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Kundenrezensionen

4,0 von 5 Sternen
49
4,0 von 5 Sternen
Plattform: PC|Version: Standard|Ändern
Preis:8,36 € - 87,48 €
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am 12. September 2011
Ursprünglich habe ich mir das Spiel gekauft, da ich Crysis 1 total verfallen war. Der extreme Aha-Effekt der DX10 Grafik, die top Story mit super Atmosphäre und die starken Charaktere liesen mich Crysis 1 mehrmals durchspielen.
Nachdem Crysis 2 auf dem Mark war, hörte man allerlei gutes wie auch schlechtes. Auf der einen Seite hörte man wie toll es doch wäre, auf der anderen Seite das es nur ein billiger abklatsch vom Crysis1 auf Konsolennivau war.
Ich lies mich erstmal abschrecken, schaute mir Videos zum Gameplay an und laß verschiedene Rezessionen. Schlussendlich schlug ich zu.
Kaum ausgepackt, installierte ich das Spiel in freudiger Erwartung und machte mich daran das Spiel zu erkunden. Nachdem ich nun das Spiel ein zweites mal durchgespielt und auch schon einige "Grafikmods" ausprobiert habe, habe ich mich entschlossen hier meine Meinung zu dem Spiel niederzuschreiben.
Ein Hinweis: Ich spiele das Spiel ausschließlich im DX9 Modus da ich nur eine DX10 fähige Grafikkarte vorweisen kann. Die Grafischen "Eyecatcher" von DX11 sind mir also nur von Bildern oder Videos bekannt.

Grafik:
Die Grafik ist durchaus gut, aber keine bahnbrechende Neuerung. Der DX11 Patch mit den HD-Texturen macht das Spiel durchaus schön. Einen AHA-Effekt wie im 1er hatte ich allerdings nicht. Ich fragte mich schon im Hauptmenü was die recht dürftige Einstellmöglichkeiten im Bezug zur Grafik wohl zu bedeuten hatten. Auf Max-Settings sieht das Spiel mehr oder weniger aus wie in Crysis 1(DX9). Auf den Einstellungen darunter hat man Konsolenniveau.
Licht- und Schatteneffekte sind durchaus gut in Szene gesetzt. Auch sind viele Details in den Straßen zu sehen. Einzig nervig sind die sehr verwaschenen Texturen, die an vielen Stellen auftauchen und den Gesamteindruck der Grafik ordentlich nach unten senken.
Als Vorteil kann man allerdings sagen, das das Spiel auch auf "älteren" Rechnern gut läuft, da der Performance Hunger erst durch die Ultra-Einstellunge, die DX11 Aktivierung und den HD-Texturen eintritt. DirectX 10 gibt es komplett garnicht. Entweder 9 oder 11. HD-Texturen sind optional benötigen aber scheinbar mindestens 786 MB VRAM der Grafikkarte um aktiviert werden zu können.

Gameplay:
Das Spiel wurde hier sehr an die Konsolenspieler angepasst, die nur eine eingeschränkte Anzahl an Tasten zur Verfügung haben. Im Prinzip kommt es ganz gut an, da die Fähigkeiten Stück für Stück an den Spieler herangetragen werden und mit einem Einzigen Tastendruck aktiviert/deaktiviert werden können. Es fällt einem sehr leicht sich mit der Steuerung vertraut zu machen.
Die Steuerung in Crysis1 war allerdings auch nicht schwer oder schlecht. Dadurch das man seinen Anzug eben in verschiedene Modis schalten musste hatte einen gewissen taktischen Reiz. Dieser wurde in Crysis2 eben vereinfacht. Lediglich Tarn- und Panzermodus sind 2 Modis die man aktiv einschalten kann. Sprinten und Stärke wurden vollständig intigriert und passieren fast automatisch, wenn man es braucht. Lange die "Schlagen"-Taste drücken um einen starken Tritt/Schlag zu machen, oder eben lange die Sprung-Taste drücken um höher zu Springen. Sprinten ist mit der Sprint-Taste integriert.
"This Suit does not make me unstoppable - but it gives me options". Dieser Spruch wurde in einem der Teaservideos zu Crysis2 verwendet. Dem kan nich nur zustimmen. Zwar ist es gegen die "menschlichen" Gegner relativ leicht zu kämpfen - was oft nur ein aktivieren des Panzermodus erfordert um die Stellung auseinander zu nehmen - das ändert sich aber sobald man gegen die Ceph kämpft. Ein offener Kampf ist es öfteren die schlechte Idee. Gerade weil diese Gegner nur selten alleine anzutreffen sind.

Story:
Viele meinen die Story in Crysis 2 wäre nicht gut. Ich persönlich finde die Story nicht übel, allerdings gibt es einige Kritikpunkte die loswerden will.

In Crysis1 spielte man Anfangs einen SpecialOps, der mit einem ganzen Team auf einer Insel landet, um eine Search & Rescue aktion durchzuführen. Das man Anfangs nur wenige Infos über die Aliens bekommt, lediglich Hinweise das hier etwas ganz und garnicht stimmt macht das Ganze bis zum direkten Kontakt im "Core" extrem spannend. Auch die kleinen Häpchen die man immer wieder bekommt, sprich die Geräusche, die gefrohrenden Toten Soldaten etc, unterstreichen das Ganze.

