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am 14. Juni 2010
Nachdem Smooth Moves lange Zeit das letzte "WarioWare" war, bekommt der DS nach "Snapped" also Nachschub in Sachen Mikrospiel-Action. Wer jetzt ein typisches "WarioWare" erwartet muss jedoch etwas umdenken, da sich das Spiel leicht von seinen Vorgängern unterscheidet.
Ja, es sind nach wie vor Mikrospiele von Mona, Jimmy und Co. mit dabei, diese sind aber mehr... nun ja, schmückendes Beiwerk und nur nach einer gewissen Zeit spielbar. Was ich damit meine? Ganz einfach, startet man das Spiel stehen dem Spieler ausschließlich Monas Mikrospiele für den Spielemixer zur Verfügung. Diese dürfen wir erst einmal als Einleitung spielen, ehe uns plötzlich Wario entgegen springt und uns "bittet", ein Spiel für ihn zu vollenden, indem wir ihm ein Monster (nach)zeichnen. So weit, so gut, aber von der zweiten Fuhre Mikrospiele fehlt jede Spur. Also amüsieren wir uns etwas mit Warios Auftragsarbeiten, ehe wir in den DIY-Einsteigerkurs gehen und sehen zwischendurch nach, ob neben Mona eine weitere Figur frei ist. Um nicht länger um den heißen Brei zu reden, eine neue Fuhre vorinstallierter Mikrospiele zu bekommen muss ein Tageswechsel stattfinden.
Wann ein Tageswechsel stattfindet? Einfach, um Punkt Mitternacht nach der inneren Uhr des Nintendo DS. Dies ärgert mich zugegeben ein bisschen, ein Vorstellen der Zeit um die fehlenden Spiele zu kriegen habe ich jedenfalls nicht getan, Eile mit Weile.
Um noch eine Weile bei den Vorinstallierten Mikrospielen zu bleiben, auch diese fallen bemerkenswert gering aus. Jede Figur verfügt über ein Regal voll Mikrospiele, pro Regal ist Platz für 18 dieser Spiele. Wenn man im Spielemixer der jeweiligen Figur das Spiel gespielt hat, wird es in das Regal eingeräumt und kann jederzeit gespielt werden. Insgesamt verfügt jede Figur jedoch über 19 Spiele, das heißt, eines wird nicht ins Regal sortiert, nämlich das Boss-Minispiel.

Kommen wir aber jetzt zum Kernpunkt, der Spieleeditor. Dank der Einstiegskurse wird dem Spieler erstmalig erklärt, wie der Editor funktioniert. Man zeichnet den Hintergrund (=die Bühne) selbst anhand eines Programmes, das Paint nicht unähnlich ist, mittels einer (begrenzten) Farb- und bunten Musterpalette. Am unteren Rand finden wir schließlich die "Eingabemöglichkeiten", wie Pinsel, Füllefekte, formen (Kreise, Linien und Quadrate) und eine Auswahl an Stempeln. Wem zu wenig Muster oder Stempel vorhanden sind kann sogar ganz einfach seine eigenen kreieren. Weiterhin kann man, wenn die Bühne fertig ist seine Akteure zeichnen. Diese werden separat erstellt und können mit "Animationen" versehen werden, welches im Lernprogramm gut erklärt wird.
Ein weiterer Punkt ist die Musik für das Mikrospiel, auch diese darf man selber machen. Dabei haben wir 4 leere Tonspuren, die wir mit Kugeln füllen, wobei man beachten muss, dass in einer vertikalen Reihe keine zwei Kugeln gesetzt sein dürfen. Für die musiker unter uns, es wird im Spiel selbst genannt, in welchem Takt die Musik spielt, ich selbst komme jetzt aber nicht drauf. Jede Tonspur kann auch mit einer eigenen (ich denke, das nennt man) Klangfarbe versehen werden. Es gibt Klavier, Cembalo, Keyboard, Mundharmunika, diverse Seiteninstrumente, Gesangsimitation (Opernsänder beispielsweise) und Tierlaute.
Wem das zu kompliziert ist, es gibt einen Maestro dem man beauftragen kann, ein Lied zu spielen. Dabei kann man ihm freie Hand lassen oder eine Auftragsarbeit geben. Der Auftrag wird in "langsam", "normal" und "schnell" Kategoriert, sowie nach Art der Musik. Es gibt "froh", "traurig", "Spuk" und "8-bit" und zwei weitere, auf die ich jetzt nicht komme. Bei nichtgefallen des Ergebisses kann man immer wieder von vorne beginnen.
Schließlich die KI, welche den "akteuren" sagt, wie sie sich verhalten sollen. Um es kurz zu machen, die zu erklären sprengt den Rahmen. Sie ist jedoch einfach zu verstehen und auch nicht zu umfangreich. Sie läuft nach dem Muster "Ist A gegeben passiert B" und auch die Siegesbedingung muss man eingeben.
Wem das alles zu kompliziert ist, kann auch Musik, Figuren, Ki und Hintergrund aus einem anderen Mikrospiel importieren und nach eigenem Gutdünken gebrauchen.

