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am 22. Oktober 2010
...Grenzen, die wir nicht überschreiten." Das ist die Philosophie von Professor Bill Kincaid(Edward Norton), seines Zeichens Dozent am Altphilologischen Institut, hochintelligent, trocken, und doch so anziehend, dass alle Studentinnen scharf auf ihn sind. Aber Bills Spruch zieht schon bei einer Verehrerin nicht, die sich in seinem Büro entkleidet, wie soll er da bei Bills Familie seine Gültigkeit beweisen? Diese Familie hat es nämlich in sich. Da ist zum einen der eineiige Zwillingsbruder Brady, der sich selbst als fortschrittlichsten Marihuanaanbauer und Dealer in Oklahoma sieht, und zum zweiten Daisy(Susan Sarandon), die Mutter der Zwillinge. Sie sitzt aus freien Stücken im Heim und trauert dem Familienleben nach.

Bill weiß nur eines: Weder mit Daisy noch mit Brady will er je wieder zu tun haben. Doch die Zeiten ändern sich. Als Bill einen Anruf von Bradys Kumpel Bolger(Tim Blake Nelson) erhält, der ihm eröffnet, dass Brady mit einer Armbrust erschossen wurde, fährt er in die alte Heimat zurück. Dort wird er vom totgesagten Brady quietschlebendig empfangen. Der wusste genau, dass Bill sonst niemals zurück gekehrt wäre. Und gerade jetzt braucht Brady seinen Zwilling, denn: Brady schuldet dem Großdealer Pug(Richard Dreyfuss) eine Menge Kohle. Brady hat einen Plan, wie er sich dieser unangenehmen Schulden entledigen kann, aber dazu braucht er einen Doppelgänger. So nimmt das Unheil seinen Lauf. Wäre da nicht die liebenswerte Janet(Keri Russel) und das zweifelhafte Gefühl, irgendwie doch in Oklahoma zu Hause zu sein...Bill wäre sofort wieder abgehauen. Es wäre besser für ihn gewesen, denn urplötzlich schlagen die Ereignisse wie eine Flutwelle über ihm zusammen...

Tim Blake Nelson, selbst gnadenlos gut in der Rolle des komplett schrägen Bolger am Start, hat mit -Leaves of Grass- eine kultverdächtige etwas andere Südstaatenstory an den Start gebracht. Angelehnt an Walt Whitmans Gedichtband "Leaves of Grass" packt Nelson eine krude, Purzelbaum schlagende Geschichte mit kuriosen Charakteren und hervorragenden Schauspielern in eine Filmrolle hinein. Die Story entwickelt sich langsam, hat von Slapstick über nachdenkliche Szenen bis hin zu philosophisch verqueren Dialogen alles an Bord was einen Kultfilm ausmachen sollte. Dabei steigert sich der Plot zusehends, um am Ende geradezu zu explodieren. Ob -Leaves of Grass- diesen Kultstatus allerdings erreicht, das werden allein die Zuschauer; also Sie, entscheiden.

Edward Norton ist in der Doppelrolle Brady/Bill eine Augen- und Ohrenweide. Er hat die absolut gegensätzlichen Charaktere komplett auf Tasche. Tim Blake Nelson ist als Bolger "die" schräge Figur des Films. Susan Sarandon und Richard Dreyfuss besetzen die Nebenrollen mit großer Klasse.