Leider sind (bis auf Prophet) keine der alten Charaktere dabei. Man höhrt kurz etwas von manchen, mehr aber auch nicht. Was genau geschehen ist, weis scheinbar keiner. Die Verknüpfung der Story zwischen 1er oder 2er liegt auch nur bei den Aliens. Und hier wurde meiner Meinung nach ein großer Fehler gemacht. Man hat an dieser Stelle Anpassungen vorgenommen um alles etwas mehr Tiefgang zu geben. Die "Ceph" wie sie genannt werden, haben rein garnichts mit den Aliens im 1er zu tun. Weder vom aussehen der "Maschinen", den"Gebäudestrukturen" oder den Lebewesen selbst, noch mit der Art und Weise wie sie Kämpfen. Aber laut Erzählungen innerhalb des Spiels, seien sie genau das was man damals auf der Insel erweckt hatte.
Man wandert durch das zerstörte New York und metzelt sich (ähnlich wie im ersten Teil) erstmal durch herscharen von menschlichen feindlichen "Soldaten" (hier sind es scheinbar Söldner), bis man endlich direkt mit den Ceph konfrontiert wird. Ansich ist es wie im 1er, quasi ein Versuch das Spiel etwas in die Länge zu ziehen. Jedoch finde ich es anfangs sehr nervig, weil mir als Spieler nicht bewusst gemacht wird, wieso ich hier menschliche Gegner niederstrecken muss, in einem Krieg in der er scheinbar um den Fortbestand der menschlichen Rasse geht.

Problematisch ist dabei aber auch die "Story", die sich nebenher entwickelt. Erst muss man dorthin dann hierhin - ach halt ich (der Aufgabensteller) bin woanderst hingelaufen, lauf du(Spieler) doch nochmal ein paar Häuserblocks weiter. Pass aber auf dort wimmelt es von Feinden (welch Zufall).
Auch muss ich negativ beurteilen das die Story etwas zuviel Tiefgang hat, vorallem weil es mal wieder Hollywoodtechnisch aufgeblasen wird. Ein tolles Beispiel bietet der Mann "Hargraves". Man soll ihn im späteren Verlauf töten, der einen dann aber erstmal die Story von seinem Leben aufdrängen muss (*schnarch*) um dann dich aufzufordern dir selbst eine Spritze zu geben. Seltsamerweise lässt man den Hargraves auch noch am Leben und nimmt stattdessen die Spritze. Welchen Sinn das hat ist wohl egal, hauptsache man kommt in der Story vorran. Vielleicht ist es auch ein ethisches Dilemma einen - wenn man ihn so nennen kann - Krüppel zu töten.

Leveldesign:
Was ich offengesagt vermisse ist die "Freiheit" sich in der Spielwelt relativ freizügig zu bewegen. In Crysis1 war es durchaus vorhanden, aber dennoch beschränkt. Für den 2ten Teil hätte ich mir hier eine "Erweiterung" gewünscht, sprich, du kannst dich durch die ganze Statd frei bewegen oder so etwas. Aber weit gefehlt. Die Levels haben Schlauchdesigns wie in Call of Duty. Hauptsache Gegnerscharen umnieten. Umgehen der Gegner ist in den meisten Fällen nicht möglich - und wohl auch generell nicht vorgesehen.

KI:
Nun noch ein paar Worte zur KI. Die Gegner verhalten sich allesamt genauso Tölpelhaft wie im ersten Teil. Zumindest schaffen sie es endlich nichtmehr übereinander zu stolpern. Dafür schaffen sie es immer wieder eine Granate vor ihren eigenen Füßen zu plazieren. Der Austieg, der KI in manchen Fällen bringt, wirft auch ein schlechtes Licht. Denn hin und wieder stehen sie einfach nurnoch herum und machen garnichts mehr. Bei den Ceph sehe ich diese Fehler bei weitem weniger. Man hat das Gefühl als wollten sie ihre "Vorteile" voll ausspielen und bringen einem hin und wieder ganz gut in Bedrängnis.

Atmosphäre:
Das von einem unheilbaren Virus heimgesuchte New York stellt eine tolle Atmosphäre dar. Auch die Radios die hier und da anzutreffen sind, unterstreichen das Ganze. Im späteren Spielverlauf, wird die Stadt zu einem Schlachtfeld im Kampf Mensch gegen Ceph. Mit Hilfe der guten Grafik ist der Spielschauplatz gut in Szene gesetzt.
Getrübt wird das ganze Ambiente allerdings von dem sehr Stummen eigenen Charakter, der kein einziges Wort im Ganzen Spiel sagt. Jegliche Charactere die mit einem reden halten einen Monolog. Auch hat mein kein Team, mit dem man versucht die Aufgaben zu erfüllen. Lediglich Marines kommen im Spielverlauf hinzu, die allerdings ständig wechseln und deren Namen keinesfalls im Gedächtnis bleiben. Auch wird man ständig als "Anzugsmann" bezeichnet, was die Marines eindeutig von dem Character distanziert.
Positiv ist allerdings die Unterstreichung mit Musik. Ähnlich wie im ersten Teil ist die Musik passend und setzt einen für das Level in die passende Stimmung. Zwar hat auch die Musik nichtmehr mit der im ersten Teil zu tun, das stört allerdings kaum.

Zusammenfassung:

Grafik:
- Durch dx9 lediglich mittelmaß
- Gute Grafik nur durch dx11 möglich. DX10 gibt es nicht.
+ Im DX9-Modus auch auf älteren Rechner spielbar

Gameplay:
+ Vereinfachung der Anzugsteuerung
- kaum ernsthaft nutzbare Fahrzeuge

Story:
- kaum Bezug zum ersten Teil
- Teilweise zu aufgeblasen

Leveldesign:
- Schlauchlevels
- Metzeln anstelle von Taktik

KI
- Teilweise KI (Keine Intelligenz)

Atmosphäre:
+ gut in Szene gesetzer Schauplatz
+ tolle Unterstreichung durch passende Musik
- Stummer eigener Character
- One-Man-Show ohne Team

