Hier klicken Sale Salew Salem Hier klicken Jetzt informieren 30 Tage lang gratis testen Cloud Drive Photos Learn More TDZ Hier klicken Mehr dazu Mehr dazu Shop Kindle PrimeMusic Autorip longss17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
56
4,5 von 5 Sternen
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:8,79 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


Derzeit tritt ein Problem beim Filtern der Rezensionen auf. Bitte versuchen Sie es später noch einmal.

am 6. September 2013
Diese Mischung aus Liebesdrama und Road- Movie schafft es in einzigartiger Art und Weise die Sozialproblematik südamerikanischer Bandenkriminalität auf eine individuelle Ebene zweier Liebender zu projizieren. Langwierig, aber lohnenswert.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. April 2010
Ich habe den Film gestern im Kino gesehen.
Es ist wirklich sehenswert. Jeder Preis lohnt sich.
In erster Linie wird die schwierige Situation der Central-Amerikanier angeleuchtet, die sich täglich auf den Weg machen um den amerikanischen traum erleben zu können. Bevor Sie jedoch ankommen, müssen Sie durch die Hölle.

Gefahren lauern an jeder Ecke, die Polizei verfolgt sie, andere Reisende sind auch nicht ehrlich genung um einen zusammenhalt zu erreichen und dann ist das Land auch schwer zu durchqueren.

MS-13 die im Film präsentiert wird, eine Gang die nach eigenen Regeln die Herrschaft übernimmt und ein RIESEN-Netzwerk bildet ist schockierend für viele. Da merkt man wie viel ein Leben in solchen Ländern wert ist.

bitte unbedingt gucken!!
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. November 2014
Erschreckend realistischer Film über die aktuelle Situation in Süd- u. Mittelamerika. Bekannte (Latinos) von mir konnten dies nur bestätigen (einige hatten diese Reise sogar selbst durchgeführt). Macht sehr nachdenklich.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. März 2014
Tolle schauspielerische Leistung.
Hat echt nen Eindruck hinterlassen.
Kein Actionkracher, sondern mit Tiefgang und Story und sehr intensiven Charakteren.
Kann ich jedem empfehlen!
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 5. Juli 2015
... tolle Darsteller, gute Story, krasse Szenen und sehr glaubwürdige Drehorte...
vor allem aber ein sehr bewegender und tiefgründiger Film. Absolute Empfehlung, 5 Sterne.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 14. Juli 2011
Wie uns Regisseur Cary Fukunaga im Interview verrät, war "Sin Nombre" ursprünglich als Immigrantenstory geplant. Zu Recherchezwecken ist Fukunaga wochenlang mit illegalen Einwanderern auf Zugdächern durch Mexiko gefahren, um sie und ihre Motive, ihre Träume und Wünsche in Erfahrung zu bringen und verstehen zu können. Erst nach und nach hat sich zu der Immigranten-Geschichte die Parallelhandlung über die gefährlichste Gang der Welt, die "Mara Salvatrucha" hinzugesellt. Die Maras herrschen über gesamt Lateinamerika, die Fäden werden aber von den USA aus gezogen, die Mitgliederzahlen bewegen sich zwischen 50.000 und 100.000. Maras gelten gemeinhin als wesentlich brutaler und skrupelloser als andere Gangs, haben brutale Aufnahmerituale, ein kompromissloses Regelwerk und eine absolute Null-Toleranzlinie gegenüber Verrätern oder Abtrünnigen.

