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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
12
Fellinis Casanova
Format: DVD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 28. August 2014
Wer Fellini mag, kommt bei diesem Film auf seine Kosten. Casanova ist allerdings weniger einfühlsam als einige andere Fellinis Meisterwerke. Er ist dafür absolut grotesk und wie ein Theaterstück gestaltet. Die höchste künstlerische Ästhetik des Films macht die Betrachtung jedes einzelnen Bildes zu einem Genuss. Fellini lacht in diesem Film die ganze Menschheit aus, jedoch - wie immer bei ihm - nicht böse. Dem Drehbuch liegen die Memoiren von Casanova zugrunde, der Akzent ist aber nicht auf seine Abenteuer, sondern auf sein Empfinden gestellt, daher ist der Film nicht denjenigen zu empfehlen, die in der ersten Linie Action schätzen. Fellinis Casanova ist eine tragische Figur, die hoch begabt ist und nach Anerkennung in diesem Bereich strebt, wird aber zuerst ausschließlich als ein Sexsymbol und zum Ende des Lebens als ein Narr wahrgenommen. Dieser Film bleibt in Erinnerung wie eingemeißelt. Zudem hat diese DVD erstaunlich gute Bild- und Tonqualität. Mit anderen Fellinis Filmen habe ich bereits reichlich negative Erfahrungen gesammelt, was Tonqualität angeht.
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 21. Juni 2016
Wer Fellini mag dann hat hier ein Wahnsinn Film gefunden :-D bin begeistert. Die schauspielerische Leistung ist absolut genial ;-D
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am 31. Januar 2015
Der Film ist faszinierend. Man taucht förmlich in die Welt Casanovas ein. Gewaltige Bilder,skurrile Charactere und jede Menge kranker Humor. Kann man sich öfter ansehen.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 30. März 2014
Das Leben des Giacomo Casanova wurde, mit Donald Sutherland in der Hauptrolle, in beeindruckenden Bildern in Szene gesetzt.
Fellini-Fans kommen hier auf ihre Kosten.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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am 15. Dezember 2005
Mehr als 4000 Seiten umfasst die Autobiographie Casanovas (1725-1798), in welcher der Autor ein brilliant erzähltes Zeugnis
seines bewegten Lebens und seines Zeitalters ablegt. Fellinis Film dauert (in der hier ungekürzten Fassung) 148 Minuten und kann daher natürlich nur bruchstückhaft die markantesten Episoden aus C.s Leben widerspiegeln (wie übrigens alle C.-Verfilmungen). Die Handlung des Films folgt dabei nicht wirklich einem roten Faden, sondern stilisiert und rafft die Episoden sehr stark; auch nimmt es Fellini mit der vorlagengetreuen Umsetzung nicht so ganz genau, was der Erzählung aber nicht schadet. Schließt sich hinter C. gerade erst die Kerkertür, er ist er auch schon im nächsten Augenblick wieder auf freiem Fuß (tatsächlich verbrachte er 15 Monate unter den venezianischen Bleikammern, bis ihm die berüchtigte Flucht gelangte, deren Geschichte er später auch veröffentlichte). Fellini liegt es nicht daran, C.s Leben biographisch genau zu verfilmen oder nur einen bunten Kostümfilm zu drehen, sondern er setzt sich mit der Person C. sehr psychologisch auseinander. Er zeigt die Hauptfigur sehr überzeichnet als ruhelosen, von seiner Leidenschaft getriebenen Mann, der nirgends zu Hause ist und dessen Ruf des Womanizers schon lange vor ihm eintrifft, wenn er sich in eine andere Stadt begibt. Vergeblich bemüht er sich um Anerkennung als Schriftsteller und Philosoph bei den Edlen und Adligen, doch kann er letztlich nur mit seiner Potenz punkten. Bezeichnend das Ende, wo er als Greis beim Rezitieren seines geliebten Ariost von allen ausgelacht wird. Interessant die bei jedem Geschlechtsakt erscheinende Figur des mechanischen goldenen Vogels, der den Liebesakt als eine Art immer wiederkehrenden Automatismus symbolisiert, den er in einem hölzernen Kasten mit sich herumträgt und dessen höriges Opfer C. ist. Interessant auch die anderen Figuren des Films. Fast alle wirken wie Karikaturen (obwohl es die okkulte Mme d'Urfe tatsächlich gab). Man darf durchaus annehmen, dass es derartige "Freaks" im Europa des 18. Jhrt. zuhauf gegeben hat; dies kann man aus C.s Memoiren entnehmen. Am Ende seines Lebens ist C. schliesslich ein einsamer und verbitterter Mann, Ausgestossener seiner Vaterstadt