Wem das noch nicht reicht kann sogar eigene Platten komponieren und eigene Comics zeichnen. Diese beiden Features werden erst zugänglich gemacht, wenn man die passenden Einsteigerkurse anschaut. So viel nur dazu, die Platten funktioieren wie die Musikerstellung bei den Mikrospielen, ohne den Maestro benutzen zu können. Die Lieder dürfen auch sechszehnmal so lang sein.
Comics hingegen sind nur in Schwarz-Weiß und dürfen vier Bilder nicht überschreiten (wie auch Figurenanimationen, aber da kommen noch weitere Details dazu). Dies sollte man jedoch nicht zur Abschreckung nehmen, da man eine Handlung auch in mehrere Teile fassen kann.
Außerdem gibt es auch Vorinstallierte Comics und Platten. Während pro Tag fünf neue Comics dazu kommen, muss man Platten jedoch freischalten. Dies macht man, indem man Erfolge erzielt. Beispielsweise man stellt mehrere Mikrospiele selbst her, verbringt mehrere tunden im Kreativator (abhängig ob es Musik, Spiel oder Comic ist) oder schaltet alle Spiele einer Figur frei. Es gibt über 100 Erfolge, aber keine Bange, man muss nicht alle Erfolge knacken, 90 müssten da vollkommen ausreichen. Wobei es Platten gibt, die nur von bestimmten aufgaben freigeschaltet werden. Beispielsweise, es gibt eine neue Ashleyplatte wenn man alle Spiele von Ashley freischaltet. Die Tracks von freigeschalteten und selbst gemachten Platten kann man übrigens auch in Mikrospiele importieren.

Auch ist es möglich, DIY mit der Wii zu verbinden, wenn man das Spiel "DIY-Showcase" aus dem WiiShop runtergeladen hat. Dadurch kann man an neue Spiele kommen und sie austauschen, da man nur 90 selbstgemachte Spiele speichern kann. Auch kann man mit einem Freund, der DIY besitzt Mikrospiele austauschen oder über Wi-Fi ins Netz stellen. Allerdings kann ich keine dieser Möglichkeiten ausprobieren und was dazu sagen.

Außerdem, jedes Mikrospiel reagiert nur aufs antippen; ausmalen, ziehen und dergleichen ist nicht möglich.

Nun denn, kann ich das Spiel überhaupt empfehlen? Nur stark eingeschränkt. Zuerst einmal, ein junges Publikum wird am Kreativator keine große Freude haben. Ich selbst habe eine verhältnismäßig sehr junge Schwester, die das Spiel auch gerne mal spielt, allerdings hat sie die Mikrospiel-Erstellung nicht begriffen und gemäß kam nur Kraut und Rübe bei raus. Übrig bleiben nur Musikerstellung und Comics machen. Und wer kein musikalisches Gehör hat oder nicht über ausreichende Zeichenkünste verfügt wird auch daran seine Freude verlieren. Wobei man bei den Comics auch stempeln kann und bei der Musik lustig Noten auf die Spuren setzen kann. Zugegeben, da kann auch Kraut und Rübe bei rauskommen, wenn man ein Kind ran lässt, aber für eine kurze Zeit kann man das Kind damit bei Laune halten.
Und wenn man selbst nicht sehr kreativ ist, lohnt sich der Kauf des Spieles auch nicht unbedingt.

Oh, und bevor ich es endgültig vergesse, wer Angst hat, man könnte beim Erstellen von Spielen, Musik und Comics bei einem absturz alles verloren gehen: Man kann seinen erstellungsfortschritt jederzeit abspeichern und wieder aufrufen. Pro Kategorie (Musik, Spiel, Comic) können zwei "Projekte" abgespeichert werde. Man kann also jederzeit aufhören und eine zeweite Sache der selben Kategorie in angriff nehmen. (Oder wenn man das Modul mit jemanden teilt). Diese Projekte könen bei Missfallen jederzeit entfernt werden und werden auch gelöscht, wenn man es fertig gestellt hat und in ein Regal einräumt.
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am 22. Februar 2012
Ich frage mich wie ich dieses Juwel so lange unentdeckt lassen konnte. Ich bin auf der einen Seite ein absoluter Hardcore-Wario Ware-Fan, habe den ersten Teil für den GBA geliebt, und den (leider in Europa nie erschienenen) Gyroskop-Nachfolger WW Twisted! (auch GBA) wie kaum ein Spiel davor verschlungen. Danach fiel die Serie leider etwas ab, Touched! war mir irgendwie zu lasch, es fehlte mir etwas der Biss und bizarre Humor der ersten GBA-Teile, wobei Smooth Moves ganz in Ordnung war. Ich bin dann auf die Rhythm Heaven-Serie (vom gleichen Entwicklerteam) ausgewichen und so geriet Wario Ware bei mir etwas in Vergessenheit.

