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am 9. November 2013
Der erste der Teile die "A Memory of Light" bilden, ist spannend, gut geschrieben und führt viele Handlungsbögen konsequent fort. Besonders fallen dabei die Handlungsbögen um Egwene und Rand in diesem Buch auf, der Entwicklung packend beschrieben ist. Der Schreibstil ist ein klein wenig weniger weitschweifig als der von Robert selbst, weswegen ich das Buch leichter lesbar fand als "A Knife of Dreams."
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am 22. März 2016
The book is good, but there are a few words that are always spelled wrong in the Kindle version, which is very annoying. The ones I've found are the name of Lews Therin Telamon's wife, whose name is "Ilyena", but it is written as "Hyena", which is ridiculous. Also, the Aiel slaves are called "gai'shain", but these are written as "gai'sbain". Should not happen.
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am 25. Oktober 2015
Nach den ersten 100 Seiten vom ersten Vol. konnte ich die Bücher nicht mehr aus der Hand los lassen.
Dagegen ist "Herr der Ringe" eine einfache Kurzgeschichte!
Ein Traum für alle Fantasie-Fans, und nicht nur für die.
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am 16. Dezember 2014
Eine super Reihe. Man sollte aber umbedingt beim Anfang beginnen. Ist nur zu empfehlen. Viel Besser als Herr der Ringe
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am 27. November 2009
Ich werde wohl die letzten Bücher nie mit derselben Begeisterung lesen können, wie die ersten...und nein, dass liegt nicht am "Autorenwechsel", sondern daran, dass diese Reihe schon vor einer Weile extrem aus den Fugen geraten ist. Und zwar ab dem Punkt, an dem Robert Jordan sich bemüßigt fühlte, den Leser mit unglaublich vielen Nebencharaktären, Nebenschauplätzen und (eigentlich unwichtigen) Intrigen zu "verwöhnen". Das war einfach zuviel des Guten.

Auch bei diesem Buch war ich für die ersten 60 Seiten oder so ziemlich angenervt. Schon wieder tauchten neue Charaktere auf. Es wurde so oft die Perspektive gewechselt, dass ich kaum wußte, wo mir der Kopf stand. Aber dann ging es (endlich! endlich!) mal wieder voran...und mit was für einen Tempo. Stellenweise vielleicht sogar zu schnell, da hätte ruhig noch die eine oder andere Szene mehr hineingepasst. Aber endlich werden lose Enden verbunden! Endlich wird nicht Seitenlang über Catsuanes (höchst langweiliges) Intriegenspiel berichtet (jaja, sie weiß etwas, sie hat einen Plan, ich habs verstanden, können wir endlich zur Aktion kommen?), endlich bekommt man mal mehr als Andeutungen.

SPOILER!!!!!!!!!!

Besonders glücklich bin ich darüber, dass Maasema und Graendel endlich weg vom Fenster sind. Ich weiß echt nicht, warum den beiden so viele Seiten in der Vergangenheit gewidmet worden sind, wenn sie doch schon ewig ihre Funktion erfüllt hatten (soweit sie denn eine hatten). Wenn jetzt nur noch Catsuane (die im Prinzip nur da ist, um die Lücke zu schließen, die Moraine hinterlassen hat) endlich mal ihr Schicksal (was das auch immer sein mag) ereilen könnte...

SPOILERENDE!!!!

