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Kundenrezensionen

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am 25. Oktober 2010
Der Film ist das beste Beispiel für einen gelungenen Spannungsaufbau.Der Film beginnt sehr ruhig und steigert seine Spannung.Der namenlose Ghost findet immer mehr heraus bis der Film in einem atemberaubenden Ende endet.Dennoch sind es ruhige Momente die den Film auszeichnen.Die Schauspieler sind alle perfekt ,obwohl Pierce Brosnan viel zu selten zu sehen ist.Jedoch war mir klar das viele den Film als langsam ansehen werden.

Fazit:Es ist ein wirklich ganz eigener Film , wer aber Gefallen an ruhigen Szenen hat und alte Hitchcock Klassiker mag ,wird der Film bestimmt ansprechen.Jedoch muss man auch sagen , das Polanski das Rad hier nicht neu erfunden hat.

Die DVD kommt mit zwei Keep Cases in einem Schuber daher.In Keep Case 1 ist der Film "Der Ghostwriter" und die zugehörigen , sehr informativen Extras und in Keep Case 2 der Bonusfilm "Polanski :Wanted and Desired" ,welchen ich bisher noch nicht gesehen habe.Kaufempfehlung.
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TOP 500 REZENSENTam 20. März 2011
Zum ersten Mal von "Der Ghostwriter" gehört habe ich durch einen Trailer zum Film, der sehr vielversprechend aussah, weswegen ich mir den Film doch mal ausleihen wollte. Das neuste Roman Polanski Werk weiß dabei rasch Spannung aufzubauen und den Zuschauer zu fesseln und auch wenn er schnell die Wogen der Handlung glättet, erhebt sich scon bald eine neue Gischt bestehend aus Suspense und Thrill. Nicht selten kommt einem der Name Alfred Hitchcock in den Sinn und wie man später in einem Featurette vom Romanautor Robert Harris erfahren sollte, wollte er mit seinem Buch eben diese Stimmung auch erzeugen. "Der Ghostwriter" ist ein gekonnt inszenierter Kriminal Thriller, der nicht sofort alles offenbart und einiges anders zeigt, wie es scheint. Die Auflösung ist ebenso brilliant wie verblüffend. Chapeau!
Nicht unerwähnt bleiben sollte übrigens die herausragende Darstellung von Schauspieler Ewan McGregor, der hier nicht nur auf gewohnt hohem Niveau spielt, sondern auch seinem Charakter sehr viel Authentizität und Persönlichkeit verleiht.
Das Bild präsentiert sich in 2.35:1 und wurde in VC-1 codiert. Da die Handlung sowohl gleichmäßig im Dunklen wie im Hellen spielt, wurde dies hier sehr gut umgesetzt und sowohl Farbsättigung als auch Schwarzwert werden sehr gut dargestellt, wobei auch die Kontraste sich auf hohem Niveau befinden. HD-Puristen dürfen sich indes über eine sehr gute Schärfe freuen.
Beim Ton geht die Freude weiter, denn Arthaus hat hier sowohl für das englische Original als auch die deutsche Synchronisation eine DTS-HD MA 5.1 Spur spendiert. Zwar wird man bei einem Thriller hier keine Effekt Spektakel wie bei einem Abenteuer oder Action Film erwarten, aber auch so wurden die Surround Effekte sehr gut eingesetzt. Die Dialoge sind jederzeit sehr gut verständlich und der Gesamteindruck erweist sich jederzeit positiv. Die Abmischung wurde sehr dynamisch durchgeführt. Für einen Film dieses Genres könnte der Ton nicht besser sein.
Die Extras bieten eine Menge zusätzlicher Infos. Vor allem das Featurette 'Der Ghostwriter: Fiktion oder Realität?' erweist sich hier als sehr interessant und informativ, präsentiert hier Autor Robert Harris die Herangehensweise und Recherche zu seiner Buchvorlage. Die Interviews mit den Darstellern und Machern des Films bieten des Weiteren individuelle Ansichten zu 'Der Ghostwriter'. Neben den Special Features zum Film gibt es obendrauf noch einige Trailer zu weiteren empfehlenswerten Filmen.
Wer auf spannende Filme steht, sollte sich 'Der Ghostwriter' unbedingt mal anschauen. Zwar wird hier nicht die Intensität eines Film Noir erreicht, aber das braucht es auch nicht, denn die Spannung und Dichte dieses Thrillers macht dies locker wieder wett!
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am 11. Oktober 2012
Ich hatte das Buch gelesen, welches mich voller Spannung über einige Abende begleitete.

