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Kundenrezensionen

4,2 von 5 Sternen
30
Charlie Chaplin - Goldrausch [Blu-ray]
Format: Blu-ray|Ändern
Preis:9,96 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 2. August 2016
1925 feierte die Komödie "Goldrausch" von Charlie Chaplin (1889-1977) seine Premiere und wurde zu einem weiteren Klassiker aus der Stummfilmzeit.

Der Tramp sucht in Alaska nach Reichtum und Glück, auch wenn alles so unerbittlich und gefahrvoll ist. Trotz all dieser Schwierigkeiten verliebt er sich in eine Saloontänzerin.

Dieser Film ist zurecht ein Klassiker in Sachen Slapstickkomik.
Ich liebe die unvergesslichen Szenen des Films, wie der Brötchentanz und die Blockhütten-Szene.

Das einzig bedauerliche ist es, dass es die Tonfilm-Fassung von 1942 ist, auch wenn es interessant ist Charlie Chaplin im Original anzuhören. Man hätte in dieser DVD auch die Stummfilm-Fassung hinzufügen können.

Nichtsdestrotrotz ist "Goldrausch" einfach nur belebend für alle, die das Lachen nicht verlernt haben.
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am 3. Januar 2013
Skurrile Situationen gibt es in "Goldrausch" zu Genüge, seine Berühmtheit erlangte der Film allerdings aufgrund einer ganz speziellen Szene: Vier elegant gekleidete Flapper-Girls, die mit ihrem schrillen Kopfputz locker als hedonistisch veranlagte Leerlaufexistenzen einer auf Pump finanzierten Spaßgeneration durchgehen, sitzen hoch oben im eisigen Alaska in einer schlichten Holzhütte an einem festlich geschmückten Tisch. Mittendrin der kleine Tramp, der sein seltenes Glück kaum fassen kann, weil eine der vergnügungssüchtigen Damen seine große Liebe Georgia ist, die an diesem Silvesterabend sein sonst so einsames Dasein mit einem zärtlichen Lächeln füllt. Die illustre Runde bittet ihn schließlich zur Feier des Tages eine Rede zu halten, doch der Tramp findet in seiner Verlegenheit einfach keine Worte, sodass er kurzerhand zwei Gabeln zweckentfremdet, die er jeweils senkrecht in ein Brötchen steckt, um sie wie grazile Tanzbeine im Rhythmus der Hintergrundmusik virtuos über den Tisch wirbeln zu lassen. Als die Mädchen amüsiert applaudieren, schiebt Chaplin noch dieses unschuldige, kindlich naive Lächeln eines ewig Gescheiterten hinterher, das in seiner kokettierenden Schüchternheit leise andeutet, warum ihn gerade jüngere Frauen damals so innig begehrten. Die Rolle der Georgia war eigentlich zunächst für Chaplins 16jährige Geliebte Lita Grey vorgesehen, die aber plötzlich schwanger wurde und deshalb durch die zuvor noch unbekannte Schauspielerin Georgia Hale ersetzt werden musste. Mal abgesehen davon, dass sich die Tür zum Herzen einer Frau mit so einem originellen Transpositionsgag natürlich wesentlich leichter öffnen lässt, verfügt dieser sogenannte Brötchentanz über einen derart zauberhaften Charme, dass selbst Johnny Depp fast 70 Jahre später in "Benny & Joon" nicht umhin kam, diese Nummer noch einmal als Hommage auf der Leinwand zu zelebrieren.

Doch bei Chaplin ist alles nur eine geträumte Illusion, denn in Wahrheit hat die etwas oberflächliche Georgia, eine Animierdame, den armen Tramp an besagtem Abend fürchterlich versetzt. Anstatt der versprochenen Verabredung zu folgen, blieb sie nämlich in der überfüllten Tanzhalle dieses beschaulichen Goldsucher-Städtchens hängen, ausgerechnet an der Seite des arroganten Jack, der Georgia schon seit längerem nachstellt, dessen rustikale Liebesbekundungen sie allerdings nur ohrfeigend erwidert. In der schillernden Halbwelt dieses vital pulsierenden Freudentempels lief ihr auch der Tramp erstmals über den Weg, der seitdem schwärmerische Gefühle für Georgia hegt, die jedoch die Angebetete mit einem spöttischen Blick in den Augen geflissentlich übersieht. Georgias Läuterung setzt erst ein, als sie das liebevoll zubereitete Silvester-Festmahl ihres selbstlosen Verehrers entdeckt, der sein trauriges Gemüt aber bereits in Richtung Saloon trägt, sodass sich die beiden unglücklicherweise verpassen. Dort trifft der Tramp wenig später auf seinen alten Goldgräber-Kompagnon Big Jim McKay, der inzwischen sein Gedächtnis verloren hat und deshalb nicht mehr weiß, wo genau sich die Mine befindet, die er vor einigen Tagen draußen in der Einöde entdeckte, kurz bevor der Tramp und Big Jim zufällig vom Schicksal aneinandergekettet wurden, als sie in der Blockhütte des berüchtigten Schurken Black Larsen Schutz vor einem Unwetter suchten. Ein erzwungener Aufenthalt, der nicht ganz ohne turbulente Reibereien über die Bühne ging, weil die raue Natur die drei ungleichen Glückssucher schreckliche Hungerqualen erleiden ließ, die zugleich animalische Halluzinationen nach sich zogen. Big Jim stellt dem Tramp nun eine lukrative Beteiligung an der Mine in Aussicht, wenn er ihn noch einmal zu Black Larsens Hütte in der Nähe der Goldader führt. Doch nachdem die beiden dort angekommen sind, bläst ein unbarmherzig tobender Schneesturm die Behausung zur Hälfte über den Abgrund einer Felsklippe.