Venedig, der sein Zeitalter überlebt hat (die französische Revolution schlägt dem Ancien Regime buchstäblich den Kopf ab) und nur noch von den Erinnerungen lebt. Die letzte Szene zeigt dann auch eine Traumsequenz, in der er wieder in Venedig auf dem Eis des zugefroren(!) Canale Grande mit einer mechanischen Frauenpuppe tanzt, die wahrscheinlich alle vergangenen Liebschaften seines Lebens in sich vereint symbolisiert. Der Film besitzt seine eigene Magie und vermittelt eine sehr melancholische und bedrückende Stimmung, die sich mit zunehmendem Alter Casanovas fortschreitend verdichtet und durch die kongenieale Musik von Nino Rota exzellent transportiert wird. Dazwischen tauchen aber immer wieder skurile und witzige Elemente in Form von Ereignissen und Personen auf (der exzentrische homosexuelle DuBois, die starke Riesenfrau im Zirkus, der Sex-Wettstreit, die Reinkarnationsprozedur Mme d'Urfes, die Dame, die andauernd in Ohnmacht fällt und jedesmal erneut zur Ader gelassen wird, u.a.). Die verschiedenen Nationen (Italien, Frankreich, England und besonders Deutschland) bekommen ihr Fett weg. Oft bekommt der Film theaterhaften Charakter, etwa indem gemalte Hintergrundkulissen auftauchen und Meereswellen mit Kunstnebel und Plastikfolie dargestellt werden. Dies nicht etwa, weil Fellini das nötige Geld fehlte, sondern weil er es als Stilmittel perfekt in der Szene einzusetzen wusste. Welcher Filmregisseur würde dies heute noch tun? Donald Sutherland hat sicher durch zahlreiche andere Filme Berühmtheit erlangt, er war aber wahrscheinlich nie besser als in dieser besten aller Casanova-Verfilmungen, die es nun endlich doch auf DVD geschafft hat und die man immer wieder ansehen kann. Deren Bild- und Tonqualität ist übrigens Arthaus-gemäß gut, wenn auch der Ton nur
in Mono vorliegt (4 Sprachen). Erwähnenswert ist vielleicht, dass der Farbkontrast etwas stärker als normal ist, was wahrscheinlich in der damaligen Umsetzung begründet liegt, da die kräftigen Farben die Philosophie dieses Films angenehm untermalen.
Also eine klare Kaufempfehlung von mir, aber Liebhabern von Fellini oder 'Casanovisten' muss man nicht erst lange bitten...
52 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 4. Dezember 2005
Das Meer ist aus Plastikfolien und man sieht die Schnur, woran der Mond aufgehängt ist, manchmal auch die Klebestellen an Donald Sutherlands künstlichem Kinn. Trotzdem - und auch deshalb, denn es passt perfekt, Realismus ist hier niemandes Ziel – ist diese grausig-schöne Casanova-Romanze für mich einer der wunderbarsten Filme, die je gedreht wurden. Was Fellini in seinem Hass auf seinen Helden da zusammenfantasiert und in Bilder gefasst hat, muss man gesehen haben; und in all seiner Künstlichkeit, Absurdität und hocherotischen Anti-Erotik ist es für mich einer der "wahrsten" Filme über das 18. Jahrhundert überhaupt. Jede einzelne Szene möchte ich vergolden und über mein Bett hängen. Es wurde wirklich allerhöchste Zeit, dass dieser Film – "Kult" ist ein viel zu fades Wort dafür – endlich restauriert wurde und auf DVD erhältlich ist. Ich wurde es allmählich leid, immer nur den Soundtrack zu hören und davon zu träumen!
(Das Bild erscheint mir eine Spur zu grobkörnig auf der DVD, die Farben sind aber sehr schön)
40 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 8. März 2013
Für mich ein ausdrucksstarker Film, dessen abstrakte Interpretation polarisiert. Ein Klassiker, den man gesehen haben sollte. Eine wunderbare Lebensgeschichte die einem zum Nachdenken bringt. Einfach nur gelungen!
2 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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am 15. August 2013
Ich konnte es gar nicht erwarten mich vor den Fernseher zu setzten und Donald Sutherland als Casanova zu genießen. Ich wurde nicht enttäuscht!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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TOP 1000 REZENSENTam 14. Juni 2018
"Fellinis Casanova" entstand im Jahr 1976 und wird nicht zu den stärksten Filmen des Regisseurs gezählt, obwohl beim näheren Hinsehen doch ein weiteres opulentes Meisterwerk erkennbar wird. "Casanova" gliedert sich in eine Reihe von Episoden, die auf einer freien Gestaltung von Begegnungen und Ereignissen aus der Autobiographie von Casanova basieren.
