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Kundenrezensionen

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am 27. April 2017
Naja - was soll man sagen, wenn eine Band nach 20 Jahren wieder einmal ein neues Studioalbum raubringt - das Feuer brennt offenbar noch. Es ist der stilistisch wuchtige schwerfällige Nachfolger zum Ten-Album(1990)(die Grunge-verseuchten fürchterlichen 1995er und 1997er-Alben rechne ich mal nicht mit). Man muss sagen dass man sich musikalisch nichts vorzuwerfen hat, das ganze ist Top-produziert, Riffs, Refrains, Melodien, Solos ist alles professionell stimmig. Trotzdem ist die immerzu langsame Geschwindigkeit der meist satt stampfenden keyboardfreien Songs auf Dauer doch recht eintönig und wenig abwechslungsreich, und so ein kleiner Kritikpunkt, obwohl die einzelnen Songs an sich ganz in Ordnung sind. "On with the show","How long","Hot shot" und "Blind Patriot" sind für mich die Höhepunkte des Albums, das als Single ausgekoppelte "Coming Home" gibt mir indes nicht viel. Das Album setzt den Bandsound würdig fort, und steht den bisherigen Höhepunkten der Band in nichts nach.
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Es gibt nicht mehr viele dieser Bands, wie die Kalifornier Y&T. Klassischer amerikanischer und kerniger Heavy Rock, ohne Klischees und mit jeder Menge Seele ist das, wofür man das Quartett so schätzt. Deswegen ist es auch umso schöner, dass Y&T nach ihren grandiosen Livegastspielen auch mal wieder etwas Studioluft geschnuppert haben.

Dreizehn Jahre sind ins Land gezogen, seit der letzte Langdreher Endangered species das Licht der Welt erblickte. Dreizehn Jahre in denen sich die Musikwelt sehr verändert hat. Aber Y&T sind glücklicherweise ganz die Gleichen geblieben! Musikalische Trends und halbherzige Innovationen scheinen Dave Meniketti, Phil Kennemore & Co. auch komplett am Allerwertesten vorbei zu gehen. Da beschränkt man sich viel lieber auf das was man am besten kann. Denn seien wir mal ehrlich, wer will schon etwas anderes von der Band hören?

Und so ist es umso schöner, dass sich Y&T so kraftvoll mit Facemelter zurückmelden. Man kann es mit Fug und Recht sagen: Das Teil erinnert an die goldene Phase der Band zwischen 1981 und 1985. Von wegen alte Herren! Die Band steht immer noch voll im Saft. Songs wie das schwungvolle "On with the show", das treibende "I'm coming home", das etwas melancholische "Losing my mind", das höllisch abgehende "Blind patriot" oder das sonnige "Shine on" bereichern die Hardrock-Welt auch heute noch. Musik mit jeder Menge Spielfreude, vorgetragen von Spitzenmusikern, ist schließlich immer etwas Feines.

Zudem klingt die Platte auch wirklich exzellent für diese Art von Musik. Jedes der einzelnen Instrumente ist gut zu hören. Und die Entscheidung das Album zum großen Teil live einzuspielen, war eine sehr gute. Man kann richtiggehend den Enthusiasmus der Band während er Aufnahmen fühlen. Kurz und knapp: Facemelter rockt wie Sau und zeigt eine äußerst lebendige Band. Nicht nur für Altfans zu empfehlen!
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am 26. Mai 2010
Hinter dem Akronym Y & T stehen einerseits der an den BEATLES-Song angelehnte und unpraktische Bandname YESTERDAY & TODAY und zum anderen eine der dienstältesten, verdientesten aber leider auch unterbewertetsten Hard-Rock-Bands aus den USA der letzen vier Dekaden. Bereits Anfang der 70er Jahre fanden sich Dave Meniketti (voc,g), Joey Alves (g), Leonhard Haze (dr) und Phil Kennemore (b) zusammen, um sich kräftigem, melodischem Hard Rock mit dem einen oder anderen Blues- und Boogie-Einfluß zu widmen. Erst 1976 erschien das eponyme Debüt, das bereit die Trademarks der Truppe - die rasant bluesigen Leads des Frontmanns Meniketti gepaart mit seinem einem Sammy Hagar zur Ehre gereichenden Organs - erkennen ließ. Das Opus der dann folgenden 35 Jahre läßt sich dann in im wesentlichen drei Phasen unterteilen:

