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Kundenrezensionen

3,6 von 5 Sternen
101
3,6 von 5 Sternen
Natural Born Killers
Format: DVD|Ändern
Preis:5,89 €+ 5,00 € Versandkosten


am 19. Juli 2014
Diese Rezension bezieht sich auf die Blu-Ray. Es handelt sich bei der Version um die Kinofassung - das heißt, das hier ist nicht der Director's Cut. Steht auch nicht auf dem Cover. Problematisch ist bei Natural Born Killers, dass es in Deutschland kaum brauchbare Versionen gibt: Entweder stimmt die Tonqualität, die Bildqualität, die Synchronisation nicht oder es wird fälschlicherweise angegeben, dass es sich um einen Director's Cut handelt. Das ist hier nicht der Fall: Die Scheibe wurde von Warner Bros. produziert.
Bei der vorliegenden Blu-Ray ist das Bild und der Ton hervorragend; die psychedelischen Bildeffekte kommen besonders gut zur Geltung. Einen DC auf Blu-Ray gibt es leider noch nicht.

Wer auf den DC verzichten kann, wird mit dieser hochwertigen Blu-Ray sicher glücklich. Ansonsten gibt es diverse DVDs von diversen Produktionsfirmen (z. B. Laser Paradise), die den DC anbieten. Allerdings ist die Ton- und Bildqualität nicht besonders gut. Allerdings muss man auch hier aufpassen, was man kauft. Einige Studios (Best Entertainment) produzieren teilweise absoluten Schund und zerstören diesen genialen Streifen. Man sollte vor allem auf die Laufzeit achten! Die Kinofassung dauert 119 Minuten, der Director's Cut 125 Minuten. NBK von No-Name-Studios teilweise sogar nur 114 - 115 Minuten!

Da der Director's Cut leider nicht enthalten ist, die Ton- und Bildqualität sehr gut ist, gibt es 4 Sterne.
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am 30. Januar 2007
Vorab:

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Dutzende ermordete Menschen in kürzester Zeit: Das ist die traurige und grausame Bilanz des Liebespärchens Mickey und Mallory Knox, das scheinbar völlig dem Verstand verloren zu haben scheint. Zum Ritual der Killer gehört, dass sie bei ihren Massakern stets ein Opfer überleben lassen, damit ihre Geschichte weitererzählt wird. Manchmal sagen sie sogar einen simplen Zählreim auf, um sich bei zwei Überlebenden für den einen oder anderen zu entscheiden. So etwas ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Presse, die die beiden zu regelrechten Medienstars und geradezu medialen Ikonen einer verkommenen Zeit erhebt. So ist das Land schließlich auch live dabei, als die beiden nach ihrer Festnahme eine Gefängnisrevolte für eine gewaltsame Flucht nutzen, bei der ebenfalls ein Massaker stattfindet.

Allgemeines:

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Der damals nur mäßig bekannte Quentin Tarantino schrieb im Jahre 1992 das Drehbuch zu dem hier vorliegenden Film. Inspiriert wurde er dazu angeblich durch den Film Badlands – Zerschossene Träume. Auf diesem Drehbuch basiert auch sein Film True Romance mit den Schauspielern Christian Slater und Patricia Arquette in den Hauptrollen. Aufgrund der Vielzahl der Änderungen, die Oliver Stone vorgenommen hatte, ließ Tarantino seinen Namen aus dem Projekt streichen. Bis heute ist Tarantino unzufrieden über die Art und Weise, wie seine Idee realisiert wurde, und zerstritten mit Oliver Stone, den er auch einige Zeit lang öffentlich dafür verantwortlich gemacht hatte, seine ursprüngliche Idee von diesem Film zerstört zu haben. Soviel vorläufig zum Rahmen dieses Meisterwerkes, der auch bis weit in die reale Welt reicht und dort Wurzeln schlägt, die für nachfolgende Projekte zu sprichwörtlichen Stolperdrähten wurden. Denn noch immer ist Natural Born Killers als eine der wenigen Messlatten des eigenen Genres anzusehen, war er doch z.B. sogar in England lange Zeit in allen erhältlichen Fassungen schlichtweg verboten.

