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Kundenrezensionen

4,1 von 5 Sternen
20
Road Salt One
Format: Audio CD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 14. Dezember 2011
Egal welche Musikrichtung PoS eingeschlagen haben, eins war allen Alben gemein: Der Gänsehautfaktor. Aber genau dieser nimmt seit Scarsick kontinuirlich ab und erreicht mit Road Salt 2 den Tiefpunkt. Road Salt 1 hat wenigestens mit "Sister" und "Road Salt" zwei Titel im Rennen, die einen berühren. Die anderen Titel finde ich teilweise einfach nur noch nervig und erschliessen sich auch nicht nach mehrmaligem hören. Das reicht für mich nur noch für drei Sterne. Sehr schade.
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am 15. Mai 2010
Da ist es nun,daß neue Album von POS . Alle stehen ratlos da und wissen wieder nicht wie sie es einordnen sollen. Ich habe mir gleich 5 Durchläufe gegönnt! Denn mal ehrlich, wer hat schon ein Werk der Schweden-Progger gleich beim ersten Durchlauf kapiert??? Ich höre nach 11 Jahren "Entropia" immer wieder was Neues raus!!! Nun haben wir ein Album was beim ersten Durchlauf ungewöhnlich klingt. Songs die ich nach erstem hören schon mitsummen konnte.Nach 5 Durchläufen habe ich mitgesungen.Daniel Gildenlöw ist der Geniestreich gelungen uns Lieder zu beschehren, die wir den ganzen Tag mit uns rumschleppen(Ohrwürmer).ProgMetal ist abgelöst .Wir hören hier geniale Rocksongs mit einem Hauch von Prog.Abgesehen davon bin ich überzeugt das dieses Album nicht die Zukunft von PAIN OF SALVATION sein wird.Die gesangliche Leistung von Daniel Gildenlöw steht hier deutlich im Vordergrund.Ja o.k. Robert Plant braucht ja auch einen Nachfolger :-) GEFUNDEN!!! Also POS-Fans habt Spaß an diesem Album,es ist echt 4 Sterne wert! Den letzten Stern schieb ich nach wenn ich das Album "Zwanzig" mal gehört habe.Wie schon gesagt,wer hat schon ein Album von POS beim ersten Durchlauf kapiert???
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am 19. Mai 2010
Kann mich den meisten Vorrednern nicht anschließen und das Werk derart verreißen.
Scarsick hatte mich schockiert. Es war musikalisch gesehen, den Werken vor Be zuzuordnen, vom Härtegrad und Progressivität allemal, doch musikalisch war das Ganze nur Stangenware. Man beschreitet nun konzeptionell eher wieder die Be-Phase und fabriziert ein tiefsinniges, zum Nachdenken animierendes Album, das zu den besten Veröffentlichungen gehört. Gefühlvolle Musik, interessante Texte und Gildenlöws Stimme, die deutlich in den Vordergrund gerückt wird, machen das Album zu einem Muß für Fans emotionaler und anspruchsvoller Musik.
Ich bin vor allem von dem Song Sisters begeistert, der meine Gehirnwindungen nicht mehr verlässt, einfach nur Gänsehaut pur, die einem dieser Song verschafft.

Volle 5 Punkte!
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am 15. Mai 2010
Ich finde Ivory einfach hammer! Und das beim 1. Durchhören... Natürlich kann man die Scheibe nicht mit Remedy Lane oder Entropia vergleichen, aber das will sie auch gar nicht. PoS klingt wie 70er-Rock? Nicht weiter verwunderlich, ist das doch Teil des Konzepts für Road Salt. Der Sound mag etwas ruhiger ausgefallen sein, aber er ist nicht weniger emotional. Und das "PoS-Element" ist den Songs definitiv geblieben. Mit Sicherheit nicht jedermanns Sache, aber für jeden, der PoS wegen ihrer Konsequenz zur Vielseitigkeit mag (der Stil passt sich dem Konzept und der Aussage des einzelnen Tracks an) ein echter Pflichtkauf.
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am 19. Februar 2018
Ich gehöre nicht zu den Puristen die sich daran stören dass die Scheibe kein Prog-Metal ist sondern reichlich Einflüsse von Bluesrock, Stoner und Jazz aufweist. Das Problem ist dass weitgehend Mittelmaß abgeliefert wird; teils sind Songs sogar unangenehm zu hören. Als Experiment verschiedene Stilrichtungen zu verschmelzen vielleicht interessant, als musikalischer Hörgenuss leider weitgehend gescheitert. Lediglich gegen Ende zwei gute Songs (Where it Hurts und Road Salt); ohne die hätte ich der Scheibe nur zwei Sterne gegeben.
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am 29. Mai 2013
Man kann den Kauf einer PAIN OF SALVATION-CD durchaus mit dem einer Wundertüte vergleichen. Ebenso wie man sich damals als Kind gefragt hat, was wohl in besagter Tüte enthalten ist, fragt man sich auch heute noch bei jeder neuen Veröffentlichung der Schweden, was einen als Hörer erwartet. Das verhält sich auch bei dem neuen Album “Road Salt One“ nicht anders. Man muss bei Daniel Gildenlöw und seinen Jungs eigentlich immer mit allem rechnen.

