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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 18. Januar 2010
Ich bin, wie viele von Euch, Robert Jordan Fan der ersten Stunde. Ich mag Robert Jordans imaginative und konzeptionelle Kraft auch wenn er sich mitunter in immer kleinere Details verstrickte und seine Helden dadurch wie in Zeitlupe agierten. Auf der anderen Seite mag ich Brandon Sandersons Stil, da er Fantasy komplett anders schreibt, viel knapper und auf ein Ziel ausgerichtet, mit ebensolcher imaginativer Kraft.
Als ich hörte, dass Sanderson nun Jordans Werk fortführt, war ich sehr skeptisch, denn das schien mir ein zu krasser Stilbruch zu sein. Ich las das Buch in 4 Tagen durch. Was sich wie ein unvereinbarer Gegensatz darstellt wird zu einer tollen Erfahrung darin, wie man mit einer Kombination unterschiedlicher Erzählarten die Schwächen aus einem Werk herausdestillieren und die Stärken zweier guter Autoren zu einem sehr guten Werk kombinieren kann. Brandon Sanderson schafft es, Jordans Stil noch zu bereichern, indem er die unendlich vielen Handlungsfäden Jordans wieder harmonisch zusammenfügt und trotzdem Jordans liebgewordene Marotten mit übernimmt. Statt zupfender Zöpfe, alterslosen Aes Sedai Lächelns oder zusammengebissenen Zähnen gibt es jetzt bis zu 30mal im Buch "scharf gezügelte Rösser"oder "wundgeschlagene Hinterteile". Wenn Jordan schon mal knapp 2 Seiten brauchte, um das Aussehen eines Gebäudes zu beschreiben, kürzt Sanderson das zugunsten der Handlung auf ein Viertel und nutzt die Zeit, in der er sich auf die Motivationen und Gedanken mehrerer Personen schlaglichtartig konzentriert.
Aber am interessantesten ist: Er hat den Mut, wirklich etwas Neues zu beginnen und die Erzählung zu ändern:
Er versteht die Ungeduld der Leser, es müsse nach 11 Bänden Spannungsaufbau endlich was passieren und spiegelt sie in des Drachen steigender Ungeduld genial wieder. So staunt der Leser, wenn unser bisher weichgespülter Geduldsdrache plötzlich Aes Sedai ins Wort fällt, da sie ihm zu viel BlaBla produzieren, Ihnen gar mit sofortiger Exekution droht, wenn sie ihm noch mehr auf die Nerven fallen. Statt endloser Verhandlungen zwingt er die Seanchan auf nur 3 Kapitelseiten zu radikalen Entscheidungen, peitscht die Aiel und seine Begleiter von Stadt zu Stadt, mobilisiert seine Armeen wie Alexander im Handstreich und begleicht, quasi als Zwischenstopp, Rechnungen mit ihn nervenden Forsaken. All das in einem Endzeitszenario, wo das Böse die Realität immer mehr aufribbelt, wo die Spannung auch für normale Menschen greifbar wird, wo man auf 700 Seiten plötzlich atemlose Spannung fühlt und dann wirklich weiß, dass kann auch ein Sanderson nicht in einem Buch beenden. Der einzige Wermutstropfen für mich ist, dass Sanderson mit Mat gut, mit Egwene blendend aber mit Perrin gar nicht klarzukommen scheint.
Wer nicht mit Englisch auf Kriegsfuss steht, sollte sich die Geschichte kaufen, denn Brandon Sanderson schreibt einfaches und starkes Englisch ohne zu viele Fachworte oder blumige Ausschmückungen.
Das ist das bisher spannendste Rad-Der-Zeit Buch. Branderson hat offenbar einen irrwitzigen Trip durch das Finale vor und ich kann es kaum erwarten, in diesem Tempo weiterzulesen. Ganz im Gegenteil zur schlafmützigen Art eines George Martin will er den Abschluss und die alte Freude an diesem einmaligen Zyklus ist wieder da.
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am 1. November 2009
Nach dem bedauerlichen Tod des Authors hat die Serie in diesem Buch eine würdige Fortsetzung gefunden. Dank Robert Jordans Hinterlassenschaft, die er im Angesicht des Todes seinen treuen Lesern hinterlies, und der guten Arbeit von Brandon Sanderson, wird sein Grab wohl nicht von Rockern geschändet. Die das angedroht hatten für den Fall, dass er stirbt ohne die Serie zu beenden.
Der Schreibstil unterscheidet sich sicherlich von den vorherigen Bänden. Nicht umbedingt zum Nachteil. Was ich nicht vermisste, sind die endlosen modetechnischen Beschreibungen. Allgemein ist Sanderson nicht so detailverliebt wie Jordan, verwendet weniger geschachtelte Sätze und baut keine Mamutsätze. Was der ganzen Serie gut getan hätte m.E.. Dabei verliert Sanderson aber nie das Auge fürs versehntliche. Soll heißen: Der Plot leidet nicht darunter.
Der Inhalt des Buches behandelt hauptsächlich Egwene al'Vere und Rand al'Thor, die in dramatischen, gut erzählten Spannungsbögen fortgeführt werden Richtung Tarmon Gai'don. Und ich rede von "Richtigen Fortschritten". Also nicht das, was man in Band 7-10 geboten bekam, wo detaillierte Ausgestalltung der Welt über Storyline obsiegte. Darunter zähle ich den prohpezeiten Angriff auf Tar Valon. Die Auflösung der Dualität Rand und Lews Therin Telamon. Unerwähnt bleiben die vielen Enthüllungen und Bestätigungen über Personen(Black Ajah!Ishamaels/Moridins Motive!) und Ereignisse(Rebellion!) mit denen die Serie wahrlich gesegnet ist.
Wer seit Jahren an der Serie liest, wird sehr viele erfüllende Momemte mit dem Buch haben. Das kann ich versprechen.
P.S. Man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das Geschehen unnötig in die Länge gezogen wird. Alles was dran kommt, musste abgehandelt werden. Soll heißen: Es ist kein kommerzielles In-die-Länge-ziehen der Geschichte zu bemerken. Man muss unumwunden zugeben, dass der Author noch zwei Bände brauchen wird für einen würdigen Abschluss. Punkt. Und das wollen wir alle, oder? Nach Jahren des treuen Lesens.
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am 1. November 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!

Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
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am 30. Oktober 2009
Schon 2 Tage nach der Veröffentlichung hielt ich mein Exemplar von "Gathering Storm" in den Händen - was für ein Wälzer! GS ist der erste von 3 Bänden, welche die lange epische Reise von Rand Al'Thor und seinen Freunden abschließen werden. Was - um es den Unkenrufern gleich vorweg zu nehmen - NICHT an Abzocke seitens des Verlages etc. liegt, sondern daran, dass es schlicht technisch UNMÖGLICH ist, alles in ein Buch zu packen. Und ganz ehrlich, wer will schon, dass die Auflösung einer Reihe von Nebenplots gestrichen wird, nur damit es in ein Buch passt?!
Da die unzähligen Handlungen sich jetzt fast 20 Jahre lang auf ein Ereignis zubewegten, sind die Erwartungen verständlicherweise sehr hoch, besonders unter dem Aspekt, dass Brandon Sanderson die Arbeit des verstorbenen Robert Jordan fortführt.

Deshalb das Wichtigste vorweg: Brandon Sanderson hat eine Meisterleistung abgeliefert!

Zwar müsste ich lügen wenn ich sagen würde, dass man keinen Unterschied merkt, aber wie es im Vorwort so schön heißt "ich wollte nie RJ's Stil kopieren, sondern war stets bemüht meine Worte so zu wählen, dass sie den Charakteren, dem Plot und der Atmosphäre gerecht werden" - und das ist ihm voll und ganz gelungen!
Das Buch knüpft nahtlos an "Knife of Dreams" an und uns wird bereits im Prolog klar: Tarmon Gai'don ist näher als jemals zuvor.
Endlich werden lang überfällige Handlungsstränge gelöst und/oder zusammengeführt und Vorbereitungen für die letzte Schlacht getroffen. Es passiert entsprechend vordergründig deutlich mehr als in "Winters Heart" oder "Crossroads of Twilights", aber ich möchte eigentlich nichts verraten um die Spannung zu wahren =).
Jedoch wird eines in diesem Band besonders deutlich: unsere Emond's Fielder sind definitiv weit gekommen und haben sich entsprechend verändert. Sie alle sind ein Stückchen härter (besonders Rand) aber vorallem auch weiser geworden (besonders Nynaeve und Egwene).

