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am 2. April 2017
Lange hatte ich diese Lautsprecher für meinen Computer auf der Merkliste und war nur durch den Preis abgeschreckt. Allerdings sind sie das Geld auch wirklich wert. Der Klang ist sehr gut, so dass ich am Computer nicht dauernd meine Hifi-Anlage vermisse. Über USB in jedem Fall zu empfehlen, auch ohne Subwoofer.
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am 19. Dezember 2015
Initial nach dem Aufbau fiel erst einmal das Netzbrummen auf, wenn man über Aux gehen wollte. Erst ein anderes Kabel konnte das Brummen etwas reduzieren, aber nicht auslöschen. Eine Reduktion der Lautstärke half etwas, aber subtil war es noch immer da. Ein Gegengetestetes Bose Soundlink Mini ließ sich hier gar nicht beeindrucken - damit würde ich es auf die Schaltung in der Box zurückführen.
Klangtest: Super. Die Höhen werden sehr detailliert wiedergegeben, und auch über die Bässe kann man nicht klagen. Die Mitten sind präsent und man denkt nicht, dass es irgendwo an etwas fehlt. Reisst man jedoch weiter auf, wird sehr deutlich, dass die Mitten und Höhen jetzt dominieren, und die Bässe nicht weiter mitkommen. Gefühlt ist es dann zwar laut, für eine Partybeschallung ist es aber nicht zu gebrauchen. Unschön: Bei einem Song im Test konnte man recht deutlich wohl die Luftgeräusche eines Bassreflexrohres hören. Das finde ich bei einem solchen Preis nicht so prickelnd.
Auch nicht wirklich prickelnd ist, dass das Chassis der verstärkenden Box selbst im Leerlauf heiß wird. Leider hatte ich nichts zum Messen zur Hand, aber es dürfte reichen, um den Kaffee gut warm zu halten - und damit ist das gute Stück ein Stromfresser im Leerlauf.
Wer sich hin und wieder Musik in mittlerer Lautstärke mit gutem Klang anhören möchte, dürfte an den Boxen Gefallen finden. Wer sie dauerhaft an hat, und auch etwas lauter drehen möchte, eher nicht. Für den Preis hätte ich solche Eigenschaften nicht erwartet.
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am 29. Dezember 2015
Ich war auf der Suche nach PC Lautsprechern, die für Musik geeignet sind. Bisher war an meinen iMac ein Meier Audio Kopfhörer-Verstärker mit HD600 Hörern angeschlossen. Musik spiele ich ausschließlich im lossless Format ab.
Bei meinen Recherchen bin ich schnell auf die MM-1 Lautsprecher gestoßen, und die Kritiken auf amazon.de und amazon.com waren überwiegend sehr gut. Auch im Hifi-Forum habe ich positive Besprechungen gefunden, ebenso in diversen Fachzeitschriften. Das hat meine Erwartungshaltung dementsprechend in die Höhe geschraubt...
Nach dem die Lautsprecher in einer ansprechenden Verpackung geliefert wurden, waren sie schnell und unkompliziert angeschlossen - und sie sehen in der Tat sehr stylisch aus und passen in ihrer schlichten Eleganz gut zum Mac.
Beim ersten Probehören war ich beeindruckt - große Bühne, tolle Räumlichkeit und Tiefe. Ich war erstaunt, wie die kleinen Dinger das hinbekommen. Je mehr Musik ich damit hörte, desto mehr wunderte ich mich aber, dass all meine CDs genau die gleiche Räumlichkeit aufweisen. Eine Referenz CD ist für mich z.B. Patricia Barber "Cafe Blue" - und die klingt auf diesen Boxen ähnlich wie eine Live Aufnahme von Pink Floyd. Oder ein Studio Album von Diana Krall, Porcupine Tree,...
Tja, und diese Räumlichkeit ist bei diesen Boxen leider eine sehr künstliche, produziert vom internen DSP. Mit Hifi Klang hat das nicht viel zu tun - und das habe ich aufgrund der Rezensionen, Testberichte und des Preises durchaus erwartet. Dazu kommt, dass bei bestimmten Frequenzen das Gehäuse leicht dröhnt - unabhängig vom Aufstellungsort. Und sie haben ein deutliches Grundrauschen, wenn keine Musik spielt.
Die B&W sind: gute, schicke PC Lautsprecher, die mit Hilfe von DSP maximal viel aus den kleinen Boxen holen, was allerdings zur eben beschriebenen Künstlichkeit führt. Und ich halte sie preislich für zu teuer - die Hälfte des Preises wäre ein besseres Preis/Leistungs-Verhältnis.
Ich habe mich schließlich für nuPro A-100 Aktivboxen entschieden, die nur unwesentlich teurer sind. Natürlich sind diese ein Stück größer, aber sie passen in Verbindung mit einem isoAcoustics Monitor Ständer noch wunderbar auf einen Schreibtisch. Und bieten einen fantastischen, glasklaren Klang, ganz ohne Künstlichkeit.
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am 6. Dezember 2015
Habe sie über Amazon Warehouse Deals bestellt und schon lange im Auge gehabt spätestens nachdem ich sie im APPLE Store gehört habe.
Habe schon eine Menge an Speakers durch ob Bose , Teufel oder oder...!! Nur die hier topen alles kein nerviger Bass der platz weg nimmt kein Kabelsalat . Größe und Leistung sind der Hammer jedenfalls am MAC wo ich sie betreibe .Sie wirken klein und Unscheinbar aber wenn sie laufen klingen sie ausgewogen und zeigen was sie können.Ich habe die Ohren angelegt als ich sah was sie kosten sollten über 400 Euro habe sie für unter 200 Euro bekommen da musste ich zuschlagen und Ich habe es nicht bereut . Note 1++
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am 30. April 2012
Die MM1 sind klanglich wirklich hervorragend. Das gelingt mit einem erstaunlich kleinen Volumen und ohne Sub.

