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am 11. Oktober 2004
Höchste Perfektion - nichts anderes ist man von Anne-Sophie Mutter gewöhnt. Egal was, egal wann sie etwas aufgenommen hat - perfekt musste es sein. Wahrscheinlich eine der ersten Regeln, die ihr Herbert von Karajan beigebracht hat. Und genau mit diesem nahm sie Tschaikowskys Violinkonzert schon einmal auf. Vor Jahren (1988?) entstand die damalige Aufnahme, gemeinsam mit den Wiener Philharmonikern. Schon damals wurde die Einspielung gefeiert und galt bald für viele als Refernzaufnahme für Tschaikowskys Violinkonzert.
Nun hat sich Mutter noch einmal Tschaikowsky vorgenommen. Wieder mit den Wienern. Diesmal unter der Leitung ihres Ehemannes Andrè Previn. Und man bekommt, was man erwartet. Eine perfekte Einspielung eines der schönsten Violinkonzerte überhaupt. Wie schon bei der Neuaufnahme des Beethoven-Violinkonzertes stellt auch die hier vorliegende Aufnahme eine Weiterentwicklung dar. Neue Feinheiten werden herausgearbeitet, neue Nuancen gesetzt und natürlich eine um fast 20 Jahre weiterentwickelte Aufnahmetechnik.
Nicht zu vergessen ist auch das zweite Violinkonzert von Korngold - sozusagen ein Bonus zu Tschaikowsky - ein Zeitsprung. Aufgenommen mit den Londoner Philharmonikern, ebenfalls unter der Leitung von Previn. Ein Konzert, dass unbedingt gehört werden sollte und wahrscheinlich noch nicht in jedem Plattenregal steht.
Wer sich mit den letzten Projekten von Annes-Sophie Mutter nicht so recht anfreunden konnte, da Previns Violinkonzert sicherlich nicht auf anhieb zugänglich ist, wird mit diesem "Klassiker in neuem Gewand" seine Freude haben.
Ein absoluter Hörgenuss!
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am 21. November 2004
...für mich jedenfalls, denn vor mehr als 20 Jahren habe ich Anne Sophie Mutter im Konzert mit eben diesem Tschaikowsky-Konzert erlebt, und war begeistert. Ihre Aufnahmen dagegen haben mich immer ziemlich kalt lassen. Mag am Einfluss Karajan's gelegen haben, oder auch an mir.
DIESE Aufnahme kann niemanden kalt lassen, denn hier (bei Tschaikowsky) ist soviel Gefühl und Emotion "verarbeitet", dass mir das Konzert vor 20 Jahren sofort wieder in den Sinn gekommen ist. Allerdings hat mich die Mutter (...) damals mit ihrer stupenden Technik und Werkkenntniss überzeugt, heute mit der dazugekommenen Gefühlsebene.
Toll ! Kaufen !
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am 21. Januar 2005
Anne-Sophie Mutter's Neueinspielung des Tschaikowsky-Konzertes ist einfach nur grandios. Hier wird Tschaikowsky nicht gespielt, sondern zelebriert! Zusammen mit ihrem Ehemann André Previn hat Anne-Sophie Mutter das Konzert komplett durchgestylt.
Es sprüht gerade so von interpretativem Einfallsreichtum und Genie. Über Mutter's perfekte Technik braucht an sich nicht mehr viel gesagt zu werden... Sie meistert jede Schwierigkeit dieses hochvirtuosen und wunderschönen Konzertes mit scheinbar müheloser Leichtigkeit. Großes Kompliment auch an Sir Previn, der die Wiener Philharmoniker hervorragend dirigiert.
Die Verjüngungskur des Konzerts wird vor allem durch die frischen Tempi-Variationen im I. und III. Satz deutlich. Dramatisch und temperamentvoll der Solo-Part im I. Satz, furios der mit atemberaubender Geschwindigkeit gespielte III. Satz. Unbeschreiblich auch, welch sanfte Töne Mutter ihrer Violine im II. Satz entlockt. Verglichen mit der jetzt vorliegenden Version klingt die Ersteinspielung mit Karajan aus dem Jahre 1989 (bei allem Respekt) geradezu lahm und viel zu „brav".
Mutter's Neueinspielung des Beethoven-Konzertes wurde von so manchem als etwas unterkühlt empfunden. Diesen Leuten wird beim neuen Tschaikowsky das Trommelfell glühen.
Korngold's Violinkonzert war mir neu, stellt aber tatsächlich eine sehr gute Ergänzung dar. Der Filmmusik-Komponist tritt hier deutlich zum Vorschein.
Diese SACD ist also wärmstens zu empfehlen. Hervorragende Musik in jeder Hinsicht. Kaufen!
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am 4. Februar 2006
Ich habe mir dieses Album vorallem wegen des Korngold Violinkonzertes gekauft. Es ist wirklich meisterhaft. Korngold bietet einen völligen neuen Zugang zur Musik. Er vermischt hier Hollywood-Filmmusik (er war ja sehr erfolgreicher Filmkomponist) mit typischer europäischer Musik zu einem unglaublichen Ganzen.
Die Einspielung von Anne Sophie Mutter ist wiedermal perfekt. Um dieses Violinkonzert überhaupt spielen zu können muß man auch die Geige wahrlich perfekt beherrschen und verstehen.
Das Tchaikovksy-Violinkonzert ist für meinen Geschmack zu melancholisch, aber auch hier ist dieses Aufnahme sehr perfekt.
Anne Sophie Mutter zeigt mit der Korngold-Aufnahme wiedermal welche Ausnahmegeigerin sie ist, für mich die Beste überhaupt. Vorallem aber traut sie sich immer wieder an unkonventionelle Stücke wie hier- Gratulation
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am 23. November 2010
Nachdem ich den Film "Das Konzert" gesehen hatte (sehenswert!), kaufte ich diese CD und habe sie schon so oft gehört. Eine sehr schönes Werk und eine sehr schöne Aufnahme.
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am 31. März 2013
Ann-Sophie spielt mit viel Herzblut und Temperament, eine Aufnahme mit großem Engagement. Da sind Könner und Stars am Werk!
Kritikpunkte sind vielleicht rein persönlicher Natur, trotzdem möchte ich sie zur Diskussion stellen,
1. Die Orchesteraufnahme wirkt sehr trocken, von Akustik keine Spur,
2. in einigen Passagen übertreibt die Solistin mit dem Vibrato, Interpretation heißt nicht Selbstdarstellung!
Also eine schöne Interpretation, aber nicht meine Favoritin.
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am 6. Februar 2014
beide Konzerte profitieren von der Genialität ihrer Komponisten, aber in gleichem Maße von der Herzblutgeigerin der Anne-Sophie Mutter. ein doppeltes Geschenk!
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am 12. Juni 2015
Diese CD ist einfach ein muß für Klassische Musik Liebhaber. Würde ich mir immer wieder kaufen. Denn über Geschmack läßt sich bekannter weise nicht streiten.
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am 2. September 2008
Um Tschaikowskis Violinkonzert besser verstehen und genießen zu können, habe ich mir diese CD zum Vergleich gekauft. Bereits schon gehört habe ich eine CD mit der Interpretation desselben Stückes durch Gidon Kremer mit den Berliner Philharmonikern unter Lorin Maazel.

