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  • 1983
  • Kundenrezensionen

Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
23
4,8 von 5 Sternen
1983
Format: MP3-Download|Ändern
Preis:4,99 €

am 2. September 2017
Die Doppel-LP läuft auf 45rpm und kommt, anders als noch "Monday's Ghost", im schicken Gatefold-Cover. Die Musik ist weniger folkig als auf den Vorgängern, offenbart erstmals einen Hang zu Elektronik, bietet mehr Rhythmus, aber auch ausreichend Raum für zarte Töne.

Damals ein logischer nächster Schritt, auch in der Nachbetrachtung ein tolles Album.
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am 6. Oktober 2017
Der Titel 1983 bezeichnet den Jahrgang der Schweizer Schauspielerin Emilie Jeanne-Sophie Welti a.k.a. Sophie Hunger. Die auf der Hülle dieses Doppelalbums abgedruckten Texte werden auf schwizerdütsch, deutsch, englisch und französisch gesungen. Für Sammler relevant ist der Vinyl-Bonustrack HOTEL BELFORT, der nicht auf der CD enthalten ist (eine Liveversion ist auf THE RULES OF FIRE zu finden). Der Stil dürfte allen Fans emanzipierter Musikerinnen aus dem Alternative-Genre gefallen, auffallend hier eine überdurchschnittlich frische Intellektualität.
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am 10. April 2010
Natürlich wusste man nicht was Sophie Hunger nach ihrem genialen ,Monday's Ghost' nun veröffentlichen würde. Einerseits hatte man die Hoffnung, dass die neue Platte viele dieser genialen Momente der letzen Platte wiederholen könnte, andererseits war klar, oder zumindest zu erwarten, dass die junge Schweizerin eine Weiterentwicklung ihrer Musik anstrebt und somit automatisch auch etwas dieser naiven, rohen Ausdruckskraft in ihrer Musik verloren gehen könnte. Nun, es ist eine Mischung aus beiden Möglichkeiten geworden. Es gibt wieder einige dieser wunderschönen Balladen (teilweise auch wieder mit leicht-schrägen Passagen) wie z. B. ,Headlights' ,Travelogue' oder ,Leave me with the monkeys', allerdings sind die Folkpassagen mit Akustikgitarren fast gänzlich verschwunden. So freut man sich dann doch, wenn die Akustikgitarren im flotten ,Your personal religion' dann doch wieder mal ausgepackt werden. Mit dem Titelsong ,1983' und ,D'Red', zwei absoluten musikalischen Höhepunkten, gibt es dann auch wieder 2 Lieder in deutscher Sprache (wobei Letzterer in Schwizerdütsch gesungen wird). Mit ,Le vent nous portera' gibt es dann noch einen wunderschönen französischen Song. Am Schluss kommt mit ,Train people' nochmals einer dieser wunderbaren Balladen, mit Klavier und dieser einzigartigen Stimme.
Mit diesem Album hat Sophie Hunger also einige neue musikalische Wege eingeschlagen, ist dabei allerdings immer noch ihrem eigenen unverkennbaren Stil treu geblieben. Sie macht kompromisslos ihre Musik ohne auf Hitparadentauglichkeit oder musikalische Modetrends zu schielen und könnte trotzdem (oder gerade deshalb) mit dieser Platte auch wieder viele Musikbegeisterte finden.
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am 8. März 2013
...LP von Sophie Hunger, die anderen sind phänomenal. Der Opener grandios, dann pendelt es sich etwas ein, allerdings auf hohem Niveau. Ein Kritiker schrieb:"Sie hat etwas, was die Leute nicht verstehen", hier versteht man am meisten. Pressqualität ist hervorragend (45 rpm).
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am 24. Juni 2010
...einfach nur anders. Das ist -1983-, Sophie Hungers neues Album. Es hätte mich auch schwer gewundert, wenn die junge Schweizer Künstlerin sich auf einem eingefahrenen Gleis in Richtung musikalische Zukunft bewegen würde. Nach -Sketches on sea- und -Mondays Ghost- vermittelt -1983- wieder mal ein neues, ein wenig anderes, "Sophie-Hunger-Gefühl". Noch immer ist Sophie Hunger auf kein Genre festgelegt. Sie probiert, versucht, lässt sich gehen oder minimiert sich. Das Ergebnis sind 14 Songs, die völlig verschieden sind und doch zusammen gehören. Ein internationales Album, dass für einen Künstler aus dem deutschsprachigen Raum wirklich bemerkenswert ist.