Dass sich PAIN OF SALVATION ständig in Bewegung be- und sich immer wieder neu erfinden, macht nicht nur die im Vorfeld veröffentlichte EP “Linoleum“ mehr als deutlich. Der Unterschied zu den vorangegangenen Alben war schon enorm und wer dachte, dass man sich anhand der EP einen ungefähren Eindruck von der Musik, die heuer auf “Road Salt One“ zu hören ist, machen kann sieht sich getäuscht. Zwar ist “Linoleum“ auch auf dem neuen Album vertreten, kann aber lediglich als ein Teilaspekt des Ganzen gesehen werden.

Wie nicht anders zu erwarten, hat die Band abermals ein extrem musikalisches Album aufgenommen, das sich tief vor den Vorbildern und Wegbereitern der progressiven Musik verbeugt. Sowohl die Art und Weise wie die Songs komponiert sind, als auch die Produktion atmen auf angenehme Weise den Spirit der 70er und deren musikalische Aufbruchsstimmung. Das Spektrum, das uns die Schweden auf “Road Salt One“ anbieten, ist enorm. Es finden sich darauf rockige Nummern wie der Opener “No Way“ und “Darkness Of Mine“, bluesige Stücke wie das relaxte “She Likes To Hide“ oder auch sentimentale, melancholische Songs wie das zerbrechliche “Sisters“. Daneben stehen Lieder, die selbst für PAIN OF SALVATION-Verhältnisse ungewöhnlich sind. “Of Dust“ beispielsweise ist einem Choral nicht unähnlich und hat fast schon sakrales Flair. Ebenso melancholisch, verzweifelt und fragil vorgetragen wie “Sisters“ berührt dieses intensive Stück den Hörer. Eine weitere Nummer ist sicherlich auch “Slepping Under The Stars“, das von der Band in die Nähe des französischen Chanson gerückt wurde und ebenfalls zu gefallen weiß.

Zu Gefallen weiß auch “Road Salt One“ als Ganzes ebenso wie die anderen Veröffentlichungen der Band – das war mir irgendwie im Vorfeld schon klar. Aber – und es ist hier ein dickes “aber“- man muss sich auf die Musik von PAIN OF SALVATION einlassen können. Es wird von der Band wahrscheinlich auch niemals ein Album geben, das unter die Rubrik “Easy Listening“ fällt. Deshalb ist es nötig, Zeit für “Road Salt One“ zu erübrigen. Das Album ist nicht so komplex und sperrig wie “Be“ seinerzeit, aber durch die vielen unterschiedlichen Stile, die vielen Nuancen und subtil eingeflochtenen Facetten, die man erst nach mehrmaligem hören vollends realisiert, braucht es trotzdem seine Zeit sich dem Hörer zu öffnen.

