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Kundenrezensionen

3,8 von 5 Sternen
201
3,8 von 5 Sternen
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am 16. März 2010
Vorweg: Auch ich gehöre zu denjenigen, die von Zeitgeist bis Atemlos inzwischen jedes Album daheim im Schrank haben. Ich gehöre damit also zur selben Gruppe derjenigen, die das Album, vielleicht etwas vorschnell, bereits als Langweilig und enttäuschend beschrieben haben. Trotzdem vertrete ich über Schillers neuestes Werk "ATEMLOS" ein gänzlich andere Meinung.

Wenn man Schiller kennt, dann weiß man, dass Christopher von Deylen als Komponist gerne auch mal zu den etwas ruhigeren Tönen greift. "Atemlos" hat davon nun ganz besonders viel.

Wer eine Musik Schiller wie zu seinen Anfängen erwartet, wird hier ganz klar enttäuscht. Denn ATEMLOS geht in eine völlig andere musikalische Richtung. Dies läßt sich bereits am Cover feststellen, das, verglichen mit den vorherigen Motiven ein jeder CD, diesmal so völlig anders und ein wenig steril wirkt. Die Klänge sind weitgehend ruhig gehalten, enthalten viele Piano-, Synthesizer- und Glockenelemente, Schlagzeuge wurden eher minimalistisch bis garnicht eingesetzt. Dance-Nummern wie "Dream Of You" oder "Breathe" sucht man hier vergebens.

Aber das ist auch nicht Ziel des Albums. Ich habe inzwischen die Doppel-CD (sowie die Klangwelten) gute 10x hintereinander gehört und so langsam gewöhnt sich das Ohr an die zum Teil recht ungewohnten Klänge. Und erst durch häufiges Hören kann man die einfache Komplexität von Songs wie "Let it Rise", "Always You" oder "Sunrise" auch wirklich einfangen und genießen. Wer so lange nicht warten kann, kann sich für den Anfang erst einmal mit "I Will Follow You", "Un Solo Minuto", "Under My Skin" oder der aktuellen Single, "Try", auf den Rest des Albums einstimmen. Die instrumentalen Stücke auf ATEMLOS sind entgegen der Vorgängeralben hier häufig eher als Soundcollagen zu betrachten. Und besonders diese brauchen Zeit, um ihre Wirkung voll zu entfalten! (Erstaunlicherweise gilt letzteres nicht für die "Klangwelten". Diese sind zwar den instrumentalen Nummern des Albums ähnlich, jedoch kurioserweise eine Ecke eindringlicher.)

ATEMLOS bewegt sich weg vom Dance/Chillout und bewegt sich mehr im Bereich Chillout/Ambience. Langweilig ist das Album daher aber noch lange nicht. Man muss sich nur die Zeit nehmen, sich mit dem Album auch entsprechend auseinanderzusetzen. In unserer heutigen schnellebigen und hektischen Zeit ist ein Album wie dieses eine absolute Rarität.

Fazit: Nach dem ersten Hören hätte ich dem Album bestenfalls 3 Sterne vergeben. Inzwischen kann ich ruhigen Gewissens auf die vollen 5 Sterne zurückgreifen. Ich rate jedoch im Vorfeld jedem Käufer, sich auf schillerserver.de oder auf Amazon vor dem Kauf in die Songs reinzuhören, ob man sich mit dem neuartigen "sterilen" Stil von ATEMLOS anfreunden kann oder nicht.
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am 28. Februar 2013
Eher zufällig bin ich damals auf: "Atemlos" von Schiller gestossen. Ich kannte das Projekt zwar noch von früher und mir waren Songs wie: "das Glockenspiel", "Dream of you" und "I feel you" bekannt. Irgendwie bin ich dann aber damals (leider!!) wieder von dieser Musik weggekommen, warum auch immer!! Vor einiger Zeit entdeckte ich dann hier diese CD (wusste gar nicht, dass dass Projekt überhaupt noch existiert) und ich lauschte erst einmal in den Hörproben, wie sich die Musik von Schiller denn so entwickelt hat. Eigentlich erwartete ich wieder ein Dance Album mit tollen eingängigen Tracks so wie früher, aber weit gefehlt. Anstatt zu tanzen, fing ich an zu träumen und mich zu entspannen. Die Eingängigkeit der Songs ist aber unverändert, sie klingen halt nur ruhiger, sanfter, um es kurz zu sagen: "genial anders". Nun höre ich schon seit langem die Musik von "Frank Duval" einem grandiosen Film und Fernsehkomponisten der sich durch die Komposition der Schlussmusiken vieler "Derrick" und "der Alte" Folgen einen Namen gemacht hat. Ich konnte hier sofort Gemeinsamkeiten zu dieser Musik entdecken, und daher kaufte ich mir begeistert die "Atemlos" CD, damals noch in normaler Ausführung. Ich hatte wirklich selten solch wunderschöne und verträumte Klangfarben gehört, einfach ein Genuss um sich zu entspannen! Im Gegensatz zu Duval, der teils sehr unheimliche und melancholische Titel produziert, sind die Songs von "Schiller" meistens nur mit einer kleinen Prise an Melancholie versehen, hören sich dafür durchweg eher positiv an. Ich nenne daher das Projekt auch immer scherzhaft: "positiver Frank Duval" ;-)

