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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
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am 14. Dezember 2016
Nach Carolus Rex eine deutliche Steigerung, die mir wirklich gut gefällt. Kein Highlight aber insgesamt durchaus überzeugend. Bin gespamnnt wie es weitergeht.
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am 26. Mai 2017
Klasse Band. Schönes Case. Eine super CD. Ich höre diese CD jeden Abend! Metal ist meiner Meinung nach die beste Musikrichtung.
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am 22. Mai 2010
Muss man dieser Tage überhaupt noch ein Wort über die schwedische Panzer-Combo SABATON verlieren? Unglaubliche Anstürme auf Ticketvorverkäufe für die kommende Tour, die die Schweden im Herbst dieses Jahres wieder in deutschsprachige Gefilde führen wird, eine musikalische Mannschaft, die sich in den letzten Monaten und Jahren auf der Bühne immens entwickelt hat, und ein stilistisches Rezept, das sich seit "Primo Victoria" nur um textliche Millimeter verändert hat und heute mehr denn je zu funktionieren scheint. Wie immer bei sich erfolgreich entwickelnden Bands, wird im metallenen Sektor der Vorwurf des Ausverkaufs und der Anbiederung erhoben werden, diese Faktoren kann man den Jungs von SABATON aber nicht einmal ansatzweise vorwerfen, denn die Band stützt sich seit Beginn ihrer Karriere auf ihre ureigenen musikalischen Elemente. Das Einzige, das man SABATON somit ankreiden kann, ist die fehlende Innovativität, die sich über den gesamten Backkatalog erstreckt. Doch lassen wir dieses Thema an dieser Stelle so stehen und konzentrieren wir uns lieber auf den neuesten Output der kriegerischen Metaller namens "Coat Of Arms".

Nach dem erfolgreichen und vor allem hervorragend gelungenen Vorgänger "The Art Of War" erscheint dieser Tage nun also der heiß ersehnte Nachfolger, der nicht wirklich lange auf sich warten ließ. In knappen vierzig Minuten spielen sich SABATON durch ein altbewährtes Programm, das von mitreißenden Stampfern, über epische Chöre, bis hin zu der markanten Stimme von Fronter Joakim Brodèn wieder alles zu bieten hat, was man von einem gestandenen SABATON-Album erwartet. Was sofort auffällt, ist die Tatsache, dass auf "Coat Of Arms" der Bombastfaktor gegenüber seinem Vorgänger stark zurückgeschraubt wurde und das aktuelle Material mehr in den speedigen Power Metal-Bereich schielt.

Die unterhaltenden Stärken der Band können also auch nach einer Vielzahl an Hördurchgängen nicht abgestritten werden. Dass "Coat Of Arms" sich aber, vielleicht aufgrund der kürzeren Spielzeit, etwas schneller abnützt als "The Art Of War", fällt auf. Trotz allem wissen nach vorne preschende, mitsingtaugliche und vor allem hymnische Titel wie "Screaming Eagles" oder das mit Keyboard-Läufen eingeläutete "Final Solution" auf Anhieb zu gefallen. Die Songs lassen sich sofort mitsingen, die kriegerische Thematik wurde wieder hervorragend in die Lyrics eingewoben und an der brachialen Eingängigkeit scheitert es auch nicht, offensichtliche Parallelen zu den Vorgängeralben lassen sich aber definitiv nicht verschleiern.

Trotz dieser fehlenden frischen Elemente, beweisen SABATON erneut, warum sie mittlerweile zur Speerspitze der internationalen Power Metal-Szene zählen und das auch zu Recht. Mit "Coat Of Arms" und seinem mitreißenden Rausschmeißer "Metal Ripper" (eine Hommage an Tim "Ripper" Owens ;-)?) legt der Fünfer nämlich erneut ein sehr gutes Album ab, das sich Fans der Gruppierung ohne Bedenken zulegen können. Im Prinzip kann eine uneingeschränkte Kaufempfehlung für Anhänger von hymnischem Power Metal im Generellen ausgesprochen werden, auch wenn man, wie bereits erwähnt, nicht allzu viel Neues erwarten darf. "Coat Of Arms" ist nämlich ein Album, das auf ein eingefahrenes Erfolgsrezept zurückgreift. Auf der einen Seite funktioniert genau deshalb dieses Konzept, auf der anderen Seite würde das nächste Mal eine Prise an Innovation nicht wirklich schaden.

