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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
88
4,6 von 5 Sternen
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Das ist ein Film, den ich schon aufgrund seiner Detailfülle nachdrücklich empfehlen mag. Dabei ist die wundervoll kauzige Clochard-Familie, die den französischen Waffenhandel auf humorige Art vorführt, das eigentliche Highlight dieses ungewöhnlichen Streifens, der Kultcharakter hat.
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am 22. April 2017
Sureal, abgedreht, verquer, chaotisch, extraordinär, naiv hintersinnig,
unbequem, verdrillt, bescheuert , leicht verblödet, aber so schön französisch,
das würden wir so nicht hinkriegen, elegantes Chaos, gut verkauft, heiss begehrt.
Alternativlos.
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am 4. April 2017
Lieferung und Qualität OK. Wunderbar intelligent lustiger Film mit hervorragenden Darstellern. Vergleichbar etwa mit "Schwarze Katze - weißer Kater". Einfach nur gut
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am 23. Dezember 2014
Entweder man mag seine Filme oder nicht.
Wer sie mag der liebt die kleinen Details die diesen Film besonders machen.
Auch sollte man sich alle FIlme von Jean-Piere Jeunet einmal anschauen.
Kleiner Tip: Eine Szene findet sich auch in dem Film Delicatessen! Die Szene wo er auf der Sege spielt ;)
Mehr verrate ich aber auch nicht !
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am 21. November 2010
Jean Pierre Jeunet ist und bleibt der Mann für das "vollkommen andere Kino" in unserer Zeit. Da, wo im "intelligenten Neuzeitkino" alles nach Technik, künstlerischen Neuanfängen und kreativen, noch nie dagewesenen Ideen sucht, kramt Jeunet ganz tief in der Filmkiste von Opa und Oma und findet dort Schätze, deren Glanz und Glitzer wir vermutlich schon seit Jahrzehnten nicht mehr haben funkeln sehen. "Micmacs" ist so ein kleines Filmjuwel. Um in dessen Genuß zu kommen, müssen wir aber ein wenig Geduld aufbringen. Zunächst packt Jeunet uns den "Zuschauer-Koffer" mit allem voll, was wir für das Verständnis der Story brauchen. Dafür benötigt er eine, manchmal zähe und holprige, halbe Stunde. Danach allerdings schickt er uns, mit diesem Koffer, auf eine Reise, der wir nicht widerstehen können und die wir nicht vergessen werden. Phantastisch, kreativ, witzig, schräg, liebevoll, rührend...ja...das trifft es so ungefähr...

Bazil(Dany Boon), der Videothekengehilfe, hat früh seinen Vater verloren. Er wurde von einer Landmine, im Westen der Sahara, in die Luft gesprengt. Seine Mutter landete danach in der Klinik und Bazil im Heim. Jetzt hockt er in die Videothek. Als er dort eines Abends vor die Tür tritt, trifft ihn eine verirrte Kugel in den Kopf. Monate später findet er sich auf der Straße wieder. Die Kugel steckt noch immer in seinem Kopf, seinen Job und seine Wohnung ist er los. Da trifft Bazil Placard(Jean Pierre Marielle), ebenfalls ein Gescheiterter. Der nimmt ihn mit zu seiner "Familie". Einer Ansammlung von Menschen, die direkt aus dem Kuriositätenkabinett stammen könnten. Tambouille(Yolande Moreau) ist das Familienoberhaupt, dann gibt es noch den kleinen, starken Erfinder Petit Pierre(Michael Cremades), die Schlangenfrau Caoutchouc(Julie Ferrier), die menschliche Kanonenkugel Fracasse(Dominique Pinon), das Rechengenie Calculette(Marie-Julie Baup) und den Zitateschmied Remington(Omar Sy). Sie alle wollen Bazil helfen, sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Bazil kann sich nur an zwei Zeichen erinnern, die in seinem Kopf immer wieder aufleuchten. Die erkennt er bald als die Logos der Waffenfabrikanten Marconi(Nicolas Marie) und Fenouillet (Andre Dussolier) wieder. Bazil ahnt, dass diese beiden Schurken sein Leben, und das Leben seines Vaters, auf dem Gewissen haben. Ein paar Recherchen bestätigen genau das. Also macht sich Bazil, samt seiner neuen Familie, auf einen Rachefeldzug, der(im wirklichen Leben, wie im Kino) seinesgleichen sucht...

Wer aufpasst, erkennt es sofort. Jeunet hat seinen Helden in die Welt Chaplins versetzt. -Micmacs- würde in vielen Szenen auch ohnen Sprache funktionieren. So ausdrucksstark und mächtig sind die Gesten der Schauspieler und die Macht der Bilder, die Jeunet fabriziert. Egal, ob die Augen der Frauen, so wie in besten Stummfilmzeiten, dunkel geschminkt sind, oder Bazil wie dereinst Chaplin mit steifen Beinen vor der Kamera herumstakst. Nebenbei packt Jeunet noch ein paar Anspielungen auf Bogey und Bacall oder -Spiel mir das Lied vom Tod- in seinen Film hinein und lässt ein Auto ins eigene Filmplakat rauschen. Dieser Regiseur ist absolut grenzüberschreitend!