Von ihren progressiven Metal-Wurzeln sind PAIN OF SALVATION mittlerweile sehr weit entfernt, daher könnten Liebhaber dieser Richtung Schwierigkeiten mit der Platte haben. Vielmehr ist der Metal-Anteil nur einer unter vielen, den die Schweden munter in ihren Kompositionen etablieren. Für Fans beginnt mit “Road Salt One“ eine neuerliche Reise, die sich wieder einmal eminent von seinen vorherigen unterscheidet. Stagnation wird man vergebens suchen. PAIN OF SALVATION sehen Progressive Rock in seinem ursprünglichen Kontext und entwickeln sich stetig, mit dem nötigen Mut, weiter und man darf jetzt schon gespannt sein, was die Zukunft bringt. Hier und heute sollte dieses schöne und melancholische “Road Salt One“ die Fans zufrieden stellen.
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am 28. Juli 2010
Inoffiziell gibt es die Band ja schon seit 1984 (damals noch als REALITY) und wurde von Daniel im Alter von 11 (!) Jahren gegründet. Dass dies sein Baby und sein Leben ist, hört man in jedem Akkord und im Herzblut, das in jeder Silbe, die er singt, steckt. Jeder einzelne der zwölf fantastischen Songs ist ein Erlebnis sondergleichen und von Dramatik wie auch Hoffnung nur so geschwängert.

Was aber bereits zu Anfang bereits erwähnt werden sollte, ist die Tatsache, dass PAIN OF SALVATION mit diesem Werk nicht mehr wirklich viel mit Metal zu tun haben, auch wenn ich das Album dennoch als progressiven Metal bezeichnen würde. Klingt paradox, aber passt dennoch, denn der Metal ist in fast all seinen Facetten vorhanden, wird aber nicht mehr durch das Drumming oder fetten Riffs stark ausgelebt. Schwer zu verstehen - dennoch greifbar.

Eher hat es Daniel und seine Truppe zurück in die 70er verschlagen, wenn es um die Gitarrenarbeit geht, denn LED ZEPPELIN, DEEP PURPLE oder PINK FLOYD kann man als Genregrößen nennen, die hier als Inspirationsquellen dienen dürften. Neben dem Rock, der bei dem Opener "No Way" wunderbar zur Geltung kommt, hat sich auch Blues in das Album geschlichen ("She Likes To Hide"). Aber auch sakrale Stimmung mag zwischendurch aufkommen, wenn man zu "Of Dust" ins Träumen verfallen mag.

Für mich das Highlight ist jedoch die herzzerreißende und emotionale Explosion in Form von "Sisters". Ein Song, der einen berührt, ob man will oder nicht und zur Sucht verleitet. Dies wird auf "Darkness Of Mine" in düsterer Form weitergeführt, wobei dort eher die Verzweiflung im Vordergrund steht, bis LED ZEPPELIN im Chorus durchbricht. Mit "Curiosity" und dem vorab veröffentlichten "Linoleum" haben die Herren dann doch noch etwas positiven Rock zu bieten.

Alle weiteren Tracks, wie auch das überlange "Innocence" zum Schluss, haben ihren eigenen Charme und ihre eigene Geschichte zu erzählen - sowie lyrisch, als auch musikalisch. Auch wenn hier die bratenden Gitarren á la DREAM THEATER fehlen, muss man als Prog-Fan diese Achterbahnfahrt der Gefühle beschreiten und sich gleich ein Ticket für die nächsten hundert Fahrten sichern!
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am 24. März 2011
Schande über den Rezipienten werden sich die nun Prog-Fanatiker unter den Darkscene Lesern denken und gleich mal laut stöhnen über jene Tatsache, dass ein ' dem 'Fortschritts Rock' - eigentlich nicht so abgeneigter wie meiner Einer mit den Schweden von Pain Of Salvation nie was am Hut hatte. Nun gebührt mir dieser Tage die große Ehre den brandaktuellen Output der scheinbar recht außergewöhnlichen Truppe in Visier zu nehmen. Die seit 1991 unter dem Banner Pain Of Salvation firmierende Band um Gründer/Sänger Daniel Gildenlöw veröffentlichte bisher sechs Studioalben sowie einige EPs, darunter die recht aktuelle namens "Linoleum" im November 2009, die quasi als thematischer Vorläufer für dieses Album ins Rennen geschickt wurde. Erwähnt werden muss auch die Teilnahme bei den schwedischen Melodifestivalen, sozusagen die nationale Endausscheidung für den Euro Songcontest, den POS immerhin bis zur 'Second Chance' übertauchen konnten. Mit dem Titelstück des vorliegenden Werkes schuf das Quintett somit zwar nicht den erhofften Finaleinzug, dank einer phänomenalen Performance wurde aber immerhin ein breites Medieninteresse an Pain Of Salvation erweckt, dem ein paar Millionen Zuseher beiwohnten. Der Prophet, der im eigenen Land doch noch spät erhört wird, könnte man meinen.