Dank der guten Arbeit von Brandon Sanderson und RJ's Frau Harriet McDougal, dürfen wir endlich das Ende einer der größten Fantasy-Reihen überhaupt erleben - Danke schön!
Aber das größte Geschenk hat uns Fans wohl RJ selbst gemacht, indem er - selbst als er wusste, dass seine Zeit vielleicht bald gekommen war - alles menschenmögliche getan hat um sicherzustellen, dass seine Geschichte nahezu so beendet werden kann, wie er sie auch geschrieben hätte...

Alles in allem ein super spannender und überwältigender Lesegenuß und der Beginn eines mehr als würdigen Abschlusses!

***** 5 Sterne, und besonders ein Muss für all jene, die die Hoffnung auf Fortsetzung schon aufgegeben haben!

Btw: der nächste Band heißt "Towers of Midnight" - welcher längst überfällige Plot hier beendet wird sollte eigentlich kein Geheimnis mehr sein ;)
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am 31. Oktober 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!

Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
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am 7. November 2009
auf die Gefahr hin, Robert Jordan Fans vor den Kopf zu stoßen: Sanderson kann einfach besser schreiben. Der Plot ist eindeutig Jordan, die konzise, flüssige und gut durch strukturierte Sprache Sandersons vermeidet aber einige unnötige Längen, die Jordan spätestens ab Band fünf ausgezeichnet haben. Bei ihm hatte ich manchmal schon das Gefühl, dass er die Serie selbst kaum noch ertragen hat und sie vor allem auch aus Pflichtgefühl uns LeserInnen gegenüber fortsetzte. Bei Sanderson hingegen ist Schreiblust und Übersicht über alle Bände spürbar, wie sie den jungen Jordan ausgezeichnet haben. Um einen anderen Vergleich zu wählen: Jordan war exzellent in der Komposition des verschachtelten und verwobenen Plots, die Umsetzung der komplexen Handlungen in Sprache hat ihn aber manchmal überfordert. Hier ergänzen sich die zwei hervorragend, und ja, im Juni war Sanderson mit Band 12/2 schon halb fertig, es steht zu hoffen, dass wir nicht allzu lange auf den nächsten Band warten müssen.
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am 10. November 2010
Will keine großen Worte vergießen, nur so viel: Ich empfinde den Stilwechsel von Jordan auf Sanderson mehr als gelungen, ja sogar angenehm! Endlich normalisiert sich das Gender-Verhältnis auf ein realistisches, erträgliches Maß (RJ muss wohl unter einer sehr dominanten Mutter großgeworden sein...). Der ständige Geschlechterkampf um Macht und Einfluss war mir ein echter Dorn im Auge!

Ebenfalls sehr gelungen: der Beinahe-Absturz Rands in die Herzlosigkeit! Jordan/Sanderson liefern hier ein paar sehr beeindruckende Szenen des kaltblütigen Geduld-Verlierens, vor allem gegenüber Cadsuane! Auch Egwenes Widerstand und politisches Geschick beeindrucken! Selten ein Roman bzw. Fantasy Reihe, bei denen die Charaktere so einer minutiösen und stimmigen Entwicklung unterworfen sind! Man darf gespannt der folgenden Teile harren

FAZIT: fünf Daumen hoch und noch schnell noch einmal durchgelesen, bevor Towers of Midnight fürs Kindle App auf den Markt kommt ;)

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am 1. Februar 2010
Nach einigen sehr zäh fliesenden Büchern endlich wieder ein Highlight in der WoT Serie. Rand al'Thor steht (auch erzählerisch wieder) im Mittelpunkt. Die Story geht schnell und rasant weiter und man scheut sich auch nicht einige (zu lange schon offene!) Geschichtsfäden zu Ihrem Abschluss zu bringen.

Der Drache schreitet stetig dem drohenden Wahnsinn entgegen. Harte Entscheidungen von Ihm und die Geschehnisse, welche den baldigen Ausbruch des Dunklen Königs beschreiben, verleihen diesem Buch eine schöne düstere Atmosphäre.