Alles in allem bieten SABATON altbewährtes Material auf bekannt hohem Niveau, verzichten dabei gänzlich auf diverse Novitäten und legen ein relativ kurzes, aber durchgängig unterhaltsames Album ab. Wer SABATON noch nie leiden konnte, wird auch "Coat Of Arms" wieder als Bierdeckel verwenden oder gleich einen großen Bogen um die Schweden machen. Das sei jedem selbst überlassen, ich freue mich auf alle Fälle wieder auf die aktuelle SABATON-Tournee, denn eine solch feurige, musikalische Mischung muss den Mannen erst einmal jemand nachmachen. Up the SABATONs! Aber das nächste Mal darf man durchaus ein paar Ingredienzien mehr einbauen...

Original-Rezension veröffentlicht auf metal.de
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am 28. Juni 2010
Schwedens Kriegsveteranenen SABATON ziehen, mit im Wind wehenden Bannern, in die bereits fünfte Schlacht und greifen erbarmungslos an. Bewaffnet mit zehn neuen Songs wollen die 6 Herren natürlich den Sieg mit nach Hause nehmen. "Coat Of Arms" nennt sich also die neue Geheimwaffe und soll die erspielte Fangemeinde, die sich die letzten Jahre über stetig vergrößerte begeistern. Nach dem Erfolg des verdammt starken Vorgängers "The Art Of War", kein leichtes Unterfangen, dennoch geht es nun an die Front.

Der Titeltrack galloppiert mit voller Wucht aus den Boxen und leitet die erste Welle in gewohnter SABATON Manier ein. Fettes Riffing, die oppuplenten Keyboards, das bekannte Feeling, der Pathos und Joakim Brodéns raue Stimme prägen diesen sehr guten Einstieg. Bereits jetzt merkt man, dass die Schweden den Sound wieder etwas zurückgedreht haben und nicht mehr ganz so bombastisch wie auf dem Vorgänger attackieren. Die Songs sind direkter und bodenständiger, aber dennoch überaus melodisch und eingängig, wie auch das folgende "Midway" schön zeigt.

Lyrisch kämpft man wieder an allen Fronten des Weltkriegs. Ob am Pazifik ("Midway"), Schweden ("Saboteurs"), Polen ("Uprising") oder Griechenland ("Coat Of Arms") und Joakim zeigt sich bei seiner stimmlichen Arbeit gewohnt stark und kann sich erneut eine Spur steigern.

Musikalisch jedoch ist eher ein Rückschritt zu beobachten. Die Songs wirken durch ihre Direktheit eher wie ein zweites "Attero Dominatus", was aber bei weitem nichts Negatives bedeuten muss. "Screaming Eagles" zieht mit vollem Tempo in die Schlacht, während "The Final Solution" stampfend auf Ohrwurmmelodien setzt. Den für mich besten Song und auch den mit den interessantesten Lyrics hat man aber bis fast zum Schluss aufgehoben. "White Death" war ein finnischer Scharfschütze, der alleine über 500 sowjetische Soldaten tötete. Der dynamische Song ist schön arrangiert und dramatisch, macht aber dennoch sehr viel Freude. Apropos Freude; wie auch schon auf "Primo Victoria" haben die Herren große Metal Legenden beklaut und deren Textzeilen in den Partysong "Metal Ripper" gepackt. Immer wieder eine Freude die Aktionen.

Auch im fünften Anlauf machen SABATON nur wenige Gefangene und ziehen Siegreich von Dannen, auch wenn sie ihrem letzten Heldenzug "The Art Of War" nicht wiederholen, können sich die Jungs weiter in der Szene etablieren und ihren Ruf als Power Metal Newcomer der letzten Jahre definitiv festigen.
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am 6. Mai 2010
Ich weiß nicht wie die Jungs das immerwieder schaffen. Nach jedem Album denke ich, das kann man nicht toppen, aber....

