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am 1. September 2010
Schon auf dem letzten GRAND MAGUS-Album "Iron will" war eindeutig herauszuhören, dass die Band sich mehr und mehr vom finsteren Doom Metal-Genre losgesagt hatte, und sich mittlerweile dem traditionellen Metal-Sound der 80er Jahre zugewandt hat. Den letzten wichtigen Schritt hat das schwedische Trio auf seinem aktuellem Langeisen "Hammer of the north" nun entgültig hinter sich gebracht. Soll heißen: Nur wenn das Tempo zeitweise mal etwas angezogen wird, dann fühlt sich der Hörer zeitweise an CANDLEMASS-Smasher wie "Black dwarf" erinnert - was mittlerweile als einziger Doom-Verweis herhalten muss.
Der große Teil der 10 Songs ist nämlich im hymnisch-groovigen Mid-Tempo angesiedelt, wobei GRAND MAGUS sich dabei eindeutig an Rock/Metal-Urvätern wie JUDAS PRIEST , RAINBOW , DIO , ACCEPT und natürlich BLACK SABBATH orientieren. Und dabei entfacht die Band dermaßen viel Energie, dass sich ein Großteil der Metal-Konkurrenz daran mal dringend ein Beispiel nehmen sollte. Die Produktion von "Hammer of the north" ist insgesamt bodenständig heavy ausgefallen. Jedoch wurde im Studio glücklicherweise nicht übertrieben, so dass vor allem der Gitarren-Sound ein unglaublich warmes Flair versprüht. Gleiches gilt für den Sänger, der seinen Stimmbändern teilweise richtige "soulige" Töne entlocken kann, die dabei einen guten Kontrast zum energischen Metal-Shouting abgeben.
Der ganz große Pluspunkt von "Hammer of the north" liegt aber definitiv in den großartigen Songs begründet, die insgesamt noch homogener daherkommen, als noch auf dem Vorgänger "Iron will". Das Songwriting auf diesem 47-Minüter ist dermaßen stark ausgefallen, dass der Hörer musikalische Schwächen schon mit der Lupe suchen muss - und dabei garantiert nichts finden wird. Oder um es mal etwas simpler auszudrücken: Man kann "Hammer of the north" einfach immer wieder und wieder komplett durchhören, ohne dass diese Scheibe langweilig wird oder man vermeintlich schwächere Nummern überspringen müsste.
Songs wie "Ravens guide our way" , "Mountains be my throne" , "Savage tales" , die vergleichsweise ruppigen "Northern star" , "At midnight they'll get wise" und "I, the jury" oder die formvollendeten Deluxe-Hammerschläge "The lord of lies" , "Black sails" , "Bond of blood" oder "Hammer of the north" (mit feinem Blues-Solo!) sind ausnahmslos Highlights allerbester Kajüte, die jeden eingefleischten Metal-Head dieser Welt zu wahren Begeisterungsstürmen hinreissen werden. Für jeden überzeugten Kuttenträger der Himmel auf Erden. Und auch wenn das Zeitalter der Emanzipation natürlich schon längst Einzug gehalten hat, muss folgender Slogan einfach mal erlaubt sein: GRAND MAGUS spielen Rockmusik für richtige Männer !!! Dreckig, ehrlich und packend. Das Rezept ist sehr simpel , das Ergebnis schlichtweg überragend. Höllisch eingängige Riffs mit ordentlich Zunder, ein magisches Oldschool-Feeling wie aus dem Metal-Bilderbuch, fein ausgearbeitete Melodien, ein krönender Refrain mit höchstem Suchtpotential. Mehr gibt es eigentlich nicht zu sagen.
Nur das noch: "Hammer of the north" wurde exakt aus demselben Stahl gefertigt, aus dem nur außergewöhnliche Metal-Klassiker gegossen werden. Diese Scheibe wird am Ende des Jahres eine der vordersten Positionen meiner persönlichen Jahres-Charts einnehmen. Wetten dass ?!?
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VINE-PRODUKTTESTERTOP 500 REZENSENTam 24. Juni 2010
Auf das neue Grand Magus Album Hammer Of The North habe ich mich ganz besonders gefreut! Dreht der Vorgänger Iron Will doch immer noch konstant seine Runden in meinem CD Player.