Wer Wert auf platzsparende Lautsprecher legt wird zu diesem Preis und besonders in der Größe, wohl kaum einen besseren Klang finden. Dabei klingen die MM1 über USB noch einmal deutlich besser als über Klinke. Wichtig ist aber ein gutes Ausgangsmaterial. Ein schlechter Rip, eine starke Kompression, ein schlechtes Laufwerk oder auch eine schwach aufgenommene CD machen mit den MM1 keinen Spaß. Das liegt daran das gute Lautsprecher schlechtes Ausgangsmaterial auch schlecht klingen lassen.

So erklären sich die Stimmen, die feststellen, das ihre Musik auf deutlich billigeren Systemen besser klingt. Mit einem mp3 Rip unter 192 kbps bitrate ist das auch leicht nachzustellen. Wer möchte kann das so weit treiben das 80,00€ Lautsprecher besser als die MM1 klingen. Das hat dann zwar nichts mehr mit Musik zu tun, es lassen sich so aber prima, völlig sinnfreie Rezensionen schreiben. Wenn ich einen Ferrari F138 mit Diesel betanke, kann ich auch irgendwann mal mit meiner Ente überholen.

Klanglich habe ich bisher nur zwei Systeme gehört die evt. mit den MM1 vergleichbar wären. Die BeoLab 4 spielen etwa auf diesem Niveau und die Minx 212 sogar einen Hauch darüber, wobei letztere ein 2.1 System sind. Die Bose Comp.5 fände ich zum Musik hören deutlich schwächer, dafür gibt es bei Filmen mehr Surround, aber auch eine schlechtere Sprachverständlichkeit.

Den besten Sound liefern die MM1 im Nahfeldbereich. Wer sich weiter weg befindet wird eine deutliche Abnahme der Räumlichkeit und natürlich des Stereoeffects feststellen. Dabei wäre es zwecklos die MM1 weiter auseinander zu stellen (Kabelverlängerung), um den Stereoeffect zu verbreitern. Die Abstimmung ziehlt auf kurze Hördistanzen und die Größe limitiert den Stereoeffect. Trotzdem finde ich die Lautstärke und auch den Klang immer noch sehr gut um kleinere Räume oder Partys gepflegt zu beschallen. Die maximale Lautstärke finde ich hoch genug und immer noch sehr sauber. In den günstigeren Regionen um die 1000,00€ habe ich schon einige Hifi-Anlagen gehört die gerade bei geringer Lautstärke deutlich schlechter klingen.