Vom Stil könnte man das Album auch "Art of War 2.0" nennen, denn von der Qualität der Produktion ist der Sprung nicht ganz so groß gewesen, als noch bei den Vorgängeralben. Bei "Coat of Arms" finde ich, klingt das Schlagzeug deutlich besser und auch die Gitarre rückt mehr in den Vordergrund.
Auf ein Intro bzw. eine Stimme, die uns wie beim Vorgänger etwas passendes zum Album erzählen möchte, wurde verzichtet und es erwarten den Hörer "nur" 10 klasse Stücke. Schon der Titeltrack "Coat of Arms" fordert den Regler noch etwas weiter aufzudrehen. Flotter Rhythmus, eingängige Melodie und ein passender Chor. Es folgt eins meiner Highlights "Midway", bei dem ich nach 2:30min die Hände über'n Kopf zusammen schlage und mich frage, wie man das nur so kurz machen kann - schade! Zeit für einen Stampfer finden die Jungs anschließend mit "Uprising" - klasse Chor! Es folgt der schnellste Track "Screaming Eagles", der auch super zum "Attero Dominatus" gepasst hätte. Abgeschlossen wird die erste Hälfte des Albums mit "The Final Solution", ein klasse Stampfer mit nachdenklichem Text. Hier harmonieren Keyboard und Gitarre auch sehr gut zusammen und es würde mich wundern den Song nicht beim nächsten Konzert zu hören. "Aces In Exile" läutet die nächste Hälfte ein und geht mit seinem mitreißenden Refrain sofort ins Ohr - genial!!! Hoppla, hat sich bei "Saboteurs" ein Lied von "Primo Victoria" eingeschlichen? Nein, wir sind noch richtig. Es folgt der wohl umstrittenste Titel bei der deutschen Presse "Wehrmacht", wobei "Rise of Evil" damals auch nicht viel besser war, wird hier doch öfters nachgefragt, was man sich dabei wohl gedacht hat. Egal, musikalisch ein klasse Stampfer mit tollem Gitarrensolo. Mit "White Death" ist die Welt aber wieder in Ordnung und ein guter Mid-Tempo gelungen. Wer auf "The Art of War" einen musikalischen Tribute alla "Metal Crue" oder "Metal Machine" vermisste wird sich freuen. "Metal Ripper" knüpft an die "Metal-Tribute-Reihe" möchte ich es mal nennen, an. Wer bei Ripper an Judas Priest denken muss ist goldrichtig! Wiedermal super produziert. Nach knapp 40 Minuten ist leider alles vorbei - schade!

Alles in allem ist Sabaton ein Hammer-Album gelungen und so langsam erfinden sie sich nicht mehr neu, sondern setzen auf Altbewährtes. Warum auch nicht? Immerwieder denkt man beim Hören, "ah, klingt wie..." Nun wird's langsam für ein Live-Album Zeit! Touren tun sie ja genug dafür ;)

Für Fans der älteren Alben brauche ich keine Empfehlung aussprechen, die ist, wie bei mir, sicher schon längst geordert. Für Interessierte Neulinge der Gruppe kann ich aber klar sagen "Beide Daumen hoch"! Ebenfalls kann ich dann die bereits oben erwähnten Vorgängeralben empfehlen, die qualitativ ebenso hervorragend sind!
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VINE-PRODUKTTESTERam 24. Mai 2010
Da liegt die Messlatte mit THE ART OF WAR schon extrem hoch und Sabatons chaffen es dennoch, an dieses Ausnahmealbum heranzukommen. Generell muss man aber festhalten, Sabaton spielen hier deutlich gradliniger, direkter, weniger pompös (wenn gleich es genug Keyboard und Pathos gibt ;)). Mir gefällt das sehr gut, keine Zwischenstücke, einfach 10 Songs (und 2... "Karaoke"-Songs) die einfach grade aus nach vorn gehen und einen mitnehmen - zwar nur 40 Minuten lang, aber machen wir uns nichts vor: Die meisten Klassikeralben sind nicht viel länger. Und auf die Zwischenstücke von TAOW konnte ich einigermaßen verzichten. Die Produktion fällt sehr üppig aus, ist aber keinesfalls überproduziert, im Gegensatz zu TAOW wird alles etwas zurückgeschraubt, die Gitarren sind deutlich im Vordergrund und das Keyboard etwas ruhiger. Dazu gesellen sich wirklich sehr fette, sehr geile Chöre, die oftmals die fantastischen Refrains untermalen. Was bleibt:

Der extrem epische und forsch nach vorn gehende Opener COAT OF ARMS, der thematisch den Verteidigungskampf der Griechen gegen die Deutschen im WK2 darstellt. Da muss ich direkt sagen: Anders als auf den vorherigen Alben, behandeln alle Stücke den Zweiten Weltkrieg, sieht man vom arschgeilen METAL RIPPER ab. Weiter geht es dann mit MIDWAY, welches am ehesten mit WE BURN oder INTO THE FIRE gleichzusetzen ist: Extrem flott und recht kurz. Weiter geht es mit der obligatorischen Polen-Hymne UPRISING, welche den Aufstand im Warschauer Ghetto 1944 zum Thema hat und ein weiteres Highlight des Albums darstellt, der Song ist keine Abrissbirne wie seinerzeit 40 TO 1 - aber dürfte eine ähnliche Wirkung auf die Gemüter in Polen haben. Wirklich ein klasse Song. Danach kommt das Albumhighlight für mich: SCREAMING EAGLES, welches die Geschichte der 101. US-Luftlandedivision im verschneiten Bastogne behandelt, extrem schnell ins Ohr gehend mit einem Hammerrefrain und einem Riffing, das unglaublich ist. Der Wahnsinn. Danach ein Song, der die Gemüter spaltet aber doch komplett überzeugen kann: THE FINAL SOLUTION, manch einer mag den Kopf darüber schütteln, wie man einen Song zum Holocaust schreiben kann. Aber der Song ist nicht partylastig oder so, er ist sehr mitfühlend und aufrüttelnd, und das ist es, was diesen Song so klasse macht. Experiment geglückt, würde ich sagen, langsam und getragen, ehrfurchterbietend und einfach mitreissend. Mit ACES IN EXILE geht es direkt wieder auf die 12 zu - vergleichbar mit PRIMO VICTORIA irgendwie. Absolut eingängige Melodien im tollem Lyrik-Gewandt. Thematisch entführt der Song den Zuhörer zur Luftschlacht um England und die vielen ausländischen Piloten, die die Insel gegen die Luftwaffe verteidigt haben, ein richtiger Partykracher! Un mit SABOTEURS bleibt man der Geschwindigkeit treu und legt liefert ein Song, der etwas an BACK IN CONTROL erinnert und einfach Spass macht. Anders als man vermuten möchte, geht es um britische Spezialeinheiten die hinter den feindlichen Linien agieren - nicht um die Resitance. Leicht orientalisch und stark an STALINGRAD (und etwas an PANZERKAMPF) erinnernd kommt dann das majestätische WEHRMACHT daher - doch keine Angst: Der Song ist keine Lobeshymne sondern ein unpolitischer Nackenbrecher mit extrem viel Druck und Kraft - ein unaufhaltsame Kriegsmaschieniere wird dort textlich dargestellt und der Refrain Ad victoriam / Ex machina / Non sibi sed patriae ist einfach nur sehr edel. Richtig geil. Mit WHITE DEATH wirds wieder deutlich flotter und direkter. Und wie! Dieses Mal hat man sich einen finnischen Scharfschützen zum Thema gemacht, der für die Russen im Winterkrieg (besungen in TALVISOTA) zum Weißen Tod wird. Schnell, packend und ein Wahnsinnsrefrain der sich direkt festgräbt und nicht mehr loslässt:

You're in the snipers sight, you're his first kill tonight
Say goodbye, say goodbye hundreds will fall by his gun
You're in the snipers sight, you're his first kill tonight
Say goodbye, say goodbye white death is coming for you

Da kommt richtig gute Laune auf und macht einfach nur ohne Ende Spass. Der letzte Song ist dann METAL RIPPER, in dem es NICHT (!) um Ripper Owens geht sondern mehr um eine kleine ausgedachte Fabelgestalt, die vielleicht später noch mal hervorgekramt wird, wenn man Pär Sundström von Sabaton Glauben schenken darf. Wie dem auch sei: In bester METAL CRÜUE / METAL MASCHINE Tradition beendet dieser Wahnsinnssongs das Album und lässt einen glücklichen Fan zurück. Ich bin zufrieden, wenngleich ich mir zukünftig wieder etwas mehr Entwicklung wünschen würde. Aber bis dahin heißt es: Sabaton sind auch im Jahre 2010 Sabaton und nehmen es mit allen auf, soviel steht fest. Als Bonus gibt es quasi noch die beiden Karaoke-Versionen von COAT OF ARMS und METAL RIPPER mit obendrauf. Wer es braucht... nun ja. Abgerundet wird das Digipak mit einer tollen Aufmachung, einem cool gestaltetem Booklet und einem wirklich grandiosem Cover in Hochglanz. Großes Tennis!

