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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
71
4,1 von 5 Sternen
Insomnia - Schlaflos [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
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am 23. Oktober 2017
Ich möchte hier gleich mal vorne weg bemerken, dass dieser Film ohne jeden Zweifel sehenswert ist. Ich kaufte ihn mir weil es der einzige Nolan war, den ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen habe.

Der Film punktet ungemein mit seiner Spannung und den grandiosen Schauspielern. Dass man an den Talenten nicht zweifeln muss, sollte jedem bekannt sein, denn Al Pacino, Robin Williams und Hilary Swank sind einfach große Namen in der Welt des Kinos. Aber worum geht es überhaupt?
Der Detektiv Will Dormer (Al Pacino) wird in ein Dorf in Alaska beordert, um dort den Mord an einer 17-jährigen aufzuklären. Er stellt schon am ersten Abend fest, dass es in dem Dorf angeblich keine Nächte gibt, denn wenn es draußen eigentlich dunkel sein sollte, scheint immer noch die Sonne durch sein Fenster. Bei seinen Ermittlungen wird er in ein kniffliges Katz und Maus Spiel verwickelt, bei dem er sich bald selbst nicht mehr sicher sein kann ob er nach unzähligen schlaflosen Nächten (deswegen auch der Beititel "Schlaflos") nicht selbst beginnt Dinge zu sehen, die nicht wirklich sind.

Der Film ist an sich ganz reine Sahne. Bis zum Ende hin weiß der Zuschauer nicht, was wirklich gespielt wird. Nolantypisch ist auch hier mal wieder das Thema Zeit integriert. Dennoch hat man den ganzen Film über den Gedanken im Kopf, dass es nicht Nolans bester Film ist. Dies liegt einzig und allein daran, dass das Drehbuch nicht vom Meister selbst geschrieben wurde. Die Art und Weise wie sich dieser Film entwickelt ist von vorne bis hinten gut durchdacht und auch ausgekugelt, aber dennoch fühlt sich dieser Film über seine gesamte Laufzeit nicht wie ein Nolan an, sondern wie ein typischer Thriller mit einem doch recht überraschenden Finale. Am Film selbst kann man wie gesagt gar nix aussetzen. Die Kameraarbeit ist spitze, die Schaupieler machen ihre Sache gut und der Film ist spannend. Und mehr braucht ein guter Thriller nicht um zu funktionieren. Dennoch muss ich den Stern abziehen, wenn man anfängt (und das bleibt leider bei Fans nicht außenvor) andere Filme des Regisseurs mit in Betracht zu ziehen. Leider kann man diesen Film sehr gut mit den anderen Nolanfilmen vergleichen, da Nolan ein Regisseur ist, der eiskalte und unglaublich komplexe Thriller schreiben und inszenieren kann. Dieses Gefühl bleibt bei diesem Streifen komplett weg.

Natürlich gibt es Leute die sich daran nichts geben. Wie gesagt, der Film ist und bleibt mehr als sehenswert, nur leider geht man halt mit dem Gefühl heraus, und der Mann hat "Memento", "Prestige", "Inception" und die "The Dark Knight"-Trilogie gemacht?