"Goldrausch" ist mittlerweile kein lupenreiner Stummfilm mehr, denn Chaplin entschied sich im Jahre 1942 in einer Nachbearbeitung zu einer Tonfassung, indem er einerseits begleitende Kommentare einer selbst gesprochenen Erzählstimme einfügte und andererseits die Bilder mit eigenhändig komponierten Musikstücken unterlegte, die in ihrem Klang stark zwischen verträumten Spielereien und sentimentalem Pathos schwanken. Zudem wurde der ursprünglichen Handlung eine Eröffnungssequenz vorangestellt, in der man einen schier endlosen Strom an Menschen über den verschneiten Chilkoot-Pass am Klondike ziehen sieht. Damals gab es noch genügend Verrückte, die an die Selbstheilungskräfte des amerikanischen Traums glaubten. Etwas kümmerlich fällt dagegen der Schluss aus, weil die finale Sequenz aus bis heute ungeklärten Gründen der Schere zum Opfer fiel und das Happyend somit durch eine neutralere Auflösung ersetzt wurde. Trotz dieser Veränderungen hat der Film dennoch kaum etwas von seiner Faszination eingebüßt, was nicht nur an Chaplins sagenhaft sicherem Gespür für Slapstickeinlagen und seinem pantomimischen Talent liegt, sondern auch an der frappierenden Authentizität, die einige Aufnahmen immer noch ausstrahlen. So wurde die waghalsige Szene auf der Gletscherspitze mit dem Miniaturmodell einer Blockhütte nachgestellt, ohne dass die Bilder etwas an ihrer raffiniert suggerierten Echtheit einbüßen.

Für einen Film, der inzwischen 88 Jahre auf dem Buckel hat, verfügt diese Blu-Ray über ein nahezu perfektes Bild. Schmutzspuren wurden weitgehend entfernt, die Konturen sind scharf und ein Schlieren ist kaum zu erkennen. Üppig fällt das Bonusmaterial aus. Zusätzlich verfügbar sind: die restaurierte Original-Stummfilmfassung von 1925, das Chaplin-ABC (30 Min.), die Dokumentation "Chaplin Heute – Goldrausch" (26 Min.) und Fotogalerien.
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am 22. Mai 2010
Die Blu-Ray von 'Goldrausch' weist ein schön restauriertes HD-Bild + einem sehr gut klingendem DTS-HD Mono-Ton in deutsch und englisch auf. Zwar sind die Restaurationen von 'Der große Diktator' und 'Moderne Zeiten'noch einen Tick besser gelungen, aber alles in allem glaube ich, kann man den Film wohl so schnell (vielleicht nie) in einer besseren Qualität genießen. Unter den Extras wie eine Doku über die Entstehung, der Film-Einführung durch einen Chaplin-Biografen und dem Chaplin ABC, das aus verschiedenen Ausschnitten aus CC-Filmen besteht, ist vielleicht das interessanteste die restaurierte Stummfilmfassung des Films von 1929. Da man bisher im TV und auf allen DVD-VÖs nur die bekannte Version von 1942 zu sehen bekam, ist dies ein echtes Schmankerl für Chaplin-Fans. Das diese Fassung nur in SD-Qualität vorliegt ist allerdings schade.
Fazit: DER Chaplin-Klassiker in bester Qualität. Unbedingt kaufen.
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am 4. Juni 2017
Sehr lustig und auch heute noch schön anzuschauen!
Charlie Chaplin ist einfach unvergleichlich gut!
Die Art der "stummen Comedy" gefällt mir sehr gut.
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am 6. März 2014
Ich habe zuerst die Neufassung von 1942 angeschaut und war enttäuscht, da nach meiner Auffassung die erklärende Stimme von Chaplin den Zauber des Stummfilms zerstört. Die alte Fassung des Films hingegen hat meine Erwartungen ganz erfüllt. Ich bin mit der Zweitausendeins Edition sehr zufrieden, denn man kann vergleichen und die geeignete Filmfassung für sich herausfinden.
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am 15. November 2014
Das ist nicht der allerbeste Film Chaplins (da wäre z.B. City Lights), aber er ist ein recht netter Zeitvertreib. :-)
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am 14. Januar 2013
toller film, tolle qualität! die arthaus collection ist definitiv das beste in sachen musik und bildqualität. ein MUSS für chaplin fans!
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am 12. Februar 2013
Ein super Film, es gibt nichts auszusetzen :)
Egal wer in welchem Alter ~ dieser Film ist für jeden etwas!
Unvergessen natürlich die Brötchen-Szene und der Schuh aus Lakritze - herrlich!
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am 2. Dezember 2014
Einer der besten Charlie Chaplin Filme. Witziger wie rührender Film.
Klassischer C. Chaplin Film den man sich öfters anschauen kann.
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am 13. Mai 2012
Absolut berechtigt ein Klassiker! Für Liebhaber dieser Zeit und diese Genres ein absolutes Muss. Auch die Ausstattung der DVD ist voll in Ordnung.
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