Die Super Deluxe Version von "Atemlos" habe ich jetzt als, in der Zwischenzeit großer Schillerfan nachgekauft um meine Sammlung zu erweitern. Ich besorge mir momentan nur die Deluxe Versionen der Alben, da diesen im Gegensatz zu den normalen Ausführungen meistens immer Bonustracks oder sogar DVDs beiliegen. Man bekommt also insgesamt mehr für sein Geld. Leider ist es in der Zwischenzeit sehr schwierig geworden an die meisten Exemplare noch heranzukommen.

Nun zur CD und den Songs. Meines Erachtens nach, ist dieses geniale Album das wirklich beste Werk von Christopher von Deylen alias Schiller. Seit Frank Duval und Enigma bin ich mit Chillout und New Age Musik vertraut und daher reiht sich dieses Meisterwerk problemlos zu den für mich besten Alben überhaupt in diesem Genre ein. Es ist nichts für Leute, die hauptsächlich Tanzmusik wie von Schillers erstem Album: "Zeitgeist" erwarten, es knüpft eher an das zweite Album: "Weltreise" wieder an, wo ruhige Klänge mit tollen Harmonien zu finden sind. Ebenso großartig, aber für mich nur Platz 2 ist das Nachfolgealbum: "Sonne" welches aber ebenso empfehlenswert in der Super Deluxe Version ist. "Weltreise" landet bei mir dagegen nur auf den 3 Platz.

Grossartige Songs auf "Atemlos" sind: " Playing with Madness, Try, Tiefblau, Polarstern, Soho, Don't go, Blind, Un Solo Minuto, Let it Rise, Under my Skin und Salton Sea" Alleine diese Tracks alleine sind es schon wert sich dieses Album zuzulegen. Besonders in den Songs: "Tiefblau, "Polarstern" und vor allem "Salton Sea" finden sich eindeutige Spuren von Frank Duval, was besagt, dass Christopher dieser Name ebenfalls bekannt sein muss. Wenn man sich z.B. Frank Duvals Song: "Eurydice" anhört und diesen danach mit Schillers: "Salton Sea" vergleicht, fällt einem sofort dasselbe Schlagzeug und Rhythmusgerüst auf. Hier hat sich Christopher von Deylen also im positiven Sinne von Duval inpirieren lassen. Ebenso erinnert die verträumte, geheimnisvolle fast unheimliche Melodie von: "Tiefblau" sehr an Duvals Kompositionen.

Großartig auch bei jedem Album unterschiedliche Gastmusiker mit dabeizuhaben um den Songs eine eigene Note zu geben. So finden sich hier z.B. die norwegische Sängerin: "Kate Havnevik", die von den Phillipinen stammende exotische Schönheit: "Anggun" und die bezaubernde "Kim Sanders" mit tollen Tracks auf diesem Album wieder. Herausragend auch der ehemalige Ultravox Sänger: "Midge Ure", der dem tollen Track: "Let it Rise" eine grandiose Stimme beisteuert. Hier wird dem Hörer eine Vielfalt an tollen männlichen und weiblichen Stimmen geboten.

Es gibt auch Songs, die mir nicht so zusagen. Dazu gehören z.B.: "La Mer und "Himmelblau". Aber Musik ist und bleibt Geschmackssache. Auch zünden eventuelle Songs nicht gleich beim ersten anhören. Musik von Schiller lebt davon mehrmals durchgehört zu werden um dann darin immer wieder neue Klangfarben erkennen zu können. Es gibt Songs, die ich anfangs nicht so gut fand, aber je mehr ich sie mir anhörte, umso mehr haben sie mir dann gefallen. Nur mit den beiden oben genannten Tracks werde ich bis heute nicht richtig warm.