Fazit:
Anhand der Zusammenfassung sieht man deutlich das es nur wenige positive Eindrücke für das Spiel gibt. Die wenigen gut umgesetzten Punkte, sind allerdings auch nicht Maß aller Dinge oder etwas bahnbrechendes. Im Gesamteindruck ist das Spiel zwar nicht schlecht aber gehört eben meiner Meinung nach nicht zu den Kanditaten auf den Titel "Spiel des Jahres". Eingefleischte Crysis-Fans werden so ihre Probleme haben mit der Vortsetzung warm zu werden. Dennoch bekommt man eine gute Atmosphäre, eine gut durchdachte Spielsteuerung und eine gute Storyline. Daher => 4 Sterne
44 Kommentare| 14 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 10. April 2011
Damals war ich von Crysis 1 hellauf begeistert, auch wenn ich eigentlich kein Egoshooter Spieler bin. Eine wunderschöne Insel, ausgereifte KI, realistische! Physik und viele Möglichkeiten bei den Missionen dank offener Spielwelt brachten Freude auf.

Leider vermisse ich viele dieser Sachen in Crysis 2. Das einzige was optisch wirklich besser aussieht, ist das Menü. Der Panzermodus des Nanosuit lässt auch eine neue Wabenartige Struktur auf dem HUD erscheinen.

Die Kritikpunkte überwiegen allerdings. Im grossen und ganzen wirkt dieses Crysis, grafisch wie Crysis 1, leider nur Directx 9 Unterstützung (Crysis 1 bot DirectX 10), allerdings vermisse ich die Physik völlig. So bleibt man beispielsweise mit einem Panzer an Strassenlaternen hängen, ohne das diese eine Delle bekämen, Häuserwände sind selbst mit Raketen unzerstörbar und hier und da findet man eine durchsichtige Wand, die der Panzer nicht passieren darf, da es sonst vielleicht zu einfach gewesen wäre.

Das offene Schnellspeicher System von Crysis 1 wurde durch ein stupides Checkpoint System ersetzt, das Frust aufkommen lässt wenn man kurz vor dem nächsten Checkpoint stirbt, oder einfach die Spielwelt etwas erkunden möchte. Wagt man sich dann dennoch auf einen Streifzug abseits des vorgefertigten Weges, findet man nichts, keine Gegner, keine schönen Orte und Levelbegrenzungen.

Alles in allem wirkt Crysis 1 spieltechnisch weit Fortgeschrittener als Crysis 2 und als PC Spieler muss man sich sogar mit 3 voreingestellten Videomodi: Hoch, Sehr Hoch und Extrem zufrieden geben. Erst durch ein inoffizielles Plugin werden eigene Auswahlmöglichkeiten wie Antialiasing usw freigeschaltet.

Dieses Crysis ist eine simple Konsolenportierung, die Spielspaß fern bleiben lässt und einen mit unsichtbaren Wände, aufpoppenden Gegnern und einem Checkpointsystem frustriert.
11 Kommentar| 25 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 29. März 2011
Crysis 2 hier und Crysis 2 da. Im Moment ist das Spiel in aller Munde und wird von vielen hochgelobt. Aber ist das übertriebene Euphorie oder berichtigt? Das finde ich herraus, kaufe es mir (EA gibt ja nix mehr) und teste es. Ob es überzeugen konnte lest ihr in dieser Review.

Story

Die Welt liegt in Crysis 2 in Schutt und Asche. Eine Reihe von Klimakatastrophen hat die gesamte menschliche Gesellschaft bis an den Rand des Zusammenbruchs getrieben und ein gewaltiges Heer von Aliens kehrt auf den blauen Planeten zurück. Die Invasion verfolgt nur ein Ziel: Die Ausrottung der kompletten Menschheit. Als Ausgangspunkt für den Angriff hat die Brut das Herz der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt: New York City.

Furchterregende Kreaturen beherrschen die Straßenschluchten vom Big Apple und bahnen sich mit rasender Geschwindigkeit ihren Weg wie eine Epidemie durch die Metropole. Alle Systeme, Elektrizität und Kommunikation, versinken im wilden Chaos. Die Skyline wird zu einer brennenden Ruine. Das ist NYC, wie du es noch nie gesehen hast.

Weder paramilitärische Sicherheitskräfte noch die geballte Macht der US Army können den Invasoren etwas entgegensetzen. Wer sich gegen die Flucht entscheidet, ist unvermeidlich dem Tod geweiht. Um in diesem Inferno zu überleben, bedarf es einer besonderen Technologie, einer Technologie, wie sie selbst von modernsten Militäreinheiten bisher noch nicht eingesetzt wurde.

Zu Beginn des Spieles wird der Protagonist als einziger Überlebender eines Ceph-Angriffes von der aus dem ersten Teil bekannten Figur Prophet gerettet. Dieser stattet den bewustlosen Alcatraz mit seinem Nanosuit aus und begeht danach Selbstmord, da er selbst mit dem Ceph-Virus (Symbiose) infiziert ist. Als der Protagonist wieder aufwacht muss er sich zuerst durch eine Vielzahl von Spezialeinheiten, genannt C.E.L.L., kämpfen.

Gameplay

Die Steuerung von Crysis 2 wurde stark optimiert und auch vereinfacht. Das Spiel muss ja auch auf Konsolen funktionieren und damit auch mit Pads funktionieren. Vor allem die Vereinfachung der Anzugfähigkeiten macht das ganz angenehm. Am PC werden Unsichtbarkeit und Panzerung mit Q und E aktiviert, sind also direkt in der Nähe von WASD. Ansonsten ist eine typische Shootersteuerung.

