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am 4. Oktober 2012
Der MI6-Spion Raybould Marsh hat 1939 im vom Bürgerkrieg gezeichneten Spanien eine seltsame Begegnung mit einer verstörenden Frau, aus deren Kopf Kabel kommen und die ihn zu kennen scheint, obwohl er sie zuvor noch nie gesehen hat. Marsh ahnt es noch nicht, aber die Deutschen haben nach jahrelangen, grausamen Experimenten Menschen mit übernatürlichen Fähigkeiten erschaffen. Diese germanischen Übermenschen sollen die Deutschen nun zum Sieg führen und Großbritannien hat bald unter nicht enden wollenden Angriffen zu leiden. In seiner Verzweiflung wendet sich Marsh an seinen alten Schulfreund Will Beauclerk, der von seinem Großvater zu einem Magier ausgebildet wurde. Zögerlich verspricht Will seine Hilfe, er ist jedoch nicht glücklich darüber. Denn jede Magie hat einen hohen Preis, der schnell weiter und weiter ansteigt und die Briten Kopf und Kragen kosten könnte.

Wer in BITTER SEEDS wildes Schlachtengetümmel und nonstop Action erwartet, wird vermutlich herb enttäuscht werden. Obwohl vor allem die deutschen Übermenschen ihre Fähigkeiten mehrmals einsetzen und auch die britischen Magier öfter im Einsatz sind, stehen die Charaktere des Romans und deren Entwicklung eindeutig im Vordergrund. Es wird auch kaum auf historische Details des Zweiten Weltkriegs eingegangen, Ian Tregillis nützt diesen Zeitabschnitt nur als Kulisse und baut seine eigene Alternate History auf. Wer also großen Wert auf historische Genauigkeit legt, sollte hier ebenfalls vorsichtig sein.
In BITTER SEEDS gibt es drei Hauptfiguren: Marsh, Will und Klaus. Marsh ist völlig auf das Ziel, die Deutschen unschädlich zu machen, fokussiert und er ist ein Mann der Tat. Will, der mir persönlich am besten gefällt, ist so ziemlich das genaue Gegenteil des dynamischen Marsh. Er weiß genau, was alles auf dem Spiel steht, wenn sie sich zu sehr auf die Magie verlassen. Er hat seiner Vergangenheit nicht grundlos den Rücken gekehrt und er wird von Zweifeln und Skrupeln geplagt. Klaus ist einer der deutschen Übermenschen. Er hat die Fähigkeit, sich selbst körperlos zu machen, und er ist davon überzeugt, dass der deutsche Weg der richtige ist. Alle drei Figuren sind vielschichtig gezeichnet, haben nachvollziehbare Motive, Gefühle und Gedanken und entwickeln sich im Verlauf der Handlung kontinuierlich weiter und ich bin schon sehr gespannt, wie Klaus' und Wills Geschichte in den Nachfolgebänden fortgesetzt wird.
Natürlich gibt es auch noch zahlreiche Nebenfiguren in BITTER SEEDS. Neben den weiteren Übermenschen spielt vor allem Gretel, Klaus' Zwillingsschwester, eine sehr bedeutende Rolle. Sie hat die Fähigkeit, in die Zukunft zu blicken, und es wird schnell klar, dass sie die Kriegsereignisse und die Menschen rund um sie herum auf beunruhigende Art und Weise manipulieren kann. Gretel finde ich sehr faszinierend, schade ist nur, dass sie von Ian Tregillis nur so sparsam im Roman eingesetzt wurde. Ich hoffe, dass sie in den nächsten Büchern etwas mehr zum Einsatz kommt.
Die Handlung, Stimmung und die Schauplätze von BITTER SEEDS haben mir gut gefallen. Ian Tregillis bedient sich einer sehr schönen und bildhaften Sprache und seine Beschreibungen der Handlungsorte in Deutschland und England haben mich sehr angesprochen. Auch die Handlung hat mich im Großen und Ganzen überzeugt, ich hätte mir nur gewünscht, Tregillis hätte uns etwas tiefere Einblicke in die Erschaffung der Übermenschen gewährt.
Alles in allem hat mir BITTER SEEDS gut gefallen. Die Charaktere und die Handlung konnten mich überzeugen und mir haben auch die übernatürlichen Elemente sehr gut gefallen. Wer in BITTER SEEDS einen historisch genauen Roman erwartet, kann nur enttäuscht werden. Wer Alternate History und Fantasy mit starker Charakterorientierung mag, wird schon eher seine Freude an dem Roman haben. Der Nachfolgeband THE COLDEST WAR ist bereits erschienen. Empfehlenswert!
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am 7. Dezember 2010
Die größte Hürde, die man beim Genießen dieses Buches überwinden muss, ist, dass Bitter Seeds 'Alternate History' ist, was so viel heißen soll wie, dass es keine pathetischen, epischen Geschichts-Motive in Sachen 2. Weltkrieg und Ähnlichem gibt in diesem Buch. Eher leichtfertig und der Spannung einer guten Fantasy-Erzählung unterworfen betrachtet man den Hintergrund des 2. Weltkriegs in der Erzählung. Natürlich ist dies in keinster Weise auf eine Art gemacht wurden, die man als ignorant oder naiv bezeichnen sollte. Aber es ist ganz klar zu sehen, wo die Prioritäten des Buches lagen - und es war nicht, ein Historien-Roman des 2. Weltkriegs zu sein.
Für ein Erstlings-Werk sehr gut geschrieben in Charakterisierung und Ambiente und die Ideen hinter der Story sind auch gut eingebracht wurden, wenn auch ein wenig die Materie der Ideen zu wünschen übrig lässt (kein philosophischer, okkulter, wissenschaftlicher Tiefsinn in der Darstellung des Übernatürlichen).
Warum dann also vier von fünf Sterne? Weil 1. das Buch trotz aller Makel gut geschrieben ist, 2. das Buch den ersten Teil in einer Reihe von Büchern darstellt und 3. weil es endlich mal ein 'Alternate History'-Buch des 2. Weltkriegs war, dass nicht die üblichen Motive anspricht, die man nahezu immer hat, wenn es um den 2. Weltkrieg geht.
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am 30. Mai 2010
Damit hat man das Buch schon ziemlich beschrieben. Teil 1 in einer Trilogie (was zu erwarten war) handelt im zweiten Weltkrieg. Die bösen Deutschen gegen die geknechteten Briten.

Leider hängen die Figuren in ihren Stereotypen fest, die deutsche Sprache wurde zwar anscheinend einmal von jemandem gelesen, der Deutsch spricht, aber so ganz stimmig ist das Ganze nicht. Man hat den Verdacht, der Autor hätte seine Recherchen in der Wikipedia durchgeführt, dazu noch einige Kriegsfilme gesehen und das Ganze in ein Buch verwandelt. (Erinnert das an Dan Brown? Irgendwie schon.)

Trotzdem sicher ein nettes Buch für Steampunk-Fans - und die eine oder andere interessante Idee hatte der Autor schon.
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