Sehr empfehlenswert ist auch die beiliegende DVD, neben der sich neben einigen Livestücken auch eine kleine Doku befindet, in der Christopher von Deylen über seine Arktis Expedition auf dem Schiff: "Polarstern" berichtet. Die einmaligen Erlebnisse im Eis wurden hier von "Schiller" mit in die Musik eingearbeitet. Beim hören der Tracks: "Tiefblau" und "Polarstern" versetzt es einem durch die ruhigen und geheimnisvollen Klänge direkt an das Polarmeer mit seinen einzigartigen Eisbergen, dem klaren Wasser. Augen schließen ist dabei sehr anzuraten, denn so kann man die Klänge erst richtig aufnehmen.

Fazit: "Atemlos" war für mich damals das Tor zur zeitlosen Musik von: "Schiller" Wer zuvor noch niemals die Musik von Christopher von Deylen gehört hat, aber mit dem Begriff: "Chillout" etwas anfangen kann, findet mit diesem Album einen wunderbaren Einstieg in diese einzigartige Klangvielfalt. Und wer von dieser CD hier begeistert ist, der wird auch das Nachfolgealbum: "Sonne" lieben.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen mit meiner Rezension bei Ihrer Kaufentscheidung weiterhelfen und bedanke mich bei Ihnen für das Lesen.
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am 10. Oktober 2012
Es hilft alles nichts: auch nach fünfmaligen Hören kann ich mit diesem neuen Album von Schiller nicht warm werden. Trotz mehrmaligen Anhören der beiden CDs und der DVD finde ich den Zugang zu dieser Musik einfach nicht und ich frage mich inzwischen, warum ich dieses Album gekauft habe.
Vielleicht, weil ich bisher ein großer Fan des Künstlers war?
Nun, nach diesem Album bin ich es immer noch, aber von diesem Werk masslos enttäuscht. Das Alles klingt sooo langweilig, so wenig entspanned wie Kaufhausmusik. Da sind keine oder wenige Überraschungen drin, alles plätschert einfach nur so dahin, kaum Abwechslung, irgendwie lanweilig.
Besonders die DVD enthält mit den zwei "Symphonien" (was immer das auch sein soll) Titel, die mich nicht an Musik erinnern, sondern eher an die ersten Töne meiner Tochter an einem Keyboard. Ist es wirklich Musik, wenn man am eine Ton in der Lautstärke über Minuten variiert?
Nee, in Zukunft werde ich vorsichtiger sein, und mir Musik von Schiller genauer anhören, da können auch noch so viele Gäste nichts ändern!
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am 16. März 2010
Die einen beschweren sich, weil Christopher zuwenig neues macht, die anderen, weil er es gewagt hat, nicht immer die selben Gastsänger immer wieder einzusetzen, die nächsten meinen, nach einmal hören könnte man das Album schon als langweilig abtun, und wieder andere finden alles viel zu kommerziell.

Also, ich find's gut. Besser als Sehnsucht. Und das fand ich auch schon gut. Und ich habe alle Alben seit Weltreise x-mal gehört. Und "Atemlos" habe ich mir jetzt mehrfach angehört.

Ich finde, die Wirkung der einzelnen Stücke entfalten sich erst nach mehrfachem hören. Wer nach einmal Hören denkt, er kann schon ein Urteil fällen, hat das wohl nicht verstanden. Atemlos ist meiner Meinung nach ein sehr interessantes Album, auch wenn das eine oder andere Stück etwas kommerziell daherkommt, aber mein Gott, es soll sich ja auch verkaufen. Es wirkt viel homogener and in sich abgeschlossener als "Sehnsucht", das zwar wie alle Schiller-Alben ein durchgehendes Thema aufweist, aber von den einzelnen Musikstücken sehr unterschiedliche Stile in sich vereint (was ja auch nicht schlecht ist). In Atemlos wirkt alles durchgängig etwas verträumt aber deswegen keinesfalls unspannend von den Arrangements und Melodien her. "Sehnsucht" war meiner Meinung nach viel kommerzieller.