Das Spiel wird gescriptet. Es ist als wäre man in einem Film der erst weiter geht wenn man an der oder der Stelle ist. Es wirkt dynamisch, ist es aber nicht. Das merkt man wenn man zum Beispiel einen Helikopter hinter dem nächsten Hochhaus reglos in der Luft entdeckt, der aber erst sich zu drehen beginnt, wenn man einige Schritte später geht und die Zwischensequenz starten kann. Ab und an kommt es auch vor, dass Trigger nicht ausgelöst werden.

Zu erwähnen sei leider auch die KI. Diese war schon Kritikpunkt im ersten Teil und wurde nicht besser. Feinde agieren zwar schlau und dynamisch aber auf Entfernungen reagieren sie nicht. Auch bleiben sie mal einfach stehen und machen nichts. Dann verstecken sie sich dumm und man könnte eigentlich einmal um einen Blumenkastern herum um sie dann zu erledigen. Die Ceph-Aliens sind zwar im Nahkampf schwer zu verfolgen, gehören aber auch nicht zu den intelligentesten Gegnern. Die KI geht auch selten in Deckung wenn man sie anschiesst. Töten lassen ist auch einfacher. Schade, dass die KI noch genauso strohdoof ist wie im vorigen Teil.

Natürlich gibt es im Gameplay auch positive Aspekte: Wie man ein Problem angeht, ist der Verlauf einer Mission immer unterschiedlich. Gegner reagieren unterschiedlich und je nachdem, ob man entdeckt wird oder nicht, rufen sie auch mal Luftunterstützung. Also wie man eine Mission erfüllt ist unterschiedlich, das Ziel ist aber dasselbe. Nach dem Motto: Alle Wege führen nach Rom. So linear die Story aber ist, die Welt ist offen. Okay, sie ist gross. Offen wäre übertrieben, aber die Areale sind riesig und es gibt viel Platz für Schleich und Kampfattacken. Um sich fortzubewegen beherrscht man übrigens auch den Parkourlauf. Das gefällt und macht in so grossen Arealen echt Spass. Mirros Edge lässt grüssen. Und wenn man mal den Überblick verliert hilft das Nano-Visier taktische wichtige Punkte zu zeigen. Damit kann man auch Gegner markieren und sie so frontal angreifen.

Apropo Anzug. Auch dieser hat sich verändert. Im Prinzip kennt der Anzug nun nur noch drei Fähigkeiten: Transparenz, Kugelschutz und Sprint. Man kann den Anzug im Verlauf der Kampagne noch mit Zusatzfertigkeiten ausstatten. Sammelt man genug Alien-Katalysator auf, bringt man dem Anzug bei, anrauschende Kugeln zu markieren oder die Gehwege von Gegnern farblich zu markieren.

Zusammen mit dem enorm umfangreichen Waffenmodifikator ergeben sich wirklich viele Möglichkeiten, einem Feind zu begegnen. Und obwohl es nur eine kleine Auswahl an sammelbaren Waffen gibt ' durch viele Dutzend Umbaumöglichkeiten kommt schnell Sammelfieber auf.

Multiplayer

Wer die Demo von Crysis 2 gespielt hat, hat erstmal ein Problem - er kann sich nicht in Crysis 2 einloggen. Ein mittlerweile 42-seitiger Thread erstreckt sich dazu bereits im offiziellen MyCrisis-Forum. Fader Beigeschmack der Sache ist übrigens, dass das Problem bei der Demo bereits bekannt war. Hätte man sich da nicht vorbereiten können oder hat EA mal wieder auf den Release gedrängt nach dem Motto: Patchen können wir es immer noch. Leider wurde das Problem bis heute nicht behoben.

Wenn er dann funktioniert ist er sehr viel bodenständiger als im vorigen Teil. Große Fahrzeugschlachten gibt es nicht mehr. Dafür aber hat man aus Battlefield: Bad Company 2 gelernt: Der Spieler steigt in 50 Stufen auf und schaltet nacheinander Waffen, Klassen und neue Modi frei. Manche Spielmodi sind so hochklassigen Spielern vorbehalten, was auch ein Ansporn ist, immer weiterzuspielen. Team- und Einzeldeathmatches gibt es in mehreren Ausführungen mit unterschiedlichen Regeln, mehr kommt erst später dazu.

Grafik

Die Grafik sieht auf den ersten Blick gut aus. Auf den zweiten ist sie allerdings nicht viel besser als die von Crysis 1. Zudem fehlen viele Physik Effekte. Bäume umschiessen ist nicht mehr. Die Performance ist wesentlich besser, aber für die gebotene Grafik ist die Performance auch wiederum schlecht. Grafisch keine neue Refferenz wie einige das schreiben. Die Texturen sind teilweise schwammig und unscharf. Von weiten sehen solche Szenarien in New Yorker Umgebung beeindruckend aus. Doch das übertüncht nur, dass man dem Spiel nicht anmerken soll, dass es viel einbüssen musste. Doch woran liegt das? Das Spiel wurde für Konsolen mitentwickelt und so müssen PC-Spieler leider auch auf einiges verzichten.

Crysis 2 sieht, und das muss man leider sagen, nicht so gut aus wie sein Vorgänger. Ein Beispiel ist dieser Rasen, der in Crysis 1 komischerweise besser aussieht als in Crysis 2.

3D

Auch Crysis hat einen 3D-Modus, der aber keine Refferenz darstellt. Mit dem Nvidia 3D Vision sah es nett aus, mehr aber leider nicht. Lediglich Waffe und HUD-Elemente werden um eine Ebene nach vorn gezogen. Ansonsten ist der Effekt eher verhalten und es gibt keinen WOW-Effekt.

Sound

Die Musik ist bombastisch und stammt von Hans Zimmer. Bei dem Namen bekommt man genau das was man erwartet - einen bombastischen passenden Soundtrack der Superlative. Auch die Soundeffekte sind passend.