Auch am TV lassen sich die MM1 hervorragend einsetzen, die Sprachverständlichkeit ist sehr hoch und der Klang immer noch besser als der vieler Soundbars (Canton DM 50, Philips HTL9100). Wobei die meisten Soundbars natürlich viel mehr Bass mitbringen, der zwar mächtig aber auch unsauberer ist. Surround gibt es mit den MM1 natürlich nicht.

Zu den Nachteilen: das Kabel zwischen den Lautsprechern könnte vielleicht etwas länger sein. Es gibt aber auch Verlängerungen von B&W. Die Kabel reichen um die Lautsprecher links und rechts neben einen 42er TV zu stellen gerade aus.

Der rechte, aktive Lautsprecher wird doch recht warm. Die MM1 bilden ein leises Grundrauschen ab. Bei einem Sitzabstand von einem Meter gerade noch wahrnehmbar. Mein PC und auch mein Notebook sind deutlich lauter. Aber die Lautsprecher sind deutlich zu hören, wenn ich dicht dran bin und kein Ton ausgegeben wird.
Beim ein und ausschalten gibt es ein leises Knacken, wenn ich den Ton vor dem ausschalten voll aufdrehe, ist das Knacken auch nicht mehr leise. Als Wecker eignen sich die MM1 nicht da sie bei Zuspiel nicht aus dem standby aufwachen.

Ich finde die Mobilität der Lautsprecher recht niedrig. Für häufige Transporte gibt es bestimmt bessere Lautsprecher. Größe, Gewicht und auch die Stoffbespannung eignen sich nicht wirklich gut um die MM1 viel mitzunehmen. Mir wären die MM1 aber auch etwas zu teuer und zu schade um sie ständig mitzuschleppen.

Die MM1 sind keine Abhörmonitore, der Soundchip verändert den Klang. Wie ich finde ist aber genau dieser Punkt sehr gut gelungen. Anders als bei Systemen die doch sehr starke Veränderungen bewirken (Bose), klingen die MM1 jederzeit sehr natürlich. Dabei habe ich keine Musikrichtung gefunden die mit den Lautsprechern nicht funktioniert. Bei sehr bassbetonter Musik fehlt vielleicht ein wenig Tiefe. Dafür sind die tiefen Töne aber sehr trocken und präzise. Ein reiner Abhörmonitor wäre für meinen Geschmack nur noch für wirklich sehr gutes Material geeignet. Oder aber für Studiozwecke zum auffinden von klanglichen Fehlern. Viele meiner CD`s verfügen über eine zu geringe Aufnahmequalität um auf solchen Systemen noch gut zu klingen.

Da die MM1 inzwischen nur noch 400,00€ kosten, finde ich den Preis auf keinen Fall zu hoch. Dabei finde ich es unwichtig wo die Lautsprecher gefertigt werden. Auch bei Geräten die in Europa gefertigt werden, stammen die meisten Bauteile aus Fernost. Sie werden lediglich noch hier zusammengebaut. Was Fertigungsprozesse betrifft vertraue ich sehr gerne der Geschicklichkeit chinesischer Monteure.