Von dem Moment an, als -Micmacs- die Erzählspur findet, gibt es kein Halten mehr. Traumhaft verspielt wickelt einen die Story ein. Ganz anders als -Die fabelhafte Welt der Amelie- und doch unverkennbar im gleichen Feuer gehärtet. Da gibt es Explosionen, die gigantisch sind; und Küsse, die man nicht vergisst. Da wird getanzt, geliebt, geprügelt und gelacht. -Micmacs- entwickelt sich zu einem Trip, der nicht enden soll.

Ich dachte immer: Kintopp ist tot. Da habe ich mich wohl getäuscht. Gepaart mit wunderbaren Kameraeinstellungen, hervorragenden Schauspielleistungen und einem extravaganten, unglaublich kreativen Regiseur, ist der Kintopp noch immer verdammt lebendig. -Micmacs-! Das sollten sie sich unbedingt anschauen!
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Wirre und unüberschaubare Story* ist in der Tat etwas, das sich dem Jeunet-Streifen mit Fug und Recht vorwerfen ließe. Um den Plot geht es hier aber rein gar nicht, und wer das eimal verinnerlicht hat, der schaut und genießt. Stopp, was heißt hier "genießen" - da beißt sich der Zuschauer durch die vielschichtige cineastische Megatorte und entdeckt dabei neben immer neuen Füllungen und Rosinen immer mal wieder merkwürdig Bekanntes.

Denn Jeunet zitiert, was das Zeug hält - unter anderem sich selbst und seine üblichen Obsessionen: Pariser Dächer, Fluchtversuche in Wäschekörben oder Mülleimern, skurrile Rohrleitungen, nicht minder bizarre Maschinen, die so oder ähnlich auch bereits in Delicatessen & Co. zu bewundern waren. Das alles in der Jeunet-üblichen, warm-morbiden Bildbearbeitungs-Sauce, inmitten von opulenten Wahnsinns-Bühnenbildern, und diese - natürlich - mitten im Herzen des eigentlichen Heldes fast aller Jeunet-Filmen: Paris. Auch eingestreute, scheinbar zusammenhanglose Bilder (herrlich: das alte Ehepaar mit dem Westi im Bett) einschließlich digressiven Staccato-Kommentaren sind wie immer wahre Freude.

Die übliche Detailverliebtheit des Autors, die bekannten Gesichter der üblichen Verdächtigen, die suggestive, außergewöhnliche Kameraführung - das alles lässt die eigentlich alberne Story schnell ignorieren und sich auf das qualitativ über jeden Zweifel erhabene Bild zu konzentrieren. Zu der Bildqualität kann ich subjektiv nur sagen: Filme wie dieser rechtfertigen (ja geradezu verlangen!) die Ausgaben für einen BluRay-Player inklusive passenden Fernsehers. Der Film ist auf jeden Fall etwas zum mehrmaligen Anschauen.

* Da ich mit der Meinung nicht alleine bin, wurde in "Making of" auch dokumentiert - es lohnt sich, sich die "Auswertungsbögen" des "Testpublikums" zu dem Film näher anzuschauen. Auch hier ein Hoch auf die moderne Technik, in BluRay kommt die Handschrift gestochen scharf.

P.S. eigentlich wollte ich diese Rezension komplett in Idiomen und Sprichwörtern schreiben ;)
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am 2. Februar 2011
Jean-Pierre Jeunet schafft es nun schon seit Jahren, mich mit irgendwie anderen Filmen zu erfreuen. Mit Filmen bei denen er stets seiner Ästhetik und seinem Stil treu blieb. Filmen über kleine Märchen- und Traumwelten, die mehr mit der Realität und dem eigenen Leben zu tun haben, als es auf den ersten Blick scheinen mag. Filme, in denen das Innere der gezeigten Personen eine entscheidende Rolle spielt, die Gedanken und Bilder der überaus liebenswerten Charaktere. Schon seine frühen filmischen Projekte, "Delicatessen" und "Die Stadt der verlorenen Kinder" die er zusammen mit Marc Caro umsetzte, der sich später u.a. mit "Dante 01" einem komplett anderen Genre zuwand, spühten nur so vor Kreativität und bestachen durch ein ausgefeiltes Auge für die kleinen Momente, die uns doch all zu oft bekannt vorkommen. "MicMacs" stellt sich in eine Reihe mit Streifen wie "Amelie", "Mathilde" und den bereits genannten Kooperationen und schickt den Zuschauer erneut auf eine kleine Reise. Farbgewaltig, positiv detailverliebt und voller Witz und Charme erinnert er uns an den Film der 20er Jahre, in denen der Ausdruck und die Darstellung auch ohne Wort stattfand und mischt dieses mit der Technik und dem Blick der Neuzeit. "MicMacs" ist ein Feuerwerk für die Sinne, raffiniert gestaltet und gefilmt. "Wenn es unter den Pygmäen Zwerge geben würde, wie groß wären diese?" Großer Film!
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am 27. Februar 2011
Dann schauen sie sich dieses spitzenprodukt aus frankreichs filmküche an.
Die wurstverführung eines polizeihundes im aeroport hat mich so laut lachen lassen, daß ich fast unter ein sauerstoffzelt mußte. Unglaublich komisch und diese komik zieht sich wie ein roter faden durch den gesamten film.
Ich kann diesen film uneingeschränkt weiterempfehlen und wünsche allen gute unterhaltung!Micmacs - Uns gehört Paris!
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Meine Erwartungen waren dementsprechend hoch.