Auch die Sprecherauswahl ist sehr gut gewählt. Der Anzug klingt im deutschen wieder total komisch, aber im Gegensatz zum ersten Teil ist er kürzer in seinen Ausführungen und nervt daher nicht so.

Fazit

Wie bei Call of Duty ging es einigen Kollegen wohl wieder darum erster zu sein eine Review zu haben. Aber hat man sich wirklich mit dem Spiel auseinander gesetzt oder sich von Werbegeldern beeindrucken lassen? Es ist nicht alles Gold was glänzt, auch Crysis 2 hat seine Macken. Davon leider zu viele. Die 64-Bit Version fehlt ganz, DirectX 11 wird es wohl nie geben und der Multiplayer funktioniert bei vielen nicht. Die Grafik ist auf den zweiten Blick auch nicht wirklich pralle. Dafür ist die Performance besser, doch das hat einen Preis gezahlt, denn einige Physikalischen Effekte hat man direkt rausgenommen. Crysis 2 musste viel wegstecken, da man auch für die Konsolen entwickelt hat. Auf diesen sieht Crysis 2 auch nicht wirklich gut aus. Da ist ein Killzone 3 für Playstation-Spieler beispielsweise eher zu empfehlen.

Traurig auch: Bei Steam ist kein Hinweis auf einen DRM-Schutz, denn eigentlich sollte das kaufen der Steam-Version doch ausreichen. Aber nein, tut es nicht. Als DRM-Schutz gibt es zusätzlich noch Solidshield. Auch kein Hinweis an wen man sich wenden muss, wenn man das Spiel fünf mal aktiviert hat.

Neue Refferenz also sicherlich nicht. Crysis 2 ist nicht so geworden, wie ich es mir vorstellt habe. Es hat hier und da Schwächen, aber dennoch Stärken und eine fesselnde Story von knappen 10 Stunden und das tröstet bei dem von mir entrichtetem Preis in Steam UK. Crysis ist kein High-End Shooter aber immer noch viel besser als Black Ops oder Homefront.

Zum richtigen Preis sicherlich eine Kaufempfehlung.
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am 2. April 2011
Ich habe mir just eine Spapphire HD6950 zugelegt. Um die Karte richtig zu testen, wollte ich mir ein grafiklastiges DirectX11 Spiel zulegen. Da Crysis 1 seinerzeit grafisch die Messlatte war und DirecX10 unterstützte, fiel meine Wahl auf Crysis 2.

Kurz nach der Bestellung jedoch kam erste Ernüchterung. In einem Online-Artikel der PCGames las ich, dass Crysis 2 nur DirecX9 unterstützt. Ein Rückschritt? Wie soll ich das Verstehen? DirecX11 wurde im Vorfeld von den Herstellen als Feature beworben. Jetzt soll es zwar nachgeleifert werden, jedoch erst irgendwann später....wahrscheinlich wenn ich das Spiel schon durchgespielt habe.

Nun gut, Grafik ist eine Sache (das Spiel sieht wirklich nicht schlecht aus) und der Spielspaß steht an erster Stelle. Leider setzte sich nach der Installation auch hier Ernüchterung ein. Hier mein Resümee nach etwa 4 Spielstunden:

- Das Spiel ist mit Sicherheit nichts für Gamer, die Wert auf Authenzität bei Bewegung des Alter Egos legen. Man läuft nicht durch die Spielewelt, man gleitet eher. Subjektiv, für mich als Battlefield- und Rainbow Six Veteran, ist es störend. Ich möchte mehr Realismus in Bezug auf Geschwindigkeit beim Laufen, das typische "Bewegungswackeln", usw.

- Unglücklich ist das Speichersystem. Es gibt nur Speicherpunkte, freies Speichern wird schmerzlich vermisst. Bei Konsolen ok, aber am PC gefällt mir das nicht so sehr. Das ist allerdings ebenfalls Geschmackssache.

- Am meisten stört mich das gescriptete Auftauchen von Gegnern. Man hat einen Gegner im Visier...er ist alleine...man beschießt den Gegner...und auf einmal tauchen aus dem Nichts neben dem Gegner neue Soldaten auf. Das ist für mich die Größte Schwäche des Spiels. Ich wünsche mir einen gewissen Realismus. Bevor ich einen Kartenabschnitt betrete, sollten schon alle Gegner platziert sein, damit ich mich auf die Situation einstellen kann.
Wenn es schon gescriptete Gegner gibt, dann sollten diese zumindest nicht in meinem Sichtfeld spawnen.

- Zu wenig Freiraum. Das mag vielleicht an dem Setting New York liegen, jedoch habe ich ständig das Gefühl eingeengt zu sein. im Gegensatz zu Crysis 1 habe ich nicht die Möglichkeit, Gegner zu flankieren oder um eine Gegnerische Stellung herumzuschleichen, um von Hinten zu attackieren. Irgendwie sind es immer Frontalkämpfe.

