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Kundenrezensionen

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am 13. Juni 2012
Nachgooglen lohnt sich. Die WTO 1999 in Seattle. Man wird mitten reingeschickt in die Geschehnisse. Nach dem Film bekommt das Wort Welthandelsorganisation eine ganz neue Bedeutung. Die Sichtweise der beteiligten Lager wird hier sehr gut wiedergegeben. Ich fand den Film klasse.
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am 8. Januar 2013
Gute Strory, bis zum Ende spannend. Es ist lohnenswert sich diesen Film anzuschauen. Qualität und Ton des Bildes sind super, gute Schauspieler. Preis - / Leistung nicht zu übertreffen (unter 5 euro)
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"BiS" ist leider ein Film, den man sich nur einmal antut, obwohl das Thema interessant ist und der Regisseur versucht hat, den Streifen polyperspektivisch zu drehen. Zwar handelt es sich nicht um eine wahre Begebenheit, die Szenen sind jedoch echten (stattgefundenen) Demos nachempfunden, wobei etliche Echtaufnahmen integriert sind.

Wichtige Rolle spielen dabei der Bürgermeister der Stadt, der ein großes Interesse daran hat, einerseits eine der größten und wichtigsten Konferenzen in seiner Stadt zu organisieren, andererseits den Demonstranten die Meinungsfreiheit nicht zu verbieten. Die Situation läuft jedoch schnell aus dem Ruder, sodass höhere Polizeipräsenz vonnöten ist. Entscheidungsträger der Polizei verstärken die Einsatzkräfte. Unterdessen wird das Augenmerk auf eine kleine Gruppe von Demonstranten gelenkt, die eine wichtige Rolle bei der Durchführung der Demo innehaben. Anarchisten mischen mit und gefährden die Ziele der friedlichen Demonstranten, was schärferen Einsatz der Polizei zur Folge hat. Eingeflochten in das Ganze sind Geschichten von Personen, die sowohl unmittelbar dabei sind (Polizisten, Spezialeinheit) als auch derjenigen, die keine unmittelbare Rolle spielen, jedoch trotzdem zum Teil der Konfrontationen werden (schwangere Frau des Polizisten). Menschliche Schicksale der benachteiligten Länder (Dritte Welt), über die einige Mitglieder der Konferenz dozieren, sind ebenfalls Teil der Gesamtdarstellung, die zwar nicht in die Tiefe geht, jedoch mit interessanten Zahlen aufwartet und einige (verhinderte) Möglichkeiten und Gefahren globaler Verflechtungen und Entscheidungen schildert.

Erschauernd sind die im Abspann eingeblendeten Daten, Zahlen und Namen von Personen, die heldenhafte Taten vollbrachten in ihrem Kampf gegen die Missstände in/um der/die WTO!

Aufgrund der häufigen authentischen, jedoch cineastisch nicht unbedingt reizvollen Aufnahmen der Demonstrationen (das ist nun mal der Inhalt des Films) scheint mir die Halbwertszeit des Films "einmalig" zu sein. Eigentlich würde ich an dieser Stelle 3* vergeben, runde meine Bewertung jedoch nach oben auf, weil die angesprochenen Themen uns alle angehen sollten.
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am 2. November 2010
Wow so etwas hätte ich nicht erwartet.
Story war zu Anfang nur interessant und wurde im laufe des Filmes immer spannender bis zum Ende.
Man darf nicht vergessen das es der Wahrheit entspricht und nicht frei erfunden ist, das wird auch gut gezeigt mit echten Filmaufnahmen von 1999.
Genau das machte den Film so interessant, diese Mischung aus Doko & Film wurde sehr gut in diesem Film vereint, denn diese kurzen echten Aufnahmen hauchten dem Film mehr Realität ein und stellten den Brennpunkt besser da. So das der Zuschauer zu hause die Situation stärker miterleben konnte und die gesamte eindrücke besser aufnehmen konnte.

Schaupielerisch war es ja auch ein kleines Highlight wenn man bedenkt wer da alles mitgespielt hat.
Im ganzen war ich mehr als überrascht und sehr zufrieden mit diesem Film. Habe mich nach dem Film auch mal noch etwas schlauer gemacht im Bezug auf die WTO und dessen Machenschaften.