Der Terminus Progressiv Rock ist ein äußerst dehnbarer Begriff. Denn hier offenbart sich ein Album, dass sich über weite Strecken deutlich dem Siebziger Blues Rock sowie Soul widmet und sich eher, wenn man jetzt so will 'regressiv' zeigt. Zumindest die erste Hälfte der CD betreffend kann dies so stehen gelassen werden. Die Qualität? Die leidet indes keineswegs darunter. Gefühlsbetont, frei von der Leber und ungezwungen entfalten sich solch unterschiedliche Kompositionen wie der überraschend straighte Opener "No Way", das gänzlich auf Blues basierende "She Likes To Hide", das ruhige und zum Weinen schöne "Sisters", dem sich "Of Dust" in selber Manier gleich anschließt oder das sehr introvertierte und nicht minder filigrane Herzstück "Road Salt" - jener Song wie schon erwähnt, der einem großen Publikum in der Heimat präsentiert wurde und nur aus Mellotron und Vocals besteht. Das durch Laut/Leise Dynamik geprägte "Curiosty" könnte nach der bekannten "Linoleum" Hitsingle durchaus die nächste werden, während das stilistisch nicht festzunagelnde Quintett bei "Where It Hurts" eine Form von Zerbrechlichkeit vorgibt, die sehr, sehr tief berührt. Schwer definierbar ist da hingegen so ein Song wie "Sleep Under The Stars", der ' so unglaublich es klingen mag ' als Soundtrack eines Aristokratenstreifen der Zwanziger/Dreißiger Jahre durchgehen könnte ' irgendwie erinnert die humorvolle Atmosphäre an eine Zirkusgala und ebenso an die "Bohemian Rhapsody" von Queen. Kontraste, Kontraste und nochmals Kontraste, wohin das Ohr auch hinhört. Knuffige Country-Vibes besitzt dann plötzlich "Tell Me You Don't Know", der als einer der wenigen goldenen Stimmungsaufheller regelrecht im Abseits weilt, wogegen das siebenminütige, Spannungsgeladene Finale "Innocence" mit seinem dezent orientalischen Flair zu den pompösen Led Zeppelin Mammutwerken schielt, somit nicht gerade in die Rubrik easy-cheesy purzelt und dementsprechend nachdenklich den Part 1 des (geplanten) zwei teiligen Konzeptalbums ausklingen lässt.

Keine Frage: Pain Of Salvation bieten in ihrem kunterbunten Klangkosmos äußerst viel Licht und Schatten bzw. Graustufen dazwischen und sind in der Tat eine begrüßenswerte und interessante Kapelle, die es vorzüglich versteht, neue Ufer zu bekunden - womit diverse, stilfremde Elemente großteils pfiffig fusioniert werden. Von ästhetisch strahlenden Kulissen über melancholische Momente bis spartanisch gestylte Kost und noch mehr ist hier einfach alles in Begriff, ein schier überdimensionales Klangkleid chamäleonartig zu ändern. Genug Beschäftigungstherapie jedenfalls für aufgeschlossene Hörerschichten, die gerne über den Tellerrand hinaus blicken möchten.
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am 30. Juni 2011
Keine Frage, das Schubladen-Denken ist gerade bei Musik ungut und bei PoS würde man sich die Zähne ausbeißen. Sie wechseln mit jedem Album ihren Stil, was ja auch nichts schlechtes ist, blieb doch die Quintessenz, die depressive Atmospähre durch Musik, Text und Gesang, immer vorhanden. Gegen Scarsick und BE hatte ich daher nichts einzuwenden, beides tolle Alben. Dieses Album, für sich genommen auch exzellent, zeigt jedoch im Kontext zu den Vorgängern ein paar Schwächen:

-Zur Musik:
nach Progressive Metal und ProgRock in den ersten vier Alben, symphonisches was-auch-immer bei BE und progressiver 70er Discosound bei Scarsick bewegt sich dieses Album in den Bereichen 70er Rock, Country und Metal. Auf jeden Fall gewöhnungsbedürftig aber nicht schlecht. Trotzdem fehlt bei manchen Songs einfach die alte Seele. Sie sind nicht schlecht wirken aber auch nicht so stark auf die Hormondrüsen. Bei Songs von The Perfect Element I musste ich manchmal kurz die Pausetaste drücken um das gerade durchstandene Lied auf mich wirken zu lassen und all seine Facetten zu begreifen. Das ist bei diesem Album nicht immer der Fall. Die Songs sind gut, oft sehr gut aber eben nicht die Meisterwerke nach alter Manier.

