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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
85
3,4 von 5 Sternen
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am 14. Mai 2017
Der Film gehört ab sofort zu meinen Lieblingen gleich hinter "Die Reifeprüfung".
Tut mir leid für alle, die diesen Film verstehen wollen, denn sie haben schon verloren, denn darum geht es aus meiner Sicht : Dieser Film ist wie das Leben: Nichts für Feiglinge, sondern ein Tornado. Und zwar einer, der ganz langsam und ganz sicher (wie der Tod) auf einen zukommt. Und nicht vergessen: "You better find somebody to love".
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am 16. August 2017
...ist aber sicher nichts für jeden. Irgendwer hat mal gesagt: "der eine isst gerne Wurst, der andere grüne Seife". Dieser Film ist ehr nichts für die Wurstfreunde
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am 28. Juli 2017
Ich wüsste nicht wo ich anfangen sollte und nicht wo ende. Der Film war derart ... nichtssagend. Würde ich niemals, niemals jemandem empfehlen.
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am 9. Mai 2017
Unnötig, kann diesen Film leider nicht weiterempfehlen!
Es gibt überhaupt gar keinen Spannnungsbogen und die Handlung ist im allgemeinen auch sehr lahm.
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am 15. Dezember 2013
Bei den Coen Brüdern bin ich es eigentlich gewohnt, einen Film von der ersten Sekunde an genial zu finden - warum war das bei "A serious man" nicht der Fall?

Zum einen hat der Film für mich kein offensichtliches Ende - zu viele Dinge waren für mich zunächst ungeklärt und zu viele Schicksale waren für mich nicht zu Ende erzählt. Als wir uns jedoch im Anschluss über den Film unterhalten haben und nun ein paar Tage vergangen sind muss ich sagen, dass ich den Film jeden Tag ein wenig besser finde.

Im Grunde ist mir erst nach unserer Diskussion aufgegangen, worum es in dem Film meines Erachtens wirklich geht, nämlich um Schicksale und um die Unfähigkeit, dagegen anzugehen, was bei unserem Protagonisten letzten Endes bedeutet, dass er mit Situationen konfrontiert wird, die ihn in Zugzwang bringen, obwohl er absolut nichts verschuldet hat. Dinge passieren halt.

Dies ist natürlich nicht der einzige Inhalt, für mich jedoch die Quintessenz.
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am 6. November 2013
Eine winzige Verschiebung in der Wahrnehmung unserer Realität - oder in der Realität? - und alles verschiebt sich, zunächst minimal, fast spurlos, dann, wenn die Dinge ineinander greifen, gleitet es rasant ab bis ins Absurde. Was es nach dieser Verschiebung zu sehen gibt, ist immer noch irgendwie gleich zu dem, was zuvor den Ausgangspunkt bildete, doch nur mehr "irgendwie"...

Fantastisch - einfach ein fantastischer Film, der mit dem Hiob-Moment in unserem Leben spielt....in einer kleinen jüdischen Welt einer amerikanischen Kleinstadt - unter Abwesenheit Gottes.
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am 5. Juli 2017
ein film braucht nicht unbedingt einen sinn, aber zumindest sollte er eine Message rüberbringen.

Dieses Film belibt beides schuldig , es ist ein bizarrer Einblick in das Leben der Juden in den USA der 60/70 er-
Aber er vermittelt nicht mehr
SCHADE um die ZEIT!!
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TOP 1000 REZENSENTam 5. Februar 2011
...und manchmal ist man ganz einfach schutzlos dem Schicksal ausgeliefert. Zu dieser Erkenntnis muss auch die Hauptfigur des Films, Larry Gopnik (ausgezeichnet gespielt von Michael Stuhlbarg), kommen - und das gleich mehrmals.