Anspieltipps: -Citylights forever- ist so eine Art Elektropophymne. Hat ein bisschen was von Roisin Murphy, kommt funkig und poppig zugleich daher. -Le vent nou portera-, eine Coverversion des Noir Desir Songs, ist da ein völlig anderes Betätigungsfeld. Hier zeigt Sophie Hunger, dass sie sich auch im Chanson behaupten kann. -Leave me with the monkeys- sprengt die Grenzen. Lediglich die gleichbleibenden Drums geben dem Song den Rhythmus, während Sophies Gesang sich in alle Richtungen ausbreitet. -Your personal religion- könnte soundtechnisch von Joy Divison stammen. Heftige Gitarrenriffs beherrschen den starken, rocklastigen Song. Mein Lieblingsstück der neuen CD ist -Train People-. Ein schmales Klavier und eine ausdrucksstarke Stimme tragen das wunderbare Lied. Allerdings: Wenn sie dieses traumhaft schöne Stück gehört haben, legen sie anschließend mal Regina Spektors -Samson- in den Player. Da wird ihnen sicher etwas auffallen. Wobei: Sich an Regina Spektor anzulehnen, zeugt einwandfrei von gutem Geschmack!

Sophie Hunger steht auf meinem Zettel der vielversprechenden europäischen Künstler ganz weit oben. Was bisher kam, war vielfältig und gut. Was noch kommen wird? Ich bin schon jetzt gespannt.
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am 18. Oktober 2010
Émilie Jeanne-Sophie Welti Hunger bringt ihre dritte CD auf den Markt - feinst von Stéphane Briat produziert -, und die Schweizer SInger-Songwriter-Kultur zeigt damit erneut der deutschen Szene, wie es gemacht wird. International und zugleich sehr lokal klingt das Album, große Geste und große Intimität nahtlos beieinander, Kunst und Kommerz fast bruchlos in einer WG Tür an Tür einquartiert. In Schweizer Grenzenlosigkeit zwischen Deutsch, Englisch, Französisch und Schwyzerdütsch wechselnd und ebenso flink die Genres anprobierend, flirrt «1983» zwischen trockenem Almost-Triphop, makellosem Pop, Jazz, und intensiven Kammermusik-Songs, die sie mit ihrer nie ganz sicher, immer gegen die eigenen Grenzen ankämpfenden Stimme und minimaler Instrumentierung stemmt. 1983 wirkt weniger introvertiert als «Monday's Ghost», weniger abgeklärt, sogar wütend - und ist trotzdem in der Schweiz auf Platz Eins der Charts geschossen. Da darf man gern neidisch werden, wenn Erfolg und Qualität so nahtlos zusammengehen und man schlucken muss, dass es niemand von diesem Format in Deutschland gäbe, der sich in den Umsatzzahlen so durchsetzen könnte, und dabei doch so sperrig, trotzköpfig bleibt. Denn 1983 mag beim ersten Hören ein wenig zu glatt, zu jazzy produziert erscheinen, und es ist vielleicht auch so, dass Hunger ein bisschen mehr Dreck gebrauchen könnte, die Platte entpuppt sich aber mit jedem weiteren Hören als Treibsand, in dem du als Zuhörer ganz makellos-international versinken darfst. «1983» ist schlicht, ist perfektionistisch, ist angenehm, aber nicht pflegeleicht, ist samtig, aber nicht samtpfotig. Mitunter wird man das Gefühl nicht los, dass Hunger ihre Sache und sich etwas zu ernst nimmt, zu unbedingt «Kunst» produzieren will, zu sehr an ihrer Botschaft hängt und dann ist da wieder dieser Moment, wo man das auch ganz okay finden kann, solange nicht jeder Musiker so drauf kommt. Wobei aber auch nicht jeder Musiker 15 Tracks in 45 Minuten quetschen kann, nicht jede Sängerin hierzulande (außer vielleicht Katherina Franck) so entschlossen musikalisches Mimikri betreibt. Am Ende bleibt eine Platte, die Spaß macht, zwischen den Stühlen kommt, vielleicht nicht immer ankommt, aber auf jeden Fall ordentlich herumreist und losgeht, die Mut hat und die vor allem berauschend gut klingt, die du dir immer und immer wieder anhören wirst, weil sie gerade nicht eingängig genug ist, um mit der Zeit wachsen zu können.