Nichtsdestotrotz will der 12jährige Smiley nichts lieber, als den Maras beizutreten. Seine Großmutter versucht vergeblich, ihn davon abzubringen, kann aber gegen die Faszination, die die ultrabrutale Gang auf Smiley ausübt, nichts ausrichten. Gangmitglied Casper führt Smiley bei den Maras ein, nach dem Aufnahmeritual, während dessen er sich 13 Sekunden lang brutal verprügeln lassen muss, soll Smiley ein Mitglied einer rivalisierenden Gang ermorden. Denn mit Lil' Mago, dem Anführer der Maras, ist nicht zu spaßen. Dies wird auch Casper zu spüren bekommen, als Lil' Mago von dessen heimlicher Freundin erfährt und diese (allerdings versehentlich) umbringt. Während eines Raubzuges unter Flüchtlingen auf den Dächern eines Zuges eskaliert eines Tages die Situation. Während die Flüchtlinge, die von ihrer Heimat Honduras über Mexiko in die Vereinigten Staaten reisen wollen, von Lil' Mago ausgeraubt werden, tötet Casper Lil' Mago überraschenderweise, als dieser Sayra, ein junges Mädchen, vergewaltigen will. Flüchtlingsmädchen Sayra nimmt sich daraufhin Caspers an und gemeinsam reisen sie durch Mexiko, immer in Angst vor Polizei, Gaunern und Dieben. Casper hingegen hat keine Angst mehr, er weiß, dass die Maras ihn töten werden für das, was er getan hat, es ist nur eine Frage der Zeit, wann es soweit ist. Und richtig, Smiley ist schon auf dem Rückweg, um seiner neuen Familie zu berichten, was geschehen ist und bei der Vergeltungsaktion seine Loyalität den Maras gegenüber zu beweisen. Schnell schrumpfen Hoffnungen und der Vorsprung, den Sayra und Caspar haben, während die Maras ihnen schon auf den Fersen sind...

Schnell ein paar Worte zur Ausstattung: deutsch und spanisch in DD 5.1, Untertitel in deutsch, Audiokommentar von Regisseur und Produzentin, Unveröffentlichte Szenen, zwei interessante Interviews mit dem Regisseur, Kurzfilm "Victoria para Chino", Trailer des Films.

"Sin Nombre" ist ein realistischer, amoralischer, dreckiger, grausamer und kompromissloser Film, der schonungslos offenlegt, wie es in der wohl gefährlichsten Gang der Welt zugeht. Fukunaga zeigt unverhohlen, wie wenig ein Menschenleben wert ist, sowohl auf Seiten der Maras als auch unter den Flüchtlingen und denen, die mit ihrer Flucht Geld verdienen. Da der Regisseur die Gelegenheit hatte, auch innerhalb der Gang-Strukturen zu recherchieren und echte Maras zu interviewen, ist ihm ein meiner Meinung nach realistisches Bild des Gangalltags gelungen. Immer zwischen Gewaltbereitschaft und sinnlosem Herumsitzen und Maulaffen feilhalten balancierend, zeigen uns die Maras ihre Welt. Es ist eine raue, grausame Welt, in der der Einzelne nichts zählt und alles immer im Sinne der Gang getan werden muss. Es gibt kein Zurück, einmal Mara, immer Mara, die einzige Ausstiegsmöglichkeit ist der Tod. Geld, vermeintliche Coolness und die Verwahrlosung der Ärmsten der Armen treiben der Mara Salvatrucha ihre Mitglieder in die Arme, so auch den kleinen Smiley, während Caspar langsam zu dämmern scheint, dass er nicht mehr länger bereit ist, alles hinzunehmen, was das Regelwerk der Maras ihm vorgibt und das nicht richtig ist, was er im Namen der Mara tut.

Parallel dazu erfahren wir in diesen nur 92 Minuten vom Schicksal einiger Flüchtlinge, die sich auf die lange, beschwerliche Reise ins gelobte Land, Amerika, machen, ständig auf der Flucht vor Polizei und Gangstern und mit irrationaler Hoffnung auf ein besseres Leben im Gepäck. An dem Punkt, wo Sayras und Caspars Wege sich kreuzen, wird der Film sozusagen zum Roadmovie durch Mexiko, das das Elend der nun beiden Flüchtenden mit wunderschönen Bilder von Mexikos Ursprünglichkeit zu kaschieren versucht. Die vorsichtige Annäherung dieser beiden Ausgestoßenen ist so fragil wie endlich, denn zumindest Caspers Tage sind gezählt.