Der Film dreht sich um die haarsträubende Geschichte von Bazil, der als Unbeteiligter bei einem Feuergefecht eine Kugel in den Kopf bekommt, die sich nicht operativ entfernen lässt, ohne dass er zum 'Gemüse' werden würde. So läuft er mit der Zeitbombe im Gehirn herum. Durch den Vorfall hat er seine Wohnung und die Anstellung in einem Videoladen verloren. Fortan als Obdachloser und Gelegenheitskünstler unterwegs, wird er von einem kauzigen Straßenhändler angesprochen, der ihn mit zu einer höhlenartigen Behausung in einem Schrottplatz nimmt, wo sich allerlei illustres Völkchen zusammengefunden hat. Künstler, Möchtegernkünstler und insgesamt ziemlich abgedrehte Zeitgenossen. Eine Außenseitertruppe, die Bazil herzlich in ihren Reihen aufnimmt und er wieder Anschluss an das Leben findet. In dieser Schicksalsgemeinschaft macht er sich nützlich, indem er in der Stadt wiederverwertbaren Schrott sammelt. Auf einem seiner Streifzüge entdeckt er das Zeichen, welches die Landmine getragen hat, sie das Leben seines Vaters ausgelöscht hat, als er selbst noch ein Kind war. Direkt gegenüber hat eine weitere Waffenschmiede ihren Sitz, deren Zeichen auf dem Projektil der Kugel war, die nun in seinem Kopf steckt. Bazil schwört Rache und findet auf dem Schrottplatz die Wegbegleiter, die ihm dabei helfen.....

Optisch ist der Film ein Genuss. Ganz wie man es von Jeunet kennt, legt er auf die Ausstattung sehr viel wert. Dieser Aspekt stimmt also. Und genügend skurrile Personen tummeln sich auch auf der Leinwand. Eine Schlangenfrau, ein Kanonenmensch, aber auch der trottelige Wächter des Waffenimperiums. Dennoch fehlt für mich dem Film irgendwie die 'Seele'..... Viele gute Schauspieler, die z.T. zur Stammbelegschaft bei Jeunet gehören und der aktuelle Shootingstar Danny Boon. Dennoch wollte die Geschichte für mich einfach nicht so richtig zünden. Ihr fehlt der Charme von Amelie und das Düstere von Delicatessen. Stattdessen gibt es Anlehnungen an Hollywood-Action-Filme und englische Spionageserien.

Im Vergleich zu anderen Jeunet-Film 2-3 Sterne, im generellen Vergleich zu anderen Filmen 4 Sterne; denn ein nicht ganz so gelungener Jeunet-Film ist immer noch ein besonderer Film

Extras: 3 Zwangstrailer vor dem Hauptfilm, weitere Trailer in den Extras. Außerdem ein sehr ausführliches Making of (ca. 47 Minuten), welches auch schön gestaltet wurde. Interessant: bei den Dreharbeiten kam es zu einem spontanen Brand an der Außenfassade des "Moulin rouge", dessen Zeugen wir werden. Fotogalerie (ca. 2 Minuten).
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VINE-PRODUKTTESTERam 13. Januar 2011
Der Film hat mir so gut gefallen wie schon lange keiner.Unter einem Schrottplatz in Paris lebt eine Gruppe Menschen,die in der bürgerlichen Gesellschaft nicht zurechtkommen oder Ausgestossene sind.Sie organisieren einen Feldzug gegen reiche und mächtige Waffenhändler.
Die Geschichte ist nicht sonderlich kompliziert,von den handelnden Personsn wird auch nur der Hauptdarsteller ausführlich gezeichnet,alle anderen Akteure werden nur durch ihre besonderen Begabungen unterschieden,die beiden Bösen richtigerweise nur durch ihr Aussehen und ihr Privatleben.
Hört sich nach einem US-Actionthriller an,ist aber viel besser.
Der Film ist prall gefüllt mit wunderschönen Ideen,wie es die Truppe mit Schrottplatzmaterial schafft,die gut geschützten Waffenhändler abzuhören,auszuspionieren,vor Wut schäumen zu lassen und aufeinanderzuhetzen.Natürlich gibt es auch Pannen und Rückschläge,auch liebevoll lustig dargestellt.
Ich habe mich köstlich amüsiert und mit den kleinen Würstchen mitgefiebert.Ich glaube,dass der Film mir so gut gefallen hat,weil er ein liebevoll gemachtes Gegenstück zu den üblichen Filmen mit gleicher Thematik ist,wo die guten Rächer noch bessere Technik haben,noch besser kloppen und schiessen können als die Bösen.
Ich kann diesen Film ohne Abstriche nur empfehlen.
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