Mir persönlich hat -Leaves of Grass- hervorragend gefallen. Ich bin mir allerdings sicher, dass man für Blake Nelsons Film auch ein bisschen "gemacht" sein muss. Wenn sie zum Beispiel ein Fan der Coen-Brothers sein sollten, dürfte der Einstieg in -Leaves of Grass- nicht schwer fallen. Deshalb rate ich ihnen: Probieren sie es einfach aus. Kommen sie mit nach Little Dixie, der Heimat der Familie Kincaid. Schauen sie sich einfach mal an, was dort so "läuft". Bill Kincaid hätte eigentlich wissen müssen, was ihn da erwartet. Aber manchmal macht man halt Fehler...
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am 12. November 2010
Ich nehme mal an, es geht anderen auch so, auf jeden Fall habe ich den Eindruck, dass man von 5 oder mehr ziemlich sorgfältig ausgewählten Filmen höchstens bei einem am Ende zufrieden sagen kann: "Ja, das hat sich wirklich gelohnt". So erging es mir jedenfalls bei "Leaves of Grass". Wenn man so über den Titel nachdenkt, dann scheint es, als wäre dieser wirklich die Grundidee des Films. Zwei Zwillingsbrüder: "Bill": Professor für klassische Philosophie (allerdings befasst er sich auch mit Heidegger ;-) an der Ostküste der USA ("Leaves of Grass" als Titel von Whitman. Er wird auch zum Thema in einer Szene) und "Brady": Züchter von Hanfpflanzen ("Leaves of Grass" im wörtlichen Sinne) im großen Stil in ihrer Heimatstadt in Oklahoma. Bill wird von Brady unter Vorspiegelung falscher Tatsachen zurück nach Oklahoma gelockt, da er ihn braucht, um sich ein Alibi für ein Verbrechen zu beschaffen. Bill lässt sich schließlich von seinem Bruder überreden und wird schnell selbst in das Verbrechen verstrickt. Zusätzlich muss er sich mit unangenehmen Gefühlen aus seiner Vergangenheit und der konfliktbehafteten Beziehung zu seiner Mutter auseinandersetzen und lernt eine intelligente und schöne Englischlehrerin kennen.
"Leaves of Grass" lässt sich nur schwer in ein Genre packen. Auf der einen Seite ist es eine Art Gaunerfilm. Gewalt spielt für die Handlung eine wichtige Rolle, der Film ist aber bei weitem nicht so "hart" wie z.B. "Pulp Fiction" und geht vielleicht eher in Richtung "Fargo". Auf der anderen Seite ist es ein Drama. Bills Beziehungen zu seiner Familie, seiner Herkunft und nicht zuletzt auch sich selbst und seiner Lebensphilosophie (er macht Anmerkungen zu antiken Denkern wie den Stoikern und Epikur. Allerdings keine Angst, wenn man keine Ahnung von Philosophiegeschichte hat: der Film lässt sich auch ohne genießen) machen sie zweite Säule des Films aus. Für mich einge gelungene Mischung aus beidem, wenn auch die "philosophischen" Betrachtungen gerne noch hätten etwas ausführlicher sein können. Insgesamt kommt der Film für mich zwar nicht ganz an die Qualität von "Fight Club", "American History X" oder "25 Stunden" heran, ist aber dennoch Unterhaltung auf einem guten Niveau.
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am 15. Juni 2016
Ein Film, der überrascht!!!
Den grandiosen Edward Norton gleich doppelt in einem Film zu sehen, ist an sich schon schön. Susan Sarandon schwingt wie ein leiser Ton durch den Film, sehr dezent und doch präsent.
Ich gebe dem Film 5 Sterne, weil er mich immer wieder überrascht hat; weil ich zwischendurch laut auflachen musste und ich wirklich im Film "versunken" bin. Das passiert mir selten und ich genieße das!
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TOP 1000 REZENSENTam 13. Oktober 2010
Regisseur Tim Blake Nelson hat hier einen Film in der Tradition der Gebrüder Coen geschaffen und spielt auch selbst mit. Am bekanntesten dürfte seine Rolle in " O Brother, Where Art Thou?" sein - Regie: Gebrüder Coen!

Auch die liebevoll dargestellte Landbevölkerung - hier in Oklahoma, Heimat des Regisseurs - erinnert, wie so mancher Irrwitz im Film, an Werke von Joel und Ethan Coen.

Edward Norton brilliert in einer Doppelrolle, in weiteren Rollen spielen Susan Sarandon und Richard Dreyfuss.
Klar, dass bei dieser Besetzung die schauspielerischen Leistungen ausgezeichnet sind.

Kurz zur Story:
Uni-Professor Bill erhält die Meldung vom Tod seines Bruders und Drogenanbauspezialisten Brady und tritt von New York aus eine Reise in seine Vergangenheit auf's Land an.
Dabei erlebt er diverse Überraschungen...

Es handelt sich hier um einen eher ruhigen, skurillen Film, der sich an den stillen Genießer wendet.
Für Action-Junkies ist der Film nichts.
Natürlich kommen auch Fans vom großartigen Edward Norton auf ihre Kosten!

Für Freunde des Besonderen.
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am 4. Juni 2016
Edward Norton in einer "Zwillings"-Doppelrolle, zum einem als Universitätsprofessor und zum anderen als Marihuana-Anbauer. Die Story ist außergewöhnlich, eher schräg. Sehr unterhaltsam. Eine tolle Tragikomödie.
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TOP 1000 REZENSENTam 7. Februar 2013
PRODUKT (Blu-ray/DVD) Bewertung (Review):

- BILD: 16:9 Vollbild, ordentlich, aber keine Spitze in Punkto Schärfe oder Schwarz, recht weich und sichtbares Filmkorn
- TON: solide und transparent, keine große Räumlichkeit, Blu-ray: DTS-HD HR 5.1, DVD: DD 5.1
- EXTRAS: teilweise in HD: making of, Trailer
- SONSTIGES: FSK 16 uncut, Wendecover ohne FSK Logo (ggfs. nur Teil der Erstauflage)

FILM (OHNE SPOILER!) Bewertung (Review):

...die Überschrift ist ein zentraler Satz aus dem Film....es beginnt wie ein laues Drama und einem sehr brav gestylten Edward Norton, aber mit dem Auftauchen seines Zwillingsbruders und der komplexeren Geschichte der Familie wird trotz stets vorhandener komischer Elemente ein waschechtes Drama mit wahrem Leid daraus. Edward Norton in der Doppelrolle als Philosophieprofessor Bill und seines Bruders und Drogenfabrikanten Brady brilliert in beiden Rollen und der doppelte Auftritt wird wie in vielen Filmen auf dem Stand der Technik prächtig und fast perfekt unterstützt.