Dabei hat seine Odyssee durch Europa auch gewisse Ähnlichkeiten mit Stanley Kubricks Historienfilm "Barry Lyndon", der einige Monate vorher in die Kinos kam. Auch dort werden die Abenteuer, Aufstieg und Fall eines Mannes beschrieben, der quer durch Europa reist und versucht seinen Platz in adligen Kreisen zu sichern. Kubricks Film spielt ebenfalls Mitte des 18. Jahrhundert, zur Zeit des Spätbarock - Fellinis Casanova ist so etwas wie sein grotesker Verwandter. Interessanterweise hat sich Fellini entschieden die Titelrolle an Donald Sutherland zu vergeben, weil dieser sehr wenig dem Bild von Casanova entsprach. Das Wagnis ist aber total geglückt, auch weil Kameramann Giuseppe Rotunna es so vorzüglich verstand dessen Profil so effektiv abzulichten. Diese Bilder bleiben hängen und lassen auch gleich den Gedanken vergessen wie wohl Marcello Mastroianni diese Rolle gestaltet hätte. Der wäre als Fellinis Lieblingsdarsteller naheliegend gewesen und der bekam aber tatsächlich 1982 in Ettore Scolas "Flucht nach Varennes" die Möglichkeit seinen Casanova zu präsentieren. Als Chevalier de Seingald reist er in einer Kutsche zur Zeit der französischen Revolution und setzt auch auf eine groteske Komponente in der Darstellung. So setzte er dort fort, was auch Fellini in seinem Biopic hervorstreichen wollte: Ein würdevoller Mann, dem man die Last seines Rufes anmerkt und der dadurch auch etwas lächerlich wirkt, aber dennoch Tiefe erblicken lässt.

Der Film beginnt mit dem Karneval in Venedig und in einer prunkvollen Zeremonie in Anwesenheit des Dogen soll der riesige Kopf der Göttin Luna aus der Tiefe des Canal Grande auftauchen. Da dies nicht gelingt, weil eines der Seile reßt, versinkt die gigantische Büste wieder ind der Tiefe. Die Menschen denken sofort an ein böses Omen. Unter den Zuschauern ist auch Casanova (Donald Sutherland), der bereits seinen Ruf als bester und ausdauerndster Liebhaber gefestigt hat. Er bekommt die Einladung zu einem erotischen Abenteuer mit einer Nonne (Margareth Clementi), das von einem unbekannten Voyeur beobachtet wird. Danach wird er aber in Venedig festgenommen und wegen "Schmähungen gegen die heilige Religion" und in den Bleikammern inhaftiert. Dort gelingt ihm nach 15 Monaten die Flucht und es beginnt seine Reise aus Zwang quer durch Europa, denn er liebte seine Heimatstadt Venedig.
Er wird Gast am Pariser Hof der bereits betagten Madame D'Urfe (Cicely Browne), sie interessiert sich nicht nur für Casanovas großes Wissen über Alchemie. Am Hof des buckligen Adligen Du Bois (Daniel Emifork) lernt er die große Liebe seines Lebens kennen. Doch Henriette (Tina Aumont) verschwindet und lässt ihn alleine zurück, weil wohl ein hoher europäischer Adliger Besitzansprüche erhebt.
In London wird Casanova von Mutter und Tochter ausgeraubt, will sich in der Themse ertränken - doch beim Anblick einer Riesin (Sandra Elaine Allen) und zwei Zwergen am Ufer sieht er ein Zeichen am Leben zu bleiben. Doch diese drei Personen sind real und nach einem kurzen Intermezzo ist er Gast bei einer ausschweifenden, wüsten Party von Lord Talou in Rom, dort misst er sich in der sexuellen Ausdauer mit einem einfachen Postkutschenfahrer. Er reist nach Bern - verliebt sich dort Isabelle (Olimpia Carlisi) , Tochter des Alchimisten Dr. Möbius (Mario Cencelli). Die will er in Dresden wiedersehen, doch stattdessen gehts weiter mit Orgien und im Alter findet der Frauenliebhaber eine Anstellung als Bibliothekar von Graf Waldstein auf dessen Schluß in Dux. Vorbei sind die Zeiten, in denen die Adelskreise ihn wohlwollend bei seich aufnahm. Nun ist er dazu gezwungen mit anderen Bediensteten zu essen und wird von einem Diener und dessen Liebhaber gemobbt...