Bluray:
Ton: Die neuafnahmen hatten sehr guten und satten Sound, die eingespielten echte Aufnahmen hatten leichte schwächen über die man aber hinwegsehen konnte. Auch das zwischendurch bei den echten aufnahmen oder kurzzeitig bei den Filmscenen Englischer Ton zu hören war (gerade bei den zurufen oder gesang) war nicht störend, hauchte ebenfalls mehr Realität ein.

Bild: Bis auf die Archivaufnahmen war alles im grünen Bereich, im dunklen bereich hatte man leichtes Rauschen feststellen können was dem Film aber nicht geschadet hat.

Ob ein Bluray Kauf trotzdem notwendig ist kann ich nicht sagen, sollte man Preis abhängig machen.
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am 10. Juli 2010
Aus dem Land mit den großen Buchstaben auf den Hügeln vor Los Angeles soll ein wichtiger Film über die Arbeit von Umweltaktivisten kommen? Was zunächst vermessen klingt, hat mit Stuart Townsend ein noch recht junger Regisseur in seiner amerikanisch-kanadisch-deutschen Co-Produktion auf die Beine gestellt. Das Potenzial der Globalisierungsgegner und Umweltschützer in den USA ist auch nicht zu unterschätzen, schließlich beruht 'Battle in Seattle' auf einer wahren Begebenheit, auch wenn die Figuren fiktiv sind. Herausgekommen ist ein kluger Film, der bis kurz vor Schluss nicht eindeutig Partei ergreift, dann aber doch die Demonstranten als vermeintliche Sieger aus der Schlacht in Seattle hervorgehen lässt. Wichtig ist in Townsends Film weniger der politische Rahmen, sondern das Schicksal einzelner Figuren, die mit den Unruhen in Seattle in Verbindung stehen.

An fünf Tagen im Jahr 1999 versinkt Seattle im Chaos: Rauch in den Häuserschluchten, verletzte Menschen, brennende Autos und zerstörte Schaufensterscheiben prägen das Bild der Stadt, die als Tagungsort der WTO-Konferenz im Zentrum des Geschehens steht. Doch die Konferenz gerät nach und nach zur Nebensache, denn irgendwann fliegt der erste Stein und die erste Scheibe geht zur Bruch. Während Jay und seine Mitstreiter die WTO-Konferenz als Plattform für friedliche Kundgebungen nutzen wollen, zetteln gewaltbereite Demonstranten das Chaos an und stellen sich damit gegen die Mehrheit der friedfertigen Kundgebungsteilnehmer.

Die Grenzen zwischen Tätern und Opfern verschwimmen schnell und so fällt es leicht mit dem Polizeichef und dem Bürgermeister auch die Strippenzieher des Chaos für die Tumulte verantwortlich zu machen: Von Deeskalation keine Spur. Durch den hilflos und reaktionär gewalttätigen Polizeiapparat werden auch Unbeteiligte in Mitleidenschaft gezogen und die friedfertige Demonstration entwickelt sich zur Schlacht in Seattle. Als dann auch noch die Bürger mit den Demonstranten sympathisieren und sich gegen die Methoden der Polizei stellen, scheint die Lage hoffnungslos verloren zu sein.

Eine Leistung des Films ist sicherlich die Darstellung beider Seiten: Kann man mit dem wütenden Mob der Demonstranten sympathisieren? Ist es möglich, Verständnis für die überforderten und brutal vorgehenden Polizisten aufzubringen? Die Macht des Volkes, für eine gerechtere Welt einzutreten, und der Glaube, dass Veränderung möglich ist - all dies würdigt Townsend mit diesem Film auf packende Art und Weise. Ein Nachteil des Films ist es allerdings, dass er sich fast ausschließlich auf den Straßenkampf konzentriert. Einblicke in die zähen Verhandlungsgespräche der Konferenzteilnehmer sind zwar vorhanden, bleiben aber vage, oberflächlich und nehmen einen äußerst kleinen Raum in Townsends Film ein, der somit kaum als Polit-Thriller bezeichnet werden kann.