Vom Stil der Kameraführung, der teils skurrilen Ereignisse und dem plötzlichen Wechsel von Komödie zu Drama her fühlt man sich tatsächlich wie in einem Film der Coen Brothers wie schon an anderer Stelle von einem Vorredner bemerkt. Ein phänomenaler Soundtrack unterstreicht stets die Stimmung in LEAVES OF GRASS von subtil bis brachial. Der Titel kommt von der gleichnamigen Gedichtsammlung von Walt Whitman die in den USA eine sehr bekannte und an den Schulen gelernte Gedichtsammlung ist.

Über Edward Norton muss man auch erneut keine kritischen Töne verlieren. Er beherrscht fast perfekt die Klaviatur des etwas verklemmten Bruders bis hin zu dem sehr chaotisch-liebenswerten Drogen-Fachmanns. Auch die Nebenrollen sind sehr gut besetzt und Regisseur Tim Blake Nelson spielt den relaxten Buddy Bolger sehr authentisch. Auch Altmime Richard Dreyfuss kann überzeugen, genauso wie Susan Sarandon sehr un-selbstverliebt und intensiv als drogenabhängige Mutter Daisy. Für Norton Fans als ein weiterer unverzichtbarer Film den ich hiermit absolut empfehlen kann.

4/5 Kieferorthopäden....äh,....Sternen
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am 23. Januar 2013
In den USA kennt jedes Kind die Gedichtsammlung von Walt Whitman ‘Leaves of Grass‘ und die meisten können die eine oder andere Zeile sogar auswendig.
Hier oszilliert die Handlung 1. zwischen einem Familiendrama mit Love Story, 2. einer Verwechslungskomödie und 3. einem Drogenkrimi. Das ist so clever gemacht, dass bei dieser seltsamen Mischung ein äußerst unterhaltsamer Film rausgekommen ist.
Ad eins: zwei eineiige Zwillinge von Mutter Kincaid (Susan Sarandon) unterscheiden sich beruflich: Billy ist Professor für Altphilologie und Brady ist Drogenanbauer. Zweimal Edward Norton exzellent! Ihr Verhältnis zu der früher kiffenden Mutter ist problematisch und bietet eine echte Auseinandersetzung. Billy findet Anerkennung bei Janet (Kerry Russell), der Englischlehrerin des Ortes.
Ad zwei: wie sich die beiden Zwillinge aus der Patsche helfen, ist so pfiffig gemacht, dass selbst der Zuschauer sich manchmal fragt ‘Wer ist jetzt wer?‘ Billy oder Brady?
Ad drei: urplötzlich wird es amerikanisch blutig. Es gibt Tote. Schulden beim Gangsterboss Rothbaum, der Jude (Richard Dreyfuss).
Die Dialoge laufen dank der Situation auf witzigem, manchmal sogar anspruchsvollem Niveau: es geht um Heidegger und Plato, und es fallen Begriffe wie ‘Epistemologie‘. Diese gelungene Mischung aus verschiedenen Genres ist sehr unterhaltsam, enthält ernsthafte, aber auch lustige Facetten und findet eine Lösung, die über der engen Kleinkrämerei von Realismus steht. Selten gut.
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am 17. November 2012
STORY

Bill Kincaid (Edward Norton in einer Doppelrolle) reist in seine triste Heimat in einen kleinen Ort nach Oklahoma, weil sein Zwillingsbruder Brady gestorben ist. Dort angekommen muss er feststellen, dass sein Bruder noch lebt, was ihn mehr verärgert als freut, denn eigentlich wollte er nie mehr zurück nach Hause kommen. Während Bill - eher angespannt - Karriere als Philosophie-Professor machte, brachte es Brady - eher entspannt - zum Besitzer einer hoch-professionellen Marihuana-Plantage.

MEINUNG

Der Leitgedanke, dass Zwillingsbrüder einen vollkommen unterschiedlichen Weg gehen, um die Dämonen ihrer Jugend zu vertreiben, ist interessant und wird mal mit Witz, mal mit Tragik, vor allem aber vielschichtig umgesetzt. Eben nicht platt, wie man auf den ersten Blick meinen könnte, sondern schon subtil, was aber wiederum durch einige, hektische Handlungsstränge teils schwer zu erkennen ist. Dazu schießt sich der Film mit der klischeebeladenen Zwillingsvertauschgeschichte ein Eigentor.