-Gesang:
Daniel Gildenlöw beweist wiedermal die Wandlungsfähigkeit seiner Stimme. Bei meinem ersten PoS-Album (Perfect Element) habe ich wirklich gedacht, die Band hätte zumindest 3 Sänger. Der Mann ist ein echtes Stimmtalent. Reine Geschmackssache, aber ich finde, Gildenlöw hat auf diesem Album mit seiner leidenden-weinerlichen Stimme teilweise etwas übertrieben. Die Atmosphäre leidet darunter.

-Konzept und Text:
Road Salt One ist (wie auch alle anderen Alben) ein Konzeptalbum, was aber nicht ganz so klar rüberkommt. Es geht irgendwie um die Leidenswege (eben "Roads") von verschiedenen Menschen und die Entscheidungen die sie "down the road" treffen mussten (hat also vom Konzept her ganz geringe Ähnlichkeit mit Remedy Lane). Ich kann von allen PoS-Alben den Text auswendig und habe ihn größtenteils auf Deutsch übersetzt. Bei Road Salt habe ich momentan aber keine Lust dazu. Die Texte haben auch etwas an Kreativität eingebüßt. Sie wirken teilweise etwas lieb- und einfallslos und irgendwie wiederholt sich die Story.

Trotz meiner vielleicht harten Kritik verdient das Album seine 3,75 Sterne. Es hat Höhen und Tiefen. Manchmal wünschte ich mir eben die Atmosphäre von alten Alben her. PoS hat auf diesem Album experimentiert (also eigentlich alles wie immer) und sich bei dem ein oder anderen Lied halt etwas vertan. Mal sehn, wie sie sich weiterentwickeln. Road Salt 2 sollte diesen Herbst erscheinen. Ist das Album nun zu empfehlen? Auf jeden Fall für Fans die auch BE und Scarsick ihre zweite Chance gegeben haben. Für Hörer, die bereits BE und/oder Scarsick verfluchten, ist dieses Album nur unter Vorbehalt geeignet. Man muss den Stil eben mögen.
Was sich auf jeden Fall stark verbessert hat, ist der Sound, der auf Perfect Element zum Beispiel nicht sehr berauschend war. Anscheinend hat Gildenlöw diesmal einen kompetenten Techniker gefunden.

Noch eine Anmerkung zur Limited Edition:
Wenn Sie den Text gründlich durchlesen, wird ihnen auffallen, was unter "Extended Song Version" zu verstehen ist...
Die "normale" Version ist eigentlich nur die jugendfreundlich zensierte Version. Wer aber nicht prüde ist, sollte nicht davor zurückschrecken die Ltd. Edition zu kaufen, es lohnt sich.

Meine Top 3:
-Sisters: Einfach nur ein schöner Walzer, sehr traurig, sehr gut instrumentiert, sehr gut gesungen
-Sleeping under the Stars: Etwas schräger, abgedrehter Song mit dissonanten Harmonien
-Where it Hurts: Düster, erinnert wohl am meisten an die PoS-Klassiker
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am 11. Juni 2010
Also, ich war erst etwas skeptisch, nachdem ich erste rezensionen gelesen hatte.
Habe mir das Album aber trotzdem gegönnt und muss sagen, ES LOHNT SICH.
Ja, es ist, wie soll ich sagen, anders.... Die Stimmung, die einem vermittelt wird, zieht einen förmlich in seinen Bann. Sehr emotional und 100% Daniel Gildenlöw. Immerhin hat er auch alle Titel selber geschrieben.
Die CD ist sehr viel ruhiger als von anderen PoS Platten gewohnt.
Keine CD zum nebenbei hören, aber das trifft bei den wenigsten PoS-Alben zu denke ich.
Ich empfehle es jedem PoS-Fan, der sich auch mit neuen Seiten der Band anfreunden kann!
Ein sehr schönes Album, auch wenn es mit den ersten Alben nicht viel gemeinsam hat, außer der wahnsinns Stimme.
Ich empfehle: KAUFEN!
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