Das Niveau des Films und der qualitative cineastische Anspruch sind durchaus sehr umstritten. Kontrovers wird dabei in erster Linie beurteilt, ob der Film seine beabsichtigte Wirkung auf den Zuschauer tatsächlich zeigt. Einige Kritiker aus dem Medienbereich sehen dabei gravierende Mängel im kommunikatorischen Bereich, die dem Zuschauer die übermäßige Gewaltanwendung schmackhaft machen könnten und sogar eine Art der Problembewältigung suggerieren würden, derer sich die Protagonisten bedienten.

Zur Story:

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Die Geschichte trägt deutlich/unverkennbar Quentin Tarantinos Handschrift. Sie handelt von der unzerbrechlichen Treue als letzter Zuflucht gemarterter Seelen in einer immer wahnsinniger werdenden Welt. Mickey und Mallory haben nichts mehr auf der Welt als sich selbst. Demzufolge sind sie sehr gleichgültig gegenüber dem Rest der Welt und den Menschen, die für sie nur noch instrumentalisiert werden und dadurch nur einen vorgedachten Zweck erfüllen. Die beiden sind das tragische und etwas überzeichnete und aus der Realität verbannte alter ego von Alabama und Clarence Worley aus dem Film True Romance, das ebenfalls von Tarantino geschrieben wurde. Es handelt sich um eine Art Roadmovie, bei dem die Protagonisten einfach nur noch auf der Flucht sind und dabei eine Schneise der Verwüstung in die Landkarte morden, stehlen und rauben. Viel mehr sollte von der Story jedoch nicht offenbart werden, denke ich.

Zur DVD:

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Insgesamt kann bei dem regen Durcheinander der Versionen nur gesagt werden, dass die 3 Disc Deluxe Edition das Beste ist, was dieser Film herzugeben vermag. Alle anderen Versionen sind schlicht und ergreifend auf den jeweiligen Geschmack des Zuschauers zurückzuführen. Dahingehend polarisiert der Film sehr stark. Auf jeden Fall sollte man sich nur mit einer FSK 18 Version zufrieden geben, - denn dann sind die meisten Unterschiede zwischen den Versionen nur noch kosmetischer Natur.

Fazit:

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Absolute Kaufempfehlung!
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am 14. April 2002
Meine Empfehlung ist diesen Film nicht zu kaufen, nicht nur deshalb weil es auch eine 18ner Version gibt, sondern weil der Film neu-sinkronisiert wurde und zwar sehr sehr schlecht mit absoluten Anfängern und total lieblos. Ausserdem ist der angebliche Dolby Digital-Ton wahrscheinlich ein Stereo-Ton der auf alle 5 Boxen gleich verteilt wurde d.h. Stimmen und Effekte kommen gleichzeitig aus allen Boxen. Wirklich echter SCHROTT! Schade da es sich um einen guten Film handelt, hoffe ich dass dieser nochmal von einer Firma rauskommt, die sich Mühe gibt.
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am 1. Oktober 2016
"Natural Born Killers", so der Titel des den Zuschauer mit der Wucht einer Naturgewalt treffenden Films, ist zweifellos ein Werk von Brillanz, Botschaft und unsanft inszenierter menschlicher Wärme, doch anstelledessen ließ man diesem vielmehr den Ruf angedeihen, es werde Unliebsames glorifiziert, NBK verherrliche Verwüstung.
Nein, dieser Film ist schlicht und ergreifend ein kritischer Blick auf das in vielerlei Hinsicht wohl brutalste und unschönste Jahrhundert der Menschheitsgeschichte, mit teils surrealen Kameraeinstellungen, katastrophalen fiktiven Geschehnissen und der Präsenz bester Darsteller, brachte man exakt DAS auf die Leinwand, ferner beeindruckt der Film sowohl visuell als auch soundtracktechnisch, "findest du mich immer noch sexy?", fragt es im Café aus einer "voll aufdrehenden" Juliette Lewis, die Rockmusik wird für einen poetischen Schuss durch Opernklänge ersetzt und sobald die Kugel ihr Ziel erreicht, kehrt die klangliche Brutalität bemerkenswerter Härte eiskalt zurück - ein Film wie ein Donnerschlag, der betagte Herr an der Bar, wird künftighin vorsichtiger und zunehmend achtsam sein, welcher Lady er noch die Würde zu rauben wagt, letzteres gälte später auch für den Protagonisten von Tom Sizemore, diesen Gefängnisbesuch wird er wahrlich in Erinnerung behalten...