Auf der anderen Seite ist Mario Paint, damals fürs Super NES (mit Kugel-Mouse im SNES-Look und nem grauen Hartplastik-Mousepad!) eines meiner liebsten Kindheitserinnerungen. Tagelang habe ich an kleinen Animationen gebaut, Videospielszenen nachgestellt, eigene Szenen gebaut. Natürlich war Mario Paint extrem limitiert: Nur ein Bild konnte gespeichert werden, die Mouse-Bedienung war ziemlich klobig, aber es stecke ein ungeheurer Charme hinter allem, eine unendliche Liebe zum Detail, und der Musik-Editor lebt heute als Flash-Adaption fort und ist mittlerweile legendär.

Hätte ich gewußt daß Wario Ware DIY beide Spiele zu einem brillianten Stück Software verdichtet, ich wäre so schnell mich meine Beine tragen zum nächsten Elektrofachmarkt gesprintet um diesen Titel zu spielen, aufzusaugen, mich darin zu baden.

---

Kurz gesagt: DIY ist eine perfekte Einführung in die Welt der Spieleprogrammierung. Man übernimmt alle Aufgaben für seine eigenen Mikrospiele: Grafik, Animation, Musik, und natürlich vor allem die Programmierung. Dabei wird man zunächst (etwas sehr langatmig) von Wario und Penny in die Grundlagen des Programms eingeführt - man wird am Anfang etwas sehr viel an der Hand gehalten, was aber vielleicht nicht schlecht ist, immerhin ist vor allem das Fundament der AI (mit Objekten, Schaltern und Bedingungen) für Anfänger etwas abstrakt. Jedoch stellen sich sehr schnell erste Erfolgserlebnisse ein: Schnell hat man seine eigenen Mikrospiele zusammengestellt, und schaltet Stück für Stück neue Bereiche frei - Musikprogrammierung, das Comiclabor, sowie später das zur Vertiefung wunderbar gelungene Dojo, in dem man Programmierprobleme auf eigene Faust lösen muss.

Zum einen ist die Heranführung an das Programmieren gut gelungen - so lernt man nicht nur schnell einfache AI-Konstrukte, sondern auch komplexere Zusammenhänge und später dann auch regelrechte Hacks, mit denen man komplizierte Abläufe mit kleinen Umwegen erstellen kann; zum anderen versprüht das Spiel einen lebhaften und witzigen Charme den man ausserhalb der besten Nintendospiele ausgesprochen selten findet: Knöpfe werden durch tanzende Männer, Scrollleisten durch Ninjas und die Undo-Funktion durch ein kleines Männchen dargestellt, und der "Auswahl"-Sound des Cursors ist mit tödlicher Sicherheit aus dem SNES-Mariokart entnommen. Im Musik-Programm gibt es neben klassischen Instrumenten wie Schlagzeug und Klavier auch grunzende Schweine, Katzen, Hunde, tief singende Männer, NES-Sounds, Karateschreie und ähnlich groteskes Zeug.

Das Zeichnen ist Mario Paint extrem ähnlich - vor allem die vielen Möglichkeiten Bilder zu löschen sind eine direkte, unverholene Hommage an den SNES-Klassiker. Eigene Bilder, Stempel und Muster zu bauen macht einfach einen Heidenspaß. Ich wünschte Photoshop wäre so liebevoll und witzig!

Dabei verdient das Programmierschema großes Lob: Es ist sehr gut strukturiert und lässt trotz relativ weniger, klarer Anweisungen eine unglaubliche Menge an Möglichkeiten zu. Und gerade das ist das Clevere: Man hätte es sich auch einfacher machen können und häufig genutzte Funktionen mit einbauen können (zB eine standardmässige Hüpf-Funktion oder Scrolling), es dann aber so gelöst daß man schon ein wenig sein Gehirn anstrengen muss um diese Funktionen selbst zu bauen. Auch hier geben die vorgegebenen Spiele eine perfekte Grundlage - man kann jederzeit in diese Spiele reinschauen und sie als Inspiration nutzen.