Nun ist der Mensch ein Gewohnheitstier und bevorzugt normalerweise das, was er bereits kennt (in meinem Falle Kremer), doch bereits nach den ersten Takten Violine muß ich zugeben, daß ich wirklich geschockt war.

Was Ann-Sophie Mutter da abliefert, erinnert mich eher an einen Alte-Damen-Kränzchen mit André Rieu als an Tschaikowskis Meisterwerk. Nun kann man darüber streiten, ob klassische Musik "ernsthaft" sein sollte oder nicht - jedenfalls fühle ich mich, wenn Emotionalität in einem Stück mittels einer beinahe zwanghaften Überdosis Vibrato oder durch einen steten Wechsel von hektischem, unvermitteltem Beschleunigen, gefolgt von plötzlichem Verzögern, ausgedrückt werden soll, irgendwie auf den Arm genommen. Klar ist Tschaikowskis Violinkonzert hochemotional, doch gleichzeitig auch kraftvoll, gewaltig, eruptiv.
Gidon Kremer schafft es, das gesamte Spektrum dieser Emotionen unverfälscht "'rüberzubringen", wie man heute so schön sagt. Bei Ann-Sophie-Mutter ist davon nichts zu spüren, bei ihr hört sich das eher elegisch-süßlich geleiert an, worauf ich nun reumütig zu Gidon Kremer zurückkehre.

Zu meiner Schande muß ich gestehen, daß ich mir Korngold daraufhin gar nicht mehr angehört habe.

Nichts gegen Ann-Sophie Mutter, sie ist eine hervorragende Solistin. Nur entspricht der Stil ihrer Interpretationen überhaupt nicht meinem Geschmack. Soll halt vorkommen.
Was ich zu meiner Verteidigung sagen kann: Zumindest bin ich kein musikalischer Ignorant. Mit klassischer Musik aufgewachsen, habe ich selbst sieben Jahre Violincello gespielt, unter anderem im damaligen Orchester des Wiesbadener Konservatoriums...

Tja, die CD werde ich trotzdem wohl demnächst verkaufen.
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