Es gibt immer noch zu viele "Nebenscharmützel", zu viele Sprünge, aber man merkt, dass das Ganze mehr auf den Punkt geschrieben ist. Das Buch hat mir sehr viel mehr Spass gemacht, als die drei oder vier vorherigen, bei denen man oft das gefühl hatte, Handlungsmäßig auf der Stelle zu treten. Ich empfinde es auch als höchst angenehm, dass nicht mehr jede Frau bei jeder Gelegenheit ihre Rücke glatt streicht (obwohl Rands Gedankengänge immer noch etwas repetiv sind). Stellenweise hatte ich das Gefühl "Da fehlt doch was" (wo ist zum Beispiel jetzt Morgase abgeblieben?), aber alles in allem ein Buch, dass der Reihe würdig ist.
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am 1. November 2009
Nach dem bedauerlichen Tod des Authors hat die Serie in diesem Buch eine würdige Fortsetzung gefunden. Dank Robert Jordans Hinterlassenschaft, die er im Angesicht des Todes seinen treuen Lesern hinterlies, und der guten Arbeit von Brandon Sanderson, wird sein Grab wohl nicht von Rockern geschändet. Die das angedroht hatten für den Fall, dass er stirbt ohne die Serie zu beenden.
Der Schreibstil unterscheidet sich sicherlich von den vorherigen Bänden. Nicht umbedingt zum Nachteil. Was ich nicht vermisste, sind die endlosen modetechnischen Beschreibungen. Allgemein ist Sanderson nicht so detailverliebt wie Jordan, verwendet weniger geschachtelte Sätze und baut keine Mamutsätze. Was der ganzen Serie gut getan hätte m.E.. Dabei verliert Sanderson aber nie das Auge fürs versehntliche. Soll heißen: Der Plot leidet nicht darunter.
Der Inhalt des Buches behandelt hauptsächlich Egwene al'Vere und Rand al'Thor, die in dramatischen, gut erzählten Spannungsbögen fortgeführt werden Richtung Tarmon Gai'don. Und ich rede von "Richtigen Fortschritten". Also nicht das, was man in Band 7-10 geboten bekam, wo detaillierte Ausgestalltung der Welt über Storyline obsiegte. Darunter zähle ich den prohpezeiten Angriff auf Tar Valon. Die Auflösung der Dualität Rand und Lews Therin Telamon. Unerwähnt bleiben die vielen Enthüllungen und Bestätigungen über Personen(Black Ajah!Ishamaels/Moridins Motive!) und Ereignisse(Rebellion!) mit denen die Serie wahrlich gesegnet ist.
Wer seit Jahren an der Serie liest, wird sehr viele erfüllende Momemte mit dem Buch haben. Das kann ich versprechen.
P.S. Man zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass das Geschehen unnötig in die Länge gezogen wird. Alles was dran kommt, musste abgehandelt werden. Soll heißen: Es ist kein kommerzielles In-die-Länge-ziehen der Geschichte zu bemerken. Man muss unumwunden zugeben, dass der Author noch zwei Bände brauchen wird für einen würdigen Abschluss. Punkt. Und das wollen wir alle, oder? Nach Jahren des treuen Lesens.
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am 30. Oktober 2009
Schon 2 Tage nach der Veröffentlichung hielt ich mein Exemplar von "Gathering Storm" in den Händen - was für ein Wälzer! GS ist der erste von 3 Bänden, welche die lange epische Reise von Rand Al'Thor und seinen Freunden abschließen werden. Was - um es den Unkenrufern gleich vorweg zu nehmen - NICHT an Abzocke seitens des Verlages etc. liegt, sondern daran, dass es schlicht technisch UNMÖGLICH ist, alles in ein Buch zu packen. Und ganz ehrlich, wer will schon, dass die Auflösung einer Reihe von Nebenplots gestrichen wird, nur damit es in ein Buch passt?!
Da die unzähligen Handlungen sich jetzt fast 20 Jahre lang auf ein Ereignis zubewegten, sind die Erwartungen verständlicherweise sehr hoch, besonders unter dem Aspekt, dass Brandon Sanderson die Arbeit des verstorbenen Robert Jordan fortführt.

Deshalb das Wichtigste vorweg: Brandon Sanderson hat eine Meisterleistung abgeliefert!

Zwar müsste ich lügen wenn ich sagen würde, dass man keinen Unterschied merkt, aber wie es im Vorwort so schön heißt "ich wollte nie RJ's Stil kopieren, sondern war stets bemüht meine Worte so zu wählen, dass sie den Charakteren, dem Plot und der Atmosphäre gerecht werden" - und das ist ihm voll und ganz gelungen!
Das Buch knüpft nahtlos an "Knife of Dreams" an und uns wird bereits im Prolog klar: Tarmon Gai'don ist näher als jemals zuvor.
Endlich werden lang überfällige Handlungsstränge gelöst und/oder zusammengeführt und Vorbereitungen für die letzte Schlacht getroffen. Es passiert entsprechend vordergründig deutlich mehr als in "Winters Heart" oder "Crossroads of Twilights", aber ich möchte eigentlich nichts verraten um die Spannung zu wahren =).
Jedoch wird eines in diesem Band besonders deutlich: unsere Emond's Fielder sind definitiv weit gekommen und haben sich entsprechend verändert. Sie alle sind ein Stückchen härter (besonders Rand) aber vorallem auch weiser geworden (besonders Nynaeve und Egwene).