Jeder der auf Thriller steht und einen spannenden Abend hinter dem Fernseher verbringen mag, soll nicht lange überlegen und sich diesen Film kaufen. Denn dafür ist er mehr als brillant. Der Punkt Abzug bleibt einzig und allein daran, dass wenn man den oben genannten Filmen 5 Sterne gibt, man diesem Film durchaus nicht die 5 voll geben kann!
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am 6. April 2017
Ein Meisterwerk mit super-Schauspiel-Größen. Unglaublich deren Zusammenspiel vor der mysteriösen und befremdlichen Natur- und der 24- Stunden- Tag- Kulisse.Muss ich immer wieder anschauen.
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am 16. März 2017
Al Pacino schwankt im Halbschlaf bzw. halbwach durch die Ermittlungen, Robbin Williams ist völlig humorlos... Geiler Film, der mehr Anerkennung verdient!
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TOP 1000 REZENSENTam 29. April 2014
Christopher Nolan hat sich durch seine Filme wie "Batman Begins", "Inception", "Memento", "The Dark Knight" oder "The Dark Knight Rises" zu einem der beliebtesten neuen US-Regisseuren entwickelt. Künstlerisch interessant waren auch seine weniger spektakulären Arbeiten "The Prestige" - einem Film über zwei konkurrierende Zauberkünstler - und "Insomnia", das 2002 realsierte Remake des norwegischen Erfolgsthrillers "Todesschlaf" von Erik Sjokldbjaerg. Dabei verlegte Christopher Nolan aber die Handlung vom arktischen Tromso nach Alaska, wo die Nächte ebenfalls tagelang hell sind - oder aber auch für längere Zeit Tag und Nacht stockdunkel. Es herrscht aber in "Insomnia" die ständige Helligkeit - eine Tatsache, die nicht nur dem versierten Ermittler Will Dorner (Al Pacino) aufs Gemüt schlägt. Er wurde gemeinsam mit seinem jüngeren Partner Hap Eckhart (Martin Donovan) hier nach Nightmute geschickt, um der örtliche Polizei bei den Ermittlung in dem Mordfall an einer 17jährigen Schülerin zu helfen. Die Beziehung der beiden Männer, die nicht nur Kollegen, sondern auch gute Freunde sind, ist derzeit stark belastet durch die Ermittlungen der Dienstaufsichtsbehörde. Diese haben Eckhart einen Deal angeboten, dass er straffrei ausgeht, wenn er seine und Dorners Verfehlungen aufdeckt. Erschwerend hinzu kommt diese ständige Helligkeit durch die Mitternachtssonne, Dorner kann kaum schlafen und sieht dann auch dementsprechend fertig aus. Von den dortigen Kollegen werden Dorner und sein Partner gut aufgenommen, vor allem für die junge engagierte Polizistin Ellie Burr (Hillary Swank) ist Dorner, der auch Fachbücher geschrieben hat, ein echtes Vorbild. Während alle bald glauben, dass der aggressive Freund der Toten, der Schüler Randy Stetz (Jonathan Jackson) der Mörder sein könnte, ist Dorner schon auf einer ganz anderen Spur. Als man dem Täter eine Falle stellen will, kommt es zum Schußwechsel, den Eckhart nicht überlebt. Schütze war Dorner, der allerdings im Nebel nichts gesehen hat. Er fingiert aber den Tatort so, dass nur der entfohene Täter Eckharts Mörder sein kann. Dieser geheimnisvolle Fremde (Robin Williams) meldet sich aber bald anonym per Telefon bei Dorner...
Schon das norwegische Original war ein starker Film und Christopher Nolan schafft das seltene Kusntstück das Remake eines skandinavischen Topfilms nicht zu versemmeln, sondern ein gleichwertige Neufauflage zu schaffen. Dies gelingt deshalb, weil er das meiste an Inhalt so belässt wie im Original und zum Glück keine Ambitionen an den Tag legt den Stoff für US-Verhältnisse glattzubügeln.
Auch die Darsteller sind perfekt ausgewählt. Al Pacino in einer seiner besten Rollen des letzten Filmjahrzehnts, dann eine Hilary Swank, die ein bissel an den Clarice Starling Typ von "Schweigen der Lämmer" erinnert und durchaus ebenbürtig agiert. Mit Robin Williams ist dann der perfekte Psychopath gefunden, der sich hinter einer bürgerlichen Fassade und einer empathischen Sensibilität verbirgt und es schafft, dass man beinahe Gänsehaut vor Furcht bekommt, so gelungen ist der reißende Wolf unter dem Deckmantel des biederen Bildungsbürger.
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am 29. Juni 2015
ein film der viel verspricht aber nicht`s hält,er dauert fast zwei stunden und gerade mal die letzten zehn minuten sind interessant und das war`s auch schon.abgesehen von den teils wunderschönen landschaftsaufnahmen ist dieser film nur durch langeweile durchsetzt,denn man sieht einen
immermüden al pacino der nicht schlafen kann und das war`s,er hätte sich was besseres verdient...............
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am 1. Juli 2011
Christopher Nolans ("Batman - The Dark Knight") Film aus dem Jahr 2002 ist ein beeindruckend photographiertes Kriminaldrama um Schuld und Sühne, an dem Altmeister Alfred Hitchcock sicher seine helle Freude gehabt hätte. Die erfreulich gut ausgestattete DVD präsentiert den Hauptfilm in einer Qualität, dank derer der Film auch bei der Projektion auf eine Leinwand ein ungetrübtes Vergnügen ist.

