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am 4. Juli 2010
Für den Mahler-Zyklus von Sinopoli habe ich mich schon lange Zeit interessiert. Nachdem ich jedoch bereits viel Geld für die Aufanhem von Bernstein, Solti und Abbado ausgegeben hatte, wollte ich schlichtweg nicht nochmals einen Zyklus zum Vollpreis kaufen. Entsprechend groß war meine Freude darüber, dass die Serie eloquence den gesamten Zyklus nun zu so einem großartigen Preis herausgebracht hat. Da kann man es auch verschmerzen, dass die einzelnen Discs nur in Papierhüllen verstaut sind, das Beiheft sich auf die Auflistung der Titel beschränkt und die Sinfonien teilweise recht eigenwillig auf die 12 Cds verteilt wurden. Bei nicht einaml 2 Euro pro CD kann man allerdings nicht meckern.
Zum Inhalt: Die Aufnahmen überzeugen durch einen sehr ausgewogenen, transparenten Digitalklang, was besonders die achte Sinfonie zu einem erfreulichen Hörerlebnis macht. Sinopoli wählt stellenweise recht eigenwillige Tempi, was zu ziemlich ausufernden Längen der einzelnen Sätze führt (das Adagio der Zehnten erreicht ganze 32Ž45 min !), lediglich die Sinfonien 1, 4, und 5 bleiben unter 80 min.
Dennoch sind alle Sinfonien unter Sinopolis Stabführung ohne Probleme durchhörbar, man merkt, dass hier mit Herz und Verstand dirigiert wird. So findet man an keiner Stelle ein künstliches Zerdehnen oder Verschleppen der Musik. Die ausladenden Tempi ergeben sich aus der Interpretation und fallen keineswegs negativ ins Gewicht. Noch deutlicher kommt dies in einer späteren Aufnahme der Neunten mit der Staatskapelle Dresden zum Ausdruck, in der man trotz extrem breiter Tempi keine Langatmigkeit erkennt. Einsteiger sollten jedoch eher zu Abbados frühen Aufnahmen mit dem Chicago Symphony Orchestra greifen. Ansonsten möchte ich eine uneingeschränkte Kaufempfehlung aussprechen.
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am 11. Januar 2011
Musikologen kritisieren Sinopoli-Interpretationen von Mahler als zu lansam. Langsam sind sie auch, aber der Klang und die Ausstrahlung ist einmallig!
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am 11. März 2011
"Solider Mahler..." wird der Einspielung m.E. nicht gerecht!
Klanglich ist es für mich eine Referenzaufnahme. Der Klang des Philharmonia ist nicht schroff,
eher satt, weich - für meinen Geschmack eigentlich nicht so zu Mahler passend.
Dennoch, das Philharmonia liefert hier einen sagenhaften Sound unter Sinopoli. Für mich, obwohl
ich Sinopoli bisher eher zurückhaltend gegenüberstand, schon jetzt ein Klassiker. Das Preis-/ Leistungs-
verhältnis ist hervorragend. Diese Box würde ich gern an Freunde verschenken!
NS: Persönliche Anmerkung: Meine schon etwas in die Jahre gekommene Bang&Olufsen Anlage ist zu einer
bisher nicht mehr gekannten Form aufgelaufen... :-)
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am 16. Oktober 2010
Die vorliegende Mahler-Gesamteinspielung von Sinopoli hat ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis.

Sinopoli legt hier höchst individuelle Interpretationen vor, welche noch weit über die Interpretation von Bernstein hinausgehen. Vielfach wird die "durchdachte Interpretation" hoch gelobt. Mit erscheint die Konzeption der Tempi doch oftmals höchst willkürlich und teilweise irritierend. Manchmal mag dies für den Kenner der Symphonien ein interessanter Effekt sein. Teilweise kommt jedoch sogar vor, dass Stellen einer bestens bekannten Symphonie bis zur Unkenntlichkeit verändert sind, ohne dass sich hier ein schlüssige Interpretaion aufzeigt.

