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Kundenrezensionen

3,9 von 5 Sternen
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3,9 von 5 Sternen
Baarìa - Eine italienische Familiengeschichte
Format: DVD|Ändern
Preis:6,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 3. Juli 2016
Natürlich hat der Film seine Flachheiten, aber ein Sizilienfan liebt ihn und ich habe besonders gute Erfahrungen damit
ihn auf ein Tischtuch an der Wäscheleine im Garten oder bei offener Balkontür im Sommer mit einem wirklich guten sizilianischen Essen
(genauso wie "Der Leopard", "Salvatore G" , "Paten", Bellini-Opern, "L"Avventura" von Antonioni zu zeigen. Von "Kaos" von den Taviani-Brüdern reden die Gäste noch nach Jahren obwohl wir nur engl Untertitel hatten)
Das Wichtigste aber, und deshalb schreibe ich hier: meine
DVD, die ich 2011 hier gekauft habe, hat einen sizilianischen Originalton, obwohl Amazon den nicht erwähnt. Die Bildqualität
der normalen DVD ist gut (wir haben sonst BlueRays). Wenn ich kann, meide ich Alles, was mit Berlusconi zu tun hat, und zwar weiträumig.
Wenn ich unsere sizilianischen Sommernächte verpasst hätte: er wär's nicht wert gewesen !
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am 4. März 2012
Abbiamo visto il film in lingua siciliana al Cinema all'aperto in Germania insieme agli spettatori tedeschi, che nemmeno sapevano l'italiano. Nonostante tutti erano affascinati della bellezza del film che tocca proprio l'anima. Questo sicuramente è dovuto sia agli attori fantastici con i loro gesti espressivi, sia al direttore della fotografia e al regista che sa raccontare una storia su tre generazioni talmente poetico che si capisce non solo con la mente ma anche con il cuore come sia fatta la Sicilia. Essendo Siciliani siamo ritornati ai ricordi della propria infanzia. Ci siamo identificati con quel ragazzino che correva convinto di fare qualcosa di grande. Come in tutti i film di Tornatore la musica non va più dalla mente. Un film da comprare e da depositare nel proprio archivio come documento sulla Sicilianità.