Die Auswahl der Gastsänger(innen) empfinde ich persönlich als sehr gelungen und ich habe Jette nicht wirklich vermisst. Ich weiss nicht, was immer alle zu motzen haben. Das ist es doch, was wirklich jedes Schiller-Album einzigartig macht, das immer andere Künstler dabei sind. Wenn er 5 Alben mit Heppner gemacht hätte, wäre es vielleicht wirklich irgendwann langweilig geworden. Die Auswahl ist mit jedem Album aufs neue spannend. Diesmal Midge Ure als einen der Urgesteine der elektronischen Sphärenklänge einzuladen, passt irgendwie besonders gut.

Bei einem Musikalbum zu sagen, es ist gut oder schlecht, hilft ja eigentlich niemandem weiter, da dies noch sehr viel mehr als z.B. bei Büchern vom persönlichen Geschmack abhängig ist. Ich als Schiller-Fan würde es jedem empfehlen, der sich auch als solchen bezeichnet, und jedem, der sich gerne nach der Arbeit mal richtig entspannen will.

Eines finde ich jedoch ein wenig ärgerlich: Die DVD und das Buch sind für mich nicht DAS Kaufargument; jedoch möchte ich ALLE Songs auf CD haben. Es wäre schön, wenn Christopher sich beim nächsten Album auch dazu durchringen könnte, eine Doppel-CD mit allen Liedern, aber ohne DVD / Buch zu veröffentlichen. Auch hoffe ich, dass er nicht, wie bei "Sehnsucht" im Nachgang noch einige weitere Varianten des Albums mit jeweils anderen Liedern (wie "You") herausbringt. Das ist nur äußerst verwirrend und intransparent.

Also, in diesem Sinne, ich denke, ich höre noch ein wenig weiter....
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am 12. März 2010
Sofort nach dem Erscheinen habe ich mir (als großer Schiller-Fan) das neue Album in der Super-Deluxe Version gekauft. Es ist grandios ausgestattet - 2 CDs sowie 1 DVD. Soundtechnisch gesehen grenzt das neue Werk an Perfektion. Auch die Stücke selbst sind durchaus hörenswert, jedoch mit Abstrichen gegenüber den Vorgängeralben. Meiner Ansicht nach sind die neuen Stücke nicht mehr so atmosphärisch dicht wie früher. Auch habe ich den Eindruck, dass die Stücke insgesamt sparsamer instrumentiert und produziert worden sind und außerdem nicht mehr so experimentierfreudig wie gewohnt.
Die Musik von Schiller hat beim Hören und Chillen bisher immer besondere Bilder in mir hervorgerufen. Das war diesmal leider nicht durchgängig so. Trotzdem - das Album schwimmt nicht in der allseits bekannten Pop-Mainstream-Welle mit. Somit ist der Gesamteindruck immer noch sehr positiv. Daher bewerte ich das Album insgesamt auch mit 5 Sternen.
Herausragende Stücke des Albums sind für mich "Try" (mit Nadia Ali), "Let It Rise" (mit Midge Ure) sowie "Lost Again" (mit Odette Di Maio).
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Schiller ist Schiller und bleibt Schiller. Das ist auch mit Atemlos so. Dieses Werk ist mit anderen ( Vorgängern ) nicht vergleichbar. Und das ist auch gut so, denn es zeigt letztendlich die kompositorische Vielfalt von Christopher van Deylen und seiner Band. Immer wieder aber höre zumindest ich in nahezu allen Stücken die typischen Schiller-Harmonien durch. Also doch ein großer Wiedererkennungswert !? Für mich nicht. Dieses Album ist - wieder -anders.

Technisch wie immer brilliant und gerade bei diesem Werk liegt in der Ruhe und den einzelnen Solokünstlern die Kraft !