Wer Sabaton vorher nicht mochte, wird auch weiterhin nichts mit ihnen anfangen können, aber Fans und solche, die der Gruppe und neuer Musik offen gegenüberstehen, werden mehr als nur viel Spass mit der Scheiblette haben. Zugreifen! Metal as its best. Und wer die Jungs live sehen kann, sollte dies auch tun, Möglichkeiten gibt es genug, denn Live sind die Jungs im Moment das Non-Plus-Ultra im Edelstahl-Bereich. Na dann, FOR THE GLORY OF... SABATON!
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am 3. September 2015
"Coat Of Arms" ist das sechste Studioalbum (bzw. das 5. Album, wenn man die Demo-CD nicht mitrechnet) der schwedischen Power Metaller Sabaton und erschien im Mai 2010. Eingespielt wurde es von Joakim Brodén (Lead Vocals), Rikard Sundén (Guitars), Oskar Montelius (Guitars), Pär Sundström (Bass Guitar), Daniel Mullback (Drums) und Daniel Mÿhr (Keyboards). Produziert wurde "Coat of Arms" von Tommy Tägtgren (u.a. Hypocrisy und Grave). Die Musik wurde von Joakim Brodén komponiert, die Texte stammen von Brodén und Pär Sundström.

Los geht es mit dem Titellied `Coat of arms`. Wir hören bombastische Keyboards und einen tollen Refrain. Ein highlight des Albums. Das kurze `Midway` ist recht heavy und die Keys treten in den Hintergrund. `Uprising`ist im Midtempo gehalten und hat ein melodisches Gitarrensolo. Bei `Screaming eagles` wird wieder richtig Gas gegeben. `The final solution` ist wieder langsamer mit einem hymnischen Refrain. Hier gibt es ein schönes Keyboardsolo zu hören. `Aces in exile` ist recht flott, packt mich aber nicht so. `Saboteurs` hat ein feines Riff und geht nach vorne ab. `Wehrmacht` ist ein langsamer Stampfer mit fetten Keys. Ein flotter Riffrocker ist `White death` mit Keysolo. `Metal ripper` ist ein Tribute für Heavy Metal. Es wird u.a. den Bands AC/DC, Metallica, Iron Maiden und Judas Priest gehuldigt.
Die beiden Bonussongs sind lediglich Instrumentals der Titel `Coat of arms` und `Metal ripper`.

"Coat Of Arms" ist ein typisches Album von Sabaton. Wir hören ihren bandeigenen Power Metal und die Texte handeln, bis auf `Metal ripper`, wieder von Schlachten und Kriegsgeschehen. Es gehört aber nicht zu den besten Alben der Gruppe. Ich denke, hier sind 4 Sterne angebracht.
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am 27. Mai 2010
Lange mussten Fans warten. Doch jetzt steht endlich das neue Sabaton Album in den Regalen. 'Coat of arms' hießt das gute Stück und steht unter enormen Druck. Nach 'The Art of War' sind die Erwartungen enorm. Ich selbst kenne alle Alben von Sabaton und kann mir daher ein gutes Urteil bilden. Ich werde kurz auf die Songs eingehen und sie kurz beschreiben. Zur Thematik sage ich jedoch wenig bis gar nichts, da jeder selbst dahinter kommen sollte und ich außerdem nichts verkehrtes schreiben möchte

Coat of arms ' Besser kann ein Album nicht beginnen. Schnell, melodisch, kraftvoll. Dazu noch die raue und bekannte Stimme von Sänger Joakim. Der Keyboardpart, die Chöre und die Lautstärkeexplosion zu beginn sorgen für die richtige Gänsehaut.

Midway ' Hier gilt das Motto: 'Klein, aber Oho!' Mit knapp 2:30 deutlich das kürzeste Stück, aber es hat es in sich. Die Gitarren donnern wie Bomben und fangen die Schlacht um Midway erstklassig ein. Spätestens bei Hammer Refrain steht die Gänsehaut wieder wie eine eins.