Wir haben den Film auf Sizilianisch im Open-Air-Cinema in Deutschland zusammen mit deutschen Zuschauern gesehen, die kein Italienisch beherrschen. Aber alle waren gleichermaßen fasziniert von der Schönheit des Films, der die Seele berührt. Dies ist sicherlich der fantastischen schauspielerischen Gestik zu verdanken, jedoch auch dem Kamerateam und dem Regisseur, der eine Geschichte über drei Generationen erzählt in einer poetischen Art, die nicht nur erklärt, sondern auch mit dem Herzen spüren lässt, was Sizilien ausmacht. Als Sizilianer sind wir dabei zu unserer eigenen Kindheit zurückgekehrt. Wir haben uns mit dem kleinen Jungen identifiziert, der überzeugt davon, etwas ganz Großes zu erreichen, losrennt... Wie in allen Filmen von Tornatore geht die Musik nicht mehr aus dem Kopf. Ein Film, den man sich kaufen sollte für das private Archiv, sozusagen als Dokumentation über das sizilianische Leben.
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am 5. November 2015
Es gibt wohl kaum einen Film, der die Lebenssituation in Sizilien in den Nachkriegsjahrzehnten (und z. t. auch heute noch) besser charakterisiert. Tornatore hat ein überaus treffendes Bild von den Menschen, der Gesellschaft, den Problemen dieser Zeit geschaffen. Hervorragende Darsteller bis in die kleinsten Rollen. Die Atmosphäre wird besonders deutlich, wenn man sich den Film in der Originalsprache (sizilianisch!!) ansieht (mit deutschen Untertiteln möglich).
Ohne ins Seichte abzugleiten (ernste Probleme werden nicht ausgespart), vermittelt der Film eine heitere Grundstimmung (besonders deutlich am Ende des Films).
Zusammen mit der äußerst passenden Musik von Morricone wurde hier ein Meisterwerk geschaffen. Da die Handlung vor allem am Anfang etwas sprunghaft ist, empfiehlt es sich, den Film mindestens zweimal anzusehen.
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TOP 1000 REZENSENTam 9. Januar 2011
... dies ruft in der ersten Episode zu Beginn des Films (Anfang der 1930er Jahre) ein Mann beim Kartenspiel dem kleinen Peppino zu, den er gerade zum Zigaretten holen geschickt hat. Wenn der Junge zurück ist, bevor die Spucke auf dem Boden getrocknet ist, erhält er 20 Lire. Und Peppino läuft los und mit ihm der Zuschauer durch fast sein ganzes Leben: Als Sohn eines armen Hirten in der sizilianischen Stadt Bagheria, kurz Baarìa, hütet er selbst das Vieh und verkauft als Jugendlicher und junger Mann mit einer Kuh frische Milch von Haus zu Haus. Von seinem Vater erbt Peppino aber auch die Liebe zu Literatur und Politik, tritt früh in die Kommunistische Partei ein, kämpft um die Liebe seines Lebens, Mannina, (die einem reicheren Mann versprochen ist), gründet eine Familie, wird Stadtrat und schaut am Ende, nach der Verabschiedung seines jüngeren Sohnes, zurück auf ein erfülltes Leben für und in Baarìa. Zum Schluss sehen wir wieder den Knirps, der die Zigaretten an den Spielertisch bringt und sich fragen lassen muss, wo er denn so lange gewesen ist.
Mit Peppino läuft, ja oft genug hastet der Zuschauer durch diese Biographie, die zugleich auch italienische Geschichte des 20. Jahrhunderts und inspiriert von der Lebensgeschichte des Regisseurs Guiseppe Tornatore ist. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass Baarìa wenig originell, sondern eher wie ein 'Best of' der berühmtesten Filme Tornatores wirkt: Allen voran seines unvergesslichen Cinema Paradiso. Die Liebe zum Kino und die Macht der Filmgeschichten spielt auch in Peppinos Leben und vor allem für seinen jüngsten Sohn eine Rolle. Er wird Fotograf und erinnert an Der Mann, der die Sterne macht. Da die ganze Szenerie ohnehin aus Der Zauber von Malèna entnommen scheint, ist es fast zuviel, wenn Monica Bellucci tatsächlich kurz einen Auftritt hat. Wie auch im durch die Musik ungleich gelungeneren Die Legende vom Ozeanpianisten hat wieder Ennio Morricone den Soundtrack beigesteuert, der sich hier allerdings zu aufdringlich in den Vordergrung schiebt.
Alles in allem hat 'Baarìa' unvergessliche Momente und großartige Bilder zu bieten, die Art und Weise, wie die Geschichte erzählt ist, lässt den Betrachter aber seltsam kalt. Dramaturgisch ist es einer der schwächsten Filme eines großen italienischen Kinozauberers, der in Sachen Ausstattung, Bildgestaltung und Atmosphäre gleichwohl wieder aus dem Vollen schöpft. Im Rahmen von Tornatores Gesamtwerk hat dieser Film höchstens drei Sterne verdient, vergleicht man 'Baarìa' allerdings mit dem Gros der sonstigen Filmproduktion ist es immer noch ein guter Film über dem Durchschnitt - das große Alterswerk von Tornatore kommt aber hoffentlich noch. Er kann ja noch etwas weiterlaufen, der Junge aus Sizilien.
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am 25. Dezember 2010
Es ist die Zeit von Don Camillo und Peppone. Der Kommunismus ist in Italien en vogue. Aber dies ist die Geschichte von Peppino, der Sohn eines einfachen Schäfers aus Sizilien. Aus Peppino wird ein überzeugter Kommunist, der nach dem Zweiten Weltkrieg in der Partei nach oben strebt. Zwischenzeitlich heiratet er die Frau die er liebt. Sie bekommen Kinder. Peppino's Familie lebt immer in Armut oder nahe daran. Auch sein Vorwärtskommen in der Partei ändert daran nichts.