Durch Zufall sah ich dann den Trailer zu eines meiner Lieblingsbücher und war voller Freude, aber auch Skepsis. Da der Roman so stark war, hatte ich Befürchtungen das dieser Film den Erwartungen, trotz der genialen Cast, nicht gerecht wird.

Aber Entwarnung. Der Streifen ist erstklassig und leider viel zu unbekannt. Aber Transformers oder schnellfahrende Vin Diesel's sind halt leider auffälliger als dieser ruhige aber spannungsgeladene Roman Polanski-Verfilmung.

Bitte anschauen und genießen. Ein absolutes Meisterwerk und in einem Zug mit Filmen wie Das Schweigen der Lämmer, Die Verurteilten oder The Dark Knigt zu nennen.

Fünf Sterne Deluxe...
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Sein Vorgänger ging auf einer Autofähre zwischen der Insel, auf der der ehemalige Premierminister Adam Lang in einer Art Hochsicherheitstrakt residiert, aus ungeklärten Ursachen über Bord und wurde an einer Stelle an Land getrieben, wohin es die Strömung eigentlich nicht schafft. Dies allein hätte eine ausreichende Warnung für den namenlosen Journalisten sein müssen, der sich durch eine großzügige Honorarregelung locken lässt, das Werk seines Vorgängers als Ghostwriter zu vollenden.

Wie bei Polanski üblich, wird die Stimmung, die als bedrohlich bezeichnet werden darf, sukzessive aufgebaut. Polanski verzichtet auf abenteuerliche Schussfahrten, Autofahrten durch Nacht und Nebel, Faustkämpfe, Messerstechereien und Blut. Vielmehr arbeitet er mit Wind, Sturm, Regen, einsamen Stränden, Stille, Licht und klaustrophobischen Räumen. Doch die Story ist auch inhaltlich spannend: Spätestens als der neue Ghostwriter geheim gesammelte Informationen seines verstorbenen Vorgängers findet, beginnt er nämlich selbstständig zu recherchieren und entdeckt hinter den Sonnyboy-Attitüden seines Auftraggebers ein Komplott von im wahrsten Sinne mörderischer Tragweite.

