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Kundenrezensionen

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am 27. Juni 2017
Angesehen habe ich mir den Film eigentlich nur wegen Denzel Washington, aber ich habe mich dann gefreut, dort auch Gary Oldman, Jennifer Beals und Mila Kunis zu sehen. Die Story an sich empfand ich als recht vorhersehbar, wobei es dann aber doch einige interessante Entwicklungen gab. Die Kämpfe waren gut choreografiert. Zwischendurch hatte der Film einige Längen, denen ich aber mit der Vorwärtstaste entgangen bin. Als Zeitvertreib ist der Film gut, aber für einen Filmabend mit Freunden würde ich ihn nicht empfehlen.
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am 6. April 2015
Der Filma hat eine sehr überschaubare Handlung, ist dennoch aber gut umgesetzt... Spannend, kurzweilig, teilweise witzig. Auch für nicht-Apokalypsen-Fans geeignet.
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am 13. Juli 2017
Das Ende enttäuscht dann doch etwas. Die Story ist etwas oberflächlich. Die Special Effects sind natürlich auch auf älterem Stand. Aber die Action ist dann doch irgendwie gut. Ein kurzweiliger Film, wenn man nicht zu viel erwartet...
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am 7. Oktober 2015
Meine Rezension ist natürlich subjektiv. Wer eine objektive Meinung lesen möchte, sollte Fachliteratur suchen!

Positiv finde ich die Idee des Filmes. Das Endzeitszenario ist gut umgesetzt und auch die Idee, die Kultur der Menschheit zu retten finde ich gut gelungen. Action wird geboten und es gibt eine ganz nette Wendung zum Ende des Films.

Leider finde ich die Rolle von Mila Kunis in diesem Film nicht gelungen. Zum einen bin ich generell kein Fan von ihr, zusätzlich wirkt ihre Figur in diesem Film gezwungen, als ob man zwanghaft einen Stoplerstein für Eli einfügen musste und dieser am besten weiblich ist.

Gary Oldman finde ich in The Book of Eli sehr gut.

Anschauen lohnt sich, aber es gibt auch bessere Filme.
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am 17. Juli 2010
There is nothing more to the movie than was promised. It is post-apocalypse and Eli (Denzel Washington) must deliver the last KJB to the west. To do this he must go through Mad Max territory. He makes a stopover in a town ran by Carnegie. Carnegie is Gary Oldman in his Jean Baptiste Emmanuel Zorg character from "The Fifth Element". I guess some people are destined always to play the ruthless bad guy.

So will Eli make it out west and foil Zorg (oops) Carnegie or will the bad guy finally win for once. After all being ruthless has its advantages. Of course, there has to be a ditzy girl to slow or distract Eli from his mission. In the case, it is Solara (Mila Kunis) who is not aware of the wicked ways of the west.
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am 20. Juni 2010
Gleich zu Beginn des Films sah ich deutliche Ähnlichkeit mit dem Film "Mad Max" was wohl auch beabsichtigt war. Die zerstörte Landschaften in folge eines Atomkrieges, ein einsamer Mann der auf der Suche nach etwas ist und scheinbar mit der Gegend bestens vertraut zu sein mag. Die Story hat mich eher nicht vom Hocker gehauen. Braucht eh nicht weiter erläutert zu werden da sich diese nicht spannend erzählen lässt. Wo mich noch " The Road" mit der dichten Endzeit-Atmosphäre von der ersten bis zur letzten Minute gepackt hat, hab ich mich eher bei Eli teilweise gelangweilt. Die Optik ist zwar demnach gut gelungen, haut mich aber deswegen auch nicht gleich vom Hocker. Ich möchte den Film jetzt nicht unbedingt schlecht darstellen, für viele mag der Film allein schon wegen Denzel Washington sehenswert sein,finde es aber das in solch ein Film mehr drin gewesen wäre. Beim zweiten Male anschauen änderte sich meine Meinung leider nicht.
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am 28. August 2010
Nachdem es um die Hughes Brothers nach dem inhaltlich und von der Optik her faszinierenden "From Hell" ein knappes Jahrzehnt still geworden war, melden sie sich mit "The Book Of Eli" zurück. In "From Hell" schafften sie es, das London des späten 19. Jahrhunderts wieder aufleben zu lassen. Das Ergebnis war seinerzeit atmosphärisch sehr dicht und visuell überragend.