Alles in Allem habe ich mir sehr viel mehr Innovation von diesem Spiel erhofft. Für mich ist dieses Spiel jedenfalls nicht das Richige.
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am 5. Juni 2011
Was war das denn Crytek? Mir kommt es so vor, als ob es nur noch um Verkaufszahlen geht. Nichts ist geblieben vom Flair des ersten Teils. Kein Open World Game. Die Computergegner sind so dumm wie Playmobilsoldaten. Die Level sind geschickt begrenzt durch die Hochhäuser, damit es dem ein oder anderen nicht so auffallen mag. Crytek versucht mit Grafik und Sound alles zu retuschieren, aber wer Crysis 1 kennt, wird sofort merken, das Spiel wurde abgespeckt auf Konsolenniveau. Schnell auf den Markt bringen und so viel wie nur möglich verkaufen, bevor es der Crysis 1 Fan merkt. Oh Crytek, ich glaube da habt ihr euch selbst ein faules Ei gelegt. Ich verstehe euch ja, dass es hier um Umsätze und ums Überleben im harten Softwaregeschäft geht, aber das Spiel ist ein Schritt in die Steinzeit, ich weiß nicht ob ihr damit nun glücklich werdet. Mit Crysis 1 habt ihr euch die Messlatte selbst sehr hoch gelegt, aber Crysis 2 ist euer Absturz. Denkt an das Flair vom 1. Teil, es war eine coole Story, es gab raffinierte Gegner und die open World war einfach genial gemacht. Wer Crysis 1 noch nicht kennt, dem wird Crysis 2 gefallen, der ist nichts anderes gewöhnt, aber der Crysis 1 Zocker wird wütend auf euch sein. Mein Tipp, wer Crysis 1 noch nicht hat, kauft es euch im Bundle mit Crysis Warhead and Wars. Die Welt ist genial, die Story super und die Gegner schlafen nicht ein, sondern warten auf euch. Meiner Meinung nach der beste Ego-Shooter auf der Welt. Ach und noch was, vergesst bei Crysis 2 den Multiplayer, der ist noch nicht mal ungenügend. Sie hätten den ohnehin schon erstklassigen Multiplayer von Crysis 1 einfach nur etwas aufpeppen müssen und schon wären alle zufrieden gewesen. Was macht Crytek. Sie rüsten den Multiplayer ab wie ein Auto auf dem Schrottplatz. Extrem kleine Karten, keine Fabriken die es zu erobern gilt, keine Helis oder Tanks, die man fliegen oder fahren kann. Da sind sie wohl eingeschlafen bei Crytek. Hätten sie sich doch den Multiplayer von Bad Company 2 als Vorbild genommen, den zockt jetzt die ganze Welt, aber Crysis 2 zockt in einem halben Jahr keiner mehr. Bleibt mir nach dieser Enttäuschung nur noch die Vorfreude auf Battlefield 3. Ich glaube die schwedischen Entwickler von DICE sind nicht so Ideenlos wie die von Crytek geworden, ich hoffe es mal. In diesem Sinne.
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am 29. November 2012
... doch machen einfach zu viele Kleinigkeiten diese Grafikpracht "nur" zu einem guten Spiel.
Vorweg: Crysis 2 ist grafisch (für mich) neben Battlefield 3 (vor allem mit dem HD Texture Pack) zu den Grafisch bestem auf dem Videospielmarkt. Unumstritten.

Doch Grafik ist nicht alles. Dies weis zumindest jeder oldschool Final Fantasy 7 Spieler. Doch Crysis 2 überzeugt auch mit hervorragender Grafik. Action bombastisch, Steuerung problemlos, keine Bugs (vielleicht schon, bemerkte ich vielleicht nur nicht)und das in einer Story die schlechter ausfallen hätte können. Doch was stört mich dann so?

Ganz einfach! All die positiven Dinge besitzen immer eine kleine Prise Negatives.

Grafik: Also wenn ich alles auf überkrass Ultra hoch stelle, darf ich bei einem solchen gehypteten Titel nicht ab und an vor Türen etc. stehen und es ist so verpixelt, dass ich dachte "wtf"?

Steuerung: Ist natürlich vollkommen Shootertypisch, und das mit dem Anzug ist nicht viel anders als im ersten Teil, doch ruckartige Bewegungen lassen die Optik immer verwaschen. In einem hastigen Gefecht wirkt so alles ünübersichtlich.

Action: Ich hatte meinen Spaß. Gleich ganze 4 mal. Doch betrachte ich es mal genau, dann stelle ich fest, dass das Spiel weder offen, noch die Gegner eine wirkliche KI aufweisen und man immer wieder das selbe spielt.

Story: Zwar nichts besonderes (ist man ja aus dem Shootergenre auch gewöhnt) doch was soll denn dieser Übergang vom ersten Teil? Also mal ehrlich, wer da den Hebel für die Story hatte spielte den ersten Teil wohl nicht :p. Über die Story war ich sehr enttäuscht.

Daher leider kein grandioses (außer grafisch) Shootergame, welches sich auf jeden Fall lohnt zu spielen.

PS.: Aktivierung des Games hatte ich nicht, da ich den Multiplayer nicht zocke. Wer den Multiplayer zocken will muss das Spiel registrieren. Insgesamt schaffte ich bisher das GAme auf über 10 Rechnern mit meiner Serial zu installieren und zu zocken.
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am 10. Februar 2013
Ego-Shooter sind so eine Sache. Es gibt wahnsinnig viele davon, aber nur wenige können aus der Masse herausstechen. Half Life, Bioshock oder eben Crysis sind solche Spiele. Im Zuge der anstehenden Veröffentlichung von Crysis 3 habe ich die ersten beiden Teile erneut durchgespielt. Vorher hab ich beide Spiele jeweils zum Release gespielt und war sehr beeindruckt. Beim zweiten Durchgang der beiden Spiele habe ich für den ersten Teil 2-3 Wochen gebraucht und Crysis 2 hatte ich jetzt nach 3 Tagen beendet und damit das Spiel quasi erneut aufgezogen als hätte ich es zum 1. Mal gespielt. Die Spielzeit war bei beiden mit 10 Stunden ca. identisch und damit im Vergleich zum heutigen Standard von 5 Stunden bei Ego-Shootern (z.B. Call of Duty, Halo) doppelt so lang.