Ob der Entmenschlichung des 20. Jahrhunderts also umso interessanter nun, dass das Medium Film, welches solche Themen perfekt verarbeiten kann, genau in diesem besagten Jahrhundert der Zerstörung groß geworden ist, die Bilder lernten zu laufen - denn auch wenn deren Beginn bereits 1895 in die Wege geleitet worden ist, erst 99 Jahre später rannten sie so entschlossen wie hier.
Den Vorwurf der Verniedlichung in Form von cartoonhafter Darstellung, wird sich NBK wohl immer machen lassen müssen, doch nur auf diesem Wege , konnte uns die bittere Pille so serviert werden, dass wir sie überhaupt herunterzuwürgen imstande sind, somit bin ich wahrhaftig nicht gewillt , den Comiccharakter einzelner Szenen anzuprangern, denn Stone und Tarantino gelang dennoch das Kunststück, die Szenen in ihrer Aussage trotz alledem wirken zu lassen, zudem setzt die Visualisierung nicht ausschließlich auf einen Comicstil, sondern bettet u.a. auch Szenen aus "Scarface" in die Dramaturgie ein.
"Das ist Poesie", bekommen wir mehrfach und in verschiedenen Situationen von Harrelson's Charakter zu hören, doch so deplatziert die Aussage auch wirkt, so sehr muss gleichsam berücksichtigt werden, dass er es im Rahmen seiner eigenen Moral unter Umständen tatsächlich so wahrnimmt und innerhalb seiner Beziehung, die er zumindest weniger umbringt als jene von Fremden, kann der Meister der Flinte fürwahr auch recht herzlich agieren - "alles Große was wir unternehmen, beginnt mit diesem Ehering", brüllt er seine Lotusblüte der romantischen Nächte deutlichen Tones an.
Wahrlich erschreckend wird es allerdings erst, wenn man an dem einen wie ein Schlag treffenden Punkte angelangt ist, die Moral der Hauptfigur als die ernstzunehmendere anzuerkennen, als jene der Medien und der anderen Filmfiguren im Allgemeinen - mit Ausnahme von seiner Freundin Mallory, denn auch sie entspricht seinem Bilde einer zweifelhaften, aber immerhin VORHANDENEN Moral, sie hat gegenüber den anderen Protagonisten somit ebenfalls einen Pluspunkt für sich zu verbuchen, u.a. auch deswegen, weil sie so frei ist, den ungewöhnlichen Indianer in Schutz zu nehmen, wie er diesem höllisch heißen und schweißtreibenden Wüstenfilm etwas Menschlichkeit verleiht.
Mit 55 Millionen Leichen allein im Rahmen des zweiten Weltkrieges, blickte Stone '94 auf ein Jahrhundert zurück, welches wohl weitaus weinerlichere Spuren hinterließ, als wir Menschen heutiger Generationen es uns zu vergegenwärtigen imstande sind, so ungemütlich auch die augenblicklichen Momente sein mögen.
Das im Film dargestellte Killerpaar , ist der eins gewordene Star der Medien, "Murder me, Mickey" , heißt es doch gar auf einem der Plakate und auch die Berichterstattungen einer bestimmten Japanerin, ließen uns das Lachen im Halse stecken bleiben - überhaupt finden sich Japan-Bezüge auch in anderen Tarantino- Werken, so etwa Kill Bill und Jackie Brown, was einem Asienfreund wie meiner Wenigkeit sehr entgegenkäme.
Mit einer an Zielgenauigkeit unmöglich zu überbietenden Treffsicherheit, erfasst Sie dieser Film gänzlich und greift Ihr Mark an - und das obwohl ich "nur" den so oft kritisierten FSK-18-110-Minuten-Cut sah, der mir aber vorerst vollkommen ausreicht, da die Intention des Films in einem mir genügenden und bereits zusagenden Maße verdeutlicht wurde und mich mitnichten unberührt lässt, empfehlen kann ich Ihnen ansonsten noch eine 123-minütige VHS-Fassung, bezüglich entsprechender DVD/BD-Versionen, vertrauen Sie lieber auf die Worte anderer Rezensenten.
Von Mickey erfahren wir anfangs wenig, von Mallory's unangenehmer Vergangenheit umso mehr, was durch die sitcomartige Hintergrundlache umso zynischer anmutet, doch auch - oder gerade - das ist eine der zentralen Gesellschaftskritiken, die in NBK thematisiert und herbeigeführt werden, wahrlich vergiftet schon in ihrem Jugendalter ihre anzügliche und laszive Schönheit, wo wir doch wissen , wofür selbige missbraucht worden ist, uns zumindest theoretisch bewusst sind welch Qual sie erlitt ...
Wie wir im Laufe der Zeit des Hauptcharakters Sichtweise erläutert bekommen, ist in der Tat alles andere als uninteressant, so vergleicht er etwa Mord mit Industrie - pardon, aber in gewisserlei Hinsicht muss ich ihm durchaus beipflichten, die Unterschiede sind zuweilen tatsächlich recht marginal.
Bemerkenswert auch, wie er auf psychologischer Ebene behandelt wird, selbst dann, wenn in bestimmten Situationen sein Gegenüber die psychologisch gesehen um Welten bedenklicheren Phrasen vorträgt - welch weises, visuell sowohl stimulierendes als auch abstoßendes Schauergemälde von einem Film.

