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am 21. August 2010
Vorweg: Julia Fischers Spiel der 24 Capricci ist grandios, charaktervoll und bei aller Virtuosität musikalisch sehr elegant!
(Mehr im letzen Absatz.)

Ja, da dürfen sich die 'Geister, die er (Paganini) rief' wieder einmal prächtig austoben! Das ausgemacht schlitzohrige Genie Paganini hat mit seinen 200 Jahre alten 24 Capricci nicht nur der geigenden Zunft vielgestaltige, aufregende, packende Stücke hinterlassen ("Die Capricci ... mögen den 'Artisti' zu Studienzwecken dienen."), sondern auch Interpreten wie engagierten Musikliebhabern gehörig viel Gesprächs-, Disskussions- und Zündstoff beschert. Die Spannweite reicht von gelegentlich geradezu besessen anmutender, akrobatisch-geigerischer 'Ernsthaftigkeit' ('Ha, bin ich der Schnellste aller Zeiten!?!') über scheinbare 'Virtuosität' (trefflich streitbar) bis zu kaum in adäquate Klangbilder des Gesamtwerkes mündende, eher angestrengt wirkende, letztlich müde Versionen.

Schon allein dafür gebührt dem großen Paganini wie seinen zahllosen Künstler/innen und Anhängern unser aller Dank, denn so ist das Werk doch eine ganz wundervolle, stetige Bereicherung - ohne Ende - und wird auch noch locker die nächsten 200 Jahre für so manchen kurzweiligen, fröhlichen, witzigen, bissigen und hoffentlich nicht allzu ernst- oder gar boshaftigen Streit sorgen ... ;-)

Auch bis dato viel gerühmte Interpreten der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts haben m.E. zuweilen einer 'halsbrecherischen Virtuosen-Erfurcht' zu sehr die Ehre gegeben - und damit oft genug die in den Stücken zweifellos versteckten schönen Impressionen dieser Paganini-Kompositionen einer verbissenen Effekthascherei geopfert, als gelte es irgendeinen Olymp der Geigen-Akrobatik zu erklimmen. Oft genug kam dabei nur heraus, was nach kürzester Zeit satt machte, bald nicht mehr gar so hörenswert erschien, danach im Regal blieb.

Dagegen sind einige zeitnahe Einspielungen für meinen Geschmack ganz wunderbar (Fischer, Zehetmair, Becker-Bender, Midori u.a.), stets hörenswert! Und würde ein für seine Zeit ohne Zweifel grandioser Rabin heute noch leben, die Caprices uns heute noch mal darbieten können, so wäre auch er vermutlich auf der Höhe der Zeit, unter den top five. Kurz: Wenige Einspielungen damals, ebenso wenige heute halte ich für wirklich groß; jedenfalls sind die o.g. ganz anders als jene seelenlosen 24 'Kunst'-Stücke einiger (nur) akrobatischen Saiten-Tänzer von eigenen Gnaden es je vermögen.

