geschafft.

Ich kann nicht sagen, dass Terry Pratchett's "Going Postal" wie ein typisches Fantasy-Abenteuer von Spannung und Action lebt. Auch die Story ist - typisch für Pratchett - eher außergewöhnlich. Trotzdem entfaltet der Film einen subtilen Zauber und eine starke Faszination. Zentrale Teile der Geschichte könnten auch außerhalb des Fantasy-Genres bestehen, z.B. als Drama. Denn es ist weder das Fantastische, noch das Abenteuerliche, noch das Pratchett'sche Skurrile, was den Film letztlich ausmacht. Es sind vielmehr die grundlegenden Zutaten menschlicher Schicksale und Beziehungen: Tod, Verlust, Einsamkeit, Täuschung, Verbitterung, Wagemut, Freundschaft, Treue, Liebe. Und über allem stehen die Themen Schuld und Erlösung, die letztlich auch für den großen epischen Charakter von "Going Postal" verantwortlich sind und zwischen denen sich eine katharsische Entwicklung abspielt, die manchmal fast spirituell anmutet (z.B. Stichwort "Karma").

Die Ausstattung und die Kulissen sind prächtig und verleihen dem Film eine warme, wohlige, aber natürlich auch ausreichend skurrile Atmosphäre. Spezialeffekte spielen nur eine marginale Rolle und das ist auch passend. Die wichtigsten Rollen sind perfekt besetzt und exzellent gespielt. Richard Coyle spielt die Hauptrolle einfühlsam, ausdrucksstark und differenziert. An manchen Stellen erinnerte er mich an Kenneth Branaghs herrliche verrückt-narzistische Interpretation des "Gilderoy Lockhart" in "Harry Potter und die Kammer des Schreckens", wobei Coyles Repertoire hier noch noch deutlich facettenreicher ist.

"Going Postal" hat mich rundum überzeugt und ich werde den Film gern noch öfter ansehen (nicht zuletzt wegen der vielen kleinen Details, die ich beim ersten Ansehen noch gar nicht alle aufnehmen konnte).
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am 5. Juli 2017
Going Postal ist eine meiner Lieblings Bücher von Terry Pratchett. Diese Verfilmung ist sehr gut gelungen und tut das buch recht. Ja, das buch ist besser, das ist meistens so. Aber der film hat mich richtig Freude bereitet. Die Charaktere sind gut da gestellt, Charles Dance ist genial als Lord Vetinari.
Ein lustiger mini Serie für ein regnerischen Abend auf der Kautsch, Super!
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am 26. März 2013
Ich bin ein großer Fan der Pratchett-Real-Verfilmungen, sei es Hogfather, The Color of Magic oder wie hier Going Postal. Bei diesem Direct-To-DVD/BluRay Film handelt es sich meiner Meinung nach um eine sehr würdige Umsetzung. Es gibt zwar die eine oder andere Änderung zum Buch, aber das stört nicht weiter. Das Buch wurde mit sehr viel Liebe zum Detail umgesetzt und die Animationen (die spärlich vorkommen) sind auch mit rechtem Aufwand gemacht. Die Schauspielleistungen der Charaktere ist ausgezeichnet und sie schaffen es den Charakteren eine wahre Seele zu verleihen. Die Story ist eine äußerst tiefsinnige Hommage an unsere Sozialsysteme, Banken, Mobilanbieter, Lobbys usw.
Im Vergleich zu Hogfather und The Color of Magic, nimmt sich dieser Film ein wenig ernster und besticht durch seinen Charm mehr als durch Wortwitze.

Die Länge beträgt mit 3h einen guten Umfang. Hier sei zu sagen, dass der Film trotz seiner langen Laufzeit nie langweilig wird und durchgehend ausgezeichnet unterhält. In den 3h gelingt es dem Film die Charaktere Farbenfroh und Charakterstark zu zeichnen, sowie auch keinen Aspekt der Story zu vernachlässigen.

Die Umsetzung als BluRay ist gut gelungen. Das Bild ist gestochen scharf und lässt sich einen der Scheibenwelt noch näher fühlen. Der Ton ist gut und ohne Makel, auch die Synchronisation ist, finde ich, sehr gut gelungen und wirkt an keiner Stelle unnatürlich. Ich bin froh, dass man es hier geschafft hat beide Filme auf eine BluRay zu brennen, so dass man nicht wie bei Herr der Ringe Extended Edition mitten im Film die BluRay wechseln muss.

Alles in allem handelt es sich hierbei um eine ausgezeichnete Umsetzung des Buches und ist empfehlenswert für alle Fans von Pratchetts Scheibenwelt und denen die es noch werden wollen!

In dem Sinne, liebe Grüße
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am 28. Oktober 2016
recht gut besetzt und mit einiger Liebe zum Detail gedreht. Wenn man die ersten Realverfilmungen gesehen hat, ist man allerdings etwas enttäuscht, da Schauplätze und Machart bei Going Postal doch deutlich anders sind (und leider auch nicht ganz so genial umgesetzt wie bei ersteren). Der Stoff gibt vielleicht auch nicht ganz so viel her (und die Produzenten möglicherweise auch nicht). - Trotzdem für Fantasy/Pratchett-Möger sehenswert!
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am 19. Dezember 2013
Der Film ist zwar insgesamt gut macht und wer noch nie auf der Scheibenwelt war, wird sicherlich gut unterhalten.

ABER:
Es gibt so viele grobe Unterschiede, Vereinfachungen und Weglassungen, dass mir der Film nicht gefallen hat.

Beispiele:
Die Geographie stimmt nicht, der Große Strang hat seinen Sitz gegenüber der Post, und nicht auf dem Haufen.
Bis auf Adora Belle passen die Darsteller nicht zu den Charakteren (z.B: Vetinari ist blond und ähnelt mehr einen netten Manager als dem Patrizier, Feucht ist zu alt, Herr Grütze hat überhaupt nichts gegen Ärzte, Reacher ist zu klein etc...)
Das Postgebäude passt überhaupt nicht, die ganze Geschichte mit dem Kutschenhof fehlt, die Golems werden beim Brand nicht aktiv, ein wichtiger Golemcharakter fehlt komplett, der goldene Anzug hat keinerlei Bedeutung, die Prüfung des unfrankierten Mannes fehlt, die alten Postboten treten kaum in Erscheinung, es gibt keinen Kater, keine Gladys usw.

Das schlimmste ist aber die Vereinfachung des Charakters von Feucht, der brilliante Betrüger wird zu einem eher schlichten Trickdieb herunter stilisiert. Im Vordergrund steht dann die Liebesgeschichte zu Adora.

Das ist alles sehr schade, denn der Film ist technisch so gut gemacht, dass man das Gefühlt hat, sie hätten es auch richtig machen können, wollten es nur nicht.

Insgesamt nicht für Scheibenwelt Fans zu empfehlen.
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