Und in "The Book Of Eli" gelingt ihnen dieses Kunststück wieder - zumindest in visueller Hinsicht.Es wird eine beängstigende, postnukleare Endzeitatmosphäre erzeugt, die düster ist und hoffnungslos erscheint. Durch übersteigerte Kontraste und reduzierten Farbeinsatz wirkt diese Welt fremd für den Zuschauer. Perfekt ist außerdem das Setting: Trostlose Landschaften, überall zerstörte Gebäüde oder Brücken, Müll und Schrott soweit das Auge reicht. Wer einmal das Computerspiel "Fallout 3" gespielt hat, für den hat "The Book Of Eli" einen gewissen Wiedererkennungswert und der dürfte sich sofort wie Zuhause fühlen...

***SPOILERGEFAHR***
Inhaltlich hingegen ist der Film eine zweischneidige Sache: Ich denke, man muss für religiöse Stoffe offen sein, um sich uneingeschränkt für die Handlung begeistern zu können. Wenn man dann noch an die Macht der Bibel glaubt, wird man auch die Motivation der Personen im Film verstehen, die Inhalt des Buches entweder beschützen oder an sich reißen wollen. Ich jedoch habe so meine Probleme mit der Kernaussage des Films, dass derjenige, der den Bibelinhalt besitzt und verbreiten kann, damit automatisch auch die Welt verändern kann, weil die Menschen gar nicht anders können als den Worten der Bibel zu folgen. Das mag bei regelmäßigen Kirchgängern, beim US-amerikanischen Publikum oder bei christlichen Fundamentalisten gut ankommen. Aber ich habe damit ein Problem!
Zu diesem persönlichen Problem mit dem Film gesellen sich dann noch zahlreiche Krater, die sich ins Drehbuch eingeschlichen haben. So fragt sich auch ein eher unaufmerksamer Zuschauer sicher, wieso Eli - einfach so und ohne jegliche Erklärung - unerkannt ein bewachtes Zimmer verlassen kann. Als er später seine Begleiterin Solara in einer Höhle einsperrt, um ohne sie weiterzuziehen und sie plötzlich wieder auftaucht, war meine Verblüffung ebenfalls groß. Logisch, dass eine Erklärung dafür ebenfalls nicht genannt wird. Sorry, aber sollte hier jemand mit göttlicher Fügung argumentieren, dann gilt für mich: Funktioniert einfach nicht! Da fällt dann schon beinahe nicht mehr ins Gewicht, dass sich Eli & Solara zu Fuß scheinbar ebenso schnell fortbewegen wie ihre Verfolger per Auto...

Insgesamt punktet der Film also vor allem atmosphärisch und visuell, inhaltlich müssen jedoch deutliche Abstriche gemacht werden. Für ein einmaliges Ansehen ist "The Book Of Eli" auf jeden Fall geeignet, zu mehr reicht es jedoch aus meiner Sicht kaum.

Zur BluRay-selbst:
Bild- und tontechnisch werden ganz große Geschütze aufgefahren. Trotz der ungewöhnlichen Farbgebung und der problematischen Kontrastwerte ist das Bild stets detailliert und zumeist scharf. Der Sound überzeugt ebenso. Vor allem die Dynamiksprünge dürften so manchen Zuschauer aus dem Sofa heben.
Die Extras sind sehr interessant, vor allem wird ausführlich auf die Entstehung des Films eingegangen. So dürfte jedem Zuschauer der enorme Aufwand bewusst werden, der in die Produktion von "The Book Of Eli" gesteckt wurde.
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VINE-PRODUKTTESTERam 21. Februar 2011
Mal angenommen, wir befänden uns in einer postapokalyptischen Zukunft. Zerstörung und Tod, wo man nur hinsieht. Wie würde man am besten überleben oder gar eine zivilisierte Gesellschaft wieder aufbauen können, aus rein pragmatischer Sicht ? Durch konstruktive Zusammenarbeit und gegenseitige Hilfe ? Durchs Vereinen aller verfügbaren Kräfte und Ressourcen ? Oder gar an das Vertrauen in einem selbst, IM Menschen ? Nein ! Die Hoffnung liegt ganz allein im christlichen Glauben, der um jeden Preis bewahrt werden muss. Notfalls mit Gewalt. Das zumindest versuchen die Hughes-Brüder dem Zuschauer mit ihrem Film "Book of Eli" zu suggerieren. In ihrem letztjährigen Endzeitfilm gibt sich ein nur solide aufspielender Denzel Washington als kampferprobter Einzelgänger, der einsam und gottestreu den Glaubenspfad bestreitet und als Neo-Messias die Werbe-Trommel fürs Buch der Bücher von neuem rühren darf. Aus nicht unbedingt bibeltreuem Betrachtungswinkel ein sehr zwiespältiges Filmerlebnis.