Ausgezeichnete Schauspieler, stimmige Location und eine hintergründig-packende Story machen diesen Film nach der Vorlage von Robert Harris Der Ghostwriter: Roman zu einem Polit-Thriller der besonderen Art.
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am 18. August 2010
Der Film, mal so gleich auf den Punkt gebracht, ist richtig gut. Tolle Schauspieler in einem Thriller, den man nicht ausmacht weil es so spät ist um morgen den Rest zu schauen. Dafür ist er einfach zu spannend, hat überhaupt keine Längen und ist in mancherlei Hinsicht sehr interessant bzw. aufschlussreich. Zum Beispiel die Erklärung des ehemaligen Premiers, die vom Ghostwriter geschrieben wurde und von der Presse in den Nachrichten verpackt verkündet wird. Ich bin sicher, dass ist gängige Praxis überall und man kommt um ein schmunzeln nicht umhin. Zur Handlung, ein Ghostwriter ist ein Mensch, der z.B. für Promis ihre Memoiren schreibt bzw. deren Manuskripte so überarbeitet, dass daraus möglichst ein spannendes Buch wird. Dieser, verkörpert im Film von Ewan Mc Gregor, wird eingestellt als Ersatz für einen ermodeten Kollegen, der die Memoiren eines umstrittenen Ex Premiers schrieb. Was dieser bei seinen Recherchen und im Laufe der Dinge so entdeckt und wie sich die Geschichte entwickelt, hat Roman Polanski klasse zu einem Thriller geschaffen, der volle Punktzahl dafür von mir erhält. In wieweit so was realistisch ist, werden sich die Meinungen teilen, ich bin der Ansicht, nichts ist unmöglich heut mehr.
Man muss zuweilen aufpassen um wirklich den ganzen Plot zu verstehen, bekommt dafür ein tolles Filmerlebnis.
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am 3. Januar 2012
Auf Martha's Vineyard gibt es Tage, an denen sich der Himmel kaum noch von der Erde unterscheidet, weil die Linie am Horizont in einem tristen einheitlichen Grau versinkt, das von den dunklen Wolken am Firmament fließend auf das darunterliegende Meer übergeht. Tosende Wellen brechen auf die Sandstrände dieser Insel vor der amerikanischen Ostküste ein, das Gras in den Dünen neigt sich durch den Sturm zur Seite, strömender Regen peitscht herunter, Blätter wirbeln durch die Luft und aus der Ferne schimmert das diffuse Licht eines nur schemenhaft wahrnehmbaren Leuchtturms durch die Finsternis, sodass es fast so scheint, als würde das Ungemach, das den Protagonisten widerfahren wird, aus der unbändigen Natur erwachsen, gegen die sie sich mit jedem Schritt im Freien stemmen. In diese düstere Atmosphäre schickt Roman Polanski einen Ghostwriter, dessen Namen wir nie erfahren werden. Er soll anhand des Manuskriptes seines tödlich verunglückten Vorgängers die Memoiren des früheren britischen Premierministers Adam Lang überarbeiten, der in dieser Enklave wie Napoleon auf St. Helena festsitzt, denn die neue Regierung in London ist willens ihn an das Den Haager Kriegsverbrechertribunal auszuliefern, das gegen Lang Anklage erhoben hat, weil unter seiner Führung Terrorverdächtige in geheimen Operationen illegal in die Foltergefängnisse der CIA geschickt wurden. Dem neuen Ghostwriter obliegt es nun, in verschwommenen Erinnerungen zu wühlen, hier und da ein paar prosaische Passagen einzufügen, um die Biographie so zu frisieren, dass sie dem gefallenen Gott doch noch einen Platz im Pantheon der Geschichte sichert.

Unter den strengen Augen von Spindoktoren, PR-Beratern, Rechtsanwälten und steifen Bürokraten macht er sich ans Werk, doch je tiefer der Ghostwriter in die Vergangenheit von Lang vordringt, desto mehr Widersprüche offenbaren sich ihm. Warum wandte sich Lang in seiner Jugendzeit so plötzlich von der Theaterkunst ab, ehe er in die Labour-Partei eintrat? Welche Rolle spielte damals seine politisch aktive Frau Ruth, die er eigentlich nicht mehr liebt und längst gegen eine Affäre mit seiner persönlichen Assistentin Amelia getauscht hat? Wie war es ihm möglich, so schnell aufzusteigen? So jemand muss doch einflussreiche Unterstützer besessen haben. Warum taucht ein CIA-Agent auf alten Studienfotos auf? All dies sind Fragen, die den Tod des ersten Ghostwriters in einem neuen Licht erscheinen lassen. Ging dem wirklich nur ein Unfall voraus, als das Meer seine Leiche nachts an den Strand spülte? Und warum wird das alte Manuskript wie eine Gefahr für die nationale Sicherheit behandelt? Spuren tauchen aus dem Nichts auf, die nach eigenen Nachforschungen verlangen und den Ghostwriter allmählich begreifen lassen, wie ernst die Sache eigentlich ist. Man trachtet ihm plötzlich nach dem Leben, bis sich die Schlinge um seinen Hals immer enger zuzieht. Doch wer lügt und wer sagt die Wahrheit? Wer manipuliert wen? Die Lösung steht als Rätsel chiffriert in den Anfangszeilen der ersten Seiten des mysteriösen Manuskriptes.