Dennoch: Der Dokumentarstil, die Wackelkamera, die verschiedenen Perspektiven, das eingearbeitete authentische Filmmaterial und der gute Soundtrack funktionieren. Erwachsen und eigenständig ist das Werk des 1972 geborenen und aus 'Die Liga der außergewöhnlichen Gentlemen' bekannten Stuart Townsend allemal - das in den Straßen wabernde Tränengas kann man förmlich spüren.
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am 5. Januar 2012
Ich bin auf den Film zufällig in der Videothek gestoßen und fand ihn so gut, dass ich ihn gleich bestellt habe.

Battle in Seattle befasst sich mit den Demonstrationen um das Treffen der Welthandelsorganisation (WTO) 1999. Damals muss die Medienberichterstattung an mir vorbei gegangen sein, denn ich hatte vorher noch nichts davon gehört. Um so interessanter war der Film für mich.

Der Film betrachtet insbesondere am Anfang ohne Wertung die verschiedenen Protagonisten, also die Demonstranten, Polizisten, Medien und den Bürgermeister. Dadurch wird die Motivation der Handelnden deutlich.

Was mich besonders an dem Film fasziniert hat, ist das er das Stimmungsbild auf einer Demonstration rüber bringt. Zum einen verwendet der Film dafür original Aufnahmen der Demonstrationen, die fließend in den Film übergehen, zum anderen werden hier die Stufen der Eskalation wie sie bei Demonstration rund um die Welt auftreten gezeigt.

Einzig der Inhalt der Kritik an der WTO wird nur am Rand gestreift. Aber diese lässt sich in diesem Rahmen wahrscheinlich auch nicht ausreichend beleuten und hätte einen extra Film verdient.

Ansonsten gibt es keine erwähnenswerte Extras und die Bildqualität ist ok aber nicht brillant. Für einen Preis kann man das aber leicht verschmerzen. Das Cover ist ein Wendecover, so das man das hässliche FSK-Logo nach innen drehen kann.

Insgesamt ein sehr packender Film für jeden der mal auf einer Demonstration war.
Aber auch ein Film für Menschen die ein Gefühl dafür bekommen wollen, wie es zur Eskalation kommen kann.
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am 30. August 2010
Im Dezember 1999 kommen tausende Globalisierungsgegner nach Seattle, USA. Sie wollen gegen das dort stattfindende Treffen der Welthandelsorganisation (WTO) demonstrieren. Die behördlichen Einrichtungen scheinen zunächst gut darauf vorbereitet. Die Demonstranten erhalten Zeit und Raum für ihre Kundgebungen. Gleiches gilt für die Gewerkschaften, die ebenfalls eine Demostration in eigener Sache planen.

Doch die Demonstranten haben ein Konzept entwickelt, die Tagungsorte der WTO effizient abzuriegeln und damit deren Veranstaltungen zu blockieren. Dies trifft die Veranstalter und deren Ordnungshüter. Der Druck auf den Bürgermeister wächst. Als einige gewaltbereite Demonstranten gezielt Sachbeschädigungen durchführen, greift der Staat ein und führt eine Massenverhaftung durch. Die Krise scheint bewältigt, doch was soll mit den Gefangenen geschehen.

Die semi-dokumentarische Geschichte wird mit viel Liebe fürs Detail erzählt. Gute Dialoge und schlüssige Handlungen feilen an den Profilen der Protagonisten. Ergreifende Szenarien sorgen für Atmosphäre. Regie und Schauspieler leisten gute Arbeit.
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am 17. Juni 2010
Der Aktivist Jay(Martin Henderson) ist davon überzeugt, dass die Vertreter der Welthandelsorganisation genau so denken. Für einen guten Profit würden diese Typen über Leichen gehen. Aber so einfach ist die Sache nicht. Jede Medaille hat zwei Seiten. Steward Townsends -Battle in Seattle- zeigt am Anfang des Films genau diese beiden Seiten. Zum Schluss der Produktion verlässt Townsend den Pfad der Neutralität und schlägt sich ins Lager der Globalisierungsgegner.