Dank der guten Arbeit von Brandon Sanderson und RJ's Frau Harriet McDougal, dürfen wir endlich das Ende einer der größten Fantasy-Reihen überhaupt erleben - Danke schön!
Aber das größte Geschenk hat uns Fans wohl RJ selbst gemacht, indem er - selbst als er wusste, dass seine Zeit vielleicht bald gekommen war - alles menschenmögliche getan hat um sicherzustellen, dass seine Geschichte nahezu so beendet werden kann, wie er sie auch geschrieben hätte...

Alles in allem ein super spannender und überwältigender Lesegenuß und der Beginn eines mehr als würdigen Abschlusses!

***** 5 Sterne, und besonders ein Muss für all jene, die die Hoffnung auf Fortsetzung schon aufgegeben haben!

Btw: der nächste Band heißt "Towers of Midnight" - welcher längst überfällige Plot hier beendet wird sollte eigentlich kein Geheimnis mehr sein ;)
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am 18. Januar 2010
Ich bin, wie viele von Euch, Robert Jordan Fan der ersten Stunde. Ich mag Robert Jordans imaginative und konzeptionelle Kraft auch wenn er sich mitunter in immer kleinere Details verstrickte und seine Helden dadurch wie in Zeitlupe agierten. Auf der anderen Seite mag ich Brandon Sandersons Stil, da er Fantasy komplett anders schreibt, viel knapper und auf ein Ziel ausgerichtet, mit ebensolcher imaginativer Kraft.
Als ich hörte, dass Sanderson nun Jordans Werk fortführt, war ich sehr skeptisch, denn das schien mir ein zu krasser Stilbruch zu sein. Ich las das Buch in 4 Tagen durch. Was sich wie ein unvereinbarer Gegensatz darstellt wird zu einer tollen Erfahrung darin, wie man mit einer Kombination unterschiedlicher Erzählarten die Schwächen aus einem Werk herausdestillieren und die Stärken zweier guter Autoren zu einem sehr guten Werk kombinieren kann. Brandon Sanderson schafft es, Jordans Stil noch zu bereichern, indem er die unendlich vielen Handlungsfäden Jordans wieder harmonisch zusammenfügt und trotzdem Jordans liebgewordene Marotten mit übernimmt. Statt zupfender Zöpfe, alterslosen Aes Sedai Lächelns oder zusammengebissenen Zähnen gibt es jetzt bis zu 30mal im Buch "scharf gezügelte Rösser"oder "wundgeschlagene Hinterteile". Wenn Jordan schon mal knapp 2 Seiten brauchte, um das Aussehen eines Gebäudes zu beschreiben, kürzt Sanderson das zugunsten der Handlung auf ein Viertel und nutzt die Zeit, in der er sich auf die Motivationen und Gedanken mehrerer Personen schlaglichtartig konzentriert.
Aber am interessantesten ist: Er hat den Mut, wirklich etwas Neues zu beginnen und die Erzählung zu ändern:
Er versteht die Ungeduld der Leser, es müsse nach 11 Bänden Spannungsaufbau endlich was passieren und spiegelt sie in des Drachen steigender Ungeduld genial wieder. So staunt der Leser, wenn unser bisher weichgespülter Geduldsdrache plötzlich Aes Sedai ins Wort fällt, da sie ihm zu viel BlaBla produzieren, Ihnen gar mit sofortiger Exekution droht, wenn sie ihm noch mehr auf die Nerven fallen. Statt endloser Verhandlungen zwingt er die Seanchan auf nur 3 Kapitelseiten zu radikalen Entscheidungen, peitscht die Aiel und seine Begleiter von Stadt zu Stadt, mobilisiert seine Armeen wie Alexander im Handstreich und begleicht, quasi als Zwischenstopp, Rechnungen mit ihn nervenden Forsaken. All das in einem Endzeitszenario, wo das Böse die Realität immer mehr aufribbelt, wo die Spannung auch für normale Menschen greifbar wird, wo man auf 700 Seiten plötzlich atemlose Spannung fühlt und dann wirklich weiß, dass kann auch ein Sanderson nicht in einem Buch beenden. Der einzige Wermutstropfen für mich ist, dass Sanderson mit Mat gut, mit Egwene blendend aber mit Perrin gar nicht klarzukommen scheint.
Wer nicht mit Englisch auf Kriegsfuss steht, sollte sich die Geschichte kaufen, denn Brandon Sanderson schreibt einfaches und starkes Englisch ohne zu viele Fachworte oder blumige Ausschmückungen.
Das ist das bisher spannendste Rad-Der-Zeit Buch. Branderson hat offenbar einen irrwitzigen Trip durch das Finale vor und ich kann es kaum erwarten, in diesem Tempo weiterzulesen. Ganz im Gegenteil zur schlafmützigen Art eines George Martin will er den Abschluss und die alte Freude an diesem einmaligen Zyklus ist wieder da.
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am 14. Dezember 2013
Tarmon Gai'don, die letzte Schlacht, steht unmittelbar bevor, doch der wiedergeborene Drache, Rand al'Thor, wurde von der Forsaken Semirhage reingelegt. Zwar konnte sie gefangengenommen werden, allerdings verlor Rand beim Kampf mit ihr eine Hand. An seiner Seite sind Cadsuane und Nynaeve, welche ihn auffordern, drastischere Maßnahmen bei der Befragung von Semirhage zu ergreifen. Das ist aber nicht sein einziges Problem. Er muss daneben in seinem Reich die Ordnung aufrechterhalten und auf die Bedrohung durch die Seanchan reagieren, die bereits große Teile des Kontinents unter ihrer Kontrolle haben. Hinzu kommt der schleichende Wahnsinn, der Rand immer mehr befällt...
Derweil befindet sich der frisch verheiratete Mat, der nun der Mann der einzig verbliebenen Tochter der Seanchan-Kaiserin ist, auf den Weg nach Caemlyn. Doch das ist nicht sein geplantes Ziel. Er möchte sich nämlich mit Thom Merrilin auf den Weg zum Tower of Ghenjei begeben, um dort eventuell eine alte Bekannte zu treffen.
Egwene ringt währenddessen im White Tower um Macht und Einfluss. Zwar wurde sie von den rebellischen Aes Sedai zum Amyrlin Seat gemacht, doch im White Tower hat nach wie vor Elaida das Sagen. Egwene will Elaidas Inkompetenz als Amyrlin Seat nicht länger ertragen und setzt alles daran, den White Tower vor Tarmon Gai'don wieder zu vereinigen.