Wer kleine PC-Lautsprecher mit sehr guten Klangeigenschaften sucht wird denke ich nicht enttäuscht sein. Dabei haben die MM1 ihre Stärken ganz klar beim hören von Musik. Wer selten Musik hört und auch eher im mp3 Format, wird das Potential nicht nutzen. Für Spiele und Filme gibt es günstigere und auch (geeignetere) Systeme, mit mehr Bass und Surround. Was audiophile Monitore für den PC betrifft habe ich bislang, kein besseres System in dieser Preislage und schon gar nicht in dieser Größe gefunden.
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am 14. Oktober 2015
Ich habe lange überlegt ob ich mir die teuren Boxen kaufen soll. Sie sollen neben meinem iMac stehen und Philips Lautsprecher für 50 € ersetzten. Ich hatte erwartet, dass mich der Sound umhaut. Naja, so viel besser als das 2.1 System von Philips aus dem Jahre 2011 sind sie leider nicht. Der Bass ist natürlich bei den B&W schlechter, da kein Subwoofer vorhanden ist. Der Klang ist eigentlich sehr differenziert und klar. Es fehlt an Tiefe, an Bass und Volumen! Ich dachte, auch weil sie deutlich voluminöser sind als die alten Philips, dass sie klanglich wärmer, durchdringender sind. Leider ist das nicht der Fall. Alles in allem sind die Lautsprecher klarer, detailreicher als die alten, aber die 400 € Aufpreis lohnen sich dann wirklich nicht. Es sei denn man sucht einen perfekt verarbeiteten Lautsprecher in edlem Design mit besten Materialien! Dann sollte man zuschlagen...

Eine kleine Anmerkung von mir noch. Ich schließe die Lautsprecher an einen iMac 27" (2015) mit USB an. Leider kappt die Verbindung immer wieder. So dass man neu starten muss, um die Verbindung herstellen zu können. Eine Anfrage beim Support von B&W wurde in weniger als 24h beantwortet in der man mir Hilfestellung anbot. Allerdings ohne messbaren Erfolg. Leider kappt die Verbindung auch weiterhin immer mal wieder und der Sound springt auf die internen Lautsprecher über!

Fazit: Top verarbeiteter Lautsprecher, mit warmen und differenzierten Klang in den Höhen und Tiefen. Der Bass ist mittel stark, aber durchaus sehr gut und präsent. Sicher gibt es auch für weniger Geld (unter 200 €) ähnlich gute Lautsprecher, aber dafür bekommt man kein B&W mit perfektem Design!

Ich schicke die Boxen wohl leider wieder zurück. Vielleicht bin ich aber auch kein so krasser audiophiler Liebhaber, der die differenzierten und warmen Klänge unterscheiden kann.

Update: Es ist nicht möglich an einem iMac der neusten Generation die Verbindung aufrecht zu erhalten! Leider ist dies ein absolutes Defizit!! Die Verbindung bricht ständig ab...
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am 23. Mai 2016
Ich betreibe die Lautsprecher an einem Macbook, links und rechts neben dem externen 4k-Display. Ich bin sehr zufrieden, da sie auch bei geringen Lautstärken gut klingen. Letzteres freut auch meine Nachbarn sehr. ;-)
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Juli 2012
In dieser Rezension (wieso schreiben eigentlich so viele immer Rezession?) möchte ich nicht wiederholen, was viele bereits geschrieben haben, sondern eigene Aspekte einbringen, die mir vor Allem beim Lesen der anderen Rezensionen aufgefallen sind.

Einige Punkte vorweg: Ein 2.0-System lässt sich nicht mit einem 2.1-System (also Subwoofer + Satelliten) vergleichen; das ist wie Äpfel mit Birnen. Warum?
- Bei Subwoofer-Systemen der unteren Preisklasse übernimmt der Subwoofer einen Teil der unteren Mitten so bis 300 Hz. Idealerweise sollte ein Subwoofer nur die Sub-audiblen Frequenzen bis höchstens 50 Hz übernehmen, keinesfalls mehr.
- Die Systeme (ja, vor Allem auch das Soundstyx) sind schlecht aufeinander abgestimmt, das bedeutet, der Frequenzübergang läuft nicht linear ab, es gibt eine Über-/Unterbetonung in dem Bereich, wo die Satelliten den Subwoofer ablösen.
- Der Subwoofer steht in der Regel entfernter, als die Satelliten. Der hochtonige Schall ist schneller, als tiefe Frequenzen, so dass es im ungünstigsten Fall zu einem Phasenproblem kommt und Frequenzbereiche überbetont bzw. ausgelöscht werden.
- Durch Resonanzen von Möbelstücken ist es fast unmöglich, ein Optimum zu finden, sofern der Subwoofer nicht aufwendig entkoppelt (am Besten frei schwebend) positioniert wird. Ansonsten wird der Bass nie neutral sein, zu laut schwingen die Möbel mit, zu leise werden sie von den Satelliten übertönt.
- Die billige Verarbeitung auch der Verstärker (vor Allem bei der Soundstyx) sorgen dafür, dass die weiche Membran bei Lautstärke aneckt und bei leiseren Lautstärken zu einem Mulmen führt. Habe kein System unter 1.000 Euro erlebt, bei dem das anders war.