Seattle, 29.11. bis 03.12.1999. Während in der Stadt das Treffen der Welthandelsorganisation stattfindet, rüsten Globalisierungsgegner zum Widerstandt. Mit friedlichen Demonstrationen wollen sie die Tagung verhindern. Dazu sind Jay, Lou(Michelle Rodriguez) und Django(Andre Benjamin) bereit. Aber die Demonstrationen werden auch von gewaltbereiten Gegnern zu Anschlägen genutzt. Bürgermeister Jim Tobin(Ray Liotta) hält die Polizei zunächst an, friedlich gegen die Demonstranten vorzugehen. Doch dann wächst der Druck auf ihn und die Nationalgarde wird eingesetzt. Kurze Zeit später wird sogar eine Ausgangssperre verhängt. Der Polizist Dale(Woody Harrelson) ist im Demonstrationseinsatz. Da erfährt er, dass seine Frau Ella(Charlize Theron), die im vierten Monat schwanger ist, bei einem Polizeieinsatz schwer verletzt wird. Zur gleichen Zeit will Dr.Maric(Rade Serbedzija), ein Vertreter der Organisation Ärzte ohne Grenzen, bei den Vertretern der Wirtschaft darum werben, dass Kindern geholfen wird, die an Aids erkrankt sind. Aber die Demonstrationen verhindern zunächst seine Rede vor dem Gremium. Die Fernsehreporterin Jean(Connie Nielsen) ist in der Stadt unterwegs, um eine Story zu suchen. Sie soll eigentlich live von der Ankunft Präsident Clintons berichten, aber dann rückt sie die Geschichte von Ella, Dale und dem Wahnsinn der Gewalt in den Mittelpunkt ihrer Berichterstattung.

Stuart Townsend lässt seine Protagonisten durch das Chaos von Seattle streifen. Jede eigene Geschichte wird am Ende Teil der als -Battle in Seattle- in die Geschichte eingegangenen fünf Tage von Seattle. Wie Townsend dabei rasant die Schauplätze wechselt, uns zum Beispiel die Duplizität der Vorbereitungen von Demonstranten und Polizisten auf ihren Einsatz mit schnellen Schnitten nahe bringt, das ist große Klasse. Auch die Handlungsabläufe eines Großeinsatzes, die sich nach und nach verselbständigen, hat Townsend sehr gut eingefangen. Die Aufnahmen aus der Großdemonstration, teilweise mit Originalaufnahmen gemischt, sind ebenfalls hervorragend gelungen. Wer diese Art von Einsatz selbst schon hinter sich gebracht hat, der weiß, wie gut Townsend diese Bilder gelungen sind. Dazu füttert uns Townsend mit Informationen und tatsächlich geschehenen Abläufen. Der Bezug zur Realität geht dabei nie verloren.

Auf der Besetzungsliste punktet -Batlle in Seattle- ebenfalls. Egal, ob Charlize Theron, Woody Harrelson, Martin Henderson, Ray Liotta, Andrew Benjamin oder Michelle Rodriguez, die Schauspieler präsentieren "ihre" Charaktere großartig.
Zu einem Thema, das ansonsten noch nicht oft Thema eines Spielfilms war, schafft es -Battle in Seattle- auch noch, uns zu unterhalten. Man klebt an der Geschichte und die 100 Minuten Spielzeit vergehen wie im Flug.

Bis auf den Umstand, dass Stuart Townsend am Ende nicht mehr als neutraler Beobachter auftritt und sich in wenigen Szenen dann doch aus der Realität verabschiedet, ist -Battle in Seattle- ein sehr gut gelungener Film zu einem hochbrisanten Thema. Im Film steckt eine Menge Wahrheit und...das ist jetzt mal wieder die Einzelmeinung des Rezensenten...so viel hat sich bis heute an der Situation nicht verändert. Also, schauen sie sich das an und nehmen sie via Bildschirm noch einmal Teil an einer der größten Auseinandersetzungen zwischen Staat und Demonstranten in den letzten Jahrzehnten. Danach dürfen sie selbst entscheiden, wie gut Stuart Townsends -Battle in Seattle- gelungen ist. Ich halte den Film für absolut sehenswert.
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VINE-PRODUKTTESTERam 17. Juli 2011
--- Inhalt ---