Fasse ich in resümierter Form zusammen, was mir NBK in etwa 10 Milliarden Schnitten und gewaltigem kinematographischen Gewitter serviert, so sehe ich einen einmalig provokativen, perfekt inszenierten und massiver als ein Grabstein seienden Donnerschlag der schonungslosen Offenheit, welchen man sich zwar keineswegs allzu oft antun sollte, der aber unter keinen Umständen in einen falschen Bereich eingeordnet werden sollte und der - ähnlich wie etwa "Mann beißt Hund" - seiner Zeit zweifellos voraus gewesen ist, zudem hinsichtlich des Kultstatus kaum zu übertreffen sein dürfte!

Ein Liebesfilm erwacht aus dem Schlaf,
der Weg sie beide führt in Wüstenwelten,
gar anstatt zu berücksichtigen was ein Mensch nicht darf,
verlöre er sich in jenem was als anstößig darf gelten.
Der Mut zur Offenheit bewundert er sei,
die Magie des Mordes erschreckend in der Tat,
ein Film zwischen Sanftmut, Zartheit und Blei,
oh alsbald ermordet so viele Menschen wie die USA haben Staat' ...

"Ich bin ja an sich gegen Gewalt und so, aber wenn ich ein Massenmörder wäre, würde ich gern wie Mallory und Mickey sein", so sinngemäß die hier nun zitatartig anmutend vorgetragenen Worte eines jungen Mannes innerhalb des Films, wie sie perfekt unseren persönlichen Zwiespalt widerspiegeln!
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am 30. November 2006
Aufgrund meiner anderen Rezension zu einer Natural Born Killers Version, hat Amazon relativ schnell reagiert und nun die einzig wahre Version, dieses Rausch aus Blut, Sex und Gewalt ins Sortiment aufgenommen! (Wenngleich man diese bisher nur über einen Drittanbieter erwerben kann?!)