Zunächst scheint alles ganz gut zu laufen. Wir schreiben das Jahr 1967. Larry ist Professor für Physik an einer Universität und lebt gemeinsam mit seiner Frau, seinen beiden Kindern und seinem Bruder ein recht beschauliches, ruhiges Leben in einer amerikanischen Kleinstadt (oder eher einem Dorf). Doch dann wendet sich das Blatt erstmals. Quasi ohne jegliche Vorwarnung teilt ihm seine Gattin mit, dass sie die Scheidung möchte. Larry fühlt sich zwar vor den Kopf gestoßen, lässt sich aber nach außen hin nichts anmerken. Dass ihm seine Kinder offenbar schon seit Jahren mehr oder minder mit Gleichgültigkeit begegnen scheint ihm erst jetzt wirklich bewusst zu werden. Hinzu kommt noch ein etwas mysteriöser Vorfall mit einem südkoreanischen Studenten, der ihm zur Verbesserung einer negativ ausgefallenen Arbeit ein Kuvert mit Geld hinterlegt. Mit mathematischer Rationalität versucht Larry sein Leben wieder in gewohnte Bahnen zu lenken, aber desto mehr er seinen Verstand einsetzt, umso stärker wird ihm die Sinnlosigkeit seines Daseins bewusst.
Schließlich (es kommen noch weitere Mini-Krisen hinzu) konsultiert der verzweifelte, aber nach außen weiterhin kühle, fade Mann mehrere Rabbis, um eine religiös-philosophische Antwort auf sein Existenzproblem zu bekommen...
Doch es ist zwecklos, auch hier wird er mit (scheinbar) 0/8/15-Lebensweisheiten abgespeist. Als dann noch der Liebhaber seiner Frau bei einem Unfall ums Leben kommt und Larry - ohnehin in einer finanziell angespannten Lage - die Kosten für seine Beerdigung übernehmen soll, ist er vorerst endgültig an seinen psychischen Grenzen angelangt. Er muss erkennen, dass seine Gutmütigkeit jahrelang ausgenützt wurde...
Schließlich beginnt Larry anzuerkennen, dass nur er selbst sich aus seiner misslichen Lage befreien kann, indem er das Leben auch von anderer Perspektive betrachtet und das beste daraus macht.
Und als später endlich Ruhe einzukehren scheint, erhält Larry - ausgerechnet nachdem er einen Brief mit einer offenstehenden Rechnung über 3000$ geöffnet und gelesen hat - einen Anruf seines Arztes, der ihn um ein persönliches Gespräch wegen seiner letztlich erstellten Röntgenaufnahmen bittet... (Die Vermutung liegt nahe, dass Larry an Lungenkrebs leidet. Und das, wo ausgerechnet er - als einer der wenigen in seinem Umfeld - Nichtraucher ist!) Praktisch zeitgleich zieht ein Tornado auf - eine wunderbare Metapher: Der echte Sturm steht noch bevor! Und dann ist der Film abrupt zu Ende.

Die Botschaft des Films ist klar. CARPE DIEM! Nütze den Tag! Sei fleißig und rechtschaffend und vergiss nicht dein Leben zu genießen!
Dass der zu Beginn etwas langatmig anmutende Film nie (wie man zunächst befürchten könnte) langweilig wird, verdankt er seinen skurrilen, selten (aber nachhaltig) lustigen Szenen, verstärkt durch durchdachte Schnitte und Kameraeinstellungen. Kurz: Die Gebrüder Coen haben wieder einmal tolle Arbeit geleistet!

Meiner Meinung nach ist A SERIOUS MAN einer der besten Filme der letzten zwei Jahre. Schade, dass er in Österreich meist nur in kleineren Kinos zu sehen war und somit nie wirklich an die breite Bevölkerungsmasse gelangen konnte!
Aber immerhin hat man als Freund guter Filme ja jetzt die Möglichkeit sich den Streifen auf DVD oder Bluray nachzukaufen.

Und genau das möchte ich Ihnen, lieber Leser, an dieser Stelle auch herzlichst empfehlen!

Fazit: "Ein absurder, intelligenter Film für Erwachsene" [Zitat aus dem Kulturspiegel]
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TOP 1000 REZENSENTam 20. September 2011
A Serious Man spielt in den USA im Jahr 1967 und erzählt die Geschichte eines jungen jüdischen Physikprofessors, dessen Leben von einem Tag auf den anderen aus den Fugen gerät. Seine Frau will sich scheiden lassen, sein gestörter Bruder hat sich bei ihm einquartiert, seine Kinder machen Probleme, mit dem Nachbar droht Streit und vom Rabbi ist auch keine (klar verständliche) Hilfe zu erwarten. Ganz nebenbei hofft der Hauptdarsteller auf eine feste Anstellung an der Uni, wird aber von einem anonymen Briefeschreiber denunziert und von einem koreanischen Studenten erpresst. Das alles erträgt er in stillem, sehr unterhaltsamen Leid.

Dieser Film der Coen Brüder ist definitiv KEIN MAINSTREAM-FILM. Ein klares Ende oder eine Auflösung aller offener Fragen darf man sich am Ende nicht erwarten. Viele werden vom abrupten Ende enttäuscht sein. Dieser Film bietet endlose Interpretationsmöglichkeiten.