Als im alaskanischen Ort Nightmute ein 17-jähriges Mädchen tot aufgefunden wird, erhalten die örtlichen Behörden Amtshilfe von den LAPD Detectives Will Dormer (Al Pacino) und Hap Eckhardt (Martin Donovan). Auf den abgeklärten Dromer wirkt der Mord zunächst wie ein schnell zu lösender Routinefall, und Dromer hat auch schon einen Einfall, wie man des Täters habhaft werden kann: Der Rucksack des Opfers, den man bei der auf der örtlichen Müllhalde deponierten Leiche gefunden hat, wird an den vermutlichen Tatort verbracht, und im Anschluss werden die örtlichen Behörden die Nachricht verbreiten lassen, der Rucksack des Opfers sei nicht aufgefunden worden und werde vermisst. Dromers Kalkül: Der Mörder wird an den Ort des Geschehens zurückkehren und versuchen, den Rucksack verschwinden zu lassen.

Tatsächlich geht Dromers Rechnung auf: Die beiden Detectives und die Kollegen von der örtlichen Polizei lauern im Nebel auf den Mörder, der tatsächlich zu der kleinen Fischerhütte am See zurückkehrt. Dank einer kleinen Unachtsamkeit wird der Täter auf seine Verfolger aufmerksam, und plötzlich laufen die Dinge aus dem Ruder. Dromer nimmt die Verfolgung auf, es fällt ein Schuss, und Dromers Kollege sinkt tödlich getroffen zu Boden. Das Fatale: Die Kugel stammt aus einer von zwei Waffen, die Dromer mit sich führt. Ein Unfall, der den schlechten Sichtverhältnissen geschuldet ist - oder doch mehr? Am Vorabend nämlich hat Hap seinem Kollegen eröffnet, er werde demnächst in einem internen Ermittlungsverfahren gegen Dromer aussagen. Klartext: Dromer kommt der Tod des Kollegen nicht ungelegen. Die Kollegen vom Police Department in LA würden wahrscheinlich sagen: Dromer hatte ein Motiv für den gezielten Schuss auf den Kollegen. Dromer versucht, die Sache so aussehen zu lassen, als sei der flüchtige Täter für den Tod seines Kollegen verantwortlich.

Dann aber meldet sich der Gesuchte telefonisch bei Dromer und eröffnet ihm eine unangenehme Wahrheit: Mister X ist Zeuge des Tathergangs gewesen und hat Dromer nun in der Hand. Der leutselig klingende Mörder schlägt Dromer am Telefon ganz ungerührt einen perfiden Deal vor, und es scheint so, als lasse Dromer sich auf den Handel ein ...

Filmkritik

Mit seiner Neubearbeitung einer norwegischen Filmvorlage bietet Regisseur Christopher Nolan 113 Minuten lang intelligentes Spannungskino vom Feinsten.
Im Mittelpunkt des ungewöhnliches Krimidramas steht die Suche nach einem Täter, sondern die Frage danach, an welchem Punkt der Unbescholtene zum Übeltäter wird, und die Antwort ist beileibe nicht so einfach, wie der Film vielleicht zunächst suggerieren mag. Der scheinar integre Dromer offenbart mit Fortschreiten der Handlung zunehmend seine Schattenseite, im Gegenzug entpuppt sich der sinistre Schriftsteller Walter Finch (Robin Williams) als Zeitgenosse, für den das Publikum vielleicht nicht gerade Sympathien entwickeln muss, dessen Beweggründe aber doch zumindest sehr nachvollziehbar sind. Für Finch selbst ist die Sache eh klar: Was aussieht wie Mord, war in Wirklichkeit ein Unfall. Was aber ist mit dem, was aussieht wie ein Unfall ... ? Zum Ende des Films kann selbst Dromer die Frage nicht mehr schlüssig beantworten.