Insofern würde ich die Einspielungen für den verständigen Kenner zur Abrundung empfehlen, für den Einsteiger erscheint diese Gesamteinspielung weniger geeignet, hier würde ich eher zu Solti, Abbado oder Kubelik raten, welche eine durchweg solidere Leistung abgeben.

Die Klangqualität ist durchweg sehr gut.

Auf jeden Fall sollten folgende Aufnahmen gehört werden:

1. Symphonie - Bruno Walter, NYPO, Sony oder Solti, CSO oder LSO, beides Decca
2. Symphonie - Rattle, EMI
3. Symphonie - Abbado, DG
4. Symphonie - Karajan, BPO, DG
5. Symphonie - Barbirolli, EMI oder Karajan, BPO, DG
6. Symphonie - Karajan, BPO, DG oder Boulez, DG
7. Symphonie - Abbado, CSO, DG
8. Symphonie - Solti, CSO, Decca oder Sinopoli, DG
9. Symphonie - Bernstein, BPO, DG oder Karajan, BPO, DG (sowohl die live-Version von 1982 als auch die Studio-Version von 1980)
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am 23. Dezember 2011
Ich kann es nur noch als Respektlosigkeit bezeichnen, wie die Deutsche Grammophon mit dem Werk dieses grandiosen Dirigenten umgeht.

Man hat es tatsächlich geschafft, zum Zwecke der "optimalen Ausnutzung der CD-Kapazitäten" nahezu alle Symphonien so unklug auf mehrerer CDs zu verteilen, dass alle CDs Sätze aus mehreren Symphonien enthalten. Anders ausgedrückt: Sie werden kaum eine CD finden, bei der "Track 1" auch der Anfang einer Symphonie ist. Sondern der Rest eines anderen Stücks, und die nächste Symphonie beginnt dann in der Mitte der CD.

Klar. Wenn Sie einen 12-CD-Wechsler Ihr Eigen nennen und ihn komplett mit dieser Box befüllen, kein Problem. Oder Sie überspielen alles auf Festplatte. Aber für den Rest des Publikums (ich schätze mal 99%) wird es umständlich. Da heißt es, vor jedem CD-Einlegen erst mal groß am Player rumzuprogrammieren, damit auch nur die Sätze einer CD gespielt werden. Und das ganze bitte zweimal, weil wir es ja mit zwei CDs dieser Machart zu tun haben. Wenn Sie das nicht tun, müssen sie halt erst die Sätze drei und vier der einen Symphonie hören und dann die Sätze eins und zwei einer ganz anderen.

Ja, es ist richtig, die Mahler'schen Symphonien haben überwiegend CD-ungeeignete Längen. Trotzdem, die Herstellung einer CD kostet heute wirklich nicht mehr die Welt. Es wäre überhaupt kein großer Aufwand gewesen, pro Symphonie eben die ggf. notwendigen zwei CDs zu pressen. Dann besteht die Box halt aus 20 CDs und kostet geringfügig mehr. Den Gewinn für den Käufer ist das auf alle Fälle wert.

Ich war so gespannt auf die Sinopoli-Einspielungen. Wenn ich mir die Box aber so ansehe, habe ich fast keine Lust mehr, sie mir tatsächlich anzuhören.

Die DG muss sich wirklich überlegen, ob sie zur Wahrung ihres Renommees die Box vom Markt nimmt und neu herausbringt.

Nachtrag:

Inzwischen ist es mir tatsächlich gelungen, die CDs durchzuhören. Ich empfinde sie überhaupt nicht als "zu langsam". Vielmehr gelingt ihm das, woran ein Celibidache kläglich gescheitert ist - Strukturen herauszuarbeiten und das Werk dabei bestehen zu lassen. Sinopolis Einspielungen sind für mich in der ersten Reihe anzusiedeln (nur Kubelik übertrift sie alle). Um so ärgerlicher das Verhalten der DG, diese wirklich gelungenen Einspielungen so schnöde aufzubereiten.
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