Die vorprogrammierten Spiele sind weniger als bei anderen WW-Titeln und auch vergleichsweise zahm - was bei mir den Drang ausgelöst hat vorgegebene Spiele erstmal zu importieren und ein wenig aufzubretzeln. So lernt man spielerisch auch wie komplexere Spiele gemacht sind. Und es ist wirklich für jeden etwas dabei: Ob man nun wirklich jedes Spiel von Grund auf selbst gestaltet und baut oder aus vorhandenen Stempeln und Musikstücken eigene Collagen bastelt, irgendetwas gibt es immer zu tun. Ich habe von den 25 Stunden die ich das Spiel bisher gespielt habe (laut 3DS-Log, und damit gerade erst neulich noch vor Ocarina Of Time 3D auf den ersten Platz gerückt) die vorgegebenen Spiele so gut wie gar nicht gespielt und mich voll und ganz auf das Rumprobieren, das lockere Rumspielen oder auch oft das konzentrierte, tiefgängige Bauen von Spielmechaniken vertieft.

Obendrauf noch ein Haufen lustiger Songs und Comics die man im Laufe der Zeit freispielt, auch hier wieder alles mit der Einladung alles zu importieren und selbst umzubauen und rumzuprobieren, das erwähnte Dojo zum Trainieren der Programmierkünste, was soll ich sagen - dieses Spiel, nein: Software wird mir noch lange, sehr sehr lange nicht langweilig werden. Speicherplatz ist auf jeden Fall mehr als genug vorhanden!

Einziger Wehrmutstropfen: Mit so einem fantastischen Werkzeug wünschte ich mir die Möglichkeit längere Spiele ohne das doch sehr kurze Mikrospiel-Zeitlimit zu bauen. Nun, für sowas wäre dann Software wie Game Maker vielleicht angebrachter, aber dort gibt es keine Katzen-Synthesizer, grunzende Schweine oder Scrollbar-Ninjas.

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Also: Eine absolute, uneingeschränke, eindringliche, fast flehende Kaufempfehlung. Vor allem zu dem Preis. Selbst jetzt auf dem 3DS immer noch ein (leider scheinbar etwas untergegangener) Pflichtkauf für alle die auch nur einen vagen Hang zur Kreativität haben. Oder ihn wecken wollen. Für mich eines der größten Überraschungen der letzten Jahre, und ein glorreicher Beweis dafür daß selbst simples Programmieren einen wahnsinnigen Spaß machen kann.

(Und: Wenn man das "Mario Paint"-Mikrospiel importiert läuft statt der normalen Musik plötzlich die aus Mario Paint, was bei mir eine fantastische Nostalgie-Gänsehaut gezaubert hat.)
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am 26. Juni 2010
WarioWare, Runde 6. Neuerdings ist das Spielen der 5-Sekunden-Minispiele zweitrangig, selbst ist der Mann - oder eben die Frau. Unter der fachmännischen Leitung von den Herren Abe und Sakamoto hatten findige Entwickler von Intelligent Systems und Nintendo solch einen Spaß bei der Erstellung von Minispielen, dass sie es auch dem gemeinen Volk zugänglich machen wollten.

Nach sagenhaften sieben Jahren ist das Spiel endlich vollendet worden, aber bringt es den erhofften Spielspaß?

Kurz eine Erklärung zum besseren Verständnis: WarioWare trumpft auf mit Ansammlungen von Geschlichkeits-, Reaktions- und Intelligenztests, mit einer sehr kurzen Dauer von - wie bereits erwähnt - circa fünf Sekunden. Natürlich gilt es, soviele wie möglich zu schaffen. Man hat vier Versuche, jedes nicht erfolgreich absolvierte Mikrospiel zieht euch einen davon ab. Je weiter ihr voranschreitet, desto schwieriger wird es, da obendrein das Tempo erhöht wird; zwei Wimpernschläge für beispielsweise das Finden eines bestimmten Gesichts in einer Pixelmenschenmasse sind eine reelle Herausforderung, definitiv.

Alles beginnt in Diamant City, wo ein Wissenschaftler namens Dr. Crygor es Leid war, sich mit abgehalfterten Videospiele zu beschäftigen und erschuf daraufhin den Kreativator Ultra 21, um solche Zeitvertreibe selbst hervorzubringen. Ihr habt nun die Ehre, ein bereits begonnenes Projekt zu vollenden. Knollennase Wario, Geschäftsführer der Firma WarioWare Inc., ist dermaßen angetan von euren Künsten, dass er spontan beschließt, euch als neuen Mitarbeiter einzustellen. Jetzt bieten sich vielfältige Optionen: Im Firmengebäude lernt ihr alles über den Kreativator und die Herstellung von Comics und Schallplatten, desweiteren dürft ihr die Grafiken für insgesamt sechzehn vorprogrammierte Spiele fertigstellen, Wario wird es euch danken. In eurem Studio dürft ihr euren gestalterischen Neigungen ohne jegliche Vorgaben nachgehen. Ob Mikrospiel, Musikstück oder Bildersammlung - hier könnt ihr euch austoben, wie ihr wollt - vorrausgesetzt, ihr habt die nötige Kreativität. Der wichtige Ort Nummer drei ist der Shop, denn auch an dieser Stelle eröffnen sich diverse Möglichkeiten. Nicht nur jegliche Dinge, die ihr erschaffen habt, nein, auch die professionellen Varianten könnt ihr lesen, hören oder austesten. Virtuelle Verkaufscharts werden euch bei jedem täglichen Besuch verkündet, nur selten seht ihr eure Erzeugnisse im oberen Bereich. Das Optionsmenü ist als Werkstatt getarnt. Wenn ihr euren Freunden die in Egomanie erstellten Objekte präsentieren wollt, so nutzt die Versandzentrale, wo ihr selbige Dinge an praktisch Jeden verschicken könnt, sogar ein Transfer zum "WarioWare: Do It Yourself"-Showcase, einem acht Euro teuren WiiWare-Download, für die Nintendo Wii ist euch gestattet.