Hätte Fukunaga den unbestreitbar wohl realistischen Gang-Grausamkeiten noch ein wenig mehr Sanftheit, Verletzlichkeit und Überlebenswillen bei seiner parallelen Flüchtlingshandlung entgegengesetzt, wäre aus "Sin Nombre" ein emotionalerer, zugänglicherer und ergreifenderer Film geworden. So ist man teilweise so abgeschreckt vom Gang-Ritus und der ihm innewohnenden menschlichen Verachtung, dass man gar nicht mehr genug Empathie für Sayra und Casper und auch das Schicksal des erst 12jährigen Smiley aufzubringen vermag. "Sin Nombre" ist ein bedrückender, gewalttätiger und hoffnungsloser Film, der einem nicht allzu leicht im Magen liegt. Dem Regisseur sind hier faszinierende und beachtliche Einblicke in das Leben derer gelungen, die neben dem Gesetz leben oder bewusst gesetzlos leben. Vielleicht gehört da die mangelnde Empathie dazu, vielleicht muss das alles so kalt, grausam und trist sein. Mir hätte es besser gefallen, wenn hier sowohl durch Worte als auch durch Gesten oder Handlungen noch deutlicher gemacht worden wäre, was die Protagonisten empfinden.

Die Darsteller geben ihr Bestes und bei dem ein oder anderen mag man kaum glauben, dass er KEIN Mitglied der Mara Salvatrucha ist. Regisseur Fukunaga hat zwar echte Gangmitglieder am Drehbuch mitschreiben lassen, damit der Slang und die Ausdrucksweise der Maras möglichst authentisch rüberkommen, aber die Darsteller waren allesamt Schauspieler. Und sie machen ihre Sache gut, teilweise beängstigend gut. Somit ist "Sin Nombre" sicherlich kein schöner Film und auch keiner, der eine besonders gute Geschichte erzählt. Aber einer, der seine Geschichte gut erzählt, wenn auch ein wenig zu herzlos und reduziert, so dass einem der Zugang zu den Protagonisten, zumindest zu denen, die man mag, unnötig erschwert wird. Da dies aber erst Fukunagas zweiter Langfilm ist, wollen wir mal nicht so sein und ihm verdiente drei von fünf Gang-Tattoos zubilligen, mit deren Trägern nicht zu spaßen ist. Niemals.
11 Kommentar| 18 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. Juni 2012
Road- bzw. Traintrip durch Mexico als Gang-Rachestory mit Romantik-
elementen. Die tollen Darsteller lassen einem die Längen im Mittelteil vergessen. Realistischer Film abseits des Mainstream.

Solides Bild mit einer schönen Farbgebung in den hellen Szenen. Bei dunklen Aufnahmen macht sich der nicht optimale Schwarzwert bemerkbar.

Der Ton kommt auch ganz gut im heimischen Kino an. Wenig Bassdruck, aber wenn (Zugszenen), dann mit ordentlichem Rumms.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 17. November 2010
nach city of god und amores perros ein weiteres highlight des südamerikanischen kinos. der inhalt wurde schon ausgiebig beschrieben, meiner meinung nach eine lovestory ohne kitsch und hollywoodplüsch und ein roadmovie das die realität von tausenden emigranten zeigt, die nichts zu verlieren haben.
0Kommentar| 5 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 1. März 2017
Der Film ist echt klasse. Alles gut, bis darauf, dass ein Kapitel komplett fehlt und nicht abgespielt werden kann, da fehlen einem einfach Informationen
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. Juli 2014
Toller Film, der einen wirklich bewegt. Heftig und doch subtil. Einige Szenen sind nichts für Zarbeseitete, die FSK-Empfehlung sollte man einhalten.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden

Haben sich auch diese Artikel angesehen

8,88 €
4,99 €

Brauchen Sie weitere HilfeHier klicken