Wer mehr Wert auf Power legt und weniger auf die Ortbarkeit von Instrumente, fährt mit einem 2.1-System besser, denn zur Raumbeschallung sind die MM-1 nicht konzipiert.
Wer allerdings Wert auf Musik und eine audiophile Wiedergabequalität in Stereo legt, bei der es nicht um abgrundtiefe Bässe, sondern auf neutrale Wiedergabe ankommt, sollte die MM-1 näher ins Auge fassen.

Mich wundert übrigens nicht, warum so viele das Bose-System oder generell 2.1-Systeme bevorzugen. Bei MP3-Musik werden durch die oben beschriebenen Verdeckungseffekte auch die Ausfallbereiche ersetzt, sozusagen wirken die beschriebenen Nachteile der komprimierten Musik positiv entgegen, durch das Verwischen fallen Kompressionsartifakte weniger auf.
Im Gegensatz dazu wundert mich auch nicht, dass Hörer mit Anspruch an in CD-Qualität komprimierter Musik (WAV, FLAC) eher zu Stereolautsprechern greifen.

Vorgeschichte:
Nachdem meine Soundstyx 2 mich sowohl klanglich, als auch materiell gnadenlos enttäuscht haben, einschließlich mangelhaften Service von Harman/Kardon, habe ich diesen Hersteller gefressen. Mich haben sie nicht nur klanglich enttäuscht (hohes Verstärkerrauschen, ein Vielfaches mehr, als bei der MM-1, Ortungsprobleme, wie oben beschrieben), auch das Material zerlegte sich selbständig ohne mein Zutun nach einigen Monaten. Plötzlich hatte ich die Hälften der Akryl-Chassis in der Hand, das sollte bei einem Preis um 200 Euro nicht passieren.
Einige Zeit später nutzte ich einen All-in-one mit JBL-Lautsprechern, weshalb ich an PC-Boxen erst einmal keinen Gedanken verschwenden musste. Dieser wurde später durch ein Desktop-System mit externem Monitor abgelöst.
Meine Monitorlautsprecher reichen gerade mal für Systemsounds, daher musste eine Alternative her, am Besten mit USB. Beim Stöbern bei Amazon kam ich dann auf die MM-1 und erstmal stockte mir kurzfristig der Atem: 500 Euro für PC-Lautsprecher? - Und so begann ich zu recherchieren und stieß auf diverse, gegensätzliche Meinungen. Von Testergebnissen halte ich eh nichts, da die Hersteller die Magazine zu häufig einkaufen, weshalb mich die Rezensionen hier mehr interessierten.

Sind sie ihr Geld wert?
Eindeutig ja: Vier getrennte Endstufen, USB-D/A-Wandler eingebaut, zweiter Line-Eingang, sehr stabile Verarbeitung und das innere Design, über das man nur lesen kann (Nautilus-Hochtöner). Alleine diese Punkte rechtfertigen für mich den Preis, allerdings nicht im Vergleich zu 2.1-Systemen, da diese wie erwähnt ein anderes Klangspektrum bedienen.
Herkömmliche Studio-Abhörmonitore liefern sicherlich klanglich mehr Volumen. Sie haben aber auch den Nachteil, dass sie nicht über USB verfügen und auch getrennte Netzteile haben, somit aufwendiger aufzubauen und zu verkabeln sind.
Die Ingenieurleistung bei den MM-1 besteht also in erster Linie darin, aus wenig Lautsprecher viel Klang zu machen und mir ist kein anderer Lautsprecher in ähnlichem Größenspektrum in den letzten 30 Jahren untergekommen, der es besser kann. Es gab von aiwa und SONY hin und wieder gute Lautsprecher in den 90ern, die zum Teil nicht viel weniger kosteten.