Roman Polanski inszeniert das Geschehen dieser fiktionalen Verschwörungstheorie in gewohnter Manier an einem beklemmend erscheinenden Ort, der in seiner klaustrophobischen Enge und den kobaltblauen Farbkontrasten eine schauerliche Bedrohung ausstrahlt, die sich scheinbar nahtlos auf die nervöse Psyche der Protagonisten überträgt. In Filmen wie "Rosemary's Baby" oder "Ekel" waren das noch Mietshäuser, in "Der Pianist" das Warschauer Ghetto und in "Ghostwriter" ist es eben jene spärlich besiedelte Atlantikinsel, die man aus den Nachrichten als Urlaubsdomizil des politischen Establishments kennt und sich irgendwie anders vorgestellt hat, was auch nicht von ungefähr kommt, denn gedreht wurde dieser Thriller auf Sylt und Usedom. Entsprechend der Handlung schildert Polanski die Ereignisse mit einem sehr diskreten Zungenschlag, sodass die Wahrheit stets der Kamera verborgen bleibt und sich abseits der Bilder abspielt. Es sind die Darsteller, die uns spüren lassen, dass es unter Oberfläche bereits kräftig brodelt. Ewan McGregor porträtiert diesen Ghostwriter am Anfang als charmanten Typen, der mit einem lockeren Spruch auf den Lippen sich etwas naiv in dieses teuflische Labyrinth aus Macht, Medien, Intrigen, Lebenslügen, der Angst um Privilegien und konspirativen Netzwerken stürzt und sich so zunächst zum Komplizen eines medialen Blenders macht, der von Pierce Brosnan als einer jener politischen Phrasenautomaten interpretiert wird, in die man getrost ein 10-Cent-Stück einwerfen kann, um ein paar vorgefertigte, wohlfeile Sätze aus ihrem Mund zu ziehen. Obwohl der Irakkrieg nie explizit erwähnt wird, sondern immer nur vom Krieg im Nahen Osten die Rede ist, wird es doch sofort augenscheinlich, dass Polanski mit dieser USA-hörigen Marionette eigentlich Tony Blair meint, der seinerzeit als Bushs handzahmes Schosshündchen von der britischen Boulevardpresse verspottet wurde. So richtig interessant wird dieses morbide Kammerspiel jedoch erst durch die Frauenfiguren. Ganz subtil deutet Kim Cattrall als Sekretärin Amelia mit jedem Blick und jeder Geste dem Zuschauer an, dass sie hinter ihrer kühlen Professionalität die nötige Distanz zu ihrem Chef längst verloren hat. Weshalb sie auch den zynischen Humor von Langs Gattin Ruth, vortrefflich gespielt von Olivia Williams, regelmäßig über sich ergehen lassen muss. Die gedemütigte Ruth ist sehr labil und verletzlich, besitzt aber auch viel Selbstbewusstsein und einen messerscharfen Verstand, der sie im Vergleich zu ihrem Mann eigentlich zur besseren Politikerin macht. Bei nahezu jeder Person, auf die der Ghostwriter trifft, klaffen Schein und Sein ebenso auseinander wie Anspruch und Wirklichkeit, wobei es diese Menschen sogar noch schaffen, sich selbst zu betrügen.
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am 25. November 2010
Ein bisschen Frost/Nixon, ein bisschen Chinatown und viel Britishness machen diesen Film aus, der zwischen Theater und gemächlichem Thriller schwangt, ohne Spannung durch "Wackelkameras" oder Schießereien inszenieren zu müssen.
Wenn Ewan McGregor hinter das Geheimnis von Ex-Premier Pierce Brosnan kommt, wartet nicht nur der Polanski'sche Plot, sondern auch das offene Ende.
Wer mit spannenden Krimis im China Town-Stil und ein bisschen Realpolitik etwas anfangen kann wird mit diesem Film vollends zufrieden sein.
Leider nicht an dem original Schauplatz des Buchs (The Ghost Writer) gedreht, dafür aber auf Sylt, das sich hervorragend als Kulisse macht und den Genuss vielleicht sogar auf Blu-Ray rechtfertigen kann.