Nun dezidiert zu Julia Fischer. Sie spielt die Caprices auch schon lange genug, oft als sehr zurecht bejubelte Zugaben auf der Bühne, um wirklich zu wissen, zu fühlen, was in diesen Stücken steckt, nämlich nicht primär irgendein virtuoses Etüden-Spiel - damit hat Paganini seine Nachwelt vermutlich irritiert -, sondern wahrlich großer Charakter, Schönheit, natürliche Impressionen, konzertante Musikalität. Und Julia Fischer vermag dies alles nicht nur auf der Bühne, sondern jetzt mit dieser CD ganz wunderbar feinnervig überragend zu verlebendigen! So hat sie mit ihrer Einspielung für meinen Geschmack einer durchaus vielfach anzutreffenden geigerischen 'Verbissenhaftigkeit' sehr genial die Spitze genommen und diese wundervollen Capricci mit souveränem Spiel bravourös mit charaktervoller Elegance versehen! Julia Fischers 24 'Charakter'-Stücke machen mir wieder viel Lust mich tief hinein zu versenken, gut zuzuhören und durch ihr Spiel wieder die hintergründige Musikalität der Capricci zu genießen; viel Hör-Vergnügen!
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am 17. Oktober 2015
Über die Schönheit, die geistig-seelische Ausstrahlung, über die Anmut eines Menschen läßt sich trefflich streiten.
Ich kann mich dem Urteil eines Vorrezensenten keineswegs anschließen, der eine klare Bewertung und damit Reihenfolge der beiden Künstlerinnen allein von ihrem äußeren Abbild ( zwar nur im Scherz ? ) vornimmt. Ich finde hier ist Gleichwertigkeit gegeben.
Im übrigen: Die Einspielung der 24 Paganinischen Capricen soll erst einmal der Julia Fischer nachmachen!
Facit: Bangemachen gilt nicht!
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TOP 500 REZENSENTam 31. Juli 2014
Solo-violine ist heikel, denn mehr noch als bei jedem anderen Instrument würde man Fehler besonders rasch (und schmerzhaft hören). Aber natürlich muss man sich bei Julia Fischer hier keine Sorgen machen. Sie ist absolut souverän in den technischen Finessen, die der Teufelsgeiger Paganini hier seiner Virtuosin zugemutet hat. Das alleine reicht aber nicht, um in den Caprices bestehen zu können (denn rein technische Perfektion wäre schnell langweilig).
Was Julia Fischer nun gelingt, ist die technische Perfektion mit Musikalität zu füllen - sie wird zur wahren Geschichtenerzählerin, trumpft auf, nimmt sich zurück, erzählt poetische Geschichten und verwandelt diese Stücke zu spannenden Kleinoden. Sie variiert geschickt Tempi und Modulation, lässt einen staunen ob der Tatsache, dass 24 Violin-Stücke so spannend klingen können. Und über welch einen Farbreichtum eine Violine letztlich verfügt.
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am 20. Januar 2011
Endlich einmal die musikalische Seite Paganinis. Nach wie vor ist "Mr. Devil" kompositorisch überschätzt, meines Erachtens - insbesondere die Violinkonzerte. Vieles gerät wahrscheinlich notationsbedingt dem Interpreten zum technischen Abfahrtslauf. So auch die Caprices. Wieso muss ich mich immer wieder anschnallen bei Paganini? Oft wird es zum Italowestern auf dem Bach-Pferd. Hier endlich einmal nicht. Es ist Musik! Julia sei Dank! Nun muss ich Niccolo nicht mehr auf das musikalische Abstellgleis stellen. Eine Erlösung. Die unterschiedlichen Klänge, die hier zum Vorschein kommen! Wunderbar! Es leuchtet, schimmert, glitzt und blendet und liegt doch in einer Sänfte. Es klebt nicht mehr allein an dem Instrument, was ich höre. Mein absoluter Favorit bisher.
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am 23. August 2010
Julia Fischer ist mal wieder ein großer Wurf gelungen. Paganinis Caprices wurden in der vorliegenden Aufnahme nicht nur mit einer technischen Perfektion, sondern auch mit einer tiefen Musikalität gespielt. Man spürt in der Interpretation, dass sich die Künstlerin eigehend mit Paganini und seinen Caprices beschäftigt hat. Man erlebt, dass die Caprices mehr als effekthascherische Zugabestücke sind. Absolut empfehlenswert.
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am 22. August 2010
Vor einiger Zeit wurde in den Medien über viele talentierte weibliche Geigerinnen berichtet. Hillary Hahn, Baiba Skride, Julia Fischer und wie sie alle heißen. Warum Frauen? Nun, Frauen sind nicht begabter als Männer, aber sie sind disziplinierter. Perfekte Technik auf einem Instrument ist heute völlig normal. Und die Paganini Caprices stellen auch für die meisten Musikstudenten kein technisches Problem dar.