Das kleinbürgerliche Amerika im Jahr 1967, bis hin zur Kleidung und den vielen damaligen PKWs, aber auch jeder einzelne Filmcharakter, wurden mit sehr viel Liebe zum Detail inszeniert. Wer sich eine 08/15 Hollywood Komödie erwartet, der wird wahrscheinlich von diesem Film enttäuscht sein. Wer einen schrägen, witzigen jüdischen Film über das Leben an sich erwartet, nicht.

An Bild- und Tonqualität der DVD habe ich nichts auszusetzen.
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am 4. September 2010
(Vorsicht, leichte Spoiler!)

So sagt es sich Gott in "The Simpsons", als er als Lichtstrahl Homer Simpson wegen persönlicher Differenzen verfolgt, dann jedoch, gehindert durch einen Zug, die Jagd aufgibt, während Homer auf einem Motorrad davonbraust. An einen solchen Gott scheint auch Larry Gopnik mit seinen Fragen, was in seinem Leben denn eigentlich schiefgelaufen sei und warum, geraten zu sein, denn wie ein moderner Hiob - in dessen Geschichte Gott nach dem Urteil Virginia Woolfs auch nicht eben gut wegkommt - weiß er, der sich eben noch gemütlich im Alltag eingerichtet hat, bald schon nicht mehr, wie ihm geschieht, und kann keinen Sinn in seinem Leiden entdecken.

Den Coens ist mit ihrem Film "A Serious Man" (2009) wieder ein Meisterwerk gelungen, das mit seinem verhaltenen Humor sehr stark an ihren Film "The Man Who Wasn't There" erinnert. In "A Serious Man" (2001) setzen die beiden genialen Regisseure auf relativ unbekannte Schauspieler und einen eher unspektakulären Plot, und herausgekommen ist ein ziemlich stiller, ruhiger Film bar jeden Slapsticks und Getöses, der sich dem Zuschauer nach einmaligem Schauen in seinem ausdifferenzierten Wahnsinn kaum erschließen dürfte.

Michael Stuhlbarg spielt den jüdischen Mathematikprofessor Larry Gopnik, dessen Leben aus den Fugen gerät, als ihn ein koreanischer Student zu bestechen und gleichzeitig zu erpressen versucht, seine Frau (Sari Lennick) ihn für seinen Freund Sy Ableman (Fred Melamed) verlassen will und sein waffennärrischer Nachbar einen Grenzstreit vom Zaun - pardon the pun - bricht. Dann gibt es da noch seine undankbaren und egoistischen Kinder - eine Tochter, die ihn bestiehlt, um sich eine Nasenoperation zu leisten, sowie einen Sohn, der wie ein Irrer kifft und der nur mit seinem Vater redet, wenn er Probleme mit dem Fernsehempfang hat -, eine sexsüchtige, irgendwie unheilvolle Nachbarin und seinen Bruder (Richard Kind), ein verkanntes Mathematikgenie, das sich in Glücksspiel und sexuelle Perversionen flüchtet und sich bei ihm eingenistet hat. Es mag sein, daß der ein oder andere von uns mit einer der oben angeführten Widrigkeiten zu kämpfen hat, aber daß alle zugleich über einen Menschen hereinbrechen, ist doch so ungewöhnlich, daß es die Sinnfrage einigermaßen rechtfertigt. So wendet sich Gopnik denn auch im Verlauf des Films an drei verschiedene Rabbis, die ihm allerdings keine zufriedenstellende Antwort auf seine Existenzfrage zu geben vermögen.

Der Film lebt zu einem guten Teil von präzise geschliffenen Dialogen - "The rabbi is busy." ; "He didn't look busy." ; "He's thinking." ist noch eines der einfachsten Beispiele. Zudem erschaffen die Coens ein Pandämonium skurriler Charaktere, die - jeder auf seine eigene Weise - die Hölle für Gopnik heraufbeschwören. Am besten gefällt mir hier Sy Ableman, der Larry zwar die Frau ausspannt, dann aber noch die Chuzpe besitzt, ihn als bester Freund trösten zu wollen. Seine zwanghaften melodramatischen Umarmungen und die verständnis- und salbungsvollen Worte, die er dabei auf Larry herabprasseln läßt, symbolisieren auf treffliche Art und Weise die Unbarmherzigkeit, mit der er Gopnik manipuliert und beherrscht. Dann gibt es Larrys Vorgesetzten an der Universität, ein Mitglied des Ausschusses, der über Larrys Festanstellung zu befinden hat, der sich stets wie ein verlegener Schuljunge vor der Bürotür des Mathematikprofessors herumdrückt und dessen stammelnde Beteuerungen, alles sei in Ordnung, Larry möge sich doch bitte keine Sorgen machen, alles andere als beruhigend wirken. Vortrefflich sind auch der koreanische Student und sein Vater gelungen, die Larry mit einer Mischung aus Überredungen und Drohungen arg zusetzen, er möge die entscheidende Abschlußnote doch nochmals überdenken, und deren paradoxe Argumentation zum Gegenstand eines Logikseminars erhoben werden könnten.