Die USA im Jahre 2044:
Dreißig Jahre sind vergangen, seit dem letzten "große Krieg". Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten ist eine lebensfeindliche, unwirtliche Wüste, in der jeder Einzelne um sein eigenes Überleben kämpft. Raubmord, Vergewaltigungen und Kannibalismus gehören zum düsteren Alltag. Ungeachtet dieser Umstände durchstreift ein einzelner Mann mittleren Alters durch das tote Land. In seinem Besitz befindet sich das wohl letzte Exemplar der altbekannten Bibel, welches der Wanderer unbeirrt nach Westen bringen will. Er sieht darin seine Lebensaufgabe, seine Mission.
Während sich die Masse der übrig gebliebenen Menschheit eher um überlebenswichtigere Güter wie Wasser oder Nahrung die Köpfe einschlagen, gibt es Einzelne, die sich dieses Buch nur zu gern aneignen und es für Machtzwecke missbrauchen wollen. Da Eli es nicht freiwillig hergibt, werden andere Seiten aufgezogen. Was den Einzelgänger unbeeindruckt lässt, hat er ja in den vielen Jahren nicht nur gelernt zu überleben, sondern sich auch zu verteidigen...

Das Schicksal der Menschheit und dessen Zukunft, abhängig vom Buch der Bücher ? Und Eli / Denzel als Hüter dieser heiligen Schrift ? Halleluja ! Hier trägt "Book of Eli" ganz schön dick auf. Wieder einmal ein typischer Fall von religiös-durchtränkten Filmschaffens made in Amerika. Bitte nicht falsch verstehen: Neben der apokalyptischen Stimmung, der (etwas zu eleganten) Choreo-Metzelei und mehreren kurzen Scharmützeln in Wild-West-Manier darf natürlich auch der religiöse Glaube seinen Platz finden. Sofern es nicht in Richtung Anbiederung tendiert, doch genau das tun die Hughes-Brüder in diesem Fall. Darum kann man die übertrieben ernsthafte, spirituelle Ausrichtung ihres Films auch nur mit viel Mühe und Wohlwollen runterschlucken. Die Amerikaner mögen fundamentale Bibelstunden gerne sehen (und sind es wohl nicht anders gewöhnt), wir Europäer eher weniger. Zumindest nicht in dieser aufdringlichen Form. Darum werden Seher mit betontem Hang zur Religion mehr mit "Book of Eli" anfangen können als nicht ganz so Gläubige/ Bibelfeste (wie meiner einer). Sofern sich die Kirchengänger nicht von den eingestreuten Gewalteinlagen abschrecken lassen. ;-)