Das folgende bezieht sich ausschließlich auf den Einzelspieler-Modus. Im Multiplayer bevorzuge ich seit Jahren die Battlefield-Reihe. Ich gehörige zu denjenigen die Crysis 2 aus verschiedenen Gründen besser finden als den trotzdem grandiosen 1. Teil. Viele Fans des ersten Teils vermissen beim zweiten die weitläufigen Areale, welche die Insel dem Spieler geboten hat. Dies ist richtig aber einfach eine Frage des Geschmacks. Mir persönlich war es sogar etwas zu weitläufig in Teil 1 und teilweise waren einige Abschnitte zäh (Alien-Level, Schnee-Gebirge). Obwohl ich auch das ein oder andere Call of Duty gespielt habe, gefällt mir das Schießbuden-Prinzip mit tonnenweise von Skripts nicht so sehr. Da kommt man sich vor wie beim Schauen eines Films und weiß, das zweite Mal wird absolut identisch und daher von vornherein weniger interessant. Crysis 2 geht hier den meiner Meinung nach idealen Mittelweg aus straffer Inszenierung mit den ein oder anderen absolut grandiosen Skript-Sequenzen und den Freiheiten im Kampf aus Teil 1. Die Levelabschnitte bieten dabei wesentlich mehr Möglichkeiten und Freiraum als ein CoD, allerdings wie erwähnt auch wesentlich schlauchiger als Teil 1.

Die Möglichkeiten des Nano-Suits sind einfach cool und machen das Spielgefühl zu etwas Besonderem. Im Vergleich zu Teil 1 wurde die Steuerung überarbeitet und bietet nun einer einfachere aber zugleich sehr viel intuitivere Bedienung. Das fummelige Wechseln zwischen 4 unterschiedlichen Varianten (Stärke, Geschwindigkeit, Schutz und Tarnung) wurde auf Schutz- und Tarn-Modus reduziert. Sprinten, hoch Springen und weit Werfen kann man nun jederzeit ausführen ohne durch den ständigen Modus-Wechsel aus dem Spielgeschehen gerissen zu werden. Neu sind eine Art Wärmesicht und ein taktisches Fernglas zum Markieren wichtiger Punkte und Feinde. Auch das Körpergefühl ist nun besser gelungen. Wie gehabt erlebt man die gesamte Geschichte aus den Augen der Spielfigur (abgesehen von den kurzen Briefings während des Ladebildschirms). Beim Springen an Kanten oder der Landung nach einem Sprung kommen die Hände zum Einsatz und diese Optik entwickelt ein glaubwürdiges Gefühl über die Bewegung des Protagonisten.

Darüber hinaus gibt es keinen öden Abschnitt und es wird viel Abwechslung geboten. So kämpft man sich durch das von einer Alien-Invasion gekennzeichnete New York und besucht dabei viele unterschiedliche und teils Bekannte Orte (Hafen, Finanzbezirk/Wall Street, Time-Square bei Nacht und Regen, Central Park, U-Bahn-Schächte, Hauptbahnhof, Forschungslabor und vieles mehr). Weiterhin gefällt mir das Design der Aliens in diesem Teil besser und durch das korrupte Unternehmen C.E.L.L. kämpft man gegen Menschen und Aliens zugleich und erlebt dadurch teils grandios inszenierte Schlachten in den Straßenzügen der Metropole. Wie bereits erwähnt wird das Spielgeschehen durch seltene und wohldosierte Skriptsequenzen aufgelockert und diese Szenen haben es absolut in sich (z.B. der Einsturz des FDR-Drive vor den Augen des Spielers und einem anschließenden blinden Kampf im dadurch aufgewirbelten Staub. Oder der Bruch eines Damms und die anschließenden Wassermassen die dem Spieler auf der Straße begegnen und einen stark an den Film „The Day after Tomorrow“ erinnern. An einer anderen Stelle versucht man einen Übergang zwischen zwei Wolkenkratzern zu überqueren während dieser plötzlich von einem Raumschiff der Aliens durchbrochen wird und der Spieler auf die Straße stürzt und anschließend mit ansieht wie zwei Kampfhubschreiber das Raumschiff abschießen welches daraufhin in einen Wolkenkratzer kracht und einige Blocks entfernt abstürzt und wir anschließend den Befehl bekommen unverzüglich zum Wrack zu gelangen um dort die ersten Alien-Proben entnehmen zu können) Absolut grandios und längst nicht so erdrückend oft aufgetragen wie z.B. in CoD.

Auch die Story ist gut und durch die etwas straffere Inszenierung sehr viel spannender als im ersten Teil. Viel will ich hierzu nicht verraten. Mich hielt die vorbildliche Verknüpfung der Story mit der sehr gelungen Spielmechanik jedenfalls über die komplette Laufzeit bei der Stange gehalten (beim zweiten Durchspielen sogar noch mehr als beim ersten).

Aus technischer Sicht gibt es auch nach 2 Jahren nichts zu bemängeln (PC-Version mit DirectX11 Update). Das Spiel ist auch heute noch das wahrscheinlich am besten aussehende Spiel und wird vermutlich erst durch den eigenen Nachfolger am 21. Februar 2013 abgelöst. Auch auf Seiten des Sounds gibt es wenig zu meckern. Krachende Waffengeräusche und Explosionen sowie durchweg gute Synchronsprecher auf englischer sowie auf deutscher Seite (z.B. wurde ein Marine-General mit der Synchronstimme von Bruce Willis vertont). Erwähnen möchte ich auf jeden Fall auch die Musik, welche durchweg stimmig ist und passend eingesetzt wird. Der Titelsoundtrack wurde sogar von Hollywood-Komponist Hans Zimmer komponiert. Dementsprechend hoch ist die Qualität der Musik in diesem Spiel.