Die Frühphase umfaßt vor allem die Klassikeralben 'Earthshaker', 'Black Tiger' und 'Mean Streak' - von letzterem platzierte sich der Titelsong immerhin in die TOP 50 der Billboard Hot Hundred. Die Band erspielte sich in der Bay Area um San Francisco rasch einen Namen als erstklassiger Live-Act, tourte als Support für OZZY OSBOURNE, AC/DC und AEROSMITH und leistete sich selbst jüngere Bands wie RATT und MÖTLEY CRÜE als Vorgruppe. Kennzeichnend für diese Alben ist, daß Y & T sich in dieser Zeit allen Spielarten und Techniken des melodiösen Hard Rocks - Uptempo-Kopschüttlern, Mid-tempo-Rockern, stadiontauglichen Hymnen sowie chartgeeigneten Balladen - ohne jedes Kalkül und der damit verbundenen Authentizität widmeten. Kommerziell lief alles ganz ordentlich an, allein der ganz große Durchbruch mochte nicht gelingen, wenn gleich man sich 1984 immerhin auf dem Billing des legendären Monsters Of Rock in Castle Donington im Kreise solch arrivierter Acts wie AC/DC, VAN HALEN, OZZY OSBOURNE, ACCEPT, GARY MOORE und MÖTLEY CRÜE wiederfand.

Da die früheren Vorgruppen der Band ab Mitte der 80er Jahre dann auf dem Kulminationspunkt des Glam-, Sleaze- und Hair Metal-Tsunamis allesamt mit Platinauszeichnungen für ihre Millionenverkäufe honoriert wurden, deutete auch der Vierer die Zeichen der Zeit, schmiß die Lederklamotten über und ließ die Tolle toupieren. Der Gitarrenvirtuose Stef Burns (THE VU, ALICE COOPER (Hey Stoopid), HUEY LEWIS) ersetzte Alves und später stieß auch noch der Ausnahme-Fellgerber Jimmy De Grasso (ALICE COOPER, WHITE LION, SUICIDAL TENDENCIES, MEGADETH) für Haze zur Band. In dieser zweiten Schaffensphase blieb man dem melodischen Hard Rock zwar treu, versuchte aber doch ganz offensichtlich - vermutlich auch auf Druck des Labels Geffen, dem damaligen Branchenprimus - die eine oder Radionummer zu produzieren. Alben wie 'In Rock We Trust", 'Down For The Count' und 'Contagious' wiesen dann dementsprechend teilweise etwas schablonenhaften us-amerikanischen 80er-Hard Rock auf. Gleichwohl bieten auch diese Alben echte Highlights und produzierten immerhin Hits wie 'Summertime Girls' - das trashige Video hat Kultstatus - und 'Don't Stop Runnin'. Highlight dieser Schaffensphase ist die Veröffentlichung 'Ten' von 1990, die harten Melodic Rock in Perfektion anbietet und mit 'Don't Be Afraid Of The Dark' noch einmal die Charts knackte, aber auch mit Klassikern wie 'Hard Times'und 'Come In From The Rain' zu überzeugen vermochte. Nachdem aber auch dieses Album floppte, entschied man sich noch für eine Abschieds-Tournee auf der man das grandiose 'YESTERDAY & TODAY LIVE' mitschnitt.

Die Band löste sich auf, Meniketti verschrieb sich dem harten Blues und es sollte bis in die zweite Hälfte der 90er dauern bis man mit 'Musically Incorrect' und 'Endangered Species' wieder unter der Marke Y & T zwei doch eher sperrige Alben veröffentlichte. Wiederum schien das Kapitel Y & T geschrieben zu sein, bis dann im neuen Jahrtausend zwei Zusammenstellungen von unveröffentlichten Songs und Demos erschienen. Richtig Fahrt nahmen die Jungs aber erst wieder vor einigen Jahren mit verstärkten Live-Aktivitäten und der herausragenden DVD 'One Hot Night' auf. Den großen Anklang, den vor allem die Konzerte der Band finden, haben die Meniketti und Kennemore nach vier Millionen verkauften Alben, fünf Top-Hundert-Platzierungen und nunmehr 13 Jahren Pause verstärkt durch John Nymann (g; ERIC MARTIN BAND, GREG KIHN BAND) und Mike Vanderhule (dr; SOULMOTOR) zum Anlaß genommen, mit 'Facemelter' das erste komplett neue Studioalbum seit 13 Jahren aufzunehmen.

Der Titel ist eine Anspielung auf das Band-Credo, 'face melting music' zu produzieren. Das Cover ist eine Reminiszenz an viele Genre-Cover der 80er- und 90er Jahre und erinnert stilistisch ein wenig an die Grafiken der ,Bat Out Of Hell'-Epen von MEAT LOAF.