Das mysteriöse Motiv Elis bleibt in der ersten Hälfte des Films ungelüftet und ist neben der gut getroffenen Endzeitstimmung samt einiger harter Zwischenkonflikte auch Hauptverursacher der nach und nach aufbauenden Spannung. Mit seiner Restlaufzeit ab Filmmitte ändert sich jedoch dessen Tenor: Die Action nimmt zu, die interne Logik nimmt ab, der spirituelle Kern bleibt oberflächlich bis lachhaft. Darunter leidet dann auch der Spannungsbogen.
(Unangenehm) überrascht war ich vor allem, wie es den Hughes-Brüdern passieren konnte, den mit teilweise beeindruckenden (wenn auch etwas überladenen) Total-Aufnahmen aufgebauten "Endzeit-Realismus" mit reichlich Ungereimheiten wieder zunichte zu machen. Ein anzusprechendes Beispiel wäre hier das Thema Hygiene: Fast alle Charaktere haben blitzblanke Zähne und sehen (abgesehen von etwas verschmutzter Bekleidung) verhältnismäßig gepflegt aus. Auch hinsichtlich der Ressourcen kann man nur den Kopf schütteln: Wasser und Nahrung dürfen rationiert werden, Munition und Sprit gibt's aber scheinbar zuhauf.
Ist das nur dilettantisch oder eine völlig verkehrte "Endzeit"-Welt ?! Da war "The Road", den ich vor wenigen Wochen gesehen habe, eine ganze Ecke glaubwürdiger.
Und auch die Figur des Eli verursacht in einigen Momenten Kopfzerbrechen. Ein Mensch, der die Bibel liebt, sie schützt und jedes Wort darin glaubt, ja sogar eine Stimme vernommen hat, die ihm zum besagten Buch geführt und mit entsprechender Mission beauftragt haben soll, setzt sich in einem entscheidenden Moment nicht für eine hilflose Frau ein, die im Off von einer Motorrad-Bande vergewaltigt wird. Lieber hält er an seinem Ziel in Richtung Westen fest. Ruft die Bibel nicht zur Nächstenliebe oder Hilfsbereitschaft für die Schwachen auf ? Hmm... Da habe ich wohl zu Konfirmationszeiten das falsche Buch gelesen *g*

Wenigsten lässt der ansehnliche Cast milder stimmen, wenn auch schade, dass zwei Charaktergrößen wie Denzel Washington und Gary Oldman hier (leider) keine schauspielerischen Höchstleistungen vollbringen. Washington gibt sich ziemlich wortkarg, seine Mimik scheint wie festzementiert. Sicherlich passend für seine Rolle, doch damit wird sein Können stark auf Sparflamme gehalten. Gleiches Bild bei Oldman, der nach längerer Zeit wieder einen brauchbaren Fiesling spielt, allerdings bleibt er für seine Verhältnisse unerwartet zurückhaltend. Der Mann hat in seiner Karriere so viele kranke und wahnsinnige Typen verkörpert, da vermisse ich doch die emotionalen Ausbrüche, mit denen er früher richtig begeistern konnte.
Mila Kunis als Elis unverhoffte Jüngerin gibt sich Mühe, viel aus ihrer Rolle herauszuholen. Annehmbar, aber mehr auch nicht.

Fazit:
Die Bibel als letzte Rettung für die Menschheit der Postapokalypse - eine Message nach Holzhammermethode. Interessierte sollten hinter "Book of Eli" keine aufgefrischte Version von "Mad Max" erwarten. Dafür ist der Actiongehalt zu gering, während der Spannungsbogen nicht bis zum Ende aufrecht gehalten werden kann. Der Endzeit-Fan kann sich dafür an dem visuellen Stil und dem philosophisch interessanten, wenn auch nicht sehr tiefgründigen Plot erfreuen. Als bessere Endzeit-Kost empfehle ich den ruhigeren und verstörerenden "The Road" mit Viggo Mortensen.
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am 27. Juni 2015
Mir hat der Film nicht vom Hocker gerissen. Dann doch mal eine Runde Mad Max angucken . Von mir gibt es 3 Sterne
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am 29. Juli 2013
Vorab: Bitte unbedingt beide Abschnitte dieser Kritik lesen!

1)
Was für ein Schmarn! Gibt es nicht schon genug apokalyptische Gewalteszesse im Film? Ob im Film durch die Darstellung der Landschaften oder auf dem Cover der DVD, permanent wird ein Vergleich mit Mad Max gezogen. Und die Parallelen im Film sind noch zahlreicher! Hier jedoch kommt noch ein triefender Pathos religiöser Art hinzu, dass man sich als Zuschauer unmittelbar fragt, welche amerikanische Sekte dieses Werk in Auftrag gab. Der wieder gnadenlos gut Gary Oldman liefert mit seiner Rolle eine eher ungewollte Parallele zu Das fünfte Element ab, dort die Kiste mit den Steinen, hier das Buch - man vergleiche!