Beim zwölften Buch der Wheel Of Time Reihe handelt es sich eigentlich nur um das erste Drittel des letzten Buches, welches den Titel "A Memory Of Light" haben sollte. Wie bekannt ist, konnte Robert Jordan seine Reihe aufgrund seines Todes nicht mehr selbst zu Ende schreiben. Er wollte jedoch das letzte Buch als finalen Band herausbringen, ganz egal, wieviele Seiten es am Ende sein werden. Nun wurde Brandon Sanderson die Ehre zuteil, die Reihe vollenden zu dürfen. Erste Entwürfe des Manuskripts haben allerdings gezeigt, dass wegen der hohen Seitenzahl eine Aufteilung des Buches in drei Teile notwendig war.

Wie hat sich der Autorenwechsel nun auf die Geschichte ausgewirkt? Mit Brandon Sanderson wurde ein durchaus kompetenter Fantasy-Autor gewählt, der zudem ein großer Fan vom Rad der Zeit ist und der Reihe deswegen mit dem größtmöglichen Respekt begegnet. Wer Sandersons Stil schon kennt, weiß allerdings, dass seine Sprache deutlich zielgerichteter ist und nicht so detailliert ausfällt, wie man es von Jordan gewöhnt ist. Im Vorwort stellt Sanderson auch klar, dass die Handlung zwar von Robert Jordan stammt, er sie jedoch mit seinen eigenen Worten wiedergibt und Jordans Stil auch nicht immitieren wollte.