Gehen wir mal näher auf den Hauptteil ein, die Mikrospiele-"Do It Yourself"-Abteilung. Wichtig ist es, erstmal einen Plan aufzustellen, worum es im Spiel gehen soll. Habt ihr dies gründlich gemacht, so könnt ihr schließlich starten. Überlegt euch einen Namen, entscheidet dann über die Spieldauer: Neben der normalen, kurzen Variante gibt es auch die lange Version. Sie ist hervorragend für Denkspiele mit Kniff, für die man mehr als einen flüchtgen Blick benötigt. Gegenwärtig befinden wir uns nun in der Lobby, dem Dreh- und Angelpunkt, der Basis. Von diesem Menü aus können wir auf die Unterpunkte Grafik, Musik und KI ("Künstliche Intelligenz", Anm. d. Red.) zugreifen.

Erstgenanntes erklärt sich praktisch von selbst: erstellt die Hintergrundgrafik und alle benötigten Objekte mithilfe von einem Pinsel, geometrischen Figuren, Stempeln, Farben, Mustern. Der professionelle Baukasten erlaubt es euch darüberhinaus noch, jedem Objekt verschiedene Grafiksets mit Animationen zu verpassen. Am Beispiel des molligen Klempners Mario ist es simpel zu erklären und zu verstehen: vier Grafiksets sind nötig, weil er erstens "Stehen", zweitens "Laufen", drittens "Springen" und viertens "Sterben" kann. Um zu stehen, braucht man nur ein Bild; Um zu laufen, sind mehrere davon bzw. eine sogenannte Animation vonnöten, sonst würden die Beine regungslos auf der Stelle bleiben; für die Sprungpose ist erneut nur eine Zeichnung erforderlich, selbiges gilt für das traurige Ableben des 8-Bit-Stars.

Überdies gestaltet sich auch die Musikschöpfung nicht als schwer. Zu eurer Verfügung stehen fünf Tonspuren: vier davon für Instrumente, eine für die Drums. Ihr wählt bei den Instrumenten zwischen echten Instrumenten, verrückten Synthesizern, Chören und NES-Klängen. Ein großes Manko fällt hierbei schnell auf, leider ist nur ein Ton pro Instrument gleichzeitig spielbar. Ihr sagt euch jetzt vielleicht "Alles halb so wild, das macht doch nix!" - Um gute Harmonie beizusteuern, sind Akkorde nötig (mehrere Tasten werden simultan betätigt, scheinbar komplett neue Klänge entstehen hierbei). Ausgefeilte, technisch wertvolle Stücke benötigen alle Instrumentenspuren, drei für die begleitenden Harmonien, eine für das Leitmotiv, die Titelmelodie, wenn ihr so wollt. Was dann noch mehr verwundert ist die Tatsache, dass bei den Drums plötzlich mehr als ein Sound auf einmal erklingen kann. Die Frage nach dem "Warum?" wird immer aufdringlicher.

Viel wichtiger ist trotzdem noch der KI-Bereich, an dem da eigentliche Herz des Mikrospiels sitzt. Der größte Teil eurer Zeit wird nämlich exakt an jenem Platz verbraten. Vieles ist am Prinzip "Auslöser - Aktion" festgemacht, eine stark vereinfachte Programmiersprache dementsprechend, ähnlich dem Programm "Scratch". Zu den Auslösern zählen Berührungen, Kollisionen, Überschneidungen, umgelegte Schalter, ein geändertes Grafikset und noch mehr. Daraufhin bewegt sich euer Objekt, spielt einen Sound ab, legt einen Schalter um oder Spezialeffekte wie Konfetti werden abgerufen. Mithilfe jener Schalter lassen sich auch die Siegbedingungen festlegen. Beispiel Fallschirmspringen: Trifft Springer A auf Bereich B, so knipse Schalter von Springer an. Trifft Springer A auf Bereich C, so lasse Schalter von Springer aus. Wenn Bereich B den Landebereich darstellt, dann bedeutet dies, dass man für den Sieg im Bereich B landen muss. Landet man im Bereich C, so hat man leider verloren. Das ist natürlich noch lange nicht alles, diverse weiter Dinge müssen noch berücksichtigt werden (der Bewegungsstopp zum Beispiel, ohne ihn würde der Fallschirmspringer durch den Berg fliegen und außerhalb des Bildschirms sein), prinzipiell würde das Spiel zu diesem Zeitpunkt bereits funktionieren.