Hammer Of The North folgt der auf Iron Will eingeschlagenen Linie konsequent. Das heißt, die Doom Metal Wurzeln der Band treten noch stärker in den Hintergrund und der traditionelle Heavy Rock rückt weiter in den Vordergrund. Im Promowaschzettel spricht das neue Label (Roadrunner Records) der Band davon, dass die Gitarrenriffs auf demselben Qualitätslevel liegen wie bei Judas Priest liegen. Mit Verlaub, das ist falsch. Wenn man die letzten Veröffentlichungen der beiden Bands vergleicht, dann stinken Judas Priest gegen Grand Magus ziemlich stark ab!

Selbstverständlich halten sich die meisten Songs der Schweden im Mid Tempo Bereich auf, mit "Northern Star" hat die Band aber auch eine sehr gelungene, etwas schnellere Nummer im Repertoire!

Weitere Highlights sind das epische "Hammer Of The North" und das schleppende "The Lord Of Lies", hier kommen übrigens die Doom Wurzeln der Band sehr deutlich durch.

Hammer Of The North ist ein Album, was in keiner Metal Sammlung fehlen sollte!
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TOP 1000 REZENSENTam 23. Juli 2010
Die überschwänglichen Reviews in der Fachpresse sind berechtigt, Soundcheck-Siege gab es sowohl im "Metal Hammer" als auch im "Rock Hard".

Im Digi mit DVD eine schöne Aufmachung, wobei von der DVD eigentlich nur die beiden Videos zu gebrauchen sind, der Rest auf der DVD ist eher von geringem Interesse.
Da der Preis aber auch nicht höher als bei einer normalen CD ist, kann man da nicht meckern.

Die CD selbst ist ein Hammer und stellt den bisherigen Höhepunkt im Schaffen von Grand Magus dar.

Der Schwede Janne "JB" Chrisoffersson, Gründer der Band, ist gleichzeitig Sänger bei den Spiritual Beggars und hat eine tolle Stimme.

Die Gitarren braten kräftig los, der Stil hat sich mittlerweile dem Heavy Metal zugeneigt, dennoch sind die alten Doom- und Stonerelemente nach wie vor vertreten.
Auch produktionstechnisch hat man weiter zugelegt, dies ist der mittlerweile 5. Longplayer der Band.
Auf der neuen Scheibe finden sich nunmehr auch einige Referenzen an die guten alten Judas Priest.

Highlights des aktuellen Hammerwerks sind das langsam groovende, oberfette "Hammer Of The North" und das brecherische, schnelle "At Midnight They'll Get Wise", die zu Recht auch beide als Videos auf der DVD vertreten sind.

Man muss die Scheibe einige Male hören, erst dann entfaltet sie ihre ganze Wucht.

Hammer...

..Of The North!