Danke dafür
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am 4. Dezember 2012
Wer Schiller kennt, wird enttäuscht sein. Einfalltsloses aneinanderreihen von Standard-Sounds. Hat da jemand Schiller gezwungen seinen Vertrag einzuhalten und 1x /Jahr ein Album rauszuboxen?
Atemlos ist für mich nicht atemlos - eher still und leise - ohne viel Emotionen. Einzelne Stücke sind mal ganz interessant, aber in Summe für mich persönlich eher enttäuschend. Vielleicht bin ich verwöhnt von seinen früheren Werken? Auch wiederholtes "einhören" hat es bis dato noch nicht besser werden lassen.
21,99 hat's gekostet - 7.- ist es wert. davon 3.- für die DVD-Version
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am 19. März 2010
Mit "Atemlos" veröffentlicht Schiller nun sein 6. Studioalbum. Zu hören ist der bekannte Schiller-Sound ohne große Experimente oder Neuerungen. Von Deylens Impressionen in Eis und Schnee wirken sich diesmal etwas melancholischer aus als beim Vorgänger "Sehnsucht". Entstanden ist keine Frühstücksradio-Musik, die auf Superhit-Schrei-Sendern läuft sondern anspruchsvolle und beeindruckende Klänge, die man in aller Ruhe auf sich wirken lassen sollte. Bei der Wahl seiner Gastmusiker hat Schiller wieder eine recht gute Wahl getroffen: neben ausdrucksstarken, überwiegend weiblichen Stimmen, überrascht Schiller diesmal mit Ultravox-Sänger Midge Ure in "Let It Rise".

Höhepunkte auf CD1 sind das eher trance-lastige Stück "Soho" oder die Kooperation mit Schlagzeuger Jaki Liebezeit im Stück "Leidenschaft" aber auch das vorab veröffentlichte "Try", in dem Nadia Ali mit ihrer überzeugenden, kraftvollen Stimme verzaubert. Etwas enttäuschend fallen die beiden Titel mit Anggun aus. Wer ihren Hit "Snow On The Sahara" von 1997 noch im Gedächtnis hat kennt ihr großartiges stimmliches Potential. Dieses kommt hier leider etwas zu kurz.
Auf CD2 bleibt sofort die Stimme Henrees in "I Will Follow You" im Gedächtnis, aber auch das etwas aus dem Rahmen fallende in Italienisch gesungene "Un Solo Minuto" von Odette Di Maio. Weitere Höhepunkte sind die instrumentalen Stücke Salton Sea, Hochland und Himmelblau.

Die DVD überrascht mit zwei gelungenen Elektronik-Symphonien und einigen Titeln in bester 5.1 Surround-Sound-Qualität. Die Dokumentation vom Schiff der Polarstern ist leider etwas kurz: das meiste hat man schon in Fernsehausschnitten und Interviews gesehen.

Mit "Atemlos" ist Schiller ein größtenteils überzeugendes Album mit wohltuenden Klängen und Melodien gelungen.
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am 3. Dezember 2012
Mein Einstieg in "die neue Welt von Schiller" begann mit dem Album "Weltreise". Dies muss ich vorweg schicken, da ich seitdem alle Alben - und ich habe sie fast alle - an diesem "Meisterwerk" messe. Dieses war kreativ, inspiriert, abwechslungsreich - einfach durchgängig gut. Dann verlies Mirko von Schlieffen das Projekt "Schiller" und vieles wurde flacher. Klar, auch Christopher von Deylen kann elektronische Klangwelten erschaffen und Soundteppiche weben, aber von der einstigen Genialität ist er weit entfernt.
"Atemlos" ist nun ein Album, das ein wenig an "Weltreise" anknüpft. Hier klingt Schiller endlich erwachsener, reifer als auf den letzten Alben. Hier kommen wieder Spitzensänger (Midge Ure, Anggun) zum Einsatz, die ihre Songs einfach auf ein anderes Niveau heben. Zwischendurch gibt es dann aber leider wieder "Rückfälle" in den üblichen Soundbrei, den man leider so schon (besser) gehört hat. Das Gedicht "Mein unruhig Herz", vorgetragen von Anna Maria Mühe, hätte man sich meiner Meinung nach auch sparen können - es ist nicht, wie früher oft, in ein entsprechendes Lied eingebunden.
Insgesamt gefällt mir "Atemlos" recht gut, ich halte es für Schillers zweitbestes Album.
Ein kleiner Tipp zum Schluss: Mir haben sich die Klangwelten so richtig erst über Kopfhörer (in-ears) erschlossen. Da kommt einfach noch mehr an als über die Stereoanlage).
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am 13. September 2014
Also eines muß ich sagen, mit Alben wie Leben oder Weltreise kann es nicht mithalten, es sind nicht so viele Ohrwürmer drauf, meiner Ansicht nach, trotzdem finde ich es schön, etwas mehr Abwechslung wäre noch gut gewesen, Naturgeräusche, oder wie bei Weltreise Straßengeräusche, irgendwie hat es nicht den selben Zauber für mich, aber es ist trotzdem gut und ich wollte endlich mal was neues von Schiller, nachdem ich die beiden anderen Alben ständig höre.
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