Nach wahren Begebenheiten gibt BATTLE IN SEATTLE die friedlich geplante Demonstration gegen die Welthandelsorganisation (WTO), die zu einem Ausnahmezustand ausuferte, vom November '99 wieder.
In dem Katastrophenfilm gibt es drei Lager: Die einen sind Protestanten (zum Beispiel von Martin Henderson und Michelle Rodriguez dargestellt), die das Treffen der WTO ohne Gewalteinsatz untergraben wollen und sich praktisch in den Weg zum Sitzungssaal stellen, sodass die Entscheidungsträger nicht daran teilnehmen können. Die andere Gruppe (mitunter von Joshua Jackson verkörpert) setzt wiederum auf radikale Maßnahmen und zerstören die Innenstadt Seattles um gegen das ganze System Kapitalgesellschaft mit deren Konsumgenuss zu protestieren. Zwischen ihnen befindet sich eine Reihe an Polizisten (Woody Harrelson, Channing Tatum), die maßlos überfordert und letzten Endes machtlos gegenüber der Situation sind.
In all dem Chaos müssen sich alle Gruppen fragen, welchem Zweck sie nun dienen und er angesichts der drastischen Ausschreitungen überhaupt noch von Belang ist...

--- Kritik ---

BATTLE IN SEATTLE versucht unter anderem mithilfe von Originalaufnahmen des tatsächlich ereigneten Protests aus dem Jahr 1999 das Maß an Brutalität dieser Demo darzustellen. Zusätzliche Glaubwürdigkeit erhofft sich der Katastrophenfilm, dessen Name von der Ereignisbetitelung "Battle of Seattle" herrührt, mit einer ausgesuchten Riege an Protagonisten der verschiedenen Lager zu erzielen und ihre Beweggründe herauszufiltrieren. Zu Beginn des Films wird gleich klargestellt, dass es sich bei diesen Figuren um frei erfundene handelt.
Nach dem zähen Start gelingt es dem Film dann doch anhand ausgewählter, im Fokus stehenden Personen, stärker in die Tiefe zu gehen. Zu loben sind die Porträtierungen des friedlichen Protestanten, den Martin Henderson spielt, und der schwangeren Polizistenfrau (ergreifend in ihrer Rolle: Charlize Theron). Hinzu kommt die ungeschonte Gewaltdarstellung, deren Ausmaß unbegreiflich erscheint und schlichtweg berührt. Der Ausgang von BATTLE IN SEATTLE, welcher die Gefangenen betrifft, ist vielleicht etwas zuckrig geworden, aber deswegen nicht weniger lohnend.
Bei der Fülle an Figuren sind einige leider eindimensional geblieben. Die Besetzung des B-Movie durch viele mäßig bekannte Film- und Fernsehgesichtern hat man meiner Meinung nach nicht optimal ausgenutzt. Channing Tatum (STEP UP, G.I. JOE, DAS LEUCHTEN DER STILLE) und André Benjamin vom Rap-Duo Outcast bleiben zum Beispiel etwas außen vor. Weshalb das Wirken von Joshua Jackson (DAWSON'S CREEK, DÜSTERE LEGENDEN, FRINGE) als anarchistischer Protestant nur so klein ausfällt, ist mir ein Rätsel. Seine Figur hätte man definitiv noch ausbauen können.