KAUFEN!
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am 13. Juni 2010
Eins vorweg: diesen Namen trägt die Platte zu recht. Was uns die Schweden hier präsentieren ist kristallklarer Heavy Metal und wahrlich ein Hammer. Drei Musiker die die Essenz des Metals in 10 Songs gepresst haben und dem Hörer quer durch die Hirnrinde, vorbei an Hypothalamus und Zirbeldrüse mitten ins Hörzentrum blasen. Kein unnötiges Keyboard-Gedudel, keine minutenlange Soli, dafür aber eine fein abgeschmeckte Portion Doom und dazu die charismatische Stimme von Sänger und Gitarrist JB, treibende Rhythmus-Arbeit, alles eingepasst in eine satte Produktion. Schon der Opener "I, The Jury" zieht einen hinein in dieses Album und man bekommt Riff um Riff um die Ohren geschlagen. Dazu Screams die von Halford stammen könnten. Schon folgt der Titelsong "Hammer Of The North" mit dem Groove einer Dampfmaschine, dessen Refrain man bereits beim ersten Hören mitträllern möchte. Dezenter, jedoch effektiver und stimmiger Einsatz von Chören erwartet den Hörer bei "Black Sails" und "The Lord Of Lies". Ordentlich Gas geben die drei bei "Northern Star" und "At Midnight They'll Get Wise". Episch und schleppend bildet "Ravens Guide Our Way" den Abschluß des Eisens. Jeder Song schafft es mich zu überzeugen und so ist diese Scheibe schwedischen Stahls meine meistgehörte dieser Tage.
Wie oft hört man alte Platten von Judas Priest, Manowar und Co. und denkt sich: warum macht heutzutage niemand mehr solche Musik? Grand Magus haben mit "Hammer Of The North" genau so eine Platte gemacht. So bleibt zum Abschluß nur zu sagen: Kaufen!
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am 16. Juli 2010
Zuerst möchte ich schreiben das ich Grand Magus erst seit Iron Will kenne.In die älteren Platten habe ich reingehört mich aber nicht näher damit beschäftigt.Zudem lese ich wenn überhaupt nur sporadisch den Metal Hammer.Das Rock Hard nie.
So bin ich recht unvorbelastet an die Scheibe gekommen.Und ich bin auch kein Die Hard Fan der eh alles geil findet, wenn nur der Name der jeweiligen Lieblingsband auf dem Cover steht.
Also beim direkten Vergleich zwischen Iron Will und Hammer of the North verliert finde ich HotN.
Das erste drittel der Platte ist grosses Kino definitiv so wünsch ich mir 2010 Heavy Metal .Druckvoll eingängig melodiös .5 Sterne.
Leider lässt die Scheibe recht schnell nach.Spätestens bei Lord of Lies stellt sich Langeweile ein, wenn auch auf hohem Niveau.
Für mich fehlt der Drive der ersten 4 Songs.Es läuft alles nur noch so nebenher.Schade.
Ich finde die Band schreibt zum Teil wirklich Hammer Songs und vielleicht wird das nächste Album das beste Heavy Metal Album aller Zeiten.Das Zeug dazu hätten die Jungs definitiv dazu.
Eigentlich nur 3 Sterne trotzdem geb ich 4 weil mich das Cover an die Storm of the Lights Bane von Dissection und an die in the Nightside Eclipse von Emperor erinnert und das finde ich cool, obwohl es natürlich nix mit der Mucke zu tun hatt.aber was solls.
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am 16. Juli 2010
Grand Magus haben in den letzten Jahren ihren Bekanntheitsgrad enorm vergrößert. Meiner Meinung auch zurecht!
Nachdem mittelmäßigen Wolfs Return kam die Oberstarke Iron Will, die mich zum Anhänger dieser Band machte.

Ich hab mir die Hammer of the North gleich am ersten Tag geholt und konnte gleich beim ersten Durchhören feststellen, dass sie nicht die Klasse ihres Vorgängers erreichen kann.
Ich hörte sie vielen Male durch und bin nun zum Schluss gekommen, dass es ein wirklich gutes Metal - Album geworden ist.

Die besten Songs, die es mir persönlich angetan haben, sind: Northern Star, Black Sails und Bound of Blood

Auch die anderen Tracks sind wirklich gut, aber hier und da haben sich auch schwache Songs eingeschlichen, z.B. Savage Tales. Für mich der Schwachpunkt des Albums.
Auch Ravens guide our Way ist nicht die Überhärte.

Ich würde mir eher mehr Doom wünschen, aber man will ja gefallen und tut das, was die Mehrheit hören will. Schade...

So komme ich zum Schluss, dass es ein wirklich gutes Album ist, aber keine Oberbombe, wie es der Rock Hard oder der Metal Hammer im Vorfelde verkündet haben.
Eigentlich würde ich hier 3,5 Sterne geben, aber aus Loyalität zur Band, runde ich einfach mal auf!

In diesem Sinne:
Bringin Doom, bringin Death..Black Sails Charge ahead!!!!!
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am 13. Juli 2010
Zu allererst: es hat seine Zeit gebraucht, bis ich mich mit der Scheibe richtig angefreundet habe. Aber man kann es drehen und wenden wie man will, das Teil fetzt. Es mag an vielerlei Versatzstücken aus der Ära des NWOBHM liegen, oder auch an einem guten Teil Nostalgie. In jedem Fall läuft die Scheibe nach mehrfachen Reinhören immer häufiger... und häufiger...