Rundum eine gute Bedieneinheit, dennoch sind Kreativität, logisches Denken und das Überblicken von (komplexen) Zusammenhängen nötig, deshalb nur bedingt für jüngere Spieler geeignet. Mit ungefähr neunzig bereits mitgelieferten Spielen fällt der Umfang recht schmal aus, netterweise kann man diese in den Kreativator laden, wodurch ihr ebenfalls Einblicke in die richtige Programmierung erhaltet.

Die Steuerung ist in Ordnung, auch immer sehr präzise, dennoch machen sich einige Minuspunkte bemerkbar. Wieso lassen sich im Einleitungsmenü nicht die Häuser selbst anklicken, wieso muss man erst das Gebäude auswählen und dann einen Knopf rechts unten berühren? Der Sinn des Touchscreens ist wohl in den Hintergrund gerutscht, schließlich wäre sogar die Betätigung des A-Knopfes logischer. Dito für alternative Charakteristiken des Handhelds: Ein Verzicht auf das D.I.Y.-Showcase hätte ich billigend in Kauf genommen, wenn anstattdessen Mikrospiele dabei wären, die die Kamera oder das Mikrofon eingebunden hätten. So ein Versäumnis ist in jeder Hinsicht schade, jede Menge Spieler hätten sich daran erfreut, auch ohne Nachbaumöglichkeit der vertrackten "Puste die Männchen um!" oder "Schieß' ein Foto von deinem Auge!"-Herausforderungen.

Wie immer schrill, schräg und bekloppt. Einfache Grafiken, die nicht anspruchsvoll sind oder aus den Socken hauen sollen, sondern einzig und allein den erheiternden Zweck verfolgen. Musikstücke sind wieder jede Menge dabei, darunter einige Ohrwürmer. Dazwischen haben sich einige Lieder geschlichen, bei denen die Füße einschlafen, ein kunterbunter Mix aus allen Richtungen eben. Obwohl keine Story vorhanden ist und bei diesem Ableger auch nicht zwingend erforderlich ist, spürt man die Durchgeknallheit des knoblauchmampfenden Wario und den Entwicklern dahinter, die sich ordentlich austoben durften.

Fazit: Ambitioniert, Luft nach oben ist aber noch vorhanden, Potential wurde phasenweise verschenkt. Technisch solides und spaßiges Minispielselbstmacharsenal, welches mit vielen Tipps und Turtorials für Einsteiger aufwartet, wobei kreative DS-Besitzer deutlich besser bedient sind als diejenigen, die einzig auf die bereits fertigen Kollektionen der sekundenlangen Wettbewerbe aus sind. Letztere greifen lieber zu "WarioWare: Touched!", nicht nur aufgrund hier der fehlenden Mikrofonfunktion.
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am 3. Juli 2010
WarioWare: Do It Yourself ist der neueste Titel der WarioWare-Reihe. Typisch für WarioWare sind viele, bunte Microspiele, die nicht länger als 10 Sekunden dauern und dann immer schneller werden. Meist muss man darin einfache Aufgaben erfüllen, z.B. Luftballons durch Tippen mit dem Touchpen zerplatzen zu lassen.

Die vorgefertigten Microspiele in WarioWare: Do It Yourself sind, verglichen mit anderen Titeln der Reihe, relativ wenige, nämlich nur 75. Diese sind außerdem recht einfach zu meistern (meist muss man ein oder zweimal tippen) und es fehlt eine gute Beschreibung, was manche Microgames einfach frustrierend macht.

Aber das ist nicht der wesentliche Teil von WarioWare: DIY, nein! Die wesentliche Neuerung ist die Möglichkeit, selbst Microspiele zu gestalten. Diese kann man dann auch über WiFi mit Freunden tauschen. Das Machen der Microspiele ist dank einem Tutorial sehr einfach. Man zeichnet erst die Objekte, dann komponiert man die Musik und schließlich erstellt man die "KI", also das, was die Objekte dann im Spiel machen müssen und so weiter.