Bass - ja oder nein?
Ja, aber anders, als bei einem Subwoofer. Würde man bei einem 2.1-System mal den Subwoofer abschalten, wäre man sicherlich ernüchtert, was da noch für Reste aus den Tischhupen kommen. Bei der MM-1 kommen auch tiefe Bässe rüber, aber dezent und nicht überbetont. Für das Musikhören frontal zu den Lautsprechern absolut ausreichend, für die Raumbeschallung bei Räumen über 15 m² unzureichend. Hier sollte man das JBL Radial ins Auge fassen, das mehr Druck liefert, aber konstruktionsbedingt ein sehr enges Stereo.

Klang natürlich oder Lücke bei etwa 8 KHz?
Jede Firma hat ihren eigenen Charakter, wobei das schon etwas widersprüchlich zur Neutralität ist. Neutral müsste theoretisch bedeuten, dass zwei Lautsprecher mit einem linearen Frequenzbereich auch exakt gleich klingen. Dies tun sie aber nicht, da die Grenzfrequenzen der einzelnen Abteilungen und die Frequenzweiche unterschiedlich arbeiten und somit doch jeder Lautsprecher (wie beim Wein) seinen eigenen Charakter hat. Hier entscheiden die persönlichen Präferenzen, der eine liebt den Bose-Badewannen-Sound (stellt man sich die Grafik eines Equalizers und die Überbetonung von Bässen und Höhen vor), der andere eben die naturgetreue Wiedergabe, ohne einen Bereich besonders überzubetonen. Dies können die MM-1 fantastisch, liegen von der Klangfarbe nicht unweit der DM- und Nautilus-Serie entfernt.

Zugabe:
Drei Monate kostenlose Mitgliedschaft bei "Society of Sound" erhält der Anwender bei Registrierung. Installiert man den Download-Manager, kann man kostenlos über 20 Alben mit Jazz, Classic und zum Teil auch Pop/Rock in 24-Bit FLAC-Audio herunter laden. Berechnet man, dass ein Studio-Mastering-Album bei Highres Audio ca. 20 Euro kostet, erhält man schon fast den ganzen Kaufpreis in Form von audiophiler Musik zurück. Ein Mehrwert, den ich überrascht zur Kenntnis genommen habe. Man liest vereinzelnd, dass man nur drei Titel pro Monat herunter laden dürfte, dies scheint geändert worden zu sein, denn ich konnte alle verfügbaren Alben und ein HD-Video in einem Rutsch laden.

Alles hat seine Schwächen:
Sicherlich sind die MM-1 nicht allumfassend perfekt, welches Produkt ist das schon? Folgende Punkte sind mir aufgefallen:
- Trotz neuester Firmware klappt die Abschaltung parallel zum Computer nicht immer, vor Allem nicht im Standby-Modus.
- Bei einigen Audioanwendungen "pumpt" die Lautstärke, erst laut, dann wird es geringfügig leiser. Passiert allerdings nicht bei laufender Musik, sondern nur in der ersten halben Sekunde. Muss kein Problem der MM-1 sein, besteht aber bei mir.
- Der Wandler versteht nur 16 Bit Wortbreite bei max. 48 KHz. 24 Bit mit 96 KHz wäre für die angebotene Musik angemessen, so kann man diese nur auf 16 Bit quantisiert wiedergeben und verschenkt den sinnigen Teil der hohen Auflösung. Für die meisten Anwender aber kein Problem, da CD-Qualität bei 16 Bit und 44,1 KHz (DVD bei 48 KHz) liegt.
- Das USB-Kabel ist, wie auch das Verbindungskabel zwischen den Boxen, nur etwa 1m lang bzw. kurz. Der Abstand zwischen den Lautsprechern ist inordnung, gemessen an der Größe sollte man sie ohnehin nicht weiter als einen Meter auseinander stellen, aber steht der Computer links daneben, geht es nicht ohne USB-Verlängerung.
- Fernbedienung. Ich weiß nicht, in welchem Test ich was von Aluminium gelesen habe (hatten die die Lautsprecher überhaupt selbst in Augenschein genommen?), jedenfalls ist die Fernbedienung aus Kunststoff. Die Batterieabdeckung ist rund und aus weichem Kunststoff, darauf liegt die Fernbedienung, die im Übrigen etwas knarzt. Könnte bei diesem Preis schöner sein, aber die wird B&W sicher auch nur eingekauft haben.
- Made in China: Was würden diese Lautsprecher wohl kosten, wenn sie aus England kämen? Oder erzielen die Hersteller entsprechend mehr Marge? Dies kann man sicher nur mutmaßen, aber wir müssen uns damit abfinden, dass aller Luxus künftig aus China kommt, war in den 80er Jahren noch anders.