Und Egwene kümmert sich endlich final um die Aes Sedai von Tar Valon.

Nebencharaktere werden nicht mehr in 5 oder mehr Kapitel aufwendig beschrieben. Stattdessen werden teilweise zwei oder mehr Plots in einem Kapitel beschrieben, damit bleibt mehr für die Hauptstory übrig.

Das letzte Buch, welches mich so begeistert hat, war "Lord of Chaos". Alles danach war immer noch passabel für mich als Fanboy, aber eben nicht mehr ausgezeichnet.

Wenn Mr. Brandon diesen Schreibstil beibehalten kann, dann dürfen wir uns schon auf ein packendes und grandioses Finale vom Rad der Zeit freuen.

5 Sterne für dieses wunderbar Buch!
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am 31. Oktober 2009
Die Rad der Zeit Fans, ich inklusive, haben lange auf die Fortsetzung warten müssen. Nach dem Tod Robert Jordans gab es Bedenken ob diese Serie überhaupt vollendet werden kann.
Letzte Woche hielt ich dann endlich den langersehnten 12. Teil in Händen. Ein Co-produktion von Sanderson und Jordan.
Nachdem ich das Buch vollendet habe kann ich nur sagen, dass es eine akzeptable Fortsetzung ist. Sanderson hat nicht den Stil von Jordan, sein Schreibstil ist weniger bunt, weniger deskriptiv. Die Unterschiede sind sehr deutlich, jedoch stehen sie nie der Charakterisierung im Weg. Ich habe alle Bücher im englischen Original gelesen, ich vermute die Übersetung ins Deutsche verwischt solche Unterschiede.
A Gathering Storm dreht sich vor allem um Egwenes und Rands Geschichten und ist wesentlich dunkler als vorherige Bücher, was aber der Serie und dem Weg nach Tarmon'Gaidon durchaus angemessen ist. Andere Hauptcharaktere spielen nur eine Nebenrolle und werden im nächsten Buch behandelt.
Sanderson ist in der unglücklichen Position alle offen Storylines zuende bringen zu müssen, er tut dies sehr effizient, im Gegensatz zu Jordan löst er 20 Rätsel auf und führt nur ein neues ein. Darunter leidet wiederum die Detailiertheit der Beschreibung - manche Kapitel scheinen recht gehetzt.
Dennoch, für alle Fans eine willkommene Fortsetzung und - jedenfalls für mich - wesentlich besser als erwartet.
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am 31. Oktober 2009
Ich habe das Buch gestern fertig gelesen und kann nur sagen, es gefiel mir sehr gut. Ich war froh, dass die Serie überhaupt nach dem Tod von Robert Jordan noch fertig geschrieben werden sollte, aber wußte nicht so recht, ob ein neuer Autor trotz aller bereit gestellter Materialen es schaffen würde, es würdig fortzuführen. Brandon Sanderson hat meine Erwartungen übertroffen.
Generelle Infos zum Buch erst einmal. The Gathering Storm ist NICHT alleine das Endband. Es ist nur der erste Teil von dreien und alle zusammen machen "Memory of Light" aus. Dies Buch selber ist schon superdick, vielleicht das längste Buch in der Serie oder einer der längsten. Ich finde es aber gut, dass der Endteil sehr lange ist. Ich habe mich schon gefragt, wie der Autor es in einen normalen Buch schaffen sollte, alle wichtigen Handlungen zum Ende zu bringen. Es erschien mir unmöglich.
Der Stil Sandersons unterscheidet sich schon von Jordans, aber es stört mich überhaupt nicht. Es schadet nicht der Geschichte.
Meiner Meinung nach ist es auch sehr gut, dass dieser Teil sich darauf beschränkt, größenteils nur die Handlungsstränge um Rand und Egwene im gravierenden Ausmaße voranzutreiben. Endlich habe ich wie in den ersten Bänden das Gefühl, am Ende des Buch haben die Hauptpersonen etwas erreicht.
Zur Handlung selber will ich NICHTs verraten. NUR diesmal habe ich es nicht bereut das Hardcover gekauft zu haben.
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