Uspring ' Nach viel Tempo kommt viel Gefühl. Diese Song erzeugt eher durch seine Melodie und natürlich durch die Geschichte ein Flair, das einem wieder mal die Sinnlosigkeit so mancher vergangenen Taten, aber auch den Mut verzweifelter Menschen zeigt Der Aufstand im Warschauer Getto 1944 dürfte Polnischen Fans ebenso aus der Selle sprechen wie seinerzeit '40:1'

Screaming Eagls ' Und wieder wird es schnell. Meiner Meinung ist dieser Song der einzige, der sehr überladen ist. Die verschiedenen Elemente, wie Gesang, Keyboards, Chöre und Gittaren überdecken sich gegenseitig. Auf der anderen Seite kommt hier das 'Schlachtgefühl' sehr gut zum tragen. So wie einst 'Firestorm'.
The Final Solutioan ' Mein persönliches Highlight dieser CD. War das Flair bei 'Uspring' schon klasse so kommt hier eine Stimmung auf, die einfach nur beklemmend zu nennen ist. Vor allem aber steht hier mal Joakims stimme im Vordergrund. Der Sound erzeugt Wahnsinns Bilder im Kopf. Hört man die sanften Keyboard Klänge glaubt man fast die ängstlichen KZ Häftlinge in einer Reihe stehen zu sehen. Ich finde dieser Song ist der beste den Sabaton bisher gemacht haben.

Aces in Exile ' wieder geht es in die vollen. Ein Song der einfach nur Spaß macht. Die Geschwindigkeit erzeugt Adrenalin und Der Chorus regt zum Mitsingen an. Nach dem vorgänger Song hat dieser wieder einen aufbauenden Charakter.

Saboteurs ' Ein Song in Gedenken an britische Spezialeinheiten, die während des 2. Weltkrieges ihr Leben hinter den feindlichen Linien aufs Spiel setzten.

Wehrmacht ' Hier wird wieder eine beklemmende Stimmung erzeugt. Hier kommt eine dunkle und Harte Seite der Band zum Tragen. Für mich der härteste aber auch aussagekräftigste Song des Albums, bei dem ein Frage besonders hängen bleibt: 'Was ist mit denen, die nur Befehle ausführten?'

Wihte Death ' Alter was für ein geiles Ding. Schnell, laut und ein Ohrwurm obendrein. Wie ein Blitz geht dieser Song ins Ohr und da bleibt er auch. Eigentlich gilt das für jeden dieser Songs, doch hier kommen die Jungs mal ganz und Keyboards aus.

Metal Ripper ' In alter Tradition wird auch dieses Album beendet. Weg vom eigentlichen Thema und noch einmal in die vollen. Ein Song der vor allem Live richtig Spaß machen dürfte.

Fazit: ihr habt es vielleicht schon geahnt, aber ich bin begeistert vom neuem Album. Sabaton machen zwar eigentlich nichts neues, dennoch klingt die Platte extrem Frisch. Vom ersten Ton bis zum letzten Akkord ein Genuss. Bei jedem Song möchte man am liebsten ewig verweilen, bis man merkt, dass der nächste nochmal alles toppt. Diese CD hat alles: Spitze Melodien, die hängen bleiben, Texte die zum Nachdenken anregen und eine grandiose Stimme. Alles in allem ein Album das auch nach zahllosen Durchgängen immer noch nicht langweilt und nicht hinter den Vorgänger zrück bleibt, sondern auf gleicher Höhe ist.

Von mir gibt's 2 Dinge: 5 Sterne und eine klare Kaufempfehlung. Viel Spaß allen Sabaton - Fans und denen, die es werden wollen.

PS. Rechtschreibfehler sind nicht ausgeschlossen:)
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am 2. Juni 2010
Als erstes vorweg: Das Album ist besser, als die Hörproben hier auf Amazon. Nachdem ich die angehört hatte, war ich schon richtig enttäuscht. Nach dem Download aber dann doch zufrieden: Das Album ist gut.

