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am 27. November 2012
...was für eine Inzenierung, was für ein gewaltiger Opernabend!
Ich habe schon so einige Salome-Aufführungen gesehen (live bzw. auf DVD).
Als Statist an der Niedersächsischen Staatsoper hatte ich auch schon die große Ehre, in der letzten Inzenierung den Henker spielen zu dürfen (jedoch bekleidet).
Aber diese Aufführung aus London ist der absolute Hammer. Musikalisch und gesanglich wird man geradezu in den Sessel gedrückt.
Alle Sänger sind stimmlich absolut perfekt. Sicher, das Bühnenbild ist für eine Salome etwas ungewöhnlich, aber total schlüssig.
Die Uniformwahl der Darsteller empfinde ich auch nicht als nazihaft.
Die Schlußszene ist wirklich sehr blutrünstig, jedoch dadurch auch endlich einmal sehr überzeugend und realistisch.
Der Wahnsinn im Blutrausch der Nadja Michael springt einem geradezu entgegen und fesselt total.
Für mich die beste Salome die ich je sah, dazu in einer super Bild- und Tonqualität.
Das Londoner Publikum jubelt sich am Schluß die Seele aus dem Leib.
So kann Oper auch in einer moderneren Fasssung total begeistern...
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am 16. April 2013
Nadja Michael schwindelt sich über manche Passage elegant hinweg, ist als Figur allerdings als idealtypisch zu bezeichnen. Die Inszenierung ist stringent, die erzielte Schockwirkung stellt sich auch via TV ein.
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am 1. Mai 2014
Es überrascht gleich zu Anfang der relativ ruhige "Konversationston" der Eingangsszenen. In anderen Aufführungen habe ich erlebt, dass der der Dirigent schon recht früh viel Musikdrama bis zur Hochspannung aufbaut, und das, bevor das wirkliche Drama beginnt.
Dieser unterschiedliche Ansatz des Dirigenten Philippe Jordan bietet den Vorteil gewaltiger Steigerungen für die entscheidenden Schritte des Ablaufs.
Nun zur Regie von David McVicar : sie bringt mehr Oscar Wilde auf die Bühne als ich es in dieser Oper je erlebt habe. Es ist ja so, dass Wilde mit seinem Theaterstück schon alle Grenzen seiner Zeit überschritt, und McVicar geht in seiner Regie noch einiges weiter.
So ist die Figur des "Henkers" von Anfang an gegenwärtig, fast immer auf der Bühne in das Geschehen eingebunden, und wird zu einer weiteren ungeheuerlichen Zentralfigur in dieser ungeheuerlichen Handlung..
Oder - die Gestaltung der Tanzszene, eine geniale und überzeugende Lösung, es geht hier einmal nicht um das Fallen der sieben Schleier und den Anblick der nackten Prinzessin.
Sicher befremdet manchen Kenner des Werks, dass der Regisseur den Film von Pasolini", Saló, oder die 120 Tage von Sodom" im Bühnenbild und in Bezug auf die Nebenfiguren zitiert , und - inspiriert von Pasolini - bestimmte Elemente einarbeitet.
Das ist meiner Ansicht nach sehr stilsicher geschehen, und es ist so, dass mich die Personenführung der Protagonisten und der Nebenfiguren voll überzeugt..
In dieser Inszenierung wird deutlich, welche Ungeheuerlichkeiten möglich werden, wenn Konstellationen der Macht und Gewalt anderen Menschen ihre Würde und Humanität nehmen..
So lässt sich diese Aufführung kaum aus einer "kulinarischen " Haltung heraus erleben, es gibt hier nicht in einem orientalischen Ambiente einen straussischen oder wagnerischen Musikrausch zu geniessen, der den Zuhörer über das Grauenhafte der Handlung erheben und wegtragen kann.
Diese Produktion berührt sehr - lässt man sich denn auf sie ein.
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am 19. Juli 2010
Endlich mal eine Salome, in der sich nicht irgendwelche dicken Sängeren irgendwelche Schleier vom Leib reißen. Nadja Michael, die es von der Figur her ja eigentlich drauf hätte, sich auszuziehen, gestaltet - so der Regisseur - den berühmten Tanz der Schleier als Traum-Tanz mit ihrem Stiefvater Herodes. Jede Peinlichkeit bleibt so ausgespart, auf die verzichtet der Regisseur allerdings an anderer Stelle nicht. Ein paar nackte oder halbnackte Damen im Stile bekannter NS-Filme im Hintergrund müssen schon sein, auch wenn das Oscar Wildes Vorlage so nicht hergibt.
Herodes ist endlich mal kein Trottel, die Juden sind so extrem dargestellt, wie sich das kein deutscher Regisseur erlauben könnte. Stimmlich und schauspielerisch überzeugend auch Michael Volle als Jochanaan, der sich das Köpfen leicht ersparen hätte können, wenn er nicht so stur gewesen wäre.
Die Schlussszene ist ziemlich blutrünstig, als Henker ist ein gut gebauter nackter Mann aktiv, für jeden ist also was dabei bei dieser Salome, bei der die Soldaten leider viel mit Gewehren und Pistolen rumfuchteln. Warum sich Narraboth da mit dem Messer erdolcht, bleibt unklar, ein Kopfschuss wäre doch viel einfacher und vermutlich weniger schmerzhaft gewesen.
Dennoch sicher die modernste und dank Michaels schauspielerischer und sängerischer Leistung die beste Salome, die es auf Blu-Ray und DVD derzeit gibt.
Sehr gute Ton- und Bildqualität, überzeugender Dirigent, der jedes Dateil der Partitur auslotet.
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am 3. März 2012
bis gestern abend kannte ich sie nicht.
wenn ich die möglichkeit hätte, ich würde ihr auf der stelle den Ifflandring verleihen und würde sie zur Kammersängerin ernennen.
alles was du je erlebt und gefühlt haben magst beim genuss der Salome von Richard Strauss - vergiss es. mit Nadja Michael hat ein neues zeitalter für dieses werk begonnen.
es ist, als hätte Strauss die partie der Salome allein dieser frau auf den leib komponiert, und auf ihre stimme, und auf ihre darstellung.
Sie scheint Salome selbst zu sein. mit ihrer begnadeten kunst breitet sie die kaputte welt an Herodes hof vor uns aus, und wir, die wir von schauer und genuss hin- und hergerissen sind, zwingt sie, ihr atemlos zu folgen; und wir dürfen so, eingefangen vom geschehen auf der bühne, die inneren und äußeren spannungen selbst körperlich miterleben; und ich schreibe ganz bewusst dürfen, weil dadurch, wie ich finde, eine völlig neue, eine ganzheitliche rezeption entsteht. (ich habe einige inszenierungen gesehen und gehört, noch nie habe ich einen so umfassenden genuss gehabt.)
wer die möglichkeit hat, diese inszenierung zu erleben, sollte keinen augenblick zögern und sollte diese scheibe erwerben.
dass das ganze umfeld auf der bühne und im graben der "Covent Garden Opera" absolut stimmig ist, sei nur am rande erwähnt.
Nadja Michael aber ist für mich das "ereignis" ...
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