Wie schon gesagt ist das Machen der Microspiele total einfach. Wenn man genug Kreativität besitzt, kann man sich mit diesem Spiel also lange beschäftigen, wenn nicht, dann eher nicht. Daher gebe WarioWare: DIY 4,5 Sterne.
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am 7. Februar 2014
Ich habe das Spiel damals für meinen Sohn gekauft, weil es bei Amazon günstiger als sonst wo zu bekommen war und damals in Österreich noch kaum bis gar nicht erhältlich war.
Er war sehr begeistert. Das Spiel ist schön bunt gestaltet. Auch die farbige (!) Bedienungsanleitung stellt einen Pluspunkt dar.
Mein Sohn nutzt das Spiel auch heute noch, um damit Lieder, Soundeffekte sowie kurze Musikstücke einzuspielen.
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am 6. Juni 2011
Zunächst einmal: Das Modul ist genial und hat die vollen fünf Punkte locker verdient. Allerdings muss sich jeder selbst prüfen, ob er zur Zielgruppe gehört. Das Erstellen der Spiele erfordert Geduld und Spucke, man braucht eine vorzeigbare Grafik, einen kleinen Soundtrack, aber vor allem muss man die Struktur der Spiele gut durchdenken und korrekt in eine Reihe von Anweisungen umsetzen. Das Ergebnis ist dann ein knuddliges Mini-Game von einigen Sekunden Länge.

Wenn man aber das Gefühl hat, zur Zielgruppe zu gehören, dann ist dieses Modul der Beginn einer langen, wunderbaren Freundschaft! Allein den Soundtrack zu erstellen, ist ein Genuss. Vier Spuren mit jeweils zig Instrumenten und Sounds können genutzt werden. Der Touchscreen eignet sich natürlich perfekt, um Noten zu setzen, zu löschen und zu verschieben.

Dann die Grafik: Man kann ein simples Malprogramm benutzen und außerdem aus den mitgelieferten Spielen vorgefertigte Grafiken importieren und abändern. Man kann sich in der Kunst der Selbstbeschränkung üben oder auch ein aufwendiges Meisterwerk schaffen.

Dann das Einprogrammieren der Spielmechanik. Die vorgegebenen Möglichkeiten sind zunächst überschaubar, aber durch ihr geschicktes Kombinieren lässt sich mehr verwirklichen, als man vielleicht zunächst für möglich gehalten hätte. Es sind mehrere Lehrgänge auf dem Modul enthalten (außerdem gibt es noch ein paar englischsprachige Tutorials im Netz), die einen in lockerer Art an die fortgeschrittenen Themen heranführen.

Also: Mission gelungen, auch wenn das Modul kommerziell kein großer Erfolg war. Es ist eben kein Produkt für den Massenmarkt. Umso bewundernswerter, dass Nintendo überhaupt ein solches Programm, in dem sicherlich eine Menge Arbeit steckt, herausgebracht hat!

Einige Mängel gibt es dann doch: Die Bedienung erscheint manchmal etwas umständlich, man muss beim Herumklicken ein paar Umwege in Kauf nehmen. Doppelklick beim Anwählen funktioniert nicht, man muss immer auf das "OK"-Feld. Warum nur, Nintendo? In dem Tutorial gibt es ein bisschen zu viel Geschnatter zwischen Wario und Mona, aber es ist dennoch sehr hilfreich und interessant. Mehr fällt mir im Moment nicht ein.

Wer jetzt noch mitliest und das Spiel noch nicht hat, weiß also jetzt, was er zu tun hat!

5 wohlverdiente Sterne.
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am 7. Oktober 2010
Eigentlich kann ich mich für die Wario Ware Reihe und die zugehörigen Minispiele kaum begeistern. Die Abwechslung sowie auch der geistige Anspruch lassen dabei zu wünschen übrig. Lediglich die Reaktion des Spielers wird auf die Probe gestellt. Damit dienen sie bei mir maximal für ein kleines Spielchen zwischendurch.
So verhält es sich auch mit den 90 Minispielen, die WarioWare DIY beiliegen.

Trotzdem verdient das Spiel nach meiner Meinung klar 5 Sterne. Denn das eigentliche Herzstück ist der Kreativator zum Erstellen eigener Spiele, Musik und Comics. Ok für die letzten beiden habe ich nicht so viel übrig, aber die Spieleerstellung macht enorm viel Spaß.

Die Tutorials führen perfekt in die Spieleentwicklung ein und zeigen auch weniger kreativen Leuten, wie sich einfache Spielegrafiken und Musik erzeugen lassen. Dies gelingt anschließend in eigenen Entwicklungen erstaunlich gut. Auch die "KI" Programmierung wird anschaulich erklärt. Der einfach Auslöser / Aktions Zusammenhang ist intuitiv verständlich.
Ein kleines Highlight ist das "Dojo" in dem auch komplexere Mechanismen wie Zufallsgeneratoren oder die korrekte Verwendung der Schalter erläutert werden.

Mit all diesen Hinweisen und Tricks, kann man eigene Minispiele im Handumdrehen erstellen. Je mehr man mit den Optionen experimentiert umso schneller wird man auch komplexere Zusammenhänge abbilden können. Wer schon einmal mit herkömmlicher Programmierung zu tun hatte wird sich umso einfacher in die Mechanismen eindenken können.

