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Kundenrezensionen

4,8 von 5 Sternen
4
4,8 von 5 Sternen
So Runs the World Away [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:13,93 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime

am 3. Oktober 2017
Ich wurde auf Josh Ritter aufmerksam, als ich den Film -The Hollars- sah. Ritter hat einen Großteil der Musik zu diesem Film beigesteuert. Die ruhige, sanfte aber doch melodische Musik gefiel mir außerordentlich gut. Also hieß es: Ran an den Speck. Ritter hat zwischen 1999 und 2015 insgesamt acht Alben herausgebracht. Die unterscheiden sich musikalisch ganz ordentlich. Es geht von der Countryballade bis hin zum Rock. Besonders gefiel mir -So Runs The World Away- aus dem Jahr 2010. Obwohl Ritter seine musikalischen Vorbilder mit Johnny Cash und Bob Dylan benennt, erinnert mich die Musik auf diesem Album stark an Ben Folds.

-Change Of Time- und -The Curse- sind am Anfang des Albums gleich zwei Stücke, die in Folds Manier mit jeder Menge Klavier, Bläsern und einem eigentümlich altbackenen Stil voll und ganz überzeugen. -Rattling Locks- sucht sich hart aber herzlich, wie ein Eisenbahner-Protestsong, seinen Weg zum Ohr des Hörers. Wie eine Hymne kommt -Folk Bloodbath- rüber. Ein Song mit Radio- und Chartpotential, und mein persönlicher Favorit des Albums, ist -Lantern-. Überbordend und lebensfroh strömt -Orbital- aus den Boxen. Am Ende wirft einen mit -Long Shadows- ein leichter, lockerer Wohlfühlsong aus dem Album heraus.

Josh Ritter. Kein ganz großer Name in der Zunft. Wenn sie allerdings gern mal abseits des Mainstreams fischen, hören sie hier rein. Mir gefällt Ritters Musik gut. Wer weiß, ihnen vielleicht auch…
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am 18. April 2011
Wie schon in der Kommentarzeile zu Song x' CD-Besprechung erwähnt, ärgere ich mich, dass ich so Klasse-Rezensionen wie die seine nie und nimmer hinkriege. Und weil er schon alles gesagt hat, was zu "So Runs The World Away" zu sagen ist, brauche ich eigentlich keine eigene Rezension zu verfassen. Ich wollte nur noch rasch hinzufügen, dass ich von Josh Ritters ungewöhnlich vielfältigen Instrumentierungen ebenfalls angetan bin. Das Album mit dem einprägsamen Titel kann man in einem Rutsch durchhören, ohne dass sich Langeweile breit macht. Dabei ist es glaub ich weniger das Songwriting an sich, das hier von Klasse zeugt, sondern mehr die vorzüglichen Arrangements, zu denen die Rohentwürfe verarbeitet wurden. Ein Stündchen wahre Musik. Ein brauchbares Gegenstück zur 08/15-Meterware, die uns allen längst kreuzweise aus dem Rachen hängt.

So, und jetzt können Sie meine wenig hilfreiche Rezension abklicken, denn sie ist wirklich nicht allzu doll.

P.S. Inzwischen hat Song x seine fantastische Rezension gelöscht - ja gibt's denn das ?
11 Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Missbrauch melden
am 4. April 2011
Selten habe ich ein Album eines einzelnen Interpreten gehört, das so abwechslungsreich ist. Das reicht von langsamen bis zu schnelleren Stücken, stampfendem Rock (in "The Remnant" mit verzerrter Stimme) oder "klappernden Schlössern" in "Rattling Locks" (musikalisch angelehnt an die dramatischen Stücke von Nick Cave). Dabei ist die instrumentale Begleitung auch sehr facettenreich und vielfältig.

Das epische Intro erinnert etwas an den Vangelis - 1492 Soundtrack zur Entdeckung Amerikas genauso wie die Hintergrundmusik von "See How Man Was Made" oder die Einleitung von "Another New World" (wo u.a. auch die drei Schiffe erwähnt werden, mit denen Kolumbus nach Amerika - in die "Neue Welt" - gesegelt ist). Und das Thema "Neue Welt(en)" zieht sich noch weiter durch das Album - man begibt sich immer auf eine kleine musikalische Reise durch Zeit und Raum. Dabei bleibt Josh Ritter aber immer mit beiden Beinen am Boden.

Entdeckt habe ich dieses Album über das wunderschöne "Change of Time" (Danke an Hugo!) - gleich das erste Lied nach dem Intro mit einer sehr einnehmenden vor sich hinlaufenden Melodie - so als würde man in einem Zug/Schiff sitzen und die Welt/Zeit an sich vorbei ziehen sehen. Sehr passend dazu auch der Albumtitel ("So Runs The World Away").

Josh Ritter klingt manchmal sehr nach Paul Simon - ob in "Long Shadows" oder "Lark", wobei vor allem letzteres auch von der Melodie her stark an Paul Simons Solostücke erinnert. Dabei schafft Josh Ritter es aber, jedem Lied seine eigene Note und eigene Stimmung zu geben. Und wie er in "Long Shadows" so passend singt "I'm not afraid of the dark". Bei der Stimme muss er da wirklich keine Angst haben und außerdem hat er ja noch das Licht seiner "Lantern"!
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am 11. August 2010
Jedes Lied versetzt einen in eine wunderschöne Reise in seine Träume. Josh Ritter versteht es Dinge so auszudrücken, dass seine Texte zu großen Stücken anwachsen. Leider ist Ritter in Deutschland zu wenig bekannt. Ich hoffe, dass sich das durch dieses Album ändert. Kaufen und sofort reinhören - am besten mit einem Glas Wein.
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