Frau Hahn ist bei der DGG und hat das 1. Konzert von Paganini eingespielt. Musikalisch ist es schlicht. Es hat aber eine schöne Kadenz im ersten Satz. Diese Aufnahme von Frau Hahn ist technisch und musikalisch natürlich gelungen, allerdings bevorzuge ich die Aufnahme mit Midori und Slatkin. In Deutschland haben sich die Medien nun auf Frau Fischer als Anne-Sophie-Mutter Nachfolgerin geeinigt. Für Frau Fischer scheint Paganini eher ungewohnt im Repertoire zu sein, obwohl sie ihn wie alle Geigerinnen natürlich gespielt haben muß. Bei ihr denkt man eher an Mendelssohn oder Brahms. Eher deutsche Geschichte, als feuriger Italiener. Und so klingt es auch. Es ist natürlich jede Note vorhanden und durchdacht. Man kann nicht sagen, diese Aufnahme sei schlecht, aber auch nicht herausragend.
Die Capricis sind keine Bach Partiten. Bachs Musik klingt auch bei einem durchschnittlichen Musiker gut. Bei Paganini ist die Musik zu 50 % auch immer von dem Interpreten abhängig. Chopin Nocturnes spielt auch fast jeder Pianist gut, aber schon Franz Liszt kann man mit den Worten zitieren, um Beethoven gut zu spielen, brauche es mehr Technik, als die Stücke verlangen. So ist es auch bei Paganini. Und deshalb gibt es auch so wenige erstklassige Geiger, die Paganini spielen können. Um die Capricies im Sinne von Paganini in der heutigen Zeit zu spielen, braucht man schon die Technik eines Heifetz, Rabin oder Vengerov. Und in diese Liga gehört, bei aller Wertschätzung, Frau Fischer nicht. Es ist etwas wie bei Rachmaninow, der Cortot die Chopin Etüden im Radio spielen hörte. Gefragt, ob ihm die Interpretation gefallen habe, meinte er, sie sei sehr musikalisch gewesen, besonders bei den technisch schwierigen Stellen. So klingt diese Aufnahme auch.
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am 24. Januar 2011
Auch in dieser Aufnahme von des "Teufelsgeigers" Caprices wieder so viel technische Perfektion, so viel Liebe und Ernsthaftigkeit... dass fast schon eine sakrale Ebene erreicht wird. Wenn jemals eine Welt der Engel unsere Entropie aus Blut, Schweiss und Tränen berührt, dann passiert dies exakt... an dem Punkt in Zeit und Raum, da der Bogen der Julia Fischer die Saite von Julia Fischers Violine berührt. Immer wieder.
Fünf Sterne. - Und den Sternenhimmel.
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am 22. Januar 2013
Das lässt einen nicht los, da prasselt es und briliert es, da perlen die Töne und eine Leidenschaft wird hörbar, und dann noch bei ausgefeilter Technik, toll!
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am 25. August 2010
Nun gibt es hier Rezensionen, die eindeutig von Fischer-Fans verfasst wurden. Zur Stilbildung tragen solche Rezensionen aber leider wenig bei. Fan-Rezensionen sind im grunde inhaltslos, da sie nur Worte daherblubbern wie "grandios" und "Meisterleistung" usw. Julia Fischer muss sich aber messen lassen an den historischen Groessen wie auch an dem Koennen ihrer heutigen Violin-Genossinnen. Und es ist fuer jedermann der nur etwas von Geigentechnik versteht unueberhoerbar, dass sie zwar keine technischen Probleme mit den Stuecken hat, - mehr aber auch nicht. Das technische Potenzial reicht an keiner Stelle um die Grenzen nur etwas im Sinne von Virtuositaet zu ueberschreiten. In der ersten caprice kratzt sie leider bei den Arpeggien (anders aber als Accardo und Ricci, die dies als virtuose Technik einsetzen). Die 5 Caprice kann beim Staccato leider keinen Blumentopf gewinnen. Kleine Accelerandi, knackscharfe Laeufe oder auch die Heifetz-artige Strenge, - nichts davon zu hoeren. Die Stuecke werden einfach nur "gespielt", das war'.

Fischer-Fans werden jetzt aufheulen, mir vorwerfen, ich solle selbst erst mal ueben, haette Minderwertigkeitskomplexe zu bewaeltigen usw. Eben jene Aeusserungen sind ja das zeichen dafuer, dass die Bewertung nicht mehr objektiv sondern emotional ist. Das Fan-Tum ist ein schlechter Ratgeber, wenn es um neutrale Bewertungen geht.
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am 29. Oktober 2010
Tatsächlich ist diese Form der klassischen Musik gut zu hören, obwohl es sich um Fingerübungen handelt.
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