Nolans präzise getimter Film punktet mit fein gezeichneten Charakteren vor grandioser Kulisse. Al Pacino als dank alaskanisch weißer Sommernächte ohne Sonnenuntergänge schlafloser Cop überzeugt ebenso wie Robin Williams als mörderischer Biedermann. Ihrer beider Spiel trägt den Film, der heimliche Star aber ist Hilary Swank als Dorfpolizistin Ellie Burr, deren Bild von Dromer als legendärem Ermittler zunehmend Risse bekommt. Swanks Figur himmelt den gewieften Cop aus der Millionenstadt offensichtlich an, und zum Glück wird die Verehrung fürs große Vorbild in Swanks intensivem Spiel deutlich, ohne dass das Publikum die Beziehung zwischen beiden Figuren expressiv verbis erklärt werden müsste. Genauso deutlich werden auch die Zweifel, die die junge Frau im Laufe der Zeit beschleichen.

In einer beklemmenden Szene gegen Ende des Films - Dromer und die Kollegen aus Nightmute stoßen auf den scheinbar restlos aufgeklärten Mordfall an - konfrontiert Ellie Dromer mit einer am Tatort gefundenen Patronenhülse, deren Kaliber nicht dem der Waffe des angeblichen Täters entspricht. Dromer winkt ab, erklärt nur müde, der Fall sei abgeschlossen und gibt damit die hartnäckig ermittelnde Ellie dem Spott ihrer Kollegen preis - spätestens hier wird Pacinos Figur schuldig. Bei der Verabschiedung draußen vor der Kneipe verschafft Ellie sich Gewissheit: Bei der unschuldig wirkende Umarmung ertastet Ellie die zweite Waffe, die Dromer auch am Unglückstag bei sich getragen haben muss und aus welcher der tödliche Schuss abgefeuert worden sein dürfte. Die Erkenntnis ist ernüchternd: Die vermeintliche Lichtgestalt ist ein Stern, der offenbar längst erloschen ist. An dieser Stelle des Films verschiebt sich der Fokus erneut. Im Mittelpunkt stehen jetzt nicht mehr die beiden Täter Dromer und Finch, sondern Ellie rückt nach - und für den Zuschauer stellt sich die Frage: Wird Ellie sich ebenfalls schuldig machen ... ?

Die DVD

Das nahezu makellose Bild des DVD-Tansfers aus dem Hause Warner Bros. bringt die eindrucksvollen Landschaftsaufnahmen des Films auch im Heimkino optimal zur Geltung - abgesehen von einigen leichten Halo-Effekten, die Folge von nachträglich vorgenommener Kantenschärfung sein dürften, präsentiert sich das Bild stets angenehm scharf und sehr differenziert.

Der Dolby 5.1-Ton (wahlweise in englisch, deutsch oder französisch) wirkt transparent und bildet auch leise Nebengeräusche sehr naturgetreu ab - auch hier vergebe ich gern die Bestnote.

Das Bonusmaterial bietet eine Reihe von interessanten zusätzlichen Filmbeiträgen, deren Lauflänge en gros jeweils unter zehn Minuten liegt (einzige Ausnahme ist ein Gespräch zwischen Regisseur Nolan und Hauptdarsteller Pacino; der Mitschnitt bringt es auf gute 17 Minuten), die aber jeder für sich interessant sind - sowohl der Kameramann als auch der Produktionsdesigner dürfen in jeweils einem eigenen Beitrag über ihre Arbeit berichten; in einem weiteren Beitrag kommen Schlafforscher zu Wort und verraten Erhellendes über das Defizit, an welchem die Hauptfigur des Films zunehmend leidet. Danach dürfen Interessierte sich noch durch geschnittene Szenen sowie mit Kommentaren einzelner Darsteller unterlegten Schlüsselszenen klicken; eine Galerie mit Standbildern ("Produktionsaufnahmen") besuchen und sich den Originaltrailer ansehen - Fazit: Alles in allem eine überaus gelungene Mischung, die Interessierten informative Blicke hinter die Kulissen der Produktiion gestattet.