Ihr merkt ich habe hier wenig zu meckern. Natürlich gibt es die ein oder andere Kleinigkeit die besser gemacht werden könnte aber das wäre meckern auf hohem Niveau. Ich möchte einfach nur schildern warum dieses Spiel meiner Meinung nach ein Meilenstein unter den Shootern ist. Ich kann auch jeden verstehen der den 1.Teil lieber mag, aber das ist halt einfach Geschmackssache. An dieser Stelle spreche ich hier eine klare Kaufempfehlung an diejenigen aus, die das Spiel 1. nicht kennen und 2. einfach ein Gesamtpaket haben wollen was sich aus der Masse der CoD-Generation durch eine bessere Technik, einem super Spielgefühl, einer spannenden Story und wegen einer (für Shooter-Verhältnisse) langen Spielzeit abhebt. Das Ganze gibt es mittlerweile zu einem günstigen Kurs für PC und Konsolen.

Ich habe keinen Zweifel daran, dass der Nachfolger die Messlatte wieder etwas höher hängen wird. Ich freu mich drauf!
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am 14. November 2013
Also wer bei diesem Spiel wartet oder vorbei läuft, der weis nicht was ihm entgeht. Dieses Spiel ist seiner Art und in der Grafik perfekt. Nur genügend Rechenpower sollte man auf jedenfalls haben. Eine sehr leistungsstarke Gafikkarte ist zum puren Genießen unverzichtbar. Einfach spitze dieses Game. Amazon macht weiter so.
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am 22. September 2011
Nach Crysis und Crysis Warhead waren meine Erwartungen entsprechend hoch. Insgesamt konnten diese erfüllt werden.

Der Sound ist gelungen aber nicht überragend und die Grafik ist selbst in den schlechteren Einstellungen sehr gut. In hohen Einstellungen mit DirectX 11 und dem Patch für bessere Texturen sieht das Spiel wirklich gut aus (entsprechende Hardware vorausgesetzt). Die Story hätte etwas dichter sein können und mehr Bezüge zum Vorgänger haben können. Der Protagonist bleibt farblos - von den meisten Nebenfiguren mal ganz zu schweigen. Dennoch entsteht eine gute Atmosphäre, die zum größten Teil auf die Soundkulisse, die Hintergrundmusik und die inszenierten Ereignisse zurückzuführen ist. Die Vereinfachung des Nanoanzugs im Bezug auf Funktionsumfang und Steuerung, halte ich für sinnvoll und gelungen, da es zum besseren Spielfluss beiträgt.

Den Multiplayer habe ich bisher noch nicht getestet und kenne ihn nur aus der Demoversion. Er ist prinzipiell zu empfehlen, ist aber nicht so taktisch wie bei Battlefield, da es im Prinzip nur eine Klasse gibt.

Wer einen guten Solo-Shooter mit einer Spielzeit von rund 8 Stunden sucht (eher mehr), dem kann ich Crysis 2 nur empfehlen. Der Multiplayer macht auch Spaß, ist aber auf keinen Fall als Referenz anzusehen.
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am 13. Februar 2013
Was war das denn Crytek? Mir kommt es so vor, als ob es nur noch um Verkaufszahlen geht. Nichts ist geblieben vom Flair des ersten Teils. Kein Open World Game. Die Computergegner sind so dumm wie Playmobilsoldaten. Die Level sind geschickt begrenzt durch die Hochhäuser, damit es dem ein oder anderen nicht so auffallen mag. Crytek versucht mit Grafik und Sound alles zu retuschieren, aber wer Crysis 1 kennt, wird sofort merken, das Spiel wurde abgespeckt auf Konsolenniveau. Schnell auf den Markt bringen und so viel wie nur möglich verkaufen, bevor es der Crysis 1 Fan merkt. Oh Crytek, ich glaube da habt ihr euch selbst ein faules Ei gelegt. Ich verstehe euch ja, dass es hier um Umsätze und ums Überleben im harten Softwaregeschäft geht, aber das Spiel ist ein Schritt in die Steinzeit, ich weiß nicht ob ihr damit nun glücklich werdet. Mit Crysis 1 habt ihr euch die Messlatte selbst sehr hoch gelegt, aber Crysis 2 ist euer Absturz. Denkt an das Flair vom 1. Teil, es war eine coole Story, es gab raffinierte Gegner und die open World war einfach genial gemacht. Wer Crysis 1 noch nicht kennt, dem wird Crysis 2 gefallen, der ist nichts anderes gewöhnt, aber der Crysis 1 Zocker wird wütend auf euch sein. Mein Tipp, wer Crysis 1 noch nicht hat, kauft es euch im Bundle mit Crysis Warhead and Wars. Die Welt ist genial, die Story super und die Gegner schlafen nicht ein, sondern warten auf euch. Meiner Meinung nach der beste Ego-Shooter auf der Welt. Ach und noch was, vergesst bei Crysis 2 den Multiplayer, der ist noch nicht mal ungenügend. Sie hätten den ohnehin schon erstklassigen Multiplayer von Crysis 1 einfach nur etwas aufpeppen müssen und schon wären alle zufrieden gewesen. Was macht Crytek. Sie rüsten den Multiplayer ab wie ein Auto auf dem Schrottplatz. Extrem kleine Karten, keine Fabriken die es zu erobern gilt, keine Helis oder Tanks, die man fliegen oder fahren kann. Da sind sie wohl eingeschlafen bei Crytek. Hätten sie sich doch den Multiplayer von Bad Company 2 als Vorbild genommen, den zockt jetzt die ganze Welt, aber Crysis 2 zockt in einem halben Jahr keiner mehr. Bleibt mir nach dieser Enttäuschung nur noch die Vorfreude auf Battlefield 3. Ich glaube die schwedischen Entwickler von DICE sind nicht so Ideenlos wie die von Crytek geworden, ich hoffe es mal. In diesem Sinne.
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