--- Zur Präsentation auf Blu-ray Disc ---

Was kann man schon groß bei einer Blu-ray zum Dumping-Preis erwarten? Alles bewegt sich auf billigem Niveau. Das schließt die technische Qualität ebenso wie die Sonderausstattung ein.
Gestartet wird die Blu-ray übrigens automatisch mit drei Trailern zu anderen Independent-Produktionen wie LITTLE ASHES mit Robert Pattinson. Danach erst geht die Wiedergabe ins Menü über, es sei denn, man schaltet die Trailer direkt weiter.
Das Bildschirmformat vollständig ausnutzend, bleibt BATTLE IN SEATTLE von Anfang an grobkörnig. Nur in wenigen Momenten nimmt das Rauschen ab. Dagegen sehen selbst die in SD eingestreuten Originalaufnahmen noch klarer aus. Die düstere Farbgebung trägt dann noch dazu bei, dass das HD-Feeling total untergeht: kaum Detailtiefe.
Der Ton hört sich im Vergleich zum Bild schon besser an, aber auch bei ihm ist der Wurm drin. Obwohl der englische O-Ton und die deutsche Synchronisation gleichfalls in DTS-HD MA 5.1 auf die Wiedergabegeräte losgelassen werden, sind die Geräuschpegel der Effekte rabiat gegenüber den Dialogen. Nerviges Adjustieren der Lautstärke ist vorprogrammiert, hört man den Ton auf gewöhnlichen TV-Lautsprechern.
Zum Schluss ziehen die Extras die Blu-ray-Wertung vollends in den Keller: Die Bildergalerie, die sich als rauschefilmartige Screenshots aus dem Film entpuppen, ist nicht mehr als ein Witz! Die Trailerpalette, vor allem für Fans des Asia-Kinos empfehlenswert, zählt man für gewöhnlich sowieso nicht zur Sonderausstattung.
Einen kleinen Bonus erhält die Blu-ray aber noch, weil sie mit einem Wendecover ohne lästiges FSK-Logo verkauft wird - super!

--- Einzel- und Gesamtwertung ---

Film: vier von fünf
Bildqualität: 2.75 von fünf
Ton: dreieinhalb von fünf
Extras: anderthalb von fünf (ein halber Stern fürs Wendecover als Bonus)

Gesamtwertung: drei von fünf Sternen

--- Fazit ---

In wenigen Worten zusammengefasst ist BATTLE IN SEATTLE ein Drama, das die Zuschauer nicht kalt lässt. Was als friedliche Demo beplant war, endet in einem einzigen Krawall und Gewissenskonflikten - stimmt nachdenklich, auch wenn nicht alle Figuren voll zum Zuge kommen.
Leider handelt es sich hierbei um einen Low-Budget-Film auf einer Low-Cost-Blu-ray. Nur anspruchslose Käufer, die die High-Definition-Komponente als Nebensache abtun, können rundum mit dieser Blu-ray Disc zufrieden sein. Für drei Sterne hat es dann letztlich noch gereicht - fürs Ausleihen okay, für einen Kauf nicht.
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am 28. April 2016
Da dachte sich doch Stuart Townsend, dass er lieber mal einen Film machen will, als in einem mit zu spielen. Tolle Idee.
Der Film handelt von dem Treffen der Welthandelsorganisation im Jahr 1999. Das dabei auch Demonstranten angezogen werden ist fast klar. Was aus einer eigentlich friedlichen Demo werden kann und wie sich die Meinung von Menschen infolgedessen ändert, wird in diesem Film auf eindrucksvolle und erschreckende Weise erzählt.
Neben dem spannenden Plot überzeugt der 95-minütige Film auch mit exzellenten Schauspielern wie Jennifer Carpenter (Dexter), Woody Harrelson (Tribute von Panem), Ray Lotta (Shades of Blue), Michelle Rodriguez (Fast&Furious Reihe) und Channing Tatum (Magic Mike XXL). Die Reihe ließe sich jetzt noch endlos fortsetzen, soll aber auch nur verdeutlichen, welches Staraufgebot vorliegt.

Zur DVD selbst :
Wem ein Wendecover wichtig ist und dann am liebsten ohne FSK-Logo, der darf sich hier freuen. Als Extras sind diverse Trailer und eine Bildergalerie enthalten. Finde ich schon sehr wenig und ich hätte mich gerade hier über ein Making-Off gefreut. Schade, aber entscheident ist ja auch der Film. Und der ist definitiv gut. Zwar wirkt er am Ende etwas langatmig, aber das zum Glück nicht lange. Es ist zwar kein Film den man mal auf einem lustigen Mädelsabend schauen sollte, aber er ist definitiv sehenswert. Vielleicht regt er auch den einen oder anderen zum reflektieren an. Aus diesem Grund könnte ich mir auch gut vorstellen, dass man den Film thematisch mit in die Oberstufe in der Schule einfließen lassen kann!
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