R e s ü m e e

Tragödie im Gewand des Kriminalfilms, die sich mit der Frage nach Schuld und Sühne befasst; getragen von exzellenten Hauptdarstellern und einer Bildgestaltung, die förmlich nach einer großen Leinwand schreit. Die DVD aus dem Hause Warner Bros. bietet ausgezeichnete Werte in allen Disziplinen - Fazit: "Insomnia" ist ein Tipp für Freunde anspruchsvoller Krimikost, die eher von präziser Charakterzeichnung als von krachender Action lebt.
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am 10. Oktober 2008
Kann man Regeln ändern, wenn es einer wie auch immer gearteten Gerechtigkeit dient? Und was passiert möglicherweise, wenn man es tut? Das sind die eigentlichen Fragen, um die es in diesem Film geht.

Sie werden ein wenig durch die Zutaten verdrängt, die den Streifen zu etwas Besonderem machen sollten. Da hätten wir die Weite und Schönheit Alaskas und die Sommernächte ohne Dunkelheit, in denen man als Neuankömmling so schlecht schlafen kann.

Superhirn Dormer wird mit seinem Partner aus Los Angeles nach Alaska beordert, um dort einen Mädchenmord aufzuklären. Aber Dormer hat die internen Ermittler im Genick, weil er Beweise gefälscht hatte, um der Gerechtigkeit auf die Sprünge zu helfen. Sein Partner ist bereit, dies einzuräumen, wird aber von Dormer scheinbar zufällig und absichtslos während der Ermittlungen im Nebel Alaskas erschossen. Dormer versucht seinen Fehler zu vertuschen, weil er die Kontrolle behalten will. Doch die hat er gerade dadurch völlig verloren...

Al Pacino spielt die Rolle des unter zunehmenden Schlafmangel und Kontrollverlust leidenden Dormer hervorragend. Positiv zu erwähnen sind auch einige sehr eindrucksvoll gedrehte Szenen. Insbesondere erfährt man, welcher Horror entsteht, wenn man unter auf einem Fluss treibende Baumstämme gerät.

Mit ein wenig Erfahrung weiß man leider schon nach kurzer Zeit, wie der Film enden wird. Die Story ist darüber hinaus zu weit weg vom wirklichen Leben. Solche Art von Katz- und Mausspiel wie zwischen Dormer und dem Mädchenmörder denken sich gewöhnlich Krimischreiber aus, die schon zulange im eigenen Saft sitzen. Mit dem tatsächlichen Leben hat das nicht viel zu tun. Besonders spannend ist es auch nicht. Deshalb mußte die Story mit den Zutaten aus Alaska etwas aufgepeppt werden.

Fazit.
Ein gut gemachter amerikanischer Moralfilm von einem guten Cop, der zu den falschen Mittel greift. Die Spannung ist mäßig, die schauspielerischen Leistungen sind gut.

Die DVD ist technisch in Ordnung. Das Bonusmaterial besteht vor allem aus verschiedenen Kommentaren der Macher und Interviews mit den Darstellern.
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am 10. April 2017
Der Verschluß der Hülle ist zwar defekt, aber die Blu-ray selbst ist in guten Zustand. Insgesamt ist "sehr gut" nicht erfüllt.
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am 12. August 2010
Meine Frau und ich haben uns gestern zum ersten mal Insomnia angesehen und ich habe den Kauf der Blu Ray in keinster Weise bereut. Uns hat der spannende Thriller wirklich gut gefallen. Insomnia bietet ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel der alternden Hollywood Stars Al Pacino und Robin Williams.

Al Pacino spielt einen Cop aus L.A., der zusammen mit seinem Partner einen Mordfall, an ein 17jähriges Mädchen, in Nightmute, einer Kleinstadt im nördlichsten Alaska aufklären soll. Diese kleine Abwechslung kommt den beiden Großstadt-Cops nicht ungelegen, da in L.A. die Innere Abteilung gegen Dormer (Al Pacino) und seinen Partner ermittelt. Als es bei der Aufklärung des Mordfalles zu einem Unfall kommt, steht Dormer plötzlich mit dem Rücken zur Wand, denn auf einmal hält der Killer (ist nun wirklich kein Geheimnis: Robin Williams) die Karten in der Hand... und die ständige Schlaflosigkeit treibt den Polizisten langsam in den Wahnsinn.