Erkenntnisse bleiben auf jeden Fall und diese an der richtigen Stelle, nämlich dann, wenn es droht ein wenig lahm zu werden. Da das Drehbuch die gute Story eher belastet als vorantreibt, sind das größte Plus die zahlreichen interessanten Figuren.

WERTUNG

Obwohl der Film in seiner Gesamtheit betrachtet doch unausgegoren ist, manches fehlt, manches zu viel ist, und es vor allem am Ende weniger Aktionismus hätte sein können, unterhält er. So schafft er gesunde drei Sterne.
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am 13. August 2010
Ein Stern Abzug, weil er etwas dröge beginnt, aber ab dem ersten Drittel zunehmend mehr Tiefe und Tempo kriegt. Eine denkwürdige Mischung aus Poesie und Gewalt, die Brüder, die gegensätzlicher nicht sein können und ein Ende, das für mich jedenfalls so nicht vorhersehbar war. Wenn der Anfang ein Hauch flotter gewesen wär, hätt ich 5 Sterne vergeben. Andererseits passt es zum Film, es kommt anders als man denkt.
Edward Norton hat sich hier selbst übertroffen, einfach ein Genuss.
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TOP 1000 REZENSENTam 24. Dezember 2010
"Leaves of Grass" (Grashalme) ist nicht nur das Hauptwerk des bedeutenden US-Lyrikers Walt Whitmans sondern ist der Titel des Films von Tim Blake Nelson. Auch im Film wird Walt Whitman erwähnt, denn der Philosophie Professor Bill Kincaid (Edward Norton), der auf der Universität ein allseits gefragter und beliebter Mann ist, wird im Laufe der Handlung seinen Zwillingsbruder besuchen und eine Frau (Keri Russell) kennenlernen, die Gedichte schreibt und für Whitman schwärmt.
Aber bis das geschieht, wird er erstmal von seiner Schülerin Miss Greenstein (Lucy de Vito) mit einer Überdosis Lyric beinahe vergewaltigt und von der Universitätssekretärin Maggie Harmon (Amelia Campbell) in dieser verfänglichen Situation erwischt, was diese gleich missdeutet.
Zudem bekommt Kincaid mitgeteilt, dass sein missratener, krimineller Zwillingsbruder Brady (ebenfalls Norton) ermordet wurde.
Der einzige Grund für den Professor seiner Familie einen Besuch abzustatten, denn es gibt da noch eine drogensüchtige Hippiemom (Susan Sarrandon), um die 60, die bereits in einem Seniorenstift verweilt.
Die Todesnachricht entpuppt sich gar als eine Finte, der Bruder lebt noch kriminell wie eh und je und macht mit seinem Partner Bolger (Tim Blake Nelson) weiterhin seine gefährlichen Drogengeschäfte. Er hat sich aber mit einem einflussreichen jüdischen Drogenboss namens Pug Rothbaum (herrlich: Richard Dreyfuss) eingelassen und dieser will sofort seine ausgeliehenen 200.000 Dollar. Bald kamen auch die Beweggründe für die Todesnachricht an den Tag.
Doch ein weiterer Haken in der Geschichte personifiziert sich in Form des Kieferchirurgen Ken Feinman (Josh Pais)...
Roger Ebert bezeichnete diesen Film, der gelegentlich etwas wie "Coen-Brothers" Flair ausstrahlt, als einen der Filme dieses Jahres.
Und tatsächlich hat der Film auch gute Ideen und einige gute Sequenzen. Vor allem Richard Dreyfuss ist in seinem kurzauftritt genial. Auch Tim Blake Nelson und Josh Pais haben gute, einprägsame Nebenrollen.
Allerdings empfinde ich die Gestaltung der Doppelrollen durch Edward Norton teilweise übermotiviert. So wirkt Bruder Brady immer ein bisschen wie eine Karikatur und der angesehene Schauspieler neigt in dieser Rolle zu einem manierirtem Overacting, dass mich an die Eskapaden von Nicholas Cage in Werner Herzogs "Bad Lieutenant" erinnert.
Ausserdem schreibt das Drehbuch vor, den besonnenen Professor auf ein eher unglaubwürdiges Glatteis zu führen.
Auch empfinde ich die Balance dieser schrägen Tragikomödie nicht ganz stimmig. Einerseits hat er träge, ernste Momente - dann wieder eine Brise schwarzer Humor, die nicht ganz einheitlich wirken und zusammenpassen.
Es ist schwierig den Film einzuordnen.
Der Streifen selbst macht im Verlauf der 100 Minuten eine Wandlung vom ruhigen Drama (meines Erachtens auch viel plätschernder Leerlauf in der ersten Hälfte) über eine abgedrehte Komödie mit Crimegehalt.
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