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am 5. Januar 2012
Der Ghostwriter prangert Tony Blairs Naheverhältnis zu den USA an, aber nicht Blairs größtes Verbrechen, nämlich seine aktive Unterstützung des Irakkrieges. Was hätte man aus diesem Stoff für einen Film machen können! Statt dessen zeigt man nur eine lauwarme, viel zu langatmig erzählte, belanglose Geschichte, die den Zuseher kalt läßt. Davon abgesehen gehört der Film unbedingt nochmals in den Schneideraum und dort ordentlich gestrafft. Beispiel: Bevor man so eine langweilige Sexepisode zeigt, läßt man sie lieber ganz weg.
Fazit: Die Packung verspricht einen Polanski, der Inhalt enttäuscht alle Erwartungen. Drei Sterne, weil diese DVD immer noch um Klassen besser ist wie so viele so genannte "Action Thrillers".
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am 1. März 2016
Erstens hat die DVD keine deutschen Untertitel, so war es mir nicht möglich, ihn im Original zu sehen, was mir eigentlich besser gefällt. Dann war ich echt enttäuscht, so ein langsamer Anfang und das ganze hat sich nicht unbedingt gesteigert. Nicht, dass ich reine Action erwarten würde, aber es lief so vor sich hin, von ein paar wenigen spannenden Szenen mal abgesehen. Den Hauptdarsteller fand ich richtig blass. Und das Ende?? ich habe mir echt überlegt, wie schnell man es schafft, einen bezahlten Killer auf den Weg zu schicken!
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TOP 500 REZENSENTam 27. Januar 2011
Die Arbeit am Buch seines verstorbenen Kollegen Mike McCarra fortsetzen? Nicht der Job, den sich unser Ghostwriter vorgestellt hat. Doch prompt den Auftrag in der Tasche, wird er auch schon überfallen. Nicht verwunderlich. Geht es doch um die Memoiren des britischen Ex-Premier Adam Lang.
Desto mehr sich der Ghostwriter in die Arbeit vertieft, desto ominöser scheint der Tod von McCarra und auch Lang erscheint in immer dubioserem Licht...
Man darf bei "Der Ghostwriter" nicht dauernd mit hochdramatischen Szenen oder immer neuen Enthüllungen rechnen. Vielmehr ist es ein Film der seine Story langsam wie eine Schlinge zuzieht und den Zuschauer dadurch zunehmend fesselt. Gefahr ist in diesem Film nach und nach immer mehr spür- aber niemals greifbar.
Der Film lebt von seiner ruhigen Inszenierung und vor allem Ewan McGregors Darstellung. Pierce Brosnan spielt ebenfalls brillant und souverän, hat aber viel zu wenig Szenen, um sich voll entfalten zu können. Olivia Williams und Kim Cattrall füllen ihre Parts als frustrierte Ehefrau des Premiers, bzw. als dessen Sekretärin perfekt aus.
Toll sind auch die Drehorte des Films für jeden, der einsame Küstengebiete mag.
Im Prinzip ist die Story der Romanvorlage von Robert Harris eine Abrechnung mit der Ära des britischen Ex-Premier Tony Blair. Das merkt man auch im Film, wenn der Ghostwriter gefragt wird: "Können Sie mir eine Entscheidung aus der Regierungszeit Langs verraten, die NICHT im Sinne der USA war?" Das hier die enge Bindung von Blair und Bush Pate stand, ist klar. Auch Folter, die Lang (wie Blair) angeordnet haben soll, wird am Rande erwähnt.
Nichts desto Trotz bietet die Auflösung des Films eine FIKTIV gelungene, wenn auch aus REALER Sicht etwas abstruse Auflösung, wenn man hier sieht, wie Lang mit den USA wirklich verbunden ist. Und damit ist die Lösung des Films noch nicht verraten!!!!
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