Wie so oft in solchen Filmen erfährt man über das Warum herzlich wenig. Dreißig Jahre nach einer weltweiten Apokalypse wohl menschengemachter Art zieht Eli, gespielt von Denzel Washington, immer noch durch die USA, um seine Stadt für Das Buch in seinem Gepäck zu finden. Nahrung und Wasser gibt es so gut wie keine und die Sonne brennt herab, warum auch immer. Von einem Loch im Himmel wird gefaselt, so dass alle, die etwas auf sich halten, trotz Verlust aller sonstigen Möglichkeiten nagelneue, blitzblanke Sonnenbrillen tragen. Eli selbst gebärdet sich wie ein Priester, außer er wird herausgefordert. Dann schlägt er zu, dass jeder Elitekämpfer grün vor Neid wird. Jeder Schuss sitzt, gleich ob mit Pistole, Schrottgewehr oder Bogen. Er ist auch unverwundbar. Natürlich herrscht überall Anarchie und natürlich werden immer noch naiv herum ziehende Menschen von gewalttätigen Banden abgemurkst. Nur angesprochen wird ein Kanibalismus, den man angeblich am Zittern der Hände erkennen würde.

Als wäre dies noch nicht genug, setzt das Ende noch einen drauf. Das kleine Mädchen, bislang nur hilfloses Opfer, zieht in die weite Welt als entschlossene Einzelkämpferin. Als Zuschauer weiß man gar nicht, wovon man mehr angewidert ist. Und wer nun noch einmal mit Mad Max vergleicht: Der war realistischer, ehrlicher, origineller und spannender.

2)
Der erste Teil ist jene Deutung, die durch allerlei Kritiken nahegelegt wird. Die positiven unter diesen Kritiken werden wahrscheinlich von Menschen mit positiver Einstellung zum christlichen Glauben verfasst sein. Und daher voreingenommen. Jedoch vielleicht in ganz anderer Weise!

Denn man kann den Film auch anders sehen. Es gibt dafür zwei Arten von Hinweisen. Die erste ist ziemlich direkt und wohl auch verstörend: Dieser so gläubige Mensch mit seiner göttlichen Berufung reist durch die Lande und mordet dabei nicht grundlos, nicht beiläufig, aber doch mit einer an fatalistische Beliebigkeit grenzende Unberührtheit - ist das möglich? Wäre der Weg eines Diener Gottes derart blutig, derart selbstüberzeugt und selbstherrlich? Oder ist das, was der scheinbare Held über sich selbst sagt, dass er nämlich Stimmen höre, aber gewiss nicht verrückt wäre, im letzten Teil falsch?

Die zweite besteht aus kleinen, filmischen Details. Ist es vielleicht kein Zufall, dass der ersehnte Ort im Westen nichts anderes ist als Alcatraz, das einmal als das sicherste Gefängnis galt? Könnte man nicht es so sehen, dass hier die Werke der Vergangenheit, die zu dieser Gegenwart führten, verwahrt werden, vielleicht um überprüft zu werden, vielleicht aber auch für immer verschlossen? Der Hauswart dieses Ortes stellt am Ende - zur Verblüffung des aufmerksamen Zuschauers, der dies nach dem überschäumenden, christlichen Pathos nicht erwartet - das neu aufgeschriebene Werk wie belanglos in ein Regal, wo unter anderem bereits der Koran und der Talmud stehen. Wer dies bemerkt, erinnert sich an im Film frühere Worte Elis, dass manche Menschen dem Buch die Schuld am Krieg anlasten würden. Und schließlich die Schlussszene für das Städtchen, wo der Tyrann zwar alles gefunden hat, was er begehrte, aber die Bibel ihm gerade nicht den Dienst leisten kann, seine Herrschaft noch auszudehnen. Seine Gefährtin wendet sich nicht nur von ihm ab, sondern auch von der Bibel, die auf dem Tisch vor ihm liegt, während nicht nur sie, sondern draußen die anderen Menschen ihre Freiheit zurückerobern. So kann man den Film auch als Warnung vor den religiösen Eiferern sehen, die, gleich ob durch vermeintliche Tugend oder reale Gewalt, ihre Herrschaft aufbauen oder erhalten wollen.

Das wäre in der Tat eine gewiefte Wendung des Films, die allerdings kaum verstanden werden wird. Ohnehin verliert sich diese mögliche Botschaft im Pathos, den künstlich beeindruckend trostlosen Szenerien und einer fast durchgängigen Gewaltorgie. Es fällt mir schwer, irgend eine Empfehlung auszusprechen. Im negativen Sinne zumindest ist dies möglich: Wer Filme wie Mad Max nicht mag, dem wird auch dieses Werk sicherlich nicht gefallen. Oder die andere Deutung...
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