Y & T brechen mit diesem Album keineswegs zu neuen Ufern auf, sondern wildern kräftig im eigenen Backkatalog. Das machen sie aber ganz vorzüglich. Da wird schnell - ganz im Stile von ,Meanstreak' - marschiert bei Songs wie ,On With The Show', dem Japan Bonus ,Deadly Deceiver', ,Blind Patriot' und der ersten Single ,I'm Coming Home', die durch ihre zackige Rhythmusarbeit, aber auch gewohnt melodischen Refrains unter Mehrstimmeneinsatz bestechen.

Stampfend im Mid-Tempo angesiedelt kommen ,Shine On', ,Gonna Go Blind' und ,How Long' daher, das einen typischen, hymnenartigen ,Y & T'-Chorus aufweist.

Balladesk bzw. etwas getragener wird es eigentlich nur bei der gelungenen Nummer 'If You Want Me', bei der Meniketti auch mal etwas andere Facetten seines Ausnahmekönnens an den sechs Saiten präsentiert.

Alles in allem ist das Album also sicher keine Überraschung, sondern eine Rückbesinnung auf die Stärken früherer Alben und liegt im Vergleich zu den letzten beiden Studio-Outputs wieder klar im Aufwärtstrend.

Freuen darf man sich auf die Show im Kölner Underground am 15.06.2010.
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am 27. Mai 2010
Eine Scheibe die rockt und tolle Meldodien liefert. Y&T at its best. Da gibt es nix zu meckern. Sie werden nicht den Innovationspreis mit dieser Scheibe gewinnen, aber das erwarten die meisten Fans der ersten Stunde - ich zumindest - auch nicht. Facemelter liefert 1A Y&T Trademarks,so wie es Spitzenscheiben a'la Earthshaker und Co. vor gemacht haben. Fazit:Also die Durststrecke ist überwunden. Herzlichen Glückwunsch und DANKESCHÖN für dieses Spätwerk.
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am 22. Mai 2010
...kann ich der Rezension von mario karl NICHTS hinzufügen.
Ich zücke allerdings die höchstnote. 4 Punkte hätte ich beim ersten Durchlauf
gegeben. Nach dem 3. mal, kann man durchaus 5 Punkte verantworten.
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am 29. Mai 2010
Y&T waren bis zum Album In Rock wie Trust" meine absolute Lieblingsband. Das beruhte vor allem auf dem Album Meanstreak", auf dem nur absolute Hard Rock Perlen zu hören sind (Ausnahme Sentimental Fool") und einen überragenden Dave Meniketti an der Gitarre zeigt (man höre das Solo von Hang `em high"). Leider ließen Y & T ab 1985 nur noch bei ein bis zwei Songs pro Album ihr Talent aufblitzen ("In the Name of Rock", "Hands of Time", Surrender", "Eyes of a Stranger") und drifteten ähnlich wie Great White zum langatmigen Blues-orientierten Hard Rock ab, der kaum mehr aus den Puschen kam (Musically Incorrect", "Endangered Species"). Mein Interesse erlosch damit vollends.
Hocherfreut vernahm ich nun vom Comeback-Album Facemelter", das ich hoffnungsfroh sofort bestellte.

Doch leider wurde ich enttäuscht. Es dominiert immer noch getragener, etwas angestaubter Hard Rock, der höhepunktlos vor sich hinschunkelt. Schon der Opener kündigt an, daß hier mit angezogener Handbremse vor sich hin gerockt wird. Nur bei Blind Patriot" horcht man auf und erinnert sich an die alten Y&T, aber das ist eindeutig zu wenig. Auch der Tradition der super Balladen ("I believe in you", Wind of Change") kann man nichts neues hinzufügen. Versteht mich nicht falsch, diese Musik hat sicher seine Berechtigung und ist auch mit Leidenschaft und Herzblut produziert worden, kann aber leider den Vergleich mit der grandiosen Vergangenheit in keinster Weise standhalten. Ich bin keiner, der noch immer von den 80ern schwärmt und alles neue verteufelt, aber wie man knackige Comebackalben produzieren kann, haben erst kürzlich Ratt oder Mötley Crüe bewiesen.

Da die Musiker alle klasse sind und absolut sympathisch rüberkommen, gibt's für "Facemelter" drei Sterne. Allen Einsteigern seien aber dringend die Alben "Earthshaker", "Black Tiger" und "Meanstreak" ans Herz gelegt.
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