Das Ergebniss kann sich durchaus sehen lassen. War der Vorgänger schon ein großer Hoffnungsschimmer, geht es im 12. Teil weiterhin richtig zur Sache. Es kommt zu neuen Entwicklungen und überraschenden Wendungen in der Handlung. Es werden Antworten auf Fragen geliefert, die schon längst überfällig waren, und auch einige Protagonisten segnen das Zeitliche. Man spürt regelrecht, wie die einzelnen Handlungsfäden für das Finale zusammengeführt werden. Sandersons Schreibstil ist dabei wirklich erfrischend und er schafft es eigene Akzente zu setzen, ohne dabei mit Robert Jordans Stil zu brechen. Auch sein Überblick über die doch hochkomplexen Handlungsstränge ist beeindruckend.

Der Fokus dieses Buches liegt ganz klar auf Rand und Egwene. Während Rand mit seiner großen Verantwortung, seiner Resignation gegenüber seinem Schicksal, seinem Misstrauen gegenüber seinen Mitstreitern und seinem schleichenden Wahnsinn zu kämpfen hat, gehören Egwenes Machtspiele im White Tower zum Besten, was man bisher bei der Lektüre der Reihe zu lesen bekommen hat. Es gibt viele erinnerungswürdige Szenen in diesem Buch und auch der Trennungspunkt ist, nach einem sehr spannenden Finale, sehr gut gewählt. Man bekommt sofort Lust, mit dem Nachfolger fortzufahren.

Das ein Autorenwechsel nicht ganz ohne Spuren bleibt, dürfte aber offensichtlich sein. Das zeigt sich am deutlichsten bei den Protagonisten. Viele von ihnen verhalten sich anders, als man es erwartet hätte, beziehungsweise gewöhnt ist. Bei manchen von ihnen ist das sogar so extrem, dass man sie kaum noch wiedererkennt. Mich hat diese Tatsache am Anfang etwas irritiert, wobei ich mich im Laufe des Buches damit abgefunden habe. Für mich persönlich ist das zwar nicht so schlimm, aber den ein oder anderen Leser könnte dieser Sinneswandel vieler Protagonisten gegen den Strich gehen. Hinzu kommt, dass man insbesondere im ersten Drittel des Buches das Gefühl hat, dass sich der neue Autor noch ein wenig mit seiner neuen Verantwortung vertraut machen musste.

Alles in allem führt dieser Band den guten Eindruck, den der Vorgänger hinterlassen hat, fort. Diese beiden Bücher und der geglückte Autorenwechsel machen endlich wieder Hoffnung auf ein gelungenes Finale. Schade, dass Robert Jordan viel zu früh verstorben ist und nicht mehr die Möglichkeit hatte, seine Reihe selbst zu vollenden. Mit Brandon Sanderson wurde jedoch die bestmögliche Lösung gefunden.
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am 1. November 2009
Nach dem Tod von Robert Jordan hatte Brandon Sanderson die extrem schwierige Aufgabe vor sich, die Bücher ohne deutlichen Bruch weiterzuführen. In den ersten Kapiteln schien mir der Stil mehrfach untypisch für die Reihe zu sein und die Charaktere schienen z.T. etwas anders zu reden und zu denken. Das hat sich im weiteren Verlauf aber weitgehend gegeben. Die Charaktere sind gut getroffen, nur Mat ist z.T. etwas "out of character". Ansonsten war kaum zu erkennen, welcher Autor welche Kapitel geschrieben hat. Großes Lob an Brandon Sanderson!

Insgesamt finde ich das Buch ähnlich wie Knife of Dreams (das mir sehr gut gefallen hat): Alles steuert deutlich auf Tarmon Gai'don zu. Ein paar Kapitel sind nicht besonders aufregend, andere haben hohen Suchtfaktor. Besonderes Gewicht liegt dabei auf den Geschehnissen um Egwene (sehr fesselnd) und Rand (sehr düster). Lange erwartete Ereignisse treten endlich ein, es werden wichtige Handlungsstränge abgeschlossen, die sich über viele Bücher hingezogen haben, und ein paar lange diskutierte Fragen werden beantwortet. Es gibt außerdem ein paar einfallsreiche Überraschungen. Auf den letzten 200 Seiten konnte ich das Buch nicht mehr zur Seite legen.

Ein Buch mit ein paar Schwächen, die aber durch die sehr guten Stellen mehr als ausgeglichen werden.
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