Des weiteren wirkt der Film durch Dinge, die er gerade nicht zeigt, wie etwa Larrys Sturz vom Dach bei dem Versuch, die sexy Nachbarin zu bespannen - wie in biblischen Zeiten David es wohl bei Bathseba tat -, oder die widerliche Nackenzyste von Larrys Bruder Arthur, die den Patienten zwingt, lange Zeit im Bad zu verbringen, die wir aber nie zu Gesicht bekommen. Tja, und all das, was wir nicht sehen, befeuert natürlich unsere schlimmsten Phantasien.

Seine größte Attraktivität erhält der Film meiner Meinung nach indes durch den feinen jüdischen Humor, der auch zu Selbstironie und Augenzwinkern fähig ist und der meisterhaft von den Coens umgesetzt wurde - etwa in der gänzlich in Jiddisch gehaltenen Vignette um den Dibbuk (oder ist er doch keiner?) am Anfang des Filmes oder in der geschliffenen Parabel von den "Zähnen des Goi". Bemerkenswerterweise scheint gerade in dieser scheinbar völlig willkürlich von dem wortgewandten Rabbi Nachtner (George Wyner) aufgegriffenen Geschichte - für deren kreative Abstrusität allein man schon vor den Coens den Hut ziehen möchte - die Hauptbotschaft des Filmes zu liegen, denn bei all ihrer mystischen Spektakularität, die ein gefundenes Fressen für sinngierige Obskurantisten zu sein scheint, heißt es am Ende schlicht: "For a while he checked every patient's teeth for new messages. He didn't find any. In time, he found he'd stopped checking. He returned to life. These questions that are bothering you, Larry - maybe they are like a toothache. We feel them for a while, then they go away." Das klingt natürlich ungeheuer grausam: Ein Mensch, schlimmstenfalls wir selbst, leidet, doch es gibt einfach keine Erklärung dafür, warum das so ist. Wenn unser Glaube stark genug ist, dann kann er uns natürlich die Hoffnung einflößen, unser Leid sei nicht sinnlos, sondern diene einem höheren Zweck - insofern befriedigt Religiosität, allen Demutsbekundungen zum Trotze, menschliche Eitelkeit -, aber er kann uns auch noch zusätzlich quälen, wenn wir uns mit allgemeinen Antworten nicht zufrieden geben. Viele Filme der Coens zeigen uns übrigens Menschen, die es nach einer sinnvollen Erklärung für das sie bedrückende Ungemach verlangt - Osborne Cox aus "Burn After Reading" (2008) treibt die Suche schließlich in den Amoklauf, und auch Walter Sobchak redet sich gern ein, mit den Greueln, die er als junger Mann in Vietnam gesehen hat, wenigstens die Werte der amerikanischen Verfassung gesichert zu haben, die er doch überall mit Füßen getreten sieht. Die meisten dieser Menschen sind kreuzunglücklich, und nur wenige - die, wie der Dude, nicht so genau nachdenken - kommen schließlich zu einer befriedigenden Antwort wie: "Ich könnte hier genausogut sitzen und hätte nur einen Pinkelfleck auf meinem Teppich." Von gesundem Zynismus getragene Gelassenheit und Bescheidenheit könnte hier den richtigen Weg weisen, denn die wahre Weisheit scheint auch nicht mehr zu sein als die Ermahnung "Be a good boy" und zudem nur dem zuteil zu werden, der sie gar nicht gesucht - und damit auch nicht verdient (?) - hat.

Was den Film neben dieser Botschaft für mich zu etwas Besonderem macht, ist die Tatsache, daß er zeigt, wie groß die Bereitschaft zu gelassener Selbstironie im Judentum ist. Immerhin durchläuft Gopniks Sohn seine Bar Mitzwa im Zustande völliger Bekifftheit, und viele der Darsteller in der betreffenden Szene waren jüdische Synagogengänger und religiöse Würdenträger, die das Skript kannten. Es fällt mir sehr schwer mir vorzustellen, daß die beiden anderen großen monotheistischen Religionen Ähnliches für ihre Kulte mitgetragen hätten. Somit gerät dieses Meisterwerk auch zu einer charmanten Liebeserklärung an das Judentum.
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