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am 2. April 2013
SH ist mir schon vor einer Weile durch ein Feature aufgefallen, das im Radio lief und später dann durch einen Gastauftritt bei dem gleichen Sender (radioeins), wo sie auch live etwas spielte und im Interview sehr sympathisch und intelligent herüberkam. Ihre ungewöhnliche Musik ist sehr komplex und vielseitig, so das man sie in keine Schublade stecken kann. Als ich dann noch erfuhr, dass der Song "Let me go", der mich immer wieder aufs neue sehr berührt hat, von ihr ist, war klar, dass zumindest ich nicht mehr länger um den Kauf der Musik dieser Künstlerin herumkam. Ich bin nicht enttäuscht worden. Es handelt sich um eine jener guten Künstlerinnen oder Künstler, die, je öfter man sie auflegt, einen umso tieferen und anhaltenden Eindruck hinterlassen. Ich jedenfalls halte sie für eine der besten Musikerinnen der Gegenwart, von der hoffentlich noch viel zu hören sein wird. Der Hunger ist geweckt :-)
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am 21. April 2013
Die Musik von Sophie Hunger fesselt von Anfang an, sie löst Emotionen aus und ist voller Überraschungen: Verwunderung, Erstaunen, Sehnsucht, Freude, Enthusiasmus, Melancholie, Leichtigkeit, ein sich-fallen-lassen, kurz: wer dabei nichts spürt, der hat eh keinen Sinn für echte und handgemachte Musik. Die hervorragende musikalische Leistung der Mit-MusikerInnen um Sophie Hunger setzen ihren Liedern das berühmte Sahnehäubchen auf und sorgen dafür, dass jedes Lied garantiert ein musikalischer Leckerbissen wird. Ich habe mir alle 4 CDs von Sophie Hunger gekauft und mit jeder CD, die erscheint, ist eine deutliche Leistungssteigerung hör- und erkennbar. Ich frage mich, ob die aktuelle CD "The Danger of Light" überhaupt noch getopt werden kann, ich bin wirklich gespannt auf das nächste Werk.
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am 12. Mai 2010
...denn Sophie Hunger will erhört werden und das braucht in der Regel ein wenig Zeit. Erst einmal; der Vorgänger ist besser!!! Und zwar nicht nur wegen Walzer für Niemand, das ganze Album ist viel abwechslungsreicher und die Songs sind einfach besser. 1983 hat sicherlich auch wirklich tolle Nummern (mein Tipp: le vent nous portera). Man merkt übrigens das Sophie wohl ein grosser Fan der letzten Radiohead ist, denn viele Gitarrenriffs erinnern ganz klar an die Scheibe(was ich ja wiederum toll finde). Freue mich sie wieder live sehen zu dürfen, denn da ist sie eine Wucht. DAs Album selber ist gut, aber nicht brilliant.

dude

Nachtrag:

Habe Sophie Hunger im kölner Gloria das dritte mal gesehen. Sie hat fast ausschliesslich von dem neuen Album gespielt und live ist die Frau(aber auch die Band) etwas ganz besonderes. So intim, so gänsehauterzeugend habe ich selten(vielleicht sogar nie) ein Konzert besucht,- unfassbar!!!
Live ist die FRau ein absolutes MUSS!!!
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am 2. März 2013
Nicht umsonst ist Sophie Hunger im Moment die gefragteste schweizer Musikerin. 1983 besticht iwe das Vorgängeralbum monday's ghost durch die große 'Experimentierfreudigkeit Hungers und ihrer Bandkollegen. Genreübergreifend schafft es die Schweizerin Texte in insgesamt vier Sprachen(Englisch, Deutsch, Französisch und Switzer Dütch) tiefgehende Text mit atmosphärischer Tiefe zu verbinden. Tolles Album
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