Dass hier ist wirklich die UNCUT-VERSION, so wie es Oliver Stone haben wollte! Laufzeit 116 Minuten, Uncut und bei dieser hier vorliegenden Version STIMMT AUCH DIE BILDQUALITÄT, zumindest ist es die beste Bildqualität, die man von Natural Born Killers aktuell (2006) kriegen kann!
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am 16. April 2002
Natural Born Killers ist ein kontroverser Kultstreifen. Zumindest die Originalversion.
Oliver Stones NBK direcor's cut ist ein kläglicher und schlechter Versuch sein oft diskutiertes Werk zu rechtfertigen.
Vergleicht man das Original mit dieser Version, so merkt man sehr schnell, dass der komplette Film schnitttechnisch überarbeitet wurde. An einigen Stellen ist er langsamer geworden und es werden deutlich mehr Totale eingesetzt.
Dargestellte Gewalt ist nun derart überzogen, dass das der zuerst stilsichere und rasante Film zur absoluten Kitschorgie mutierte, dem einfach die fesselnde Magie des Originals fehlt.
Grauslich&Pfui: Die neu synchronisierte deutsche Fassung.
So nicht Herr Stone!
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TOP 500 REZENSENTam 26. Februar 2017
Der Zufall will es das Fleischergesellen Mickey auf die vom Vater missbrauchte Mallory trifft.
Es funkt.
Eines Nachts dann taucht Mickey bei Mallory auf und zusammen töten sie Vater und Mutter.
Dies ist der Beginn einer blutigen Odyssee bei der 47 Menschen ihr Leben verlieren.
Trotz ihrer Taten entwickelt sich ein weltweiter Kult um das Killerpaar und die Medien laufen Heiß.
Zwischen Wahnvorstellungen und purer Gewalt halten sich die Beiden für Unbesiegbar was für den skrupellosen Detective Scagnetti nur Ansporn ist den Serienkillern habhaft zu werden...mit allen Mitteln.
Tatsächlich gelingt das Unterfangen was auch den schmierigen Moderator Wayne Gale auf den Plan ruft.
Ist das Gefängnis tatsächlich die Endstation?

Natural Born Killers aus dem Jahr 1994 war seine Zeit voraus.
Nicht was den Medien-kritischen Ansatz angeht aber was die Gewaltdarstellung und die Stil-Mittel betrifft.
Regisseur Oliver Stone, der hier eine Idee von Quentin Tarantino umsetzte, bedient sich kühler Videoclip Ästhetik, diversen Farbschemata, einer ausgeklügelten Soundkulisse.
Auch Stakkato artige Bildwechsel, Zeichentrick-Sequenzen, extreme Weitwinkel-Aufnahmen und Close-Ups finden Verwendung.
Abgesehen von eben jenen Stil-Mitteln bedient sich der Film auch eine Non-Linearen Erzählstruktur und sich überlagernden Dialogen was für ein Maximum an Intensivität sorgt.

Auch nach all den Jahren ist NBK noch ein Erlebnis.
Der Film hat mich zwar nicht so "Weggebombt" wie damals als ich ihn die ersten Male sah aber er hinterlässt auch Heute noch Eindruck.
Sowas nenne ich Zeitlos.
Die Dialoge sind Brillant, der Soundtrack erstklassig, die graphische Gewalt heftig, die Figuren grandios gezeichnet und die Atmosphäre hervorragend.
Mit dabei sind u.a.: Woody Harrelson, Juliette Lewis, Robert Downey Jr., Tom Sizemore, Rodney Dangerfield, Tommy Lee Jones, Russell Means, Mark Harmon, Everett Quinton, Pruitt Taylor Vince, Dale Dye, Balthazar Getty, Jared Harris, Arliss Howard und Adrian Brody.
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am 28. Februar 1997
This was a great book! Tarantino did a great job of depicting the 90's. The way he made the media justify the acts of Mikey and Mallory was incredible! You know an author is good at what he does when he can make readers glorify two mass murderers such as these.

RICK BARNETT
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am 3. April 2002
... und zwar genau wegen der üblen Synchronisation. Die ist eine Frechheit, auch wenn man "das Original" nicht kennt. Der Film verkommt durch die stümperhaften Synchronsprecher zum billigen Mittelmaß und es bleibt wirklich nur, sich die englische Tonspur auszuwählen (falls man dem amerikanischen Slang auf diesem Niveau folgen kann). Ausserdem ist die DVD massig mit Artefakten versehen, ich habe es auf 2 Playern getestet ! Pfusch in Reinkultur, hier scheint die Profitgier der Verleger wiedermal die Oberhand gewonnen zu haben. Schade.
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am 30. Januar 2007
Vorab:

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Dutzende ermordete Menschen in kürzester Zeit: Das ist die traurige und grausame Bilanz des Liebespärchens Mickey und Mallory Knox, das scheinbar völlig dem Verstand verloren zu haben scheint. Zum Ritual der Killer gehört, dass sie bei ihren Massakern stets ein Opfer überleben lassen, damit ihre Geschichte weitererzählt wird. Manchmal sagen sie sogar einen simplen Zählreim auf, um sich bei zwei Überlebenden für den einen oder anderen zu entscheiden. So etwas ist natürlich ein gefundenes Fressen für die Presse, die die beiden zu regelrechten Medienstars und geradezu medialen Ikonen einer verkommenen Zeit erhebt. So ist das Land schließlich auch live dabei, als die beiden nach ihrer Festnahme eine Gefängnisrevolte für eine gewaltsame Flucht nutzen, bei der ebenfalls ein Massaker stattfindet.