Mein Fazit:
Luxus hat nunmal seinen Preis. Für ein 2.0-System zum Musik hören und mit hohen Ansprüchen ein gelungenes Produkt, das möglicherweise seines Gleichen sucht. Neutrale Lautsprecher in dieser Größe und mit ähnlichen Eigenschaften habe ich bei vergleichbarer Qualität nicht gefunden.
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am 28. April 2016
Den positiven Bewertungen kann ich mich nur anschließen. Klanglich und optisch sind die MM-1 wirklich ein Highlight.

Die MM-1 wurden bei mir am PC per digitalem USB-Ausgang und mit dem internen D/A-Wandler betrieben.

Für meinen Grado PS 500 Kopfhörer nutzte ich einen AudioQuest DragonFly USB-DAC (Version 1), um am PC Musik zu hören.
Nach Anschaffung des Nachfolgemodells (DragonFly 1.2) habe ich die MM-1 testweise mit einem Hama AluLine Verbindungskabel, (2x 3,5 mm Klinke) an den "alten" DragonFly angeschlossen.
Der bis dahin schon gute Klang der MM-1 wurde durch den externen USB-DAC nochmal deutlich besser.
(Mehrfach überprüft durch Hörvergleiche zwischen digital- (interner DAC) und Analogbetrieb (DragonFly).
Ein hochwertiges Klinkenkabel (gibt's z.B. von AudioQuest) könnte vielleicht noch eine weitere Klangverbesserung bringen.
Bei Gelegenheit werde ich das sicher nochmal ausprobieren ...

Als Abspielprogramm nutze ich Foobar2000 mit WASAPI (push) und 24 bit Ausgabe. Damit gelangen die Musikdateien bitgenau an den DragonFly am USB-Port. D.h. keine Klangbeeinflussung durch Windows.
Die Lautstärke wird über die Systemlautstärkeregelung des PCs (z.B. auf der Tastatur oder mit der Maus unten rechts in der Taskleiste) geregelt. Dabei steht der Lautstärkeregler in Foobar auf Maximum.

Die Lautstärke der MM-1 ist mit der Fernbedienung ca. mittig eingestellt, etwa so, dass es bei 30% PC-Systemlautstärke schon etwas lauter ist, aber noch aushaltbar wenn man ca. 0,5 m davor sitzt. Dadurch ist die Wärmeentwicklung der MM-1 mit der eingebauten Verstärkerelektronik begrenzt - im Leerlauf nur handwarm.
Wenn die MM-1 Lautstärke mit der Fernbedienung zu hoch eingestellt wird, entsteht deutlich mehr Wärme und man hört dann auch ein leises Rauschen, welches stören kann.

Dies als kleiner Klangtipp an die audiophil Interessierten.
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am 9. November 2010
B&W MM-1 HiFi PC Lautsprecherpaar (Audioübertragung via USB) schwarz/aluminium

Ich habe den Rezessionen nicht wirklich glauben können - ABER: es stimmt alles. Diese kleinen Boxen sind der schlichte Wahnsinn - so viel Freude haben mir noch keine PC Boxen gemacht. Einfach unglaublich, was die können. Höhen, Mitten und Bass - einfach perfekt! Der Anschluss ist tatsächlich kinderleicht, perfekte Verarbeitung ergänzt den tollen optischen Eindruck. Obwohl der Preis sicher im oberen Segment postiert ist, bitte unbedingt darauf sparen - es zahlt sich definitiv aus!
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