Regisseur Christopher Nolan (Following, Memento, Batman Begins, The Dark Knight, Inception) inzinierte mit Insomnia einen soliden und spannenden Thriller, dem es allerdings ein wenig an Tiefgang fehlt. Die Charaktere werden nicht so gut durchleuchtet, wie z. B. in seinen Erstlingswerken Following und Memento. Trotz allem sind allein die schauspielerischen Leistungen von Al Pacino und Robin Williams ihr Geld allemal wert.

Ich habe in einigen Rezensionen gelesen, dass einige hier die technische Qualität der Blu Ray bemängeln. Die aktuelle Blu Ray - Auflage ist allerdings technisch sehr gut. Das Bild ist in den meisten Szenen sehr scharf, klar und detailreich. Selbst die Szenen, die im Nebel spielen sind sehr gut remastered worden uns erstaunen mit einer beeindruckenden Detail-Schärfe. Einige Szenen, die in Innenräumen spielen wirken für meinen Geschmack etwas zu weich aber die Außen- und Nahaufnahmen strotzen vor einer großen Fülle an Details. Die Farbpalette ist im Übrigen sehr natürlich gehalten, was allerdings nicht negativ gemeint ist. Ich würde der Bildqualität 9 von 10 Punkten geben.

Am Ton gibt es auch nichts auszusetzen dieser ist sehr klar, direkt und räumlich. Surround-Effekte gibt es nicht all zu viele und der Subwoover bleibt meistens stumm. 8 von 10 Punkten.

Fazit. Wie schon eingangs erwähnt hat mir Insomnia gut gefallen. Der Film bietet 2 Stunden gute und spannende Unterhaltung an schön ausgewählten Schauplätzen. Al Pacino und Robin Williams zeigen, dass Sie als Schauspieler immer noch in der Champions-League spielen. Wer sich für gute Thriller interessiert, kann bei Insomnia nicht viel falsch machen. Wer über einen Blu Ray Player verfügt, der sollte zur technisch sehr guten Blu Ray greifen. Ihr würdet mit der aktuellen Blu Ray - Auflage keinen Fehlkauf tätigen.
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TOP 1000 REZENSENTam 21. Dezember 2014
dieser Film gehört bei mir zu der Kategorie von Film, wo ich bei einer Bewertung von 3 - 5 Sterne alles geben könnte, so gespalten bin ich bei diesem Film.

Leistung der Schauspieler
Hier gibt es nur eins, 5 Sterne. Al Pacino spielt die Rolle des Ermittlers grandios, der an Schlaflosigkeit leidet. Ihn macht die nicht vorkommende Dunkelheit fast wahnsinnig. In seiner typischen Pacino-Art zeigt er mit jeder Mimik und Handlung den typischen Zerfall eines Menschen, der nicht schlafen kann. Alle Stufen einer Schlaflosigkeit, von Stimmungsschwankung bis zum halluzinieren liefert Al Pacino perfekt ab. Im Gegensatz spielt Robin Williams einen verweichlichten Krimiautor, in welchem eine zornige und böswillige Seele schlummert. Auch hier gibt es 5 Sterne, denn auch er zeigt in Mimik und Gesten das ganze schauspielerische Programm.

Kulisse
Es ist dem Film gut gelungen, diese schlaflose Atmosphäre über den gesamten Film zu vermitteln. In Kombination mit der Landschaft von Alaska und den Tagen, die niemals dunkel werden, hat der ganze Film eine bedrückende Stimmung, welches für den Thriller gut tut.

Handlung:
Bei der Handlung muss ich aber "nur" 3 Sterne geben. Es ist für mich Durchschnitt und diese art von Thriller habe ich bereits schon 100 mal gesehen. Es ist nichts besonderes und daher auch die schlechteste Bewertung mit 3 Sternen (gut, aber Durchschnitt)

Fazit:
Wer Al Pacino und Robin Williams mag, der sollte diesen Film in jedem Fall sehen. Dieser Film und auch meine Bewertung liegen genau dort, denn da hat dieser Film seine Stärken.
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