Allgemeines:

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Der damals nur mäßig bekannte Quentin Tarantino schrieb im Jahre 1992 das Drehbuch zu dem hier vorliegenden Film. Inspiriert wurde er dazu angeblich durch den Film Badlands – Zerschossene Träume. Auf diesem Drehbuch basiert auch sein Film True Romance mit den Schauspielern Christian Slater und Patricia Arquette in den Hauptrollen. Aufgrund der Vielzahl der Änderungen, die Oliver Stone vorgenommen hatte, ließ Tarantino seinen Namen aus dem Projekt streichen. Bis heute ist Tarantino unzufrieden über die Art und Weise, wie seine Idee realisiert wurde, und zerstritten mit Oliver Stone, den er auch einige Zeit lang öffentlich dafür verantwortlich gemacht hatte, seine ursprüngliche Idee von diesem Film zerstört zu haben. Soviel vorläufig zum Rahmen dieses Meisterwerkes, der auch bis weit in die reale Welt reicht und dort Wurzeln schlägt, die für nachfolgende Projekte zu sprichwörtlichen Stolperdrähten wurden. Denn noch immer ist Natural Born Killers als eine der wenigen Messlatten des eigenen Genres anzusehen, war er doch z.B. sogar in England lange Zeit in allen erhältlichen Fassungen schlichtweg verboten.

Das Niveau des Films und der qualitative cineastische Anspruch sind durchaus sehr umstritten. Kontrovers wird dabei in erster Linie beurteilt, ob der Film seine beabsichtigte Wirkung auf den Zuschauer tatsächlich zeigt. Einige Kritiker aus dem Medienbereich sehen dabei gravierende Mängel im kommunikatorischen Bereich, die dem Zuschauer die übermäßige Gewaltanwendung schmackhaft machen könnten und sogar eine Art der Problembewältigung suggerieren würden, derer sich die Protagonisten bedienten.

Zur Story:

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Die Geschichte trägt deutlich/unverkennbar Quentin Tarantinos Handschrift. Sie handelt von der unzerbrechlichen Treue als letzter Zuflucht gemarterter Seelen in einer immer wahnsinniger werdenden Welt. Mickey und Mallory haben nichts mehr auf der Welt als sich selbst. Demzufolge sind sie sehr gleichgültig gegenüber dem Rest der Welt und den Menschen, die für sie nur noch instrumentalisiert werden und dadurch nur einen vorgedachten Zweck erfüllen. Die beiden sind das tragische und etwas überzeichnete und aus der Realität verbannte alter ego von Alabama und Clarence Worley aus dem Film True Romance, das ebenfalls von Tarantino geschrieben wurde. Es handelt sich um eine Art Roadmovie, bei dem die Protagonisten einfach nur noch auf der Flucht sind und dabei eine Schneise der Verwüstung in die Landkarte morden, stehlen und rauben. Viel mehr sollte von der Story jedoch nicht offenbart werden, denke ich.

Zur DVD:

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Insgesamt kann bei dem regen Durcheinander der Versionen nur gesagt werden, dass die 3 Disc Deluxe Edition das Beste ist, was dieser Film herzugeben vermag. Alle anderen Versionen sind schlicht und ergreifend auf den jeweiligen Geschmack des Zuschauers zurückzuführen. Dahingehend polarisiert der Film sehr stark. Auf jeden Fall sollte man sich nur mit einer FSK 18 Version zufrieden geben, - denn dann sind die meisten Unterschiede zwischen den Versionen nur noch kosmetischer Natur.

Fazit:

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Absolute Kaufempfehlung!
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