Für mich steht diese Veröffentlichung für den ursprünglichen Heavy Metal, ehrlich, pur, rein ohne große Schnörkel. Und das alles ohne eine Sekunde langweilig zu sein. Für mich, als jemand, der Priest, Maiden, Manowar und Konsorten sehr schätzt, ein absolutes MUST HAVE!! Klar, die Platte wird auch vielen nicht gefallen, irgend wie zu oldschool mäßig, aber genau das macht den Reiz für mich aus.
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am 19. Juni 2010
'Hammer of the North' bietet perfekte Unterhaltung, großartige Riffs, wunderbare Melodien, Hymnen mit Potential zur Legende und stellt ein Highlight des bisherigen Metalljahres 2010 dar. Und dennoch, gemessen am Vorgänger 'Iron Will' stellt sich zwar ein leichtes 'hatten wir schon'-Gefühl ein; nixdestotrotz ist das Album ein Großartiges.

Die Musik selbst ist im langsameren Tempobereich angesiedelt, die Doomwurzeln der Band schauen ums Eck (wahrscheinlich sogar etwas dominanter als bei 'Iron Will', und ein Vergleich mit Heaven & Hell drängt sich auf. Nach einem eher durchwachsenen Opener ist der Titeltrack ein wunderbar vielseitiges Epos mit Tempo- und Stimmungswechseln - sicherlich ein Highlight. Die nächste herausragende Nummer der CD für mich 'Mountains be my Throne', welches zu Beginn mit einem Killerriff überzeugt, und mit exzellent melodischen Refrain punktet. 'Northern Star' schraubt das Tempo erstmals höher, und der großartige Sänger JB erinnert gelegentlich an eine Mischung aus Monster Magnets Dave Wyndorf, vermengt mit einem Schuss Ozzy. Bei 'The Lord of Lies' wirds dann episch, und Erinnerungen an 80er Jahre Sabbath+Dio werden wach. Es folgt der Autoradio-taugliche Pedal-to-the-Metal-Rocker 'At Midnight they'll get wise'. Gegen Ende zu wird mit 'Savage Tales' und 'Ravens guide our Way' nochmal der Bremsanker ausgeworfen, um das tonnenschwere Gefährt umso schwerer erklingen zu lassen ('Legions stood against us!').

'Hammer of the North' bietet garantiert Hörvergnügen für zahlreiche Durchläufe und sei jedem ans Herz gelegt, der auf klassischen Heavy Metal im zeitgenössischen Gewand steht. Trotz leichten Abzügen in der B-Note gibt es aufgerundete 5 Sterne.
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am 29. Januar 2014
Eine Sache gleich vorab, mein absoluter GRAND MAGUS Favorit ist und bleibt MONUMENT. Konnte ich WOLF'S RETURN und IRON WILL noch durchaus positive Aspekte abgewinnen, so ist bei HAMMER OF THE NORTH nichts mehr von der ursprünglichen Originalität und Power dieser (ehemaligen) Ausnahme Band geblieben! Lasche Produktion, langweilige, gleichförmige Songs und ein dazu passendes potthäßliches Cover machen dieses Album zu einer riesigen Enttäuschung! Das könnt ihr besser! Eventuell klappts ja beim nächsten Mal!
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am 2. August 2010
...aber kein absoluter Überflieger, so würde ich die Scheibe bewerten. Nach ca. 20 Durchläufen heben sich vor allem 4 Songs deutlich vom Rest ab: Die drei ersten Songs "I, the Jury", "Hammer of the North" und "Black Sails". Superstarke Songs, die zur absoluten Spitzenklasse im Metalbereich zählen. Von den weiteren Stücken bleibt aber dann nur noch "Bond of Blood" dank seines tollen Chorus hängen. Alle anderen Songs sind gut, aber nicht überragend. Einige bauen bei mehrmaligem Hören sogar deutlich ab.
Mein Fazit: Vier wirkliche Klassesongs, nach denen sich auch jede andere Band die Finger ablecken würde, Rest ist gut ohne große Ausreißer nach oben oder unten, macht insgesamt 4 Sterne.
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