Die Möglichkeit in einem Spiel eigene Spiele zu erstellen ist bisher einzigartig und ist nach Scribblenauts wohl ein weiterer kleiner revolutionärer Schritt der Videospielbranche! Deshalb gibt es auch definitiv 5 Sterne.

Für Kinder ist das ganze weniger geeignet, dazu ist die Erstellung doch zu komplex. Aber es ist perfekt für alle (mehr oder weniger) kreativen Jugendlichen und Erwachsenen.
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am 15. Oktober 2010
Wario Ware Do it yourself ist das beste Spiel der Wario Ware Reihe. Nicht nur das 90 Mikrospiele
bereits vorhanden sind, man kann nun mit diesem Spiel auch eigene Minispiel Kreationen erstellen und
Spielen. Die Spiele sind eifach zu programmieren und es ist ein Spaß für jeden! Es können bis zu 90 eigene
Spiele gemacht werden. Im Wario Ware Inc. Shop gibt es viele hilfreiche Tipps und Tricks zu finden. Über das Internet lassen sich von anderen erstellte minispiele kostenlos runterladen und man selbst kann an Wettbewerben zu verschiedenen Minispielthemen teilnehmen. Mit etwas Glück wird das eigene Minispiel veröffentlicht wenn es den Wettbewerb gewinnt.
Mit der erweiterung für die Wii "Wario Ware DIY Showcase" kann man seine Minispiele vom DS auf die Wii übertragen und auf dem großen Bildschirm spielen. Auch hier sind schon 90 Spiele vorprogrammiert. ACHTUNG!: Auf der Wii können keine eigenen Minispiele erstellt werden!
Dieses neue DS-Spiel macht jedes Mal wieder Spaß und wird nie langweilig!

Ich hoffe diese Rezension war hilfreich!
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am 29. April 2011
Ich habe mir vor kurzem dieses Spiel gekauft. Ich hatte schon den Vorgänger "WarioWare Touched" ebenfalls für den Nintendo DS. In diesem Spiel kann man selber kleine Minispiele erstellen die nicht länger als 8 Sekunden dauern indem man Objekte und Hintergründe selbst zeichnet, Musik komponiert und eine Vielzahl von Befehlen einem Objekt zuordnet, damit es sich antippen lässt, sich bewegt und noch vieles mehr tun kann. Insgesamt kann man 100 eigene Spiele erstellen die man für einen schnellen Zugriff in 5 Regale einordnen kann. Man kann im sogenannten "Spielemixer" eines der 5 Regale auswählen, um nur die Spiele dieses Regals zu spielen, oder einfach alle selbsterstellten Spiele im Zufallsmodus spielen. Für zusätzlichen Spielspaß sorgen die 100 bereits vorinstallierten Minispiele. Dieses DS-Spiel kann nicht mit mehreren Spielern zusammen gespielt werden.

Fazit: WarioWare Do-it-yourself fordert die Kreativität des Spielers heraus und wird nie langweilig. Ein ideales Spiel für jemanden der sich schon immer gewünscht hat kleine Spiele selbst zu programmieren!
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am 30. Mai 2010
Ich bin mit dem Spiel WarioWare do it yourself sehr zufrieden. Mir diesem Spiel ist es möglich, eigene Spiele mit einbindung des Touchscreens zu kreieren. Am anfang hat man begrenzten zugriff auf bereits vorhandene Spiele, welche sich nach dem DS-Kalender abhängige Zeit ausweiten. Somit hat man an dem Spiel lange Freude und kann sich nach jedem tag auf neue Sachen freuen. Das Tutorial im Spiel über den "Kreativator" (also dem Spieleeditor) lässt keine Fragen offen und bringt den Stoff mit viel witz und Charme rüber. Anschließend kann man sich auf eine reihe von Aufgaben freuen, die noch mals genauer auf die Programmierung eingehen. Oder man erledigt von Wario angefangene Spiele. Man kann fast alles mit dem Editor machen (eines vorneweg: Man kann nur "Tippspiele" machen, also man kann nur auf objekte tippen und nicht wie im Vorgänger Striche ziehen oder hin und her rubbeln).
Mit dem Kreativator kann man auch Comics zeichnen. Diese sind zwar auf 4 Bilder beschränkt, stört jedoch meist nicht. Auch Musik kann man damit machen, obwohl man hier ehrlich gesagt etwas Geduld mitbringen muss, bevor man gute Musik machen kann.

Mit WarioWare: DIY ist man auf jeden fall auf der richtigen Seite. Man kann hier seinen Kreativen Geist voll ausleben und jede Menge schrille Minispiele/Comics/Musik machen. Klare 5 Sterne!
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