Es ist typischer Sabaton-Stil und ist sehr gut produziert. So hören sich für mich auch alle Lieder gut an, bis auf "The Final Solution" wo mir die Synthesizerklänge jedesmal negativ auffallen. Der einzige echte Stilbruch ist zudem "Wehrmacht". Das Lied klingt nicht nach Sabaton. Da fehlt der treibende, peitschende, marschierende Rythmus. Das ist mir besonders aufgefallen, als ich Sabaton am Metalfest Ungarn live gesehen habe. Es stach einfach völlig negativ raus.
Zudem blieb bei der Show der Eindruck, der sich auch beim anhören des Albums aufdrängt: Die neuen Lieder sind gut ... aber erreichen nicht die Qualität von The Art of War. Und das lag keineswegs am ungarischen Publikum, welches fantastisch war.

Insgesamt wär das Album für mich damit 4 Sterne wert.
Leider hat Sabaton aus welchen Gründen auch immer, noch zwei Instrumentals als "Bonus" mit auf das Album gepackt. Das find ich eine Frechheit und dafür zieh ich noch einen Stern ab.
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TOP 100 REZENSENTam 14. August 2016
2010 veröffentlichten die Schweden von SABATON ihr 5. Studioalbum "Coat of Arms" und ich muss gestehen, dass ich selten so auf ein Album gespannt war wie auf dieses. Der Grund war dafür war das SABATON mit "Art of War" ein, für meinen Geschmack, perfektes Album vorgelegt hatten und ich neugierig war ob sie dieses Niveau halten konnten. Oftmals kommt ja nach solch einem Kracher die Ernüchterung, im Falle von SABATON war das gottseidank nicht so. Auch "Coat of Arms" haut in die selbe Kerbe wie die Vorgänger, thematisch und musikalisch gibt es nichts Neues zu vermelden, auch die Qualität der Songs ist wieder jenseits jeglicher Kritik.
"Coat of Arms" ist eine richtige Dampframme, die Mannen um JOAKIM BRODEN entfachen wieder ein grandioses Soundinferno, wer hier still sitzen kann, der sollte dringend einen Arzt aufsuchen.
Dieses Mal beschäftigen sie sich thematisch mit dem Warschauer Aufstand (Uprising), der legendären Schlacht um Midway (Midway) und der Ardennenoffensive (Screaming Eagles). In "The final Solution" geht es um die Endlösung der Judenfrage im Dritten Reich, von der Reichskristallnacht bis hin zu Auschwitz. Um den legendären finnischen Scharfschützen Simo Häyäh dreht es sich in "White Death" und bei "Wehrmacht" stellen sie die Frage ob es bei den Wehrmachtsoldaten um gefährliche Irre handelte oder um junge Männer die instrumentalisiert und um ihr Leben betrogen wurden.
Man kann also erkennen das sich SABATON nicht nur auf martialische und heroische Schlachten konzentrieren, sondern eben auch menschliche Schicksale und Leid thematisieren.
Das alles wird wieder in das typische SABATON-Soundgewand verpackt, die klare und saubere Produktion trägt auch ihren Teil dazu bei, dass "Coat of War" ein weiteres Highlight in der Bandhistorie der Schweden und im Powermetal geworden ist. Auf die kraftvollen und knallharten Gitarrenriffs, sowie auf das erbarmungslos treibende Schlagzeug brauche ich bestimmt nicht eingehen, das ist inzwischen schon SABATON-Standard. Auch die chorähnlichen, hymnenhaften Refrains und die fast schon epischen Keyboardklänge sind inzwischen schon liebgewonnene Trademarks der Schweden. Auch dürfte es unnötig sein zu erwähnen, dass die Stimme von JOAKIM BRODEN wie die "Faust aufs Auge" zur Musik von SABATON passt.
Es ist völlig unsinnig sich aus diesem Album Anspieltipps heraus zu picken, das komplette Songmaterial ist aus dem obersten Regal, hier gibt es keinen Song der qualitativ abfällt - garantiert nicht!
Also Freunde, haut rein und lasst die Boxen scheppern - das ist feinster Stoff!

Mein Fazit: Mit "Coat of Arms" konnten SABATON das hohe Level, das sie mit "Art of War" vorgelegt hatten, mühelos halten. Die schwedische Panzerbrigade walzt alles was sich ihr in den Weg stellt in Grund und Boden - "Coat of Arms" ist ein weiterer Meilenstein in der Bandgeschichte von SABATON und ein Album an dem sich die Konkurrenz orientieren muss.
Natürlich eine Kaufempfehlung, alles andere wäre lächerlich .......

Meine Bewertung: 10 von10 Punkten.
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