Der Handlungsstrang ist angefüllt von vielen kleinen Geschichten und lässt die Protagonisten meist nebulös im Hintergrund. Manche dieser Geschichte funktionieren wie ein Reigen, der am Ende wieder zum Anfang findet. Daneben verfügt der Film über eine beeindruckende, ja erdrückende Bildersprache. Er erweckt ein gutes vergangenes Bella Italia, dass man aus alten Filmen des vergangenen Jahrhunderts kennt, wieder. Insgessamt hat der Film wegen seiner Länge, Episoden, die ermüdend wirken.
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am 26. Februar 2014
Ich lieh mir den Film aus unsrer Stadtbibliothek und war letztlich enttäuscht, weil andres/mehr erwartet. Nach den ersten 40 Minuten schlief ich ein. Als Peppino erstmals seiner späteren Frau begegnete, wachte ich wieder auf, sah kurze Zeit weiter und schaltete bald darauf den DVD-Player gelangweilt ab, weil mich die Handlung auch dann nicht wirklich fesselte.
Trotzdem 2 Sterne wegen der immerhin schönen und detailreichen Hintergrundkulisse und Kostüme.
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am 29. Juli 2013
Der Film baut hauptsächlich auf Tempo, Turbulenz und eine romantische Liebesgeschichte, ist also ziemlich oberfächlich und trivial. Die Geschichte Siziliens bleibt eher Kulisse. Der Film gewinnt ausserdem auf merkwürdige Weise Aktualität: Die Geschichte eines Jungen aus sehr einfachen Verhältnissen, der sich "nach oben" kämpft, fand, sobald der Film in Italien erschien, einen ganz, ganz grossen Fan, der sich damit gern medienwirksam in Verbindung bringen lässt: Silvio Berlusconi, der menschenverachtende, ebenfalls "aufgestiegene" Medien- und politische Diktator Italiens. Mir liegt der Film daher weniger, auch wenn ich sonst gerne Filme von Tornatore sehe. Man glaube nicht, dass ich mich nun durch Berlusconi von einem Film abbringen liesse, aber mich würde interessieren, woher Tornatore die 30 Millionen€ für die Produktion hatte, Berlusconi kann Viele kaufen. Tornatore hat sich zumindest nicht medienwirksam von Berlusconi und dessen Vereinnahmung distanziert. Wenn ich Tornatore wäre, hätte ich meine Distanzierung z.B. in der Werbung zum Film untergebracht. Auch als Filmemacher macht man Geschichte, Stellung beziehend oder eben leider nicht. Schade um das viele Geld, Tornatore, weniger Budget hätte den Film vielleicht echte Qualität gegeben.
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am 20. Juni 2014
Mit dieser Familiensaga hat Tornatore seiner Heimat ein Denkmal gesetzt. Kein Wunder, dass die Atmosphäre der sizilianischen Provinz überzeugend vorgestellt wird. Wie in einem Kaleidoskop fügen sich die Szenen an einander und bilden ein Gesamtbild, in dessen Mittelpunkt Peppino (Francesco Scianna) und Mannina (Margareth Madè) stehen. (Olivenernte, Gutsherrnausbeutung, Fehlgeburt: ‘Die Eier waren schon im Korb zerbrochen‘, Agrarreform, Arbeitslosigkeit, eine politische Karriere u.v.a.m.). Das pralle Leben eben.
Der historische Bogen spannt sich von der Zeit der Faschisten (Mussolini) über die amerikanischen Befreier (Zweiter Weltkrieg) bis in die heutige Zeit. Natürlich werden die Anhänger Mussolinis verspottet und die Kommis verehrt, die ja auch gegen die Mafia sind. Die wunderschönen Landschaftsaufnahmen beeindrucken und der Witz der Einheimischen versprüht Charme und macht gute Laune. Man sieht unglaublich authentische Bilder wie Michverkauf auf der Straße direkt vom Euter der Kuh oder Spaghetti-Wettfressen. In dieser Gegend spricht man den englischen Dramatiker noch ‘Schackespehare‘ aus und immer wieder taucht das ‘Kino aus dem Paradiso‘ auf. Die Einheimischen fragen sich bei einem amerikanischen Film ‘Wieso verstehen wir die Amis?‘ Antwort: ‘Die Lautsprecher sind von hier‘.
Für eine echte Romanze ist hier kein Platz. Dafür ist der Film zu realistisch, lässt aber Platz zum Träumen. Man versteht nicht alle Szenen und dann zwinkert uns Tornatore zu ‘alles nur geträumt‘ wie im ‘Zug des Lebens‘? Kein Wunder bei Ennio Morricones Musik. (Und für blitzschnelle Hingucker ein scharfer Mini-Kurzauftritt von Monica Bellucci.) Grandioses Erzählkino, das verzaubert.
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am 6. August 2012
Der Film "Baaria" von Giuseppe Tornatore ist ein Mehrgenerationenfilm der die alten Zeiten der sizilianischen Kleinstadt Bagheria (Mundart: Baaria) von ca. 1920 - 1980 Revue passieren lässt. Dabei werden ständig kurze Episoden andeutungshaft angerissen, aber keine durchgehende Story erzählt. Für ältere Italiener mag dies ein schöner Erinnerungsfilm sein, aber für Zuschauer, die die vielen Assoziationen nicht entschlüsseln können, wird manches ein Rätsel bleiben. Hinzu kommt ein ständiges vor- und zurückblenden, dass mehr als einmal die Frage aufkommen lässt, in welcher Zeit man sich eigentlich gerade befindet, und ob der kleine Junge auf dem Bildschirm der Großvater, der Vater oder der Enkelsohn sein soll.

Was ebenfalls gewaltig auf den Keks geht, ist, dass italienische zeithistorische Rückblicke immer die Kommunisten in den Mittelpunkt stellen; hat denn Berlusconi Recht und alle italienischen Kunstschaffende sind Kommunisten? Und immer sind die Kommunisten auf der Seite der Gerechtigkeit und des Guten. Wer's glaubt :-)

Pluspunkt sind die schönen atmosphärischen Bilder aus alter Zeit. Deshalb 2 von 5 Punkten, aber mehr wirklich nicht.
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am 5. April 2016
Wir hatten den Film in Amazon Prime geliehen und wollten ihn auch am selben Abend gleich anschauen.Bis zur ersten Hälfte der Filmlaufzeit war auch alles in Ordnung.Dann aber blieb der Film laufend stehen und ich mußte dann ständig zurück gehen und "fortsetzen"anklicken.Das haben wir 3oder4 mal gemacht und dann leider aufgegeben.Schade,deswegen nur 2 Sterne.
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