Die letzte Szene zeigt einen erschöpften alten Mann mit blutunterlaufenen Augen, der in einem Sessel sitzt und sich langsam mit dem Tod auseinandersetzt. Er träumt von seiner Heimat Venedig und im Traum sieht er die riesige Büste, die zu Beginn des Films zu sehen war und unter dicken Eisschichten in der Lagune vergraben ist. Er sieht seine vergangenen Liebhaberinnen, eine reich verzierte Postkutsche winkt ihm zu, er solle sich seinen Passagieren anschließen. Dann trifft er zum zweiten Mal die mechanische Puppe Rosalba, die von Leda Lojodice, und sie tanzen leise miteinander. Diese Szenen mit der Puppe, der Automatenfrau, sind wohl die faszinierendsten Sequenzen in diesem prall gefüllten Bilderbogen, den Fellini dem Zuschauer präsentiert.
Dabei unterstreicht der Meisterregisseur einmal mehr die Künstlichkeit seines Protagonisten. Als dramturgisches Mittel diese Künstlichkeit zu verstärken werden auch die Szenen im Meer im Studio gedreht - mit hilfe von schwarzen Plastikfolien. Stilmittel, die nur Fellini so genial beherrscht, dass sie nicht kitschig wirken. Für Kameramann Rotunno ist "Casanova" stets der Lieblingsfilm geblieben. Beide Künstler ergänzten sich immer optimal und interessanterweise kann man "Casanova" auch als einen Film über das Altern bzw. über des Menschen Zeit sehen. Der Mensch lebt, der Mensch stirbt und in der Verzweiflung durch den Verlust der Jugend, versucht man noch einmal etwas an Schönheit zu gewinnen.
Danilo Donati bekam für sein Kostümdesign den wohlverdienten Oscar und in der Kategorie "Bestes adaptiertes Drehbuch" wurde Federico Fellini und Mitschreiber Bernardino Zapponi im Jahr 1977 ebenfalls nominiert.
Sutherlands Darstellung ist ebenfalls erstklassig - kühl bis eiskalt wandert er mit seinem leeren und dennoch vielsagenden Gesicht durch Europa und trifft auf Menschen, Mumien, Halbtote oder Gespenster seiner Zeit.
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am 20. Oktober 2016
"Fellinis Casanova", ein 40 Jahre junger Film, spielend in der Vergangenheit und ein bekanntes Thema behandelnd, empfängt uns klanglich mal orgelartig düster, mal spieluhrhaft kindlich, ein Soundtrack zum Niederknien, welcher nur noch von der Dialogbrillanz und den Bildkompositionen übertroffen wird. "Ich bin gewillt mich in euch aufzulösen", so in etwa sprach er, eine Dame bezüglich ihrer zeitlos schönen Anmut lobpreisend.

Fellinis Casanova lässt jedes einzelne Bild zum Gemälde werden, jede Einstellung wie ein Lebewesen aufblühen, die Titelfigur zugleich ihre Sehnsucht nach dem Tode ausdrücken, all dies jedoch in einer Sprachpracht, die stets ihresgleichen sucht, dabei aber nie fündig werden wird.
Eine erfrischende Eigenheit dieser Verfilmung, ist die Tatsache dass mit Donald Sutherland jemand besetzt worden ist, dessen Erscheinungsbild dies nicht hätte vermuten lassen, hierbei schätze ich somit die gegen den Strom zu schwimmen vermögende Vision Fellinis, einen besonderen Film zu drehen, der sich mitnichten den offiziellen Erwartungen unterwirft. Gleichsam ist dieses unterschätzte Meisterwerk aber nicht nur ein wortgewaltiges Wunder der Dialoge und Kunstwerk bewegter Bilder, sondern obendrein auch die allen kunterbunten Kostümen und Schauwerten zum Trotze so klare und auch ein Stück weit psychologisch angehauchte Charakterstudie eines nahezu alles beherrschenden "Edelmannes", der aber dennoch nicht so recht mit sich selbst in Harmonie stand, seine Talente nicht gerade in "seelischen Einklang" zu bringen imstande war.
Die theaterhafte Gesamtinszenierung zeugt von großer Gestaltungsfähigkeit, gelobt zu verführen, gar mithilfe der bloßen Bilder weiß der Film bereits zu funktionieren. Fellinis Casanova ist eine Tragikomödie mit einem bedauernswerten und doch bewunderten Helden, dessen Lendenjagd allen Bemühungen entgegenwirkend, keineswegs die wahre Liebe hervorruft, stets die lieblose Leere im hohen Schlafgemache thematisierend.

Der Dichter begnadeter Wortwahl, Casanova sein Name, der Höhepunkt sein Ziel, zerreißt sich gar innerlich an Äußerlichkeiten darstellenden Prozessen und Vorgängen. Ein erregungsfreudig heiterer, zugleich himmelreich-todesnaher Film von vielschichtiger Kraft eines Faszinosums.
Eine Person fand diese Informationen hilfreich
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